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	<title>Musik &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Musiker*innen brauchen Räume: Der lange Weg zum Feierwerk AMP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 14:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Proberauzentrum Historie Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Nach langem Kampf um Mittel, Räumlichkeiten etc. geht im Mai 2026 in der Adi-Maislinger-Straße 18 – nur wenige Schritte vom Feierwerk entfernt – das Feierwerk AMP in Betrieb. Der erste Teil dieser Geschichte führt zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Er zeigt, wie versucht wurde, das Thema Übungsraumnot in die Öffentlichkeit zu bringen, Unterstützung in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Proberauzentrum Historie Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Nach langem Kampf um Mittel, Räumlichkeiten etc. geht im Mai 2026 in der Adi-Maislinger-Straße 18 – nur wenige Schritte vom Feierwerk entfernt – das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/amp-proberaeume/allgemeines">Feierwerk AMP</a> in Betrieb. Der erste Teil dieser Geschichte führt zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Er zeigt, wie versucht wurde, das Thema Übungsraumnot in die Öffentlichkeit zu bringen, Unterstützung in der Verwaltung und Politik zu gewinnen und mit dem Modellprojekt „Übungs-Studio“ einen möglichen Lösungsweg aufzuzeigen.</p>
<h2><strong>1000 Münchner Musiker brauchen Übungsräume!</strong></h2>
<p>„<em>Herbst 1983: aus über 100 Bewerbungen um einen Übungsraum wurden 32 Münchner Bands ausgelost. Sie bezogen Räume auf dem Gelände der sogenannten &#8222;Kulturkaserne&#8220; (Dachauerstraße 128), vermittelt durch die Stadt.</em>“ (Quelle: Klappentext des LP-Samplers „Die Stadt informiert“, 1985)</p>
<p>Ab Juli 1985 übernahm das Feierwerk im Auftrag des Jugendkulturwerks die organisatorische Betreuung der Proberäume in der sogenannten „Baracke 28”. Bei den regelmäßigen Treffen der Nutzer*innen stand die Frage im Mittelpunkt, wie es weitergehen würde, wenn das Gebäude – von vornherein eine provisorische Lösung – abgerissen würde. Die Situation verschärfte sich noch, als bekannt wurde, dass auch das größere Proberaumzentrum in der Kirchenstraße kurzfristig abgerissen werden sollte. 1987 war dort endgültig Schluss. Gleichzeitig ließ eine Liste des Kulturreferats ahnen, wie groß der Bedarf tatsächlich war: Zahlreiche weitere Bands suchten händeringend nach geeigneten Proberäumen, doch es gab kaum Ersatz.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15792 alignleft" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-300x244.jpg" alt="" width="205" height="167" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-300x244.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-768x625.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-175x143.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-450x366.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk.jpg 846w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px" /></p>
<p>Um die Bands zu unterstützen und den zuständigen Stellen Datenmaterial vorlegen zu können, startete das Feierwerk im Oktober 1986 eine Umfrage. Diese ergab, dass mindestens 200 Bands Räume suchten. Wenn diese dann auch noch trocken, einbruchssicher, schallisoliert, beheizbar und mit ausreichend Strom ausgestattet wären, so der Tenor der Rückmeldungen, wäre dies das Höchste der Gefühle.</p>
<h2><strong>Öffentliches Üben: Der Aufstand der Münchner Bands</strong></h2>
<figure id="attachment_15797" aria-describedby="caption-attachment-15797" style="width: 318px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-15797" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-300x203.jpg" alt="" width="318" height="215" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-300x203.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1024x694.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-768x521.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1536x1042.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-2048x1389.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-175x119.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-450x305.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1170x794.jpg 1170w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /><figcaption id="caption-attachment-15797" class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion. V.l.: Heiner Schmittner, Annelie Knoblauch, Wolfgang Stegers, Alfred Lottmann, N.N.</figcaption></figure>
<p>So war der Bericht über das „Öffentliche Üben“ am Samstag, dem 3.10.1987, auf dem Münchner Marienplatz in der SZ „Popcorner“ überschrieben. Anfang des Jahres hatte der Autor Wolfgang Stegers eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen von Münchner Stadtratsfraktionen, des JugendKulturWerks, des Kulturreferats und betroffenen Musiker*innen moderiert. Es war eine der Diskussionen, bei denen sich die Verantwortlichen – wie man so schön sagt – sachkundig gemacht und einiges versprochen hatten. Die Veranstaltung gab den Anstoß für zwei Anträge im Stadtrat, städtische Räume für Bands zur Verfügung zu stellen bzw. Mietzuschüsse zu gewähren. Diese wurden an die zuständigen Fachreferate weitergeleitet, blieben jedoch ohne Folgen.</p>
<blockquote><p>„<em>Erhalten, stärken und neu schaffen: Kulturorte, Spielstätten und Arbeitsräume sind für Kultur- und Kreativschaffende essenziell</em>“<br />
(Titel eines Panels beim Dialog Pop 2024)</p></blockquote>
<p>So reifte im Laufe des Jahres im Feierwerk der Plan, lautstark vor das Münchner Rathaus zu ziehen, um eine breitere Öffentlichkeit auf die katastrophale Situation vieler Bands aufmerksam zu machen. Das hatte München noch nicht gesehen: Kaum war am Samstag, dem 3. Oktober 1987, der letzte Hahnenschrei des Glockenspiels auf dem Rathausturm verklungen, begannen fünf Münchner Nachwuchsbands mit ihren „öffentlichen Proben“. Es wurden Infotafeln aufgestellt und Unterschriftenlisten ausgelegt. Politiker verlasen Statements, Stelzenläufer verteilten Flugblätter und die von der Musik quer durch alle Altersgruppen begeisterten Passanten wurden zum abendlichen Konzert der beteiligten Bands in die Hansa 39 eingeladen.</p>
<h2><strong>Erste Hilfe in der Proberaum-Misere: Das „Übungs-Studio“-Konzept</strong></h2>
<p>Der Auftrag des Stadtrates, zusätzliche Proberäume zu schaffen, blieb Papier. Nichts Konstruktives wurde auf den Weg gebracht. Eineinhalb Jahre später, am 1. April 1989, standen wieder fünf Bands vor dem Rathaus. Im „Fluchblatt“ zur zweiten Proberaumaktion hieß es: „<em>Die Übungsraum-Misere ist den Behörden seit Jahren bekannt, trotz engagierter Unterstützung durch das Stadtjugendamt bleiben sowohl Hinweise auf das Problem als auch Lösungsvorschläge in den verschiedenen Behörden hängen.</em>“ Die Aktion erzeugte ein gewisses Echo in den Medien, die sich darüber freuten, dass sich Franz Forchheimer (CSU), Irmgard Mager (SPD) sowie ein Stadtrat der Grünen auf der Bühne öffentlich auf die Seite der Musiker stellten.</p>
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<p>Das Feierwerk erhoffte sich von der Aktion auch einen Schub für die Realisierung des Modellprojekts „Übungs-Studio“. Dieses sollte exemplarisch im ehemaligen „Ölkeller“ entstehen, also dort, wo sich heute die Toiletten zwischen Hansa 39 und Kranhalle befinden. Mit relativ geringem Aufwand sollte das Projekt „Erste Hilfe&#8220; bei der Proberaummisere leisten. Das Nutzungskonzept sah einen nahezu vollständig mit Equipment ausgestatteten Raum vor. Insbesondere junge Musiker*innen sollten den Raum für Übungszeiten von je drei Stunden zu einem für sie erschwinglichen Preis nutzen können. Außerdem waren ein als Studio geeigneter Raum ohne Equipment sowie ein Aufnahmeraum, beispielsweise für die Produktion von Demokassetten, geplant.</p>
<h2><strong>Exkurs: Best-Practice-Ansätze</strong></h2>
<p>Im November 1993 beleuchtete eine von Kulturreferent Siegfried Hummel angeregte Fachtagung in der Pasinger Fabrik verschiedene Aspekte der Förderung urbaner Popkultur. Dabei wurden auch einige Best-Practice-Ansätze zur Schaffung von Proberäumen vorgestellt.</p>
<p>Irmgard Tennagels, seit 1990 „Referentin für Popularmusik“ im Amt für Wissenschaft und Kunst, berichtete von den beeindruckenden Dimensionen der „Musikbunker“ in Frankfurt. In sieben Bunkern mit insgesamt 120 Räumen probten Anfang der 90er Jahre rund 300 Musikgruppen. Um die Bunker vor dem Verkauf durch den Eigentümer, das Bundesverwaltungsamt, zu retten, lehnte sich die Kommune finanziell weit aus dem Fenster. Sie erwarb die Bunker, stellte Mittel für die Sanierung bereit und überließ sie der Musikszene mit langfristigen Mietverträgen. Dies war das Ergebnis eines zähen Ringens, bei dem vor allem das Frankfurter Kulturamt eine wesentliche Rolle spielte und von Anfang an die Mobilisierung und Vernetzung der Musik- und Kulturszene forcierte. Eine <a href="https://virusmusik.de/magazin/wp-content/uploads/2026/01/01-Die-Bunkerbrosch%C3%BCre-2026-aktuell.pdf">Broschüre</a> der Frankfurter „Bunkervereine“ gibt übrigens einen aufschlussreichen Überblick über den aktuellen Stand des Projekts.</p>
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<p>Auch in Hannover war die Immobiliensituation aus Münchner Sicht relativ beneidenswert. Ein massives Problem war allerdings, dass die örtliche Musiker*innen-Initiative seit 1972 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt in 20 Jahren lediglich einmal 25 Proberäume in drei Bunkern ausgebaut hatte. Öffentliche Mittel flossen nur spärlich. So langsam ging es voran, weil sich die Musiker*innen = Vereinsmitglieder immer wieder Billigstmieten von drei Mark pro Quadratmeter genehmigten. „<em>Das wenige Geld wurde buchstäblich verjuxt, weil keine nennenswerten Einnahmen aus der Vermietung erzielt wurden</em>&#8222;, kommentierte das Holger Maack vom Musikzentrum Hannover.</p>
<h2>Großes Proberaumzentrum: Hannover machte es vor</h2>
<p>Für einen Weg der investiven Verwendung öffentlicher Mittel entschieden sich 1993 der „Bandclub e.V.&#8220;, die „Jazzmusikerinitiative&#8220; und die „L.A.G. Rock in Niedersachsen mit der Gründung der Musikzentrum Hannover gGmbH. Man ging davon aus, dass sich die Umbaukosten in Höhe von 200.000 bis 300.000 Mark für ein größeres Objekt prinzipiell durch Proberaummieten auf mittlerem Preisniveau – zwischen reiner Subventionsmiete und „Marktpreis“ – wieder erwirtschaften lassen, wenn ein hinreichend preiswertes Gebäude (z. B. ein Bunker in öffentlicher Hand) zur Verfügung steht und eine günstige Mischfinanzierung gewährleistet ist. Die gemeinnützige GmbH begann sofort mit dem Ausbau von 26 Proberäumen in einem 800 m<sup>2</sup> großen Bunker. Über einen Zeitraum von vier Jahren stellte das Kulturamt rund 120.000 Mark zur Verfügung. Die erste Rate in Höhe von 30.000 DM wurde für den Kauf von Baumaterial verwendet. Zudem lieh sich das Musikzentrum weitere 20.000 Mark von der Bank. Sechs arbeitslose Handwerker erledigten im Rahmen einer „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ die Knochenarbeit am Bau. Im Jahr 1995 erwirtschaftete das Musikzentrum mit verschiedenen Leistungen 53 Prozent seines Jahresbudgets selbst.</p>
<p>Auf der <a href="https://musikzentrum-hannover.de/ueber-uns/angebote/uebungsraeume/"><strong>Website</strong></a> des MusikZentrums heißt es derzeit: „<em>In sieben verschiedenen Gebäuden (fünf ehemaligen Luftschutzbunkern und zwei ehemaligen öffentlichen Toilettenanlagen) stellen wir in Hannover 59 Proberäume zwischen 8 und 47 Quadratmetern zur Verfügung.</em>“ Insgesamt sorgen das MusikZentrum, die Deutsche Rockmusik Stiftung und das Rockbüro mit ihren über ca. 150 Proberäumen für einen Großteil der essenziellen Infrastruktur für professionelle und Hobby-Musiker*innen.</p>
<h2><strong>Fazit: Was lief in anderen Städten besser?</strong></h2>
<p>In diesen Fällen hat es geholfen, dass der politische Wille auch von ganz oben vorhanden war, dass dazu Menschen in der Verwaltung das Thema kompetent, engagiert und durchsetzungsstark zu ihrem Ding gemacht haben, und dass jenseits der reinen Abhängigkeit von öffentlichen Geldern und über die Vereinsblase hinaus gedacht wurde. Nicht fehlen dürfen eine Menge Humanpower, strategischer Instinkt, Energie und Druck aus der Musiker*innen- und Kulturszene, wie ein paar ausgeschlafene Hamburger Jungs erzählten. Die Selbsthilfeinitiative mit dem schmucken Vereinsnamen „Musizierende Toiletten e.V.“ hatte ihr Projekt recht unprätentiös, aber auch hartnäckig durchgesetzt. „<em>Behörden wurden mit Anträgen überhäuft, Ämter gelöchert und genervt. Budgets wurden geplündert, Politiker*innen umgarnt und ohne Ende Öffentlichkeit hergestellt</em>“, erzählt PR-Stratege Oliver Camp.</p>
<p>Und was ist mit dem Münchner „Übungs-Studio“? Feierwerk hatte gehofft, beim Umbau einen erheblichen Eigenanteil leisten zu können. Eine befreundete Baufirma hätte sehr günstig Maschinen zur Verfügung gestellt und zusammen mit einem Architekten die fachgerechte Ausführung der Arbeiten garantiert. Zudem wären viele Musiker*innen bereit gewesen, beim Schaufeln und Mauern mitzuhelfen. Die Gesamtkosten inklusive Ausstattung wären bei 50.000 bis 70.000 Mark gelegen. Das Stadtjugendamt und die Branddirektion waren mit den Plänen und dem Kostenvoranschlag einverstanden. Das Baureferat legte jedoch sein Veto ein, da die Eigenleistungen „nicht den Regeln der Baukunst“ entsprächen, und rechnete mit Kosten von mindestens 175.000 Mark für einen fachgerechten Ausbau inklusive Sanierung unter seiner Federführung. Im November 1991 nannte die SZ dafür bereits eine Summe von 375.000 Mark.  Aufgrund der gegenwärtigen Haushaltslage der Stadt kam das natürlich nicht infrage.</p>
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<p>Zumindest in den 2010er Jahren konnte das Nutzungskonzept in drei Einrichtungen des Feierwerks umgesetzt werden. Seit Herbst 2012 ist der Bandübungsraum unter dem Orangehouse mit einer kompletten Backline ausgestattet. Bands können dort 2,5 Stunden pro Woche proben. In der Feierwerk Südpolstation stehen seit 2015 und in der Feierwerk Funkstation seit 2017 jeweils zwei ausgestattete Proberäume zur Verfügung.</p>
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		<title>Fritzi Ernst in der Kranhalle: Jo-Jo-Effekt mit humorvoller Melancholie</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 10:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang. Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf Natürlich kann man auch in den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang.</p>
<h2>Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf</h2>
<p>Natürlich kann man auch in den großen Buchhandlungen noch das eine oder andere Buch finden. Man muss nur lange genug suchen zwischen den meterlangen Regalen voller Klangschalen, Duftlampen und Schmuckkästchen. Denn solche sogenannten Non-Book-Artikel gelten wegen der Buchpreisbindung und der damit einhergehend geringen Gewinnspanne beim Buchverkauf für die Buch-Händler und -Händlerinnen als deren eigentliche Einnahmequelle. Ähnlich scheint es im Schallplattenhandel zuzugehen, gleichwohl dort keine Preisbindung die Gewinne schmälert. Das übernehmen hier die bekannten Musik-Streaming-Dienste. Also verkaufen Musiker*innen auch auf ihren Konzerten, die dereinst das aktuelle Album bewerben sollten, mehr Band-T-Shirts als Tonträger.</p>
<p>Die in Hamburg lebende Musikerin Fritzi Ernst ergänzte ihre Merchandise-Artikel, die an einem Verkaufsstand während ihrer Konzerte ebenso wie online feilgeboten werden, um eine Tasse, die sie höchsteigenselbst – wie sie auch im Konzert betont – mit einer kleinen Sonne verziert hat. Darüber hinaus gibt es passend zum aktuellen Albumtitel „Jo-Jo“ ein von der ebenfalls in Hamburg lebenden Künstlerin Danika Arndt verziertes Jo-Jo. Denn selbiges hat Danika auch für das Schallplattencover zum neuen Fritzi Ernst-Album mit Acrylfarben gemalt.</p>
<h2>In Begleitung: Vielseitiges Künstler*innen-Team</h2>
<p>Danika ist aber nicht nur als bildende Künstlerin ein festes Mitglied in Fritzi Ernsts Team. Seit Schnipo Schranke aufgelöst wurde, begleitet Danika die studierte Flötistin und Pianistin auf einem weiteren Keyboard.  „Wir sind beide fast um die gleiche Zeit nach Hamburg gezogen und haben uns dann durch gemeinsame Ecken kennengelernt“, sagt Danika. „Und dann haben wir festgestellt: wir mögen uns. Wir wollen gerne häufiger miteinander abhängen.“ Und weil auch Danika in ihrer Kindheit nicht nur Klavierunterricht, sondern auch Gesangsunterricht gehabt hatte, konnte im gemeinsamen Abhängen der beiden Wahlhamburgerinnen auch die musikalische Seite von Danika reaktiviert werden.</p>

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<p>Seitdem steht Danika zusammen mit Fritzi Ernst auf der Bühne, zusammen mit weiteren Musikerinnen und Musikern, die gerade zu Fritzi Ernsts Band zusammenwachsen. Der Kontrabassist und Gitarrist Francis Maheux zum Beispiel, der wie auch Fritzi Ernst in Frankfurt Musik studiert hat. Spannende Musikprojekte durfte er seitdem begleiten, sei es im Tonkünstler Orchester Niederösterreich, in der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder in seinem eher jazzig anmutendem Free-Punk-Ensemble „freee!“, das es allerdings nur einen Konzertabend lang gab.  Mittlerweile lebt Maheux wieder in Frankfurt am Main, wo er unter anderem auch als Bass-Lehrer unterrichtet.</p>
<h2>Fliegender Wechsel: Multitalente Konzert-Besetzung</h2>
<p>Wie auch ihre Schlagzeugerin wechselt Maheux während des Konzerts von Fritzi Ernst in der Kranhalle immer wieder zu einem der beiden Keyboards auf der Bühne, das mitunter sogar sechshändig gespielt wird. Nur die E-Bassistin Julia Förster bleibt konsequent bei ihrem Hauptinstrument. Weil sie aber auch noch eine gute Sängerin ist, ergänzt auch sie Fritzi Ernsts Chor, der sich dann auch schon mal fünfstimmig erhebt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-14-771x1024.jpg" title="Fritzi Ernst 28.2.25 c Dirk Wagner (14)" alt="Fritzi Ernst" /></div>
<p>Solche oft auch kanonartig funktionierenden Chorgesänge muten besonders ergreifend an in einem Arrangement, das mit einem ganz besonderen Gespür für kleine Nuancen ebenso pointiert wie mitreißend wirkt. Da simuliert zum Beispiel der Gitarrist Synthesizer-ähnliche Klänge, indem er mit einer sogenannten Bottleneck die Saiten seiner E-Gitarre ganz weit oben im Bund fiepen lässt, oder er verziert ein Musikstück gegen Ende mit einer Bassfigur, die er auf seinem Kontrabass nicht zupfend, sondern mit einem Bogen zärtlich über die Saiten ziehend generiert. Die Schlagzeugerin ergänzt ihr Rhythmusinstrument auch mal um eine Triangel. Und wenn Danika und Francis gemeinsam Fritzi auf ihrem Keyboard begleiten, wechseln sie während des Vortrags auch mal im Duett trötend zu Kazoos.</p>
<h2>Jo-Jo-Effekt: Fans feiern das Auf und Ab</h2>
<p>Im permanenten Mittelpunkt des Geschehens steht indes Fritzi Ernst selbst, die dem Anschein nach gerne drauf verzichten würde, im Rampenlicht zu stehen. Eigentlich möchte sie doch nur ihre Musik machen, die so anmutend schön ist, dass sie auch ganz alleine bestehen könnte, wären da nicht noch diese markanten, zum Teil auffällig kindlich-naiv formulierten Songtexte, mit denen Fritzi Ernst seelische Abgründe auftut. Kaum aber blickt man in diese Abgründe, weiß man nicht, ob die schöne Musik um sie herum eine verlockende Falle war oder eine heilende, zumindest aber schützende Salbe. Bisweilen sind ihre Songs nämlich von einer tiefen Traurigkeit durchtränkt, und doch lächeln sie den Zuhörenden geradezu aufheiternd zu.</p>

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<p>Entsprechend euphorisch feiern ihre Fans in der gut besuchten Kranhalle die Melancholie. Zugleich feiern sie allerdings auch Fritzi Ernsts raffinierten Trick,  mit welchem sie jederzeit ihren vermeintlichen Seelenstrip in eine Gesellschaftskritik zu verwandeln weiß. Und plötzlich ist alles Singen über Ängste, Schwächen und Versagen ein einziger Protest, ein zorniges Aufbegehren. Darum entlässt Fritzi Ernst am Ende auch kein trauriges Publikum, sondern ein inspiriertes, das in diesem Konzert Kraft tanken durfte.</p>
<figure id="attachment_15436" aria-describedby="caption-attachment-15436" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15436" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-54-226x300.jpg" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" width="237" height="315" /><figcaption id="caption-attachment-15436" class="wp-caption-text">Autor Dirk Wagner und Musikerin Fritzi Ernst</figcaption></figure>
<h2>Fritzi Ernst: Gemeinschaft am Merch-Stand</h2>
<p>Dabei sollte man im Übrigen auch nicht diejenige Wirkung des Gemeinschaftserlebens in einem Konzert unterschätzen,  welche gerade in so politisch schwierigen Zeiten wie den jetzigen den nötigen Halt bietet. Und wenn die Band samt Fritzi Ernst im Anschluss noch am Merchandise-Tisch im Kranhallen-Café verweilt, um T-Shirts und Schallplatten zu signieren, steht sie den Fans auch für Gespräche zur Verfügung, in denen weitere Gemeinsamkeiten solcher Gemeinschaft auffallen. Denn auch das wird an diesem wunderbaren Konzertabend in der Kranhalle deutlich: wie auch die hiesigen Buchläden schon lange nicht mehr nur Bücher verkaufen, vermittelt ein gutes Konzert eben nicht nur gute Musik, sondern auch eine wohltuende und darum geradezu notwendige Gemeinschaft.</p>
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		<title>12 Jahre Zombie Sessions: Mit Herzblut für Musik abseits des Mainstreams</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Steigerwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 11:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten träumen lassen. Die <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> waren geboren&#8230;</p>
<h2>12 Jahre Musik, Spaß und Engagement für Kultur</h2>
<p>Im Jahr 2025 feiern wir nun unser 12-jähriges Jubiläum der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> – und wir könnten nicht stolzer auf das sein, was wir gemeinsam erreicht haben. Ursprünglich gestartet, um jungen Musiker*innen eine Bühne zu bieten, sind wir heute nicht nur eine feste Institution in der Szene, sondern auch ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Und ja, in den letzten Jahren hat sich auch unser Team verändert, wir sind gewachsen, gereift und haben uns weiterentwickelt.</p>
<figure id="attachment_15373" aria-describedby="caption-attachment-15373" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15373 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg" alt="Team hinter den Zombie Sessions" width="770" height="308" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-300x120.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-175x70.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-450x180.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1170x467.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-768x307.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions.jpg 1339w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15373" class="wp-caption-text">Stehen hinter den ZOMBIE SESSIONS: Phine, Lisa, Vinci, Moritz, Peter, Charly und Lukas (v.l.n.r.)</figcaption></figure>
<p>Unsere Arbeit basiert nach wie vor auf den Idealen, die uns anfangs motiviert haben: Spaß an der Musik, ehrenamtliches Engagement, Non-Profit-Arbeit und DIY-Prinzipien. Wir alle sind mit Leidenschaft dabei, und das spürt man bei jeder Veranstaltung, bei jedem Konzert.</p>
<p>Das wurde 2024 belohnt: Die Zombie Sessions wurden als eine der besten kleinen Konzertreihen mit dem <a href="https://applaus-award.de/preistraegerinnen/?_sft_filter=03_beste-kleine-spielstaetten-und-konzertreihen" target="_blank" rel="noopener">Bundeskulturpreis Applaus</a> ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde unsere Programmkonzeption und das kulturelle, soziale und nachhaltige Engagement. Das freut uns natürlich sehr! Mehr dazu lest ihr <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/mehr-feierwerk/pressemitteilungen/applaus-preis-fuer-zombie-sessions" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h2><strong>Konzertreihe auf DIY- und </strong><strong>Non-Profit-Basis</strong></h2>
<p>Seit dem ersten Konzert haben wir über 80 Sessions und viele Special Events veranstaltet. Darunter auch Ein- und Zweitagesfestivals, die zu besonderen Höhepunkten unserer Geschichte wurden. Besonders hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Kollektiven aus München, deren Strukturen unseren eigenen sehr ähnlich sind und die das gleiche Ziel verfolgen – den Aufbau und die Pflege einer lebendigen, unkommerziellen Musikszene. Gemeinsam haben wir viele besondere Momente geschaffen und das kulturelle Miteinander weiter gestärkt.</p>
<figure id="attachment_15368" aria-describedby="caption-attachment-15368" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15368 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg" alt="Zombie Sessions 2014" width="770" height="529" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-300x206.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1536x1056.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-175x120.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-450x310.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1170x805.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-768x528.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V.jpg 1704w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15368" class="wp-caption-text">Zombie Sessions 2014 im Feierwerk Sunny Red.</figcaption></figure>
<p>Mit mehr als 300 Bands aus allen Teilen der Welt und über 5000 Besucher*innen, die die einzigartige Atmosphäre der Zombie Sessions erleben konnten, blicken wir auf eine unglaubliche Reise zurück. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die unzähligen helfenden Hände, die uns seit dem ersten Tag begleitet haben.</p>
<p>Ein riesiges Danke geht an all die Menschen, die uns immer wieder unterstützt haben, besonders an das <strong>Team vom Feierwerk</strong>, das von Anfang an als Wegbereiter und Freund*in dabei war. Wir wissen, dass es (damals) nicht immer einfach war, mit einer Gruppe von Post-Teenagern zu arbeiten, die zwar wenig Wissen, aber jede Menge Idealismus und Leidenschaft hatten.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Bands, die mit uns die Bühne geteilt haben, und natürlich an alle Besucher*innen, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Liebe zur Musik jede Veranstaltung zu etwas Besonderem gemacht haben.</p>
<p>In den letzten Jahren haben wir die Freude und den Spaß an der Musik immer wieder in den Mittelpunkt gestellt, und genau das wollen wir auch weiterhin tun. Denn auch wenn die Zeiten sich ändern, unser Engagement für die Musik und die Kultur bleibt unverändert.</p>
<p>Wer bei den nächsten Sessions dabei sein möchte, sollte unsere <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Termine checken</a> und sich im Kalender anstreichen. News gibts auch immer auf unserem <a href="https://www.instagram.com/zombie.sessions" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Kanal</a>.</p>
<p>Also: Auf die nächsten 12 Jahre – und danke an euch alle, die das alles erst möglich gemacht haben! Bis bald bei den Zombie Sessions!</p>
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		<title>Experiment Gitarrenbau: Vom Bausatz zum individuellen Instrument</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/experiment-gitarrenbau-schleifen-beizen-loeten-spielen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Steenbock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 09:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-1170x878.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />In diesem Blogbeitrag möchten wir euch gerne dabei mitnehmen, wie eine Gitarre aus einem Bausatz entsteht. Leider können wir nicht detailliert auf alle Entscheidungen und Arbeitsschritte eingehen, das würde hier den Rahmen sprengen. Wenn ihr ein ähnliches Projekt plant und Fragen zum Gitarrenbau habt, scheut euch aber nicht, uns per Mail zu kontaktieren. Erste Schritte: [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-1170x878.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>In diesem Blogbeitrag möchten wir euch gerne dabei mitnehmen, wie eine Gitarre aus einem Bausatz entsteht. Leider können wir nicht detailliert auf alle Entscheidungen und Arbeitsschritte eingehen, das würde hier den Rahmen sprengen. Wenn ihr ein ähnliches Projekt plant und Fragen zum Gitarrenbau habt, scheut euch aber nicht, uns per <a href="mailto:trafixx@feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Mail</a> zu kontaktieren.</p>
<h2>Erste Schritte: Der Gitarren-Bausatz</h2>
<p>Mit zunehmendem Können und nach den ersten Erfolgen wurde es bei einem unserer Besucher und Gitarrenschüler im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Trafixx</a> Zeit, für die erste eigene E-Gitarre. Weil bei der Auswahl des Instruments auch das Budget eine große Rolle spielte, wurde recht schnell mit einem <strong>Gitarrenbausatz</strong> geliebäugelt. Als ich die Frage, ob die Gitarre mit meiner Hilfe in unserer Werkstatt gebaut werden kann, mit einem „Ja“ beantwortet habe, wurde der Bausatz gleich bestellt und nach ein paar Tagen kam die sehnlichst erwartete Lieferung an.</p>
<p>Die Spannung war groß: Gleich nach dem Öffnen des Pakets setzten wir die Teile der Gitarre einmal zur Probe zusammen, um zu schauen, ob alles zusammenpasst und ob die Maße stimmen. Dabei fiel auf, dass die Bohrungen für die Bridge nicht optimal ausgerichtet waren. Vielleicht hatten wir ein Montagsstück? Da sich die Löcher aber an einer später nicht sichtbaren Stelle befanden, war das kein Problem und die Löcher konnten mit Holzleim und Zahnstochern gefüllt und später neu gebohrt werden.</p>
<h2>Glatte Sache: Das große Schleifen</h2>
<p>Die Form der Kopfplatte wählte der Jugendliche selbst aus und brachte sie mit der Säge in die richtige Form. Danach ging es an die schweißtreibende Arbeit: das Schleifen. Nicht nur die Kopfplatte musste bearbeitet werden, sondern der gesamte Hals und Korpus des Instruments. Schleifen braucht Zeit und Zeit ist kostbar. Aber wenn man beim Kauf Geld sparen möchte, muss dieser Schritt selbst durchgeführt werden. Nur so können die Hersteller die Bausätze günstig anbieten. Zwischen den Schleifgängen wischten wir das Holz mit einem leicht feuchten Tuch ab und ließen es trocknen. Das stellt die Holzfasern auf und die Oberfläche wird so möglichst glatt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-9-1-768x1024.jpg" title="20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock (9)" alt="" /></div>
<p>Bereits vor dem Feinschliff sollte die Entscheidung in Sachen Finish gefallen sein. Je nach Art des Finishs kann eine unterschiedliche feine Körnung beim letzten Schliff von Vorteil sein. Wenn ihr nach dem Lackieren eine spiegelglatte Oberfläche wollt, kommt ihr bei den meisten Hölzern auch nicht an Porenfüllern vorbei. Unser Besucher hat sich für Holzbeize und ein offenporiges Finish mit Öl entschieden. Für die Beize sind wir zusammen in den Baumarkt gegangen und haben recht günstige Holzbeize in verschiedenen Farbtönen mitgenommen. Das Öl, welches ursprünglich zur Behandlung von Jagdwaffen entwickelt wurde ist schon lange kein Geheimtipp unter den (Hobby-)Gitarrenbauern mehr.</p>
<h2>Oberflächenbearbeitung: Vom Beizen zum Finish</h2>
<p>Vor dem Beizen haben wir den Korpus mit Druckluft von Staub befreit und dann konnte es schon losgehen. Die Seiten und die Rückseite des Korpus sollten schwarz werden. Das war recht schnell und einfach erledigt. Die Korpusdecke sollte später blau mit betonter Maserung daherkommen. Also auch hier erstmal schwarze Beize, gefolgt von einem Schleifgang und nachdem der Korpus ein weiteres Mal von Staub befreit wurde, gaben wir anschließend blaue Beize darüber.</p>
<figure id="attachment_15201" aria-describedby="caption-attachment-15201" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15201" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-14-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-15201" class="wp-caption-text">Farbauswahl: Welche Töne passen am besten zusammen?</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15171" aria-describedby="caption-attachment-15171" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15171" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-18-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-15171" class="wp-caption-text">So sollte die schwarze Farbe die Maserung betonen.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15172" aria-describedby="caption-attachment-15172" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15172" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-25-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-15172" class="wp-caption-text">Bei der Aufhängung könnt ihr kreativ werden.</figcaption></figure>
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<p>Bevor das Öl als Finish aufgetragen werden kann, müssen noch einmal Hals und Korpus mit Druckluft von Staub befreit und das Griffbrett abgeklebt werden.</p>
<p>Als wir das Öl dünn mit einem fusselfreien Lappen aufgetragen hatten, hieß es erst einmal warten – der Hersteller empfiehlt mindestens 12 Stunden – und dann… ihr habt es vielleicht schon erraten: machten wir uns an einen feinen Zwischenschliff, der allerdings nur notwendig ist, wenn man Unebenheiten feststellt. Das haben wir so lange wiederholt, bis die gewünschte Schichtdicke erreicht war. Nach ausgiebigem Aushärten kann das Öl-Finish noch bis zum gewünschten Glanz poliert werden.</p>
<h2>Endspurt: Elektronik &amp; Hardware</h2>
<p>Bevor es an die Endmontage beim Gitarrenbau ging, war aber noch etwas Geduld und Geschick gefragt. Die Elektronik wollte verlötet und verbaut werden. Wenn bei dem Bausatz die Teile nicht schon vorverlötet sind oder ihr andere Tonabnehmer verbauen wollt müsst ihr selber Hand anlegen.</p>
<figure id="attachment_15173" aria-describedby="caption-attachment-15173" style="width: 231px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15173 " src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-225x300.jpg" alt="" width="231" height="308" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-33-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption id="caption-attachment-15173" class="wp-caption-text">Die Schwarze Beize und der Zwischenschliff haben sich ausgezahlt.</figcaption></figure>
<p>Um unnötige Arbeit und Frustration zu vermeiden, haltet euch an die Vorgaben des Herstellers. Bestimmte Modifikationen (Mods) überlasst ihr am besten den Fachleuten, sofern ihr euch nicht gut auskennt. Bei unserem Modell im Stil einer Telecaster werden die Potis (kurz für Potentiometer) und Switches auf eine Metallplatte geschraubt. Sollte das bei euch nicht der Fall sein (z.B. bei einem Les Paul Bausatz) empfehle ich euch, eine Schablone mit den richtigen Lochabständen aus einer dünnen Holzplatte zu bauen und die Teile darauf zu verlöten. Das ist deutlich einfacher als in dem E-Fach der Gitarre herumzufriemeln. Besonders wichtig ist, dass ihr die Saitenerdung vor dem Einbau der Bridge nicht vergesst.</p>
<p>Nachdem die komplette Hardware eingebaut wurde konnten Hals und Korpus verbunden werden. Im Anschluss wurden die Bünde poliert, Saiten aufgezogen, Halskrümmung, Saitenlage und Oktavreinheit eingestellt und ENDLICH probegespielt.</p>
<h2>Fazit: Nicht perfekt, aber ein gutes Unikat</h2>
<p>Ist aus dem 140-Euro-Bausatz die perfekte Gitarre geworden? Mit Sicherheit nicht. Wenn man sich die Preise für hochwertige Teile auf dem Aftermarket ansieht wird schnell deutlich, warum. Gute Stimmmechaniken können schonmal 100 Euro oder mehr kosten. Auch für einzelne Tonabnehmer können je nach Vorlieben auch über 100 Euro anfallen. Trotzdem waren wir überrascht, wie gut das Ergebnis am Ende geworden ist. Auf jeden Fall kann die Gitarre mit den günstigen Einsteigermodellen namhafter Hersteller mithalten. Außerdem könnt ihr euch die Gitarre optisch genau nach euren Vorstellungen gestalten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock-38-1024x768.jpg" title="20220728_Feierwerk_Trafixx_Blog_Gitarrenbau_credit_Jakob_Steenbock (38)" alt="" /></div>
<p>Wenn ihr die nötigen Werkzeuge und Materialien nicht zu Verfügung habt, solltet ihr euch das aber vorher nochmal gut überlegen. (Gutes) Werkzeug, Lötkolben usw. sind nicht billig. War es den Aufwand und die Mühe wert? Das muss jede*r für sich entscheiden. Die gesammelten Erfahrungen und das Wissen sind unbezahlbar. Wir würden also sagen: JA!</p>
<p>Die eigene E-Gitarre spielen oder einfach mal ausprobieren? Im Feierwerk Trafixx können Jugendliche <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/angebote-fuer-jugendliche/musik-machen" target="_blank" rel="noopener">in verschiedenen Workshops</a> Instrumente lernen, vertiefen und ihre eigene Musik aufnehmen.</p>
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			</item>
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		<title>Munich Music Booster: Förderung der Münchner Popmusikszene</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/munich-music-booster-foerderung-der-muenchner-popmusikszene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Scheidegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 11:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der Feierwerk Fachstelle Pop eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der Munich Music Booster war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a> eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Booster</a> war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als Überbegriff für gegenwartsbezogene Musik, die sich durch Vielfalt auszeichnet. Unsere Definition ist auch auf unserer <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> zu finden.</p>
<p>Insgesamt werden seitdem 50.000 Euro jährlich vom <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat der Landeshauptstadt München</a> für den Munich Music Booster zur Verfügung gestellt. Die Feierwerk Fachstelle Pop ist für die Verwaltung und Vergabe zuständig.</p>
<h2>Kreative Szene der Stadt schickt 200 Bewerbungen</h2>
<p>Wir waren natürlich sehr gespannt, wie die Förderung angenommen wird, wie viele Künstler*innen überhaupt davon mitbekommen hatten. Doch die Sorgen waren völlig unbegründet: Tröpfelten die Bewerbungen anfangs noch vereinzelt ein, bekamen wir in den zwei Tagen vor Ende der Deadline einen Schwall von Anträgen – insgesamt über 200 Bewerbungen haben die Feierwerk Fachstelle Pop für die neue Förderung erreicht.</p>
<p>Von jung bis alt (oder zumindest älter), und aus diversen Hintergründen stellten die Bewerber*innen ihre Projekte vor und tippten ihre Projektbeschreibungen für den Online-Antrag fleißig auf unserer Webseite ein.</p>
<h2>In München gibt’s nicht nur Oper und Theater</h2>
<p>Die Jury durfte sich dann für die Auswahl sehr viel spannende Musik anhören: Von Drum’n’Bass über Metal bis zu experimentellem Pop war alles mit dabei. München zeigte sich dabei von seiner wunderbar kreativen Seite. Die Vielfalt der Anträge beweist, dass jede (Nischen-) Musikrichtung einen Platz in der Stadt verdient hat. Unter den Projekten waren aber nicht nur Bands und aktive Musiker*innen, es waren auch wahnsinnig innovative Ideen mit dabei, von selbst gefertigten Deko-Elementen für Partys über Soundcollagen hin zu Workshops zu verschiedenen Pop-Themen. Und auch meine Search-History am Arbeitscomputer stiftet seitdem für jeden Algorithmus Verwirrung.</p>
<h2>Der unangenehme Teil: eine Entscheidung treffen</h2>
<p>Leider konnten nicht alle Projekte auch einen Zuschuss bekommen, die Jury der Feierwerk Fachstelle Pop musste sich entscheiden. Um die Auswahl neutral zu halten, kam ein Punktesystem zum Einsatz, das nach den Kriterien <strong>Diversität</strong>, <strong>Relevanz </strong>für die Münchner Szene, <strong>Empowerment</strong> durch die Förderung, <strong>Outcome</strong> und <strong>Dringlichkeit</strong> bewertet. Danach wurden die Projekte ausgewählt und den Künstler*innen zugesagt.</p>
<p>Und an alle, die keine Zusage im Postfach hatten – das war und ist auch für sie nicht das Ende der Aussicht auf einen Projekt-Zuschuss. Es wird wieder eine Chance geben. Auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Munich Music Booster</a> können Interessierte sich über aktuelle und kommende Ausschreibungen und Bewerbungsphasen informieren.</p>
<p>Bis dahin sind wir auf jeden Fall gerne mit Beratungsangeboten da oder freuen uns, interessierte Künstler*innen beim <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>, <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener">Listen To Munich</a> oder anderen Events zu treffen.</p>
<h2>Workshop, Videodreh, Konzertformat: geförderte Projekte 2023</h2>
<p>Und nun zum erfreulichen Teil – die positiven Rückmeldungen, die wir einigen Bewerber*innen geben konnten. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie vielfältig die geförderten Projekte aus 2023 sind, hier eine kleine Auswahl an tollen Beispielen:</p>
<p><strong>Workshop für DJs &#8222;Kollektivis&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14998" title="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png" alt="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" width="327" height="327" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis.png 500w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /></p>
<p>Genre: DJ, Divers</p>
<p>Die geförderte Person schrieb dazu: „Das Interesse an dem DJing, der elektronischen Musikproduktion und dem Veranstalten von Raves breitet sich immer weiter in der Gesellschaft aus. Mit der wachsenden Subkultur-Szene kommen mehr Personen in Kontakt mit der Veranstaltungstechnik. Aus diesem Grunde organisierte <a href="https://www.instagram.com/kollektivis.muenchen/" target="_blank" rel="noopener">Kollektivis e.V.</a> einen Workshop gezielt für DJs, Veranstalter*innen &amp; Booker*innen, die tiefer in die Materie einsteigen wollen.“</p>
<p>Das hier aus Eigeninitiative organisierte Skill-Sharing ist wichtig für gut funktionierende Events. Auch hinter der Bühne ist geschultes Personal essenziell für die Subkulturszene.</p>
<p><strong>Musikvideo &#8222;Cheating Dreams&#8220; von LAORAY</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15000" title="LAORAY_C_PosterLARORAY" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg" alt="LAORAY_C_PosterLARORAY" width="324" height="324" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" />Genre: Pop</p>
<p>LAORAY zeigt sich als authentische Pop-Newcomerin – ihr erstes Musikvideo hilft ihr eine höhere Präsenz zu erreichen und bietet allen Mitwirkenden des Musikvideos die Chance, diese Produktion in deren Portfolio aufzunehmen.</p>
<p>Hier gehts zum Video:</p>
<p><u><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GYAIg0CBhEg">LAORAY &#8211; Cheating Dreams (Official Music Video) (youtube.com)</a></u></p>
<p><strong>Organisation, Werbung und Social Media für </strong><strong>Konzertformat &#8222;Rhythm Riots“ </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15001" title="RhythmRiots_C_RandomendMusic" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png" alt="RhythmRiots_C_RandomendMusic" width="330" height="330" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1.png 500w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Genre: divers</p>
<p><a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/events/rhythm-riots/" target="_blank" rel="noopener">Rhythm Riots</a> von Randomend Music ist ein neues Konzertformat für Schulbands und andere aufstrebende Newcomer*innen. Ein erstes Event in der Glockenbachwerkstatt fand nach der geförderten Planung, Organisation und Social Media Arbeit im Januar 2024 statt. Gefördert wird Nachwuchs im Gitarrenmusikbereich der Stadt München.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Single Produktion &#8222;Duo Natyra und Daniela&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14999" title="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg" alt="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" width="328" height="328" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" />Genre: Electronic, Dance</p>
<p>Die Kollaboration der beiden Musiker*innen aus unterschiedlichen Hintergründen kommt mit diesem neuen Münchner Projekt zur Geltung. Daniela kommt aus dem Bereich elektronischer Clubmusik, als Komponistin, Producerin und Liveact. Natyra ist eine Pianistin, mit Masterabschluss in klassischer Musik. Sie kombinieren experimentelle elektronische Musik mit Jazz, Klassik und Minimalismus. Die beiden queeren Frauen wollen mit <a href="https://www.danielalaluz.com/danielalaluzandnatyra" target="_blank" rel="noopener">ihrem Projekt</a> einen Safe Space gestalten und soziale Grenzen aufbrechen.</p>
<p>Für die Übersicht aller geförderten Projekte aus dem Jahr 2023, besucht unsere Webseite: <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen">Feierwerk | Munich Music Booster Förderungen</a></p>
<p>Auf dem Beitrags-Titelbild ist ebenfalls eines der geförderten Projekte 2023 zu sehen: <a href="https://www.instagram.com/dawarwas_/" target="_blank" rel="noopener">DaWarWas</a> mit der Produktion ihrer Single &#8222;Pulp Fiction&#8220;.</p>
<h2>Dran bleiben: Weitere Förderrunden</h2>
<p>Der Munich Music Booster geht in die nächsten Runden. 2024 werden es insgesamt vier Ausschreibungen sein, 2025 planen wir gerade. Wir halten euch auf dem Laufenden! Schaut immer wieder auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> vorbei, um informiert zu bleiben.</p>
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			</item>
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		<title>Booking, Image, Releases: Workshops für die Musikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Pietsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Feierwerk Fachstelle Pop ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &#38; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch Workshops an, in denen wichtige Themen zum Musik-Business vermittelt werden. Etwa was die GEMA [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &amp; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine" target="_blank" rel="noopener">Workshops</a></strong> an, in denen <strong>wichtige Themen zum Musik-Business</strong> vermittelt werden. Etwa was die GEMA ist, was bei Steuern und Abgaben zu beachten ist, aber auch, wie man an Gigs kommt oder durch Social Media eine größere Zielgruppe erreichen kann. Auch Menschen mit mehr Erfahrung können hier noch etwas dazulernen, da die Workshops verschiedene Vorkenntnisse voraussetzen (Basic, Advanced und Professional).</p>
<p>Weil ich die Themen alle super interessant finde und noch ein kleiner Musikbusiness-Neuling bin, habe ich mich gleich für fast alle Workshops angemeldet, um direkt am Anfang meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau möglichst viel mitnehmen zu können.</p>
<h2>Booking für Musiker*innen: Was ist wichtig?</h2>
<p>Der erste Workshop handelte vom Thema Booking, entsprach dem Level Basic und wurde von <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/team#c6366" target="_blank" rel="noopener">Alessa Patzer</a></strong> gehalten. Alessa kann als ehemalige Bookerin super Tipps für den ersten Kontakt zwischen Künstler*innen und  Booker*innen geben. Erfahrungsbasiert vermittelt sie, was man als Musiker*in im Kontakt mit Booker*innen beachten sollte, welche Dos und Don&#8217;ts es gibt und wo man am besten nach Auftritten sucht. An dem Workshop nahmen viele Musiker*innen teil, die entweder als Solo-Artists auftreten oder in einer Band spielen, sodass verschiedenste Erfahrungen mit eingebracht wurden. So haben wir zum Beispiel gelernt, was beim Pressematerial, das man als Künstler*in an Booker*innen schickt, zu beachten ist, welche Fotos und Videos man verwenden sollte und wie man einen Pressetext schreibt.</p>
<p>Der Workshop war besonders hilfreich für Menschen, die noch komplett am Anfang ihrer musikalischen Reise stehen und vielleicht ein bisschen überfordert sind mit der Kontaktaufnahme zu Booker*innen. Aber auch für Leute, die schon ihre ersten Aufritte hatten und sich unsicher sind, wie sie sich weiter professionalisieren können, ist dieser Workshop hilfreich.</p>
<h2><strong>Künstler*innen-Identität und CI für FINTA+</strong></h2>
<p>Bei einem weiteren Workshop, den ich besucht habe, ging es darum, wie FINTA+ Personen sich als Künstler*innen eine Identität und Corporate Identity (CI) aufbauen können. Der Workshop wurde von <strong>Leandra Preißler</strong> gehalten. Sie ist Gründerin ihrer eigenen Coaching Agentur und hat unter anderem 10 Jahre lang als Künster*innenmanagerin gearbeitet. Seit 2014 ist sie federführend für das Spitzenförderprogramm <strong><a href="https://bandpool.de/" target="_blank" rel="noopener">Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg</a></strong> zuständig.</p>
<p>Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde, bei der wir erzählen konnten, wer wir sind und was wir gerne von dem Abend mitnehmen möchten. Unter anderem war eine DJ anwesend, die schon länger im Business ist und sich umorientieren und mehr auf eigene Projekte fokussieren möchte. Ihr Ziel ist es, einen neuen Weg zu finden, wie sie mit ihrem Onlineauftritt ihre gewünschte Zielgruppe erreichen kann, ohne Social Media zu einem Vollzeitjob zu machen. Eine weitere Teilnehmerin steht noch am Anfang: Sie ist Jazz- und Soul-Sängerin, und hatte bereits mehrere kleine Auftritte. Jetzt möchte sie anfangen, sich eine eigene Künstlerinnen-Identität aufzubauen, da sie bald ihre eigene Musik veröffentlichen wird.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194109654/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
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<h2>Künstler*innen-Identität und Image</h2>
<p>Doch was ist überhaupt eine <strong>Künstler*innen-Identität</strong>, was ein <strong>Image</strong> und wie baue ich mir beides auf? Diese Fragen wurden gleich zu Beginn beantwortet. Kurzgefasst ist die Künstler*innen-Identität unser kreatives Selbst und die individuelle Ausdrucksweise einer Person in ihrem gesamten künstlerischen Schaffen. Unser Image ist das Bild von uns, das wir nach außen tragen und wie dieses wiederum von unseren Konsument*innen wahrgenommen wird.</p>
<p>Als wir  den theoretischen Teil geschafft hatten, wurden uns verschiedene Bilder von Musiker*innen gezeigt, zu denen wir sagen sollten, welchen Eindruck wir von ihnen haben. Unter anderem waren Lizzo, Beyoncé, die Foo Fighters und Taylor Swift dabei. Je nachdem, wie gut wir uns mit den Musiker*innen auskannten, hatte jede von uns ein unterschiedliches Bild von ihnen. Gleichzeitig spielten beim Beurteilen der Menschen natürlich auch unsere eigenen Erfahrungen eine Rolle. Es war total spannend, wie unterschiedlich die Künstler*innen von den Teilnehmerinnen wahrgenommen wurden und aus welchen Gründen sie ihre Meinung über die jeweiligen Künstler*innen gebildet hatten.</p>
<h2>Das Image kreieren: Let’s Bumble!</h2>
<p>Danach ging es ans Bumblen. Wer die App „Bumble“ kennt und sich wie ich schon durch zahlreiche Profile durchgeswiped hat, kennt den Aufbau eines Profils sicher. Ein eigenes zu erstellen ist aber manchmal gar nicht so leicht. Vor allem, seine Vorzüge hervorzuheben, ohne ein falsches Bild von sich zu vermitteln, stellt eine Schwierigkeit dar. So war bei dieser Aufgabe eine gute <strong>Selbsteinschätzung</strong> und das Fokussieren auf die eigenen Kernpunkte wichtig. Da ein paar von uns Teilnehmer*innen selbst keine Musik machen, sollten wir uns die Instagram-Profile unserer Sitznachbar*innen angucken, und uns so ein Bild über die andere Person machen. Auf diese Weise konnten wir danach das Selbstbild der Künstler*innen mit der von uns wahrgenommenen Außenwirkung vergleichen.</p>
<p>Am Ende sollten wir uns sogenannte „Kennwörter“ zu unseren Künstler*innen überlegen. Also Wörter, die wir mit der Musik assoziieren. Das konnten jegliche Begriffe sein: Vom Outfitstyle über den Musikstil bis hin zum Haustier. Indem wir diese Begriffe dann zu den Überpunkten: Musik, Social Media, Pressematerial, Merch, Live und IVs zugeordnet haben, konnten wir daraus das Image der Künstlerin / des Künstlers bilden.</p>
<p>Bei der Musikerin, mit der ich in einer Gruppe war, haben wir uns unter anderem die Farbe „Pink“, ihre Lieblingsfarbe, als Kennwort überlegt. Diese konnten wir dann super beim Social Media-Auftritt, Merch und Pressematerial einbinden: Auf Social Media etwa Bilder mit passenden Farben wählen und sich in entsprechenden Farben anziehen (pinkes Oberteil). Wir haben außerdem gelernt, wie wichtig es ist, eine Farbe für sich zu beanspruchen, um einen <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu haben. Das sieht man momentan sehr prägnant bei <strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UCy3zgWom-5AGypGX_FVTKpg" target="_blank" rel="noopener">Olivia Rodrigo</a></strong> mit der Farbe Lila. Bei meiner Künstlerin habe ich mir als zweite Farbe „Braun“ überlegt, da ich finde, dass sie gut mit der Jazz- und Soul-Musik harmoniert und einen leichten „vintage touch“ gibt. Zum Ende hin haben wir dann noch gelernt, was bei einem Pressetext alles zu beachten ist.</p>

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<h2>Release Planung: Strategien und How To</h2>
<p>In dem dritten Workshop, an dem ich teilgenommen habe, ging es darum, wie man als Musiker*in am besten einen Release plant. Es waren Künster*innen in jedem Alter dabei, aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen und auch unterschiedlich viel Erfahrung mit Release Planung mitbrachten. Nach einer kurzen Kennenlernrunde hat uns die Dozentin <strong>Antje Zelnitschek</strong> von <a href="https://fame-recordings.de/" target="_blank" rel="noopener">F.A.M.E. Recordings</a> erstmal einen <strong>Einblick in die Musikindustrie</strong> gegeben: Wer sind die Big Player und auf was kommt es an, um ein gutes Label zu bekommen, das einen in seinem Schaffen unterstützt?</p>
<p>Die Kernaufgaben eines Labels sind vielfältig. Sie kümmern sich unter anderem um das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, den Vertrieb, die Grafiken und die rechtlichen Angelegenheiten einer Künstler*in. Danach konnten wir anhand von Statistiken sehen, wie sich einzelne Medien, über die Musik konsumiert wird, in ihrer Beliebtheit über die Zeit verändert haben. So geht der Verkauf von CDs momentan stark zurück, gleichzeitig steigt vor allem in den letzten Jahren der Absatz von Vinyl wieder stark an. Doch am beliebtesten ist momentan zweifellos das Streamen von Musik. Anhand von einer Grafik wurde uns gezeigt, wer alles beim Streaming so mitverdient, wodurch der Anteil, den die Musiker*innen selbst daran verdienen, sehr klein ist.</p>
<h2>Release Planung – so geht’s!</h2>
<p>Mit diesem Überblick im Gepäck ging es dann direkt richtig los an die Release Planung. Ich glaube, den wichtigsten Punkt, den wir alle mitgenommen haben ist, dass man möglichst früh anfangen muss. Denn bei der Schnelllebigkeit von Social Media kann man schnell untergehen. Es gibt aber auch viel zu beachten: Ob man nur digital oder auch physisch releasen möchte, bis hin zu welchen Songs man ein Musikvideo drehen will. Heutzutage sind aber vor allem auch die Sozialen Netze sehr wichtig. Zu beachten ist dabei vor allem die <strong>Authentizität</strong>, um Erfolg zu haben. Wenn man merkt, dass es einem keinen Spaß macht, über Social Media zu promoten, gibt es auch andere Wege, um sich eine Reichweite aufzubauen. Beispielsweise mit Newslettern oder physischen Medien wie Flyern und Plakaten. Die Hauptsache ist, seine Musik zu kommunizieren.</p>
<h2>Know-how und Networking</h2>
<p>Insgesamt kann ich sagen, dass mir alle Workshops, die ich besucht habe, sehr viel Spaß gemacht haben. Ich konnte viel lernen und habe viele tolle Menschen kennenglernt. Denn gerade, um mit anderen Leuten aus der Musikindustrie in Kontakt zu kommen und zu connecten, sind die Workshops richtig hilfreich.</p>
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		<title>Musik abseits des Mainstreams: Warum das Feierwerk Radio macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 13:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens. 1985 begann Feierwerk in der Hansastraße 39 mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens.</p>
<p>1985 begann <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/der-verein/geschichte" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk in der Hansastraße 39</a> mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war Mitte der 80er Jahre in München noch wenig zu lesen und zu hören. Immerhin hatte die „Pop-Corner“ seit 1978 jeden Freitag maximal eine Viertelseite in der Süddeutschen Zeitung (SZ). 1980 machte die Münchner Stadtzeitung auf, dann <a href="https://www.in-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">In München</a>. Mit „Radio Xanadu“, „Radio M1“, „Radio 44“ und „Radio Gong“ gehen Ende April 1985 die ersten privaten Lokalradios auf UKW an den Start.</p>
<p>Davon inspiriert brachten wir uns mit dem Claim „<strong>Die Szene braucht ein Radio</strong>“ ins Gespräch. Irgendwie logisch: „So wie es an Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands fehlt, so mangelt es auch an einem qualifizierten Radioangebot, das die lokale Szene widerspiegelt bzw. ein Kommunikationsforum für sie sein kann“, hieß es in einem unserer ersten Konzepte. Natürlich gab es viele Skeptiker*innen, die angesichts des Clubsterbens und des vermeintlich fehlenden Publikums die Idee, ein Forum für die lokale Rockszene zu schaffen, für völligen Quatsch hielten. Und dann auch noch ein Szeneradio! „Radio Plemplem, oder was?“ – „Da spielen doch höchstens ein paar Jugendliche Radio-DJ und imitieren Thomas Gottschalk“, bekamen die Feierwerker*innen zu hören.</p>
<h2>Abgefahrene Promo: Radio aus dem Bauwagen und auf einer LP</h2>
<p>Um die Idee zu verbreiten, machte das Feierwerk-Team mit einem „mobilen Radiostudio“ in Form eines blauen Bauwagens Spektakel bei Schulhofpartys, auf öffentlichen Plätzen oder beim <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-theatron-im-westpark/" target="_blank" rel="noopener">Westpark-Theatron</a>, baggerte Passant*innen an und sammelte Unterschriften. Die Sympathie für das Projekt wuchs. Denn schon bald machte sich große Ernüchterung bei allen breit, die von den sogenannten Lokalradios statt einer Soundtapete aus irgendwelchen A<span style="letter-spacing: -0.008em;">C-Formaten mehr Inhalte aus Stadt und Region, vielleicht sogar Airplay für die Produktionen lokaler Künstler*innen, erwartet hatten.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14699 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="296" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-300x115.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Wie kan<span style="letter-spacing: -0.008em;">n man von einem lokalen Radio sprechen, wenn zum Beispiel Star-Sat in München das gleiche Programm sendet wie auf Mallorca?“, fragte Stadtrat Haimo Liebich bei einer Podiumsdiskussion des „Kulturpolitischen Forums“ im Oktober 1991. „</span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Radikal lokal</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ zu sein, schrieb sich Radio Feierwerk auf die Fahnen. Das war auch der Titel der Doppel-LP, die bei dieser Veranstaltung vorgestellt wurde. Eine ziemlich verrückte Idee, auf „Frequenz“ 33 1/3 UpM zu demonstrieren, wie ein Szene-Radio klingen könnte.</span></p>
<h2>Ein Fensterplatz für Radio Feierwerk</h2>
<p>„Es braucht keine eigene Frequenz &#8230; drei bis vier Stunden am Tag sind mit Stil und gutem Gewissen machbar“, hieß es auf dem Cover der Promo-LP. 1993 öffnete sich tatsächlich ein Fenster für <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a>. Ab dem 18. April gab es zunächst jeden Sonntag zwischen 21 und 1 Uhr vier Stunden Sendezeit auf der Frequenz 93.4 MHz, als Gastlieferant von „Radio Xanadu“. „Radio Feierwerk berichtet ausführlich über die gesamte Münchner Szene und bringt mehr als nur den kurzen Veranstaltungshinweis. Musikbeispiele, O-Töne, Interviews, Kurzreportagen, Glossen, Meinungen und Hintergründe informieren über Konzerte, Theater, Kabarett, Film, Kunst, Tanz, Literatur und Ausstellungen&#8220;, heißt es im Programmflyer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14701 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="247" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-300x96.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Die ersten Szene-Formate</h2>
<p>Jeweils einstündige Formate strukturierten den vierstündigen Sonntagabend. Das Magazin „<strong>Szene aktuell</strong>“ bezog sich auf die ganze Stadt und berichtete gleichermaßen über große und kleine, kommerzielle und nichtkommerzielle Konzerte, Theater-, Film- und Kunstveranstaltungen. Die Musik kam ausschließlich von Münchner Bands oder von Bands, die gerade in München gastierten. In der Sendung „<strong>Live im Feierwerk</strong>“ liefen in der Hansa 39 eingespielte 1a-Liveaufnahmen, ergänzt durch spartenspezifische Infos, Beiträge, Talk mit Studiogästen und Musik für Insider.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14704 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="189" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-300x74.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Live im Feierwerk“ war auch der Titel einer Reihe von Szene-Kompilationen auf Vinyl und später auf CD, für die das Feierwerk das Equipment für Live-Recording angeschafft hatte. Allein bis Ende 1996 entstanden über 300 Konzertmitschnitte auf DAT. &#8222;Das waren ausschließlich Münchner Bands und für die war das eine tolle Sache&#8220;, erinnert sich Klaus Martens. „<strong>Spot on</strong>“ bediente Fans der Stilrichtungen Blues, Black Music, Hard &amp; Heavy, Independent, Jazz &amp; Fusion und HipHop. Die Stunde nach Mitternacht gehörte Ecco Meineke mit seinem Freistil-Mix „<strong>After Midnight</strong>“.</p>
<h2>Landung auf 92.4 MHz</h2>
<p>Anfang 1994 stand die Neuverteilung der Münchner UKW-Frequenzen an. Radio Feierwerk beantragte vier Stunden Sendezeit pro Tag. Das wären 28 Stunden pro Woche gewesen. Zugestanden wurden dann immerhin 17 Stunden. Ab dem 1. März 1994 teilten sich Radio Feierwerk, Radio Lora und die Jazzwelle Plus die <strong>UKW-Frequenz 92,4</strong>. Das Szeneprogramm war montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 21 bis 24 Uhr zu hören. Zusätzlich gab es jeden Sonntagmorgen von 7 bis 9 Uhr ein Radioprogramm von Kindern für Kinder, eines der Alleinstellungsmerkmale von Radio Feierwerk.<br />
„<strong>Szene aktuell</strong>“ konnte nun montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr, also 12 Stunden in der Woche, die Kultur im Sendegebiet aktuell beleuchten und brachte darüber hinaus Live-Mixe, Infos über Neuerscheinungen, Wortbeiträge, Interviews, Features plus Musik aus dem „Rest der Welt, der in die Region ausstrahlt.“</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/Cyfvue9o35i/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/reel/Cyfvue9o35i/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Radio Feierwerk (@radio_feierwerk)</a></p>
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<h2>Von „Radio Feierwerk Spezial“ zur „Mikrowelle“</h2>
<p>„Electroland“ &#8211; „Münchens erste reine Drum &amp; Bass-Sendung“ mit Live-Mixen im Studio, Gast-DJs, Clubtipps und Hintergründen oder &#8222;Nothing But Country&#8220; hießen ab Anfang 1997 die neuen <strong>Specials am späten Sonntagabend</strong>. Moderiert wurden die Sendungen im wöchentlichen Wechsel von Personen mit unterschiedlichen stilistischen Vorlieben und Szenebezügen.</p>
<p>Im Januar 1998 wurde daraus das Format „<strong>Clubnight</strong>“. „Mit Djane Aromas ‚Klangmilieu‘ und ‚Into Somethin’‘ (Michael Reinboth, Florian Keller) konnten zwei Juwelen aus dem Nachlass der ‚Jazzwelle plus‘ gerettet werden. Ihre Veranstaltungen in der <a href="https://www.muffatwerk.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Muffathalle</a> (und nicht nur da) sind legendär. Das ‚Alternative Spirits‘-Team, mit seiner Radioshow vom  Stadtmagazin Prinz zum ‚Aufsteiger ‘97‘ gekürt, hat sein Zuhause in einem der erfolgreichsten Clubs der Stadt (‚Atomic Café‘). In ‚Cosmic Radio‘ jagt DJ Pablo (‚Boom Boom Club‘ &#8211; Nachtwerk) Beats aus aller Welt im Non-Stop-Mix über den Äther. Vervollständigt wird dieses Power-Paket durch ‚Global Beats‘, dem weltmusikalischen Grenzgang mit Wolfgang Zwack (u.a. ‚Big Family &#8211; World Dance‘ im Loft)&#8220;, kündigte eine Pressemitteilung an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14705 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="405" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-300x158.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Mitte 1998 entwickelte ein erweitertes Team das Format „<strong>Mikrowelle</strong>“. „Innovative, kreative, aktuelle Musik mit lokalem Bezug“ stand hier im Mittelpunkt. Das dreistündige Magazin richtete sich an ein „überdurchschnittlich musikinteressiertes, ausgehfreudiges Publikum, an anspruchsvolle, kritische, aufgeschlossene ‚non trendy people‘ und bewusste Radiohörer“. Den Macher*innen war es wichtig, irgendwie ein Sprachrohr für die gesamte Indie-Szene zu sein, inklusive der Veranstalter*innen, die in dieser Zeit gerade erst anfingen. Man war u.a. sehr empfänglich für Techno, Clubsounds, DJ-Mixe, aber auch für die „Hamburger Schule“ und alles, was gerade in der Stadt so aufkam.</p>
<h2>Hör dir was anderes</h2>
<p>2004 wurde mit dem Wechsel der Sendezeit von Radio Feierwerk auf Samstag/Sonntag das Programm neu konzipiert. Im Wesentlichen entstand dabei die <strong>heutige Struktur des Szeneprogramms</strong> mit vielen unterschiedlichen Formaten, die alle von ehrenamtlichen Radiomacher*innen produziert werden. 15 Stunden Sendezeit boten stündlich Nischen für eine große Vielfalt an Themen und Stilen. „Dauerbrenner“ wie „<strong>What&#8217;s Up</strong>“ oder „<strong>Boarder Corner</strong> <strong>&#8211; die härteste Show der Stadt</strong>“ kamen ins Programm. Auch „<strong>Coming in Hot</strong>“, „<strong>Kraut &amp; Rüben</strong>“, „<strong>Radio Days</strong>“, „<strong>Radio Traktor</strong>“, oder „<strong>Sick Tea Time Radio</strong>“ sind seit mehr als zehn Jahren auf Sendung. Immer wieder bringen neue Leute tolle Impulse, Sendekonzepte und frischen Wind ins Programm.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14703 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="256" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-300x100.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Für rund <strong>30 Formate</strong> zu den unterschiedlichsten Themen, die teils wöchentlich, teils monatlich zu hören sind, stehen derzeit <strong>22 Stunden Sendezeit pro Woche</strong> auf UKW zur Verfügung. Musik abseits des Mainstreams liegt der Musikredaktion am Herzen. Münchner Künstler*innen und oftmals noch unbekannten Bands, die nach München kommen, bietet <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a> wie immer eine Plattform und Unterstützung. „<strong>Hör dir was anderes</strong>“ ist jetzt das Motto des Szeneprogramms. Fans von alternativer Musik aus Bayern, Electronica, feministischer Musik und Musik von Frauen, über HipHop, R&amp;B, Punk, Underground bis hin zu osteuropäischer Musik werden bedient. Außerdem gibt es tolle Sendungen zu Popliteratur, Politik, Gesellschaft und Popkultur.</p>
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		<title>Von der Idee zum eigenen Song bei den FINTA+ Music Days</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Göttl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die FINTA+ Music Days, die von 2. bis 4. November 2023 in der Feierwerk Südpolstation stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die <strong>FINTA+ Music Days</strong>, die von 2. bis 4. November 2023 in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Südpolstation</strong></a> stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, inter, nicht binäre, trans und agender Personen), veranstaltet vom <strong><a href="https://popkultur.bayern/" target="_blank" rel="noopener">Verband für Popkultur in Bayern</a></strong>, der Feierwerk Südpolstation und der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a></strong>.</p>
<h2>Professionelle Unterstützung</h2>
<p>DJ <strong>Bi Män</strong> führte die Teilnehmer*innen in die Welt des <strong>DJing</strong> ein und vermittelte ihnen wertvolles Wissen und Kenntnisse über Songstrukturen, Key, BPM, Beatmatching und mehr. <strong>Juc</strong> erklärte die ersten Schritte im (elektronischen) <strong>Producing</strong> und half dabei, eigene Beats zu kreieren. Beim <strong>Songwriting</strong>-Workshop mit <strong>Taiga Trece</strong> stiegen die Teilnehmer*innen ins Bauen von Reimen, Texten und Melodien ein. Konkret sah das so aus:</p>
<h2>So finde ich Ideen für meinen Song</h2>
<p>Im <strong>Workshop Songwriting</strong> gab es ein einfaches Ziel: Innerhalb dieser drei Tage sollte <strong>ein Song pro Teilnehmerin</strong> entstehen. Nichts leichter als das, oder? Für den Anfang gab es eine einfache Übung: 10 Minuten Schreiben, um alle Gedanken einmal aus dem Kopf zu bekommen. Ganz egal, ob es nur einzelne Wörter waren oder unzusammenhängende Sätze. Eine gute Übung, um zu merken, wie leicht es ist, einfach mal drauf los zu schreiben.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x300_c.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" /></div>
<p>Als Nächstes schauten wir uns Songs an und analysierten ihre Struktur. Wie sind die Strophen aufgebaut? Worum geht&#8217;s? Was will der Song aussagen? Dabei ist einem nicht nur viel Neues über seine Lieblingssongs aufgefallen, sondern man hat auch coole Songvorschläge der anderen kennengelernt. Als kurzer Einschub kam noch ein Theorieblock. Denn um einen Song zu schreiben, muss man natürlich wissen, wie dieser überhaupt aufgebaut ist: Strophen, Refrain, Bridge, und so weiter.</p>
<h2>So schreibe ich einen passenden Song</h2>
<p>Mit all diesen Informationen ging es los ans <strong>Songwriting</strong>: Das Thema des Songs zu finden fiel allen Workshop Teilnehmerinnen nicht sehr schwer, und es wurden bald Mindmaps und Themen Sammlungen erstellt, um die Gedanken dazu aufs Blatt zu bringen und eine Struktur herzustellen. Und in einem nahtlosen Übergang ging das ganze schon über ins Schreiben. Gar nicht so einfach, seine Gedanken in wenige Zeilen und Verse zu packen. Da haben die Köpfe ganz schön geraucht.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Mischen-c-Sandra-Eichenseher-683x1024.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_Mischen c Sandra Eichenseher" alt="" /></div>
<p>Bei so viel Denken und Schreiben durfte natürlich eines nicht fehlen: Die Essenspause. Dankenswerterweise hat die Südpolstation hier bestens für uns gesorgt. Es gab eine breite Auswahl an belegten Broten, Pizzastücke, Nudelsalat, Gemüse wie Karotten und Paprikas, Kaffee und Tee. Dabei wurde sich rege ausgetauscht mit den Teilnehmerinnen der anderen Workshops.</p>
<p>Alles in allem kann man sagen: Die Zeit ist nur so geronnen. Wie im Nu sind die Stunden vergangen und am Ende hatten alle einen vollständigen Song auf dem Papier stehen. Somit war dieser Workshop ein echter Erfolg!</p>
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