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	<title>Fachstelle Pop &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Popkonferenz Listen to Munich 2024: Mehr Lärm bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Brügmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 10:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popkonferenz Listen to Munich 2024" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein Wochenende im Feierwerk-Kosmos: Zwei Tage voller Energie, Diskussionen und vor allem Musik. Listen to Munich 2024, der bereits zweite Münchner pop.culture.summit, war kein gewöhnliches Konferenzwochenende. Es war ein Statement. Und, ganz ehrlich, es fühlte sich ein bisschen so an wie ein großes Familientreffen der Münchner Popkultur – nur dass der Smalltalk hier alles andere [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popkonferenz Listen to Munich 2024" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein Wochenende im Feierwerk-Kosmos: Zwei Tage voller Energie, Diskussionen und vor allem Musik. <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen to Munich 2024</strong></a>, der bereits zweite Münchner pop.culture.summit, war kein gewöhnliches Konferenzwochenende. Es war ein Statement. Und, ganz ehrlich, es fühlte sich ein bisschen so an wie ein großes Familientreffen der Münchner Popkultur – nur dass der Smalltalk hier alles andere als erzwungen war.</p>
<p>Am 15. und 16. November verwandelte die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> das Feierwerk in einen Schmelztiegel, in dem vieles möglich schien: Musiker*innen<em>, </em>Veranstalter*innen, Politiker*innen oder einfach nur Musikbegeisterte diskutierten, lernten voneinander und arbeiteten an gemeinsamen Visionen. Fast 40 Programmpunkte – von Workshops über Panels bis hin zu abendlichen Live-Acts – zeigten eindrucksvoll, wie lebendig und divers die Szene der Stadt ist. Aber auch, wie sehr sie kämpft. Es war ein Wochenende, das zwischen Aufbruch und Realität balancierte.</p>
<h2><strong>Ernste Fragen, ehrliche Antworten: Speed-Dating mit der Zukunft</strong></h2>
<p>Eins der Highlights für viele Besucher*innen abseits der oftmals schweren Themen wie Popförderung und Strukturen? Definitiv das <strong>Speed-Dating</strong> zwischen Künstler*innen und Politiker*innen. Klingt erstmal nach awkward Tinder-Date, war aber ganz das Gegenteil. Es ging direkt zur Sache: ernste Fragen, ehrliche Antworten und manch einer konnte gleich schon konkrete Projekte platzieren und Kontakte knüpfen.</p>
<p>Genau diese Energie durchzog das gesamte Wochenende. Es wurde nicht nur geredet, sondern konkrete Lösungsansätze diskutiert, hitzige Debatten geführt und auch einiges mitgenommen. Vor allem das Thema Räume brannte allen unter den Nägeln. <em>„Die kleinen Clubs sterben uns unterm Hintern weg,“ </em>ließ Katja Lucker von der <a href="https://www.initiative-musik.de/">Initiative Musik</a> verlauten – ein Satz, der einschlug, wie die Basslines der Münchner Post-Punk-Band &#8222;<a href="https://www.instagram.com/friendsofgas/" target="_blank" rel="noopener">Friends of Gas</a>&#8222;, die am Samstag für musikalische Grenzgänge und Höhepunkte sorgten. Aber auch die Beiträge des Publizisten <a href="https://www.bseliger.de/" target="_blank" rel="noopener">Berthold Seliger</a> über Großkonzerne und das Imperiengeschäft stimmten nachdenklich und manch einen sogar fassungslos.</p>
<h2><strong>Money, Money, Money: Fehlanzeige, aber Ideen ohne Ende</strong></h2>
<p>Wie immer, wenn’s ans Eingemachte geht, kam auch schnell das Thema Geld auf den Tisch. Klar, Opernhäuser und Theater saugen die Fördertöpfe leer, während die Popkultur mit Kleingeld jongliert. Ein Vorschlag, der besonders viel Applaus bekam: Einen Euro pro Ticket großer Konzerte für die lokale Szene. Und auch sonst waren die großen Sommerkonzerte, allen voran Taylor Swift und Adele, ein viel diskutiertes Gesprächsthema. Braucht’s das? Ja schon, aber eben auch die Kleinen und davon viel mehr.</p>
<p>Wie ein Deutschland ohne Pop- und Subkultur aussieht, habe uns bereits die Pandemie gelehrt, mahnte eine Publikumsstimme. Eine weitere Stimme betonte die Notwendigkeit, den Zugang zu Kultur noch viel niedrigschwelliger zu machen.</p>
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<h2><strong>Vielfalt, Inklusion, Awareness: Let’s be the Change</strong></h2>
<p>Die wohl emotionalsten Panels des <strong>Listen to Munich 2024</strong> waren jedoch diejenigen, bei denen marginalisierte Gruppen und Opfer von Machtmissbrauch, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit thematisiert wurden. Egal ob die Casa Lindemann oder die erst kürzlich erhobenen Vorwürfe im Umfeld von Jeremias: Frauen sind noch lange nicht so gleichberechtigt, wie es oft postuliert wird und die Szene bei weitem noch nicht so offen für andere Kulturen, wie man glauben mag.</p>
<p>Ebenfalls für Frösche im Hals sorgten Statements von David Mayonga aka <a href="https://www.instagram.com/rogerrekless/" target="_blank" rel="noopener">Roger Rekless</a> und Isabel Leila Gütlein aka <a href="https://www.instagram.com/guendalein/" target="_blank" rel="noopener">Gündalein</a>, für die es fast nicht möglich ist, keine politisch motivierte Musik zu machen, da ihr ganzes Leben politisch sei. Auch hier lässt der große Applaus darauf hoffen, dass angesichts der aktuellen politischen Wählerlage weiterhin positive Veränderungen stattfinden.</p>
<h2><strong>Demo Listening Session: Herzschlag der Szene</strong></h2>
<p>Mein persönliches Highlight? Ohne Frage die <strong>Demo Listening Session</strong> am Samstag. Künstler*innen aus ganz Bayern präsentierten ihre Tracks vor einer Fachjury, darunter bekannte Namen wie Willy Löster oder Laura Glauber alias <a href="https://www.instagram.com/lauraine.wav/" target="_blank" rel="noopener">Lauraine</a>. Ich durfte das Panel zum wiederholten Male moderieren – und hey, es war mir wie immer ein Fest!</p>
<p>Ganz besonders, wenn Acts wie Plaush, Singer-Songwriter aus Augsburg, oder die Sängerin Gladis mit ihren eingereichten Songs für tosenden Applaus sorgten. Der Mix an Genres, der hohe Produktionsstandard der hiesigen Newcomer*innen und so vieles mehr: Genau das macht die Sessions so wertvoll: direkter Austausch, kein Bullshit. Und so ging es um das, was wirklich zählt – Musik.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-97-1024x683.jpg" title="Listen to Munich 2024_c_LeonKnuth_Ideal Ent" alt="Listen to Munich_c_LeonKnuth_Ideal Ent" /></div>
<h2><strong>Fazit und Ausblick: Mehr Lärm, bitte!</strong></h2>
<p>Was bleibt nach diesem Wochenende? Das Gefühl, dass München mehr kann. Mehr sein will. Aber auch mehr Unterstützung braucht. <em>Listen to Munich</em> war mal wieder nicht nur Konferenz, sondern ein Aufruf: an die Politik, an die Stadt, an uns alle.</p>
<p>Münchens Popkultur lebt – und sie hat noch lange nicht genug. Die nächste Ausgabe? Die kann gar nicht früh genug kommen. Bis dahin gilt: Seid laut, bleibt sichtbar, drängt die Politik und seid füreinander da.</p>
<p>Danke an die Feierwerk Fachstelle Pop und alle Möglichmachenden für diese zwei bewegenden und motivierenden Tage!</p>
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		<title>Feierwerk Fachstelle Pop: Wichtiger Support für Münchens Popmusikszenen</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/support-fuer-muenchens-popmusik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 12:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick. „Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der Popkultur in München, die Anfang [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick.</p>
<p>„Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der <strong>Popkultur in München</strong>, die Anfang Juli 2008 im SZ-Zelt auf dem Sommer-Tollwood stattfand. Eingeladen waren der seit 2007 amtierende Kulturreferent Hans-Georg Küppers sowie „Trikont“-Chef Joachim Bergmann, Thomas Lindner (Sänger der Band „Schandmaul“), Bernd Schweinar (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen), David Süß vom „Harry Klein“ und die Frontfrau der Band „candelilla“ Mira Mann.</p>
<h2><strong>&#8222;Die Bands brauchen eine szenenahe Anlaufstelle&#8220;</strong></h2>
<p>Unter reger Beteiligung der im Publikum zahlreich vertretenen Szene wurden eine ganze Reihe von Knackpunkten artikuliert. Die Themen reichten vom Dauerbrenner mangelnder Infrastruktur an Proberäumen und Auftrittsmöglichkeiten über fehlende administrative Hilfestellung und Investitionen in Popkultur und Kreativwirtschaft bis hin zur Kritik an der Orientierung an Großprojekten und &#8211; damit verbunden &#8211; der „traditionellen Geringschätzung schwer konsumierbarer Minderheitengenres im öffentlichen Diskurs“. Die Veranstaltung transportierte die <strong>Probleme und Anliegen der Münchner Popkulturszenen</strong> erstmals umfassend und prominent in die Öffentlichkeit und markierte gewissermaßen den Kick Off für die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a>.</p>
<figure id="attachment_15087" aria-describedby="caption-attachment-15087" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15087 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg" alt="Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15087" class="wp-caption-text">Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop</figcaption></figure>
<p>„Die Bands brauchen mehr Proberäume und eine szenenahe Anlaufstelle, die in praktischen Fragen hilft“, zitierte die SZ ein Statement des Kulturreferenten bei der Veranstaltung. Ein halbes Jahr später, am 22.01.2009, beschloss der Kulturausschuss unter dem Titel „Freie Kunst- und Kulturszene in München stärken“, dass die „Aktivitäten des Feierwerk“ vom Kulturreferat mit jährlich 40.000 Euro unterstützt werden. Damit konnte die Fachstelle Pop als <strong>Anlaufstelle zur Förderung, Vernetzung und Interessenvertretung der popkulturellen Szenen in München</strong> ihre Arbeit aufnehmen.</p>
<h2><strong>Dialog mit allen Beteiligten: Infopool, Service und Support</strong></h2>
<p>Von Anfang an stand der intensive Dialog mit den Akteur*innen des Popgeschehens in der Stadt im Mittelpunkt. In Beratungsgesprächen mit Musiker*innen, bei Kontakten zu Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Besuchen bei gewerblichen und gemeinnützigen Anbieter*innen von Proberäumen, Plattenläden, Music Shops, Studios, Musikschulen und Ausbildungseinrichtungen, im Austausch mit Labelbetreiber*innen und Start-Up-Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und in der Kommunikation mit der Münchner Kreativszene wurden kontinuierlich Fakten zusammengetragen. Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelte Informationen über neue Ideen, gelungene Experimente, aber auch Sorgen und Nöte, ermittelte Bedarfe und spiegelte diese an Verwaltung und Politik, gab Empfehlungen und Anregungen.</p>
<p>Daraus entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop einen <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/info-pool" target="_blank" rel="noopener"><strong>Infopool</strong></a> und ein <strong>breites Service- und Unterstützungsangebot</strong> wie Sprechstunden und Beratungen, das zur Professionalisierung beiträgt. Ein <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/beratung-expertinnen-netzwerk" target="_blank" rel="noopener">Expert*innen-Netzwerk</a> (in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft) deckt eine umfangreiche Palette an Themen ab.</p>
<h2><strong>Für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene: Workshops und Förderprogramme </strong></h2>
<p>Die Beratungsangebote und Einzelcoachings wurden durch Workshops in Kooperation mit dem VPBy (Verband für Popkultur in Bayern) ergänzt. Niederschwellige Einstiegshilfen für junge Bands bieten Basisworkshops zu Themen wie Soundcheck, Bühnenpräsentation, Marketing, Booking, Einführung ins Musikbusiness. Fortgeschrittene finden Antworten auf speziellere Fragen, z.B. zur Optimierung des Bühnensounds, zum Online-Marketing, zu medienrechtlichen Problemen oder zur Planung einer Albumveröffentlichung.</p>
<figure id="attachment_15089" aria-describedby="caption-attachment-15089" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15089 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg" alt="Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15089" class="wp-caption-text">Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis</figcaption></figure>
<p>Die Workshop-Angebote sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung des „Sprungbrett“-Bandwettbewerbs. Ziel ist es, dessen Fördergedanken auszubauen und den Wettbewerbscharakter zu reduzieren. Seit 2021 ist das „<strong>Bandcamp</strong>“ das Herzstück des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sprungbrett-Förderprogramms</strong></a>. Das intensive Wochenende im Sommer bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis, inspirierenden Workshops, Q&amp;A-Sessions und praxisnahen Coachings. Expert*innen teilen Insights und Know-how über das Musikbusiness, vermitteln Basics und geben konkrete Tipps. Genauso wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl, das hier entsteht, die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung sowohl zwischen den Bands als auch mit den Workshop-Dozent*innen.</p>
<p>In zwei Liveshows im September zeigen dann acht Münchner Acts, was die Newcomer*innen-Szene musikalisch zu bieten hat. Durch Publikums- und Juryvoting ermittelt, erhalten vier der acht Acts – dank der Förderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München – eine einmalige finanzielle Unterstützung zur künstlerischen Weiterentwicklung (in Höhe von 1.500 Euro) und spielen gemeinsam die große Abschluss-Show im Dezember.</p>
<h2><strong>Munich Music Booster: Förderung für die Münchner Musikszene</strong></h2>
<p>Eine weitere Unterstützung <span style="letter-spacing: -0.008em;">können Acts in Form des </span><strong><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://blog.feierwerk.de/munich-music-booster-foerderung-der-muenchner-popmusikszene/" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Boosters</a></strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> erhalten: Um ein Projekt zu verwirklichen oder zu perfektionieren reichen manchmal kleine Beträge aus. Das ist die Idee eines neuen Förderkonzepts, das seit Herbst 2023 vom Kulturreferat finanziert wird. Ein Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro hilft Newcomer*innen, neuen Veranstalter*innen, Kollektiven, Bands, künstlerischen DJs, Producer*innen etc. dabei, Ideen und Projekte schnell auf den Weg zu bringen &#8211; ohne großen Aufwand und ohne großes Budget. Gefördert wurden bisher zum Beispiel Songproduktionen, Releases von der Single bis zum Album, Musikvideodrehs, Design und Promotion, Mini-Touren, Equipment für den Studioausbau oder spannende Veranstaltungsformate. Einen Blick auf die geförderten Projekte kann man </span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen" target="_blank" rel="noopener">hier</a><span style="letter-spacing: -0.008em;"> werfen.</span></p>
<p>Sowohl im Beratungsalltag als auch beim 1. Münchner Popmusik-Hearing 2018 wurde von Seiten der Szene immer wieder der Wunsch nach einer kleinteiligen, schnellen und unkomplizierten Förderung formuliert, den die Feierwerk Fachstelle Pop auch in Richtung Politik und Verwaltung kommunizierte. Im Umfeld von <a href="https://blog.feierwerk.de/listen-to-munich-10-schritte-zu-einer-popkonferenz/" target="_blank" rel="noopener">„LISTEN TO MUNICH“ 2022</a> stellten die Stadtratsfraktionen der Grünen und der SPD schließlich einen gemeinsamen Antrag. In Abstimmung und mit Unterstützung des Kulturreferats entwickelte und realisierte die Feierwerk Fachstelle Pop dann das oben beschriebene Konzept des „Munich Music Booster“.</p>
<h2><strong>Sound Of Munich Now: Münchens Musikvielfalt an einem Abend</strong></h2>
<p>Große Konzerte, große Medienpräsenz und die perfekte Gelegenheit, großartige Musik zu entdecken: Beim weithin bekannten <a href="https://blog.feierwerk.de/sound-of-munich-now-muenchens-musikszene-im-viertelstundentakt/" target="_blank" rel="noopener">SOUND OF MUNICH NOW</a>, das 2009 in Kooperation mit der <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Sound_of_Munich_Now" target="_blank" rel="noopener">Süddeutschen Zeitung</a> ins Leben gerufen wurde, präsentieren sich jedes Jahr 20 Acts, die den aktuellen Sound, die verschiedenen Musikrichtungen, die Diversität und die musikalische Kreativität Münchens am besten widerspiegeln. Mit dem kuratierten Festival bieten die Süddeutsche Zeitung und das Feierwerk eine Plattform für den Austausch der Münchner Szene. Auf zwei Bühnen im selben Raum erleben die Besucher*innen in fünf Stunden nonstop und im Viertelstundentakt 20 Acts aus Münchens vielfältigen Musikszenen. Wo sonst bekommt man so viele Bands an einem Abend zu sehen?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck-14-1024x683.jpg" title="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" alt="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" /></div>
<p>Coronabedingt entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop in den Jahren 2020 bis 2022 in Zusammenarbeit mit der Video-Crew von Ideal Entertainment ein digitales Konzept, das den Acts eine nachhaltige Präsentation und große Reichweite für ihre Musik ermöglicht. Auch nach der Rückkehr des Festivals in die Konzerthalle bleibt das Format fester Bestandteil des Festivals. Alle seit 2020 produzierten Videos sind auf dem <a href="https://www.youtube.com/@SoundOfMunichNow/" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Kanal von Sound Of Munich Now</a> zu sehen.</p>
<h2><strong>Sprachrohr sein: Münchner Pop-Musiker*innen eine Stimme geben</strong></h2>
<p>Weniger im Rampenlicht, aber zentraler Bestandteil der Arbeit der Feierwerk Fachstelle Pop sind der direkte Kontakt und Dialog mit den Akteur*innen der Münchner Musikszenen und die Vernetzung aller, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Gemeinsam mit dem <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat</a>, dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener">Jugendkulturwerk</a> und dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</a> arbeitet die Feierwerk Fachstelle Pop an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verstetigung der Popförderung in der Stadt. Ziel ist es, ein kohärentes, aufeinander abgestimmtes Konzept der Popularmusikförderung in der Stadt zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den Musikszenen kontinuierlich auszubauen.</p>
<p>Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelt Anliegen und Ideen verschiedenster Akteur*innen der lokalen Popmusikszenen, fasst diese zusammen, identifiziert Bedarfe und Problemfelder, gibt Empfehlungen und Anregungen und tritt als Mittlerin zwischen Szenen, Politik und Stadtverwaltung auf. Im Jahr 2014 gelang es beispielsweise, das <strong>Dauerthema Proberaummisere</strong> wieder auf die administrativ/politische Tagesordnung zu setzen. Oberbürgermeister Dieter Reiter nahm das Thema in sein 100-Tage-Programm zum Amtsantritt auf. Im Juli 2015 wurde eine „Beschlussvorlage Musikproberäume“ vom Kulturausschuss einstimmig angenommen und vom Münchner Stadtrat verabschiedet.</p>
<h2><strong>Zuhören und Vernetzen: Erstes Münchner Popmusik-Hearing und Netzwerktreffen</strong></h2>
<p>Beim <a href="https://blog.feierwerk.de/das-erste-muenchner-popmusik-hearing-was-hats-gebracht/" target="_blank" rel="noopener">1. Münchner Popmusik-Hearing</a> wurden Ende Dezember 2018 die konkreten Bedürfnisse und Visionen verschiedenster Akteur*innen der hiesigen Popmusikszene sichtbar gemacht und gesammelt. Von großen und visionären Projektideen bis hin zu sehr konkreten und kleinteiligen Vorschlägen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pop-Produktion in München reichte der Input der Szene. Über 100 Teilnehmer*innen &#8211; Musiker*innen, Leute von Labeln/Verlagen, Booker*innen, Agent*innen, Manager*innen, Promoter*innen, Proberaumanbieter*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen &#8211; kamen zu der vom Kulturreferat in Kooperation mit der Feierwerk Fachstelle Pop und dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung. „<em>Innerhalb der nächsten Wochen werden die Anliegen sortiert und gewichtet, damit passende Fördermaßnahmen erarbeitet werden können, darunter auch kleinere, niederschwellige Angebote. Ideen, deren Umsetzung unkompliziert ist, sollen rasch aufgegriffen werden</em>“, kündigte das Kulturreferat in einer Pressemitteilung an. Als Ergebnis des Pophearings wurden 2019 wichtige Förderprogramme und Maßnahmen speziell für Popmusikschaffende eingeführt: Die Pop-Produktionsstipendien, die Pop-Programmförderung und die Mietzuschüsse für Musikproberäume. Im Jahr 2020 wurde im Kulturreferat eine Stelle nur für Popmusik besetzt, die diese Förderprogramme umsetzt.</p>
<figure id="attachment_15088" aria-describedby="caption-attachment-15088" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15088 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg" alt="Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15088" class="wp-caption-text">Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München</figcaption></figure>
<p>Weiterhin richtet sich das weitgehend informelle Jour-fixe-Format „<a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/detail/2024-09-09-ausgabe-31-welchen-support-braucht-musik-muenchen" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>“ seit Ende 2016 an alle, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Alle zwei Monate treffen sich Musiker*innen, Künstler*innen, Booker*innen, Manager*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen, Clubbetreiber*innen, Labelleute, Musikverlagsleute, Medienleute, Grafiker*innen usw. genreunabhängig in wechselnden Locations quer durch die Stadt. Ein kurzer inhaltlich-informativer Input zu wechselnden, stets aktuellen Themen &#8211; moderiert von der Feierwerk Fachstelle Pop &#8211; eröffnet jeweils den Abend. Der vielleicht wichtigste Tagesordnungspunkt ist das freie, themenunabhängige Netzwerken. Darüber hinaus gibt es Raum, die eine oder andere Idee gemeinsam auszuhecken, weiterzuspinnen und eine Eigendynamik entstehen zu lassen.</p>
<h2><strong>Ein Ohr für die Szene: Listen To Munich &#8211; die Popkonferenz für München</strong></h2>
<p>Impulse und Vorträge, Talks und Diskussionen, Think Tanks, Lightning Talks, Best Practices, Workshops, Netzwerktreffen, eine Public Demo Listening Session, ein Nachtspaziergang durch Münchner Clubs und spannende Live-Acts: Die erfolgreiche Premiere des neuen Konferenzformats ging im Jahr 2022 mit über 600 Teilnehmenden über die Bühne. Am 15. und 16. November 2024 bietet <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a> wieder allen Akteur*innen der Szene &#8211; vom Branchenprofi bis zum Musikneuling &#8211; Plattformen zum Speeddating, Connecten und Netzwerken sowie jede Menge Input zu Themen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und weiterbringen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt der Popkonferenz für München dreht sich 2024 um die <strong>kommunale Popförderung, die Kulturpolitik des Freistaats, Förderlogiken und -strukturen in Bund, Land und Kommune und der Forderung nach vollwertiger Anerkennung als Kultur</strong>. Weitere Panels beschäftigen sich mit dem <strong>Konzertstandort München, der Nachtökonomie, dem Standortfaktor Pop und dem Dauerthema Raumknappheit für Kultur</strong>. Mit Spannung erwartet wird die Präsentation der „Creative Tide-Studie zu den Münchner Musikspielstätten“.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz-10-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz (10)" alt="" /></div>
<p>Wo gibt es konkret Geld, Hilfe und Know-how für neue Ideen? Zwei Q&amp;As zu Förderprogrammen mit dem Fokus Musiker*innen bzw. Veranstalter*innen geben hilfreiche Tipps. Praktisches Know-how und Insights vermitteln der Crashkurs Musikbusiness, Q&amp;A mit Macher*innen der Münchner Musikbranche, Impulse und Workshops zu den Themen Veranstaltungsanmeldung, How to TikTok, Musiklabels oder Überleben im Popkapitalismus sowie ein Vortrag zu Hintergründen des Konzertbusiness und der Entwicklung von Möglichkeitsräumen. Immer wieder aktuelle Themen sind popkulturelle Brandmauern, ökologische Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen, Machtmissbrauch im Musikbusiness, Awareness, Diversity und Inklusion.</p>
<h2><strong>Direkte Gespräche auf Augenhöhe: Speeddatings mit Politik und Verwaltung </strong></h2>
<p>Wegen des persönlichen 1:1-Charakters stießen die Speeddating-Runden mit Stadtverwaltung und Politiker*innen schon bei Listen To Munich 2022 auf großen Anklang. Die Konferenz ist ein Anlass, die Akteur*innen der Szenen mit den für ihre Anliegen Zuständigen zusammenzubringen und die Kontakte zu stärken, um den Austausch zu verbessern. Zu Zweiergesprächen und zum Netzwerken treffen sich bei der Popkonferenz 2024 die Münchner Musikszenen mit Mitarbeiter*innen aus der Münchner Stadtverwaltung, dem Bezirk Oberbayern, Bezirksausschuss 18 Untergiesing-Harlaching, der <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Moderation der Nacht</a> (MoNa), dem JugendKulturWerk München, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, <a href="https://www.kjr-m.de/" target="_blank" rel="noopener">Kreisjugendring München-Stadt</a>, Veranstaltungs- und Versammlungsbüro Kreisverwaltungsreferat München, Kulturreferat München, Referat für Klima- und Umweltschutz sowie Referat für Stadtplanung und Bauordnung und mit Politiker*innen der Fraktionen CSU/Freie Wähler, Die Grünen/Rosa Liste, SPD/Volt und  Die Linke/Die PARTEI.</p>
<h2><strong>Kulturförderung: 500 Millionen Euro für 500 kleine Clubs und Proberäume?</strong></h2>
<p>„Warum klingt die Forderung nach 500 Millionen Euro für einen Club-Neubau extrem – für ein neues Klassik-Konzerthaus, finanziert durch Steuergelder, gilt das aber als die Low-Budget-Variante? Wie wäre es mit 500 kleinen Clubs und Proberäumen für den Nachwuchs – auch im Sinne von <strong>gesellschaftlicher Teilhabe</strong>? Und wenn ja, wer sollte das dann bezahlen – und warum?“</p>
<p>Das ist eine gute Einstiegsfrage in den Talk und die Diskussionen über Kulturpolitik bei <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a>. Man könnte auch fragen, warum Musikclubs baulich immer noch nicht als Kulturorte gelten, sondern weiter als &#8222;Vergnügungsstätten&#8220; (laut Wikipedia also auf einer Ebene mit &#8222;Bordellen, Swingerclubs, Sexshops mit Videokabinen, Spielhallen und Wettbüros&#8220;)?</p>
<p>Steht hinter vielen Strukturen nach wie vor also ein Kulturbegriff, der der Popkultur ihren vollen Wert abspricht oder doch zu mindestens anzweifelt? Demgegenüber hat sich in der kommunalen Popförderung in den letzten Jahren durchaus viel getan, viel verändert und viel bewegt. „Rap ist genauso wertvolle Kultur wie Klassik, moderne elektronische Clubmusik genauso relevant wie Instrumentalmusik vergangener Jahrhunderte“, betont <strong>Dominik Krause, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München</strong>, in seinem Grußwort zu Listen To Munich, dessen Schirmherr er auch ist, und fragt: „Aber was heißt das nun konkret für Münchens Popkultur und deren Strukturen, für Musiker*innen und ihr Publikum &#8211; aber auch für Politik und Verwaltung, für die städtischen Haushalte und große Kulturbauprojekte?“ Listen To Munich möchte gemeinsam mit allen Speaker*innen und der Musikszene den Diskurs dazu vertiefen und neue Visionen, Ideen und Konzepte für die Zukunft der Popmusik in München, Bayern und darüber hinaus entwickeln.</p>
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		<title>Munich Music Booster: Förderung der Münchner Popmusikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Scheidegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 11:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der Feierwerk Fachstelle Pop eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der Munich Music Booster war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a> eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Booster</a> war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als Überbegriff für gegenwartsbezogene Musik, die sich durch Vielfalt auszeichnet. Unsere Definition ist auch auf unserer <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> zu finden.</p>
<p>Insgesamt werden seitdem 50.000 Euro jährlich vom <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat der Landeshauptstadt München</a> für den Munich Music Booster zur Verfügung gestellt. Die Feierwerk Fachstelle Pop ist für die Verwaltung und Vergabe zuständig.</p>
<h2>Kreative Szene der Stadt schickt 200 Bewerbungen</h2>
<p>Wir waren natürlich sehr gespannt, wie die Förderung angenommen wird, wie viele Künstler*innen überhaupt davon mitbekommen hatten. Doch die Sorgen waren völlig unbegründet: Tröpfelten die Bewerbungen anfangs noch vereinzelt ein, bekamen wir in den zwei Tagen vor Ende der Deadline einen Schwall von Anträgen – insgesamt über 200 Bewerbungen haben die Feierwerk Fachstelle Pop für die neue Förderung erreicht.</p>
<p>Von jung bis alt (oder zumindest älter), und aus diversen Hintergründen stellten die Bewerber*innen ihre Projekte vor und tippten ihre Projektbeschreibungen für den Online-Antrag fleißig auf unserer Webseite ein.</p>
<h2>In München gibt’s nicht nur Oper und Theater</h2>
<p>Die Jury durfte sich dann für die Auswahl sehr viel spannende Musik anhören: Von Drum’n’Bass über Metal bis zu experimentellem Pop war alles mit dabei. München zeigte sich dabei von seiner wunderbar kreativen Seite. Die Vielfalt der Anträge beweist, dass jede (Nischen-) Musikrichtung einen Platz in der Stadt verdient hat. Unter den Projekten waren aber nicht nur Bands und aktive Musiker*innen, es waren auch wahnsinnig innovative Ideen mit dabei, von selbst gefertigten Deko-Elementen für Partys über Soundcollagen hin zu Workshops zu verschiedenen Pop-Themen. Und auch meine Search-History am Arbeitscomputer stiftet seitdem für jeden Algorithmus Verwirrung.</p>
<h2>Der unangenehme Teil: eine Entscheidung treffen</h2>
<p>Leider konnten nicht alle Projekte auch einen Zuschuss bekommen, die Jury der Feierwerk Fachstelle Pop musste sich entscheiden. Um die Auswahl neutral zu halten, kam ein Punktesystem zum Einsatz, das nach den Kriterien <strong>Diversität</strong>, <strong>Relevanz </strong>für die Münchner Szene, <strong>Empowerment</strong> durch die Förderung, <strong>Outcome</strong> und <strong>Dringlichkeit</strong> bewertet. Danach wurden die Projekte ausgewählt und den Künstler*innen zugesagt.</p>
<p>Und an alle, die keine Zusage im Postfach hatten – das war und ist auch für sie nicht das Ende der Aussicht auf einen Projekt-Zuschuss. Es wird wieder eine Chance geben. Auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Munich Music Booster</a> können Interessierte sich über aktuelle und kommende Ausschreibungen und Bewerbungsphasen informieren.</p>
<p>Bis dahin sind wir auf jeden Fall gerne mit Beratungsangeboten da oder freuen uns, interessierte Künstler*innen beim <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>, <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener">Listen To Munich</a> oder anderen Events zu treffen.</p>
<h2>Workshop, Videodreh, Konzertformat: geförderte Projekte 2023</h2>
<p>Und nun zum erfreulichen Teil – die positiven Rückmeldungen, die wir einigen Bewerber*innen geben konnten. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie vielfältig die geförderten Projekte aus 2023 sind, hier eine kleine Auswahl an tollen Beispielen:</p>
<p><strong>Workshop für DJs &#8222;Kollektivis&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14998" title="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png" alt="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" width="327" height="327" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis.png 500w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /></p>
<p>Genre: DJ, Divers</p>
<p>Die geförderte Person schrieb dazu: „Das Interesse an dem DJing, der elektronischen Musikproduktion und dem Veranstalten von Raves breitet sich immer weiter in der Gesellschaft aus. Mit der wachsenden Subkultur-Szene kommen mehr Personen in Kontakt mit der Veranstaltungstechnik. Aus diesem Grunde organisierte <a href="https://www.instagram.com/kollektivis.muenchen/" target="_blank" rel="noopener">Kollektivis e.V.</a> einen Workshop gezielt für DJs, Veranstalter*innen &amp; Booker*innen, die tiefer in die Materie einsteigen wollen.“</p>
<p>Das hier aus Eigeninitiative organisierte Skill-Sharing ist wichtig für gut funktionierende Events. Auch hinter der Bühne ist geschultes Personal essenziell für die Subkulturszene.</p>
<p><strong>Musikvideo &#8222;Cheating Dreams&#8220; von LAORAY</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15000" title="LAORAY_C_PosterLARORAY" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg" alt="LAORAY_C_PosterLARORAY" width="324" height="324" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" />Genre: Pop</p>
<p>LAORAY zeigt sich als authentische Pop-Newcomerin – ihr erstes Musikvideo hilft ihr eine höhere Präsenz zu erreichen und bietet allen Mitwirkenden des Musikvideos die Chance, diese Produktion in deren Portfolio aufzunehmen.</p>
<p>Hier gehts zum Video:</p>
<p><u><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GYAIg0CBhEg">LAORAY &#8211; Cheating Dreams (Official Music Video) (youtube.com)</a></u></p>
<p><strong>Organisation, Werbung und Social Media für </strong><strong>Konzertformat &#8222;Rhythm Riots“ </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15001" title="RhythmRiots_C_RandomendMusic" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png" alt="RhythmRiots_C_RandomendMusic" width="330" height="330" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1.png 500w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Genre: divers</p>
<p><a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/events/rhythm-riots/" target="_blank" rel="noopener">Rhythm Riots</a> von Randomend Music ist ein neues Konzertformat für Schulbands und andere aufstrebende Newcomer*innen. Ein erstes Event in der Glockenbachwerkstatt fand nach der geförderten Planung, Organisation und Social Media Arbeit im Januar 2024 statt. Gefördert wird Nachwuchs im Gitarrenmusikbereich der Stadt München.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Single Produktion &#8222;Duo Natyra und Daniela&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14999" title="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg" alt="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" width="328" height="328" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" />Genre: Electronic, Dance</p>
<p>Die Kollaboration der beiden Musiker*innen aus unterschiedlichen Hintergründen kommt mit diesem neuen Münchner Projekt zur Geltung. Daniela kommt aus dem Bereich elektronischer Clubmusik, als Komponistin, Producerin und Liveact. Natyra ist eine Pianistin, mit Masterabschluss in klassischer Musik. Sie kombinieren experimentelle elektronische Musik mit Jazz, Klassik und Minimalismus. Die beiden queeren Frauen wollen mit <a href="https://www.danielalaluz.com/danielalaluzandnatyra" target="_blank" rel="noopener">ihrem Projekt</a> einen Safe Space gestalten und soziale Grenzen aufbrechen.</p>
<p>Für die Übersicht aller geförderten Projekte aus dem Jahr 2023, besucht unsere Webseite: <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen">Feierwerk | Munich Music Booster Förderungen</a></p>
<p>Auf dem Beitrags-Titelbild ist ebenfalls eines der geförderten Projekte 2023 zu sehen: <a href="https://www.instagram.com/dawarwas_/" target="_blank" rel="noopener">DaWarWas</a> mit der Produktion ihrer Single &#8222;Pulp Fiction&#8220;.</p>
<h2>Dran bleiben: Weitere Förderrunden</h2>
<p>Der Munich Music Booster geht in die nächsten Runden. 2024 werden es insgesamt vier Ausschreibungen sein, 2025 planen wir gerade. Wir halten euch auf dem Laufenden! Schaut immer wieder auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> vorbei, um informiert zu bleiben.</p>
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		<title>Booking, Image, Releases: Workshops für die Musikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Pietsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Feierwerk Fachstelle Pop ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &#38; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch Workshops an, in denen wichtige Themen zum Musik-Business vermittelt werden. Etwa was die GEMA [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &amp; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine" target="_blank" rel="noopener">Workshops</a></strong> an, in denen <strong>wichtige Themen zum Musik-Business</strong> vermittelt werden. Etwa was die GEMA ist, was bei Steuern und Abgaben zu beachten ist, aber auch, wie man an Gigs kommt oder durch Social Media eine größere Zielgruppe erreichen kann. Auch Menschen mit mehr Erfahrung können hier noch etwas dazulernen, da die Workshops verschiedene Vorkenntnisse voraussetzen (Basic, Advanced und Professional).</p>
<p>Weil ich die Themen alle super interessant finde und noch ein kleiner Musikbusiness-Neuling bin, habe ich mich gleich für fast alle Workshops angemeldet, um direkt am Anfang meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau möglichst viel mitnehmen zu können.</p>
<h2>Booking für Musiker*innen: Was ist wichtig?</h2>
<p>Der erste Workshop handelte vom Thema Booking, entsprach dem Level Basic und wurde von <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/team#c6366" target="_blank" rel="noopener">Alessa Patzer</a></strong> gehalten. Alessa kann als ehemalige Bookerin super Tipps für den ersten Kontakt zwischen Künstler*innen und  Booker*innen geben. Erfahrungsbasiert vermittelt sie, was man als Musiker*in im Kontakt mit Booker*innen beachten sollte, welche Dos und Don&#8217;ts es gibt und wo man am besten nach Auftritten sucht. An dem Workshop nahmen viele Musiker*innen teil, die entweder als Solo-Artists auftreten oder in einer Band spielen, sodass verschiedenste Erfahrungen mit eingebracht wurden. So haben wir zum Beispiel gelernt, was beim Pressematerial, das man als Künstler*in an Booker*innen schickt, zu beachten ist, welche Fotos und Videos man verwenden sollte und wie man einen Pressetext schreibt.</p>
<p>Der Workshop war besonders hilfreich für Menschen, die noch komplett am Anfang ihrer musikalischen Reise stehen und vielleicht ein bisschen überfordert sind mit der Kontaktaufnahme zu Booker*innen. Aber auch für Leute, die schon ihre ersten Aufritte hatten und sich unsicher sind, wie sie sich weiter professionalisieren können, ist dieser Workshop hilfreich.</p>
<h2><strong>Künstler*innen-Identität und CI für FINTA+</strong></h2>
<p>Bei einem weiteren Workshop, den ich besucht habe, ging es darum, wie FINTA+ Personen sich als Künstler*innen eine Identität und Corporate Identity (CI) aufbauen können. Der Workshop wurde von <strong>Leandra Preißler</strong> gehalten. Sie ist Gründerin ihrer eigenen Coaching Agentur und hat unter anderem 10 Jahre lang als Künster*innenmanagerin gearbeitet. Seit 2014 ist sie federführend für das Spitzenförderprogramm <strong><a href="https://bandpool.de/" target="_blank" rel="noopener">Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg</a></strong> zuständig.</p>
<p>Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde, bei der wir erzählen konnten, wer wir sind und was wir gerne von dem Abend mitnehmen möchten. Unter anderem war eine DJ anwesend, die schon länger im Business ist und sich umorientieren und mehr auf eigene Projekte fokussieren möchte. Ihr Ziel ist es, einen neuen Weg zu finden, wie sie mit ihrem Onlineauftritt ihre gewünschte Zielgruppe erreichen kann, ohne Social Media zu einem Vollzeitjob zu machen. Eine weitere Teilnehmerin steht noch am Anfang: Sie ist Jazz- und Soul-Sängerin, und hatte bereits mehrere kleine Auftritte. Jetzt möchte sie anfangen, sich eine eigene Künstlerinnen-Identität aufzubauen, da sie bald ihre eigene Musik veröffentlichen wird.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_180113361/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194109654/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194037973/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>

<h2>Künstler*innen-Identität und Image</h2>
<p>Doch was ist überhaupt eine <strong>Künstler*innen-Identität</strong>, was ein <strong>Image</strong> und wie baue ich mir beides auf? Diese Fragen wurden gleich zu Beginn beantwortet. Kurzgefasst ist die Künstler*innen-Identität unser kreatives Selbst und die individuelle Ausdrucksweise einer Person in ihrem gesamten künstlerischen Schaffen. Unser Image ist das Bild von uns, das wir nach außen tragen und wie dieses wiederum von unseren Konsument*innen wahrgenommen wird.</p>
<p>Als wir  den theoretischen Teil geschafft hatten, wurden uns verschiedene Bilder von Musiker*innen gezeigt, zu denen wir sagen sollten, welchen Eindruck wir von ihnen haben. Unter anderem waren Lizzo, Beyoncé, die Foo Fighters und Taylor Swift dabei. Je nachdem, wie gut wir uns mit den Musiker*innen auskannten, hatte jede von uns ein unterschiedliches Bild von ihnen. Gleichzeitig spielten beim Beurteilen der Menschen natürlich auch unsere eigenen Erfahrungen eine Rolle. Es war total spannend, wie unterschiedlich die Künstler*innen von den Teilnehmerinnen wahrgenommen wurden und aus welchen Gründen sie ihre Meinung über die jeweiligen Künstler*innen gebildet hatten.</p>
<h2>Das Image kreieren: Let’s Bumble!</h2>
<p>Danach ging es ans Bumblen. Wer die App „Bumble“ kennt und sich wie ich schon durch zahlreiche Profile durchgeswiped hat, kennt den Aufbau eines Profils sicher. Ein eigenes zu erstellen ist aber manchmal gar nicht so leicht. Vor allem, seine Vorzüge hervorzuheben, ohne ein falsches Bild von sich zu vermitteln, stellt eine Schwierigkeit dar. So war bei dieser Aufgabe eine gute <strong>Selbsteinschätzung</strong> und das Fokussieren auf die eigenen Kernpunkte wichtig. Da ein paar von uns Teilnehmer*innen selbst keine Musik machen, sollten wir uns die Instagram-Profile unserer Sitznachbar*innen angucken, und uns so ein Bild über die andere Person machen. Auf diese Weise konnten wir danach das Selbstbild der Künstler*innen mit der von uns wahrgenommenen Außenwirkung vergleichen.</p>
<p>Am Ende sollten wir uns sogenannte „Kennwörter“ zu unseren Künstler*innen überlegen. Also Wörter, die wir mit der Musik assoziieren. Das konnten jegliche Begriffe sein: Vom Outfitstyle über den Musikstil bis hin zum Haustier. Indem wir diese Begriffe dann zu den Überpunkten: Musik, Social Media, Pressematerial, Merch, Live und IVs zugeordnet haben, konnten wir daraus das Image der Künstlerin / des Künstlers bilden.</p>
<p>Bei der Musikerin, mit der ich in einer Gruppe war, haben wir uns unter anderem die Farbe „Pink“, ihre Lieblingsfarbe, als Kennwort überlegt. Diese konnten wir dann super beim Social Media-Auftritt, Merch und Pressematerial einbinden: Auf Social Media etwa Bilder mit passenden Farben wählen und sich in entsprechenden Farben anziehen (pinkes Oberteil). Wir haben außerdem gelernt, wie wichtig es ist, eine Farbe für sich zu beanspruchen, um einen <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu haben. Das sieht man momentan sehr prägnant bei <strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UCy3zgWom-5AGypGX_FVTKpg" target="_blank" rel="noopener">Olivia Rodrigo</a></strong> mit der Farbe Lila. Bei meiner Künstlerin habe ich mir als zweite Farbe „Braun“ überlegt, da ich finde, dass sie gut mit der Jazz- und Soul-Musik harmoniert und einen leichten „vintage touch“ gibt. Zum Ende hin haben wir dann noch gelernt, was bei einem Pressetext alles zu beachten ist.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20231128_183119967/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops Release Planung" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20231128_190145910/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_190145910-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops Release Planung" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_190145910-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_190145910-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_190145910-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_190145910-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_190145910-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20231128_194207728/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_194207728-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops Release Planung" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_194207728-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_194207728-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_194207728-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_194207728-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_194207728-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>

<h2>Release Planung: Strategien und How To</h2>
<p>In dem dritten Workshop, an dem ich teilgenommen habe, ging es darum, wie man als Musiker*in am besten einen Release plant. Es waren Künster*innen in jedem Alter dabei, aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen und auch unterschiedlich viel Erfahrung mit Release Planung mitbrachten. Nach einer kurzen Kennenlernrunde hat uns die Dozentin <strong>Antje Zelnitschek</strong> von <a href="https://fame-recordings.de/" target="_blank" rel="noopener">F.A.M.E. Recordings</a> erstmal einen <strong>Einblick in die Musikindustrie</strong> gegeben: Wer sind die Big Player und auf was kommt es an, um ein gutes Label zu bekommen, das einen in seinem Schaffen unterstützt?</p>
<p>Die Kernaufgaben eines Labels sind vielfältig. Sie kümmern sich unter anderem um das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, den Vertrieb, die Grafiken und die rechtlichen Angelegenheiten einer Künstler*in. Danach konnten wir anhand von Statistiken sehen, wie sich einzelne Medien, über die Musik konsumiert wird, in ihrer Beliebtheit über die Zeit verändert haben. So geht der Verkauf von CDs momentan stark zurück, gleichzeitig steigt vor allem in den letzten Jahren der Absatz von Vinyl wieder stark an. Doch am beliebtesten ist momentan zweifellos das Streamen von Musik. Anhand von einer Grafik wurde uns gezeigt, wer alles beim Streaming so mitverdient, wodurch der Anteil, den die Musiker*innen selbst daran verdienen, sehr klein ist.</p>
<h2>Release Planung – so geht’s!</h2>
<p>Mit diesem Überblick im Gepäck ging es dann direkt richtig los an die Release Planung. Ich glaube, den wichtigsten Punkt, den wir alle mitgenommen haben ist, dass man möglichst früh anfangen muss. Denn bei der Schnelllebigkeit von Social Media kann man schnell untergehen. Es gibt aber auch viel zu beachten: Ob man nur digital oder auch physisch releasen möchte, bis hin zu welchen Songs man ein Musikvideo drehen will. Heutzutage sind aber vor allem auch die Sozialen Netze sehr wichtig. Zu beachten ist dabei vor allem die <strong>Authentizität</strong>, um Erfolg zu haben. Wenn man merkt, dass es einem keinen Spaß macht, über Social Media zu promoten, gibt es auch andere Wege, um sich eine Reichweite aufzubauen. Beispielsweise mit Newslettern oder physischen Medien wie Flyern und Plakaten. Die Hauptsache ist, seine Musik zu kommunizieren.</p>
<h2>Know-how und Networking</h2>
<p>Insgesamt kann ich sagen, dass mir alle Workshops, die ich besucht habe, sehr viel Spaß gemacht haben. Ich konnte viel lernen und habe viele tolle Menschen kennenglernt. Denn gerade, um mit anderen Leuten aus der Musikindustrie in Kontakt zu kommen und zu connecten, sind die Workshops richtig hilfreich.</p>
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		<title>Von der Idee zum eigenen Song bei den FINTA+ Music Days</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Göttl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die FINTA+ Music Days, die von 2. bis 4. November 2023 in der Feierwerk Südpolstation stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die <strong>FINTA+ Music Days</strong>, die von 2. bis 4. November 2023 in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Südpolstation</strong></a> stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, inter, nicht binäre, trans und agender Personen), veranstaltet vom <strong><a href="https://popkultur.bayern/" target="_blank" rel="noopener">Verband für Popkultur in Bayern</a></strong>, der Feierwerk Südpolstation und der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a></strong>.</p>
<h2>Professionelle Unterstützung</h2>
<p>DJ <strong>Bi Män</strong> führte die Teilnehmer*innen in die Welt des <strong>DJing</strong> ein und vermittelte ihnen wertvolles Wissen und Kenntnisse über Songstrukturen, Key, BPM, Beatmatching und mehr. <strong>Juc</strong> erklärte die ersten Schritte im (elektronischen) <strong>Producing</strong> und half dabei, eigene Beats zu kreieren. Beim <strong>Songwriting</strong>-Workshop mit <strong>Taiga Trece</strong> stiegen die Teilnehmer*innen ins Bauen von Reimen, Texten und Melodien ein. Konkret sah das so aus:</p>
<h2>So finde ich Ideen für meinen Song</h2>
<p>Im <strong>Workshop Songwriting</strong> gab es ein einfaches Ziel: Innerhalb dieser drei Tage sollte <strong>ein Song pro Teilnehmerin</strong> entstehen. Nichts leichter als das, oder? Für den Anfang gab es eine einfache Übung: 10 Minuten Schreiben, um alle Gedanken einmal aus dem Kopf zu bekommen. Ganz egal, ob es nur einzelne Wörter waren oder unzusammenhängende Sätze. Eine gute Übung, um zu merken, wie leicht es ist, einfach mal drauf los zu schreiben.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_BiMaen-c-Sandra-Eichenseher-300x300_c.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_BiMän c Sandra Eichenseher" alt="Finta+ Music Days 2023_BiMän c Sandra Eichenseher" /></div>
<p>Als Nächstes schauten wir uns Songs an und analysierten ihre Struktur. Wie sind die Strophen aufgebaut? Worum geht&#8217;s? Was will der Song aussagen? Dabei ist einem nicht nur viel Neues über seine Lieblingssongs aufgefallen, sondern man hat auch coole Songvorschläge der anderen kennengelernt. Als kurzer Einschub kam noch ein Theorieblock. Denn um einen Song zu schreiben, muss man natürlich wissen, wie dieser überhaupt aufgebaut ist: Strophen, Refrain, Bridge, und so weiter.</p>
<h2>So schreibe ich einen passenden Song</h2>
<p>Mit all diesen Informationen ging es los ans <strong>Songwriting</strong>: Das Thema des Songs zu finden fiel allen Workshop Teilnehmerinnen nicht sehr schwer, und es wurden bald Mindmaps und Themen Sammlungen erstellt, um die Gedanken dazu aufs Blatt zu bringen und eine Struktur herzustellen. Und in einem nahtlosen Übergang ging das ganze schon über ins Schreiben. Gar nicht so einfach, seine Gedanken in wenige Zeilen und Verse zu packen. Da haben die Köpfe ganz schön geraucht.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Mischen-c-Sandra-Eichenseher-683x1024.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_Mischen c Sandra Eichenseher" alt="" /></div>
<p>Bei so viel Denken und Schreiben durfte natürlich eines nicht fehlen: Die Essenspause. Dankenswerterweise hat die Südpolstation hier bestens für uns gesorgt. Es gab eine breite Auswahl an belegten Broten, Pizzastücke, Nudelsalat, Gemüse wie Karotten und Paprikas, Kaffee und Tee. Dabei wurde sich rege ausgetauscht mit den Teilnehmerinnen der anderen Workshops.</p>
<p>Alles in allem kann man sagen: Die Zeit ist nur so geronnen. Wie im Nu sind die Stunden vergangen und am Ende hatten alle einen vollständigen Song auf dem Papier stehen. Somit war dieser Workshop ein echter Erfolg!</p>
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		<title>Sound of Munich Now: Münchens Musikszene im Viertelstundentakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Bavaria Now]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Munich Now]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt Michael Bremmer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit Julia Viechtl von der Fachstelle Pop einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim Sound of Munich Now auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt <strong>Michael Bremmer</strong>, Redakteur der <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-festival-konzert-sound-of-munich-now-feierwerk-1.6299076" target="_blank" rel="noopener"><strong>Süddeutschen Zeitung</strong></a>, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit <strong>Julia Viechtl</strong> von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Munich Now</strong></a> auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 Formationen aus der Münchner Subkultur den aktuellen Popstandort München skizzierten: Hiphop von <strong>Gündalein</strong> traf hier auf Diskursrock von <strong>Raketenumschau</strong> oder Elektro-Pop von <strong>Fliegende Haie</strong>.</p>
<h2><strong>Die überzeugende Viertelstunde </strong></h2>
<p>Gerade mal<strong> 15 Minuten dauerte jeder Auftritt</strong>. Das verlangte nicht nur den Auftretenden eine ungemeine Konzentration ab. Wer hier das Publikum überzeugen wollte, musste von Anfang an alles geben. Aber auch der Wechsel auf der Bühne nach dem Auftritt war minutiös getaktet. Während schon auf der gegenüberliegenden Bühne die nächste Band spielte, baute die vorherige Band ihr Equipment ab, derweil zugleich die folgende Band ihres aufbaute. Da kam es auch schon mal vor, dass die Tontechniker noch mit dem Soundcheck beschäftigt waren, während Julia Viechtl oder Michael Bremmer zuversichtlich die nächste Band ansagten, die dann, kaum war die Anmoderation getätigt, auch tatsächlich pünktlich loslegte.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/SOMN23_Blushy-AM-c-Sara-Brahms-1024x769.jpg" title="Blushy-AM-c-Sara-Brahms" alt="Blushy-AM-c-Sara-Brahms" /></div>
<p>Obwohl also alles zur vollsten Zufriedenheit eines begeisterten Publikums gelang, das das Wechselbad der verschiedenen Musikgenres wie so eine Art Kneippkur der Münchner Popkultur genoss, suchte Julia Viechtl von der Feierwerk Fachstelle Pop selbstkritisch Verbesserungsmöglichkeiten für Folgeveranstaltungen.</p>
<h2><strong>15 Jahre Sound of Munich Now</strong></h2>
<p>Immerhin ist dieser Konzertmarathon seit 2009 im Feierwerk beheimatet. Im Grunde wurde er auch hier geboren, nachdem 2008 der Süddeutschen Zeitung vom <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-rockbuero-sued/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rockbüro Süd</strong></a> in Zusammenarbeit mit der Rock Antenne für einen von ihr auf dem Tollwood ausgetragenen Newcomer-Wettbewerb der bayerische Rockpreis verliehen wurde. Schon damals war es vor allem Michael Bremmer gewesen, dessen Engagement für eine solche Musikförderung längst nicht mehr in die dafür vorgesehene Arbeitszeit passte. Dabei war ohnehin alles ursprünglich ganz anders geplant gewesen. Eigentlich wollte Bremmer nur mit der Junge-Leute-Redaktion eingesandte Demo-Tapes von jungen bayerischen Bands auswerten und den besten Musiker*innen sodann als Gewinn des Wettbewerbs Auftritte im Vorprogramm der richtig großen Acts vermitteln, die auf dem <strong>Tollwood</strong> spielen. Weil die Agenturen, mit denen diese großen Acts zusammenarbeiten, oft genug aber selbst schon die passenden Vorgruppen engagiert hatten, erfand er das mehrtägige <strong>Stadt-Land-Rock-Finale</strong>, das nun in einem eigenen Zelt auf dem Tollwood alle Sieger*innen der SZ-Ausschreibung vorstellte.</p>
<h2>Nachhaltigkeit für die Münchner Szene</h2>
<p>Als die Süddeutsche dafür dann den Rockpreis verliehen bekam, setzte sich Bremmer mit dem Feierwerk zusammen, das er ohnehin für seine Förderung einer Münchner Popkultur geschätzt hatte. Statt nämlich das mit dem Rockpreis verbundene Preisgeld einmalig zu verjubeln, wollte Bremmer damit lieber etwas <strong>Nachhaltiges für die Münchner Szene</strong> schaffen. Und so war das <strong>Sound of Munich Now</strong> geboren, das auch heuer wieder &#8211; erstmals übrigens nach den coronabedingten Online-Ausgaben &#8211; so viele Zuschauer*innen lockte, dass nicht wenige wegen Überfüllung geduldig vor der Tür warteten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/Malva-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg" title="Malva-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" alt="Malva-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" /></div>
<p>Oder sie gingen in die benachbarte <strong>Kranhalle</strong>, wo gleichzeitig Bands aus ganz Bayern beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Bavaria Now</strong></a> eine Popkultur präsentierten, wie sie jenseits der Münchner Stadtgrenzen auch gelebt wird. Darunter so coole Acts wie <strong>Peter aus der Mozartstraße</strong>, den man schon wegen seines besonders schrägen Namens mögen muss.</p>
<h2><strong>Sound of Bavaria Now in der Kranhalle</strong></h2>
<p>Tatsächlich geht es in der Kranhalle auch etwas gemütlicher zu. Zum einen steht das Publikum hier nicht gar so gedrängt wie in der Nachbarhalle. Zum anderen erklingt hier nicht jede Viertelstunde eine nächste Band wie im Hansa 39, wo der Konzertmarathon durchaus auch eine Reizüberflutung für viele Zuschauer*innen bedeutet.</p>
<p>Trotzdem bleiben die meisten von ihnen neugierig im Saal, schließlich will man <strong>Malva</strong> nicht verpassen, deren Songs so zeitlos schön erstrahlen, als hätten sie als Chansons schon in den Sechzigern die Zuhörenden so berühren können wie sie es ganz offensichtlich auch heute noch im Feierwerk tun. Aufmerksam lauschen auch die Musiker von <strong>Raketenumschau</strong> Malvas Gesang. Stunden nach ihrem eigenen kurzen Auftritt steht die Band nun mit ihren Freund*innen in den ersten Reihen vor der Bühne und genießen dort wie alle anderen Zuschauer*innen die Musik ihrer Mitstreiter*innen.</p>
<h2><strong>SOMN 23: Am besten war Alles</strong></h2>
<p>Nach den Konzerten verweilen einige Zuschauer*innen und Musiker*innen noch in kleinen Gesprächsgruppen im Café der Kranhalle, wo man bei einigen Getränken den Abend bis 2 Uhr ausklingen lassen kann. Und also trinkt auch Michael Bremmer hier sein erstes und einziges Bier am Abend, zufrieden, wie gesagt, aber eben auch sichtbar erschöpft.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/SILSAN-Sound-Of-Bavaria-Now-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg" title="SILSAN-Sound-Of-Bavaria-Now-23-c-Marie-Lehmann" alt="SILSAN-Sound-Of-Bavaria-Now-23-c-Marie-Lehmann" /></div>
<p>„Was hat dir heute am Besten gefallen?“, fragt er mich plötzlich, und ich überlege. War es der &#8211; gemessen an anderen Festivals in diesem Land &#8211; wohltuend hohe Frauenanteil bei den auftretenden Künstler*innen? Oder waren es die orientalisch anmutenden Klänge des <strong>Ogaro Ensembles</strong>, das an diesem Abend auch eine Popkultur jenseits der anglo-amerikanischen und west-europäischen Vorbilder in Szene gesetzt hatte. Auch dank solcher Spielstätten in der Stadt wie das Import Export, das Bellevue Di Monaco oder die Muffathalle, ist solche früher oft als Weltmusik oder Ethnobeat diskriminierte Musik längst auch Teil der Münchner Szene, die man als das Zusammenwirken mehrerer Szenen begreifen kann, oder eben als eine besonders bunte.</p>
<p>Und bunt ist nicht zuletzt meine Lieblingsfarbe. „Alles“, antworte ich schließlich und verschweige wohlwollend die zwei Acts, die mir jetzt nicht gar so zugesagt hatten. Aber auch das ist ja das tolle an Sound Of Munich Now: Wenn einem ein Künstler oder eine Künstlerin nicht gar so gut gefällt, weiß man ja, dass schon wenige Minuten später für Abwechslung gesorgt ist!</p>
<p><em>Text: Dirk Wagner; Fotos: Marie Lehmann und Sara Brahms</em></p>
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		<title>LISTEN TO MUNICH: Zehn Schritte zu einer gelungenen Popkonferenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ananda Nefzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 10:41:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (26)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />LISTEN TO MUNICH – pop.culture.summit., veranstaltet von der Feierwerk Fachstelle Pop, lockte am 11. und 12.11.2022 rund 650 Menschen ins Feierwerk. Die Begeisterung für die Münchner Popkulturszene war greifbar, das &#8222;Hallo&#8220; groß. Das Programm war unfassbar vielfältig und wir wagen zu behaupten, dass für jede*n etwas dabei war. In Panels, Workshops und Sessions ging es [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (26)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>LISTEN TO MUNICH – pop.culture.summit.</strong></a>, veranstaltet von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a>, lockte am 11. und 12.11.2022 rund 650 Menschen ins Feierwerk. <strong>Die Begeisterung für die Münchner Popkulturszene war greifbar, das &#8222;Hallo&#8220; groß</strong>. Das Programm war unfassbar vielfältig und wir wagen zu behaupten, dass für jede*n etwas dabei war.<span id="more-14050"></span></p>
<p><strong>In Panels, Workshops und Sessions ging es um viele verschiedene Dinge:</strong> Was braucht die bayerische Popkultur? Welchen Wert hat (Pop)kultur nach einer Pandemie? Wo bekommen Musiker*innen Förderungen? Wie können wir FINTA+ in der Musik unterstützen? Bis zur fertigen Konferenz war der Weg aber weit. Hier kommen 10 Schritte zu einer Popkonferenz:</p>
<h2>Schritt 1: Vision</h2>
<p>Es war natürlich nicht so, dass die Fachstelle Pop eines Tages kollektiv mit dem Traum einer Popkonferenz aufgewacht ist. Viel mehr waren wir jahrelang auf Konferenzen, wie der <a href="https://www.popkultur.bayern/dialogpop/" target="_blank" rel="noopener">Dialog.Pop</a>, dem <a href="https://www.reeperbahnfestival.com/de/startseite" target="_blank" rel="noopener">Reeperbahn Festival</a> oder der <a href="https://c-o-pop.de/festival/#" target="_blank" rel="noopener">c/o pop</a> in ganz Deutschland unterwegs. <strong>Immer im Hinterkopf der Gedanke: Sowas in der Art braucht München auch &#8211; und wir würden es gerne machen.</strong></p>
<h2>Schritt 2: Geld</h2>
<p>Unglaublich, aber wahr: Eine Popkonferenz kostet. Umso glücklicher sind wir darüber, dass wir im <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat der Landeshauptstadt München</a>, dem<a href="https://stadt.muenchen.de/infos/jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener"> Jugendkulturwerk</a>, dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</a> und der <a href="https://www.initiative-musik.de/" target="_blank" rel="noopener">Initiative Musik</a> <strong>Unterstützer*innen gefunden haben, die unsere Vision fördern wollten.</strong> Und damit nicht genug: Von den Förderer*innen haben wir auch <strong>wertvollen Input für unser Programm</strong> bekommen.</p>
<h2>Schritt 3: Team</h2>
<p>Das Mammutprojekt einer Popkonferenz kann natürlich nicht mal so nebenbei von den Mitarbeiter*innen der Fachstelle Pop gestemmt werden. Daher haben wir uns <strong>Christian Kiesler und Tess Rochholz von <a href="https://target-concerts.de/" target="_blank" rel="noopener">Target Concerts</a></strong> ins Boot geholt, die nicht nur <strong>viel Erfahrung</strong> mit der Koordination von Großveranstaltungen mitbringen, sondern auch <strong>inhaltliche Expertise</strong>.</p>
<h2>Schritt 4: Partner*innen</h2>
<p>Unsere eigenen Ideen in allen Ehren, aber eine Konferenz, gerade eine Popkonferenz, <strong>lebt von verschiedenen Einflüssen und Blickwinkeln</strong>. Deshalb haben wir mit dem <a href="https://www.vdmk.info/" target="_blank" rel="noopener">Verband der Münchner Kulturveranstaltenden e.V. (VDMK)</a>, dem <a href="https://www.popkultur.bayern/home/" target="_blank" rel="noopener">Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy)</a>, <a href="https://musicbywomen.de/" target="_blank" rel="noopener">MusicBYwomen*</a>, der Fachstelle <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Moderation der Nacht</a> und den <a href="https://www.bezirk-oberbayern.de/Heimat/Zentrum-f%C3%BCr-Volksmusik-Literatur-und-Popularmusik/%C3%9Cber-das-Zentrum/" target="_blank" rel="noopener">Popularmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern</a> gesprochen und sie um Ideen und Unterstützung gebeten. <strong>Dank ihrer Anmerkungen und Hilfe konnten wir das Programm um einige weitere spannende Punkte erweitern.</strong> Zum Beispiel um eine Tour durch das Münchner Nachtleben mit Kay Mayer, dem Moderator der Nacht und das Panel &#8222;Bayern spielt!?&#8220;, das VDMK und VPBy organisiert haben.</p>
<h2>Schritt 5: Programm</h2>
<p><strong>Was will die Münchner Popkulturszene hören?</strong> Und wie bringen wir diese Themen mit den richtigen Menschen auf eine Bühne? Fragen, die uns monatelang beschäftigt haben. Wir waren auf der Suche nach Panelist*innen, Workshopleiter*innen, Impulsgeber*innen, Moderator*innen. Einige stundenlange Meetings und Telefongespräche später war es dann soweit:<strong> Wir hatten ein Programm!</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-2-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (2)" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (2)" /></div>
<h2>Schritt 6: Name</h2>
<p>Wir haben einen Plan, ein großartiges Team, genügend finanzielle Mittel für die Umsetzung – aber unter welchem Titel? Wir haben Listen erstellt, Menschen befragt, gute und schlechte Ideen gehabt – und dann haben wir uns gefragt: Was ist eigentlich unser Ziel? Wir wollen der Münchner Popkulturszene Gehör verschaffen. Wir wollen wissen, wie München klingt und was München braucht. <strong>Und dann fiel die Wahl auf einmal ganz leicht. LISTEN TO MUNICH war geboren.</strong></p>
<h2>Schritt 7: Werbung</h2>
<p>Name? Check. Programm? Check. Und wer weiß schon davon? Wenige Eingeweihte. Schlecht. Gut, dass wir in der Öffentlichkeitsarbeit des Feierwerks Expert*innen haben, die für und mit uns <strong>Grafiken erstellt, Pressemitteilungen geschrieben, in Redaktionen angerufen und Werbematerial ausgesucht</strong> haben. Ganz schön aufregend, die <strong>eigenen Plakate</strong> in der ganzen Stadt zu sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14068 size-cheerup-main" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_Plakate_c_Jakob-Doering-770x515.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_Plakate_c_Jakob Döring" width="770" height="515" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_Plakate_c_Jakob-Doering-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_Plakate_c_Jakob-Doering-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
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<h2>Schritt 8: Koordination</h2>
<p>Klingt nach vielen Besprechungen, E-Mails und Telefonaten und war auch genau das. Jede*r hat sich mit etwas anderem befasst, denn <strong>es mussten viele Dinge gleichzeitig passieren</strong>: Die Programmpunkte mussten auf die Venues aufgeteilt werden, Raumpläne genehmigt, Speaker*innen und Workshopleiter*innen gebrieft, untergebracht und versorgt werden, Moderationen mussten vorbereitet, E-Mails gelesen und beantwortet und Dienstpläne geschrieben werden. <strong>On top haben Lessa, Christian und Jakob noch sechs Abendveranstaltungen auf die Beine gestellt.</strong> Bei 120 Beteiligten, wie Speaker*innen, Workshopleiter*innen, Impulsgeber*innen, Panelist*innen, Runnern, Produktionsleitungen, Barpersonen und Techniker*innen, war das wirklich einer der herausforderndsten Teile.</p>
<h2>Schritt 9: Vorbereitung</h2>
<p>Was, jetzt kommt erst die Vorbereitung? Was waren dann die acht Schritte vorher? Hier geht es um ganz materielle Dinge: Schilder müssen aufgehängt werden, Stühle abgeholt, Technik geliehen, Tische und Ränge aufgestellt, Verträge ausgedruckt, Namensschilder beklebt und Bühnen dekoriert werden. Die beiden Tage vor der Konferenz haben wir quasi nichts anderes gemacht.</p>
<h2>Schritt 10: Durchführung</h2>
<p>Die Pflicht ist durch, jetzt kommt die Kür: Am Donnerstag gab es ein Soft Opening mit dem CHEERS #21, bei dem Musiker*innen, Popkulturmenschen und Interessierte erstmal entspannt ankommen und ein bisschen netzwerken konnten. Am Freitag startete das Programm um 12:30 Uhr mit einer wunderbaren Eröffnung. Danach hatte das Publikum die Wahl: In drei Venues fanden 12 verschiedene Programmpunkte statt. Der zentrale Treffpunkt war immer das <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/kranhalle" target="_blank" rel="noopener">Kranhallen-Café</a>, wo sich die Besucher*innen zwischen den Programmpunkten mit Getränken und Obst versorgen konnten. Die Programmfülle am Freitag wurde dann noch einmal von der am Samstag getoppt: 18 Veranstaltungen in fünf Venues, darunter zwei Mal je vier Liveacts und ein Rave mit DJ-Sets haben rund 650 Besucher*innen ins Feierwerk gelockt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-25-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (25)" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (25)" /></div>
<h2>LISTEN TO MUNICH Nachbericht und Aftermovie</h2>
<p>Wer genauer wissen möchte, welche Veranstaltungen stattgefunden haben, kann das übrigens in unserem <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fileadmin/Fachstelle_Pop/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Nachbericht_LISTEN_TO_MUNICH_2022_Dezember_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nachbericht</a></strong> nachlesen. Und wer eher auf Bewegtbild steht, kann sich unseren <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=NjdwfrcED58" target="_blank" rel="noopener">LISTEN TO MUNICH Aftermovie</a></strong> anschauen. Auch – vielleicht auch gerade – mit fünf Monaten Abstand lässt sich sagen, dass LISTEN TO MUNICH – pop.culture.summit. ein Riesenerfolg war. <strong>Wir freuen uns schon sehr, 2024 in eine zweite Auflage zu gehen!</strong></p>
<figure id="attachment_14065" aria-describedby="caption-attachment-14065" style="width: 770px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14065 size-cheerup-main" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-770x515.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (35)" width="770" height="515" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-14065" class="wp-caption-text">Das sind übrigens wir, das Team hinter LISTEN TO MUNICH, krass stolz und ganz schön fertig am Samstag.</figcaption></figure>
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		<title>Ein Rückblick auf das Sprungbrett Finale 2022 – live und in Farbe in der Hansa 39</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/rueckblick-auf-das-sprungbrett-finale-2022-live-und-in-farbe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gros]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 16:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprungbrett]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="102" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="20221209_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_(c)_Sebastian Gros" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-300x205.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1024x699.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1536x1048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-2048x1398.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-870x600.jpg 870w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-768x524.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im Dezember 2022 war es tatsächlich wieder soweit: ein Sprungbrett Finale, live und in Farbe in der Feierwerk Hansa 39. Basti von der Feierwerk Fachstelle Pop war live vor Ort und nimmt euch nochmal mit. Das Sprungbrett Förderprogramm für Münchner Nachwuchs-Künstler*innen findet jährlich statt, veranstaltet von der Fachstelle Pop und gefördert vom Kulturreferat München. Nachdem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="102" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="20221209_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_(c)_Sebastian Gros" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-300x205.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1024x699.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1536x1048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-2048x1398.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-870x600.jpg 870w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-768x524.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im Dezember 2022 war es tatsächlich wieder soweit: ein <strong>Sprungbrett Finale, live und in Farbe</strong> in der Feierwerk Hansa 39. Basti von der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a></strong> war <strong>live vor Ort</strong> und nimmt euch nochmal mit.<span id="more-13993"></span></p>
<p>Das <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener">Sprungbrett Förderprogramm</a></strong> für <strong>Münchner Nachwuchs-Künstler*innen</strong> findet jährlich statt, veranstaltet von der <strong>Fachstelle Pop</strong> und gefördert vom <strong>Kulturreferat München</strong>. Nachdem im September die Hauptrunden stattfanden, stand am 09.12. das Finale an. Los ging&#8217;s um 19 Uhr mit dem Einlass. Die Hansa 39 füllte sich zunächst langsam, doch nach und nach kamen immer mehr Besucher*innen herein. Vor dem ersten Act begrüßte Ananda von der Fachstelle Pop das Publikum und erklärte das Voting-System.</p>
<h2>Diese großartigen Bands standen im Sprungbrett Finale</h2>
<p>Den Anfang machte die Band <strong><a href="https://www.instagram.com/raketenumschau/" target="_blank" rel="noopener">Raketenumschau</a></strong>. Wahnsinn! Mich haben sie direkt abgeholt und auch das Publikum gut aufgewärmt. Spätestens mit ihrem Hit &#8222;Panorama&#8220;, von dem ich immer noch einen Ohrwurm habe, <strong>brachten sie die Crowd zum Kochen</strong>. Für noch mehr Energie im Raum sorgten sie schließlich mit ihrem Song &#8222;Prinzregententorte&#8220;. Aber auch alle anderen Stücke ihrer neuesten Platte &#8222;Morgen sind wir alle produktiv&#8220; <strong>glänzten live natürlich umso mehr</strong>.</p>
<p>Weiter ging&#8217;s mit <strong><a href="https://www.instagram.com/prohibitionprohibition/" target="_blank" rel="noopener">Prohibition Prohibition</a></strong>, die experimentellen Post-Punk machen und das Publikum weiterhin gut unterhielten. Auch ihre erste Single &#8222;Fiction Of Purity&#8220;, die zwei Tage zuvor auf allen großen Streamingdiensten erschienen ist, konnte man an diesem Abend zum ersten Mal live hören. <strong>Ein mega Auftritt!</strong></p>
<p>Zuletzt war die Band <strong><a href="https://www.instagram.com/_plumeband_/" target="_blank" rel="noopener">Plume</a></strong> an der Reihe. Was für eine Performance! <strong>Ein Moshpit nach dem anderen</strong> und viele laute Fan*innenrufe zeigten deutlich, dass sie eine sehr große Fan*innenbase an dem Abend hatten. Die Hansa 39 wurde noch voller. Aufgrund von Auftreten und Musikstil geben sie mir auf jeden Fall &#8222;Bring Me The Horizon&#8220;-Vibes. Gefällt mir persönlich supergut.</p>
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<h2>Plume &#8211; Münchner Band des Jahres 2022</h2>
<p>Nach einer Stunde verkündete Ananda zum Abschluss schließlich die &#8222;<strong>Münchner Band des Jahres</strong>&#8220; und zwar <a href="https://www.instagram.com/_plumeband_/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Plume</strong></a>! Die Band hat also nicht nur das Publikum, sondern <strong>auch die Jury überzeugt</strong> und ich bin mir sicher, dass wir noch einiges von ihnen hören werden. Glückwunsch!</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_c_Maxim-Forster-1-scaled-300x300_c.jpg" title="20221209_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett_Finale_(c)_Maxim Forster (1)" alt="20221209_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett_Finale_(c)_Maxim Forster (1)" /></div>
<h2>Was für ein Finale!</h2>
<p>Für ein Newcomer*innen-Förderprogramm war das Niveau richtig krass. <strong>Dieses Sprungbrett Finale fühlte sich wie ein richtig gutes Mini-Festival mit super talentierten Acts und großartiger Stimmung an</strong>. Hier geht es nicht um Kommerz, sondern um Leidenschaft, Support und Zusammenhalt. Diese Musiker*innen haben auf jeden Fall eine Menge drauf und ich freue mich, dass sie alle ein Teil vom Sprungbrett 2022 waren.</p>
<h2>Nach dem Sprungbrett ist vor dem Sprungbrett &#8211; Bewerbt euch noch jetzt für 2023!</h2>
<p>Ihr macht Musik und wollt selbst auftreten und Bühnenerfahrung sammeln? Dann <strong>bewerbt euch jetzt</strong> als Band oder Solo-Act beim Sprungbrett 2023. Der <strong>Bewerbungsschluss ist der 28.02.23</strong>. Alle Infos gibt’s unter <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener">sprungbrett.feierwerk.de</a></strong>.</p>
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		<title>Discokugeln, Pflanzen und magische Stimmung &#8211; Sound Of Munich Now-Dreh 2022</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/magische-stimmung-beim-dreh-des-sound-of-munich-now-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anita Zissler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 15:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Munich Now]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Ananda Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1024x684.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1536x1025.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-2048x1367.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein letzter Soundcheck, ein finales Verschieben der Dekoration, nochmal das Outfit zurechtrücken und dann geht&#8217;s los &#8211; die kurze Stille, bevor der erste Ton des Drehs den Raum erfüllt, ist beinahe hörbar. Ich hatte die Möglichkeit, für ein paar Stunden beim Dreh des Sound Of Munich Now 2022 dabei zu sein und nehme euch hier [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Ananda Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1024x684.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1536x1025.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-2048x1367.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein letzter Soundcheck, ein finales Verschieben der Dekoration, nochmal das Outfit zurechtrücken und dann geht&#8217;s los &#8211; die kurze Stille, bevor der erste Ton des Drehs den Raum erfüllt, ist beinahe hörbar. Ich hatte die Möglichkeit, für ein paar Stunden beim Dreh des<a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong> Sound Of Munich Now 2022</strong></a> dabei zu sein und nehme euch hier nochmal mit hinter die Kulissen der Filmkamera.</p>
<p><span id="more-13665"></span></p>
<h2>Sound Of Munich Now als eingespieltes Ritual</h2>
<p>Schon seit 2009 findet das Sound Of Munich Now jährlich statt. Die <a href="https://www.sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener">Süddeutsche Zeitung</a> und das Feierwerk veranstalten das Festival gemeinsam und geben damit einen wichtigen Einblick in die aktuelle Münchner Musikszene. &#8222;20 Tage, 20 Bands&#8220;, lautet das Motto und bereits zum dritten Mal gestaltet es sich online. Langweilig? Ganz im Gegenteil! Im Sommer diesen Jahres, genauer gesagt Anfang August, besuchten uns die ausgewählten Künstler*innen und Bands in den Räumlichkeiten des Feierwerks, <strong>gaben Interviews und performten ihre Songs live auf unseren Bühnen</strong>. Das Filmteam von <a href="https://idealent.de/work" target="_blank" rel="noopener">Ideal Entertainment</a> hält die magischen Momente fest. Den ganzen November über wurden die Aufnahmen nacheinander online auf <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener">soundofmunichnow.de</a> ausgespielt, jeden Tag eine andere Band.</p>
<h2>Die Vorbereitung ist das A und O</h2>
<p>Um das Erlebnis bestmöglich zu gestalten, zählt vor allem eines: eine ausführliche Vorarbeit und ein sauberer Dreh. Ich konnte beim Dreh der Live-Session von <a href="https://barskaandthefactory.com/" target="_blank" rel="noopener">Barska and the Factory</a> dabei sein und habe <strong>aus erster Hand erfahren, wie viel organisiert werden muss, bevor die Aufnahme richtig beginnen kann</strong>. Wichtig hierbei ist es, noch offen stehende Fragen zu klären: In welchem Space darf ich mich bewegen? Hat der Ton die richtige Lautstärke? Stimmt das Timing?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Credit-Ananda-Nefzger-7-2-scaled-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Sound of Munich Now_2022_Technik_c_Ananda Nefzger" alt="Feierwerk_Sound of Munich Now_2022_Technik_c_Ananda Nefzger" /></div>
<p>Der Anfang ist ehrlich gesagt stressig, aber da das Team routiniert und gut zusammen arbeitet, klappt alles wie am Schnürchen und die Atmosphäre wirkt entspannt und man spürt <strong>einen Hauch knisternde Stimmung voller Vorfreude und Lust, den Raum mit Musik und Leben zu füllen</strong>. Die Minuten des Drehs können enorm anstrengend sein, doch spätestens wenn alles abgefilmt wurde, wird klar, dass es die Anstrengung wert ist.</p>
<h2>Magische Drehmomente</h2>
<p>Gefilmt wurde in verschiedenen Feierwerk Locations &#8211; Hansa 39, Kranhalle, Sunny Red und Farbenladen. Um das Sound Of Munich Now jedes Jahr zu etwas Einzigartigem zu machen, stehen beim Dreh immer <strong>zwei Objekte im Fokus</strong>. Dieses Jahr hat sich die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a> etwas ganz Besonderes ausgedacht: <strong>Discokugeln und saftig grüne Pflanzen</strong> geben dem Raum das gewisse Etwas.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sound-of-Munich-Now-2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Anita-Zissler-768x1024.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Anita Zissler" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Anita Zissler" /></div>
<p><strong>Das Lichtspiel durch Discokugeln und Bühnenlicht wirkt magisch</strong> und der <strong>Hauch von Natur</strong> wird mit den fabelhaften Klängen der Musik vereinbart. &#8222;Gerade im Feierwerk Farbenladen wirkt die Zusammenstellung besonders toll, da der reine Raum mit den klaren, weißen und geräumigen Wänden das Lichtspiel erst richtig zur Geltung bringt&#8220;, so Lessa, Teil der Fachstelle Pop und Mitveranstalterin des Festivals.</p>
<p>Für mich war es wie ein kleines Privatkonzert, nur, dass das großartige Endergebnis des Drehs für jede*n erlebbar gemacht wurde. <strong>Alle Videos des Sound Of Munich Now 2022 findet ihr auf <a href="https://www.youtube.com/@SoundOfMunichNow/videos" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a></strong>.</p>
<p>Danke, dass ich live beim Dreh dabei sein durfte!</p>
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		<title>Mental Health in der Musik? Die Fachstelle Pop eröffnet das KLANGfest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Feierwerk Fachstelle Pop]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 10:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_KLANGfest_Mental Health in der Musik_credits_Ananda_Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Das Werksviertel klingt – im wahrsten Sinne des Wortes: Beim KLANGfest 2022 schallen am 11.09.2022 unterschiedlichste Stilrichtungen von vier Bühnen. Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause präsentiert der VUT Süd (Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.) 32 unterschiedliche Bands, zum ersten Mal vor der Containerkulisse des Werksviertels. In diesem Jahr durften wir als Feierwerk Fachstelle Pop mit einem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_KLANGfest_Mental Health in der Musik_credits_Ananda_Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Das <a href="https://werksviertel-mitte.de/" target="_blank" rel="noopener">Werksviertel</a> klingt – im wahrsten Sinne des Wortes: Beim <a href="https://klangfest-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KLANGfest 2022</strong></a> schallen am 11.09.2022 unterschiedlichste Stilrichtungen von <strong>vier Bühnen</strong>. Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause präsentiert der <a href="https://www.vut.de/" target="_blank" rel="noopener">VUT Süd (Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen e.V.)</a> <strong>32 unterschiedliche Bands</strong>, zum ersten Mal vor der Containerkulisse des Werksviertels. In diesem Jahr durften wir als <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> mit einem Thema das <a href="https://klangfest-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">KLANGfest</a> eröffnen. Nicht erst seit Corona, schlägt bei uns oft ein gesellschaftlich leider noch nicht sehr offen besprochenes Thema auf: <strong>Mental Health</strong>.</p>
<p><em>TRIGGERWARNUNG: Der folgende Blogbeitrag beinhaltet die Themen Mental Health, Suizidgedanken und psychische Erkrankungen.  Bitte hört auf euer inneres Wohlbefinden und lest ggf. nicht weiter.</em></p>
<h2>Wie läuft&#8217;s bei dir?</h2>
<div>Lethargie, Erwartungsdruck, fear of missing out, sozialer Druck … Ist das Thema „Mental Health“ in der Musik immer noch ein Tabu oder sind wir auf dem Weg der Akzeptanz? Wie sollten wir über psychische Gesundheit sprechen? Wir konnten dazu drei großartige <strong>Musiker*innen und Erfahrungsexpert*innen im Bereich Mental Health</strong> gewinnen, die jeweils einen 15-minütigen Input zum Thema gaben:</div>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_13621" aria-describedby="caption-attachment-13621" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13621 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Fahrlaender_copyright-Ben-Schaub-225x300.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_KLANGfest_Mental Health in der Musik_Daniel Fahrländer_copyright Ben Schaub" width="225" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Fahrlaender_copyright-Ben-Schaub-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Fahrlaender_copyright-Ben-Schaub-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Fahrlaender_copyright-Ben-Schaub.jpg 900w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-13621" class="wp-caption-text">Daniel Fahrländer / credits: Ben Schaub</figcaption></figure>
<p><strong>Daniel Fahrländer</strong> <a href="https://youthokay.com/" target="_blank" rel="noopener">(YOUTH OKAY)</a> ist selbstständiger <strong>Produzent, Songwriter und Sänger</strong> aus München. In seiner Musik und den Texten verarbeitet er seine Erlebnisse aus dem Blickwinkel der Betroffenen im nahen Umfeld. Seine Mutter hatte eine bipolare Störung und nahm sich aufgrund dessen 2014 das Leben. Daniel erzählt eindrücklich, dass er so schon als Kind mit dem Krankheitsbild „manisch-depressiv“ in Berührung kam und teilte die wiederkehrenden Krankheitsstadien seiner Mutter in „weiß, grau und schwarz“ ein. Seine Erlebnisse versucht er durch seine Musik einzuordnen. Hier dazu ein Track seiner aktuellen <strong>Band YOUTH OKAY</strong>: <a href="https://open.spotify.com/track/3p1AxIKJ2E6aHxK5j02JdG?si=c44cdd47d06d4e99&amp;nd=1" target="_blank" rel="noopener">„Mouse in a Maze“</a>. „Diese Musik, die ich schreibe, ist in gewisser Weise Selbsttherapie.“ Über die Selbsthilfe hinaus, beschreibt er, welche Türen geöffnet werden können – auch Band-intern – wenn man anfängt, offen mit den eigenen Erfahrungen umzugehen. So können sich tatsächlich alle in seinem Umfeld ein Stück leichter öffnen. <strong>„Es gibt psychische Krankheiten auf der Welt so viele, wie es Menschen gibt“</strong>, sagte dazu einer seiner Bandkollegen. Und das ist wohl wahr. Die Reaktionen auf die Musik spürt Daniel auch bei Konzerten. So kommt er in Kontakt mit anderen Betroffen und kann z.B. den Umgang mit Suizid teilen. Daniel <strong>bekämpft</strong> durch seine Offenheit <strong>das gesellschaftliche Stigma</strong>, das nach wie vor gegen psychische Krankheiten existiert. Und er ermutigt andere dazu: „Wenn man drüber redet, stößt man selten auf Dis-Respect.“</p>
<div></div>
<div></div>
<div>
<figure id="attachment_13623" aria-describedby="caption-attachment-13623" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13623 size-medium" style="letter-spacing: -0.008em;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Dominique-de-Marne_copyright-Arvid-Uhlig-225x300.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_KLANGfest_Mental Health in der Musik_Dominique de Marné_copyright Arvid Uhlig" width="225" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Dominique-de-Marne_copyright-Arvid-Uhlig-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Dominique-de-Marne_copyright-Arvid-Uhlig-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Dominique-de-Marne_copyright-Arvid-Uhlig.jpg 900w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-13623" class="wp-caption-text">Dominique de Marné / credits: Arvid Uhlig</figcaption></figure>
<p><strong>Dominique de Marné</strong> <a href="https://www.mentalhealthcrowd.de/" target="_blank" rel="noopener">(MENTAL HEALTH CROWD)</a> knüpft direkt an Daniel an und ist begeistert von seinem Mut, der nötig ist, um so offen zu sprechen. Denn als Angehöriger spricht er ja über eine andere Person, was oft noch mehr Scham mit sich bringen kann. Dabei sei die Aufklärungsarbeit so wichtig. Als <strong>Autorin, Unternehmerin und Mental Health Advocatin</strong> setzt sie sich dafür ein zu verändern, wie wir über das Thema mentale Gesundheit sprechen. Sie sagt, dass sie „15 Jahre selbst mit psychischen Erkrankungen zusammengelebt“ hat (Borderline-Persönlichkeitsstörung, Depression und Alkoholabhängigkeit). <strong>„Wo ein Mensch, da eine mental health“</strong>, so sieht Dominique das Thema. Insofern ist jede*r betroffen, genau wie beim Thema körperliche Gesundheit. Jede*r sollte <strong>psychische Gesundheits-Kompetenz</strong> erlernen &#8211;  also was wir dafür tun können, mental gesund zu sein.</p>
</div>
<div>Unsere Gehirne merken sich eher das Negative, das belegen Studien. Das sei evolutionär bedingt, „weil es in der Steinzeit wichtiger war, dass man weiß, wo der Säbelzahntiger wohnt, als dass man weiß, da gibt’s die schönen Sonnenuntergänge“. Und das ist leider immer noch so. Eine Aufgabe ist es, <strong>bewusst den Blick aufs Positive zu lenken</strong>, z.B. abends bewusst an Positives d<span style="letter-spacing: -0.008em;">es Tages </span>zu denken.</div>
<div></div>
<div></div>
<p>Dominique war in der Zeit ihrer Erkrankung Musikerin bei Candelilla. Musik hat ihr indirekt bei der Heilung geholfen. Auch als Musik-Konsumentin: <strong>„Ohne Chester Benningtons Musik (Linkin Park) wäre ich heute nicht mehr hier. Meine Erkrankungen haben mir mein Leben zur Hölle gemacht und Chester war der einzige, der mich versteht.“</strong> Sie will aber auch dafür sensibilisieren, was Musik in Menschen auslösen kann. „Ein Song kann durch die emotionale Instabilität, die ich so lange mit mir rumgetragen habe von jetzt auf gleich sehr krasse Sachen triggern.“ Deshalb sei ein sensibler Umgang wichtig, v.a. wenn sich Leute der Musik nicht entziehen können.</p>
<div></div>
<div></div>
<figure id="attachment_13622" aria-describedby="caption-attachment-13622" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13622 size-medium" style="letter-spacing: -0.008em;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Filser_copyright-Marc-Gilsdorf-225x300.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_KLANGfest_Mental Health in der Musik_Daniel Filser_copyright Marc Gilsdorf" width="225" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Filser_copyright-Marc-Gilsdorf-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Filser_copyright-Marc-Gilsdorf-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Daniel-Filser_copyright-Marc-Gilsdorf.jpg 900w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-13622" class="wp-caption-text">Daniel Filser / credits: Marc Gilsdorf</figcaption></figure>
<p><strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;"><a href="https://www.danielfilser.com/" target="_blank" rel="noopener">Daniel Filser</a>, Gitarrist<span style="font-weight: 400; letter-spacing: -0.008em;"> von Cauterize, macht mit dem 3. Input die Runde komplett. Er ist </span>Mindset Coach und Mental Health Berater<span style="font-weight: 400; letter-spacing: -0.008em;"> und sprach über </span>die Macht der Gedanken<span style="font-weight: 400; letter-spacing: -0.008em;">. Am Anfang steht immer ein Gedanke, auf den ein Bild im Kopf folgt. Daraus entsteh</span><span style="font-weight: 400; letter-spacing: -0.008em;">t eine Emotion und dann eine Handlung. Der Kreislauf ist immer gleich. Deshalb können Gedanken Handlungen verändern. Wichtig sei die Formulierung: </span>„Wir haben Gedanken, wir sind nicht unsere Gedanken.“ </strong><span style="letter-spacing: -0.008em; font-weight: 400;">In der Musik gibt es einen Leitsatz „Musik ist eine brotlose Kunst“. Dabei leben viele Menschen vom Musikbereich: Musiker*innen, Veranstaltende, Produzent*innen, Techniker*innen etc. Wenn man diesen Glaubenssatz mit sich trägt, könne es quasi nur schiefgehen. „Wenn du dich traust, gewisse Gedanken zu überprüfen und dich zu fragen, ‚ist das denn wa</span></strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;"><span style="letter-spacing: -0.008em; font-weight: 400;">hr?‘,  kannst du den Fokus in deinem Kopf neu ausrichten, dich verändern“. Menschen verändern sich – siehe Dominique und Daniel. Sie haben Blickwinkel auf ihre Lebensgeschichte gewählt, die es ihnen ermöglichen nach vorne zu gehen. Unter anderem </span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">mit Hilfe von Musik</strong><span style="letter-spacing: -0.008em; font-weight: 400;">. „Jeder Mensch trägt diese Fähigkeit in sich“, ermutigt er die etwa 50 Zuhörende.</span></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13624" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Gespraechsrunde-300x225.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_KLANGfest_Mental Health in der Musik_Gesprächsrunde" width="731" height="549" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Gespraechsrunde-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Gespraechsrunde-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/09/Feierwerk_Fachstelle-Pop_KLANGfest_Mental-Health-in-der-Musik_Gespraechsrunde.jpg 1200w" sizes="(max-width: 731px) 100vw, 731px" /></p>
<p><span style="letter-spacing: -0.008em;">Bei den ansc</span><span style="letter-spacing: -0.008em;">hließenden Nachfragen konnte ich, als Moderatorin, über alles Gesagte hinaus ein paar weitere wichtige Dinge lernen:</span></p>
<ul>
<li>Wenn du unsicher bist, wie du das Thema Mental Health ansprichst, sag genau das: Dass du unsicher bist, aber gerne über das Thema sprechen würdest, wenn dein Gegenüber das auch möchte.</li>
<li> Auch wenn ich keine psychische Erkrankung habe: Auch ich, so wie jeder Mensch, habe eine <strong>mentale Gesundheit</strong> und kann darüber sprechen. #mentalhealthrocks</li>
<li>Das Wort „Betroffene*r“ kann man ganz einfach durch ein Schöneres ersetzen: <strong>„Erfahrungsexpert*in“</strong>.</li>
</ul>
<div></div>
<div>Danke für all diese guten Gedanken. Danke an das <a href="https://klangfest-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">KLANGfest</a>. Und Danke an diese drei inspirierenden Menschen.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Anstoß für mehr Awareness, Diversität &#038; Inklusion in Münchens Nachtleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mirca Lotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 13:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk Lets be the change(c)Irina Stürmer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Mehr als 100 Personen aus den verschiedensten Bereichen nahmen sich am 27. Mai 2022 einen ganzen Tag Zeit, um sich bei „Let’s Be The Change“ im Feierwerk mit den Themen Awareness, Diversität und Inklusion in Kultur und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Veranstaltet wurde der Tag in Kooperation von der Feierwerk Fachstelle Pop, Safe the Dance und dem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk Lets be the change(c)Irina Stürmer" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_changee_1cIrina_Stuermer-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Mehr als 100 Personen aus den verschiedensten Bereichen nahmen sich am 27. Mai 2022 einen ganzen Tag Zeit, um sich bei „<strong>Let’s Be The Change“ im Feierwerk</strong> mit den Themen <strong>Awareness, Diversität und Inklusion in Kultur und Gesellschaft</strong> auseinanderzusetzen. Veranstaltet wurde der Tag in Kooperation von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a>, <strong><a href="https://safethedance.de/" target="_blank" rel="noopener">Safe the Dance</a></strong> und dem <strong>Kulturreferat der Landeshauptstadt München</strong>. Der angestrebte Austausch und Wissenstransfer stieß auf große Resonanz – ein erster Erfolg und wichtiger Auftakt für den Prozess, Münchens Kultur- und Nachtleben zu einem Safer Space für alle zu machen. Weitere Schritte müssen nun folgen. Mirca Lotz von Safe the Dance gibt euch hier einen kleinen Rückblick auf die Veranstaltungen und Themen des Tages.</p>
<p>Besonders spannend zu sehen war die <strong>Bandbreite an anwesenden Organisationen und Personen:</strong> Vom Fußball-Fanclub, dem deutschen Hotel- und Gaststättenverband, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, zu Veranstalter*innen, Musikschaffenden und Interessierten ohne Organisation: Dies zeigt den <strong>deutlichen Bedarf an Informationen und Austausch zu Awareness, Diversität und Inklusion</strong> nicht nur für die Kultur, sondern für alle Bereiche unserer Gesellschaft.</p>
<h2><strong>Begrüßung durch</strong> <strong>Schirmfrau und Kulturbürgermeisterin Katrin Habenschaden</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13218" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk-Lets-be-the-change-c-Irina-Stuermer.jpg" alt="Feierwerk Lets be the change (c) Feierwerk" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk-Lets-be-the-change-c-Irina-Stuermer.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk-Lets-be-the-change-c-Irina-Stuermer-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk-Lets-be-the-change-c-Irina-Stuermer-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk-Lets-be-the-change-c-Irina-Stuermer-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>In ihrer Begrüßungsansprache wies Katrin Habenschaden auf die Wichtigkeit eines solchen Events hin: „<em>Es muss also heute darum gehen, bei den Veranstalter*innen genauso wie bei den Besucher*innen <strong>Bewusstsein zu entwickeln,</strong> übergriffiges Verhalten als ein solches zu erkennen. Aber auch <strong>Regeln aufzustellen,</strong> wie für alle sicher eingeschritten werden kann, um sexualisierte Gewalt, Übergriffe und jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu verhindern. Gerade durch so einen Fachtag können wir zusammen mit der Vielfalt der Akteur*innen im Nachtleben ein größeres Bewusstsein für Probleme schaffen und <strong>gemeinsam Lösungsansätze für die Awareness-Arbeit in die Szene hinaustragen.</strong> Für ein Nachtleben, für wirklich alle Münchner*innen – voller Vielfalt, Diversität, Partizipationsmöglichkeiten, voller Teilhabe und vor allen Dingen auch mit echter und gelebter Inklusion.”</em></p>
<h2><strong>Awareness – eine Einführung</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13234" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_change_37cIrina_Stuermer.jpg" alt="Feierwerk Lets be the change Awareness (c)Irina Stürmer" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_change_37cIrina_Stuermer.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_change_37cIrina_Stuermer-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_change_37cIrina_Stuermer-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_be_the_change_37cIrina_Stuermer-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Zu Beginn gaben meine Kollegin <strong>Hannah Benedum von Safe the Dance und ich</strong> eine Einführung in die Grundlagen der Awareness-Arbeit und sprachen über die <strong>Wichtigkeit von betroffenenzentrierter Solidarität bei Diskriminierung und Vorfällen.</strong> Im Zentrum steht dabei nie die Rekonstruktion der Fakten, sondern immer die Unterstützung der betroffenen Person und ihrer Wahrnehmung. Dieser erste Vortrag fand unter rege Beteiligung durch das Publikum statt. Im Anschluss ging es in zwei Workshoprunden.</p>
<h2><strong>Workshop 1: Inklusion auf Events</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13230" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_Change_InklusioncAnanada_Nefzger.jpg" alt="Feierwerk Lets Be The Change Inklusion(c)Ananada Nefzger" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_Change_InklusioncAnanada_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_Change_InklusioncAnanada_Nefzger-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_Change_InklusioncAnanada_Nefzger-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_Change_InklusioncAnanada_Nefzger-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>Itje Kleinert</strong> von der <a href="https://barrierefrei-feiern.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Initiative Barrierefrei Feiern</strong></a>, lud die Teilnehmenden ein, einen <strong>möglichst barrierefreien Club zu planen.</strong> Dabei sollten sowohl die Anreise, die Möglichkeit überhaupt den Ort betreten zu können, als auch die Beschränkungen und Möglichkeiten vor Ort bedacht werden.</p>
<h2><strong>Workshop 2: Diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Kommunikation</strong></h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13232" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_ChangecAnanada_Nefzger.jpg" alt="Feierwerk Lets Be The Change Diversitätsbewusste Kommunikation(c)Ananada Nefzger" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_ChangecAnanada_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_ChangecAnanada_Nefzger-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_ChangecAnanada_Nefzger-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Lets_Be_The_ChangecAnanada_Nefzger-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></strong></p>
<p><strong>Maxi Vilser</strong> vom <a href="https://www.popkultur.bayern/vpby/" target="_blank" rel="noopener"><strong>VPBy e. V.</strong></a> sprach über diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Kommunikation. Sie thematisierte sowohl die <strong>Kommunikation nach außen</strong> (Öffentlichkeitsarbeit) als auch die <strong>Kommunikation innerhalb von Teams</strong>. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Schriftsprache, sondern auch die <strong>Verwendung von Bildern und Grafiken</strong> für eine diversitätsbewusste Kommunikation in den Blick zu nehmen.</p>
<h2><strong>Workshop 3: Awareness in der Praxis umsetzen</strong></h2>
<p><strong>Hannah Benedum und ich</strong> führten unseren Vortrag zu Awareness-Grundlagen in die praktische Umsetzung weiter. Ein Awareness-Konzept ist immer nur ein erster Schritt, erst die Praxis und der Umgang mit Vorfällen zeigt, ob es auch im Nachtleben funktioniert. Wichtig ist es, die <strong>eigene “Rote Linie” vorab zu definieren</strong> und Abläufe und Zuständigkeiten genau zu klären, um bei Vorfällen nicht in Entscheidungsprobleme zu geraten.</p>
<h2><strong>Was kann die Stadt und ihre Akteur*innen für mehr</strong> <strong>Diversität und Awareness tun?</strong></h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13233" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness-Diversitaet-InklusioncAnanada_Nefzger.jpg" alt="Feierwerk Awareness Diversität Inklusion(c)Ananada Nefzger" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness-Diversitaet-InklusioncAnanada_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness-Diversitaet-InklusioncAnanada_Nefzger-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness-Diversitaet-InklusioncAnanada_Nefzger-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness-Diversitaet-InklusioncAnanada_Nefzger-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></strong></p>
<p>Es folgten der <strong>Roundtable</strong> „Was kann die Stadt und ihre Akteur*innen für mehr Diversität und Awareness tun“ mit <strong>David Süß (<a href="https://www.vdmk.info/" target="_blank" rel="noopener">VDMK e. V.</a>), Kay Mayer (<a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle MoNa &#8211; Moderation der Nacht</a>), Lysander Wöhler (<a href="https://diversity-muenchen.de/de/" target="_blank" rel="noopener">diversity München e. V.</a>) und Maximilian Dorner (<a href="https://veranstaltungen.muenchen.de/kult/veranstaltungen/veranstaltungsreihen/diversitaet-und-inklusion/" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat – Referatsleitung Diversität und Inklusion</a>).</strong> Es konnte festgehalten werden, dass sich zwar schon einiges getan hat, wie z. B. die Einrichtung der Fachstelle MoNa. Aber es gibt auch noch sehr viel zu tun, um eine sichere Stadt mit gleichen Chancen für alle zu ermöglichen.</p>
<p>Besonders erfreulich war die Ankündigung von Kay Mayer, dass die <strong><a href="https://www.safenow.app/de" target="_blank" rel="noopener">Safer Space App “Safe Now”</a> von der Stadt als Pilotprojekt gefördert wird.</strong> Mit ihr können Personen, die sich in Notsituationen befinden, Alarme an voreingestellte Kontakte senden. Die App alleine wird keine sichereren Orte schaffen, aber sie kann eine sinnvolle Ergänzung zur Awareness-Arbeit sein.</p>
<p>Ein weiteres zentrales Thema war die <strong>Kommunikation von Informationen:</strong> Wenn Menschen mit Behinderungen Veranstaltungen besuchen möchten, finden sie die Infos zur Barrierefreiheit oft nicht und wissen daher nicht, ob sie für sie zugänglich sind. Das Kulturreferat München hat ein Portal namens <a href="https://www.kultur-barrierefrei-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Kultur Barrierefrei</strong></a> finanziert, das Informationen zur Barrierefreiheit bereitstellt. Lysander Wöhler wies darauf hin, wie wichtig diese Infos auf den Webseiten von Veranstaltenden sind, z. B. wenn der Ergänzungsausweis<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a> bei einer Ausweiskontrolle akzeptiert wird.</p>
<h2><strong>Hatespeech</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13235" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_LetsBeTheChange_HatespeechcAnanda_Nefzger.jpg" alt="Feierwerk LetsBeTheChange Hatespeech(c)Ananda Nefzger" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_LetsBeTheChange_HatespeechcAnanda_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_LetsBeTheChange_HatespeechcAnanda_Nefzger-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_LetsBeTheChange_HatespeechcAnanda_Nefzger-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_LetsBeTheChange_HatespeechcAnanda_Nefzger-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />Parallel zum Roundtable fand ein Vortrag mit Q&amp;A zum Thema „Hatespeech“ mit <strong>Mirjam Spies vom <a href="https://frauennotruf-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">Frauennotruf</a></strong> <strong>München</strong> statt. Zunächst wurde Hatespeech definiert und danach über die<strong> rechtlichen Rahmenbedingungen</strong> gesprochen. Auch die Möglichkeiten für Betroffene, <strong>sich selbst zu helfen oder Unterstützung zu erhalten,</strong> wurden thematisiert. Nicht zuletzt gab Mirjam Spies Tipps, wie Personen, die Vorfälle mitbekommen (Allies und Bystander), <strong>intervenieren können.</strong></p>
<h2><strong>Intersektionalität, Rassismus, Critical Whiteness &amp; Privilegien</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13236" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness_AllyshipcAnanda_Nefzger.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness_AllyshipcAnanda_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness_AllyshipcAnanda_Nefzger-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness_AllyshipcAnanda_Nefzger-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/Feierwerk_Awareness_AllyshipcAnanda_Nefzger-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Den Abschluss des Tages machte <strong>Yassamin-Sophia Boussaoud.</strong> Das Thema hierbei war <strong>“Ally is a verb“</strong>, ein Vortrag zu “Intersektionalität, Rassismus, Critical Whiteness &amp; Privilegien“. Yassamin-Sophia Boussaoud betonte die <strong>Wichtigkeit einer intersektionalen Perspektive</strong> , da nicht alle marginalisierten Personen gleich von Diskriminierung und Vorfällen betroffen sind. Je mehr Marginalisierungsformen eine Person erfährt, desto weniger Sichtbarkeit, weniger Macht, weniger Zugänge zu Chancen hat sie. Deshalb müssen gerade <strong>mehrfach marginalisierte Personengruppen mehr in den Blick genommen</strong> werden und Möglichkeiten für aktive Unterstützung gefunden werden. <strong>Allyship</strong> (Verbünden mit Betroffenen) ist als dauerhafter Prozess zu sehen, der Arbeit und Mühen erfordert – und als einzige Möglichkeit, uns aktiv in Richtung einer besseren Gesellschaft zu bewegen. Wie wir ally sein können, erklärt Yassamin-Sophia Boussaoud im <a href="https://www.instagram.com/reel/CeOEStYoGPj/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Reel von Radio Feierwerk.</strong></a></p>
<h2><strong>Resümee und Impuls für weitere Schritte</strong></h2>
<p>Abschließend resümieren die Veranstaltenden der <strong>Feierwerk Fachstelle Pop und Safe the Dance:</strong> <em>„Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Auftakt zu mehr Awareness, Diversität und Inklusion im Münchner Kultur- und Nachtleben. Bei ‚Let’s Be The Change‘ gab es <strong>viele wertvolle Impulse und Inspirationen.</strong> Nun geht es für alle Akteur*innen darum, <strong>auch in Zukunft dauerhaft und selbstreflektiert an diesen Themen zu arbeiten</strong> – für ein diverseres und inklusiveres Kulturleben in München.“</em></p>
<p>Auch <strong>David Süß vom VDMK e. V.  </strong>freut sich über den Tag: <em>&#8222;Ein ganz herzliches Dankeschön an das gesamte Team des Fachtags Awareness und Diversität. Mit sehr viel Engagement, Kreativität und Power konnte dieser Austausch stattfinden. Das Interesse von Veranstalter*innen, Künstler*innen und Gästen war sehr groß. Das zeigt eindrucksvoll, <strong>wie wichtig und lohnend die Arbeit an einem sicheren Nachtleben, an Räumen und an einem Zusammenkommen ist, in dem sich ALLE wohlfühlen und teilhaben können.</strong> Let&#8217;s be the Change!&#8220;</em></p>
<p>Der Tag wurde von Gebärdensprachen-Dolmetschenden begleitet, ein wichtiger Schritt um für mehr Inklusion zu sorgen. Teilhabe sollte kein Privileg sein, sondern als Grundrecht gesehen und umgesetzt werden.</p>
<h2><strong>Awareness-Leitfaden zum Download</strong></h2>
<p>Für alle, die sich über Awareness-Arbeit informieren wollen, steht auf der Webseite der Feierwerk Fachstelle Pop ein <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/pop-fachwissen">Awareness-Leitfaden zum Download</a></strong> bereit. Er bündelt Informationen, erste Schritte und Ideen für Veranstaltende, Clubs, Kollektive und Festivals, um Münchens Nachtleben zu einem sichereren Ort zu machen. Entwickelt wurde er von der Feierwerk Fachstelle Pop gemeinsam mit Safe the Dance.</p>
<p>Vielen Dank an den VDMK e. V., den VPBy e. V. und die Fachstelle Moderation der Nacht für die Unterstützung von &#8222;Let&#8217;s Be The Change&#8220;.</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><sup>[1]</sup></a> “Der <a href="https://dgti.org/tag/dgti/">dgti</a>&#8211;<a href="https://dgti.org/tag/ergaenzungsausweis/">Ergänzungsausweis</a> ist ein standardisiertes Ausweispapier, das alle selbstgewählten personenbezogenen Daten (Vorname, Pronomen und Geschlecht) dokumentiert und ein aktuelles Passfoto zeigt. Bei sämtlichen Innenministerien, Polizei, vielen Behörden, Banken, Universitäten, Versicherungen und anderen Stellen ist er bekannt und akzeptiert. Dort, wo dies noch nicht der Fall ist, hilft ein QR-Code auf dem Ausweis weiter.” Quelle: <a href="https://dgti.org/2021/09/05/der-ergaenzungsausweis-der-dgti-e-v/" target="_blank" rel="noopener">https://dgti.org/2021/09/05/der-ergaenzungsausweis-der-dgti-e-v/</a></p>
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		<title>Große Freude: Das Cheers der Fachstelle Pop startet wieder durch!</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/cheers-ist-zurueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Feierwerk Fachstelle Pop]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 07:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Cheers" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Zu lange war coronabedingt Pause, immer kam im entscheidenden Moment erneut die Pandemie dazwischen – doch jetzt konnte endlich wieder beim Cheers, dem Treffen der Münchner Musikszene, genetzwerkt werden! Und so trafen sich Anfang Mai im Import Export wieder jede Menge popkulturell aktive Menschen. Unter anderem Musiker*innen, Booker*innen, Produktioner*innen, Labelmenschen und noch viele Musikschaffende mehr. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Cheers" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-4-1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Zu lange war coronabedingt Pause, immer kam im entscheidenden Moment erneut die Pandemie dazwischen – doch jetzt konnte endlich wieder beim <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene" rel="noopener">Cheer</a><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene" rel="noopener">s</a>, dem Treffen der Münchner Musikszene,</strong> genetzwerkt werden!</p>
<p>Und so trafen sich Anfang Mai im Import Export wieder jede Menge <strong>popkulturell aktive Menschen.</strong> Unter anderem <strong>Musiker*innen, Booker*innen, Produktioner*innen, Labelmenschen und noch viele Musikschaffende mehr.</strong> Das Wetter spielte auch mit, und so konnten sich an diesem lauen Frühlingsabend all diese wichtigen Akteur*innen an der frischen Luft über neue Projekte und Ideen austauschen, sich neu kennenlernen und weiter untereinander vernetzen.</p>
<h2>„Kennt Ihr Euch? Bist du nicht…?“</h2>
<p>Das wurde <strong>während der Pandemiezeit erkennbar stark vermisst</strong> &#8211; schnell bildeten sich nun im Münchner Kreativquartier am Leonrodplatz erste Grüppchen und Gesprächsrunden. Fleißig wurden sich im lockeren Rahmen gegenseitig Personen vorgestellt und Kontakte, Tipps und manchmal auch gleich Aufkleber und Flyer ausgetauscht. Und natürlich in einer Aufbruchs-Atmosphäre auch spontan <strong>die ein oder andere Idee zusammen entwickelt und weitergesponnen.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-3-1-1024x683.jpg" title="Feierwerk Fachstelle Pop Cheers19 credits Ananda Nefzger" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Cheers19 credits Ananda Nefzger" /></div>
<p>Input von der <strong>Veranstalterin von Cheers, der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a>,</strong> gab es natürlich ebenfalls. Diesmal wurde das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/beratung-expertinnen-netzwerk"><strong>hauseigene Expert*innen-Netzwerk</strong></a> vorgestellt. Von diesen Profis auf ihrem Gebiet kann sich jede*r Münchner*in zu den verschiedensten Themen im Popmusikbereich beraten lassen. Seien es nun Fragen zur GEMA oder KSK, zum Veranstalten, sei es die neue Releasestrategie oder andere Promothemen. Ein breites Feld von Vertragsfragen bis zur Planung des ersten Releasekonzerts wird dabei abgedeckt. Möglich gemacht wird diese kompetente Beratung durch eine Kooperation mit dem <a href="https://kreativ-muenchen-crowdfunding.de/h/Kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft.</a></p>
<h2>Expert*innen zum Kennenlernen vor Ort beim Cheers</h2>
<p>Für einen besseren Eindruck waren deshalb auch gleich einige der Expert*innen persönlich vor Ort und stellten kurz beispielhaft ihre Arbeit vor: <strong>Christian Kiesler</strong> sein Feld der Programmplanung und Kuration von Events, <strong>Antje Zelnitschek</strong> ihre Expertise rund um Release-Planung und –Promo und <strong>Patrick Kruppa</strong> den Bereich Artist Management und Marketing. Das Interesse an all diesen Dauerbrenner-Themen war stark zu spüren, und so waren die Expert*innen auch in kürzester Zeit in produktive Gespräche mit den Teilnehmenden verwickelt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/06/20220509_Feierwerk_FachstellePop_Cheers19cAnanda_Nefzger-1-1024x683.jpg" title="Feierwerk Fachstelle Pop Cheers19 credits Ananda Nefzger" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Cheers19 credits Ananda Nefzger" /></div>
<h2>Wichtiger Treffpunkt der Szene</h2>
<p>Und so startet nun also Cheers als lange schmerzlich vermisste Plattform und wichtiger Treffpunkt der Münchner Szene endlich wieder durch. <strong>In wechselnden Locations, mit wechselnden, immer aktuellen Themen.</strong> Außerdem natürlich mit viel Platz und Zeit für das so wichtige Netzwerken, Kennenlernen und den Austausch untereinander. Die aktuellen Termine gibt es immer auf <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene">fachstellepop.feierwerk.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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