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	<title>Team Feierwerk &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Sommerfreizeit &#038; Ehrenamt: Jugendleitende der Südpolstation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Suedpolstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:10:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg 2553w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1170x878.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Jugendgruppenleitenden der Feierwerk Südpolstation sind eine Gruppe ausgebildeter Jugendlicher, die tolle Aktionen für Kinder und Jugendliche planen und umsetzen. Ehrenamtliche Jugendarbeit machen sie schon etwas länger. Die meisten haben hier selbst als Kinder an verschiedenen Aktionen teilgenommen und leiten und organisieren nun selbst – von wöchentlichen Gruppenstunden bis hin zu aufwendigen Ferienfreizeiten. Was treibt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg 2553w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1170x878.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener">Jugendgruppenleitenden der Feierwerk Südpolstation</a> sind eine Gruppe ausgebildeter Jugendlicher, die <strong>tolle Aktionen für Kinder und Jugendliche</strong> planen und umsetzen. Ehrenamtliche Jugendarbeit machen sie schon etwas länger. Die meisten haben hier selbst als Kinder an verschiedenen Aktionen teilgenommen und leiten und organisieren nun selbst – von wöchentlichen Gruppenstunden bis hin zu aufwendigen Ferienfreizeiten. Was treibt sie an? Wie funktioniert ihre Arbeit? Wer kann mitmachen?</p>
<h2><strong>Wie alles begann: Eine Idee wird Wirklichkeit</strong></h2>
<p>Die Geschichte der Jugendgruppenleitenden begann 2021, als etwa zehn engagierte Jugendliche von einer anderen Institution in die Räumlichkeiten der Südpolstation wechselten. Ihr Ziel: <strong>Eine rein selbstorganisierte Jugendgruppe aufzubauen</strong>, die nicht nur Aktionen anbietet, sondern auch einen <strong>Safe-Space</strong> für Kinder und Jugendliche schafft – einen Ort, an dem sie sich frei entfalten können. Dabei ist die Jugendarbeit in der Südpolstation für die Leiter*innen mehr als ein Hobby – sie ist eine Leidenschaft, die sowohl den Teilnehmenden als auch den Leitenden selbst viel gibt.</p>
<p><em>„Die Idee, uns selbst als Jugendgruppe zu organisieren und dabei die Infrastruktur der Südpolstation nutzen zu können, war einfach eine wahnsinnig tolle Chance.“</em></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Aktionen-Jugendgruppenleitende-c-Sujin-Park-5.jpeg" title="Aktionen Jugendgruppenleitende c Sujin Park (5)" alt="" /></div>
<p>Seitdem wächst das Team organisch: Viele der heutigen Leitenden waren früher selbst Teilnehmende und sind dann in die Verantwortung hineingewachsen. Ein Prozess, der die Jugendarbeit lebendig und authentisch hält.</p>
<h2><strong>Motivation: Kindern und Jugendlichen Raum geben</strong></h2>
<p>Die Jugendgruppenleitenden der Südpolstation sind mittlerweile ein buntes Team aus 20 engagierten Jugendlichen – jeder mit eigenen Gründen, warum sie oder er dabei ist. Doch eines haben alle gemeinsam: Die Freude daran, Kindern und Jugendlichen durch kreative Aktionen eine gute Zeit zu bereiten und einen sicheren Raum zu schaffen. Doch die Jugendarbeit gibt auch den Leitenden selbst viel zurück:</p>
<ul>
<li><strong>Persönliche Weiterentwicklung:</strong> Das Planen von Events, das Moderieren von Gruppen oder das Reflektieren von Aktionen schult Fähigkeiten, die auch im Alltag wertvoll sind.</li>
<li><strong>Gemeinschaft und Teamgeist:</strong> Die Arbeit im Team stärkt den Zusammenhalt und schafft Freundschaften, die über die Jugendarbeit hinausgehen.</li>
<li><strong>Spaß und Kreativität:</strong> Die Jugendarbeit ist für die Leitenden auch ein Reminder, wie wichtig es ist, gemeinsam zu lachen, zu toben und sich aus der Komfortzone herauszutrauen, neue Menschen kennenzulernen.</li>
</ul>
<p><em>„Am Anfang steht oft die Motivation, anderen eine Freude zu machen. Doch mit der Zeit merkt man, wie viel man selbst dabei lernt – und wie bereichernd die Arbeit ist.“</em></p>
<h2><strong>Die verrückteste Aktion: Die Sommerferien-Freizeit</strong></h2>
<p>Die <strong>größte und aufwendigste Aktion</strong> des Jahres ist die <a href="https://blog.feierwerk.de/eine-woche-voller-abenteuer-sommerfreizeit-mit-dem-feierwerk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sommerferien-Freizeit</strong></a>. Hier plant das gesamte Team monatelang eine ganze Woche voller <strong style="letter-spacing: -0.008em;">Ausflüge und Erlebnispädagogik, </strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Nachtwanderungen und Geländespiele sowie s</strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;">pontane Überraschungen</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> (wie z. B. eine komplett umgeplante Indoor-Freizeit wegen Regen oder neue Freundschaften durch parallele Fahrten anderer Gruppen). </span>Die Sommerfreizeit ist nicht nur ein <strong>organisatorisches Meisterwerk</strong>, sondern auch ein <strong>Highlight für alle Beteiligten</strong> – sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Leitenden. Wohin es in den kommenden Ferien geht und alle Details zur Anmeldung findet man auf der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Südpolstation</a></strong>.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-Elise_Schupeta_WanderungAussicht-768x1024.jpg" title="Feierwerk_Südpol_Sommerfreizeit c Elise_Schupeta_WanderungAussicht" alt="" /></div>
<h2><strong>Ein typischer Einsatz: Vielfalt und Spontanität</strong></h2>
<p>Um größere Events wie die <strong>Sommerferien-Freizeit</strong> oder <strong>Faschingsfeiern</strong> zu planen, trifft sich alle 3-4 Wochen das gesamte Team. Ansonsten gibt es <strong>r</strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;">egelmäßige Gruppenstunden. </strong>Bei diesen w<span style="letter-spacing: -0.008em;">öchentlich stattfindenden </span><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener"><strong style="letter-spacing: -0.008em;">altersgerechten Treffen</strong></a><span style="letter-spacing: -0.008em;"> stehen die</span> Interessen und Themen der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Egal ob spontan ein paar Spiele her müssen, dringend Weihnachtsplätzchen gebacken werden sollen oder einfach mal das Bedürfnis nach einem lockeren Beisammensitzen aufkommt. Zu den Gruppenstunden kann jede*r ohne Anmeldung vorbeikommen. Man trifft sich aber auch mal ganz spontan, um sich auszutauschen, abzuhängen, <span style="letter-spacing: -0.008em;">den Zusammenhalt zu stärken </span><span style="letter-spacing: -0.008em;">– einfach einen </span>Raum für Jugendliche zu schaffen.</p>
<p>Die Ideen für die Aktionen kommen aus dem Team selbst. Einmal im Jahr, meist zum Jahreswechsel, findet ein <strong>großes Planungswochenende</strong> statt, bei dem alle Leitenden ihre Vorschläge einbringen können. Das Ergebnis: <strong>1-2 Aktionen pro Monat</strong>, die von klassischen Gruppenstunden bis hin zu besonderen Highlights reichen.</p>
<p><em>„Grundsätzlich versuchen wir, möglichst alle Ideen umzusetzen – Hauptsache, es macht Spaß und bereichert die Gemeinschaft.“</em></p>
<h2><strong>Mitmachen: Jugendarbeit als Bereicherung für alle</strong></h2>
<p>Die Jugendgruppenleitenden der Südpolstation freuen sich immer über neuen, engagierten Zuwachs! Wer Lust hat, mitzumachen, sollte einfach bei Aktionen und Angeboten <strong>vorbeischauen</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">, um das Team und die Jugend kennenzulernen. </span>Ins Gespräch kommen,<span style="letter-spacing: -0.008em;"> sich informieren, r</span>einschnuppern<span style="letter-spacing: -0.008em;"> – der Schritt ins Leitenden-Dasein ist dann nur noch ein kleiner Sprung.</span></p>
<p><em>„Wir sind eine offene Gemeinschaft und freuen uns über jede*n, die/der mit uns gemeinsam etwas bewegen möchte.“</em></p>
<figure id="attachment_15845" aria-describedby="caption-attachment-15845" style="width: 1000px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15845 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz.png" alt="" width="1000" height="500" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz.png 1000w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-300x150.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-768x384.png 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-175x88.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-450x225.png 450w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-15845" class="wp-caption-text">Die Jugendgruppenleitenden der Feierwerk Südpolstation freuen sich auf die Sommerfreizeit und alle anderen Aktionen.</figcaption></figure>
<p>Mitbringen sollten Interessierte vor allem Motivation und Teamgeist – alles andere lernt man in der Gruppe. I<span style="letter-spacing: -0.008em;">nnerhalb des ersten Jahres absolvieren neue Leitende eine <strong>Grundausbildung</strong>, die ihnen </span>Grundwissen rund um die Jugendarbeit<span style="letter-spacing: -0.008em;"> vermittelt und erhalten d</span>ie  <strong>Jugendleiter*innen-Card (JuLeiCa)</strong>. <span style="letter-spacing: -0.008em;">Schon bald dürfen neue Leitende in </span>kleinen Teams<span style="letter-spacing: -0.008em;"> mit erfahreneren Kolleg*innen <strong>erste Aktionen</strong> planen und durchführen.</span></p>
<p><em>„Bei uns zählt vor allem die Lust, sich einzubringen und coole Angebote auf die Beine zu stellen.“</em></p>
<p>Die Jugendgruppenleitenden der Südpolstation zeigen, wie ehrenamtliches Engagement, Leidenschaft und Gemeinschaft zusammenkommen können. Sie schaffen nicht nur unvergessliche Erlebnisse für Kinder und Jugendliche, sondern wachsen selbst an den Herausforderungen und Freuden der Jugendarbeit. Wer also Lust hat, etwas zu bewegen, kreativ zu sein und Teil einer tollen Gemeinschaft zu werden, kann einfach vorbeikommen – die Tür steht immer offen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Mikrofon und Kinderlachen: Mein FSJ bei der Südpolshow</title>
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					<comments>https://blog.feierwerk.de/fsj-bei-der-suedpolshow/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 13:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FSJ Paula Südpolshow" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg 1527w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />„Und, was machst du nach dem Abi?“ Diese Frage habe ich während der Oberstufe ständig gehört und sie hat mich ehrlich gesagt ziemlich unter Druck gesetzt. Viele meiner Freunde hatten ganz klare Pläne, ich habe mich eher orientierungslos gefühlt. Studium? Ausbildung? Oder doch lieber Reisen? Ich war mir unsicher&#8230; Dann stieß ich zufällig auf eine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FSJ Paula Südpolshow" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg 1527w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>„Und, was machst du nach dem Abi?“ Diese Frage habe ich während der Oberstufe ständig gehört und sie hat mich ehrlich gesagt ziemlich unter Druck gesetzt. Viele meiner Freunde hatten ganz klare Pläne, ich habe mich eher orientierungslos gefühlt. Studium? Ausbildung? Oder doch lieber Reisen? Ich war mir unsicher&#8230;</p>
<p>Dann stieß ich zufällig auf eine spannende Möglichkeit: einen freiwilligen Dienst im Bereich Kultur und Bildung. <strong>Freiwilliges Soziales Jahr</strong> – davon hatte ich schon mal gehört. Also habe ich mich beworben und wurde Freiwillige in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Südpolstation</a> bei der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/radioredaktion-suedpolshow/allgemeine-informationen" target="_blank" rel="noopener">Südpolshow</a>, einem Kinder- und Jugendradio. Und ich kann sagen: Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ganz ehrlich: Am Anfang hatte ich großen Respekt. Ich wusste nicht, ob ich das Ganze überhaupt hinbekomme. Aber nach einiger Zeit wurde mir klar, dass ich hier richtig bin.</p>
<h2><strong>Aufnahme läuft: Mein Alltag beim Kinder- und Jugendradio</strong></h2>
<p>Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich: Ich schrieb Moderationen für Radiosendungen, nahm gemeinsam mit Kindern Texte auf, schnitt das Material und stellte daraus eine komplette Sendung zusammen. Jedes Mal, wenn ich das fertige Ergebnis hörte, war ich ein bisschen stolz – nicht nur auf mich selbst, sondern vor allem auf die Kinder, mit denen ich daran gearbeitet habe.</p>
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<p>Ein echtes Highlight waren die Interviews, die wir für die Sendungen führten. Unter unseren Interviewpartner*innen waren Autor*innen, Schauspieler*innen und Politiker*innen – also eine bunte Mischung aus spannenden Persönlichkeiten. Manche Interviews fanden online statt, andere live auf Events wie der <strong>Frankfurter Buchmesse</strong> oder bei verschiedenen Filmpremieren. Ich war bei mehreren Interview-Einsätzen dabei, habe die Reporterkinder während der Interviews unterstützt und für unseren <a href="https://www.youtube.com/@SuedpolshowDeRadio" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTube-Kanal der Südpolshow</strong></a> gefilmt. Dabei konnte ich viele tolle Stars treffen und den ganzen Trubel hautnah miterleben.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DRFNTHAD5Yn/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>Zum Beispiel den Komiker <strong>Max Giermann</strong>, der bei <strong>„Ein Mädchen namens Willow“</strong> das Hexenbuch spielt. Bei meinem ersten Einsatz auf der Premiere von <strong>„Die Schule der magischen Tiere 3“</strong> habe ich zum Beispiel die Autorin der Buchreihe, <strong>Margit Auer</strong> und den <a href="https://www.youtube.com/@freshtorge" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTuber Freshtorge</strong></a>, von dem ich früher immer die Videos über seine ausgedachte Figur „Sandra“ geschaut habe getroffen.</p>
<h2><strong>Top Motivation: Kinder, Kreativität und ganz viel Teamarbeit</strong></h2>
<p>Was mir an meiner Arbeit bei der Feierwerk Südpolshow besonders gefallen hat? Die Begeisterung der Kinder. Zu sehen, wie viel Spaß sie haben, wie kreativ sie werden können und wie stolz sie am Ende auf ihre Werke sind&#8230;</p>
<p>Zum einen bei den <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/radioredaktion-suedpolshow/mitmachen" target="_blank" rel="noopener">Radioworkshops</a></strong>, die wir in den Schulferien für Kinder machen. Beim Workshop lernen die Kinder, wie Radio machen funktioniert, von der Idee bis zu einem fertigen Beitrag. Zum anderen bei den <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/radioredaktion-suedpolshow/geburtstag-feiern-im-radio" target="_blank" rel="noopener">Geburtstagsfeiern</a></strong>, die bei uns im Radio stattfinden. Das Geburtstagskind produziert zusammen mit seinen Gästen eine eigene Radiosendung. Dabei sieht man immer wieder, wie kreativ die Kinder sind. Ihre Ideen sind originell und überraschen mich jedes Mal aufs Neue.</p>
<h2><strong>Mein Freiwilligendienst: Mehr als nur ein „Übergangsjahr“</strong></h2>
<p>Mein Freiwilligendienst hat mir nicht nur für meinen beruflichen Weg viel gebracht, sondern vor allem persönlich. Es geht bei so einem Dienst nämlich nicht nur ums Arbeiten, sondern vor allem um die Erfahrungen, die man sammelt, die Erlebnisse, die man macht und die Menschen, die man kennenlernt.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DGs5nK3stjA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p>Wenn du also auch noch unsicher bist, was nach der Schule für dich das Richtige ist – vielleicht ist ein Freiwilligendienst ja genau das, was du suchst. Auf der <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Jobseite</a> des Feierwerks findest du auch die Stellen für Freiwillige.</p>
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		<title>Erlebnisse fürs Ego: Draußen soziale Kompetenzen stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erwin Zißelsberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Erlebnispädagogik]]></category>
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		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Erlebnispädagogik: Sundowner-Wanderung" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-2048x1311.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-768x492.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Nervös betritt ein junger Mann eine Slackline, die er vorher mit seinen Mitstreitern mit Hilfe eines Schlauchbootes über einen Fluss gespannt hat. Obwohl er mit einem Hüftgurt an einer zweiten Leine gesichert ist und eine Schwimmweste trägt, ist es eine wackelige Angelegenheit. Die Slackline schwankt, aber er wird mit jedem Schritt sicherer. In der Mitte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Erlebnispädagogik: Sundowner-Wanderung" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-2048x1311.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-768x492.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Nervös betritt ein junger Mann eine Slackline, die er vorher mit seinen Mitstreitern mit Hilfe eines Schlauchbootes über einen Fluss gespannt hat. Obwohl er mit einem Hüftgurt an einer zweiten Leine gesichert ist und eine Schwimmweste trägt, ist es eine wackelige Angelegenheit. Die Slackline schwankt, aber er wird mit jedem Schritt sicherer. In der Mitte ist er selbstbewusst genug, lässt sich in seinen Gurt fallen und baumelt über der Strömung. Die anderen Teammitglieder johlen und freuen sich, dass auch er sich getraut hat, den Fluss auf der dünnen Slackline zu überqueren. Am Ende dieses Erlebnisses sitzen alle beieinander und sprechen über die Schwierigkeiten der Aufgabe, über ihre eigenen Gefühle und was diese Übung in ihrem Leben für einen Sinn macht.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15299 alignleft" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-225x300.jpg" alt="Erlebnispädagogik: Klettersteig" width="282" height="376" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></p>
<p>Diese Aktion fand vor ein paar Jahren im Rahmen einer Gruppenübung am &#8222;<a href="https://www.boys-day.de/" target="_blank" rel="noopener">Boy&#8217;s Day</a>&#8220; statt. Und es wird klar, welche Ziele verfolgt werden und warum sie mit Erlebnispädagogik erreicht werden können: Soziale Kompetenzen wie Selbstbewusstsein und Vertrauen zu stärken. Auch die Begehung eines Klettersteiges, eine Mountainbike- oder eine Schneeschuhtour bieten diese pädagogischen Potenziale und haben Auswirkungen auf die Lebensrealität der Teilnehmer*innen.</p>
<h2>Vertrauen fördern: Individuelle Stärkung durch Erlebnisse</h2>
<p>Um dies zu verstehen betrachten wir eine der vielen Definitionen der Erlebnispädagogik: <em>„</em><em>Man spricht dann von der Methode Erlebnispädagogik, wenn die Elemente Natur, Erlebnis und Gemeinschaft im Rahmen von Natursportarten pädagogisch zielgerichtet miteinander verbunden werden. Alles Erlebte wird durch Reflexion in die jeweilige subjektive Lebenswelt des Teilnehmers transferiert.“ </em> (vgl. Heckmair/ Michl 2012, S. 115)</p>
<p>Es gibt vier verschiedene Ansätze in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erlebnisp%C3%A4dagogik" target="_blank" rel="noopener">Erlebnispädagogik</a>: Den historischen, den klassischen, den metaphorischen und den archetypischen. Beim <strong>historischen</strong> <strong>Ansatz</strong> ist das Betreten und Betrachten der Natur bereits Grund für eine Verhaltensänderung. Dass dies nicht genug ist, aber durchaus eine Rolle spielt, ist auch Inhalt des <strong>klassischen</strong> <strong>Ansatzes</strong>. Hier wird den Teilnehmer*innen aber schon vor einer Aktion erklärt, was das Ziel ist. Geht man etwa klettern, so ist das Bilden von Vertrauen innerhalb der Gruppe, in der sich der Sichernde und der Gesicherte befinden, eines der Leitziele.</p>
<p>Der <strong>metaphorische Ansatz</strong> dagegen arbeitet mit Bildern, die pädagogisch genutzt werden. So kann eine Passüberschreitung auch einen Übergang in eine neue Lebensphase bedeuten, der mit Schlauchbooten befahrene Fluss der „Lebensfluss“ sein oder der Gipfel des Berges der Höhepunkt einer Ausbildung oder das Synonym für einen Schulabschluss.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-15297 alignright" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-225x300.jpg" alt="Erlebnispädagogik: Schlucht" width="313" height="418" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></p>
<p>Der <strong>archetypische Ansatz</strong> wiederum beruht auf den Thesen von C.G. Jung, einem Psychoanalytiker und Schüler Freuds, der anhand der Auswertung von Sagen und Märchen, von einem kollektiven Unbewussten spricht, also von vererbten urtümlichen Bildern, wie zum Beispiel dem geheimen Platz, dem Medizinmann, Gott oder dem Bösen. Ein Solo, das der Teilnehmer an einem Ort im Gebirge eine Nacht lang verbringen muss, ist eine Methode aus diesem Ansatz.</p>
<h2>Gruppenarbeit: Vielfältige Ziele erreichen</h2>
<p>Arbeitet man mit einer Gruppe, so ist der erste Schritt nach der Analyse der Problemlage, die Auswahl des Ansatzes und des Spielfelds. Neben bereits erwähnten Handlungsfeldern gibt es u.a.  Wanderungen, Höhlenbegehungen, Klettern, das Befahren von Zahm-Wasser mit Schlauchbooten oder Kajaks, das Biwakieren oder kooperative Abenteuerspiele.</p>
<p>Neben persönlichen Zielen wie dem Erwerben sozialer Handlungskompetenzen, dem Verbessern der Reflexionsfähigkeit, der Stärkung des Selbstbewusstseins oder der Verbesserung der Empathie, gibt es auch <strong>Gruppenziele</strong> wie der Verbesserung der Kooperation oder der Stärkung der Kommunikationskompetenzen. Ziele sind aber auch die Verbesserung motorischer Fähigkeiten, das Erlernen einer Outdoor-Sportart und das Erleben der Natur.</p>
<p>Nach der Durchführung der Maßnahme wird dann mittels verschiedener Reflexionsmethoden versucht, das in der Natur Erlebte in die Lebenswirklichkeit der Teilnehmenden zu transferieren. Gelingt dies, war das erlebnispädagogische Angebot ein Erfolg.</p>
<h2>Das Wichtigste: Draußen Spaß haben</h2>
<p>Neben all der Pädagogik mit seinen Zielen, soll den Teilnehmer*innen aber auch der simple Spaß an der Bewegung im Freien und der vernünftige und nachhaltige Umgang mit  der Natur näher gebracht werden. Sie sollen sich erfahren und wieder Kind sein dürfen, mit allen Sinnen Erfahrungen machen und Dinge erleben, wie man sie in einer urbanen konsumorientierten Welt nur noch selten vorfindet.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Schneeschuhwanderung-c-Erwin-Zisselsberger-1-1024x768.jpg" title="Schneeschuhwanderung c Erwin Zißelsberger" alt="" /></div>
<p>Wie auch bei unserem Erlebnis beim &#8222;Boys Day&#8220;. Bei einem Biwak auf dem Hörnle hoch über dem Isartal in einer sternenklaren Nacht, hatte sich die Gruppe noch viel zu erzählen. Es wurde geratscht und gelacht. Doch als sich ein blutroter Mond im Osten über die entfernten Berggipfel erhob, kehrte Stille ein. So etwas hatten die Kinder noch nicht erlebt und dies würden sie so schnell auch nicht wieder vergessen!</p>
<h2>Erlebnispädagogik im Feierwerk: Abwechslungsreiche Action</h2>
<p>Auch in den Feierwerk-Einrichtungen gibt es ein Angebot an Erlebnispädagogik. Etwa (Schneeschuh-)Wanderungen, Mountainbike-Touren, Kajak-Fahrten, Ferien-Freizeiten usw. Einfach immer mal <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">die Programme unserer Einrichtungen checken</a>.</p>
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		<title>Graffiti am Skatepark Freiham: Der Boom-Anhänger wird bunt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Haas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 10:40:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Boom]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-1170x878.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im Rahmen unseres mobilen Vorlaufprojekts Feierwerk Boom sind wir in Freiham an mehreren Standorten unterwegs: An der BoomBox, am Grünband und am Skatepark. Seit Anfang des Jahres gehört ein Kofferanhänger zu unserem Equipment, für den wir im Frühjahr eine dauerhafte Stellgenehmigung bekommen haben. Seitdem steht er in unmittelbarer Nähe zur Skateanlage und wir können ihn [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-1170x878.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_TITEL_Graffiti_Anhaenger_credits_Stefan_Haas-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im Rahmen unseres mobilen Vorlaufprojekts <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/boom">Feierwerk Boom</a> sind wir in Freiham an mehreren Standorten unterwegs: An der BoomBox, am Grünband und am Skatepark. Seit Anfang des Jahres gehört ein Kofferanhänger zu unserem Equipment, für den wir im Frühjahr eine dauerhafte Stellgenehmigung bekommen haben. Seitdem steht er in unmittelbarer Nähe zur Skateanlage und wir können ihn an mehreren Tagen in der Woche mit Programm bespielen. Den Anhänger haben wir in schlichtem Weiß bekommen – damit unser mobiles Jugendwohnzimmer aber ein echter Hingucker wird, war schnell klar, dass er dringend Farbe braucht. Die Idee eines partizipativen Graffiti-Projekts mit Jugendlichen war geboren.</p>
<h2>Graffiti als Ausdrucksmittel</h2>
<p>Wer die BoomBox und ihren bunten Bauwagen sowie die Container kennt, weiß, dass hier schon öfter Graffiti-Aktionen am Start waren – daher existierte bereits der Kontakt zu <a href="https://www.instagram.com/reyn_karma.exit/">Simon Wunderlich</a>, einem Graffiti-Künstler, der gemeinsam mit Kids hier schon ganze Arbeit geleistet hat. Simon hat sich als Jugendlicher im alten Eisenbahngebiet in Freiham/Neuaubing in verlassenen Hallen ausprobieren können und ist dadurch Graffitikünstler geworden. Irgendwann hat er dann auch angefangen, sein Wissen und Know-how weiterzugeben und Graffiti-Kurse für Jugendliche anzubieten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_Graffiti-Projekt_Anhaenger_Jury-Sitzung_credits_Feierwerk-1024x769.jpg" title="Feierwerk_Graffiti-Projekt_Anhänger_Jury-Sitzung_credits_Feierwerk" alt="" /></div>
<p>Zu den Jugendlichen, die Lust auf Graffiti haben, und die zum Teil auch schon an der BoomBox mitgesprayt haben, gehört auch Nikita. Er hat schon bei der Hall of Fame am Schlachthof mitgesprayt, sich privat viele Dosen gekauft und dadurch schon viel Erfahrungen gesammelt. Schnell hat sich rund um Nikita, Vago, Jonas, Samuel, Taha und Liv eine Graffiti-Gruppe gebildet und gemeinsam mit Simon wurden bei einem ersten Treffen bei uns im Büro ihre Ideen ausgetüftelt. Ein Adler war im Gespräch, auch eine Art Wappen für Freiham, und natürlich der Bezug zum Skaten und zur Graffiti-Kunst. Und dann sollte es auch bald los gehen.</p>
<h2>Fördergeld für gute Ideen</h2>
<p>Nachdem Cans, Caps und co alles andere als günstig sind, blieb die Finanzierung des Projekts zunächst noch ein kleines Fragezeichen – einen Teil konnten wir aus Eigenmitteln bestreiten, aber so ganz würde das wohl nicht reichen. Zum Glück gibt es mit „<a href="https://www.lasstunsmalran.de/">Lasst uns mal ran!</a>“ eine richtig coole Möglichkeit für Jugendliche aus dem 22. Stadtbezirk (und andere) für ihre Projektideen beim Bezirksausschuss Geld zu beantragen. Gesagt, getan! Das Projekt wurde bei der Jury-Sitzung im Juli vorgestellt und stieß auf große Begeisterung – und – zack &#8211; hatten die Kids 500 Euro am Start, mit denen dann genügend Dosen eingekauft werden konnten. Jetzt stand dem gemeinsamen Sprayen nichts mehr im Weg.</p>
<h2>Schritt für Schritt zum Kunstwerk</h2>
<p>In vier Sessions am Skatepark wurde der Anhänger über die Sommermonate fertig gestaltet. Sowas geht meistens nicht in einem Stück, da draußen malen natürlich sehr wetterabhängig ist. Die Jugendlichen konnten Verschiedenes ausprobieren, Simon hat Tipps gegeben, Techniken vorgemacht und Gelungenes gelobt. Die Stimmung war locker, gleichzeitig waren alle bei der Sache. Nikita hat im Rahmen der finalen Session am Skatepark nach den Sommerferien unter Anleitung von Simon noch die 4. Seite mit eigener Idee fertig gestellt. Jetzt erstrahlt unser Anhänger mit neuem Look – das ganze Feierwerk Boom-Team und unsere Besucher*innen am Skatepark finden ihn super. Und wenn es nach Simon und den Jugendlichen geht, war das nur der Anfang &#8211; der Skatepark wartet mit seinen teils noch sehr nackten Betonwänden auf viele weitere Graffiti-Sessions.</p>
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		<title>Politik, Rap und Graffiti: Pastinaken-Workshops im Feierwerk Trafixx</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 13:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Trafixx]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="93" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Workshop Feierwerk Trafixx" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-300x186.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-1024x635.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-175x109.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-450x279.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-1170x725.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Plakate im Feierwerk Trafixx waren neu. Zumindest hingen sie am Vortag noch nicht an den Wänden des Obersendlinger Jugendtreffs. Allerdings waren die Frau und der Mann auch neu. Und die zogen an jenem Morgen deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, als das jugendliche Stammpublikum in Kleingruppen oder als Einzelpersonen die Freizeitstätte betrat. Zu den Pastinaken [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="93" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Workshop Feierwerk Trafixx" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-300x186.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-1024x635.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-175x109.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-450x279.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-1170x725.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Titelbild-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Plakate im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Trafixx</a> waren neu. Zumindest hingen sie am Vortag noch nicht an den Wänden des Obersendlinger Jugendtreffs. Allerdings waren die Frau und der Mann auch neu. Und die zogen an jenem Morgen deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, als das jugendliche Stammpublikum in Kleingruppen oder als Einzelpersonen die Freizeitstätte betrat. Zu den <a href="https://www.agfp.de/die-pastinaken" target="_blank" rel="noopener">Pastinaken</a> gehören die beiden Fremden, hieß es. Komischer Name. Aber erst mal abwarten, was die so zu sagen haben.</p>
<h2>Unkonventionelle Methoden der Pastinaken</h2>
<p>Moment mal, was steht da auf dem Plakat? „Ausländer sind häufiger straffällig“? „Was ist das denn für ein Unsinn?“, entfährt es dem ersten Jugendlichen. Nur, dass er für diese Aussage weitaus kräftigere Worte zu nutzen weiß, die in jeder einzelnen Silbe verdeutlichen, wie sehr ihn eine solche Behauptung aufregt. Die meisten der hier versammelten Jugendlichen sind nämlich, wenn man das so bescheuert kategorisieren mag, selbst „Ausländer“. Sie haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Und mit solchem Hintergrund ist man ständig Thema in irgendwelchen gesellschaftspolitischen Debatten über Missstände, Kriminalität, Benachteiligungen und Terrorismus. So gesehen haben sich die hiesigen Jugendlichen schon jede Menge auf sie bezogenen Schwachsinn anhören müssen.</p>
<p>Dass jetzt auch noch alle Ausländer häufiger straffällig seien, ist schon eine sehr krasse Behauptung. Aber schon steigen auch die beiden Personen aka Pastinaken ins Gespräch ein. Sie sprechen mit den Jugendlichen über deren Erfahrungen. Sie wollen genau wissen, ob das denn überhaupt stimmt, was da auf den Plakaten geschrieben steht. Zum Beispiel auch, dass Frauen in die Küche gehören. Und augenblicklich war man in einer Diskussion über das, was man auch ein rechtes Weltbild nennen könnte. Vor allem aber wurde diskutiert, wie man auf solche Behauptungen souverän reagieren könnte, ohne jetzt wieder die alles klärenden Fäuste zu schwingen. Kleingruppen wurden gebildet, in denen eigene Erfahrungen und mögliche Strategien intensiver besprochen wurden.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/WhatsApp-Image-2024-09-26-at-14.53.23-1-768x1024.jpeg" title="WhatsApp Image 2024-09-26 at 14.53.23" alt="" /></div>
<p>Simon, ein Mitarbeiter des Feierwerk Trafixx, der für den Jugendtreff zuständig ist, zeigte sich begeistert darüber, wie viel politisches Interesse die eher unkonventionellen Methoden der Pastinaken bei den Jugendlichen wecken können. „Hätten die stattdessen einen Vortrag zum Thema gehalten, wären die Jugendlichen absehbar schon sehr schnell wieder ausgestiegen“, so Simon. Das Kollektiv für politische Bildung hat ein besonderes Interesse an einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft und vermitteln Politik auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.</p>
<h2>Rappen als politisches Statement</h2>
<p>Tatsächlich liegt die Stärke der Pastinaken darin, mit spannenden Methoden ein politisches Interesse zu wecken, das letztlich auch ein demokratisches Bewusstsein stärkt. Dazu gehört natürlich auch, sich selbst artikulieren zu können. Wer die eigenen Bedürfnisse formulieren kann, tut sich leichter, sie auch in einem demokratischen Diskurs zu verteidigen. Und auch wenn das manchem Erwachsenen nicht gleich einleuchten mag: auch Rap ist eine wirksame Art, sich auszudrücken. Einfach ist das freilich nicht, schließlich sollen die Wörter ja rhythmisch passen, außerdem soll sich das auch noch reimen. Wenn man richtig guten Rapper*innen zuhört, ist das oft die reinste Wortakrobatik, die sie da vorlegen.</p>
<p>Auch hier geben die Pastinaken Hilfestellung: Sie zeigen den Jugendlichen ein paar Tricks, mit denen sie ihre Raps gliedern können. Zwei weiblich gelesene Personen sind es diesmal, die den Jugendlichen Wege aufzeigen, wie sie ihre eigenen Texte formulieren können. Und gleichwohl insbesondere im Jugendbereich des Feierwerk Trafixx laut Simon ungefähr 80 Prozent der Besucher*innen männlich sind, sind es ausgerechnet die Mädchen, die sich im Rap-Workshop besonders hervortun. „Die haben mir danach auch stolz ihre Texte vorgetragen“, sagt Simon.</p>
<h2>Sich mit Graffiti ausdrücken</h2>
<p>Auch war das Interesse der weiblichen Jugendtreffbesucherinnen beim Graffiti-Workshop deutlich höher als bei den männlichen Kollegen. Dennoch wurde über ein Bild protestiert, das die Mädchen entworfen, skizziert und schließlich angeleitet von den Pastinaken auf eine zugeschnittene Holzwand gesprüht hatten. „Girls Only“ war darauf zu lesen. Wo immer diese Wand im Jugendtreff stehen würde, wäre das nicht mehr das Revier der Jungs. Aber natürlich durften auch sie noch zwei Wände besprühen.</p>
<p>Und das taten sie dann auch. Und herausgekommen sind ganz unterschiedliche Grafittis. An der Wand im Jugendtreff angebracht sehen sie alle ziemlich cool aus. Mega, geradezu!</p>
<p>Insgesamt können wir also einmal mehr zusammenfassen, dass es eine super Idee war, die Kolleg*innen von den Pastinaken einzuladen. Zum einen ist es ja auch spannend zu beobachten, wie andere Menschen die vorgeschlagenen Themen aufarbeiten. Zum anderen tut es den Jugendlichen im Feierwerk Trafixx auch ganz gut mal Themen mit Menschen zu besprechen, die sie nicht jeden Tag in ihrem Jugendtreff antreffen.</p>
<h2>Über die Pastinaken</h2>
<p>Die Pastinaken sind ein Kollektiv für politische Bildung in München. Sie arbeiten sowohl in der Jugend- als auch in der Erwachsenenbildung. Mit Workshops, Projekten und Fortbildungen besuchen sie Schulen, Jugendzentren, treffen sich mit Lehrkräften und tauschen sich mit Fachkolleg*innen aus.</p>
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		<title>Eine Woche voller Abenteuer: Sommerfreizeit mit dem Feierwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Schupeta]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 11:10:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerfreizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto.jpg 1800w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Auch 2024 veranstaltet die Feierwerk Südpolstation wieder eine einzigartige Sommerfreizeit &#8211; erstmals ist auch Feierwerk Boom mit dabei. Dieses Jahr unter dem Motto „Jahrmarkt der Abenteuer: Manege frei für eine zirkustaugliche Sommerfreizeit“. Vom 5. bis 13. August sind wir gemeinsam im Hans-Leipelt-Haus in Grafrath und erleben dort jeden Tag spannende Aktionen: Ob Bastelspaß, Ausflüge in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto.jpg 1800w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AmelieRogozinski_Gruppenfoto-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Auch 2024 veranstaltet die <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Südpolstation</a> wieder eine einzigartige Sommerfreizeit &#8211; erstmals ist auch <a href="https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Boom</a> mit dabei. Dieses Jahr unter dem Motto „Jahrmarkt der Abenteuer: Manege frei für eine zirkustaugliche Sommerfreizeit“. Vom 5. bis 13. August sind wir gemeinsam im Hans-Leipelt-Haus in Grafrath und erleben dort jeden Tag spannende Aktionen: Ob Bastelspaß, Ausflüge in den Wald oder Stadterkundungen, es ist für alle etwas dabei. Action gibts beim Mountainbiken und auf den Klettersteig-Touren. Am Abend wirds am Lagerfeuer gemütlich mit Stockbrot und Musik.</p>
<p>Wie toll die Freizeit letztes Jahr war und was wir alles erlebt haben, möchte ich hier unbedingt erzählen, dass sich auch jetzt wieder viele Kinder und Jugendliche <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener">anmelden (Anmeldeschluss ist der 26.07.2024).</a></p>
<h2>Wir stechen in See</h2>
<p>Das Motto der Sommerfreizeit 2023 lautete: „Fahrt über die sieben Weltmeere“. Unsere Crew bestand aus 24 Teilnehmer*innen im Alter von neun bis 16 Jahren und 13 Leiter*innen.</p>
<p>Mit dem Reisebus fuhren wir vom Münchner Süden nach Haslau bei Frasdorf. Da das nur etwa eine Autostunde entfernt ist, konnten wir schon kurze Zeit später die ersten Eindrücke der alpinen Landschaft genießen. Erwin Zißelsberger, Leiter der Feierwerk Südpolstation, transportierte im kleinen Feierwerk-Bus das Equipment wie Mountainbikes und Kletterausrüstung, was bei den Teilnehmer*innen für große Begeisterung sorgte.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Klettern-640x480_br.jpg" title="Feierwerk_Südpol_Sommerfreizeit c ErvinZißelsberger_Klettern" alt="" /></div>
<h2>Unsere Unterkunft: Das Jugendhaus in Haslau</h2>
<p>Unsere Unterkunft für die Woche war das Jugendhaus in Haslau. Es ist geräumig und bietet viele Möglichkeiten. Da gibt es zum Beispiel den „Schöpfungsraum“. Dort findet man von Papier in allen Dicken und Größen über Acrylfarben bis hin zu Federn und Wackelaugen, alles, was das Bastelherz begehrt. Außerdem haben wir dort für  jeden der Teilnehmenden selbst gestaltete Papiertüten aufgehängt. Sie dienten während der Sommerfreizeit als Briefkästen, über die man kleine schöne Botschaften austauschen konnte.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-AnnaSchupeta-e1717759690192-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Südpol_Sommerfreizeit c AnnaSchupeta" alt="" /></div>
<p>Die Küche stellte ein weiteres Highlight dar. In der Profi-Küche brauchte die Spülmaschine nur wenige Minuten, um das Geschirr zu säubern. Da fanden sich immer freiwillige Abspüler*innen. Auch für die kulinarische Verpflegung ist gesorgt: Auf dem Speiseplan standen gegrilltes Gemüse mit Focaccia, Chili sin Carne, Nudeln, Pizza und jeden Tag Salat.</p>
<p>Die meiste Zeit verbrachten wir aber draußen, denn die Sonne schien zum Glück immer. Das Haus lag an einem grünen Hang mit Wildblumen, nahe am Waldrand. Das war nicht nur praktisch, um Feuerholz für das abendliche Lagerfeuer zu suchen, der Wald war essenziell für unsere Aktionen.</p>
<h2>Geländespiel und Co: Auf gehts Pirat*innen</h2>
<p>„Wir treffen uns um halb 10 auf der Terrasse, bitte eingecremt, mit Kopfbedeckung, festem Schuhwerk und langen Hosen. Wir gehen in den Wald!“, machte Bene eine Ansage beim Frühstück. Die von den Teilnehmer*innen geliebte und den Leiter*innen gefürchtete „Geländespiel-Einheit“ stand an. Gefürchtet, da dieses Strategiespiel einen hohen Planungsaufwand erfordert und eine faire Teameinteilung oft eine Herausforderung darstellt. Dieses Jahr spielten wir eine Abwandlung des „Schmuggel-Spiels“: Die Pirat*innen versuchen Gegenstände in ihr Versteck zu schaffen. Die Schiffspolizei kann die Pirat*innen fangen und Schmuggel-Ware beschlagnahmen.</p>
<p>Ein weiteres Spiel, das zum Standardprogramm gehört, ist das Chaosspiel. Amelie war hier die Expertin. Wie das Jahr davor hatte sie wieder ein neues Spielfeld gestaltet und sich Aufgaben für die Kleingruppen überlegt. Damals alles unter dem Motto: Dinos, dieses Jahr: Pirat*innen.</p>
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<p>Unser Team steht ungeduldig hinter einem anderen Team, das schneller am Spielfeld war. Endlich waren wir dran: „Team grün, ihr sucht ein kleines gemaltes Skelett und macht ein Selfie mit ihm als Beweis, wenn ihr wieder kommt, dürft ihr würfeln und weiter rücken“. Wir stürmten direkt los.</p>
<h2>Outdoor Abenteuer und Wasserspiel</h2>
<p>Highlights waren definitiv auch die Action-Ausflüge: Erwin bot eine Klettertour, ein Mountainbike-Abenteuer und eine Nachtwanderung an. Dabei nahm er jeweils fünf bis zehn Kinder mit. Gemeinsam mit den Leiter*innen Bene und Elise lief die Gruppe los zu einem Aussichtspunkt und betrachtete von dort aus den märchenhaften Sonnenuntergang. Erwin hatte sogar einen Campingkocher dabei, auf dem Elise leckere Pfannkuchen für alle gezaubert hat, mitten in der Natur. Was für ein unvergessliches Erlebnis&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14967" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-300x151.jpg" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" width="648" height="326" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-300x151.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-1024x517.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-1536x775.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-450x227.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-1170x590.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969-768x387.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-ErvinZisselsberger_Sonnenuntergang-e1717760275969.jpg 1546w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /></p>
<p>Besonders schön war auch die Einheit der Wasserspiele. Korbi und Jonas leiteten diese Einheit. Beide waren im Vorfeld nervös: „Werden die Kinder überhaupt auf uns hören?“. Hinterher waren alle begeistert. Was für eine kreative Geschichte: Die Mannschaft hatte ein Leck im Schiff, musste Wasser aus dem Boot schöpfen und wurde von der Gischt und Feind*innen nass gespritzt. Dazu spielten wir passende Spiele. Alles endete mit einer großen Wasserschlacht. Natürlich freiwillig.</p>
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<h2>Andächtig werden mit MOMS</h2>
<p>Nur noch dreimal schlafen bis wir wieder fahren. Es war Freitag. Wir Leiter*innen waren unheimlich stolz darauf, welche Stimmung wir diese Woche hier erzeugt hatten. Einige der kleineren Kinder hatten am ersten Abend noch Heimweh oder waren sehr schüchtern. Hannah zum Beispiel, sie saß dann in einer Pause neben mir auf der Schaukel und erzählte: „Ich freu mich zwar schon auf meine Mama, aber am liebsten würde ich noch länger bleiben“. Ylvie tanzte durchs Haus und sang: „Drunt in da greana Au steht a Birnbam, schee blau, juche“. Dabei drehte sie sich, sprang und war so ausgelassen und fröhlich, was die Leiter*innen zum Schmunzeln brachte und die anderen Kinder angesteckt hatte.</p>
<p>Am Abend gab es etwas Besonderes: MOMs steht für „Moments Of Spirit“ erklärte ich: „Spirit bedeutet, dass man sich entspannt. Man kann auch beten oder nachdenken. Aber man wird dabei ganz ruhig“. Für die Einheit halfen mir die kleineren Kinder Kissen und Decken auf die Terrasse zu tragen, Kerzen zu platzieren und Lichterketten zu entknoten. Wir fingen erst an als es schon dunkel war, die Terrasse war aber noch warm von der Sonne. Die Kerzen flackerten, und über uns leuchtete die Milchstraße. Der Trubel war verflogen und auch die Kleinsten wurden ganz still. Paula und ihr Bruder Georg blieben auch nach der Einheit noch. Sie haben sich hingelegt und Georg strich seiner Schwester über den Kopf, während sie sich an ihn kuschelte. „Es ist schön, dass es dich gibt“ flüsterte sie.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-EliseSchupeta_umarmung-640x480_c.jpg" title="Feierwerk_Südpol_Sommerfreizeit c EliseSchupeta_umarmung" alt="" /></div>
<p>Die Freizeit hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, und ich freue mich schon auf die nächste tolle Sommerfreizeit. Die findet vom 5. bis 13. August in Grafrath statt. Max. 45 Teilnehmer*innen von 9 bis 17 Jahren können dabei sein. Die <b>Teilnahmegebühr </b>(Unterkunft, Vollpension, Materialkosten) liegt bei 259 Euro, Geschwister zahlen 229 Euro. <b>Anmeldung</b> bitte <strong>bis 26.07.</strong> bei Erwin Zißelsberger unter <a href="mailto:erwin.zisselsberger@feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">erwin.zisselsberger@feierwerk.de. </a></p>
<p>Übrigens: Infos zum Ferienprogramm gibt es immer unter <a href="https://www.feierwerk.de/ferienprogramm-fuer-kinder-und-jugendliche" target="_blank" rel="noopener">ferienprogramm.feierwerk.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Klang gewordene Ewigkeit: So war das SWANS-Konzert im Feierwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so! Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos „Dich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so!</p>
<h2>Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos</h2>
<p>„Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du davon erzählen kannst“, heißt es in dem 1992 auf dem Album „Ich-Maschine“ veröffentlichten Song „Aus den Kriegstagebüchern“ der Hamburger Rockband <strong>Blumfeld</strong>. Mittlerweile, da das Mobiltelefon mit all seinen zusätzlichen technischen Möglichkeiten das gesellschaftliche Miteinander seit jenem Debüt-Album von Blumfeld verändert hat, müsste der Satz heißen: „Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du dann posten kannst“.</p>
<p>Darum wird fleißig Bildmaterial gesammelt und auf Konzerten alle Handys angeschaltet, kaum, dass das Saallicht aus ist. Netter Nebeneffekt: Wem große Menschen die Sicht auf die Bühne versperren, braucht nur auf die Monitore der hochgehaltenen Handys zu blicken. Blöd nur, dass man ja selbst vom Jagd- und Sammelfieber ergriffen ist und möglichst jeden Augenblick des Konzerts festhalten möchte. Natürlich kann das auch nerven. Vor allem, wenn man einen Augenblick lang nicht selbst zu den Sammler*innen und Jäger*innen zählt, sondern einfach nur der Musik lauschen mag.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-8-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (8)" alt="Swans 27.02.24" /></div>
<p>Umso angenehmer empfand ich darum das Publikum des ausverkauften <strong><a href="https://www.instagram.com/swans_official/" target="_blank" rel="noopener">Swans</a></strong>-Konzerts im Feierwerk. Das machte nämlich überhaupt keine Anstalten, irgendetwas dokumentieren zu wollen. Was denn auch? Jahrzehntelange Fan-Erfahrungen hatten dieses Publikum darauf vorbereitet, dass während eines Swans-Konzerts ohnehin nichts passiert, was es zu posten lohnt. Ausschnitte aus einem Swans-Konzert vorzuspielen, ist schließlich genauso spannend, wie einer Waschmaschine beim Schleudern zuzuhören. Womit ich nichts gegen Waschmaschinen gesagt haben will. Forscher*innen wollen sogar festgestellt haben, dass gerade die tiefen Klänge einer Waschmaschine beruhigend auf Menschen wirken, weil sie dem pränatalen Klangerleben der Welt entsprächen. So gesehen war das Brutkasten-Rot, mit der das Swans-Konzert dauerhaft ausgeleuchtet wurde, treffend gewählt.</p>
<h2>Brummender Akkord und immer noch kein Handy</h2>
<p>Tatsächlich beleuchtete das aber nicht nur das Bühnengeschehen, wenn man hier überhaupt von einem Geschehen reden mag. Im Grunde ist es ja mehr eine bloße Bühnenexistenz jenseits des Zuschauer*innen-Raums. Auch, wenn es im Zuschauer*innen-Raum wahrlich nicht lebendiger zugeht. Trotzdem wird auch er, wie überhaupt die gesamte <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/hansa-39" target="_blank" rel="noopener">Hansa 39</a> von jenem satten Brutkasten-Rot permanent beleuchtet. Angeblich, damit der Frontmann der Swans, <strong>Michael Gira</strong>, sehen kann, was im Publikum passiert. Als hätten seine Songs nicht schon zu Genüge bewiesen, dass Gira am liebsten ins Nichts starrt.  In jenes Nichts wohlgemerkt, dass der Philosoph Martin Heidegger in „Sein und Zeit“ auch mal als ein Nicht-sein beschrieben hat, das eben nicht „nicht sein“ meint.</p>
<p>Solchen Assoziationen folgend stehe ich also im Swans-Konzert in der Hansa 39 und überlege, warum überhaupt etwas ist und nicht noch mehr nichts. Gira spielt solche Gedanken untermauernd zunächst auch nur einen und denselben Akkord auf seiner Gitarre, wieder und wieder und wieder schlägt er diesen Akkord an. Irgendwann steigt die restliche Band ein, ohne freilich jenen mittlerweile bewährten Akkord allzu sehr zu verändern. Wobei der Akkord sich strenggenommen auch gar nicht mehr wiederholt. Stattdessen steht er jetzt dauerhaft nachhallend im Raum und brummt. Wozu sollte man das auch dokumentieren, überlege ich noch, weil mir auffällt, dass ja tatsächlich niemand hier ein Handy zückt, um die schönsten Momente dieser Klang gewordenen Ewigkeit einzufangen. Stattdessen genießt man schweigend stehend die gute Akustik in der Hansa 39 dank einer gut genutzten, wenngleich auch sehr sehr lauten Veranstaltungstechnik.</p>
<h2>Larry Mullins, Phil Puleo, Kristof Hahn: Rock-Prominenz gibt sich die Ehre</h2>
<p>Kenner*innen der Szenen freuen sich zudem noch darüber, wie prominent die Band besetzt ist, die sich hier geradezu hörig dem Diktat des Frontmanns Michael Gira unterzuordnen scheint. <strong>Larry Mullins</strong> zum Beispiel an den Keyboards, der auch bei <strong>&#8222;Nick Cave And The Bad Seeds&#8220;</strong> mitwirkt. Oder der Schlagzeuger <strong>Phil Puleo</strong>, der von vielen auch als Gründer der Noise-Rockband <strong>&#8222;Cop Shoot Cop&#8220;</strong> verehrt wird. <strong>Kristof Hahn</strong>, der hier die Lap-Steel Guitar bedient, hat gleich in einer ganzen Reihe von Kultbands mitgewirkt, sei es bei <strong>&#8222;Pere Ubu&#8220; </strong>oder den <strong>&#8222;Koolkings&#8220;</strong>, die dereinst mit Alex Chilton ein Album eingespielt hatten. Wohl auch, weil sie mit Hahn in einer weiteren Band zusammenspielen, stehen im Publikum Tim Jürgens (Superpunk; Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen) und Markus Naegele (Don Marco &amp; Die kleine Freiheit). Und weil sich Prominenz gerne zur Prominenz gesellt, ist auch der Hamburger Veranstalter und Label-Betreiber Rüdiger Ladwig zugegen, dem ich persönlich vor allem für die Vinyl-Ausgabe aller Alben von Nils Koppruchs Fink ewig dankbar sein werde.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-9-1-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (9)" alt="" /></div>
<p>Tatsächlich gilt mein Augenmerk allerdings der Pedal-Steel-Gitarristin <strong>Dana Schechter</strong> von <strong>&#8222;Insect Ark&#8220;</strong>, die ab und zu auch den Bassisten <strong>Chris Pravdica</strong> auf einem weiteren E-Bass unterstützt. Ein Tag zuvor auf dem Konzert in Italien, hatte man diese großartige Frau hinter all den Männern auf der Bühne gar nicht sehen können. Der Umstand, dass man in der Hansa 39 aber auch von der Seite auf die Bühne blicken kann, rückte sie indes sogar in den Vordergrund, so man das Konzert eben von jener Seite beäugte. Zumal ich persönlich ihr Musizieren hier am spannendsten empfand, hätte ich also das ganze Konzert über seitlich der Bühne stehen können, um der Musikerin auf die Finger zu blicken.</p>
<h2>Fotos nur unter Gewaltandrohung des Hohepriesters</h2>
<p>Allerdings hätte ich dann kein Foto für diesen Blog gehabt, das den Frontmann von vorne zeigt. Dabei hätte es einige schöne Motive gegeben, wie er manchmal so hohenpriester- und schamanenartig gestikuliert während seines Gesangs. Als stünde er jetzt auch noch physisch im Kontakt mit dem Jenseits, hebt er seine Hände zum Himmel. 70 Jahre alt war Gira eine Woche zuvor geworden. Heute macht er nicht den Eindruck, als wenn er noch sehr viel länger auf dieser Erde wandeln möchte. Vor allem aber macht er nicht den Eindruck, als würde es ihn erfreuen, wie ich nunmehr versuche, sein Antlitz auf Foto zu bannen.</p>

<p>Während sich seine Fans nämlich erkennbar genervt zeigen, dass ich hier ein paar Bilder für diesen Blog machen möchte, signalisiert mir Gira sogar, dass er durchaus auch zur Gewalt bereit sei, wenn ich ihn weiter fotografieren würde. Glücklicherweise hat mir die Kollegin dafür ein Bändchen zukommen lassen, das mich für alle gut sichtbar als legitimierten Fotografen zu erkennen gibt. „Ich darf hier fotografieren, Herr Gira“, brüllt mein Bändchen also dem fotoscheuen Sänger entgegen, als ich es wegen der Anfeindungen demonstrativ hochhalte. Dem Sänger scheint das aber schnuppe zu sein. Stattdessen zieht er mit seinem Daumennagel so über die eigene Kehle, als wollte er mir mitteilen, dass ich beim nächsten Bild schon vor ihm ins ewige Nichts eintauchen würde.</p>
<h2>Fazit: Der ewige und berührende Schleudergang</h2>
<p>Nun könnte mir solche Drohung eigentlich egal sein. Wer in einem Swans-Konzert steht, braucht das Nichts nicht zu fürchten. Wie aber würde das auf die vielen Fans wirken, wenn wegen eines weiteren Fotos womöglich das Konzert abgebrochen würde? Demütig begebe ich mich also nach hinten zum Getränkeausschank, wo prominente Gäste gerade neue Projekte besprechen. Dort erzähle ich dem Kollegen Konrad, warum ich lieber keine weiteren Fotos mehr mache. Nicht, dass ich am Ende schuld bin, wenn die das Konzert abbrechen. Keine Ahnung, ob Konny nun eine Chance sah, hier früher rauszukommen, oder ob er, was ich eher glaube, mir nur helfen wollte. Auf jeden Fall zückt er nun seine als Mobiltelefon getarnte Kamera und schießt ein weiteres Foto.</p>
<p>Das Konzert wird nicht abgebrochen. Und nach dem Konzert sind die Musiker*innen sogar super freundlich zu mir. Das Künstlerische verbindet uns doch sehr. Und ja, sage ich, das Konzert hat mich doch sehr berührt. Einfach großartig. Und plötzlich merke ich, dass das sogar stimmt. Das Konzert war wirklich großartig. Es ist halt nur sehr schwer zu beschreiben, warum. Zuhause setze ich mich erst einmal mit einer Flasche Bier vor die Waschmaschine und schalte den Schleudergang ein.</p>
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		<title>Booking, Image, Releases: Workshops für die Musikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Pietsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Feierwerk Fachstelle Pop ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &#38; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch Workshops an, in denen wichtige Themen zum Musik-Business vermittelt werden. Etwa was die GEMA [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &amp; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine" target="_blank" rel="noopener">Workshops</a></strong> an, in denen <strong>wichtige Themen zum Musik-Business</strong> vermittelt werden. Etwa was die GEMA ist, was bei Steuern und Abgaben zu beachten ist, aber auch, wie man an Gigs kommt oder durch Social Media eine größere Zielgruppe erreichen kann. Auch Menschen mit mehr Erfahrung können hier noch etwas dazulernen, da die Workshops verschiedene Vorkenntnisse voraussetzen (Basic, Advanced und Professional).</p>
<p>Weil ich die Themen alle super interessant finde und noch ein kleiner Musikbusiness-Neuling bin, habe ich mich gleich für fast alle Workshops angemeldet, um direkt am Anfang meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau möglichst viel mitnehmen zu können.</p>
<h2>Booking für Musiker*innen: Was ist wichtig?</h2>
<p>Der erste Workshop handelte vom Thema Booking, entsprach dem Level Basic und wurde von <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/team#c6366" target="_blank" rel="noopener">Alessa Patzer</a></strong> gehalten. Alessa kann als ehemalige Bookerin super Tipps für den ersten Kontakt zwischen Künstler*innen und  Booker*innen geben. Erfahrungsbasiert vermittelt sie, was man als Musiker*in im Kontakt mit Booker*innen beachten sollte, welche Dos und Don&#8217;ts es gibt und wo man am besten nach Auftritten sucht. An dem Workshop nahmen viele Musiker*innen teil, die entweder als Solo-Artists auftreten oder in einer Band spielen, sodass verschiedenste Erfahrungen mit eingebracht wurden. So haben wir zum Beispiel gelernt, was beim Pressematerial, das man als Künstler*in an Booker*innen schickt, zu beachten ist, welche Fotos und Videos man verwenden sollte und wie man einen Pressetext schreibt.</p>
<p>Der Workshop war besonders hilfreich für Menschen, die noch komplett am Anfang ihrer musikalischen Reise stehen und vielleicht ein bisschen überfordert sind mit der Kontaktaufnahme zu Booker*innen. Aber auch für Leute, die schon ihre ersten Aufritte hatten und sich unsicher sind, wie sie sich weiter professionalisieren können, ist dieser Workshop hilfreich.</p>
<h2><strong>Künstler*innen-Identität und CI für FINTA+</strong></h2>
<p>Bei einem weiteren Workshop, den ich besucht habe, ging es darum, wie FINTA+ Personen sich als Künstler*innen eine Identität und Corporate Identity (CI) aufbauen können. Der Workshop wurde von <strong>Leandra Preißler</strong> gehalten. Sie ist Gründerin ihrer eigenen Coaching Agentur und hat unter anderem 10 Jahre lang als Künster*innenmanagerin gearbeitet. Seit 2014 ist sie federführend für das Spitzenförderprogramm <strong><a href="https://bandpool.de/" target="_blank" rel="noopener">Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg</a></strong> zuständig.</p>
<p>Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde, bei der wir erzählen konnten, wer wir sind und was wir gerne von dem Abend mitnehmen möchten. Unter anderem war eine DJ anwesend, die schon länger im Business ist und sich umorientieren und mehr auf eigene Projekte fokussieren möchte. Ihr Ziel ist es, einen neuen Weg zu finden, wie sie mit ihrem Onlineauftritt ihre gewünschte Zielgruppe erreichen kann, ohne Social Media zu einem Vollzeitjob zu machen. Eine weitere Teilnehmerin steht noch am Anfang: Sie ist Jazz- und Soul-Sängerin, und hatte bereits mehrere kleine Auftritte. Jetzt möchte sie anfangen, sich eine eigene Künstlerinnen-Identität aufzubauen, da sie bald ihre eigene Musik veröffentlichen wird.</p>

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<h2>Künstler*innen-Identität und Image</h2>
<p>Doch was ist überhaupt eine <strong>Künstler*innen-Identität</strong>, was ein <strong>Image</strong> und wie baue ich mir beides auf? Diese Fragen wurden gleich zu Beginn beantwortet. Kurzgefasst ist die Künstler*innen-Identität unser kreatives Selbst und die individuelle Ausdrucksweise einer Person in ihrem gesamten künstlerischen Schaffen. Unser Image ist das Bild von uns, das wir nach außen tragen und wie dieses wiederum von unseren Konsument*innen wahrgenommen wird.</p>
<p>Als wir  den theoretischen Teil geschafft hatten, wurden uns verschiedene Bilder von Musiker*innen gezeigt, zu denen wir sagen sollten, welchen Eindruck wir von ihnen haben. Unter anderem waren Lizzo, Beyoncé, die Foo Fighters und Taylor Swift dabei. Je nachdem, wie gut wir uns mit den Musiker*innen auskannten, hatte jede von uns ein unterschiedliches Bild von ihnen. Gleichzeitig spielten beim Beurteilen der Menschen natürlich auch unsere eigenen Erfahrungen eine Rolle. Es war total spannend, wie unterschiedlich die Künstler*innen von den Teilnehmerinnen wahrgenommen wurden und aus welchen Gründen sie ihre Meinung über die jeweiligen Künstler*innen gebildet hatten.</p>
<h2>Das Image kreieren: Let’s Bumble!</h2>
<p>Danach ging es ans Bumblen. Wer die App „Bumble“ kennt und sich wie ich schon durch zahlreiche Profile durchgeswiped hat, kennt den Aufbau eines Profils sicher. Ein eigenes zu erstellen ist aber manchmal gar nicht so leicht. Vor allem, seine Vorzüge hervorzuheben, ohne ein falsches Bild von sich zu vermitteln, stellt eine Schwierigkeit dar. So war bei dieser Aufgabe eine gute <strong>Selbsteinschätzung</strong> und das Fokussieren auf die eigenen Kernpunkte wichtig. Da ein paar von uns Teilnehmer*innen selbst keine Musik machen, sollten wir uns die Instagram-Profile unserer Sitznachbar*innen angucken, und uns so ein Bild über die andere Person machen. Auf diese Weise konnten wir danach das Selbstbild der Künstler*innen mit der von uns wahrgenommenen Außenwirkung vergleichen.</p>
<p>Am Ende sollten wir uns sogenannte „Kennwörter“ zu unseren Künstler*innen überlegen. Also Wörter, die wir mit der Musik assoziieren. Das konnten jegliche Begriffe sein: Vom Outfitstyle über den Musikstil bis hin zum Haustier. Indem wir diese Begriffe dann zu den Überpunkten: Musik, Social Media, Pressematerial, Merch, Live und IVs zugeordnet haben, konnten wir daraus das Image der Künstlerin / des Künstlers bilden.</p>
<p>Bei der Musikerin, mit der ich in einer Gruppe war, haben wir uns unter anderem die Farbe „Pink“, ihre Lieblingsfarbe, als Kennwort überlegt. Diese konnten wir dann super beim Social Media-Auftritt, Merch und Pressematerial einbinden: Auf Social Media etwa Bilder mit passenden Farben wählen und sich in entsprechenden Farben anziehen (pinkes Oberteil). Wir haben außerdem gelernt, wie wichtig es ist, eine Farbe für sich zu beanspruchen, um einen <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu haben. Das sieht man momentan sehr prägnant bei <strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UCy3zgWom-5AGypGX_FVTKpg" target="_blank" rel="noopener">Olivia Rodrigo</a></strong> mit der Farbe Lila. Bei meiner Künstlerin habe ich mir als zweite Farbe „Braun“ überlegt, da ich finde, dass sie gut mit der Jazz- und Soul-Musik harmoniert und einen leichten „vintage touch“ gibt. Zum Ende hin haben wir dann noch gelernt, was bei einem Pressetext alles zu beachten ist.</p>

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<h2>Release Planung: Strategien und How To</h2>
<p>In dem dritten Workshop, an dem ich teilgenommen habe, ging es darum, wie man als Musiker*in am besten einen Release plant. Es waren Künster*innen in jedem Alter dabei, aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen und auch unterschiedlich viel Erfahrung mit Release Planung mitbrachten. Nach einer kurzen Kennenlernrunde hat uns die Dozentin <strong>Antje Zelnitschek</strong> von <a href="https://fame-recordings.de/" target="_blank" rel="noopener">F.A.M.E. Recordings</a> erstmal einen <strong>Einblick in die Musikindustrie</strong> gegeben: Wer sind die Big Player und auf was kommt es an, um ein gutes Label zu bekommen, das einen in seinem Schaffen unterstützt?</p>
<p>Die Kernaufgaben eines Labels sind vielfältig. Sie kümmern sich unter anderem um das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, den Vertrieb, die Grafiken und die rechtlichen Angelegenheiten einer Künstler*in. Danach konnten wir anhand von Statistiken sehen, wie sich einzelne Medien, über die Musik konsumiert wird, in ihrer Beliebtheit über die Zeit verändert haben. So geht der Verkauf von CDs momentan stark zurück, gleichzeitig steigt vor allem in den letzten Jahren der Absatz von Vinyl wieder stark an. Doch am beliebtesten ist momentan zweifellos das Streamen von Musik. Anhand von einer Grafik wurde uns gezeigt, wer alles beim Streaming so mitverdient, wodurch der Anteil, den die Musiker*innen selbst daran verdienen, sehr klein ist.</p>
<h2>Release Planung – so geht’s!</h2>
<p>Mit diesem Überblick im Gepäck ging es dann direkt richtig los an die Release Planung. Ich glaube, den wichtigsten Punkt, den wir alle mitgenommen haben ist, dass man möglichst früh anfangen muss. Denn bei der Schnelllebigkeit von Social Media kann man schnell untergehen. Es gibt aber auch viel zu beachten: Ob man nur digital oder auch physisch releasen möchte, bis hin zu welchen Songs man ein Musikvideo drehen will. Heutzutage sind aber vor allem auch die Sozialen Netze sehr wichtig. Zu beachten ist dabei vor allem die <strong>Authentizität</strong>, um Erfolg zu haben. Wenn man merkt, dass es einem keinen Spaß macht, über Social Media zu promoten, gibt es auch andere Wege, um sich eine Reichweite aufzubauen. Beispielsweise mit Newslettern oder physischen Medien wie Flyern und Plakaten. Die Hauptsache ist, seine Musik zu kommunizieren.</p>
<h2>Know-how und Networking</h2>
<p>Insgesamt kann ich sagen, dass mir alle Workshops, die ich besucht habe, sehr viel Spaß gemacht haben. Ich konnte viel lernen und habe viele tolle Menschen kennenglernt. Denn gerade, um mit anderen Leuten aus der Musikindustrie in Kontakt zu kommen und zu connecten, sind die Workshops richtig hilfreich.</p>
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		<title>The 1st Great Collision: Label-Release-Festival mit magischen Momenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals veranstaltet, die nahezu mit denselben Bands erst die <a href="https://www.cordobar.de/" target="_blank" rel="noopener">Cordobar</a> in Germering rockten und am nächsten Tag dann das Publikum in die Münchner <a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noopener">Glockenbachwerkstatt</a> lockten.</p>
<p>Auf diese Weise rechnete sich auch die eine oder andere Anfahrt von Bands, die nicht aus der direkten Umgebung stammten. Vor allem aber förderten solche Gemeinschaftsproduktionen Netzwerke von Musiker*innen und Veranstalter*innen, die Alternativen zum kommerziellen Pop-Geschäft ausprobierten. Tatsächlich konnte Klaus Götzfried noch sehr viele Menschen inspirieren, bevor er leider viel zu jung infolge einer Erkrankung starb.</p>
<h1>Das Label-Gründungs-Mini-Festival</h1>
<p>Erwin Zißelsberger, den Klaus mir einst so begeistert vorgestellt hatte, ist mittlerweile ein Arbeitskollege, der wie auch ich als Sozialpädagoge in einer der vom Feierwerk betriebenen <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">Kinder- und Jugendfreizeitstätten</a> tätig ist. Doch an dem Abend, von dem hier die Rede sein soll, stand Erwin als Rockmusiker vor mir auf der Bühne, griff in die Gitarre und sang als Kopf der Americana-Band<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NK7dGwoMJ4" target="_blank" rel="noopener"><em><strong> The Ruby Sea</strong></em></a>. Eugen Kern-Emden, der früher selbst bei <em>The Ruby Sea</em> mitgewirkt hatte, bevor er sich ganz seinem mittlerweile auch erfolgreicheren Projekt <a href="https://themoonband.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>The Moonband</em></strong></a> widmete, hatte <em>The Ruby Sea</em> nämlich ebenso wie die Münchner Formation <a href="https://on.soundcloud.com/cVGRH" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Buco</strong> </em></a>zu einem kleinen Festival namens <strong>The 1st Great Collision</strong> eingeladen, auf welchem er und <em>The Moonband</em> nun deren neu gegründetes eigenes Schallplattenlabel <a href="http://www.intertunerecords.de/" target="_blank" rel="noopener">Intertune Records</a> vorstellten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_214922264-576x1024.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>Zumal <em>The Moonband</em> die bislang einzige Band ist, die garantiert auf diesem neuen Label ihre Tonträger veröffentlichen wird, hatte Eugen darauf verzichtet, jenes Festival als eine einzige Label-Show aufzuziehen. Stattdessen lud er Musiker*innen ein, für die er sich persönlich begeistert. Oder um es mit den Worten von Eugen auszudrücken: „Bands, die alle auch ins Vorprogramm von <em>Wilco</em> passen würden“. Dass er mit diesem Satz aber auch beschreibt, welche Bands er sich als künftige Label-Kolleg*innen vorstellen kann, ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass <em>Buco</em>, die mit wunderbarer Popmusik über traditionelle sizilianische Märchen und Songs den Abend gleich im doppelten Sinne märchenhaft eröffnet hatten, bereits im Gespräch sind, ebenfalls auf Intertune Records ihr Debüt-Album zu veröffentlichen. Ganz sicher ist das aber noch nicht, sagt die Band, die gerade erst damit beschäftigt ist, ihre Songs zu arrangieren und in ihrem Proberaum in der Veranstaltungslocation <a href="https://fatcat-muc.de/" target="_blank" rel="noopener">Fat Cat</a> aufzunehmen.</p>
<h1>Das neue Plattenlabel: Intertune Records</h1>
<p>Der Gitarrist von <em>The Ruby Sea</em>, Michael Kröger, hat dagegen schon verabredet, sein nächstes Solo-Album als <em>Möbel Kröger</em> bei Intertune Records zu veröffentlichen. Als überzeugter DIY-Künstler, der bewusst die Produktion seiner Arbeiten selbst steuert, gefällt ihm die Idee des Labels, Künstler*innen nicht vertraglich zu binden.</p>
<p>„Wir haben halt einen Vertrieb, über den die Tonträger, die bei uns erscheinen, auch verkauft werden“, sagt Eugen, der als Mitglied der <em>Moonband</em> nie verstehen konnte, warum sie als Band ihre eigenen Alben von dem Label abkaufen mussten, bei dem sie erschienen. Stattdessen bleiben bei Intertune Records die Alben also bei den Bands, die sie dann auf ihren Konzerten verkaufen können. Das Label selbst nimmt ihnen nur die Menge an Alben ab, die für die Pressearbeit (falls diese nicht auch von den Bands selbst getätigt wird) und den Vertrieb in den Geschäften benötigt wird.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_191844009-1024x576.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>„So gesehen ist Intertune Records, das den Künstler*innen wenig Komfort bietet, dafür aber auch wenig abverlangt, genau das Label, das wir uns als <em>Moonband</em> immer gewünscht hätten“ , sagt Eugen.  Nicht, dass die Band mit ihrem bisherigen Label unzufrieden gewesen wäre. Aber dessen leidenschaftlicher Betreiber ist leider verstorben, so dass sich <em>The Moonband</em> nun nach einer neuen Heimat umschauen musste: „Denn auch, wenn derzeit viele Labels sterben, ganz ohne Label geht es dann doch nicht“, erklärt Eugen die Neugründung seines Labels. „Diejenigen, die Platten vertreiben, wollen sich schließlich auch nicht mit jeder Band einzeln auseinandersetzen. Die mögen das, wenn sie da eine*n Ansprechpartner*in für mehrere Bands haben“, sagt Eugen.</p>
<h1>The 1st Great Collision-Festival</h1>
<p>Einige der neuen Songs, die <em>The</em> <em>Moonband</em> gerade für ihr neues Album entwickelt, waren dann auch auf dem großartigen Konzert auf dem Festival in der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/lageplan" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Kranhalle</strong></a> zu hören. Songs, die einmal mehr unterstreichen, wie gut diese Band den Harmoniegesang beherrscht, und wie raffiniert ihre Instrumente hier zusammenwirken. Es ist wahrlich nicht übertrieben, die Band an diesem Konzertabend mit <em>Fleetwood Mac</em> zu vergleichen.</p>
<p>Was jenen Abend für mich persönlich allerdings zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht hatte, geschah bereits vor dem grandiosen Auftritt von <em>The Moonband</em>, als nämlich Erwin Zißelsberger mit <em>The Ruby Sea</em> eine Musik in der Kranhalle ausgebreitet hatte, die wunderbar in jede Patchworkdecke der <em>Green on Reds</em>, <em>Long Ryders</em> und <em>Calexicos</em> dieser Welt gepasst hätte.</p>
<p>Wobei für mich das Magische an seinem Auftritt darin lag, dass mir ganz plötzlich wieder meine erste Begegnung mit Erwin einfiel. Und auf einmal war mir tatsächlich so, als ob ein Lächeln lang, das mir ob der Schönheit der Musik über die Lippen ging, Klaus Götzfried selbst neben mir stünde: „Na, habe ich es dir nicht gesagt? Er ist ein Guter“, sagte er zu mir. „Oh ja“, antwortete ich, „ein sehr Guter sogar.“ In dem Augenblick legte auch schon eine Freundin ihre Hand auf meine Schulter, derweil mir eine einsame Träne über die Wange glitt. Festivals, die in mir die Erinnerung an Klaus Götzfried wecken, sind mir übrigens die liebsten. Danke also dafür!</p>
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		<title>Kreative Ferien im Feierwerk: bunte Wände und fantastische Gemälde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luzia Winterholler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 12:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Tatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Palmen" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig.jpg 1600w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />In den Ferien wird&#8217;s bunt in den Kinder- und Jugendeinrichtungen des Feierwerks: Beim Malen, Filzen, Basteln und Werken können sich Kinder und Jugendliche kreativ austoben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Auch das Feierwerk Tatz verwandelt sich regelmäßig in ein Kunstatelier. In den Herbstferien 2023 etwa durften Kinder ein großes Wandbild für den Kinder- und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Palmen" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig.jpg 1600w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Titelbildvorschlag_Bild_noch_nicht_ganz_fertig-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>In den <strong><a href="https://www.feierwerk.de/ferienprogramm-fuer-kinder-und-jugendliche" target="_blank" rel="noopener">Ferien</a> </strong>wird&#8217;s bunt in den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kinder- und Jugendeinrichtungen des</strong> <strong>Feierwerks</strong></a>: Beim Malen, Filzen, Basteln und Werken können sich Kinder und Jugendliche kreativ austoben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Auch das <strong><a href="http://www.tatz.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Tatz</a></strong> verwandelt sich regelmäßig in ein Kunstatelier. In den Herbstferien 2023 etwa durften Kinder ein großes Wandbild für den Kinder- und Jugendtreff zum Thema „Was macht mich glücklich?“ gestalten und dabei selbst entscheiden, wie sie das Thema umsetzen. Künstlerin <strong>Verena Schlechte</strong> stand den Kids dabei mit Rat und Tat zur Seite.</p>
<h2>Motivwahl: gute Planung, Fantasie und Kreativität</h2>
<p>Bevor die Kinder selbst den Pinsel in die Hand nahmen, mussten ein paar Fragen geklärt werden: &#8222;Was brauchen wir und alle Menschen auf der Welt für ein gutes Leben wirklich?&#8220; Die wichtigsten Punkte kamen auf ein Übersichtsplakat: Neben Heimat(ländern), Familie, Freund*innen und Musik standen elementare Bedürfnisse nach Sicherheit durch Frieden, ein Zuhause und genügend Essen ganz oben auf der Liste. Aber auch die Natur spielte eine Rolle.</p>

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<p>Doch wie setzt man die Vorstellung eines glücklichen Lebens bildhaft um? Auch dazu hatten sich die Kinder vorbereitet und fertigten basierend auf ihren eigenen Ideen unter Anleitung von Verena Schlechte Skizzen an. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Kids mit einem Naturmotiv die Tatz-Wand verschönern wollten.</p>
<h2>Endlich gehts los: jetzt ist Fantasie gefragt</h2>
<p>Am 2. November ging es dann so richtig los: Zahlreich erschienen die Kinder voller Vorfreude und wurden dafür zunächst mit frischen warmen Brezen als Stärkung belohnt. Während alle aßen, erklärte Verena Schlechte den Kindern den Aufbau eines Bildes sowie die Nutzung der Farben, um das Bild bestmöglich in Szene zu setzen: Die Farben im Hintergrund sollten tendenziell eher bläulich sein, im Vordergrund kommen dagegen eher warme Farben wie Rot und Gelb zum Einsatz.</p>
<p>Anschließend stimmten die Kinder ab, was auf dem Bild zu sehen sein sollte. Die Kinder waren sich dabei in vielerlei Hinsicht erstaunlich einig: Sie entschieden sich für einen Strand mit Palmen und einer Hängematte im Vordergrund sowie Bergen, Sonne und Vögeln im Hintergrund. Denn zum Glücklichsein braucht es laut den Kindern auch einen ruhigen, sicheren Ort, an dem man sich ausruhen, „chillen“ und Pause machen kann, was durch die Hängematte symbolisiert wird.</p>

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<p>Nach der Motivwahl zeichneten die Kinder die finale Skizze auf Folie, die dann mit einem Tageslichtprojektor auf die beiden zu bemalenden Holzplatten projiziert wurde. Endlich konnte losgemalt werden! Verblüffend schnell füllte sich das Bild mit Farbe und die Kinder schienen keinerlei Probleme mit dem großen Format zu haben.</p>
<p>Am nächsten Tag gings weiter: Das Wandbild war im Nu fertig und die Kinder konnten noch eigene kleine Motive zur gleichen Fragestellung malen. Das fanden wir wichtig, denn was uns glücklich macht, ist letztlich eine sehr persönliche Frage. Auch hier griff die Mehrheit das Thema Natur auf. So entstanden wieder einige Bilder mit Sonnenuntergang oder Strand mit Hängematte – zwei davon sogar mit der ganzen Familie in der Hängematte. Aber auch andere Dinge waren den Kindern wichtig: etwa die eigene Religion (dargestellt in Form des Pilgerortes Mekka) oder der Wechsel der Jahreszeiten (symbolisiert durch einen Schneemann). Ein Kind hatte das Thema Glück dagegen abstrakt durch Symbole und passende Farben umgesetzt.</p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Ein paar Kinder halfen noch dabei, die (mit Farbspritzern verunreinigte) Kellerwand zu streichen, wo das Bild hinterher aufgehängt werden sollte. Sogar diese vermeintlich lästige Arbeit bereitete den Kindern viel Freude: „Das ist der schönste Tag in meinem Leben. Können wir das mit dem Wandstreichen öfter machen und auch ins Programm aufnehmen?“, fragte sogar eines der Kinder während des Streichens. Am Ende des Tages bestaunten wir gemeinsam das neue Bild und freuten uns darüber, wie gut alles funktioniert hatte und wie schön bunt nun die Wand im Feierwerk Tatz ist.</p>
<h2>Vernissage des Wandbildes: ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen</h2>

<a href='https://blog.feierwerk.de/ferien-im-feierwerk-fantasie-kreativitaet/feierwerk_tatz_blogartikel_fertiges_wandbild/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Wandbild-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fertiges Wandbild" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Wandbild-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Wandbild-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Wandbild-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/ferien-im-feierwerk-fantasie-kreativitaet/feierwerk_tatz_blogartikel_fertiges_palmenbild_mit_familie/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Palmenbild_mit_Familie-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fertiges Wandbild" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Palmenbild_mit_Familie-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Palmenbild_mit_Familie-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_fertiges_Palmenbild_mit_Familie-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<h2></h2>
<p>In einer kleinen Vernissage am 9. November präsentierten die Kinder das Bild stolz ihren Eltern und Freund*innen. Als alle eingetroffen waren, hielten sie zunächst eine kurze Rede und erzählten, dass sie selbst die Ideen gesammelt und entschieden hätten, was auf das Bild gemalt werden solle. Danach erklärten sie das aufgebaute Buffet mit Chips und Kindersekt für eröffnet und ernteten dafür großen Applaus.</p>
<p>Anschließend ließen sich einige der Kinder vor dem Wandbild von ihren Eltern fotografieren, während sie auf den Bereich zeigten, den sie selbst gemalt hatten. „Die Palme habe ich gemalt!“, rief dabei eines der Kinder stolz. Auch die kleineren Bilder waren an einer Wand ausgestellt und konnten von den Eltern bestaunt werden. Sogar die gestrichene Kellerwand wurde von ein paar Kids präsentiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14722" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Kellerwand_mit_Bild-225x300.jpg" alt="Fertiges Wandbild" width="294" height="392" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Kellerwand_mit_Bild-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Kellerwand_mit_Bild-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Kellerwand_mit_Bild-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Kellerwand_mit_Bild-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Tatz_Blogartikel_Kellerwand_mit_Bild-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 294px) 100vw, 294px" /></p>
<h2>Glück durch Gemeinschaft, Fantasie und Träumen</h2>
<p>Eines ist sicher: Das gemeinsame Projekt hat allen gut getan und war insofern selbst bereits eine kleine Suche nach dem Glück. „Denn auch das gemeinsame Malen an sich macht ja schon glücklich. Zudem ist ein Bild entstanden, dessen Anblick irgendwie schon ein Stück weit glücklich macht!“, so das Fazit von Verena Schlechte. „Vielleicht geht es dabei nicht nur um einen sicheren Ort zum Wohlfühlen und Ausruhen, sondern auch um Fantasie und darum, Träume zu haben“, ergänzt Lena Stevens, unsere Kooperationspartnerin vom <a href="https://www.oekoprojekt-mobilspiel.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ökoprojekt Mobilspiel</strong></a>. In diesem Sinne könnte es sich also auch um einen inneren Zustand des Glücks oder gar einen Sehnsuchtsort handeln.</p>
<p>Auch mir hat das Projekt viel Vergnügen bereitet: Vor allem fand ich es herrlich, dass die Kinder mit so viel Elan und Freude ihre Ideen geteilt und mitgemalt haben. Die Themen Freiheit, „Chillen“ und Ausruhen vom Alltag passen außerdem gut zu einem Freizeittreff und das entstandene Wandbild wird in Zukunft nicht nur unsere kahle Kellerwand etwas verschönern, sondern uns auch noch lange an diese schönen Tage erinnern.</p>
<p>Das Projekt mit dem Titel „Auf der Suche nach dem Glück“ fand in Kooperation mit dem <a href="https://www.oekoprojekt-mobilspiel.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ökoprojekt Mobilspiel </strong></a>statt und wurde vom <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kulturreferat der Landeshauptstadt München</strong></a> und dem <a href="https://www.stmuv.bayern.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz</strong></a> gefördert.</p>
<p>Übrigens: Das <strong>gesamte Ferienprogramm</strong> für alle unsere Einrichtungen findet ihr unter <a href="https://www.feierwerk.de/ferienprogramm-fuer-kinder-und-jugendliche" target="_blank" rel="noopener"><strong>ferienprogramm.feierwerk.de</strong></a>.</p>
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		<title>Tausche Schreibtisch gegen Outdoor-Arbeitsplatz in Freiham</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Irländer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 12:03:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Boom]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Freiham]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="110" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk Boom_Max_Julia vor Boombox c Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2-300x221.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2-1024x753.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wenn dieser Blog-Beitrag erscheint, ist es vermutlich Ende Januar 2024, und dann bin ich seit 13 Jahren beim Feierwerk dabei. Nach anfänglich zwei Jahren bei der Fachstelle Pop habe ich 2013 in die Öffentlichkeitsarbeit gewechselt und auch dort war irgendwann klar, dass dies wohl noch nicht das Ende meiner Feierwerk-Reise sein würde. Denn das Feierwerk [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="110" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk Boom_Max_Julia vor Boombox c Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2-300x221.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Max_Julia-vor-Boombox_Blog-Titelbild-c-Feierwerk-2-1024x753.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Wenn dieser Blog-Beitrag erscheint, ist es vermutlich Ende Januar 2024, und dann bin ich seit 13 Jahren beim Feierwerk dabei. Nach anfänglich zwei Jahren bei der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/">Fachstelle Pop</a> habe ich 2013 in die Öffentlichkeitsarbeit gewechselt und auch dort war irgendwann klar, dass dies wohl noch nicht das Ende meiner Feierwerk-Reise sein würde. Denn das Feierwerk ist einfach viel zu bunt und vielfältig und ich viel zu neugierig und interessiert, als dass ich immer auf einer Stelle bleiben würde.</p>
<h2>Von der Presse- in die Kinder- &amp; Jugendarbeit</h2>
<p>Letzten Sommer ging dann alles total schnell, als das <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/boom" target="_blank" rel="noopener">mobile Vorlaufprojekt in Freiham</a> so langsam Form annahm und sich parallel zu meinem berufsbegleitenden Studium „Soziale Arbeit“ die Möglichkeit ergab, dorthin zu wechseln. In Freiham entsteht nämlich neben dem <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/dschungelpalast" target="_blank" rel="noopener">Dschungelpalast</a>, der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener">Südpolstation</a>, dem <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx" target="_blank" rel="noopener">Trafixx</a>, dem <a href="https://tatz.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Tatz</a> und der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation" target="_blank" rel="noopener">Funkstation</a> eine weitere Feierwerk-Freizeitstätte, und zwar eine <strong>für Jugendliche ab 10 Jahren mit Schwerpunkt auf Musik und Veranstaltungen</strong>. Für mich als Musikliebhaberin, Konzertgängerin und gelernte Veranstaltungskauffrau ein richtig cooles Projekt, und somit war schnell klar: Ich gehe nach Freiham!</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/feierwerk_boombox_credits_feierwerk/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_credits_Feierwerk-150x150.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_credits_Feierwerk-150x150.jpeg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_credits_Feierwerk-300x300.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_credits_Feierwerk-370x370.jpeg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/feierwerk_boombox_baellebad_credits_feierwerk/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_Baellebad_credits_Feierwerk-150x150.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_Baellebad_credits_Feierwerk-150x150.jpeg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_Baellebad_credits_Feierwerk-300x300.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Boombox_Baellebad_credits_Feierwerk-370x370.jpeg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/boombox_lagerfeuer_credits_feierwerk/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Boombox_Lagerfeuer_credits_Feierwerk-150x150.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Boombox_Lagerfeuer_credits_Feierwerk-150x150.jpeg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Boombox_Lagerfeuer_credits_Feierwerk-300x300.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Boombox_Lagerfeuer_credits_Feierwerk-370x370.jpeg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Mein erster Einsatz war beim Stadtteilfest am 1. Juli in der Grete-Weil-Straße, anschließend durfte ich in der <strong>BoomBox</strong> mitarbeiten – einem kunterbunten Abenteuerspielplatz im Süden von Freiham, den mein inzwischen neuer und sehr geschätzter Kollege <strong>Max Hofer</strong> bereits seit 2017 in One-Man-Power betreibt (s. Titelbild).</p>
<h2>Outdoor-Arbeitsplatz statt Schreibtisch</h2>
<p>In den ersten Tagen habe ich alles Mögliche gelernt: Wie man eine Holztreppe baut, wie viele Bälle in ein Container-Bällebad passen, wo ich den Wasserkanister fürs Pump-Waschbecken auffülle und vor allem, was es heißt, den ganzen Tag draußen zu arbeiten. Eine krasse Umstellung zu meinem Job davor, in dem ich ja fast immer am Laptop und am Schreibtisch saß. Highlight-Momente im Sommer waren definitiv das große BoomBox-Sommerfest und unzählige „am-Lagerfeuer-vegane-Würste-grillen“-Momente mit den Kids aus der Geflüchtetenunterkunft von nebenan. Mittlerweile ist <a href="https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/aubing-freiham/boombox-der-jugend,155074.html" target="_blank" rel="noopener">die BoomBox vom KJR an den Feierwerk e.V. übergeben</a> worden, und wir sind total happy, sie und vor allem auch Max an Feierwerk-Bord zu haben.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/16092023_mobiles_vorlaufprojekt_freiham_gruenband_schaukeln_credits_feierwerk-22/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/16092023_Mobiles_Vorlaufprojekt_Freiham_Gruenband_Schaukeln_credits_Feierwerk-22-150x150.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/16092023_Mobiles_Vorlaufprojekt_Freiham_Gruenband_Schaukeln_credits_Feierwerk-22-150x150.jpeg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/16092023_Mobiles_Vorlaufprojekt_Freiham_Gruenband_Schaukeln_credits_Feierwerk-22-300x300.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/16092023_Mobiles_Vorlaufprojekt_Freiham_Gruenband_Schaukeln_credits_Feierwerk-22-370x370.jpeg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<p><a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/mehr-feierwerk/pressemitteilungen/feierwerk-boomt-in-freiham" target="_blank" rel="noopener">Nach den Sommerferien ging es dann so richtig los</a> mit den mobilen Aktionen und ich habe mich auf Erkundungstour durch Freiham begeben. Wichtigster Begleiter war hierbei unser roter Ford Transit, der nun zwar nicht mehr als Tourbus für Bands im Einsatz sein kann, mir dafür aber mit Biergarnituren, Sport-Equipment und Kreativ-Utensilien ausgestattet ein prima Lager für unterwegs bot. Und dank Max‘ genialer „Biergarnituren-mit-der-Sackkarre-transportieren“-Idee war auch der Weg vom Bus ins Grünband gesichert. Dort stand ich dann diverse Male, anfänglich alleine und bald mit tatkräftiger Unterstützung von unserer Übungsleiterin Tina, und wir haben mit den Kids in Freiham gesammelte Steine bemalt, Buchstaben-Armbänder gefädelt, Notizbücher gestaltet, gekickt und Frisbee gespielt.</p>
<h2>Mehr Angebote für Kinder und Jugendliche in Freiham</h2>
<p>Ein weiterer Spot, an dem wir auch zukünftig verstärkt präsent sein möchten, ist der Skatepark in Freiham, der sich in unmittelbarer Nähe zum Bildungscampus befindet. Versuchsweise stand ich jetzt dort im Herbst schon einige Male gemeinsam mit unserem Übungsleiter Stefan, und die Kids und Jugendlichen konnten in den Skatepausen mitgebrachte Diabolos, die Slackline oder auch Speedminton ausprobieren, bevor sie wieder auf den Scooter oder das Skateboard gestiegen sind. Auch an unserer kleinen mobilen Tischtennis-Platte fanden diverse Matches statt.</p>

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<p>Von drinnen nach draußen, vom Schreibtisch ans Lagerfeuer, von Sendling-Westpark nach Freiham – krass anders könnte ein Jobwechsel vermutlich nicht sein. Und was soll ich sagen? Ich finde es mega! Ganz Freiham ist im Aufbruch, so viele neue Menschen kommen zusammen, wir als Feierwerk mittendrin, und bis es mit der neuen Jugendfreizeitstätte soweit sein wird, <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/mehr-feierwerk/pressemitteilungen/feierwerk-boomt-in-freiham" target="_blank" rel="noopener">passiert noch eine ganze Menge</a>. Die Euphorie ist groß, das Team richtig toll, und nachdem ich jetzt die ersten Werbemittel bei meinen ehemaligen und zum Glück ja immer noch Kolleg*innen in Auftrag geben durfte, geht mir die Öffentlichkeitsarbeit auch nicht ganz verloren – jetzt einfach aus einer anderen Perspektive.</p>
<p>Worüber ich mich außerdem wahnsinnig freue: Seit Januar ist auch mein Kollege Erwin Zißelsberger aus der Südpolstation in Freiham am Start und unterstützt das Team mit seinen tollen Ideen und Aktivitäten.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/img_6991/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6991-150x150.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6991-150x150.jpeg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6991-300x300.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6991-370x370.jpeg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://blog.feierwerk.de/boom-freiham-tausche-schreibtisch-gegen-outdoor-arbeitsplatz/img_6994/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6994-150x150.jpeg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6994-150x150.jpeg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6994-300x300.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6994-370x370.jpeg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<p>Ich bin sehr gespannt, wie es 2024 weiter geht – erst einmal mit unserem <a href="https://www.feierwerk.de/fileadmin/Boom/FW_FH_Infoflyer105x210_melWEB.pdf" target="_blank" rel="noopener">Winterprogramm im Pavillon</a>, dann mit weiteren Aktionen am Skatepark und in der BoomBox und ganz bestimmt auch mal mit dem einen oder anderen coolen Konzert! Einen Namen fürs Vorlaufprojekt haben wir jetzt auch: <strong><a href="http://boom.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk BOOM</a>!</strong> Und der passt perfekt – denn nicht nur das Viertel boomt, sondern auch wir! 2024 geben wir so richtig Gas und ich freu mich mega darauf!</p>
<figure id="attachment_14675" aria-describedby="caption-attachment-14675" style="width: 770px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14675 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom-Freiham-c-Feierwerk-2-scaled-e1706092250400-1024x617.jpg" alt="Julia Irländer und Erwin Zißelsberger" width="770" height="464" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom-Freiham-c-Feierwerk-2-scaled-e1706092250400-1024x617.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom-Freiham-c-Feierwerk-2-scaled-e1706092250400-300x181.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom-Freiham-c-Feierwerk-2-scaled-e1706092250400-1536x926.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom-Freiham-c-Feierwerk-2-scaled-e1706092250400-2048x1234.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom-Freiham-c-Feierwerk-2-scaled-e1706092250400-768x463.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-14675" class="wp-caption-text">Julia Irländer und Erwin Zißelsberger</figcaption></figure>
<p>Hier eine Übersichtskarte, wo die Aktionen stattfinden:<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14628 size-full alignleft" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Karte-Angebote-Freiham-1.jpg" alt="Feierwerk Boom: Karte Angebote Freiham" width="598" height="950" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Karte-Angebote-Freiham-1.jpg 598w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk-Boom_Karte-Angebote-Freiham-1-189x300.jpg 189w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /></p>
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		<title>Laut sein für Geflüchtete: Das war das &#8222;Rage against Abschiebung&#8220; 2023</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/rage-against-abschiebung-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 08:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Bands]]></category>
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		<category><![CDATA[Flüchtlingshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg 1699w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wenn auf einem Festival vier von zwölf Bands ausfallen, ist dies normalerweise der Moment, an dem Veranstalter*innen wahlweise Kerzen nach Altötting oder Beruhigungsmittel aus Apotheken schleppen. Die Veranstalter*innen des „Rage against Abschiebung“ nehmen eine solche Hiobs-Botschaft am 2. Oktober indes gelassen: „Dann beginnen wir mit dem Programm halt ein bisschen später und lassen die Bands [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg 1699w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Wenn auf einem Festival vier von zwölf Bands ausfallen, ist dies normalerweise der Moment, an dem Veranstalter*innen wahlweise Kerzen nach Altötting oder Beruhigungsmittel aus <span style="letter-spacing: -0.008em;">Apotheken schleppen. Die Veranstalter*innen des „</span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.rageagainstabschiebung.de/" target="_blank" rel="noopener">Rage against Abschiebung</a><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ nehmen eine solche Hiobs-Botschaft am 2. Oktober indes gelassen: „Dann beginnen wir mit dem Programm halt ein bisschen später und lassen die Bands ein wenig länger spielen“, war eine Lösung des Problems. Zudem wurde noch eine weitere Band, nämlich „Schnee im August“, kurzfristig hinzugeladen.</span></p>
<h2>Solidaritätsfestival für mehr Sichtbarkeit</h2>
<p>Seit 1996 veranstalten engagierte Menschen schließlich das mittlerweile jährlich stattfindende <strong>Soli-Festival</strong>, dessen Reinerlös der <strong>konkreten Flüchtlingsarbeit</strong> zugutekommt. Dafür hatten sie früher auch schon mal prominente Headlinder für die gute Sache gewinnen können: So lockten zum Beispiel „die goldenen Zitronen“, „die Sterne“ oder „Stereo Total“ ein zahlungswilliges Publikum aufs Festival, wo es sodann auch noch über die Situation von flüchtigen Menschen informiert wurde, sowie über Organisationen, die sich für <strong>die Interessen von Geflüchteten</strong> einsetzen. Denn, so hatte es Schorsch Kamerun, der Sänger der Goldenen Zitronen, auch schon einmal postuliert: „Der Erfolg einer solchen Benefiz-Veranstaltung lässt sich ja nicht nur daran messen, wieviel Geld daraus letztlich für den genannten Zweck gewonnen wird. Die <strong>Benefiz-Veranstaltung</strong> leistet auch eine Öffentlichkeitsarbeit für die Sache, für die sie kämpft.“  Dabei geschieht solche Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedenen Veranstaltungshinweisen auf mehreren Plattformen ebenso wie an den Info-Tischen auf dem Festival selbst.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Cx7pQTuIuWp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p>&nbsp;</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/Cx7pQTuIuWp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Feierwerk München (@feierwerk_)</a></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Vor allem aber, und das haben die Veranstalter*innen des <strong>Rage Against Abschiebung</strong> über all die vielen Jahre seiner Existenz gelernt, ist ein solches Soli-Fest auch ein wunderbares Treffen von Gleichgesinnten und Mitstreiter*innen, das man sich schon lange nicht mehr vom Ausfall der einen oder anderen Band vermiesen lässt. Hätte man vor allem die vielen Gesprächsgruppen außerhalb der eigentlichen Konzerträume Kranhalle und Hansa 39 am Festivalabend nach dem Programm befragt, hätten einige eifrig Diskutierende wahrscheinlich gar nicht gewusst, wer überhaupt auftritt.</p>
<h2>Botschafter*innen für Geflüchtete</h2>
<p>Dabei wurde das Festival schon mit einem ganz großen Act eröffnet: die in München lebende Aktivistin und Rapperin <strong>Gündalein</strong> bewies zusammen mit dem deutsch-amerikanischen Rapper und Veranstalter <strong>ESC Rilla</strong>, dass Hiphop dort am stärksten wirkt, wo es ohne Konkurrenz-Attitüden ein gleichberechtigtes Miteinander zelebriert. Damit glich ihr Auftritt in der Kranhalle exakt der besseren Gesellschaft, für die ihre Auftritte letztlich auch werben. Gleichzeitig näherten sich in der Konzerthalle nebenan, in der Hansa 39 also Musiker:innen solcher besseren Gesellschaft von einer Punk-ambitionierten Seite.</p>
<p>Hat es zum Beispiel seit Pat Benatar je eine bessere Version ihres Hits „Love Is A Battlefield“ gegeben, als die, die die <strong>Novichoks</strong> mehrstimmig in eine Kampfansage ganz im Sinne des Rage Against Abschiebung zu formulieren wussten: „We are strong!“? Und machte die rein weiblich gelesene Band <strong>FAB</strong>, die ihren Sound selbst als Feminist Glam Synthie-Punk beschreibt, nicht eine Stimmung, als würden alte Punk-Ikonen von ihren Fans abgefeiert werden? „Wir haben uns als Band gegründet, weil uns die Punkszene zu männlich dominiert ist“, sagt die Münchner Band, die bislang darauf verzichtet, ihre einzelnen Mitspielerinnen namentlich zu benennen. Immerhin lobte Jana Weidhaase vom <a href="https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/" target="_blank" rel="noopener">Bayerischen Flüchtlingsrat</a> die Band FAB bereits als „beste Band des Abends“ aus. Ihre Euphorie war dabei allerdings auch genährt vom Umstand, dass sie die Musikerinnen zudem als Aktivistinnen des Flüchtlingsrats, von „Kein Mensch ist illegal“, und von anderen Kampagnen kennt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/TYM-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-5-1024x683.jpg" title="binary comment" alt="" /></div>
<h2>Diverses Programm in Kranhalle und Hansa 39</h2>
<p>Und einmal abgesehen davon, dass gleichzeitig in der Kranhalle andere „beste Bands des Abends“ für gute Stimmung sorgten, war in der Hansa 39 irgendwann dann die Formation <strong>Uschi</strong> um die Schlagzeugerin Sophie Neudecker und der Bassistin Charlotte Scheidegger die eindeutig beste Band des Jahrhunderts. Zumindest diesen einen Abend lang nämlich stellte das Kollektiv von „Musiker*innen, die alle dieses Pseudonym verkörpern“, wie es in der Bandbeschreibung heißt, selbst Legenden wie die US-amerikanischen Wegbereiter Sonic Youth in den Schatten. Von einem Gitarristen und Sänger begleitet machte Uschi nämlich auch eines klar: Sonic Youth hatte einfach zu wenig Frauen in der Band, um weiter cool zu sein!</p>
<p>Dergleichen kann man den Veranstalter:innen vom Rage Against Abschiebung zum Glück nicht vorwerfen. Entsprechend divers liest sich auch deren Programm. Bewusst ohne Nennung der betreffenden Band möchte ich mich als Dirk ganz persönlich dann allerdings doch ein wenig darüber wundern, warum auf einem solch progressiven, weltoffenen Festival auch einmal die Songzeile „All Cops Are Bastards“ von den anwesenden Zuschauer:innen gefeiert wurde. Einmal abgesehen davon nämlich, dass in einem Rechtsstaat wie in der Bundesrepublik Deutschland die Polizei nicht per se negativ konnotiert sein muss, störe ich mich besonders an den Gebrauch des scheußlichen Ausdrucks „Bastard“. Wie würde dieser Ausdruck uns anspringen, wenn er von einer rechtspopulistischen Band gesungen würde? Und warum sollte er dann, im anderen Kontext vorgetragen, okay sein? Ich finde nämlich, dass gerade in einer Zeit, wo weltweit ein Rechtsruck die Gesellschaft bedroht, es umso wichtiger ist, dass wir ebenso wie Gündalein im Konzert ein besseres Miteinander nicht nur fordern, sondern auch konsequent leben.</p>
<p><em>Hier könnt ihr nachlesen, wie das <a href="https://blog.feierwerk.de/rage-against-abschiebung-2019/" target="_blank" rel="noopener">Rage against Abschiebung 2019</a> war und einen Hintergrundbericht des <a href="https://blog.feierwerk.de/von-idomeni-ins-feierwerk-eine-ganz-besondere-rage-geschichte/" target="_blank" rel="noopener">Festivals 2018</a>.</em></p>
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