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	<title>Luisa Jentzsch &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Bandmanagement durch D.I.Y &#8211; ein Workshop der Fachstelle Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luisa Jentzsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2020 13:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-768x768.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Vergangener Dienstag war ein ganz besonderer Abend, denn endlich fand wieder ein Workshop der Fachstelle Pop im Feierwerk statt. Und zwar nicht daheim vor dem Rechner, sondern live und in Farbe im Orangehouse! Mit keinem Geringeren als Mario Radetzky, Sänger der Band Blackout Problems und Gründer des Labels Munich Warehouse. Wenn das mal kein gelungener [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-768x768.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Vergangener Dienstag war ein ganz besonderer Abend, denn endlich fand wieder ein Workshop der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/">Fachstelle Pop</a> im <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> statt.</strong> Und zwar nicht daheim vor dem Rechner, sondern live und in Farbe im Orangehouse! <strong>Mit keinem Geringeren als Mario Radetzky, Sänger der Band <a href="https://blackoutproblems.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blackout Problems</a> und Gründer des Labels <a href="https://munichwarehouse.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Munich Warehouse</a>.</strong> Wenn das mal kein gelungener Auftakt ist! Ich war beim Workshop dabei und kann euch eine Menge berichten &#8211; lest selbst.</p>
<p><span id="more-9228"></span></p>
<p>Wie zu erwarten, ist der Workshop ausgebucht und alle Stühle, deren Abstand vorher penibel ausgemessen wurde, sind besetzt. Auf der Leinwand ist ohne Schnickschnack, weiß auf schwarzem Hintergrund, ein einziges Wort zu sehen: <strong>D.I.Y. – quasi Marios zweiter Vorname, denn er hat bei seiner Band lange Zeit alles selbst gemacht: Bandmanagement, Booking, Bandorganisation etc.</strong></p>
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<h2>Babysteps im D.I.Y.-Kontext &#8211; jede*r hat mal klein angefangen</h2>
<p>Er beginnt den Workshop mit dem Bild eines Babys, das gerade dabei ist, eine Treppenstufe zu erklimmen. Für uns ist Treppensteigen nichts Besonderes, für das Baby jedoch sehr wohl. Und genau deswegen ist Mario heute hier. <strong>Er weiß aus eigener Erfahrung, wie bedeutend diese „Babysteps“ auch im D.I.Y.-Kontext sind.</strong> Denn auch Bands wie Blackout Problems haben einmal ganz klein angefangen: Ihre erste EP erschien nur digital, ohne physischen Vertrieb und ohne Label. Ihr erstes Album „Holy“ entstand innerhalb von drei Tagen, weil sich die Band nur drei Studiotage leisten konnte. Das zweite Album „Kaos“ entstand<span style="letter-spacing: -0.008em;"> beim</span><span style="letter-spacing: -0.008em;"> eigenen Label Munich Warehouse und das neue Album „Dark“ wird Mitte Januar 2021 bei Sony erscheinen.</span></p>
<h2>So viel live spielen wie möglich, Kontakte knüpfen &#8211; und sich selbst treu bleiben</h2>
<p><strong>Auch die Gründung des eigenen Labels Munich Warehouse reiht sich in dieses Step-by-Step-Schema ein.</strong> Alles begann mit dem Verkauf einiger weniger Bandshirts und bietet nun mehreren Bands eine Plattform, um ihren Merch und ihre Musik zu vertreiben. Hier kommt die Frage auf, ab wann die Gründung einer GbR sinnvoll ist. Bei Themen solcher Art könnt ihr euch an die Feierwerk Fachstelle Pop wenden, die sicherlich Licht ins Dunkel bringen wird. Live ging es genauso klein los. Mario erzählt von einem Konzert in Chemitz, bei dem das Publikum aus ganzen zwei Leuten bestand und der Ticketerlös von 7 Euro unter zwei Bands aufgeteilt werden musste. Trotzdem haben sie immer weiter überall gespielt, wo sie spielen konnten.<strong> Das rät Mario auch den Teilnehmer*innen. Spielt so viel live, wie ihr könnt, auch, wenn jeder Anfang schwer ist.</strong> <strong>Denn so lernt man Leute kennen und vielleicht auch spätere Manager*innen, Booker*innen oder Bands, bei denen ihr als Support spielen könnt.</strong> Seid aber parallel dazu genauso <strong>digital aktiv</strong>. Am besten auf mehreren Plattformen. Aber <strong>verbiegt euch nicht</strong>, nur um auf einer gewissen Plattform gut anzukommen. <strong>Bleibt euch selbst immer treu.  </strong></p>
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<h2>D.I.Y.  bedeutet Geduld, viel Arbeit und Durchhaltevermögen</h2>
<p>Was man aus diesem Werdegang sieht, ist vor allem eins: <strong>D.I.Y. heißt Geduld, viel Arbeit und Durchhaltevermögen</strong>. Marios Tipp hierzu: <strong>„Macht alles selbst, solange es geht. Aber wenn ihr das Gefühl habt, es geht nicht mehr alleine, dann holt euch Hilfe“.</strong> Bei der Partnersuche ist es aber sehr wichtig, sich vorher zu fragen: Was kann ich selbst? Was kann ich nicht? Wann und warum gebe ich die Aufgabe ab und zu welchem Preis? <strong>Und auch, wenn ihr ein Vertragsangebot bekommt – unterschreibt nicht zu schnell. Schaut erstmal, ob ihr mit dem Partner gut zusammenarbeiten könnt oder nicht.</strong> Viele Teilnehmer*innen wollen auch wissen, wie man die Bandorganisation am besten angeht und was man bei einer Booking-Anfrage beachten sollte. <strong>Mario meint, er musste erst lernen, dass es um die Bedürfnisse aller Mitglieder der Band geht und nicht nur um die eigenen.</strong> Deswegen machen Blackout Problems jede Woche einen festen Telko-Termin aus. Am wichtigsten ist hier, wie es jedem momentan geht und wie sich jeder fühlt. Erst dann kann abgeschätzt werden, was man jedem zumuten kann. <strong>Für die Festlegung von Probezeiten und Konzertterminen empfiehlt sich beispielsweise ein gemeinsamer Kalender, in den alle wichtigen Termine der Mitglieder eingetragen werden, sodass kein Konzerttermin mit einem wichtigen privaten Termin kollidieren kann. Wichtig ist auch, klare Regeln in der Band zu definieren. Wer kann was? Wer macht was?</strong></p>
<h2>Tipps zum Thema Booking-Request</h2>
<p><strong>Zum Thema Booking-Request kann Mario aus eigener Erfahrung mahnen: Verschickt bloß keine zu großen Anhänge.</strong> Das verstopft nur die Posteingänge der Booker*innen und stößt in den allermeisten Fällen eher auf Missgunst. Links sind viel besser. Mit einer persönlichen Anrede kommt ihr auch besser an als mit „Sehr geehrte Damen und Herren&#8230;“. Sagt in der Mail genau, was ihr wollt. Also wann wollt oder könnt ihr spielen? Bei welcher Band möchtet ihr als Vorband spielen? In welches Genre ordnet ihr euch ein? Und so weiter. <strong>Seid einfach so präzise wie möglich</strong>.</p>
<h2>Das &#8222;Wir-Gefühl&#8220; und ein gewisser Hang zum Wahnsinn</h2>
<p>Bis halb 12 nimmt Mario sich Zeit für die Fragen der Teilnehmer*innen und freut sich, dass alle so gut mitmachen. <strong>Schon von Anfang an entsteht dieses Wir-Gefühl.</strong> Dass er mit seiner Band schon bei Rock im Park gespielt hat, spielt hier keine Rolle. <strong>Mario lässt die Teilnehmer*innen merken, &#8218;hey, ich bin einer von euch. Wir haben genauso angefangen wie ihr.&#8216;</strong> Auf meine Frage, was ihm die Kraft gegeben hat, nicht aufzugeben und trotzdem immer weiterzumachen, meint er, man müsse <strong>„einen gewissen Hang zum Wahnsinn“</strong> haben. Und vielleicht ist es ja genau das, was D.I.Y. ausmacht. Also, auf was wartet ihr noch? <strong>Do it. Yourself!</strong></p>
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		<title>Spotify Masterclass im Feierwerk &#8211; so gehen die Streamzahlen nach oben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luisa Jentzsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 08:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass (1)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1.jpg 1600w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Dass die Kranhalle an diesem Abend voll wird, war von vornherein klar. Was sonst, wenn die Feierwerk Fachstelle Pop Spotify für eine Masterclass nach München holt? Ein Workshop für alle Künstler*innen, Artist Manager*innen, Labels oder Vertriebe, die lernen wollen, diese Plattform optimal zu nutzen. Auf Michael Schneider und Stephan Szillus aus dem Music Team von [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass (1)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1.jpg 1600w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Dass die Kranhalle an diesem Abend voll wird, war von vornherein klar. <strong>Was sonst, wenn die <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Fachstelle Pop</a> <a href="https://www.spotify.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spotify</a> für eine Masterclass nach München holt?</strong> Ein Workshop für alle Künstler*innen, Artist Manager*innen, Labels oder Vertriebe, die lernen wollen, diese Plattform optimal zu nutzen.<span id="more-5477"></span></p>
<p>Auf Michael Schneider und Stephan Szillus aus dem Music Team von Spotify Deutschland, Schweiz und Österreich sind von Anfang an alle Augen und Ohren gerichtet. Michael ist in der Abteilung ALM (Artist und Labelmanagement) tätig und kümmert sich um die Bedürfnisse der Künstler*innen, Labels und Vertriebe. Stephan gehört der Abteilung MC&amp;E (Music Culture &amp; Editorial) an und ist dafür zuständig, attraktive (von Menschen kuratierte) Playlisten für die Nutzer*innen zu schaffen. Im Laufe des Abends werden die beiden dafür sorgen, dass alle Fragezeichen, die momentan noch über den Köpfen der Teilnehmer*innen schweben, beseitigt werden. Wobei mein Fragezeichen über dem Kopf sicherlich das größte in diesem Raum ist, denn mit Spotify for Artists hatte ich bis dato relativ wenig Berührungspunkte…</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/01/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass-2-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass (2)" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Spotify_Masterclass (2)" /></div>
<h2>Wie vergrößere ich als Artist meine Reichweite auf Spotify?</h2>
<p>Michael fängt ganz von vorne an und erklärt erst einmal, wie man überhaupt ein Künstlerprofil auf Spotify for Artists erstellt. Den Zugang dazu lässt man sich einfach auf artists.spotify.com verifizieren, was ein paar Tage dauern kann. Erscheint der blaue check mark neben dem Künstlerbild, kann’s auch schon losgehen.</p>
<p>Ist das Profil mit allen Infos befüllt, stellt sich vielen Künstler*innen die alles entscheidende Frage: <strong>„Was muss ich tun, damit mein Song die Chance hat, in eine Spotify-Playlist aufgenommen zu werden?“</strong> Darauf haben Michael und Stephan natürlich eine Antwort parat. Den unveröffentlichten Song an Spotify pitchen! So landet er mit etwas Glück in einer der reichweitestarken, spotifyeigenen Playlists. Das geht nicht nur auf Spotify for Artists, sondern auch auf Spotify Analytics – dem Label- und Vertriebstool von Spotify. <strong>Was ich nicht wusste: Kuratoren wie Stephan hören sich die Lieder auch wirklich an und entscheiden, ob sie in eine Playlist kommen oder eben nicht.</strong> Ob der Song jedoch in einer Playlist verbleibt, aufsteigt oder entfernt wird, entscheiden dann die Daten.</p>
<h2>So pitchst du deinen Song auf Spotify!</h2>
<p><strong>Der Song, der gepitcht werden soll, darf noch nicht veröffentlicht sein und muss mindestens sieben Tage, am besten aber einige Wochen, vor dem Veröffentlichungsdatum, an Spotify gepitcht werden.</strong> Dazu markiert ihr einen der in der Liste eurer anstehenden Releases befindlichen Songs. Bei einem Album oder einer EP wählt ihr einen Fokustrack aus, da nur einzelne Songs gepitcht werden können. Nun gilt es, so genaue Angaben wie möglich über den Track zu machen. Das heißt: Main Genre, Subgenres, Stimmungen, Styles, prägende Instrumente. Besonders wichtig ist die richtige Angabe der Sprache, auf der gesungen wird. Beim Ort gebt ihr denjenigen an, in dem euer Fokus liegt &#8211; also dort, wo euch schon Leute kennen. <strong>Zu guter Letzt werdet ihr von Spotify noch nach der Geschichte hinter dem Song gefragt.</strong> Die erzählt ihr am besten auf Englisch, da alle Editoren weltweit auf den Pitch zugreifen können. Und dann stiegt die Spannung und es heißt abwarten und auf eine Benachrichtigung hoffen…</p>
<p>Auch, wenn es mal nicht klappt – bleibt dran! Schnappt euch einen anderen Song und versucht es noch einmal. Denn bei 30 000 – 40 000 Liedern, die täglich an Spotify gepitcht werden, können die weltweit 150 Editor*innen einfach nicht alle auf einmal berücksichtigen. „Playlist-Slots kann man übrigens nicht bei Spotify kaufen, auch wenn das immer wieder im Internet behauptet wird“, betont Stephan.</p>
<h2>Wertvolle Tipps von den Profis!</h2>
<p>Auch abseits von Playlisten haben die beiden einige Tipps, wie die Reichweite erweitert werden kann. Pinnt eure Neuerscheinungen an euer Künstlerprofil. Stattet eure Songs mit einem Canvas (einem acht Sekunden langen Videoloop) aus. <strong>Bittet eure Fans auf Facebook, Instagram, Twitter und Co, aber auch im echten Leben, zum Beispiel auf Konzerten, euch auf Spotify zu folgen.</strong> „Ihr solltet sie damit jetzt nicht nerven, aber immer mal wieder darauf hinweisen“, so Michael. Erstellt eure künstlereigenen Playlists und teilt diese auch in den Sozialen Medien. Und ganz wichtig: Haltet diese up to date. Denn es bringt laut Michael nichts, „wenn ihr sie einmal macht und dann bleiben sie so für immer.“ <strong>Zeigt Präsenz und Engagement, damit sich eure Followerzahl auf Spotify erhöht.</strong></p>
<p>All das habe ich aus diesem 90-minütigen ausgebuchten Workshop mitgenommen. Die beiden nehmen sich danach noch fast eine Stunde Zeit, um die Fragen der Teilnehmer*innen zu beantworten. Nicht nur der Inhalt des Workshops war für mich sehr interessant, sondern auch zu erfahren, wer eigentlich hinter dieser Plattform steckt. <strong>Und mein schwebendes Fragezeichen über dem Kopf ist nach der Spotify Masterclass erheblich geschrumpft.</strong></p>
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