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	<title>Musik &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Musiker*innen brauchen Räume: Der lange Weg zum Feierwerk AMP</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 14:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Proberauzentrum Historie Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Nach langem Kampf um Mittel, Räumlichkeiten etc. geht im Mai 2026 in der Adi-Maislinger-Straße 18 – nur wenige Schritte vom Feierwerk entfernt – das Feierwerk AMP in Betrieb. Der erste Teil dieser Geschichte führt zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Er zeigt, wie versucht wurde, das Thema Übungsraumnot in die Öffentlichkeit zu bringen, Unterstützung in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Proberauzentrum Historie Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Nach langem Kampf um Mittel, Räumlichkeiten etc. geht im Mai 2026 in der Adi-Maislinger-Straße 18 – nur wenige Schritte vom Feierwerk entfernt – das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/amp-proberaeume/allgemeines">Feierwerk AMP</a> in Betrieb. Der erste Teil dieser Geschichte führt zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Er zeigt, wie versucht wurde, das Thema Übungsraumnot in die Öffentlichkeit zu bringen, Unterstützung in der Verwaltung und Politik zu gewinnen und mit dem Modellprojekt „Übungs-Studio“ einen möglichen Lösungsweg aufzuzeigen.</p>
<h2><strong>1000 Münchner Musiker brauchen Übungsräume!</strong></h2>
<p>„<em>Herbst 1983: aus über 100 Bewerbungen um einen Übungsraum wurden 32 Münchner Bands ausgelost. Sie bezogen Räume auf dem Gelände der sogenannten &#8222;Kulturkaserne&#8220; (Dachauerstraße 128), vermittelt durch die Stadt.</em>“ (Quelle: Klappentext des LP-Samplers „Die Stadt informiert“, 1985)</p>
<p>Ab Juli 1985 übernahm das Feierwerk im Auftrag des Jugendkulturwerks die organisatorische Betreuung der Proberäume in der sogenannten „Baracke 28”. Bei den regelmäßigen Treffen der Nutzer*innen stand die Frage im Mittelpunkt, wie es weitergehen würde, wenn das Gebäude – von vornherein eine provisorische Lösung – abgerissen würde. Die Situation verschärfte sich noch, als bekannt wurde, dass auch das größere Proberaumzentrum in der Kirchenstraße kurzfristig abgerissen werden sollte. 1987 war dort endgültig Schluss. Gleichzeitig ließ eine Liste des Kulturreferats ahnen, wie groß der Bedarf tatsächlich war: Zahlreiche weitere Bands suchten händeringend nach geeigneten Proberäumen, doch es gab kaum Ersatz.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15792 alignleft" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-300x244.jpg" alt="" width="205" height="167" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-300x244.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-768x625.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-175x143.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-450x366.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk.jpg 846w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px" /></p>
<p>Um die Bands zu unterstützen und den zuständigen Stellen Datenmaterial vorlegen zu können, startete das Feierwerk im Oktober 1986 eine Umfrage. Diese ergab, dass mindestens 200 Bands Räume suchten. Wenn diese dann auch noch trocken, einbruchssicher, schallisoliert, beheizbar und mit ausreichend Strom ausgestattet wären, so der Tenor der Rückmeldungen, wäre dies das Höchste der Gefühle.</p>
<h2><strong>Öffentliches Üben: Der Aufstand der Münchner Bands</strong></h2>
<figure id="attachment_15797" aria-describedby="caption-attachment-15797" style="width: 318px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-15797" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-300x203.jpg" alt="" width="318" height="215" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-300x203.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1024x694.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-768x521.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1536x1042.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-2048x1389.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-175x119.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-450x305.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1170x794.jpg 1170w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /><figcaption id="caption-attachment-15797" class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion. V.l.: Heiner Schmittner, Annelie Knoblauch, Wolfgang Stegers, Alfred Lottmann, N.N.</figcaption></figure>
<p>So war der Bericht über das „Öffentliche Üben“ am Samstag, dem 3.10.1987, auf dem Münchner Marienplatz in der SZ „Popcorner“ überschrieben. Anfang des Jahres hatte der Autor Wolfgang Stegers eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen von Münchner Stadtratsfraktionen, des JugendKulturWerks, des Kulturreferats und betroffenen Musiker*innen moderiert. Es war eine der Diskussionen, bei denen sich die Verantwortlichen – wie man so schön sagt – sachkundig gemacht und einiges versprochen hatten. Die Veranstaltung gab den Anstoß für zwei Anträge im Stadtrat, städtische Räume für Bands zur Verfügung zu stellen bzw. Mietzuschüsse zu gewähren. Diese wurden an die zuständigen Fachreferate weitergeleitet, blieben jedoch ohne Folgen.</p>
<blockquote><p>„<em>Erhalten, stärken und neu schaffen: Kulturorte, Spielstätten und Arbeitsräume sind für Kultur- und Kreativschaffende essenziell</em>“<br />
(Titel eines Panels beim Dialog Pop 2024)</p></blockquote>
<p>So reifte im Laufe des Jahres im Feierwerk der Plan, lautstark vor das Münchner Rathaus zu ziehen, um eine breitere Öffentlichkeit auf die katastrophale Situation vieler Bands aufmerksam zu machen. Das hatte München noch nicht gesehen: Kaum war am Samstag, dem 3. Oktober 1987, der letzte Hahnenschrei des Glockenspiels auf dem Rathausturm verklungen, begannen fünf Münchner Nachwuchsbands mit ihren „öffentlichen Proben“. Es wurden Infotafeln aufgestellt und Unterschriftenlisten ausgelegt. Politiker verlasen Statements, Stelzenläufer verteilten Flugblätter und die von der Musik quer durch alle Altersgruppen begeisterten Passanten wurden zum abendlichen Konzert der beteiligten Bands in die Hansa 39 eingeladen.</p>
<h2><strong>Erste Hilfe in der Proberaum-Misere: Das „Übungs-Studio“-Konzept</strong></h2>
<p>Der Auftrag des Stadtrates, zusätzliche Proberäume zu schaffen, blieb Papier. Nichts Konstruktives wurde auf den Weg gebracht. Eineinhalb Jahre später, am 1. April 1989, standen wieder fünf Bands vor dem Rathaus. Im „Fluchblatt“ zur zweiten Proberaumaktion hieß es: „<em>Die Übungsraum-Misere ist den Behörden seit Jahren bekannt, trotz engagierter Unterstützung durch das Stadtjugendamt bleiben sowohl Hinweise auf das Problem als auch Lösungsvorschläge in den verschiedenen Behörden hängen.</em>“ Die Aktion erzeugte ein gewisses Echo in den Medien, die sich darüber freuten, dass sich Franz Forchheimer (CSU), Irmgard Mager (SPD) sowie ein Stadtrat der Grünen auf der Bühne öffentlich auf die Seite der Musiker stellten.</p>
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<p>Das Feierwerk erhoffte sich von der Aktion auch einen Schub für die Realisierung des Modellprojekts „Übungs-Studio“. Dieses sollte exemplarisch im ehemaligen „Ölkeller“ entstehen, also dort, wo sich heute die Toiletten zwischen Hansa 39 und Kranhalle befinden. Mit relativ geringem Aufwand sollte das Projekt „Erste Hilfe&#8220; bei der Proberaummisere leisten. Das Nutzungskonzept sah einen nahezu vollständig mit Equipment ausgestatteten Raum vor. Insbesondere junge Musiker*innen sollten den Raum für Übungszeiten von je drei Stunden zu einem für sie erschwinglichen Preis nutzen können. Außerdem waren ein als Studio geeigneter Raum ohne Equipment sowie ein Aufnahmeraum, beispielsweise für die Produktion von Demokassetten, geplant.</p>
<h2><strong>Exkurs: Best-Practice-Ansätze</strong></h2>
<p>Im November 1993 beleuchtete eine von Kulturreferent Siegfried Hummel angeregte Fachtagung in der Pasinger Fabrik verschiedene Aspekte der Förderung urbaner Popkultur. Dabei wurden auch einige Best-Practice-Ansätze zur Schaffung von Proberäumen vorgestellt.</p>
<p>Irmgard Tennagels, seit 1990 „Referentin für Popularmusik“ im Amt für Wissenschaft und Kunst, berichtete von den beeindruckenden Dimensionen der „Musikbunker“ in Frankfurt. In sieben Bunkern mit insgesamt 120 Räumen probten Anfang der 90er Jahre rund 300 Musikgruppen. Um die Bunker vor dem Verkauf durch den Eigentümer, das Bundesverwaltungsamt, zu retten, lehnte sich die Kommune finanziell weit aus dem Fenster. Sie erwarb die Bunker, stellte Mittel für die Sanierung bereit und überließ sie der Musikszene mit langfristigen Mietverträgen. Dies war das Ergebnis eines zähen Ringens, bei dem vor allem das Frankfurter Kulturamt eine wesentliche Rolle spielte und von Anfang an die Mobilisierung und Vernetzung der Musik- und Kulturszene forcierte. Eine <a href="https://virusmusik.de/magazin/wp-content/uploads/2026/01/01-Die-Bunkerbrosch%C3%BCre-2026-aktuell.pdf">Broschüre</a> der Frankfurter „Bunkervereine“ gibt übrigens einen aufschlussreichen Überblick über den aktuellen Stand des Projekts.</p>
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<p>Auch in Hannover war die Immobiliensituation aus Münchner Sicht relativ beneidenswert. Ein massives Problem war allerdings, dass die örtliche Musiker*innen-Initiative seit 1972 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt in 20 Jahren lediglich einmal 25 Proberäume in drei Bunkern ausgebaut hatte. Öffentliche Mittel flossen nur spärlich. So langsam ging es voran, weil sich die Musiker*innen = Vereinsmitglieder immer wieder Billigstmieten von drei Mark pro Quadratmeter genehmigten. „<em>Das wenige Geld wurde buchstäblich verjuxt, weil keine nennenswerten Einnahmen aus der Vermietung erzielt wurden</em>&#8222;, kommentierte das Holger Maack vom Musikzentrum Hannover.</p>
<h2>Großes Proberaumzentrum: Hannover machte es vor</h2>
<p>Für einen Weg der investiven Verwendung öffentlicher Mittel entschieden sich 1993 der „Bandclub e.V.&#8220;, die „Jazzmusikerinitiative&#8220; und die „L.A.G. Rock in Niedersachsen mit der Gründung der Musikzentrum Hannover gGmbH. Man ging davon aus, dass sich die Umbaukosten in Höhe von 200.000 bis 300.000 Mark für ein größeres Objekt prinzipiell durch Proberaummieten auf mittlerem Preisniveau – zwischen reiner Subventionsmiete und „Marktpreis“ – wieder erwirtschaften lassen, wenn ein hinreichend preiswertes Gebäude (z. B. ein Bunker in öffentlicher Hand) zur Verfügung steht und eine günstige Mischfinanzierung gewährleistet ist. Die gemeinnützige GmbH begann sofort mit dem Ausbau von 26 Proberäumen in einem 800 m<sup>2</sup> großen Bunker. Über einen Zeitraum von vier Jahren stellte das Kulturamt rund 120.000 Mark zur Verfügung. Die erste Rate in Höhe von 30.000 DM wurde für den Kauf von Baumaterial verwendet. Zudem lieh sich das Musikzentrum weitere 20.000 Mark von der Bank. Sechs arbeitslose Handwerker erledigten im Rahmen einer „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ die Knochenarbeit am Bau. Im Jahr 1995 erwirtschaftete das Musikzentrum mit verschiedenen Leistungen 53 Prozent seines Jahresbudgets selbst.</p>
<p>Auf der <a href="https://musikzentrum-hannover.de/ueber-uns/angebote/uebungsraeume/"><strong>Website</strong></a> des MusikZentrums heißt es derzeit: „<em>In sieben verschiedenen Gebäuden (fünf ehemaligen Luftschutzbunkern und zwei ehemaligen öffentlichen Toilettenanlagen) stellen wir in Hannover 59 Proberäume zwischen 8 und 47 Quadratmetern zur Verfügung.</em>“ Insgesamt sorgen das MusikZentrum, die Deutsche Rockmusik Stiftung und das Rockbüro mit ihren über ca. 150 Proberäumen für einen Großteil der essenziellen Infrastruktur für professionelle und Hobby-Musiker*innen.</p>
<h2><strong>Fazit: Was lief in anderen Städten besser?</strong></h2>
<p>In diesen Fällen hat es geholfen, dass der politische Wille auch von ganz oben vorhanden war, dass dazu Menschen in der Verwaltung das Thema kompetent, engagiert und durchsetzungsstark zu ihrem Ding gemacht haben, und dass jenseits der reinen Abhängigkeit von öffentlichen Geldern und über die Vereinsblase hinaus gedacht wurde. Nicht fehlen dürfen eine Menge Humanpower, strategischer Instinkt, Energie und Druck aus der Musiker*innen- und Kulturszene, wie ein paar ausgeschlafene Hamburger Jungs erzählten. Die Selbsthilfeinitiative mit dem schmucken Vereinsnamen „Musizierende Toiletten e.V.“ hatte ihr Projekt recht unprätentiös, aber auch hartnäckig durchgesetzt. „<em>Behörden wurden mit Anträgen überhäuft, Ämter gelöchert und genervt. Budgets wurden geplündert, Politiker*innen umgarnt und ohne Ende Öffentlichkeit hergestellt</em>“, erzählt PR-Stratege Oliver Camp.</p>
<p>Und was ist mit dem Münchner „Übungs-Studio“? Feierwerk hatte gehofft, beim Umbau einen erheblichen Eigenanteil leisten zu können. Eine befreundete Baufirma hätte sehr günstig Maschinen zur Verfügung gestellt und zusammen mit einem Architekten die fachgerechte Ausführung der Arbeiten garantiert. Zudem wären viele Musiker*innen bereit gewesen, beim Schaufeln und Mauern mitzuhelfen. Die Gesamtkosten inklusive Ausstattung wären bei 50.000 bis 70.000 Mark gelegen. Das Stadtjugendamt und die Branddirektion waren mit den Plänen und dem Kostenvoranschlag einverstanden. Das Baureferat legte jedoch sein Veto ein, da die Eigenleistungen „nicht den Regeln der Baukunst“ entsprächen, und rechnete mit Kosten von mindestens 175.000 Mark für einen fachgerechten Ausbau inklusive Sanierung unter seiner Federführung. Im November 1991 nannte die SZ dafür bereits eine Summe von 375.000 Mark.  Aufgrund der gegenwärtigen Haushaltslage der Stadt kam das natürlich nicht infrage.</p>
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<p>Zumindest in den 2010er Jahren konnte das Nutzungskonzept in drei Einrichtungen des Feierwerks umgesetzt werden. Seit Herbst 2012 ist der Bandübungsraum unter dem Orangehouse mit einer kompletten Backline ausgestattet. Bands können dort 2,5 Stunden pro Woche proben. In der Feierwerk Südpolstation stehen seit 2015 und in der Feierwerk Funkstation seit 2017 jeweils zwei ausgestattete Proberäume zur Verfügung.</p>
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		<title>Fritzi Ernst in der Kranhalle: Jo-Jo-Effekt mit humorvoller Melancholie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 10:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang. Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf Natürlich kann man auch in den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang.</p>
<h2>Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf</h2>
<p>Natürlich kann man auch in den großen Buchhandlungen noch das eine oder andere Buch finden. Man muss nur lange genug suchen zwischen den meterlangen Regalen voller Klangschalen, Duftlampen und Schmuckkästchen. Denn solche sogenannten Non-Book-Artikel gelten wegen der Buchpreisbindung und der damit einhergehend geringen Gewinnspanne beim Buchverkauf für die Buch-Händler und -Händlerinnen als deren eigentliche Einnahmequelle. Ähnlich scheint es im Schallplattenhandel zuzugehen, gleichwohl dort keine Preisbindung die Gewinne schmälert. Das übernehmen hier die bekannten Musik-Streaming-Dienste. Also verkaufen Musiker*innen auch auf ihren Konzerten, die dereinst das aktuelle Album bewerben sollten, mehr Band-T-Shirts als Tonträger.</p>
<p>Die in Hamburg lebende Musikerin Fritzi Ernst ergänzte ihre Merchandise-Artikel, die an einem Verkaufsstand während ihrer Konzerte ebenso wie online feilgeboten werden, um eine Tasse, die sie höchsteigenselbst – wie sie auch im Konzert betont – mit einer kleinen Sonne verziert hat. Darüber hinaus gibt es passend zum aktuellen Albumtitel „Jo-Jo“ ein von der ebenfalls in Hamburg lebenden Künstlerin Danika Arndt verziertes Jo-Jo. Denn selbiges hat Danika auch für das Schallplattencover zum neuen Fritzi Ernst-Album mit Acrylfarben gemalt.</p>
<h2>In Begleitung: Vielseitiges Künstler*innen-Team</h2>
<p>Danika ist aber nicht nur als bildende Künstlerin ein festes Mitglied in Fritzi Ernsts Team. Seit Schnipo Schranke aufgelöst wurde, begleitet Danika die studierte Flötistin und Pianistin auf einem weiteren Keyboard.  „Wir sind beide fast um die gleiche Zeit nach Hamburg gezogen und haben uns dann durch gemeinsame Ecken kennengelernt“, sagt Danika. „Und dann haben wir festgestellt: wir mögen uns. Wir wollen gerne häufiger miteinander abhängen.“ Und weil auch Danika in ihrer Kindheit nicht nur Klavierunterricht, sondern auch Gesangsunterricht gehabt hatte, konnte im gemeinsamen Abhängen der beiden Wahlhamburgerinnen auch die musikalische Seite von Danika reaktiviert werden.</p>

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<p>Seitdem steht Danika zusammen mit Fritzi Ernst auf der Bühne, zusammen mit weiteren Musikerinnen und Musikern, die gerade zu Fritzi Ernsts Band zusammenwachsen. Der Kontrabassist und Gitarrist Francis Maheux zum Beispiel, der wie auch Fritzi Ernst in Frankfurt Musik studiert hat. Spannende Musikprojekte durfte er seitdem begleiten, sei es im Tonkünstler Orchester Niederösterreich, in der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder in seinem eher jazzig anmutendem Free-Punk-Ensemble „freee!“, das es allerdings nur einen Konzertabend lang gab.  Mittlerweile lebt Maheux wieder in Frankfurt am Main, wo er unter anderem auch als Bass-Lehrer unterrichtet.</p>
<h2>Fliegender Wechsel: Multitalente Konzert-Besetzung</h2>
<p>Wie auch ihre Schlagzeugerin wechselt Maheux während des Konzerts von Fritzi Ernst in der Kranhalle immer wieder zu einem der beiden Keyboards auf der Bühne, das mitunter sogar sechshändig gespielt wird. Nur die E-Bassistin Julia Förster bleibt konsequent bei ihrem Hauptinstrument. Weil sie aber auch noch eine gute Sängerin ist, ergänzt auch sie Fritzi Ernsts Chor, der sich dann auch schon mal fünfstimmig erhebt.</p>
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<p>Solche oft auch kanonartig funktionierenden Chorgesänge muten besonders ergreifend an in einem Arrangement, das mit einem ganz besonderen Gespür für kleine Nuancen ebenso pointiert wie mitreißend wirkt. Da simuliert zum Beispiel der Gitarrist Synthesizer-ähnliche Klänge, indem er mit einer sogenannten Bottleneck die Saiten seiner E-Gitarre ganz weit oben im Bund fiepen lässt, oder er verziert ein Musikstück gegen Ende mit einer Bassfigur, die er auf seinem Kontrabass nicht zupfend, sondern mit einem Bogen zärtlich über die Saiten ziehend generiert. Die Schlagzeugerin ergänzt ihr Rhythmusinstrument auch mal um eine Triangel. Und wenn Danika und Francis gemeinsam Fritzi auf ihrem Keyboard begleiten, wechseln sie während des Vortrags auch mal im Duett trötend zu Kazoos.</p>
<h2>Jo-Jo-Effekt: Fans feiern das Auf und Ab</h2>
<p>Im permanenten Mittelpunkt des Geschehens steht indes Fritzi Ernst selbst, die dem Anschein nach gerne drauf verzichten würde, im Rampenlicht zu stehen. Eigentlich möchte sie doch nur ihre Musik machen, die so anmutend schön ist, dass sie auch ganz alleine bestehen könnte, wären da nicht noch diese markanten, zum Teil auffällig kindlich-naiv formulierten Songtexte, mit denen Fritzi Ernst seelische Abgründe auftut. Kaum aber blickt man in diese Abgründe, weiß man nicht, ob die schöne Musik um sie herum eine verlockende Falle war oder eine heilende, zumindest aber schützende Salbe. Bisweilen sind ihre Songs nämlich von einer tiefen Traurigkeit durchtränkt, und doch lächeln sie den Zuhörenden geradezu aufheiternd zu.</p>

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<p>Entsprechend euphorisch feiern ihre Fans in der gut besuchten Kranhalle die Melancholie. Zugleich feiern sie allerdings auch Fritzi Ernsts raffinierten Trick,  mit welchem sie jederzeit ihren vermeintlichen Seelenstrip in eine Gesellschaftskritik zu verwandeln weiß. Und plötzlich ist alles Singen über Ängste, Schwächen und Versagen ein einziger Protest, ein zorniges Aufbegehren. Darum entlässt Fritzi Ernst am Ende auch kein trauriges Publikum, sondern ein inspiriertes, das in diesem Konzert Kraft tanken durfte.</p>
<figure id="attachment_15436" aria-describedby="caption-attachment-15436" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15436" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-54-226x300.jpg" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" width="237" height="315" /><figcaption id="caption-attachment-15436" class="wp-caption-text">Autor Dirk Wagner und Musikerin Fritzi Ernst</figcaption></figure>
<h2>Fritzi Ernst: Gemeinschaft am Merch-Stand</h2>
<p>Dabei sollte man im Übrigen auch nicht diejenige Wirkung des Gemeinschaftserlebens in einem Konzert unterschätzen,  welche gerade in so politisch schwierigen Zeiten wie den jetzigen den nötigen Halt bietet. Und wenn die Band samt Fritzi Ernst im Anschluss noch am Merchandise-Tisch im Kranhallen-Café verweilt, um T-Shirts und Schallplatten zu signieren, steht sie den Fans auch für Gespräche zur Verfügung, in denen weitere Gemeinsamkeiten solcher Gemeinschaft auffallen. Denn auch das wird an diesem wunderbaren Konzertabend in der Kranhalle deutlich: wie auch die hiesigen Buchläden schon lange nicht mehr nur Bücher verkaufen, vermittelt ein gutes Konzert eben nicht nur gute Musik, sondern auch eine wohltuende und darum geradezu notwendige Gemeinschaft.</p>
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		<title>Popkonferenz Listen to Munich 2024: Mehr Lärm bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Brügmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 10:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popkonferenz Listen to Munich 2024" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein Wochenende im Feierwerk-Kosmos: Zwei Tage voller Energie, Diskussionen und vor allem Musik. Listen to Munich 2024, der bereits zweite Münchner pop.culture.summit, war kein gewöhnliches Konferenzwochenende. Es war ein Statement. Und, ganz ehrlich, es fühlte sich ein bisschen so an wie ein großes Familientreffen der Münchner Popkultur – nur dass der Smalltalk hier alles andere [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popkonferenz Listen to Munich 2024" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein Wochenende im Feierwerk-Kosmos: Zwei Tage voller Energie, Diskussionen und vor allem Musik. <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen to Munich 2024</strong></a>, der bereits zweite Münchner pop.culture.summit, war kein gewöhnliches Konferenzwochenende. Es war ein Statement. Und, ganz ehrlich, es fühlte sich ein bisschen so an wie ein großes Familientreffen der Münchner Popkultur – nur dass der Smalltalk hier alles andere als erzwungen war.</p>
<p>Am 15. und 16. November verwandelte die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> das Feierwerk in einen Schmelztiegel, in dem vieles möglich schien: Musiker*innen<em>, </em>Veranstalter*innen, Politiker*innen oder einfach nur Musikbegeisterte diskutierten, lernten voneinander und arbeiteten an gemeinsamen Visionen. Fast 40 Programmpunkte – von Workshops über Panels bis hin zu abendlichen Live-Acts – zeigten eindrucksvoll, wie lebendig und divers die Szene der Stadt ist. Aber auch, wie sehr sie kämpft. Es war ein Wochenende, das zwischen Aufbruch und Realität balancierte.</p>
<h2><strong>Ernste Fragen, ehrliche Antworten: Speed-Dating mit der Zukunft</strong></h2>
<p>Eins der Highlights für viele Besucher*innen abseits der oftmals schweren Themen wie Popförderung und Strukturen? Definitiv das <strong>Speed-Dating</strong> zwischen Künstler*innen und Politiker*innen. Klingt erstmal nach awkward Tinder-Date, war aber ganz das Gegenteil. Es ging direkt zur Sache: ernste Fragen, ehrliche Antworten und manch einer konnte gleich schon konkrete Projekte platzieren und Kontakte knüpfen.</p>
<p>Genau diese Energie durchzog das gesamte Wochenende. Es wurde nicht nur geredet, sondern konkrete Lösungsansätze diskutiert, hitzige Debatten geführt und auch einiges mitgenommen. Vor allem das Thema Räume brannte allen unter den Nägeln. <em>„Die kleinen Clubs sterben uns unterm Hintern weg,“ </em>ließ Katja Lucker von der <a href="https://www.initiative-musik.de/">Initiative Musik</a> verlauten – ein Satz, der einschlug, wie die Basslines der Münchner Post-Punk-Band &#8222;<a href="https://www.instagram.com/friendsofgas/" target="_blank" rel="noopener">Friends of Gas</a>&#8222;, die am Samstag für musikalische Grenzgänge und Höhepunkte sorgten. Aber auch die Beiträge des Publizisten <a href="https://www.bseliger.de/" target="_blank" rel="noopener">Berthold Seliger</a> über Großkonzerne und das Imperiengeschäft stimmten nachdenklich und manch einen sogar fassungslos.</p>
<h2><strong>Money, Money, Money: Fehlanzeige, aber Ideen ohne Ende</strong></h2>
<p>Wie immer, wenn’s ans Eingemachte geht, kam auch schnell das Thema Geld auf den Tisch. Klar, Opernhäuser und Theater saugen die Fördertöpfe leer, während die Popkultur mit Kleingeld jongliert. Ein Vorschlag, der besonders viel Applaus bekam: Einen Euro pro Ticket großer Konzerte für die lokale Szene. Und auch sonst waren die großen Sommerkonzerte, allen voran Taylor Swift und Adele, ein viel diskutiertes Gesprächsthema. Braucht’s das? Ja schon, aber eben auch die Kleinen und davon viel mehr.</p>
<p>Wie ein Deutschland ohne Pop- und Subkultur aussieht, habe uns bereits die Pandemie gelehrt, mahnte eine Publikumsstimme. Eine weitere Stimme betonte die Notwendigkeit, den Zugang zu Kultur noch viel niedrigschwelliger zu machen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-57-2-1024x683.jpg" title="Listen to Munich 2024_c_LeonKnuth_Ideal Ent" alt="Listen to Munich_c_LeonKnuth_Ideal Ent" /></div>
<h2><strong>Vielfalt, Inklusion, Awareness: Let’s be the Change</strong></h2>
<p>Die wohl emotionalsten Panels des <strong>Listen to Munich 2024</strong> waren jedoch diejenigen, bei denen marginalisierte Gruppen und Opfer von Machtmissbrauch, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit thematisiert wurden. Egal ob die Casa Lindemann oder die erst kürzlich erhobenen Vorwürfe im Umfeld von Jeremias: Frauen sind noch lange nicht so gleichberechtigt, wie es oft postuliert wird und die Szene bei weitem noch nicht so offen für andere Kulturen, wie man glauben mag.</p>
<p>Ebenfalls für Frösche im Hals sorgten Statements von David Mayonga aka <a href="https://www.instagram.com/rogerrekless/" target="_blank" rel="noopener">Roger Rekless</a> und Isabel Leila Gütlein aka <a href="https://www.instagram.com/guendalein/" target="_blank" rel="noopener">Gündalein</a>, für die es fast nicht möglich ist, keine politisch motivierte Musik zu machen, da ihr ganzes Leben politisch sei. Auch hier lässt der große Applaus darauf hoffen, dass angesichts der aktuellen politischen Wählerlage weiterhin positive Veränderungen stattfinden.</p>
<h2><strong>Demo Listening Session: Herzschlag der Szene</strong></h2>
<p>Mein persönliches Highlight? Ohne Frage die <strong>Demo Listening Session</strong> am Samstag. Künstler*innen aus ganz Bayern präsentierten ihre Tracks vor einer Fachjury, darunter bekannte Namen wie Willy Löster oder Laura Glauber alias <a href="https://www.instagram.com/lauraine.wav/" target="_blank" rel="noopener">Lauraine</a>. Ich durfte das Panel zum wiederholten Male moderieren – und hey, es war mir wie immer ein Fest!</p>
<p>Ganz besonders, wenn Acts wie Plaush, Singer-Songwriter aus Augsburg, oder die Sängerin Gladis mit ihren eingereichten Songs für tosenden Applaus sorgten. Der Mix an Genres, der hohe Produktionsstandard der hiesigen Newcomer*innen und so vieles mehr: Genau das macht die Sessions so wertvoll: direkter Austausch, kein Bullshit. Und so ging es um das, was wirklich zählt – Musik.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-97-1024x683.jpg" title="Listen to Munich 2024_c_LeonKnuth_Ideal Ent" alt="Listen to Munich_c_LeonKnuth_Ideal Ent" /></div>
<h2><strong>Fazit und Ausblick: Mehr Lärm, bitte!</strong></h2>
<p>Was bleibt nach diesem Wochenende? Das Gefühl, dass München mehr kann. Mehr sein will. Aber auch mehr Unterstützung braucht. <em>Listen to Munich</em> war mal wieder nicht nur Konferenz, sondern ein Aufruf: an die Politik, an die Stadt, an uns alle.</p>
<p>Münchens Popkultur lebt – und sie hat noch lange nicht genug. Die nächste Ausgabe? Die kann gar nicht früh genug kommen. Bis dahin gilt: Seid laut, bleibt sichtbar, drängt die Politik und seid füreinander da.</p>
<p>Danke an die Feierwerk Fachstelle Pop und alle Möglichmachenden für diese zwei bewegenden und motivierenden Tage!</p>
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		<title>Skatepark Open Airs: Die Sommerkonzerte von Feierwerk Boom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erwin Zisselsberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 12:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Boom]]></category>
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		<category><![CDATA[Skatepark Freiham]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Skatepark Open Air mit Manu und die drei Akkorde" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-2048x1310.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Musik ist einer unserer Schwerpunkte beim Vorlaufprojekt Feierwerk Boom in Freiham. Im Sommer 2024 haben wir darum die Skatepark Open Airs gestartet, bei denen verschiedene Bands unsere Anhänger-Bühne rocken. Musik am Skatepark: Wie alles begann Entweder hatte jemand sein Abendessen nicht aufgegessen oder die Götter mochten uns nicht. Obwohl der 8. Juni mit viel Sonnenschein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Skatepark Open Air mit Manu und die drei Akkorde" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-2048x1310.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Musik ist einer unserer Schwerpunkte beim Vorlaufprojekt <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/boom" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Boom</a> in Freiham. Im Sommer 2024 haben wir darum die Skatepark Open Airs gestartet, bei denen verschiedene Bands unsere Anhänger-Bühne rocken.</p>
<h2>Musik am Skatepark: Wie alles begann</h2>
<p>Entweder hatte jemand sein Abendessen nicht aufgegessen oder die Götter mochten uns nicht. Obwohl der 8. Juni mit viel Sonnenschein angefangen hatte, kam es, wie es kommen musste: Ein Sommergewitter zog von Westen her über München hinweg. Zwischen <a href="https://blog.feierwerk.de/graffiti-am-skatepark-freiham-der-boom-anhaenger-wird-bunt/" target="_blank" rel="noopener">unserem Anhänger</a>, von dem aus wir am Skatepark mobile Jugendarbeit machen und dem westlichen Stadtrand Münchens gibt es nichts mehr, das den Wind abhält. Wir befinden uns am Ende einer Schneise, durch die der Wind ungebremst fegt. Uns blieb deshalb nichts anderes übrig, als unseren Metal-Tag mit „<a href="https://www.instagram.com/skyborn.official/" target="_blank" rel="noopener">Skyborn</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/blackgalleyofficial/" target="_blank" rel="noopener">Black Galley</a>“ abzusagen. Die Bands hatten Verständnis, waren aber auch enttäuscht.</p>
<p>Der zweite Veranstaltungstag sollte anders werden. Unser Beitrag zum <a href="https://www.freiham.de/news/stadtteilfest-freiham-2024/" target="_blank" rel="noopener">Freihamer Stadtteilfest</a> waren ein Open-Air-Konzert sowie diverse Bastel- und Malaktionen. Es wurde ein beinahe genialer trockener Sommertag. Zu unserer Stagetime gab es einen kurzen Regenguss. Wie richtige Engländer, die mit der „stiff upper lip“ jede Art von Luftfeuchtigkeit durchstehen, standen wir aufrecht im Wind und zogen unser Konzert durch. „<a href="https://www.instagram.com/oceansbride/" target="_blank" rel="noopener">Oceans Bride</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/dreamcantine/" target="_blank" rel="noopener">Dream Cantine</a>“ machten Stimmung und irgendwann kam dann noch die Sonne durch und beglückte uns mit einem herrlichen Sonnenuntergang. Das immer noch zahlreiche Publikum freute sich auch darüber und &#8222;zwang&#8220; die Bands zu etlichen Zugaben.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15152 alignleft" style="letter-spacing: -0.128px; font-size: 16px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-300x225.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-1024x768.jpeg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-1536x1152.jpeg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-175x131.jpeg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-450x338.jpeg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-1170x878.jpeg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-768x576.jpeg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h2>Punk-Rock in Freiham</h2>
<p>Unser drittes Event am Skatepark war ganz dem melodiösen Punk-Rock gewidmet. „<a href="https://www.instagram.com/manuunddiedreiakkorde/" target="_blank" rel="noopener">Manu und die drei Akkorde</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/dankeschatz_die_band/" target="_blank" rel="noopener">Danke Schatz</a>“ spielten vor den Toren Münchens auf. Neben den Fans der Bands blieben sehr viele Passanten und die Jugendlichen aus der Skaterbowl vor der Bühne stehen und feierten die Musiker. Gute Stimmung und überhaupt kein Regen. So soll es sein!</p>
<p>Die Glückssträhne hielt leider nicht an: Das Wetter an unserem Termin im Oktober wurde uns als regnerisch und windig angekündigt. Zudem waren zur Showtime frische sieben Grad Celsius zu erwarten. Wir taten, was wir tun mussten, und zogen in den kleinen Pavillon direkt neben unserem Freihamer Büro um. Klein aber fein und mit den 50 Gästen, die trotzdem den Weg zu uns gefunden hatten, war die Location sehr gut gefüllt. Vor allem die Musiker von „<a href="https://www.instagram.com/veloriseband/" target="_blank" rel="noopener">Velorise</a>“ waren angetan von Trockenheit und warmen Händen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15153 alignright" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-300x225.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-1024x768.jpeg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-1536x1152.jpeg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-175x131.jpeg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-450x338.jpeg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-1170x878.jpeg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-768x576.jpeg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2>Kuchen &amp; Musik im Boom-Pavillon</h2>
<p>In den kalten Monaten sind wir mit unseren musikalischen Angeboten wieder komplett indoor. Bei unserer <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv-1/coffee-cake-concerts" target="_blank" rel="noopener">„Coffee &amp; Cake“-Konzertreihe</a> <span style="letter-spacing: -0.008em;">gibt es neben akustischen Vorträgen von jungen Singer/Songwriter*innen immer auch sehr leckere Kuchen und Torten fürs leibliche Wohl. Das erste Event dieser Wintersaison 2024 mit „<a href="https://www.instagram.com/musicbyniah/" target="_blank" rel="noopener">Niah</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/blumen.fuer.mich/" target="_blank" rel="noopener">Blumen für mich</a>“ war gleich ausverkauft. Also: Schnell sein lohnt sich!</span> Kommt vorbei, es gibt leckere Snacks, Wärme und ein Dach über dem Kopf!</p>
<p><em>Sowohl die drei Skatepark-Open-Airs als auch die „Coffee &amp; Cake“-Konzertreihe werden übrigens vom <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/bezirksausschuss22_aubing-lochhausen-langwied.html" target="_blank" rel="noopener">Bezirksausschuss 22</a> supported – dickes Danke! Darüber freuen wir uns sehr.</em></p>
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		<title>Workshop Musikproduktion: Songs schreiben mit Spaß und Gefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Rehm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 08:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk Funkstation]]></category>
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		<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schwabing-Freimann]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriting]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />&#8222;Ich wurde geboren an einem Fluss und seitdem treibe ich dahin, durch dieses Leben das mich lieben will, egal was ich auch bin. Und also existiere ich und atme und finde: Das war gar kein schlechter Anfang.&#8220; (Das Leichteste der Welt/ Gyspert zu Knyphausen) So in etwa muss sich mein erster Song gefühlt haben, als ich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>&#8222;Ich wurde geboren an einem Fluss und seitdem treibe ich dahin, durch dieses Leben das mich lieben will, egal was ich auch bin. Und also existiere ich und atme und finde: Das war gar kein schlechter Anfang.&#8220; (Das Leichteste der Welt/ Gyspert zu Knyphausen)</p>
<p>So in etwa muss sich mein erster Song gefühlt haben, als ich ihn mit zarten 16 Jahren zum Leben erweckte. Da erklang es also, mein real konkretisiertes Emotionskonstrukt. &#8222;Emotional man with guitar&#8220; benennt eine Freundin aus England immer die Singer/Songwriter. Und ja, ich verstehe, was sie meint. Und ja, einmal die Ironie verstanden, wars das dann mit Anfang 30 auch mit der Bühnenlaufbahn. Zeit also, sich anders mit Musik zu beschäftigen und jungen Menschen den Umgang mit Musik näherzubringen. Und ihnen zu ermöglichen, eigene Musik zu machen.</p>
<h2>Ausprobieren: Musik machen in der Punk Jazz Box</h2>
<p>Angefangen hat alles im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Funkstation</a> Musikstudio (ca. 2017). Schon damals fand ich die Vorstellung cool, so niedrigschwellig wie es nur eben geht, also eher ne Treppenstufe runter als rauf, Kids die Möglichkeit zu bieten, ein Bandinstrument auszuprobieren: Drums, Gitarre oder Klavier, einfach mal drauf los. Ein Ton wird schon rauskommen und falls es Spaß macht, kann ja immer noch der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/weitere-angebote/musikunterricht" target="_blank" rel="noopener">Musikunterricht</a> gebucht werden. Ja, das hat fast schon Punk in sich. Klingt auch meistens so&#8230;</p>
<p>So wurde unser Musikstudio geboren, mit Gesangskabine und jeglichem Setup zum Jammen. Jazz Box sagt man anscheinend im Proberaum-Jargon. Na gut okay, Punk Jazz Box dann eben bei uns.</p>
<p>Das Musikstudio wurde dann auch immer fleißig für unterschiedliche Workshops oder <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv/radio-podcast-werkstatt-fuer-jugendliche-ab-12-jahren" target="_blank" rel="noopener">Podcast</a>-Produktionen genutzt, nie aber, um jungen Nachwuchsmusiker*innen die Chance zu geben, sich als Band zu finden, einen ersten Song zu konzipieren und diesen aufzunehmen.</p>
<h2>Songwriting-Workshop: Vom Text zum Klang</h2>
<p>Das änderte sich, als zwei junge Musikerinnen in den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv/funky-treff-fuer-jugendliche-von-12-18-jahren" target="_blank" rel="noopener">Funky Treff</a> kamen, um unser Musikstudio auszuprobieren. Nach mehreren Besuchen und kurzen Jam Sessions (hey ich bin eigentlich echt gut am Bass…find ich) war das grundlegende Interesse für einen Songwriting- und Musikproduktion-Workshop gelegt und er wurde nach langer Planung umgesetzt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm-16-1024x683.jpg" title="Workshop Songwriting c Jonas Rehm (16)" alt="" /></div>
<p>Aus den zwei Bandmitgliedern wurden vier. Und mit den <strong>Quattro Hearts</strong> war das wirklich ein absoluter Workshop-Traumstart. Denn die Quattros (Chiara an den Keys, Julie an den Drums, Adrian am Bass und Rafael an der Gitarre… gesungen haben sie übrigens dann auch im Quartett) kamen bereits mit einigen musikalischen Skills zu unserem Songwriting- und Musikproduktion-Workshop. Man kann sagen, es war schon alles da und der Kontext ergab dann den Rest. Quasi wie wenn Picasso über nen Steinblock sagte, da ist das Kunstwerk, man muss es nur noch rausholen. So ungefähr nur anders eben und nicht ganz so brachial wie mit Stein und Meißel.</p>
<h2>Golden Spring: Ein Song erblickte das Licht der Welt</h2>
<p>Egal ob Themenfindung für den Song, Melodie Findung und Arrangement, es ging alles wirklich super fix und jeder kleine Tipp von mir und Domi (war für die Aufnahmen und Produktion mit zuständig und leitete schon mehrere Musikproduktion-Workshops) wurde gleich umgesetzt. Sogar nach dem ersten Workshop-Tag wurde in Fleißarbeit zuhause weiter am Text und an der Songstruktur gefeilt. Das Ergebnis: Der Song &#8222;Golden Spring&#8220;. Wow! Wäre mein erster Song so gut geworden, ich glaub kaum, dass ich jetzt diesen Blog schreiben würde. Hollywood. Vielleicht.</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-15036-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3?_=1" /><a href="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3">https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel wichtiger für Domi und mich war jedoch folgendes: Vielleicht war unser Workshop ja der Anfang für eine Band-Karriere. Oder ein schönes Hobby und Zeitvertreib, es muss nicht immer auf den Bühnen der Welt enden. Kann aber, das ist klar. Nächster Schritt: <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/weitere-angebote/raumvermietungen" target="_blank" rel="noopener">Proberaum</a> in der Feierwerk Funkstation mieten und den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv/szene-check" target="_blank" rel="noopener">Szene Check</a> rocken, ein <a href="https://blog.feierwerk.de/der-szene-check-geht-in-die-dritte-runde-von-singer-songwriter-bis-hin-zu-rock-und-grunge/" target="_blank" rel="noopener">regelmäßiges Konzertformat</a> für Nachwuchsmusiker*innen in der Feierwerk Funkstation.</p>
<p>Noch weiter geht es dann mit dem Feierwerk Nachwuchs-Musiker*innen-Förderprogramm der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a>: Hier gibt es Impulse, Beratung und Fördermittel für Newcomer*innen.</p>
<h2><strong>Kreativ werden: Selbst einen Song schreiben</strong></h2>
<p>Wer also selbst einen Song schreiben und alles drumherum wissen möchte, besucht einfach unsere <strong>Workshops Songwriting &amp; Musikproduktion</strong>. Schaut einfach regelmäßig in unserem <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt" target="_blank" rel="noopener">Programm</a> nach, wann der nächste stattfindet. Inhalte sind folgende:</p>
<p>Wie schreibe ich einen eigenen Song? Welche Elemente sind wichtig? Was klingt gut und wie packe ich meine Gedanken eigentlich in eine Textform? Du spielst selbst ein Instrument und willst den nächsten Schritt gehen und deinen ersten Song schreiben? Dann probieren wir das gemeinsam aus! In einer Gruppe von vier bis fünf Teilnehmer*innen formen wir unsere eigene Workshop-Band und schreiben drauf los. Hit-Garantie! Am zweiten Tag des Workshops geht es ums Recording. Unter Anleitung lernst du die ersten Grundschritte zum Produzieren mit Logic Pro X. Wir freuen uns auf euch und viele neue tolle Songs!</p>
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		<title>Munich Music Booster: Förderung der Münchner Popmusikszene</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/munich-music-booster-foerderung-der-muenchner-popmusikszene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Scheidegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 11:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der Feierwerk Fachstelle Pop eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der Munich Music Booster war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a> eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Booster</a> war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als Überbegriff für gegenwartsbezogene Musik, die sich durch Vielfalt auszeichnet. Unsere Definition ist auch auf unserer <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> zu finden.</p>
<p>Insgesamt werden seitdem 50.000 Euro jährlich vom <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat der Landeshauptstadt München</a> für den Munich Music Booster zur Verfügung gestellt. Die Feierwerk Fachstelle Pop ist für die Verwaltung und Vergabe zuständig.</p>
<h2>Kreative Szene der Stadt schickt 200 Bewerbungen</h2>
<p>Wir waren natürlich sehr gespannt, wie die Förderung angenommen wird, wie viele Künstler*innen überhaupt davon mitbekommen hatten. Doch die Sorgen waren völlig unbegründet: Tröpfelten die Bewerbungen anfangs noch vereinzelt ein, bekamen wir in den zwei Tagen vor Ende der Deadline einen Schwall von Anträgen – insgesamt über 200 Bewerbungen haben die Feierwerk Fachstelle Pop für die neue Förderung erreicht.</p>
<p>Von jung bis alt (oder zumindest älter), und aus diversen Hintergründen stellten die Bewerber*innen ihre Projekte vor und tippten ihre Projektbeschreibungen für den Online-Antrag fleißig auf unserer Webseite ein.</p>
<h2>In München gibt’s nicht nur Oper und Theater</h2>
<p>Die Jury durfte sich dann für die Auswahl sehr viel spannende Musik anhören: Von Drum’n’Bass über Metal bis zu experimentellem Pop war alles mit dabei. München zeigte sich dabei von seiner wunderbar kreativen Seite. Die Vielfalt der Anträge beweist, dass jede (Nischen-) Musikrichtung einen Platz in der Stadt verdient hat. Unter den Projekten waren aber nicht nur Bands und aktive Musiker*innen, es waren auch wahnsinnig innovative Ideen mit dabei, von selbst gefertigten Deko-Elementen für Partys über Soundcollagen hin zu Workshops zu verschiedenen Pop-Themen. Und auch meine Search-History am Arbeitscomputer stiftet seitdem für jeden Algorithmus Verwirrung.</p>
<h2>Der unangenehme Teil: eine Entscheidung treffen</h2>
<p>Leider konnten nicht alle Projekte auch einen Zuschuss bekommen, die Jury der Feierwerk Fachstelle Pop musste sich entscheiden. Um die Auswahl neutral zu halten, kam ein Punktesystem zum Einsatz, das nach den Kriterien <strong>Diversität</strong>, <strong>Relevanz </strong>für die Münchner Szene, <strong>Empowerment</strong> durch die Förderung, <strong>Outcome</strong> und <strong>Dringlichkeit</strong> bewertet. Danach wurden die Projekte ausgewählt und den Künstler*innen zugesagt.</p>
<p>Und an alle, die keine Zusage im Postfach hatten – das war und ist auch für sie nicht das Ende der Aussicht auf einen Projekt-Zuschuss. Es wird wieder eine Chance geben. Auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Munich Music Booster</a> können Interessierte sich über aktuelle und kommende Ausschreibungen und Bewerbungsphasen informieren.</p>
<p>Bis dahin sind wir auf jeden Fall gerne mit Beratungsangeboten da oder freuen uns, interessierte Künstler*innen beim <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>, <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener">Listen To Munich</a> oder anderen Events zu treffen.</p>
<h2>Workshop, Videodreh, Konzertformat: geförderte Projekte 2023</h2>
<p>Und nun zum erfreulichen Teil – die positiven Rückmeldungen, die wir einigen Bewerber*innen geben konnten. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie vielfältig die geförderten Projekte aus 2023 sind, hier eine kleine Auswahl an tollen Beispielen:</p>
<p><strong>Workshop für DJs &#8222;Kollektivis&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14998" title="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png" alt="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" width="327" height="327" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis.png 500w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /></p>
<p>Genre: DJ, Divers</p>
<p>Die geförderte Person schrieb dazu: „Das Interesse an dem DJing, der elektronischen Musikproduktion und dem Veranstalten von Raves breitet sich immer weiter in der Gesellschaft aus. Mit der wachsenden Subkultur-Szene kommen mehr Personen in Kontakt mit der Veranstaltungstechnik. Aus diesem Grunde organisierte <a href="https://www.instagram.com/kollektivis.muenchen/" target="_blank" rel="noopener">Kollektivis e.V.</a> einen Workshop gezielt für DJs, Veranstalter*innen &amp; Booker*innen, die tiefer in die Materie einsteigen wollen.“</p>
<p>Das hier aus Eigeninitiative organisierte Skill-Sharing ist wichtig für gut funktionierende Events. Auch hinter der Bühne ist geschultes Personal essenziell für die Subkulturszene.</p>
<p><strong>Musikvideo &#8222;Cheating Dreams&#8220; von LAORAY</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15000" title="LAORAY_C_PosterLARORAY" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg" alt="LAORAY_C_PosterLARORAY" width="324" height="324" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" />Genre: Pop</p>
<p>LAORAY zeigt sich als authentische Pop-Newcomerin – ihr erstes Musikvideo hilft ihr eine höhere Präsenz zu erreichen und bietet allen Mitwirkenden des Musikvideos die Chance, diese Produktion in deren Portfolio aufzunehmen.</p>
<p>Hier gehts zum Video:</p>
<p><u><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GYAIg0CBhEg">LAORAY &#8211; Cheating Dreams (Official Music Video) (youtube.com)</a></u></p>
<p><strong>Organisation, Werbung und Social Media für </strong><strong>Konzertformat &#8222;Rhythm Riots“ </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15001" title="RhythmRiots_C_RandomendMusic" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png" alt="RhythmRiots_C_RandomendMusic" width="330" height="330" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1.png 500w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Genre: divers</p>
<p><a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/events/rhythm-riots/" target="_blank" rel="noopener">Rhythm Riots</a> von Randomend Music ist ein neues Konzertformat für Schulbands und andere aufstrebende Newcomer*innen. Ein erstes Event in der Glockenbachwerkstatt fand nach der geförderten Planung, Organisation und Social Media Arbeit im Januar 2024 statt. Gefördert wird Nachwuchs im Gitarrenmusikbereich der Stadt München.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Single Produktion &#8222;Duo Natyra und Daniela&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14999" title="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg" alt="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" width="328" height="328" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" />Genre: Electronic, Dance</p>
<p>Die Kollaboration der beiden Musiker*innen aus unterschiedlichen Hintergründen kommt mit diesem neuen Münchner Projekt zur Geltung. Daniela kommt aus dem Bereich elektronischer Clubmusik, als Komponistin, Producerin und Liveact. Natyra ist eine Pianistin, mit Masterabschluss in klassischer Musik. Sie kombinieren experimentelle elektronische Musik mit Jazz, Klassik und Minimalismus. Die beiden queeren Frauen wollen mit <a href="https://www.danielalaluz.com/danielalaluzandnatyra" target="_blank" rel="noopener">ihrem Projekt</a> einen Safe Space gestalten und soziale Grenzen aufbrechen.</p>
<p>Für die Übersicht aller geförderten Projekte aus dem Jahr 2023, besucht unsere Webseite: <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen">Feierwerk | Munich Music Booster Förderungen</a></p>
<p>Auf dem Beitrags-Titelbild ist ebenfalls eines der geförderten Projekte 2023 zu sehen: <a href="https://www.instagram.com/dawarwas_/" target="_blank" rel="noopener">DaWarWas</a> mit der Produktion ihrer Single &#8222;Pulp Fiction&#8220;.</p>
<h2>Dran bleiben: Weitere Förderrunden</h2>
<p>Der Munich Music Booster geht in die nächsten Runden. 2024 werden es insgesamt vier Ausschreibungen sein, 2025 planen wir gerade. Wir halten euch auf dem Laufenden! Schaut immer wieder auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> vorbei, um informiert zu bleiben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klang gewordene Ewigkeit: So war das SWANS-Konzert im Feierwerk</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/klang-gewordene-ewigkeit-so-war-das-swans-konzert-im-feierwerk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so! Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos „Dich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so!</p>
<h2>Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos</h2>
<p>„Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du davon erzählen kannst“, heißt es in dem 1992 auf dem Album „Ich-Maschine“ veröffentlichten Song „Aus den Kriegstagebüchern“ der Hamburger Rockband <strong>Blumfeld</strong>. Mittlerweile, da das Mobiltelefon mit all seinen zusätzlichen technischen Möglichkeiten das gesellschaftliche Miteinander seit jenem Debüt-Album von Blumfeld verändert hat, müsste der Satz heißen: „Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du dann posten kannst“.</p>
<p>Darum wird fleißig Bildmaterial gesammelt und auf Konzerten alle Handys angeschaltet, kaum, dass das Saallicht aus ist. Netter Nebeneffekt: Wem große Menschen die Sicht auf die Bühne versperren, braucht nur auf die Monitore der hochgehaltenen Handys zu blicken. Blöd nur, dass man ja selbst vom Jagd- und Sammelfieber ergriffen ist und möglichst jeden Augenblick des Konzerts festhalten möchte. Natürlich kann das auch nerven. Vor allem, wenn man einen Augenblick lang nicht selbst zu den Sammler*innen und Jäger*innen zählt, sondern einfach nur der Musik lauschen mag.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-8-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (8)" alt="Swans 27.02.24" /></div>
<p>Umso angenehmer empfand ich darum das Publikum des ausverkauften <strong><a href="https://www.instagram.com/swans_official/" target="_blank" rel="noopener">Swans</a></strong>-Konzerts im Feierwerk. Das machte nämlich überhaupt keine Anstalten, irgendetwas dokumentieren zu wollen. Was denn auch? Jahrzehntelange Fan-Erfahrungen hatten dieses Publikum darauf vorbereitet, dass während eines Swans-Konzerts ohnehin nichts passiert, was es zu posten lohnt. Ausschnitte aus einem Swans-Konzert vorzuspielen, ist schließlich genauso spannend, wie einer Waschmaschine beim Schleudern zuzuhören. Womit ich nichts gegen Waschmaschinen gesagt haben will. Forscher*innen wollen sogar festgestellt haben, dass gerade die tiefen Klänge einer Waschmaschine beruhigend auf Menschen wirken, weil sie dem pränatalen Klangerleben der Welt entsprächen. So gesehen war das Brutkasten-Rot, mit der das Swans-Konzert dauerhaft ausgeleuchtet wurde, treffend gewählt.</p>
<h2>Brummender Akkord und immer noch kein Handy</h2>
<p>Tatsächlich beleuchtete das aber nicht nur das Bühnengeschehen, wenn man hier überhaupt von einem Geschehen reden mag. Im Grunde ist es ja mehr eine bloße Bühnenexistenz jenseits des Zuschauer*innen-Raums. Auch, wenn es im Zuschauer*innen-Raum wahrlich nicht lebendiger zugeht. Trotzdem wird auch er, wie überhaupt die gesamte <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/hansa-39" target="_blank" rel="noopener">Hansa 39</a> von jenem satten Brutkasten-Rot permanent beleuchtet. Angeblich, damit der Frontmann der Swans, <strong>Michael Gira</strong>, sehen kann, was im Publikum passiert. Als hätten seine Songs nicht schon zu Genüge bewiesen, dass Gira am liebsten ins Nichts starrt.  In jenes Nichts wohlgemerkt, dass der Philosoph Martin Heidegger in „Sein und Zeit“ auch mal als ein Nicht-sein beschrieben hat, das eben nicht „nicht sein“ meint.</p>
<p>Solchen Assoziationen folgend stehe ich also im Swans-Konzert in der Hansa 39 und überlege, warum überhaupt etwas ist und nicht noch mehr nichts. Gira spielt solche Gedanken untermauernd zunächst auch nur einen und denselben Akkord auf seiner Gitarre, wieder und wieder und wieder schlägt er diesen Akkord an. Irgendwann steigt die restliche Band ein, ohne freilich jenen mittlerweile bewährten Akkord allzu sehr zu verändern. Wobei der Akkord sich strenggenommen auch gar nicht mehr wiederholt. Stattdessen steht er jetzt dauerhaft nachhallend im Raum und brummt. Wozu sollte man das auch dokumentieren, überlege ich noch, weil mir auffällt, dass ja tatsächlich niemand hier ein Handy zückt, um die schönsten Momente dieser Klang gewordenen Ewigkeit einzufangen. Stattdessen genießt man schweigend stehend die gute Akustik in der Hansa 39 dank einer gut genutzten, wenngleich auch sehr sehr lauten Veranstaltungstechnik.</p>
<h2>Larry Mullins, Phil Puleo, Kristof Hahn: Rock-Prominenz gibt sich die Ehre</h2>
<p>Kenner*innen der Szenen freuen sich zudem noch darüber, wie prominent die Band besetzt ist, die sich hier geradezu hörig dem Diktat des Frontmanns Michael Gira unterzuordnen scheint. <strong>Larry Mullins</strong> zum Beispiel an den Keyboards, der auch bei <strong>&#8222;Nick Cave And The Bad Seeds&#8220;</strong> mitwirkt. Oder der Schlagzeuger <strong>Phil Puleo</strong>, der von vielen auch als Gründer der Noise-Rockband <strong>&#8222;Cop Shoot Cop&#8220;</strong> verehrt wird. <strong>Kristof Hahn</strong>, der hier die Lap-Steel Guitar bedient, hat gleich in einer ganzen Reihe von Kultbands mitgewirkt, sei es bei <strong>&#8222;Pere Ubu&#8220; </strong>oder den <strong>&#8222;Koolkings&#8220;</strong>, die dereinst mit Alex Chilton ein Album eingespielt hatten. Wohl auch, weil sie mit Hahn in einer weiteren Band zusammenspielen, stehen im Publikum Tim Jürgens (Superpunk; Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen) und Markus Naegele (Don Marco &amp; Die kleine Freiheit). Und weil sich Prominenz gerne zur Prominenz gesellt, ist auch der Hamburger Veranstalter und Label-Betreiber Rüdiger Ladwig zugegen, dem ich persönlich vor allem für die Vinyl-Ausgabe aller Alben von Nils Koppruchs Fink ewig dankbar sein werde.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-9-1-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (9)" alt="" /></div>
<p>Tatsächlich gilt mein Augenmerk allerdings der Pedal-Steel-Gitarristin <strong>Dana Schechter</strong> von <strong>&#8222;Insect Ark&#8220;</strong>, die ab und zu auch den Bassisten <strong>Chris Pravdica</strong> auf einem weiteren E-Bass unterstützt. Ein Tag zuvor auf dem Konzert in Italien, hatte man diese großartige Frau hinter all den Männern auf der Bühne gar nicht sehen können. Der Umstand, dass man in der Hansa 39 aber auch von der Seite auf die Bühne blicken kann, rückte sie indes sogar in den Vordergrund, so man das Konzert eben von jener Seite beäugte. Zumal ich persönlich ihr Musizieren hier am spannendsten empfand, hätte ich also das ganze Konzert über seitlich der Bühne stehen können, um der Musikerin auf die Finger zu blicken.</p>
<h2>Fotos nur unter Gewaltandrohung des Hohepriesters</h2>
<p>Allerdings hätte ich dann kein Foto für diesen Blog gehabt, das den Frontmann von vorne zeigt. Dabei hätte es einige schöne Motive gegeben, wie er manchmal so hohenpriester- und schamanenartig gestikuliert während seines Gesangs. Als stünde er jetzt auch noch physisch im Kontakt mit dem Jenseits, hebt er seine Hände zum Himmel. 70 Jahre alt war Gira eine Woche zuvor geworden. Heute macht er nicht den Eindruck, als wenn er noch sehr viel länger auf dieser Erde wandeln möchte. Vor allem aber macht er nicht den Eindruck, als würde es ihn erfreuen, wie ich nunmehr versuche, sein Antlitz auf Foto zu bannen.</p>

<p>Während sich seine Fans nämlich erkennbar genervt zeigen, dass ich hier ein paar Bilder für diesen Blog machen möchte, signalisiert mir Gira sogar, dass er durchaus auch zur Gewalt bereit sei, wenn ich ihn weiter fotografieren würde. Glücklicherweise hat mir die Kollegin dafür ein Bändchen zukommen lassen, das mich für alle gut sichtbar als legitimierten Fotografen zu erkennen gibt. „Ich darf hier fotografieren, Herr Gira“, brüllt mein Bändchen also dem fotoscheuen Sänger entgegen, als ich es wegen der Anfeindungen demonstrativ hochhalte. Dem Sänger scheint das aber schnuppe zu sein. Stattdessen zieht er mit seinem Daumennagel so über die eigene Kehle, als wollte er mir mitteilen, dass ich beim nächsten Bild schon vor ihm ins ewige Nichts eintauchen würde.</p>
<h2>Fazit: Der ewige und berührende Schleudergang</h2>
<p>Nun könnte mir solche Drohung eigentlich egal sein. Wer in einem Swans-Konzert steht, braucht das Nichts nicht zu fürchten. Wie aber würde das auf die vielen Fans wirken, wenn wegen eines weiteren Fotos womöglich das Konzert abgebrochen würde? Demütig begebe ich mich also nach hinten zum Getränkeausschank, wo prominente Gäste gerade neue Projekte besprechen. Dort erzähle ich dem Kollegen Konrad, warum ich lieber keine weiteren Fotos mehr mache. Nicht, dass ich am Ende schuld bin, wenn die das Konzert abbrechen. Keine Ahnung, ob Konny nun eine Chance sah, hier früher rauszukommen, oder ob er, was ich eher glaube, mir nur helfen wollte. Auf jeden Fall zückt er nun seine als Mobiltelefon getarnte Kamera und schießt ein weiteres Foto.</p>
<p>Das Konzert wird nicht abgebrochen. Und nach dem Konzert sind die Musiker*innen sogar super freundlich zu mir. Das Künstlerische verbindet uns doch sehr. Und ja, sage ich, das Konzert hat mich doch sehr berührt. Einfach großartig. Und plötzlich merke ich, dass das sogar stimmt. Das Konzert war wirklich großartig. Es ist halt nur sehr schwer zu beschreiben, warum. Zuhause setze ich mich erst einmal mit einer Flasche Bier vor die Waschmaschine und schalte den Schleudergang ein.</p>
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		<title>Booking, Image, Releases: Workshops für die Musikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Pietsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Feierwerk Fachstelle Pop ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &#38; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch Workshops an, in denen wichtige Themen zum Musik-Business vermittelt werden. Etwa was die GEMA [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &amp; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine" target="_blank" rel="noopener">Workshops</a></strong> an, in denen <strong>wichtige Themen zum Musik-Business</strong> vermittelt werden. Etwa was die GEMA ist, was bei Steuern und Abgaben zu beachten ist, aber auch, wie man an Gigs kommt oder durch Social Media eine größere Zielgruppe erreichen kann. Auch Menschen mit mehr Erfahrung können hier noch etwas dazulernen, da die Workshops verschiedene Vorkenntnisse voraussetzen (Basic, Advanced und Professional).</p>
<p>Weil ich die Themen alle super interessant finde und noch ein kleiner Musikbusiness-Neuling bin, habe ich mich gleich für fast alle Workshops angemeldet, um direkt am Anfang meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau möglichst viel mitnehmen zu können.</p>
<h2>Booking für Musiker*innen: Was ist wichtig?</h2>
<p>Der erste Workshop handelte vom Thema Booking, entsprach dem Level Basic und wurde von <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/team#c6366" target="_blank" rel="noopener">Alessa Patzer</a></strong> gehalten. Alessa kann als ehemalige Bookerin super Tipps für den ersten Kontakt zwischen Künstler*innen und  Booker*innen geben. Erfahrungsbasiert vermittelt sie, was man als Musiker*in im Kontakt mit Booker*innen beachten sollte, welche Dos und Don&#8217;ts es gibt und wo man am besten nach Auftritten sucht. An dem Workshop nahmen viele Musiker*innen teil, die entweder als Solo-Artists auftreten oder in einer Band spielen, sodass verschiedenste Erfahrungen mit eingebracht wurden. So haben wir zum Beispiel gelernt, was beim Pressematerial, das man als Künstler*in an Booker*innen schickt, zu beachten ist, welche Fotos und Videos man verwenden sollte und wie man einen Pressetext schreibt.</p>
<p>Der Workshop war besonders hilfreich für Menschen, die noch komplett am Anfang ihrer musikalischen Reise stehen und vielleicht ein bisschen überfordert sind mit der Kontaktaufnahme zu Booker*innen. Aber auch für Leute, die schon ihre ersten Aufritte hatten und sich unsicher sind, wie sie sich weiter professionalisieren können, ist dieser Workshop hilfreich.</p>
<h2><strong>Künstler*innen-Identität und CI für FINTA+</strong></h2>
<p>Bei einem weiteren Workshop, den ich besucht habe, ging es darum, wie FINTA+ Personen sich als Künstler*innen eine Identität und Corporate Identity (CI) aufbauen können. Der Workshop wurde von <strong>Leandra Preißler</strong> gehalten. Sie ist Gründerin ihrer eigenen Coaching Agentur und hat unter anderem 10 Jahre lang als Künster*innenmanagerin gearbeitet. Seit 2014 ist sie federführend für das Spitzenförderprogramm <strong><a href="https://bandpool.de/" target="_blank" rel="noopener">Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg</a></strong> zuständig.</p>
<p>Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde, bei der wir erzählen konnten, wer wir sind und was wir gerne von dem Abend mitnehmen möchten. Unter anderem war eine DJ anwesend, die schon länger im Business ist und sich umorientieren und mehr auf eigene Projekte fokussieren möchte. Ihr Ziel ist es, einen neuen Weg zu finden, wie sie mit ihrem Onlineauftritt ihre gewünschte Zielgruppe erreichen kann, ohne Social Media zu einem Vollzeitjob zu machen. Eine weitere Teilnehmerin steht noch am Anfang: Sie ist Jazz- und Soul-Sängerin, und hatte bereits mehrere kleine Auftritte. Jetzt möchte sie anfangen, sich eine eigene Künstlerinnen-Identität aufzubauen, da sie bald ihre eigene Musik veröffentlichen wird.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194109654/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194037973/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
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<h2>Künstler*innen-Identität und Image</h2>
<p>Doch was ist überhaupt eine <strong>Künstler*innen-Identität</strong>, was ein <strong>Image</strong> und wie baue ich mir beides auf? Diese Fragen wurden gleich zu Beginn beantwortet. Kurzgefasst ist die Künstler*innen-Identität unser kreatives Selbst und die individuelle Ausdrucksweise einer Person in ihrem gesamten künstlerischen Schaffen. Unser Image ist das Bild von uns, das wir nach außen tragen und wie dieses wiederum von unseren Konsument*innen wahrgenommen wird.</p>
<p>Als wir  den theoretischen Teil geschafft hatten, wurden uns verschiedene Bilder von Musiker*innen gezeigt, zu denen wir sagen sollten, welchen Eindruck wir von ihnen haben. Unter anderem waren Lizzo, Beyoncé, die Foo Fighters und Taylor Swift dabei. Je nachdem, wie gut wir uns mit den Musiker*innen auskannten, hatte jede von uns ein unterschiedliches Bild von ihnen. Gleichzeitig spielten beim Beurteilen der Menschen natürlich auch unsere eigenen Erfahrungen eine Rolle. Es war total spannend, wie unterschiedlich die Künstler*innen von den Teilnehmerinnen wahrgenommen wurden und aus welchen Gründen sie ihre Meinung über die jeweiligen Künstler*innen gebildet hatten.</p>
<h2>Das Image kreieren: Let’s Bumble!</h2>
<p>Danach ging es ans Bumblen. Wer die App „Bumble“ kennt und sich wie ich schon durch zahlreiche Profile durchgeswiped hat, kennt den Aufbau eines Profils sicher. Ein eigenes zu erstellen ist aber manchmal gar nicht so leicht. Vor allem, seine Vorzüge hervorzuheben, ohne ein falsches Bild von sich zu vermitteln, stellt eine Schwierigkeit dar. So war bei dieser Aufgabe eine gute <strong>Selbsteinschätzung</strong> und das Fokussieren auf die eigenen Kernpunkte wichtig. Da ein paar von uns Teilnehmer*innen selbst keine Musik machen, sollten wir uns die Instagram-Profile unserer Sitznachbar*innen angucken, und uns so ein Bild über die andere Person machen. Auf diese Weise konnten wir danach das Selbstbild der Künstler*innen mit der von uns wahrgenommenen Außenwirkung vergleichen.</p>
<p>Am Ende sollten wir uns sogenannte „Kennwörter“ zu unseren Künstler*innen überlegen. Also Wörter, die wir mit der Musik assoziieren. Das konnten jegliche Begriffe sein: Vom Outfitstyle über den Musikstil bis hin zum Haustier. Indem wir diese Begriffe dann zu den Überpunkten: Musik, Social Media, Pressematerial, Merch, Live und IVs zugeordnet haben, konnten wir daraus das Image der Künstlerin / des Künstlers bilden.</p>
<p>Bei der Musikerin, mit der ich in einer Gruppe war, haben wir uns unter anderem die Farbe „Pink“, ihre Lieblingsfarbe, als Kennwort überlegt. Diese konnten wir dann super beim Social Media-Auftritt, Merch und Pressematerial einbinden: Auf Social Media etwa Bilder mit passenden Farben wählen und sich in entsprechenden Farben anziehen (pinkes Oberteil). Wir haben außerdem gelernt, wie wichtig es ist, eine Farbe für sich zu beanspruchen, um einen <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu haben. Das sieht man momentan sehr prägnant bei <strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UCy3zgWom-5AGypGX_FVTKpg" target="_blank" rel="noopener">Olivia Rodrigo</a></strong> mit der Farbe Lila. Bei meiner Künstlerin habe ich mir als zweite Farbe „Braun“ überlegt, da ich finde, dass sie gut mit der Jazz- und Soul-Musik harmoniert und einen leichten „vintage touch“ gibt. Zum Ende hin haben wir dann noch gelernt, was bei einem Pressetext alles zu beachten ist.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20231128_183119967/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops Release Planung" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
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<h2>Release Planung: Strategien und How To</h2>
<p>In dem dritten Workshop, an dem ich teilgenommen habe, ging es darum, wie man als Musiker*in am besten einen Release plant. Es waren Künster*innen in jedem Alter dabei, aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen und auch unterschiedlich viel Erfahrung mit Release Planung mitbrachten. Nach einer kurzen Kennenlernrunde hat uns die Dozentin <strong>Antje Zelnitschek</strong> von <a href="https://fame-recordings.de/" target="_blank" rel="noopener">F.A.M.E. Recordings</a> erstmal einen <strong>Einblick in die Musikindustrie</strong> gegeben: Wer sind die Big Player und auf was kommt es an, um ein gutes Label zu bekommen, das einen in seinem Schaffen unterstützt?</p>
<p>Die Kernaufgaben eines Labels sind vielfältig. Sie kümmern sich unter anderem um das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, den Vertrieb, die Grafiken und die rechtlichen Angelegenheiten einer Künstler*in. Danach konnten wir anhand von Statistiken sehen, wie sich einzelne Medien, über die Musik konsumiert wird, in ihrer Beliebtheit über die Zeit verändert haben. So geht der Verkauf von CDs momentan stark zurück, gleichzeitig steigt vor allem in den letzten Jahren der Absatz von Vinyl wieder stark an. Doch am beliebtesten ist momentan zweifellos das Streamen von Musik. Anhand von einer Grafik wurde uns gezeigt, wer alles beim Streaming so mitverdient, wodurch der Anteil, den die Musiker*innen selbst daran verdienen, sehr klein ist.</p>
<h2>Release Planung – so geht’s!</h2>
<p>Mit diesem Überblick im Gepäck ging es dann direkt richtig los an die Release Planung. Ich glaube, den wichtigsten Punkt, den wir alle mitgenommen haben ist, dass man möglichst früh anfangen muss. Denn bei der Schnelllebigkeit von Social Media kann man schnell untergehen. Es gibt aber auch viel zu beachten: Ob man nur digital oder auch physisch releasen möchte, bis hin zu welchen Songs man ein Musikvideo drehen will. Heutzutage sind aber vor allem auch die Sozialen Netze sehr wichtig. Zu beachten ist dabei vor allem die <strong>Authentizität</strong>, um Erfolg zu haben. Wenn man merkt, dass es einem keinen Spaß macht, über Social Media zu promoten, gibt es auch andere Wege, um sich eine Reichweite aufzubauen. Beispielsweise mit Newslettern oder physischen Medien wie Flyern und Plakaten. Die Hauptsache ist, seine Musik zu kommunizieren.</p>
<h2>Know-how und Networking</h2>
<p>Insgesamt kann ich sagen, dass mir alle Workshops, die ich besucht habe, sehr viel Spaß gemacht haben. Ich konnte viel lernen und habe viele tolle Menschen kennenglernt. Denn gerade, um mit anderen Leuten aus der Musikindustrie in Kontakt zu kommen und zu connecten, sind die Workshops richtig hilfreich.</p>
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		<title>The 1st Great Collision: Label-Release-Festival mit magischen Momenten</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/the-1st-great-collision-label-release-festival-mit-magischen-momenten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals veranstaltet, die nahezu mit denselben Bands erst die <a href="https://www.cordobar.de/" target="_blank" rel="noopener">Cordobar</a> in Germering rockten und am nächsten Tag dann das Publikum in die Münchner <a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noopener">Glockenbachwerkstatt</a> lockten.</p>
<p>Auf diese Weise rechnete sich auch die eine oder andere Anfahrt von Bands, die nicht aus der direkten Umgebung stammten. Vor allem aber förderten solche Gemeinschaftsproduktionen Netzwerke von Musiker*innen und Veranstalter*innen, die Alternativen zum kommerziellen Pop-Geschäft ausprobierten. Tatsächlich konnte Klaus Götzfried noch sehr viele Menschen inspirieren, bevor er leider viel zu jung infolge einer Erkrankung starb.</p>
<h1>Das Label-Gründungs-Mini-Festival</h1>
<p>Erwin Zißelsberger, den Klaus mir einst so begeistert vorgestellt hatte, ist mittlerweile ein Arbeitskollege, der wie auch ich als Sozialpädagoge in einer der vom Feierwerk betriebenen <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">Kinder- und Jugendfreizeitstätten</a> tätig ist. Doch an dem Abend, von dem hier die Rede sein soll, stand Erwin als Rockmusiker vor mir auf der Bühne, griff in die Gitarre und sang als Kopf der Americana-Band<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NK7dGwoMJ4" target="_blank" rel="noopener"><em><strong> The Ruby Sea</strong></em></a>. Eugen Kern-Emden, der früher selbst bei <em>The Ruby Sea</em> mitgewirkt hatte, bevor er sich ganz seinem mittlerweile auch erfolgreicheren Projekt <a href="https://themoonband.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>The Moonband</em></strong></a> widmete, hatte <em>The Ruby Sea</em> nämlich ebenso wie die Münchner Formation <a href="https://on.soundcloud.com/cVGRH" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Buco</strong> </em></a>zu einem kleinen Festival namens <strong>The 1st Great Collision</strong> eingeladen, auf welchem er und <em>The Moonband</em> nun deren neu gegründetes eigenes Schallplattenlabel <a href="http://www.intertunerecords.de/" target="_blank" rel="noopener">Intertune Records</a> vorstellten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_214922264-576x1024.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>Zumal <em>The Moonband</em> die bislang einzige Band ist, die garantiert auf diesem neuen Label ihre Tonträger veröffentlichen wird, hatte Eugen darauf verzichtet, jenes Festival als eine einzige Label-Show aufzuziehen. Stattdessen lud er Musiker*innen ein, für die er sich persönlich begeistert. Oder um es mit den Worten von Eugen auszudrücken: „Bands, die alle auch ins Vorprogramm von <em>Wilco</em> passen würden“. Dass er mit diesem Satz aber auch beschreibt, welche Bands er sich als künftige Label-Kolleg*innen vorstellen kann, ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass <em>Buco</em>, die mit wunderbarer Popmusik über traditionelle sizilianische Märchen und Songs den Abend gleich im doppelten Sinne märchenhaft eröffnet hatten, bereits im Gespräch sind, ebenfalls auf Intertune Records ihr Debüt-Album zu veröffentlichen. Ganz sicher ist das aber noch nicht, sagt die Band, die gerade erst damit beschäftigt ist, ihre Songs zu arrangieren und in ihrem Proberaum in der Veranstaltungslocation <a href="https://fatcat-muc.de/" target="_blank" rel="noopener">Fat Cat</a> aufzunehmen.</p>
<h1>Das neue Plattenlabel: Intertune Records</h1>
<p>Der Gitarrist von <em>The Ruby Sea</em>, Michael Kröger, hat dagegen schon verabredet, sein nächstes Solo-Album als <em>Möbel Kröger</em> bei Intertune Records zu veröffentlichen. Als überzeugter DIY-Künstler, der bewusst die Produktion seiner Arbeiten selbst steuert, gefällt ihm die Idee des Labels, Künstler*innen nicht vertraglich zu binden.</p>
<p>„Wir haben halt einen Vertrieb, über den die Tonträger, die bei uns erscheinen, auch verkauft werden“, sagt Eugen, der als Mitglied der <em>Moonband</em> nie verstehen konnte, warum sie als Band ihre eigenen Alben von dem Label abkaufen mussten, bei dem sie erschienen. Stattdessen bleiben bei Intertune Records die Alben also bei den Bands, die sie dann auf ihren Konzerten verkaufen können. Das Label selbst nimmt ihnen nur die Menge an Alben ab, die für die Pressearbeit (falls diese nicht auch von den Bands selbst getätigt wird) und den Vertrieb in den Geschäften benötigt wird.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_191844009-1024x576.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>„So gesehen ist Intertune Records, das den Künstler*innen wenig Komfort bietet, dafür aber auch wenig abverlangt, genau das Label, das wir uns als <em>Moonband</em> immer gewünscht hätten“ , sagt Eugen.  Nicht, dass die Band mit ihrem bisherigen Label unzufrieden gewesen wäre. Aber dessen leidenschaftlicher Betreiber ist leider verstorben, so dass sich <em>The Moonband</em> nun nach einer neuen Heimat umschauen musste: „Denn auch, wenn derzeit viele Labels sterben, ganz ohne Label geht es dann doch nicht“, erklärt Eugen die Neugründung seines Labels. „Diejenigen, die Platten vertreiben, wollen sich schließlich auch nicht mit jeder Band einzeln auseinandersetzen. Die mögen das, wenn sie da eine*n Ansprechpartner*in für mehrere Bands haben“, sagt Eugen.</p>
<h1>The 1st Great Collision-Festival</h1>
<p>Einige der neuen Songs, die <em>The</em> <em>Moonband</em> gerade für ihr neues Album entwickelt, waren dann auch auf dem großartigen Konzert auf dem Festival in der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/lageplan" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Kranhalle</strong></a> zu hören. Songs, die einmal mehr unterstreichen, wie gut diese Band den Harmoniegesang beherrscht, und wie raffiniert ihre Instrumente hier zusammenwirken. Es ist wahrlich nicht übertrieben, die Band an diesem Konzertabend mit <em>Fleetwood Mac</em> zu vergleichen.</p>
<p>Was jenen Abend für mich persönlich allerdings zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht hatte, geschah bereits vor dem grandiosen Auftritt von <em>The Moonband</em>, als nämlich Erwin Zißelsberger mit <em>The Ruby Sea</em> eine Musik in der Kranhalle ausgebreitet hatte, die wunderbar in jede Patchworkdecke der <em>Green on Reds</em>, <em>Long Ryders</em> und <em>Calexicos</em> dieser Welt gepasst hätte.</p>
<p>Wobei für mich das Magische an seinem Auftritt darin lag, dass mir ganz plötzlich wieder meine erste Begegnung mit Erwin einfiel. Und auf einmal war mir tatsächlich so, als ob ein Lächeln lang, das mir ob der Schönheit der Musik über die Lippen ging, Klaus Götzfried selbst neben mir stünde: „Na, habe ich es dir nicht gesagt? Er ist ein Guter“, sagte er zu mir. „Oh ja“, antwortete ich, „ein sehr Guter sogar.“ In dem Augenblick legte auch schon eine Freundin ihre Hand auf meine Schulter, derweil mir eine einsame Träne über die Wange glitt. Festivals, die in mir die Erinnerung an Klaus Götzfried wecken, sind mir übrigens die liebsten. Danke also dafür!</p>
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		<title>Musik abseits des Mainstreams: Warum das Feierwerk Radio macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 13:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens. 1985 begann Feierwerk in der Hansastraße 39 mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens.</p>
<p>1985 begann <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/der-verein/geschichte" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk in der Hansastraße 39</a> mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war Mitte der 80er Jahre in München noch wenig zu lesen und zu hören. Immerhin hatte die „Pop-Corner“ seit 1978 jeden Freitag maximal eine Viertelseite in der Süddeutschen Zeitung (SZ). 1980 machte die Münchner Stadtzeitung auf, dann <a href="https://www.in-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">In München</a>. Mit „Radio Xanadu“, „Radio M1“, „Radio 44“ und „Radio Gong“ gehen Ende April 1985 die ersten privaten Lokalradios auf UKW an den Start.</p>
<p>Davon inspiriert brachten wir uns mit dem Claim „<strong>Die Szene braucht ein Radio</strong>“ ins Gespräch. Irgendwie logisch: „So wie es an Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands fehlt, so mangelt es auch an einem qualifizierten Radioangebot, das die lokale Szene widerspiegelt bzw. ein Kommunikationsforum für sie sein kann“, hieß es in einem unserer ersten Konzepte. Natürlich gab es viele Skeptiker*innen, die angesichts des Clubsterbens und des vermeintlich fehlenden Publikums die Idee, ein Forum für die lokale Rockszene zu schaffen, für völligen Quatsch hielten. Und dann auch noch ein Szeneradio! „Radio Plemplem, oder was?“ – „Da spielen doch höchstens ein paar Jugendliche Radio-DJ und imitieren Thomas Gottschalk“, bekamen die Feierwerker*innen zu hören.</p>
<h2>Abgefahrene Promo: Radio aus dem Bauwagen und auf einer LP</h2>
<p>Um die Idee zu verbreiten, machte das Feierwerk-Team mit einem „mobilen Radiostudio“ in Form eines blauen Bauwagens Spektakel bei Schulhofpartys, auf öffentlichen Plätzen oder beim <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-theatron-im-westpark/" target="_blank" rel="noopener">Westpark-Theatron</a>, baggerte Passant*innen an und sammelte Unterschriften. Die Sympathie für das Projekt wuchs. Denn schon bald machte sich große Ernüchterung bei allen breit, die von den sogenannten Lokalradios statt einer Soundtapete aus irgendwelchen A<span style="letter-spacing: -0.008em;">C-Formaten mehr Inhalte aus Stadt und Region, vielleicht sogar Airplay für die Produktionen lokaler Künstler*innen, erwartet hatten.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14699 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="296" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-300x115.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Wie kan<span style="letter-spacing: -0.008em;">n man von einem lokalen Radio sprechen, wenn zum Beispiel Star-Sat in München das gleiche Programm sendet wie auf Mallorca?“, fragte Stadtrat Haimo Liebich bei einer Podiumsdiskussion des „Kulturpolitischen Forums“ im Oktober 1991. „</span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Radikal lokal</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ zu sein, schrieb sich Radio Feierwerk auf die Fahnen. Das war auch der Titel der Doppel-LP, die bei dieser Veranstaltung vorgestellt wurde. Eine ziemlich verrückte Idee, auf „Frequenz“ 33 1/3 UpM zu demonstrieren, wie ein Szene-Radio klingen könnte.</span></p>
<h2>Ein Fensterplatz für Radio Feierwerk</h2>
<p>„Es braucht keine eigene Frequenz &#8230; drei bis vier Stunden am Tag sind mit Stil und gutem Gewissen machbar“, hieß es auf dem Cover der Promo-LP. 1993 öffnete sich tatsächlich ein Fenster für <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a>. Ab dem 18. April gab es zunächst jeden Sonntag zwischen 21 und 1 Uhr vier Stunden Sendezeit auf der Frequenz 93.4 MHz, als Gastlieferant von „Radio Xanadu“. „Radio Feierwerk berichtet ausführlich über die gesamte Münchner Szene und bringt mehr als nur den kurzen Veranstaltungshinweis. Musikbeispiele, O-Töne, Interviews, Kurzreportagen, Glossen, Meinungen und Hintergründe informieren über Konzerte, Theater, Kabarett, Film, Kunst, Tanz, Literatur und Ausstellungen&#8220;, heißt es im Programmflyer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14701 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="247" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-300x96.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Die ersten Szene-Formate</h2>
<p>Jeweils einstündige Formate strukturierten den vierstündigen Sonntagabend. Das Magazin „<strong>Szene aktuell</strong>“ bezog sich auf die ganze Stadt und berichtete gleichermaßen über große und kleine, kommerzielle und nichtkommerzielle Konzerte, Theater-, Film- und Kunstveranstaltungen. Die Musik kam ausschließlich von Münchner Bands oder von Bands, die gerade in München gastierten. In der Sendung „<strong>Live im Feierwerk</strong>“ liefen in der Hansa 39 eingespielte 1a-Liveaufnahmen, ergänzt durch spartenspezifische Infos, Beiträge, Talk mit Studiogästen und Musik für Insider.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14704 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="189" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-300x74.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Live im Feierwerk“ war auch der Titel einer Reihe von Szene-Kompilationen auf Vinyl und später auf CD, für die das Feierwerk das Equipment für Live-Recording angeschafft hatte. Allein bis Ende 1996 entstanden über 300 Konzertmitschnitte auf DAT. &#8222;Das waren ausschließlich Münchner Bands und für die war das eine tolle Sache&#8220;, erinnert sich Klaus Martens. „<strong>Spot on</strong>“ bediente Fans der Stilrichtungen Blues, Black Music, Hard &amp; Heavy, Independent, Jazz &amp; Fusion und HipHop. Die Stunde nach Mitternacht gehörte Ecco Meineke mit seinem Freistil-Mix „<strong>After Midnight</strong>“.</p>
<h2>Landung auf 92.4 MHz</h2>
<p>Anfang 1994 stand die Neuverteilung der Münchner UKW-Frequenzen an. Radio Feierwerk beantragte vier Stunden Sendezeit pro Tag. Das wären 28 Stunden pro Woche gewesen. Zugestanden wurden dann immerhin 17 Stunden. Ab dem 1. März 1994 teilten sich Radio Feierwerk, Radio Lora und die Jazzwelle Plus die <strong>UKW-Frequenz 92,4</strong>. Das Szeneprogramm war montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 21 bis 24 Uhr zu hören. Zusätzlich gab es jeden Sonntagmorgen von 7 bis 9 Uhr ein Radioprogramm von Kindern für Kinder, eines der Alleinstellungsmerkmale von Radio Feierwerk.<br />
„<strong>Szene aktuell</strong>“ konnte nun montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr, also 12 Stunden in der Woche, die Kultur im Sendegebiet aktuell beleuchten und brachte darüber hinaus Live-Mixe, Infos über Neuerscheinungen, Wortbeiträge, Interviews, Features plus Musik aus dem „Rest der Welt, der in die Region ausstrahlt.“</p>
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<h2>Von „Radio Feierwerk Spezial“ zur „Mikrowelle“</h2>
<p>„Electroland“ &#8211; „Münchens erste reine Drum &amp; Bass-Sendung“ mit Live-Mixen im Studio, Gast-DJs, Clubtipps und Hintergründen oder &#8222;Nothing But Country&#8220; hießen ab Anfang 1997 die neuen <strong>Specials am späten Sonntagabend</strong>. Moderiert wurden die Sendungen im wöchentlichen Wechsel von Personen mit unterschiedlichen stilistischen Vorlieben und Szenebezügen.</p>
<p>Im Januar 1998 wurde daraus das Format „<strong>Clubnight</strong>“. „Mit Djane Aromas ‚Klangmilieu‘ und ‚Into Somethin’‘ (Michael Reinboth, Florian Keller) konnten zwei Juwelen aus dem Nachlass der ‚Jazzwelle plus‘ gerettet werden. Ihre Veranstaltungen in der <a href="https://www.muffatwerk.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Muffathalle</a> (und nicht nur da) sind legendär. Das ‚Alternative Spirits‘-Team, mit seiner Radioshow vom  Stadtmagazin Prinz zum ‚Aufsteiger ‘97‘ gekürt, hat sein Zuhause in einem der erfolgreichsten Clubs der Stadt (‚Atomic Café‘). In ‚Cosmic Radio‘ jagt DJ Pablo (‚Boom Boom Club‘ &#8211; Nachtwerk) Beats aus aller Welt im Non-Stop-Mix über den Äther. Vervollständigt wird dieses Power-Paket durch ‚Global Beats‘, dem weltmusikalischen Grenzgang mit Wolfgang Zwack (u.a. ‚Big Family &#8211; World Dance‘ im Loft)&#8220;, kündigte eine Pressemitteilung an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14705 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="405" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-300x158.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Mitte 1998 entwickelte ein erweitertes Team das Format „<strong>Mikrowelle</strong>“. „Innovative, kreative, aktuelle Musik mit lokalem Bezug“ stand hier im Mittelpunkt. Das dreistündige Magazin richtete sich an ein „überdurchschnittlich musikinteressiertes, ausgehfreudiges Publikum, an anspruchsvolle, kritische, aufgeschlossene ‚non trendy people‘ und bewusste Radiohörer“. Den Macher*innen war es wichtig, irgendwie ein Sprachrohr für die gesamte Indie-Szene zu sein, inklusive der Veranstalter*innen, die in dieser Zeit gerade erst anfingen. Man war u.a. sehr empfänglich für Techno, Clubsounds, DJ-Mixe, aber auch für die „Hamburger Schule“ und alles, was gerade in der Stadt so aufkam.</p>
<h2>Hör dir was anderes</h2>
<p>2004 wurde mit dem Wechsel der Sendezeit von Radio Feierwerk auf Samstag/Sonntag das Programm neu konzipiert. Im Wesentlichen entstand dabei die <strong>heutige Struktur des Szeneprogramms</strong> mit vielen unterschiedlichen Formaten, die alle von ehrenamtlichen Radiomacher*innen produziert werden. 15 Stunden Sendezeit boten stündlich Nischen für eine große Vielfalt an Themen und Stilen. „Dauerbrenner“ wie „<strong>What&#8217;s Up</strong>“ oder „<strong>Boarder Corner</strong> <strong>&#8211; die härteste Show der Stadt</strong>“ kamen ins Programm. Auch „<strong>Coming in Hot</strong>“, „<strong>Kraut &amp; Rüben</strong>“, „<strong>Radio Days</strong>“, „<strong>Radio Traktor</strong>“, oder „<strong>Sick Tea Time Radio</strong>“ sind seit mehr als zehn Jahren auf Sendung. Immer wieder bringen neue Leute tolle Impulse, Sendekonzepte und frischen Wind ins Programm.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14703 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="256" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-300x100.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Für rund <strong>30 Formate</strong> zu den unterschiedlichsten Themen, die teils wöchentlich, teils monatlich zu hören sind, stehen derzeit <strong>22 Stunden Sendezeit pro Woche</strong> auf UKW zur Verfügung. Musik abseits des Mainstreams liegt der Musikredaktion am Herzen. Münchner Künstler*innen und oftmals noch unbekannten Bands, die nach München kommen, bietet <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a> wie immer eine Plattform und Unterstützung. „<strong>Hör dir was anderes</strong>“ ist jetzt das Motto des Szeneprogramms. Fans von alternativer Musik aus Bayern, Electronica, feministischer Musik und Musik von Frauen, über HipHop, R&amp;B, Punk, Underground bis hin zu osteuropäischer Musik werden bedient. Außerdem gibt es tolle Sendungen zu Popliteratur, Politik, Gesellschaft und Popkultur.</p>
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		<title>Von der Idee zum eigenen Song bei den FINTA+ Music Days</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Göttl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die FINTA+ Music Days, die von 2. bis 4. November 2023 in der Feierwerk Südpolstation stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die <strong>FINTA+ Music Days</strong>, die von 2. bis 4. November 2023 in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Südpolstation</strong></a> stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, inter, nicht binäre, trans und agender Personen), veranstaltet vom <strong><a href="https://popkultur.bayern/" target="_blank" rel="noopener">Verband für Popkultur in Bayern</a></strong>, der Feierwerk Südpolstation und der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a></strong>.</p>
<h2>Professionelle Unterstützung</h2>
<p>DJ <strong>Bi Män</strong> führte die Teilnehmer*innen in die Welt des <strong>DJing</strong> ein und vermittelte ihnen wertvolles Wissen und Kenntnisse über Songstrukturen, Key, BPM, Beatmatching und mehr. <strong>Juc</strong> erklärte die ersten Schritte im (elektronischen) <strong>Producing</strong> und half dabei, eigene Beats zu kreieren. Beim <strong>Songwriting</strong>-Workshop mit <strong>Taiga Trece</strong> stiegen die Teilnehmer*innen ins Bauen von Reimen, Texten und Melodien ein. Konkret sah das so aus:</p>
<h2>So finde ich Ideen für meinen Song</h2>
<p>Im <strong>Workshop Songwriting</strong> gab es ein einfaches Ziel: Innerhalb dieser drei Tage sollte <strong>ein Song pro Teilnehmerin</strong> entstehen. Nichts leichter als das, oder? Für den Anfang gab es eine einfache Übung: 10 Minuten Schreiben, um alle Gedanken einmal aus dem Kopf zu bekommen. Ganz egal, ob es nur einzelne Wörter waren oder unzusammenhängende Sätze. Eine gute Übung, um zu merken, wie leicht es ist, einfach mal drauf los zu schreiben.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x300_c.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" /></div>
<p>Als Nächstes schauten wir uns Songs an und analysierten ihre Struktur. Wie sind die Strophen aufgebaut? Worum geht&#8217;s? Was will der Song aussagen? Dabei ist einem nicht nur viel Neues über seine Lieblingssongs aufgefallen, sondern man hat auch coole Songvorschläge der anderen kennengelernt. Als kurzer Einschub kam noch ein Theorieblock. Denn um einen Song zu schreiben, muss man natürlich wissen, wie dieser überhaupt aufgebaut ist: Strophen, Refrain, Bridge, und so weiter.</p>
<h2>So schreibe ich einen passenden Song</h2>
<p>Mit all diesen Informationen ging es los ans <strong>Songwriting</strong>: Das Thema des Songs zu finden fiel allen Workshop Teilnehmerinnen nicht sehr schwer, und es wurden bald Mindmaps und Themen Sammlungen erstellt, um die Gedanken dazu aufs Blatt zu bringen und eine Struktur herzustellen. Und in einem nahtlosen Übergang ging das ganze schon über ins Schreiben. Gar nicht so einfach, seine Gedanken in wenige Zeilen und Verse zu packen. Da haben die Köpfe ganz schön geraucht.</p>
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<p>Bei so viel Denken und Schreiben durfte natürlich eines nicht fehlen: Die Essenspause. Dankenswerterweise hat die Südpolstation hier bestens für uns gesorgt. Es gab eine breite Auswahl an belegten Broten, Pizzastücke, Nudelsalat, Gemüse wie Karotten und Paprikas, Kaffee und Tee. Dabei wurde sich rege ausgetauscht mit den Teilnehmerinnen der anderen Workshops.</p>
<p>Alles in allem kann man sagen: Die Zeit ist nur so geronnen. Wie im Nu sind die Stunden vergangen und am Ende hatten alle einen vollständigen Song auf dem Papier stehen. Somit war dieser Workshop ein echter Erfolg!</p>
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		<title>Sound of Munich Now: Münchens Musikszene im Viertelstundentakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Bavaria Now]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Munich Now]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt Michael Bremmer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit Julia Viechtl von der Fachstelle Pop einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim Sound of Munich Now auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt <strong>Michael Bremmer</strong>, Redakteur der <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-festival-konzert-sound-of-munich-now-feierwerk-1.6299076" target="_blank" rel="noopener"><strong>Süddeutschen Zeitung</strong></a>, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit <strong>Julia Viechtl</strong> von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Munich Now</strong></a> auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 Formationen aus der Münchner Subkultur den aktuellen Popstandort München skizzierten: Hiphop von <strong>Gündalein</strong> traf hier auf Diskursrock von <strong>Raketenumschau</strong> oder Elektro-Pop von <strong>Fliegende Haie</strong>.</p>
<h2><strong>Die überzeugende Viertelstunde </strong></h2>
<p>Gerade mal<strong> 15 Minuten dauerte jeder Auftritt</strong>. Das verlangte nicht nur den Auftretenden eine ungemeine Konzentration ab. Wer hier das Publikum überzeugen wollte, musste von Anfang an alles geben. Aber auch der Wechsel auf der Bühne nach dem Auftritt war minutiös getaktet. Während schon auf der gegenüberliegenden Bühne die nächste Band spielte, baute die vorherige Band ihr Equipment ab, derweil zugleich die folgende Band ihres aufbaute. Da kam es auch schon mal vor, dass die Tontechniker noch mit dem Soundcheck beschäftigt waren, während Julia Viechtl oder Michael Bremmer zuversichtlich die nächste Band ansagten, die dann, kaum war die Anmoderation getätigt, auch tatsächlich pünktlich loslegte.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/SOMN23_Blushy-AM-c-Sara-Brahms-1024x769.jpg" title="Blushy-AM-c-Sara-Brahms" alt="Blushy-AM-c-Sara-Brahms" /></div>
<p>Obwohl also alles zur vollsten Zufriedenheit eines begeisterten Publikums gelang, das das Wechselbad der verschiedenen Musikgenres wie so eine Art Kneippkur der Münchner Popkultur genoss, suchte Julia Viechtl von der Feierwerk Fachstelle Pop selbstkritisch Verbesserungsmöglichkeiten für Folgeveranstaltungen.</p>
<h2><strong>15 Jahre Sound of Munich Now</strong></h2>
<p>Immerhin ist dieser Konzertmarathon seit 2009 im Feierwerk beheimatet. Im Grunde wurde er auch hier geboren, nachdem 2008 der Süddeutschen Zeitung vom <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-rockbuero-sued/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rockbüro Süd</strong></a> in Zusammenarbeit mit der Rock Antenne für einen von ihr auf dem Tollwood ausgetragenen Newcomer-Wettbewerb der bayerische Rockpreis verliehen wurde. Schon damals war es vor allem Michael Bremmer gewesen, dessen Engagement für eine solche Musikförderung längst nicht mehr in die dafür vorgesehene Arbeitszeit passte. Dabei war ohnehin alles ursprünglich ganz anders geplant gewesen. Eigentlich wollte Bremmer nur mit der Junge-Leute-Redaktion eingesandte Demo-Tapes von jungen bayerischen Bands auswerten und den besten Musiker*innen sodann als Gewinn des Wettbewerbs Auftritte im Vorprogramm der richtig großen Acts vermitteln, die auf dem <strong>Tollwood</strong> spielen. Weil die Agenturen, mit denen diese großen Acts zusammenarbeiten, oft genug aber selbst schon die passenden Vorgruppen engagiert hatten, erfand er das mehrtägige <strong>Stadt-Land-Rock-Finale</strong>, das nun in einem eigenen Zelt auf dem Tollwood alle Sieger*innen der SZ-Ausschreibung vorstellte.</p>
<h2>Nachhaltigkeit für die Münchner Szene</h2>
<p>Als die Süddeutsche dafür dann den Rockpreis verliehen bekam, setzte sich Bremmer mit dem Feierwerk zusammen, das er ohnehin für seine Förderung einer Münchner Popkultur geschätzt hatte. Statt nämlich das mit dem Rockpreis verbundene Preisgeld einmalig zu verjubeln, wollte Bremmer damit lieber etwas <strong>Nachhaltiges für die Münchner Szene</strong> schaffen. Und so war das <strong>Sound of Munich Now</strong> geboren, das auch heuer wieder &#8211; erstmals übrigens nach den coronabedingten Online-Ausgaben &#8211; so viele Zuschauer*innen lockte, dass nicht wenige wegen Überfüllung geduldig vor der Tür warteten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/Frauenstrasse-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg" title="Frauenstrasse-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" alt="Frauenstrasse-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" /></div>
<p>Oder sie gingen in die benachbarte <strong>Kranhalle</strong>, wo gleichzeitig Bands aus ganz Bayern beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Bavaria Now</strong></a> eine Popkultur präsentierten, wie sie jenseits der Münchner Stadtgrenzen auch gelebt wird. Darunter so coole Acts wie <strong>Peter aus der Mozartstraße</strong>, den man schon wegen seines besonders schrägen Namens mögen muss.</p>
<h2><strong>Sound of Bavaria Now in der Kranhalle</strong></h2>
<p>Tatsächlich geht es in der Kranhalle auch etwas gemütlicher zu. Zum einen steht das Publikum hier nicht gar so gedrängt wie in der Nachbarhalle. Zum anderen erklingt hier nicht jede Viertelstunde eine nächste Band wie im Hansa 39, wo der Konzertmarathon durchaus auch eine Reizüberflutung für viele Zuschauer*innen bedeutet.</p>
<p>Trotzdem bleiben die meisten von ihnen neugierig im Saal, schließlich will man <strong>Malva</strong> nicht verpassen, deren Songs so zeitlos schön erstrahlen, als hätten sie als Chansons schon in den Sechzigern die Zuhörenden so berühren können wie sie es ganz offensichtlich auch heute noch im Feierwerk tun. Aufmerksam lauschen auch die Musiker von <strong>Raketenumschau</strong> Malvas Gesang. Stunden nach ihrem eigenen kurzen Auftritt steht die Band nun mit ihren Freund*innen in den ersten Reihen vor der Bühne und genießen dort wie alle anderen Zuschauer*innen die Musik ihrer Mitstreiter*innen.</p>
<h2><strong>SOMN 23: Am besten war Alles</strong></h2>
<p>Nach den Konzerten verweilen einige Zuschauer*innen und Musiker*innen noch in kleinen Gesprächsgruppen im Café der Kranhalle, wo man bei einigen Getränken den Abend bis 2 Uhr ausklingen lassen kann. Und also trinkt auch Michael Bremmer hier sein erstes und einziges Bier am Abend, zufrieden, wie gesagt, aber eben auch sichtbar erschöpft.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/Einlass-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg" title="Einlass-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" alt="Einlass-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" /></div>
<p>„Was hat dir heute am Besten gefallen?“, fragt er mich plötzlich, und ich überlege. War es der &#8211; gemessen an anderen Festivals in diesem Land &#8211; wohltuend hohe Frauenanteil bei den auftretenden Künstler*innen? Oder waren es die orientalisch anmutenden Klänge des <strong>Ogaro Ensembles</strong>, das an diesem Abend auch eine Popkultur jenseits der anglo-amerikanischen und west-europäischen Vorbilder in Szene gesetzt hatte. Auch dank solcher Spielstätten in der Stadt wie das Import Export, das Bellevue Di Monaco oder die Muffathalle, ist solche früher oft als Weltmusik oder Ethnobeat diskriminierte Musik längst auch Teil der Münchner Szene, die man als das Zusammenwirken mehrerer Szenen begreifen kann, oder eben als eine besonders bunte.</p>
<p>Und bunt ist nicht zuletzt meine Lieblingsfarbe. „Alles“, antworte ich schließlich und verschweige wohlwollend die zwei Acts, die mir jetzt nicht gar so zugesagt hatten. Aber auch das ist ja das tolle an Sound Of Munich Now: Wenn einem ein Künstler oder eine Künstlerin nicht gar so gut gefällt, weiß man ja, dass schon wenige Minuten später für Abwechslung gesorgt ist!</p>
<p><em>Text: Dirk Wagner; Fotos: Marie Lehmann und Sara Brahms</em></p>
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