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	<title>Konzerte &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Boombox Rocks Festival: Konzerte, Kunst und Stimmung in Freiham</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Baur]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 12:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendredaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Boombox Rocks c Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg 1533w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ich soll ein Blogbeitrag über das Festival machen? Naja, dann sollst du ihn aber auch lesen, ja 🙂 Das Feierwerk Boom hat vom 10. bis 12. Juli das lang erwartete Boombox Rocks! Festival veranstaltet, um in Freiham mal etwas Stimmung reinzubringen. Hier gibt’s nun ein paar Bilder und Buchstaben auf die Augen über den ganzen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Boombox Rocks c Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg 1533w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ich soll ein Blogbeitrag über das Festival machen? Naja, dann sollst du ihn aber auch lesen, ja 🙂 Das Feierwerk Boom hat vom 10. bis 12. Juli das lang erwartete <strong>Boombox Rocks! Festival</strong> veranstaltet, um in Freiham mal etwas Stimmung reinzubringen. Hier gibt’s nun ein paar Bilder und Buchstaben auf die Augen über den ganzen Spaß.</p>
<h2>Boombox Rocks: Das Festival für alle</h2>
<p>Das Jugendkulturfestival wurde im Rahmen der Initiative <a href="https://www.studioimnetz.de/respektundtoleranz/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Respekt und Toleranz im Quartier</strong></a> veranstaltet. Drei Tage lang beschallten Bands das Gelände der BoomBox in Freiham und alle, die den Weg dorthin gefunden haben. Das Festival war breit aufgestellt: mit vier Bands am ersten Tag, drei am zweiten (mit einem Akustik-Act am Ende) und fünf Bands am dritten Tag, der ebenfalls mit einem Akustik-Act abgeschlossen wurde. Zudem gab es eine Malaktion und Glitzertattoo-Stände, damit die kleinen Zuschauer die Zeit zwischen den Bandwechseln besser überbrücken konnten.</p>
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<h2>Fahrt aufnehmen in Freiham: Tag eins</h2>
<p><strong>Forty Two</strong> hat als erste Band am Donnerstag den Startschuss gegeben, und wir hofften alle, dass der Regen an uns vorbeizieht. Zum Glück blieb es – bis auf ein paar kurze Schauer – weitestgehend trocken. Vielleicht kommt ja eines Tages ein Konzert, bei dem <a href="https://www.instagram.com/oceansbride/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Oceans Bride</strong></a> ohne Niederschlag bei Feierwerk Boom spielen können. Auch <strong><a href="https://www.instagram.com/skyborn.official/" target="_blank" rel="noopener">Skyborn</a> </strong>haben bereits Bekanntschaft mit Regenschauern an <a href="https://blog.feierwerk.de/skatepark-open-airs-die-sommerkonzerte-von-feierwerk-boom/" target="_blank" rel="noopener">Konzerttagen</a> bei Feierwerk Boom gemacht, konnten es diesmal aber richtig krachen lassen. Niemand ließ sich vom Regen unterkriegen – so auch nicht <strong><a href="https://www.kaifeck.de/" target="_blank" rel="noopener">Kaifeck</a></strong>, die den ersten Tag des Festivals zu einem lauten Ende brachten.</p>
<h2>Schlechtes Wetter, gute Stimmung: Tag zwei</h2>
<p>Um Stimmung in den Freitag zu bringen, haben die <strong>Black Dragons</strong> direkt die Bühne zum Schaukeln gebracht. Mit Eis im Mund und Sonnenbrille auf haben sie lässig das ganze Gelände in ein Rockkonzert verwandelt. <strong><a href="https://www.instagram.com/blumen.fuer.mich/" target="_blank" rel="noopener">Blumen für mich</a></strong> hat uns als Singer/Songwriter schon einmal bei den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv-1/coffee-cake-concerts" target="_blank" rel="noopener">Coffee &amp; Cake-Konzerten</a> begleitet.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk-252-1024x768.jpeg" title="BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk (252)" alt="" /></div>
<p data-start="1911" data-end="2389">Heute aber war die ganze Band am Start und hat Gas gegeben. Doch beim Tanzen muss jemand ein paar falsche Schritte gemacht und den Regentanz getanzt haben, denn bevor <strong><a href="https://www.brainscha.com/" target="_blank" rel="noopener">Brainscha</a></strong>anfangen konnte, hat es Hunde und Katzen geregnet. Davon ließen sie sich jedoch nicht abschrecken und sorgten trotz des miesen Wetters für gute Laune. Zum Abschluss des inzwischen sehr regnerischen Abends haben <strong>Sofi + Flo</strong> auf der überdachten Akustikbühne eine unvergessliche Atmosphäre geschaffen.</p>
<h2>Sonnenstrahlen und strahlende Gesichter: Tag drei</h2>
<p>Um das gute Wetter vom Samstag noch besser zu machen, sind <strong>Car Crash</strong>, <strong>Over the Fence</strong> und <strong>The Avenue</strong> voll aufs Gaspedal getreten und haben ordentlich Stimmung gemacht. Mehr und mehr Besucher füllten das Gelände, während <strong><a href="https://munichblend.com/" target="_blank" rel="noopener">Munich Blend</a> </strong>und <strong>Dream Cantine</strong> laut und kraftvoll die Bühne unsicher machten. <a href="https://maxmoodymusic.bandcamp.com/album/27" target="_blank" rel="noopener"><strong>Max Moody</strong></a> bildete das Finale des gesamten Festivals auf der Akustikbühne.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk-59-1024x768.jpeg" title="BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk (59)" alt="" /></div>
<p>Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an alle, die mitgerüttelt, -geschüttelt und -gezogen haben; an alle, die Besteck geputzt und den Backstagebereich genutzt haben; an diejenigen von euch, die auf der Bühne Vollgas gegeben oder Kabel in der prallen Sonne verlegt haben; an die Fleißigen, die hinter der Bar Essen und Trinken ausgegeben haben – da konnte ich mir ordentlich den Magen vollschlagen. 🙂</p>
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		<title>Fritzi Ernst in der Kranhalle: Jo-Jo-Effekt mit humorvoller Melancholie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 10:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang. Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf Natürlich kann man auch in den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang.</p>
<h2>Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf</h2>
<p>Natürlich kann man auch in den großen Buchhandlungen noch das eine oder andere Buch finden. Man muss nur lange genug suchen zwischen den meterlangen Regalen voller Klangschalen, Duftlampen und Schmuckkästchen. Denn solche sogenannten Non-Book-Artikel gelten wegen der Buchpreisbindung und der damit einhergehend geringen Gewinnspanne beim Buchverkauf für die Buch-Händler und -Händlerinnen als deren eigentliche Einnahmequelle. Ähnlich scheint es im Schallplattenhandel zuzugehen, gleichwohl dort keine Preisbindung die Gewinne schmälert. Das übernehmen hier die bekannten Musik-Streaming-Dienste. Also verkaufen Musiker*innen auch auf ihren Konzerten, die dereinst das aktuelle Album bewerben sollten, mehr Band-T-Shirts als Tonträger.</p>
<p>Die in Hamburg lebende Musikerin Fritzi Ernst ergänzte ihre Merchandise-Artikel, die an einem Verkaufsstand während ihrer Konzerte ebenso wie online feilgeboten werden, um eine Tasse, die sie höchsteigenselbst – wie sie auch im Konzert betont – mit einer kleinen Sonne verziert hat. Darüber hinaus gibt es passend zum aktuellen Albumtitel „Jo-Jo“ ein von der ebenfalls in Hamburg lebenden Künstlerin Danika Arndt verziertes Jo-Jo. Denn selbiges hat Danika auch für das Schallplattencover zum neuen Fritzi Ernst-Album mit Acrylfarben gemalt.</p>
<h2>In Begleitung: Vielseitiges Künstler*innen-Team</h2>
<p>Danika ist aber nicht nur als bildende Künstlerin ein festes Mitglied in Fritzi Ernsts Team. Seit Schnipo Schranke aufgelöst wurde, begleitet Danika die studierte Flötistin und Pianistin auf einem weiteren Keyboard.  „Wir sind beide fast um die gleiche Zeit nach Hamburg gezogen und haben uns dann durch gemeinsame Ecken kennengelernt“, sagt Danika. „Und dann haben wir festgestellt: wir mögen uns. Wir wollen gerne häufiger miteinander abhängen.“ Und weil auch Danika in ihrer Kindheit nicht nur Klavierunterricht, sondern auch Gesangsunterricht gehabt hatte, konnte im gemeinsamen Abhängen der beiden Wahlhamburgerinnen auch die musikalische Seite von Danika reaktiviert werden.</p>

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<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-56/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-56-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fritzi Ernst Sonne" /></a>

<p>Seitdem steht Danika zusammen mit Fritzi Ernst auf der Bühne, zusammen mit weiteren Musikerinnen und Musikern, die gerade zu Fritzi Ernsts Band zusammenwachsen. Der Kontrabassist und Gitarrist Francis Maheux zum Beispiel, der wie auch Fritzi Ernst in Frankfurt Musik studiert hat. Spannende Musikprojekte durfte er seitdem begleiten, sei es im Tonkünstler Orchester Niederösterreich, in der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder in seinem eher jazzig anmutendem Free-Punk-Ensemble „freee!“, das es allerdings nur einen Konzertabend lang gab.  Mittlerweile lebt Maheux wieder in Frankfurt am Main, wo er unter anderem auch als Bass-Lehrer unterrichtet.</p>
<h2>Fliegender Wechsel: Multitalente Konzert-Besetzung</h2>
<p>Wie auch ihre Schlagzeugerin wechselt Maheux während des Konzerts von Fritzi Ernst in der Kranhalle immer wieder zu einem der beiden Keyboards auf der Bühne, das mitunter sogar sechshändig gespielt wird. Nur die E-Bassistin Julia Förster bleibt konsequent bei ihrem Hauptinstrument. Weil sie aber auch noch eine gute Sängerin ist, ergänzt auch sie Fritzi Ernsts Chor, der sich dann auch schon mal fünfstimmig erhebt.</p>
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<p>Solche oft auch kanonartig funktionierenden Chorgesänge muten besonders ergreifend an in einem Arrangement, das mit einem ganz besonderen Gespür für kleine Nuancen ebenso pointiert wie mitreißend wirkt. Da simuliert zum Beispiel der Gitarrist Synthesizer-ähnliche Klänge, indem er mit einer sogenannten Bottleneck die Saiten seiner E-Gitarre ganz weit oben im Bund fiepen lässt, oder er verziert ein Musikstück gegen Ende mit einer Bassfigur, die er auf seinem Kontrabass nicht zupfend, sondern mit einem Bogen zärtlich über die Saiten ziehend generiert. Die Schlagzeugerin ergänzt ihr Rhythmusinstrument auch mal um eine Triangel. Und wenn Danika und Francis gemeinsam Fritzi auf ihrem Keyboard begleiten, wechseln sie während des Vortrags auch mal im Duett trötend zu Kazoos.</p>
<h2>Jo-Jo-Effekt: Fans feiern das Auf und Ab</h2>
<p>Im permanenten Mittelpunkt des Geschehens steht indes Fritzi Ernst selbst, die dem Anschein nach gerne drauf verzichten würde, im Rampenlicht zu stehen. Eigentlich möchte sie doch nur ihre Musik machen, die so anmutend schön ist, dass sie auch ganz alleine bestehen könnte, wären da nicht noch diese markanten, zum Teil auffällig kindlich-naiv formulierten Songtexte, mit denen Fritzi Ernst seelische Abgründe auftut. Kaum aber blickt man in diese Abgründe, weiß man nicht, ob die schöne Musik um sie herum eine verlockende Falle war oder eine heilende, zumindest aber schützende Salbe. Bisweilen sind ihre Songs nämlich von einer tiefen Traurigkeit durchtränkt, und doch lächeln sie den Zuhörenden geradezu aufheiternd zu.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-32/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-32-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-36/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-36-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-40/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-40-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-45/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-45-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Entsprechend euphorisch feiern ihre Fans in der gut besuchten Kranhalle die Melancholie. Zugleich feiern sie allerdings auch Fritzi Ernsts raffinierten Trick,  mit welchem sie jederzeit ihren vermeintlichen Seelenstrip in eine Gesellschaftskritik zu verwandeln weiß. Und plötzlich ist alles Singen über Ängste, Schwächen und Versagen ein einziger Protest, ein zorniges Aufbegehren. Darum entlässt Fritzi Ernst am Ende auch kein trauriges Publikum, sondern ein inspiriertes, das in diesem Konzert Kraft tanken durfte.</p>
<figure id="attachment_15436" aria-describedby="caption-attachment-15436" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15436" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-54-226x300.jpg" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" width="237" height="315" /><figcaption id="caption-attachment-15436" class="wp-caption-text">Autor Dirk Wagner und Musikerin Fritzi Ernst</figcaption></figure>
<h2>Fritzi Ernst: Gemeinschaft am Merch-Stand</h2>
<p>Dabei sollte man im Übrigen auch nicht diejenige Wirkung des Gemeinschaftserlebens in einem Konzert unterschätzen,  welche gerade in so politisch schwierigen Zeiten wie den jetzigen den nötigen Halt bietet. Und wenn die Band samt Fritzi Ernst im Anschluss noch am Merchandise-Tisch im Kranhallen-Café verweilt, um T-Shirts und Schallplatten zu signieren, steht sie den Fans auch für Gespräche zur Verfügung, in denen weitere Gemeinsamkeiten solcher Gemeinschaft auffallen. Denn auch das wird an diesem wunderbaren Konzertabend in der Kranhalle deutlich: wie auch die hiesigen Buchläden schon lange nicht mehr nur Bücher verkaufen, vermittelt ein gutes Konzert eben nicht nur gute Musik, sondern auch eine wohltuende und darum geradezu notwendige Gemeinschaft.</p>
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		<title>12 Jahre Zombie Sessions: Mit Herzblut für Musik abseits des Mainstreams</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Steigerwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 11:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten träumen lassen. Die <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> waren geboren&#8230;</p>
<h2>12 Jahre Musik, Spaß und Engagement für Kultur</h2>
<p>Im Jahr 2025 feiern wir nun unser 12-jähriges Jubiläum der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> – und wir könnten nicht stolzer auf das sein, was wir gemeinsam erreicht haben. Ursprünglich gestartet, um jungen Musiker*innen eine Bühne zu bieten, sind wir heute nicht nur eine feste Institution in der Szene, sondern auch ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Und ja, in den letzten Jahren hat sich auch unser Team verändert, wir sind gewachsen, gereift und haben uns weiterentwickelt.</p>
<figure id="attachment_15373" aria-describedby="caption-attachment-15373" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15373 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg" alt="Team hinter den Zombie Sessions" width="770" height="308" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-300x120.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-175x70.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-450x180.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1170x467.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-768x307.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions.jpg 1339w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15373" class="wp-caption-text">Stehen hinter den ZOMBIE SESSIONS: Phine, Lisa, Vinci, Moritz, Peter, Charly und Lukas (v.l.n.r.)</figcaption></figure>
<p>Unsere Arbeit basiert nach wie vor auf den Idealen, die uns anfangs motiviert haben: Spaß an der Musik, ehrenamtliches Engagement, Non-Profit-Arbeit und DIY-Prinzipien. Wir alle sind mit Leidenschaft dabei, und das spürt man bei jeder Veranstaltung, bei jedem Konzert.</p>
<p>Das wurde 2024 belohnt: Die Zombie Sessions wurden als eine der besten kleinen Konzertreihen mit dem <a href="https://applaus-award.de/preistraegerinnen/?_sft_filter=03_beste-kleine-spielstaetten-und-konzertreihen" target="_blank" rel="noopener">Bundeskulturpreis Applaus</a> ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde unsere Programmkonzeption und das kulturelle, soziale und nachhaltige Engagement. Das freut uns natürlich sehr! Mehr dazu lest ihr <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/mehr-feierwerk/pressemitteilungen/applaus-preis-fuer-zombie-sessions" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h2><strong>Konzertreihe auf DIY- und </strong><strong>Non-Profit-Basis</strong></h2>
<p>Seit dem ersten Konzert haben wir über 80 Sessions und viele Special Events veranstaltet. Darunter auch Ein- und Zweitagesfestivals, die zu besonderen Höhepunkten unserer Geschichte wurden. Besonders hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Kollektiven aus München, deren Strukturen unseren eigenen sehr ähnlich sind und die das gleiche Ziel verfolgen – den Aufbau und die Pflege einer lebendigen, unkommerziellen Musikszene. Gemeinsam haben wir viele besondere Momente geschaffen und das kulturelle Miteinander weiter gestärkt.</p>
<figure id="attachment_15368" aria-describedby="caption-attachment-15368" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15368 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg" alt="Zombie Sessions 2014" width="770" height="529" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-300x206.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1536x1056.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-175x120.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-450x310.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1170x805.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-768x528.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V.jpg 1704w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15368" class="wp-caption-text">Zombie Sessions 2014 im Feierwerk Sunny Red.</figcaption></figure>
<p>Mit mehr als 300 Bands aus allen Teilen der Welt und über 5000 Besucher*innen, die die einzigartige Atmosphäre der Zombie Sessions erleben konnten, blicken wir auf eine unglaubliche Reise zurück. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die unzähligen helfenden Hände, die uns seit dem ersten Tag begleitet haben.</p>
<p>Ein riesiges Danke geht an all die Menschen, die uns immer wieder unterstützt haben, besonders an das <strong>Team vom Feierwerk</strong>, das von Anfang an als Wegbereiter und Freund*in dabei war. Wir wissen, dass es (damals) nicht immer einfach war, mit einer Gruppe von Post-Teenagern zu arbeiten, die zwar wenig Wissen, aber jede Menge Idealismus und Leidenschaft hatten.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Bands, die mit uns die Bühne geteilt haben, und natürlich an alle Besucher*innen, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Liebe zur Musik jede Veranstaltung zu etwas Besonderem gemacht haben.</p>
<p>In den letzten Jahren haben wir die Freude und den Spaß an der Musik immer wieder in den Mittelpunkt gestellt, und genau das wollen wir auch weiterhin tun. Denn auch wenn die Zeiten sich ändern, unser Engagement für die Musik und die Kultur bleibt unverändert.</p>
<p>Wer bei den nächsten Sessions dabei sein möchte, sollte unsere <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Termine checken</a> und sich im Kalender anstreichen. News gibts auch immer auf unserem <a href="https://www.instagram.com/zombie.sessions" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Kanal</a>.</p>
<p>Also: Auf die nächsten 12 Jahre – und danke an euch alle, die das alles erst möglich gemacht haben! Bis bald bei den Zombie Sessions!</p>
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		<title>Skatepark Open Airs: Die Sommerkonzerte von Feierwerk Boom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erwin Zisselsberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 12:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Boom]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Freiham]]></category>
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		<category><![CDATA[Skatepark Freiham]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Skatepark Open Air mit Manu und die drei Akkorde" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-2048x1310.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Musik ist einer unserer Schwerpunkte beim Vorlaufprojekt Feierwerk Boom in Freiham. Im Sommer 2024 haben wir darum die Skatepark Open Airs gestartet, bei denen verschiedene Bands unsere Anhänger-Bühne rocken. Musik am Skatepark: Wie alles begann Entweder hatte jemand sein Abendessen nicht aufgegessen oder die Götter mochten uns nicht. Obwohl der 8. Juni mit viel Sonnenschein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Skatepark Open Air mit Manu und die drei Akkorde" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-2048x1310.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Titelbild-c-Katrin-Ried-1-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Musik ist einer unserer Schwerpunkte beim Vorlaufprojekt <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/boom" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Boom</a> in Freiham. Im Sommer 2024 haben wir darum die Skatepark Open Airs gestartet, bei denen verschiedene Bands unsere Anhänger-Bühne rocken.</p>
<h2>Musik am Skatepark: Wie alles begann</h2>
<p>Entweder hatte jemand sein Abendessen nicht aufgegessen oder die Götter mochten uns nicht. Obwohl der 8. Juni mit viel Sonnenschein angefangen hatte, kam es, wie es kommen musste: Ein Sommergewitter zog von Westen her über München hinweg. Zwischen <a href="https://blog.feierwerk.de/graffiti-am-skatepark-freiham-der-boom-anhaenger-wird-bunt/" target="_blank" rel="noopener">unserem Anhänger</a>, von dem aus wir am Skatepark mobile Jugendarbeit machen und dem westlichen Stadtrand Münchens gibt es nichts mehr, das den Wind abhält. Wir befinden uns am Ende einer Schneise, durch die der Wind ungebremst fegt. Uns blieb deshalb nichts anderes übrig, als unseren Metal-Tag mit „<a href="https://www.instagram.com/skyborn.official/" target="_blank" rel="noopener">Skyborn</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/blackgalleyofficial/" target="_blank" rel="noopener">Black Galley</a>“ abzusagen. Die Bands hatten Verständnis, waren aber auch enttäuscht.</p>
<p>Der zweite Veranstaltungstag sollte anders werden. Unser Beitrag zum <a href="https://www.freiham.de/news/stadtteilfest-freiham-2024/" target="_blank" rel="noopener">Freihamer Stadtteilfest</a> waren ein Open-Air-Konzert sowie diverse Bastel- und Malaktionen. Es wurde ein beinahe genialer trockener Sommertag. Zu unserer Stagetime gab es einen kurzen Regenguss. Wie richtige Engländer, die mit der „stiff upper lip“ jede Art von Luftfeuchtigkeit durchstehen, standen wir aufrecht im Wind und zogen unser Konzert durch. „<a href="https://www.instagram.com/oceansbride/" target="_blank" rel="noopener">Oceans Bride</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/dreamcantine/" target="_blank" rel="noopener">Dream Cantine</a>“ machten Stimmung und irgendwann kam dann noch die Sonne durch und beglückte uns mit einem herrlichen Sonnenuntergang. Das immer noch zahlreiche Publikum freute sich auch darüber und &#8222;zwang&#8220; die Bands zu etlichen Zugaben.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15152 alignleft" style="letter-spacing: -0.128px; font-size: 16px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-300x225.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-1024x768.jpeg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-1536x1152.jpeg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-175x131.jpeg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-450x338.jpeg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-1170x878.jpeg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71-768x576.jpeg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/20240920_Feierwerk_Boom_Skatepark_Open_Air_credits_Feierwerk-71.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h2>
<h2>Punk-Rock in Freiham</h2>
<p>Unser drittes Event am Skatepark war ganz dem melodiösen Punk-Rock gewidmet. „<a href="https://www.instagram.com/manuunddiedreiakkorde/" target="_blank" rel="noopener">Manu und die drei Akkorde</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/dankeschatz_die_band/" target="_blank" rel="noopener">Danke Schatz</a>“ spielten vor den Toren Münchens auf. Neben den Fans der Bands blieben sehr viele Passanten und die Jugendlichen aus der Skaterbowl vor der Bühne stehen und feierten die Musiker. Gute Stimmung und überhaupt kein Regen. So soll es sein!</p>
<p>Die Glückssträhne hielt leider nicht an: Das Wetter an unserem Termin im Oktober wurde uns als regnerisch und windig angekündigt. Zudem waren zur Showtime frische sieben Grad Celsius zu erwarten. Wir taten, was wir tun mussten, und zogen in den kleinen Pavillon direkt neben unserem Freihamer Büro um. Klein aber fein und mit den 50 Gästen, die trotzdem den Weg zu uns gefunden hatten, war die Location sehr gut gefüllt. Vor allem die Musiker von „<a href="https://www.instagram.com/veloriseband/" target="_blank" rel="noopener">Velorise</a>“ waren angetan von Trockenheit und warmen Händen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15153 alignright" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-300x225.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-1024x768.jpeg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-1536x1152.jpeg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-175x131.jpeg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-450x338.jpeg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-1170x878.jpeg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10-768x576.jpeg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/12/Feierwerk_Boom_Coffee_Cake_Concerts_12012024_credits_Feierwerk-10.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2>Kuchen &amp; Musik im Boom-Pavillon</h2>
<p>In den kalten Monaten sind wir mit unseren musikalischen Angeboten wieder komplett indoor. Bei unserer <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv-1/coffee-cake-concerts" target="_blank" rel="noopener">„Coffee &amp; Cake“-Konzertreihe</a> <span style="letter-spacing: -0.008em;">gibt es neben akustischen Vorträgen von jungen Singer/Songwriter*innen immer auch sehr leckere Kuchen und Torten fürs leibliche Wohl. Das erste Event dieser Wintersaison 2024 mit „<a href="https://www.instagram.com/musicbyniah/" target="_blank" rel="noopener">Niah</a>“ und „<a href="https://www.instagram.com/blumen.fuer.mich/" target="_blank" rel="noopener">Blumen für mich</a>“ war gleich ausverkauft. Also: Schnell sein lohnt sich!</span> Kommt vorbei, es gibt leckere Snacks, Wärme und ein Dach über dem Kopf!</p>
<p><em>Sowohl die drei Skatepark-Open-Airs als auch die „Coffee &amp; Cake“-Konzertreihe werden übrigens vom <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/bezirksausschuss22_aubing-lochhausen-langwied.html" target="_blank" rel="noopener">Bezirksausschuss 22</a> supported – dickes Danke! Darüber freuen wir uns sehr.</em></p>
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		<title>Klang gewordene Ewigkeit: So war das SWANS-Konzert im Feierwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so! Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos „Dich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so!</p>
<h2>Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos</h2>
<p>„Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du davon erzählen kannst“, heißt es in dem 1992 auf dem Album „Ich-Maschine“ veröffentlichten Song „Aus den Kriegstagebüchern“ der Hamburger Rockband <strong>Blumfeld</strong>. Mittlerweile, da das Mobiltelefon mit all seinen zusätzlichen technischen Möglichkeiten das gesellschaftliche Miteinander seit jenem Debüt-Album von Blumfeld verändert hat, müsste der Satz heißen: „Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du dann posten kannst“.</p>
<p>Darum wird fleißig Bildmaterial gesammelt und auf Konzerten alle Handys angeschaltet, kaum, dass das Saallicht aus ist. Netter Nebeneffekt: Wem große Menschen die Sicht auf die Bühne versperren, braucht nur auf die Monitore der hochgehaltenen Handys zu blicken. Blöd nur, dass man ja selbst vom Jagd- und Sammelfieber ergriffen ist und möglichst jeden Augenblick des Konzerts festhalten möchte. Natürlich kann das auch nerven. Vor allem, wenn man einen Augenblick lang nicht selbst zu den Sammler*innen und Jäger*innen zählt, sondern einfach nur der Musik lauschen mag.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-8-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (8)" alt="Swans 27.02.24" /></div>
<p>Umso angenehmer empfand ich darum das Publikum des ausverkauften <strong><a href="https://www.instagram.com/swans_official/" target="_blank" rel="noopener">Swans</a></strong>-Konzerts im Feierwerk. Das machte nämlich überhaupt keine Anstalten, irgendetwas dokumentieren zu wollen. Was denn auch? Jahrzehntelange Fan-Erfahrungen hatten dieses Publikum darauf vorbereitet, dass während eines Swans-Konzerts ohnehin nichts passiert, was es zu posten lohnt. Ausschnitte aus einem Swans-Konzert vorzuspielen, ist schließlich genauso spannend, wie einer Waschmaschine beim Schleudern zuzuhören. Womit ich nichts gegen Waschmaschinen gesagt haben will. Forscher*innen wollen sogar festgestellt haben, dass gerade die tiefen Klänge einer Waschmaschine beruhigend auf Menschen wirken, weil sie dem pränatalen Klangerleben der Welt entsprächen. So gesehen war das Brutkasten-Rot, mit der das Swans-Konzert dauerhaft ausgeleuchtet wurde, treffend gewählt.</p>
<h2>Brummender Akkord und immer noch kein Handy</h2>
<p>Tatsächlich beleuchtete das aber nicht nur das Bühnengeschehen, wenn man hier überhaupt von einem Geschehen reden mag. Im Grunde ist es ja mehr eine bloße Bühnenexistenz jenseits des Zuschauer*innen-Raums. Auch, wenn es im Zuschauer*innen-Raum wahrlich nicht lebendiger zugeht. Trotzdem wird auch er, wie überhaupt die gesamte <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/hansa-39" target="_blank" rel="noopener">Hansa 39</a> von jenem satten Brutkasten-Rot permanent beleuchtet. Angeblich, damit der Frontmann der Swans, <strong>Michael Gira</strong>, sehen kann, was im Publikum passiert. Als hätten seine Songs nicht schon zu Genüge bewiesen, dass Gira am liebsten ins Nichts starrt.  In jenes Nichts wohlgemerkt, dass der Philosoph Martin Heidegger in „Sein und Zeit“ auch mal als ein Nicht-sein beschrieben hat, das eben nicht „nicht sein“ meint.</p>
<p>Solchen Assoziationen folgend stehe ich also im Swans-Konzert in der Hansa 39 und überlege, warum überhaupt etwas ist und nicht noch mehr nichts. Gira spielt solche Gedanken untermauernd zunächst auch nur einen und denselben Akkord auf seiner Gitarre, wieder und wieder und wieder schlägt er diesen Akkord an. Irgendwann steigt die restliche Band ein, ohne freilich jenen mittlerweile bewährten Akkord allzu sehr zu verändern. Wobei der Akkord sich strenggenommen auch gar nicht mehr wiederholt. Stattdessen steht er jetzt dauerhaft nachhallend im Raum und brummt. Wozu sollte man das auch dokumentieren, überlege ich noch, weil mir auffällt, dass ja tatsächlich niemand hier ein Handy zückt, um die schönsten Momente dieser Klang gewordenen Ewigkeit einzufangen. Stattdessen genießt man schweigend stehend die gute Akustik in der Hansa 39 dank einer gut genutzten, wenngleich auch sehr sehr lauten Veranstaltungstechnik.</p>
<h2>Larry Mullins, Phil Puleo, Kristof Hahn: Rock-Prominenz gibt sich die Ehre</h2>
<p>Kenner*innen der Szenen freuen sich zudem noch darüber, wie prominent die Band besetzt ist, die sich hier geradezu hörig dem Diktat des Frontmanns Michael Gira unterzuordnen scheint. <strong>Larry Mullins</strong> zum Beispiel an den Keyboards, der auch bei <strong>&#8222;Nick Cave And The Bad Seeds&#8220;</strong> mitwirkt. Oder der Schlagzeuger <strong>Phil Puleo</strong>, der von vielen auch als Gründer der Noise-Rockband <strong>&#8222;Cop Shoot Cop&#8220;</strong> verehrt wird. <strong>Kristof Hahn</strong>, der hier die Lap-Steel Guitar bedient, hat gleich in einer ganzen Reihe von Kultbands mitgewirkt, sei es bei <strong>&#8222;Pere Ubu&#8220; </strong>oder den <strong>&#8222;Koolkings&#8220;</strong>, die dereinst mit Alex Chilton ein Album eingespielt hatten. Wohl auch, weil sie mit Hahn in einer weiteren Band zusammenspielen, stehen im Publikum Tim Jürgens (Superpunk; Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen) und Markus Naegele (Don Marco &amp; Die kleine Freiheit). Und weil sich Prominenz gerne zur Prominenz gesellt, ist auch der Hamburger Veranstalter und Label-Betreiber Rüdiger Ladwig zugegen, dem ich persönlich vor allem für die Vinyl-Ausgabe aller Alben von Nils Koppruchs Fink ewig dankbar sein werde.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-9-1-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (9)" alt="" /></div>
<p>Tatsächlich gilt mein Augenmerk allerdings der Pedal-Steel-Gitarristin <strong>Dana Schechter</strong> von <strong>&#8222;Insect Ark&#8220;</strong>, die ab und zu auch den Bassisten <strong>Chris Pravdica</strong> auf einem weiteren E-Bass unterstützt. Ein Tag zuvor auf dem Konzert in Italien, hatte man diese großartige Frau hinter all den Männern auf der Bühne gar nicht sehen können. Der Umstand, dass man in der Hansa 39 aber auch von der Seite auf die Bühne blicken kann, rückte sie indes sogar in den Vordergrund, so man das Konzert eben von jener Seite beäugte. Zumal ich persönlich ihr Musizieren hier am spannendsten empfand, hätte ich also das ganze Konzert über seitlich der Bühne stehen können, um der Musikerin auf die Finger zu blicken.</p>
<h2>Fotos nur unter Gewaltandrohung des Hohepriesters</h2>
<p>Allerdings hätte ich dann kein Foto für diesen Blog gehabt, das den Frontmann von vorne zeigt. Dabei hätte es einige schöne Motive gegeben, wie er manchmal so hohenpriester- und schamanenartig gestikuliert während seines Gesangs. Als stünde er jetzt auch noch physisch im Kontakt mit dem Jenseits, hebt er seine Hände zum Himmel. 70 Jahre alt war Gira eine Woche zuvor geworden. Heute macht er nicht den Eindruck, als wenn er noch sehr viel länger auf dieser Erde wandeln möchte. Vor allem aber macht er nicht den Eindruck, als würde es ihn erfreuen, wie ich nunmehr versuche, sein Antlitz auf Foto zu bannen.</p>

<p>Während sich seine Fans nämlich erkennbar genervt zeigen, dass ich hier ein paar Bilder für diesen Blog machen möchte, signalisiert mir Gira sogar, dass er durchaus auch zur Gewalt bereit sei, wenn ich ihn weiter fotografieren würde. Glücklicherweise hat mir die Kollegin dafür ein Bändchen zukommen lassen, das mich für alle gut sichtbar als legitimierten Fotografen zu erkennen gibt. „Ich darf hier fotografieren, Herr Gira“, brüllt mein Bändchen also dem fotoscheuen Sänger entgegen, als ich es wegen der Anfeindungen demonstrativ hochhalte. Dem Sänger scheint das aber schnuppe zu sein. Stattdessen zieht er mit seinem Daumennagel so über die eigene Kehle, als wollte er mir mitteilen, dass ich beim nächsten Bild schon vor ihm ins ewige Nichts eintauchen würde.</p>
<h2>Fazit: Der ewige und berührende Schleudergang</h2>
<p>Nun könnte mir solche Drohung eigentlich egal sein. Wer in einem Swans-Konzert steht, braucht das Nichts nicht zu fürchten. Wie aber würde das auf die vielen Fans wirken, wenn wegen eines weiteren Fotos womöglich das Konzert abgebrochen würde? Demütig begebe ich mich also nach hinten zum Getränkeausschank, wo prominente Gäste gerade neue Projekte besprechen. Dort erzähle ich dem Kollegen Konrad, warum ich lieber keine weiteren Fotos mehr mache. Nicht, dass ich am Ende schuld bin, wenn die das Konzert abbrechen. Keine Ahnung, ob Konny nun eine Chance sah, hier früher rauszukommen, oder ob er, was ich eher glaube, mir nur helfen wollte. Auf jeden Fall zückt er nun seine als Mobiltelefon getarnte Kamera und schießt ein weiteres Foto.</p>
<p>Das Konzert wird nicht abgebrochen. Und nach dem Konzert sind die Musiker*innen sogar super freundlich zu mir. Das Künstlerische verbindet uns doch sehr. Und ja, sage ich, das Konzert hat mich doch sehr berührt. Einfach großartig. Und plötzlich merke ich, dass das sogar stimmt. Das Konzert war wirklich großartig. Es ist halt nur sehr schwer zu beschreiben, warum. Zuhause setze ich mich erst einmal mit einer Flasche Bier vor die Waschmaschine und schalte den Schleudergang ein.</p>
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		<title>The 1st Great Collision: Label-Release-Festival mit magischen Momenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals veranstaltet, die nahezu mit denselben Bands erst die <a href="https://www.cordobar.de/" target="_blank" rel="noopener">Cordobar</a> in Germering rockten und am nächsten Tag dann das Publikum in die Münchner <a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noopener">Glockenbachwerkstatt</a> lockten.</p>
<p>Auf diese Weise rechnete sich auch die eine oder andere Anfahrt von Bands, die nicht aus der direkten Umgebung stammten. Vor allem aber förderten solche Gemeinschaftsproduktionen Netzwerke von Musiker*innen und Veranstalter*innen, die Alternativen zum kommerziellen Pop-Geschäft ausprobierten. Tatsächlich konnte Klaus Götzfried noch sehr viele Menschen inspirieren, bevor er leider viel zu jung infolge einer Erkrankung starb.</p>
<h1>Das Label-Gründungs-Mini-Festival</h1>
<p>Erwin Zißelsberger, den Klaus mir einst so begeistert vorgestellt hatte, ist mittlerweile ein Arbeitskollege, der wie auch ich als Sozialpädagoge in einer der vom Feierwerk betriebenen <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">Kinder- und Jugendfreizeitstätten</a> tätig ist. Doch an dem Abend, von dem hier die Rede sein soll, stand Erwin als Rockmusiker vor mir auf der Bühne, griff in die Gitarre und sang als Kopf der Americana-Band<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NK7dGwoMJ4" target="_blank" rel="noopener"><em><strong> The Ruby Sea</strong></em></a>. Eugen Kern-Emden, der früher selbst bei <em>The Ruby Sea</em> mitgewirkt hatte, bevor er sich ganz seinem mittlerweile auch erfolgreicheren Projekt <a href="https://themoonband.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>The Moonband</em></strong></a> widmete, hatte <em>The Ruby Sea</em> nämlich ebenso wie die Münchner Formation <a href="https://on.soundcloud.com/cVGRH" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Buco</strong> </em></a>zu einem kleinen Festival namens <strong>The 1st Great Collision</strong> eingeladen, auf welchem er und <em>The Moonband</em> nun deren neu gegründetes eigenes Schallplattenlabel <a href="http://www.intertunerecords.de/" target="_blank" rel="noopener">Intertune Records</a> vorstellten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_214922264-576x1024.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>Zumal <em>The Moonband</em> die bislang einzige Band ist, die garantiert auf diesem neuen Label ihre Tonträger veröffentlichen wird, hatte Eugen darauf verzichtet, jenes Festival als eine einzige Label-Show aufzuziehen. Stattdessen lud er Musiker*innen ein, für die er sich persönlich begeistert. Oder um es mit den Worten von Eugen auszudrücken: „Bands, die alle auch ins Vorprogramm von <em>Wilco</em> passen würden“. Dass er mit diesem Satz aber auch beschreibt, welche Bands er sich als künftige Label-Kolleg*innen vorstellen kann, ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass <em>Buco</em>, die mit wunderbarer Popmusik über traditionelle sizilianische Märchen und Songs den Abend gleich im doppelten Sinne märchenhaft eröffnet hatten, bereits im Gespräch sind, ebenfalls auf Intertune Records ihr Debüt-Album zu veröffentlichen. Ganz sicher ist das aber noch nicht, sagt die Band, die gerade erst damit beschäftigt ist, ihre Songs zu arrangieren und in ihrem Proberaum in der Veranstaltungslocation <a href="https://fatcat-muc.de/" target="_blank" rel="noopener">Fat Cat</a> aufzunehmen.</p>
<h1>Das neue Plattenlabel: Intertune Records</h1>
<p>Der Gitarrist von <em>The Ruby Sea</em>, Michael Kröger, hat dagegen schon verabredet, sein nächstes Solo-Album als <em>Möbel Kröger</em> bei Intertune Records zu veröffentlichen. Als überzeugter DIY-Künstler, der bewusst die Produktion seiner Arbeiten selbst steuert, gefällt ihm die Idee des Labels, Künstler*innen nicht vertraglich zu binden.</p>
<p>„Wir haben halt einen Vertrieb, über den die Tonträger, die bei uns erscheinen, auch verkauft werden“, sagt Eugen, der als Mitglied der <em>Moonband</em> nie verstehen konnte, warum sie als Band ihre eigenen Alben von dem Label abkaufen mussten, bei dem sie erschienen. Stattdessen bleiben bei Intertune Records die Alben also bei den Bands, die sie dann auf ihren Konzerten verkaufen können. Das Label selbst nimmt ihnen nur die Menge an Alben ab, die für die Pressearbeit (falls diese nicht auch von den Bands selbst getätigt wird) und den Vertrieb in den Geschäften benötigt wird.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_191844009-1024x576.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>„So gesehen ist Intertune Records, das den Künstler*innen wenig Komfort bietet, dafür aber auch wenig abverlangt, genau das Label, das wir uns als <em>Moonband</em> immer gewünscht hätten“ , sagt Eugen.  Nicht, dass die Band mit ihrem bisherigen Label unzufrieden gewesen wäre. Aber dessen leidenschaftlicher Betreiber ist leider verstorben, so dass sich <em>The Moonband</em> nun nach einer neuen Heimat umschauen musste: „Denn auch, wenn derzeit viele Labels sterben, ganz ohne Label geht es dann doch nicht“, erklärt Eugen die Neugründung seines Labels. „Diejenigen, die Platten vertreiben, wollen sich schließlich auch nicht mit jeder Band einzeln auseinandersetzen. Die mögen das, wenn sie da eine*n Ansprechpartner*in für mehrere Bands haben“, sagt Eugen.</p>
<h1>The 1st Great Collision-Festival</h1>
<p>Einige der neuen Songs, die <em>The</em> <em>Moonband</em> gerade für ihr neues Album entwickelt, waren dann auch auf dem großartigen Konzert auf dem Festival in der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/lageplan" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Kranhalle</strong></a> zu hören. Songs, die einmal mehr unterstreichen, wie gut diese Band den Harmoniegesang beherrscht, und wie raffiniert ihre Instrumente hier zusammenwirken. Es ist wahrlich nicht übertrieben, die Band an diesem Konzertabend mit <em>Fleetwood Mac</em> zu vergleichen.</p>
<p>Was jenen Abend für mich persönlich allerdings zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht hatte, geschah bereits vor dem grandiosen Auftritt von <em>The Moonband</em>, als nämlich Erwin Zißelsberger mit <em>The Ruby Sea</em> eine Musik in der Kranhalle ausgebreitet hatte, die wunderbar in jede Patchworkdecke der <em>Green on Reds</em>, <em>Long Ryders</em> und <em>Calexicos</em> dieser Welt gepasst hätte.</p>
<p>Wobei für mich das Magische an seinem Auftritt darin lag, dass mir ganz plötzlich wieder meine erste Begegnung mit Erwin einfiel. Und auf einmal war mir tatsächlich so, als ob ein Lächeln lang, das mir ob der Schönheit der Musik über die Lippen ging, Klaus Götzfried selbst neben mir stünde: „Na, habe ich es dir nicht gesagt? Er ist ein Guter“, sagte er zu mir. „Oh ja“, antwortete ich, „ein sehr Guter sogar.“ In dem Augenblick legte auch schon eine Freundin ihre Hand auf meine Schulter, derweil mir eine einsame Träne über die Wange glitt. Festivals, die in mir die Erinnerung an Klaus Götzfried wecken, sind mir übrigens die liebsten. Danke also dafür!</p>
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		<title>Sound of Munich Now: Münchens Musikszene im Viertelstundentakt</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/sound-of-munich-now-muenchens-musikszene-im-viertelstundentakt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt Michael Bremmer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit Julia Viechtl von der Fachstelle Pop einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim Sound of Munich Now auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt <strong>Michael Bremmer</strong>, Redakteur der <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-festival-konzert-sound-of-munich-now-feierwerk-1.6299076" target="_blank" rel="noopener"><strong>Süddeutschen Zeitung</strong></a>, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit <strong>Julia Viechtl</strong> von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Munich Now</strong></a> auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 Formationen aus der Münchner Subkultur den aktuellen Popstandort München skizzierten: Hiphop von <strong>Gündalein</strong> traf hier auf Diskursrock von <strong>Raketenumschau</strong> oder Elektro-Pop von <strong>Fliegende Haie</strong>.</p>
<h2><strong>Die überzeugende Viertelstunde </strong></h2>
<p>Gerade mal<strong> 15 Minuten dauerte jeder Auftritt</strong>. Das verlangte nicht nur den Auftretenden eine ungemeine Konzentration ab. Wer hier das Publikum überzeugen wollte, musste von Anfang an alles geben. Aber auch der Wechsel auf der Bühne nach dem Auftritt war minutiös getaktet. Während schon auf der gegenüberliegenden Bühne die nächste Band spielte, baute die vorherige Band ihr Equipment ab, derweil zugleich die folgende Band ihres aufbaute. Da kam es auch schon mal vor, dass die Tontechniker noch mit dem Soundcheck beschäftigt waren, während Julia Viechtl oder Michael Bremmer zuversichtlich die nächste Band ansagten, die dann, kaum war die Anmoderation getätigt, auch tatsächlich pünktlich loslegte.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/SOMN23_Blushy-AM-c-Sara-Brahms-1024x769.jpg" title="Blushy-AM-c-Sara-Brahms" alt="Blushy-AM-c-Sara-Brahms" /></div>
<p>Obwohl also alles zur vollsten Zufriedenheit eines begeisterten Publikums gelang, das das Wechselbad der verschiedenen Musikgenres wie so eine Art Kneippkur der Münchner Popkultur genoss, suchte Julia Viechtl von der Feierwerk Fachstelle Pop selbstkritisch Verbesserungsmöglichkeiten für Folgeveranstaltungen.</p>
<h2><strong>15 Jahre Sound of Munich Now</strong></h2>
<p>Immerhin ist dieser Konzertmarathon seit 2009 im Feierwerk beheimatet. Im Grunde wurde er auch hier geboren, nachdem 2008 der Süddeutschen Zeitung vom <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-rockbuero-sued/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rockbüro Süd</strong></a> in Zusammenarbeit mit der Rock Antenne für einen von ihr auf dem Tollwood ausgetragenen Newcomer-Wettbewerb der bayerische Rockpreis verliehen wurde. Schon damals war es vor allem Michael Bremmer gewesen, dessen Engagement für eine solche Musikförderung längst nicht mehr in die dafür vorgesehene Arbeitszeit passte. Dabei war ohnehin alles ursprünglich ganz anders geplant gewesen. Eigentlich wollte Bremmer nur mit der Junge-Leute-Redaktion eingesandte Demo-Tapes von jungen bayerischen Bands auswerten und den besten Musiker*innen sodann als Gewinn des Wettbewerbs Auftritte im Vorprogramm der richtig großen Acts vermitteln, die auf dem <strong>Tollwood</strong> spielen. Weil die Agenturen, mit denen diese großen Acts zusammenarbeiten, oft genug aber selbst schon die passenden Vorgruppen engagiert hatten, erfand er das mehrtägige <strong>Stadt-Land-Rock-Finale</strong>, das nun in einem eigenen Zelt auf dem Tollwood alle Sieger*innen der SZ-Ausschreibung vorstellte.</p>
<h2>Nachhaltigkeit für die Münchner Szene</h2>
<p>Als die Süddeutsche dafür dann den Rockpreis verliehen bekam, setzte sich Bremmer mit dem Feierwerk zusammen, das er ohnehin für seine Förderung einer Münchner Popkultur geschätzt hatte. Statt nämlich das mit dem Rockpreis verbundene Preisgeld einmalig zu verjubeln, wollte Bremmer damit lieber etwas <strong>Nachhaltiges für die Münchner Szene</strong> schaffen. Und so war das <strong>Sound of Munich Now</strong> geboren, das auch heuer wieder &#8211; erstmals übrigens nach den coronabedingten Online-Ausgaben &#8211; so viele Zuschauer*innen lockte, dass nicht wenige wegen Überfüllung geduldig vor der Tür warteten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/FREAK-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg" title="FREAK-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" alt="FREAK-SOMN-23-c-Marie-Lehmann" /></div>
<p>Oder sie gingen in die benachbarte <strong>Kranhalle</strong>, wo gleichzeitig Bands aus ganz Bayern beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Bavaria Now</strong></a> eine Popkultur präsentierten, wie sie jenseits der Münchner Stadtgrenzen auch gelebt wird. Darunter so coole Acts wie <strong>Peter aus der Mozartstraße</strong>, den man schon wegen seines besonders schrägen Namens mögen muss.</p>
<h2><strong>Sound of Bavaria Now in der Kranhalle</strong></h2>
<p>Tatsächlich geht es in der Kranhalle auch etwas gemütlicher zu. Zum einen steht das Publikum hier nicht gar so gedrängt wie in der Nachbarhalle. Zum anderen erklingt hier nicht jede Viertelstunde eine nächste Band wie im Hansa 39, wo der Konzertmarathon durchaus auch eine Reizüberflutung für viele Zuschauer*innen bedeutet.</p>
<p>Trotzdem bleiben die meisten von ihnen neugierig im Saal, schließlich will man <strong>Malva</strong> nicht verpassen, deren Songs so zeitlos schön erstrahlen, als hätten sie als Chansons schon in den Sechzigern die Zuhörenden so berühren können wie sie es ganz offensichtlich auch heute noch im Feierwerk tun. Aufmerksam lauschen auch die Musiker von <strong>Raketenumschau</strong> Malvas Gesang. Stunden nach ihrem eigenen kurzen Auftritt steht die Band nun mit ihren Freund*innen in den ersten Reihen vor der Bühne und genießen dort wie alle anderen Zuschauer*innen die Musik ihrer Mitstreiter*innen.</p>
<h2><strong>SOMN 23: Am besten war Alles</strong></h2>
<p>Nach den Konzerten verweilen einige Zuschauer*innen und Musiker*innen noch in kleinen Gesprächsgruppen im Café der Kranhalle, wo man bei einigen Getränken den Abend bis 2 Uhr ausklingen lassen kann. Und also trinkt auch Michael Bremmer hier sein erstes und einziges Bier am Abend, zufrieden, wie gesagt, aber eben auch sichtbar erschöpft.</p>
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<p>„Was hat dir heute am Besten gefallen?“, fragt er mich plötzlich, und ich überlege. War es der &#8211; gemessen an anderen Festivals in diesem Land &#8211; wohltuend hohe Frauenanteil bei den auftretenden Künstler*innen? Oder waren es die orientalisch anmutenden Klänge des <strong>Ogaro Ensembles</strong>, das an diesem Abend auch eine Popkultur jenseits der anglo-amerikanischen und west-europäischen Vorbilder in Szene gesetzt hatte. Auch dank solcher Spielstätten in der Stadt wie das Import Export, das Bellevue Di Monaco oder die Muffathalle, ist solche früher oft als Weltmusik oder Ethnobeat diskriminierte Musik längst auch Teil der Münchner Szene, die man als das Zusammenwirken mehrerer Szenen begreifen kann, oder eben als eine besonders bunte.</p>
<p>Und bunt ist nicht zuletzt meine Lieblingsfarbe. „Alles“, antworte ich schließlich und verschweige wohlwollend die zwei Acts, die mir jetzt nicht gar so zugesagt hatten. Aber auch das ist ja das tolle an Sound Of Munich Now: Wenn einem ein Künstler oder eine Künstlerin nicht gar so gut gefällt, weiß man ja, dass schon wenige Minuten später für Abwechslung gesorgt ist!</p>
<p><em>Text: Dirk Wagner; Fotos: Marie Lehmann und Sara Brahms</em></p>
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		<title>Laut sein für Geflüchtete: Das war das &#8222;Rage against Abschiebung&#8220; 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 08:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg 1699w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wenn auf einem Festival vier von zwölf Bands ausfallen, ist dies normalerweise der Moment, an dem Veranstalter*innen wahlweise Kerzen nach Altötting oder Beruhigungsmittel aus Apotheken schleppen. Die Veranstalter*innen des „Rage against Abschiebung“ nehmen eine solche Hiobs-Botschaft am 2. Oktober indes gelassen: „Dann beginnen wir mit dem Programm halt ein bisschen später und lassen die Bands [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg 1699w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Wenn auf einem Festival vier von zwölf Bands ausfallen, ist dies normalerweise der Moment, an dem Veranstalter*innen wahlweise Kerzen nach Altötting oder Beruhigungsmittel aus <span style="letter-spacing: -0.008em;">Apotheken schleppen. Die Veranstalter*innen des „</span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.rageagainstabschiebung.de/" target="_blank" rel="noopener">Rage against Abschiebung</a><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ nehmen eine solche Hiobs-Botschaft am 2. Oktober indes gelassen: „Dann beginnen wir mit dem Programm halt ein bisschen später und lassen die Bands ein wenig länger spielen“, war eine Lösung des Problems. Zudem wurde noch eine weitere Band, nämlich „Schnee im August“, kurzfristig hinzugeladen.</span></p>
<h2>Solidaritätsfestival für mehr Sichtbarkeit</h2>
<p>Seit 1996 veranstalten engagierte Menschen schließlich das mittlerweile jährlich stattfindende <strong>Soli-Festival</strong>, dessen Reinerlös der <strong>konkreten Flüchtlingsarbeit</strong> zugutekommt. Dafür hatten sie früher auch schon mal prominente Headlinder für die gute Sache gewinnen können: So lockten zum Beispiel „die goldenen Zitronen“, „die Sterne“ oder „Stereo Total“ ein zahlungswilliges Publikum aufs Festival, wo es sodann auch noch über die Situation von flüchtigen Menschen informiert wurde, sowie über Organisationen, die sich für <strong>die Interessen von Geflüchteten</strong> einsetzen. Denn, so hatte es Schorsch Kamerun, der Sänger der Goldenen Zitronen, auch schon einmal postuliert: „Der Erfolg einer solchen Benefiz-Veranstaltung lässt sich ja nicht nur daran messen, wieviel Geld daraus letztlich für den genannten Zweck gewonnen wird. Die <strong>Benefiz-Veranstaltung</strong> leistet auch eine Öffentlichkeitsarbeit für die Sache, für die sie kämpft.“  Dabei geschieht solche Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedenen Veranstaltungshinweisen auf mehreren Plattformen ebenso wie an den Info-Tischen auf dem Festival selbst.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Cx7pQTuIuWp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Vor allem aber, und das haben die Veranstalter*innen des <strong>Rage Against Abschiebung</strong> über all die vielen Jahre seiner Existenz gelernt, ist ein solches Soli-Fest auch ein wunderbares Treffen von Gleichgesinnten und Mitstreiter*innen, das man sich schon lange nicht mehr vom Ausfall der einen oder anderen Band vermiesen lässt. Hätte man vor allem die vielen Gesprächsgruppen außerhalb der eigentlichen Konzerträume Kranhalle und Hansa 39 am Festivalabend nach dem Programm befragt, hätten einige eifrig Diskutierende wahrscheinlich gar nicht gewusst, wer überhaupt auftritt.</p>
<h2>Botschafter*innen für Geflüchtete</h2>
<p>Dabei wurde das Festival schon mit einem ganz großen Act eröffnet: die in München lebende Aktivistin und Rapperin <strong>Gündalein</strong> bewies zusammen mit dem deutsch-amerikanischen Rapper und Veranstalter <strong>ESC Rilla</strong>, dass Hiphop dort am stärksten wirkt, wo es ohne Konkurrenz-Attitüden ein gleichberechtigtes Miteinander zelebriert. Damit glich ihr Auftritt in der Kranhalle exakt der besseren Gesellschaft, für die ihre Auftritte letztlich auch werben. Gleichzeitig näherten sich in der Konzerthalle nebenan, in der Hansa 39 also Musiker:innen solcher besseren Gesellschaft von einer Punk-ambitionierten Seite.</p>
<p>Hat es zum Beispiel seit Pat Benatar je eine bessere Version ihres Hits „Love Is A Battlefield“ gegeben, als die, die die <strong>Novichoks</strong> mehrstimmig in eine Kampfansage ganz im Sinne des Rage Against Abschiebung zu formulieren wussten: „We are strong!“? Und machte die rein weiblich gelesene Band <strong>FAB</strong>, die ihren Sound selbst als Feminist Glam Synthie-Punk beschreibt, nicht eine Stimmung, als würden alte Punk-Ikonen von ihren Fans abgefeiert werden? „Wir haben uns als Band gegründet, weil uns die Punkszene zu männlich dominiert ist“, sagt die Münchner Band, die bislang darauf verzichtet, ihre einzelnen Mitspielerinnen namentlich zu benennen. Immerhin lobte Jana Weidhaase vom <a href="https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/" target="_blank" rel="noopener">Bayerischen Flüchtlingsrat</a> die Band FAB bereits als „beste Band des Abends“ aus. Ihre Euphorie war dabei allerdings auch genährt vom Umstand, dass sie die Musikerinnen zudem als Aktivistinnen des Flüchtlingsrats, von „Kein Mensch ist illegal“, und von anderen Kampagnen kennt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/Baerah-Addi-G-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-4-1024x683.jpg" title="binary comment" alt="" /></div>
<h2>Diverses Programm in Kranhalle und Hansa 39</h2>
<p>Und einmal abgesehen davon, dass gleichzeitig in der Kranhalle andere „beste Bands des Abends“ für gute Stimmung sorgten, war in der Hansa 39 irgendwann dann die Formation <strong>Uschi</strong> um die Schlagzeugerin Sophie Neudecker und der Bassistin Charlotte Scheidegger die eindeutig beste Band des Jahrhunderts. Zumindest diesen einen Abend lang nämlich stellte das Kollektiv von „Musiker*innen, die alle dieses Pseudonym verkörpern“, wie es in der Bandbeschreibung heißt, selbst Legenden wie die US-amerikanischen Wegbereiter Sonic Youth in den Schatten. Von einem Gitarristen und Sänger begleitet machte Uschi nämlich auch eines klar: Sonic Youth hatte einfach zu wenig Frauen in der Band, um weiter cool zu sein!</p>
<p>Dergleichen kann man den Veranstalter:innen vom Rage Against Abschiebung zum Glück nicht vorwerfen. Entsprechend divers liest sich auch deren Programm. Bewusst ohne Nennung der betreffenden Band möchte ich mich als Dirk ganz persönlich dann allerdings doch ein wenig darüber wundern, warum auf einem solch progressiven, weltoffenen Festival auch einmal die Songzeile „All Cops Are Bastards“ von den anwesenden Zuschauer:innen gefeiert wurde. Einmal abgesehen davon nämlich, dass in einem Rechtsstaat wie in der Bundesrepublik Deutschland die Polizei nicht per se negativ konnotiert sein muss, störe ich mich besonders an den Gebrauch des scheußlichen Ausdrucks „Bastard“. Wie würde dieser Ausdruck uns anspringen, wenn er von einer rechtspopulistischen Band gesungen würde? Und warum sollte er dann, im anderen Kontext vorgetragen, okay sein? Ich finde nämlich, dass gerade in einer Zeit, wo weltweit ein Rechtsruck die Gesellschaft bedroht, es umso wichtiger ist, dass wir ebenso wie Gündalein im Konzert ein besseres Miteinander nicht nur fordern, sondern auch konsequent leben.</p>
<p><em>Hier könnt ihr nachlesen, wie das <a href="https://blog.feierwerk.de/rage-against-abschiebung-2019/" target="_blank" rel="noopener">Rage against Abschiebung 2019</a> war und einen Hintergrundbericht des <a href="https://blog.feierwerk.de/von-idomeni-ins-feierwerk-eine-ganz-besondere-rage-geschichte/" target="_blank" rel="noopener">Festivals 2018</a>.</em></p>
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		<title>Abriss auf der Seebühne: Pure Energie beim Theatron Musiksommer</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/energie-beim-theatron-musiksommer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Leins]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 08:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theatron]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="114" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_VA_Theatron_Inlier (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg 1512w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-300x229.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-1024x782.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Von 27. Juli bis 20. August 2023 fand im Olympiapark der Theatron Musiksommer statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren gestaltete das Feierwerk eine Woche (14.08. &#8211; 20.08.) musikalisch mit. Und ich durfte als Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau vier von sieben Tagen dabei sein. Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es endlich los mit tollen Bands, starken Bühnen-Outfits, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="114" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_VA_Theatron_Inlier (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg 1512w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-300x229.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-1024x782.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Von 27. Juli bis 20. August 2023 fand im Olympiapark der <a href="https://theatron.net/"><strong>Theatron Musiksommer</strong></a> statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren gestaltete das <a href="https://www.feierwerk.de/"><strong>Feierwerk</strong> </a>eine Woche (14.08. &#8211; 20.08.) musikalisch mit. Und ich durfte als Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau vier von sieben Tagen dabei sein. Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es endlich los mit <strong>tollen Bands, starken Bühnen-Outfits, guter Musik, glücklichen Gesichtern und ganz viel Bewegung.</strong></p>
<p><strong>Tag eins der Feierwerk-Woche beim Theatron</strong> startete ganz unromantisch mit Schleppen. Das Equipment für die Bands muss ja schließlich irgendwo herkommen, in diesem Fall aus dem Feierwerk. Als dann die ersten Soundchecks zu Ende gingen, ließ sich aber schon erahnen, dass man von der Musik fürs Schleppen auf jeden Fall mehr als entschädigt werden würde. Dieser Eindruck bestätigte sich. Das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm"><strong>Sprungbrett Showcase</strong></a> mit <strong>Raketenumschau</strong>, <strong>Prohibition Prohibition</strong>, <strong>INLIER</strong> und <strong>PLUME</strong> war der perfekte Start in die Woche. Ausnahmslos jede Band rockte die Seebühne: Es wurde getanzt, geklatscht, geheadbangt. Die Energie war spürbar und die Stimmung großartig!</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CwQDTXcoU85/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CwQDTXcoU85/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Feierwerk München (@feierwerk_)</a></p>
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<h2><strong>Überzeugende Musik, Oufits und Moves</strong></h2>
<p>An <strong>Tag zwei</strong> des Musiksommers stand musikalisch alles im Zeichen von <strong>Indie</strong> in all seinen Facetten: Den Abend eröffneten <strong>Johnny Fab Kaufmann</strong> mit jazzigen Indie-Klängen. Sängerin <strong>Sofia Lainovic</strong> überzeugte mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung, sodass man während des Auftritts kaum die Augen von ihr lassen konnte. Es folgten <strong>Marlin Beach</strong>, die nicht nur <strong>sommertauglichen Indie-Pop</strong> lieferten, sondern auch das stärkste Bühnen-Outfit der Woche: strahlend weiße Denim Overalls. Beim letzten Act <strong>POM</strong> wurden wir von einem plötzlichen Gewitter überrascht, was aber niemanden vom Tanzen abhielt. Stattdessen wurden bunt gemusterte Schirme und neonfarbene Regenjacken ausgepackt und es wurde weiter gefeiert.</p>
<p>Ich war dann erst an <strong>Tag fünf</strong> wieder beim Theatron vor Ort (irgendwer muss ja auch im Büro die Stellung halten :-)). Dieser startete mit <strong>Indie-Rock</strong> von <strong>Daisy Dreams</strong>. Sängerin Verena zog das Publikum nicht nur mit ihrer tollen Live-Performance in den Bann, sondern auch mit einem spontanen Outfit-Change live auf der Bühne. Im Anschluss rockten <strong>Baby of the Bunch</strong> mit <strong>queer-feministischem Punk</strong> die Seebühne. Auch hier geht ein Shoutout für die <strong>tollen Bühnen-Outfits</strong> raus. Baby of the Bunch waren außerdem definitiv die Band mit den <strong>coolsten Moves</strong>, was sich auch in den begeisterten Gesichtern des Publikums spiegelte. Auf der Bühne ging der Abend dann mit <strong>ERRORR</strong> zu Ende. Das Theatron wurde komplett in Rot und Blau getaucht, noisige Klänge schwappten von der Bühne in Richtung Publikum und wurden teils von einer Tänzerin untermalt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_PLUME-3-1024x768.jpg" title="Feierwerk_VA_Theatron_PLUME (3)" alt="Feierwerk_VA_Theatron_PLUME (3)" /></div>
<p>Der Abend an sich war aber noch längst nicht vorbei, am Olympiasee erwartete uns noch ein letzter Programmpunkt: <strong>das Feuerwerk</strong>. Bands und Theatron-Team bestaunten gemeinsam, wie der Himmel in den buntesten Farben leuchtete. Der perfekte Abschluss eines aufregenden Tages!</p>
<h2><strong>Pure Energie zum Theatron-Finale</strong></h2>
<p>Den krönenden Abschluss des Theatron Musiksommers durfte ich natürlich nicht verpassen und so war ich an <strong>Tag sieben</strong> noch ein letztes Mal vor Ort. <strong>Musikalisch ging es da nochmal ordentlich ab</strong> mit den beiden <strong>Punk-Bands Cava</strong> und <strong>Kochkraft durch KMA</strong>. Den Anfang machten Cava. Ich bin immer noch von ihrer Energie auf der Bühne beeindruckt und damit sicher nicht allein. Ein fettes Wow an die beiden! Als Letztes rockten dann Kochkraft durch KMA die Bühne, vor der das Publikum sprang, tanzte und mitsang. Selbst auf den Stufen wurden fleißig Arme, Beine und Köpfe im Takt bewegt. Ein mehr als würdiger Abschluss!</p>
<p>Für das Publikum war der Theatron Musiksommer nach dreieinhalb Wochen vorbei. Für uns allerdings noch nicht. Die Woche endete gleich wie sie begann, mit Schleppen. Vorher wurde aber natürlich noch auf ein erfolgreiches Theatron angestoßen. Neue Bekanntschaften, Erfahrungen und Erlebnisse waren die Arbeit aber definitiv wert &#8211; ich würde es auf jeden Fall wieder tun! Und alle, die da waren sicherlich auch. Danke allen für ihren Besuch, es war eine super Stimmung, bis nächstes Mal&#8230;</p>
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		<title>Katzenclub mit TRAITRS und QEK Junior in der Feierwerk Kranhalle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rausgegangen München]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 15:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK Junior_01_c_Luba Schwirtz" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz.jpg 2016w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Am Samstag, den 13.05.2023, traf sich wieder mal die dunkelbunte Szene Münchens im Feierwerk zu einem Katzenclub Konzert mit anschließender Party. Und nein, wer sich jetzt Hoffnungen macht: Der Name „Katzenclub“ beinhaltet keine wirklichen Katzen, sondern ist seiner Heimat, dem Grinsekatze Club in den alten Optimolwerken, gewidmet. Was der Katzenclub aber auf jeden Fall ist: [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK Junior_01_c_Luba Schwirtz" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz.jpg 2016w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/05/Feierwerk_Katzenclub_120523_Traitrs_QEK-Junior_01_c_Luba-Schwirtz-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Am Samstag, den 13.05.2023, <strong>traf sich wieder mal die dunkelbunte Szene Münchens im <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk</a> zu einem <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/katzenclub" target="_blank" rel="noopener">Katzenclub</a> Konzert mit anschließender Party</strong>. Und nein, wer sich jetzt Hoffnungen macht: Der Name „Katzenclub“ beinhaltet keine wirklichen Katzen, sondern ist seiner Heimat, dem Grinsekatze Club in den alten Optimolwerken, gewidmet.</p>
<p><span id="more-14202"></span></p>
<p>Was der Katzenclub aber auf jeden Fall ist: <strong>Eine gute Gelegenheit, all die tollen schwarzen, aber auch ausgefallenen Klamotten auszuführen!</strong> Von Plateauschuhen bis hin zu KISS-ähnlichem Make-Up oder toupierten Haaren wird hier alles an Goth, Dark Wave &amp; Co. gefeiert. Musikalisch wie auch im Publikum selbst. Auch an diesem Wochenende war also wieder erlaubt, was gefällt. Und gefallen hat so einiges!</p>
<h2>Das Minimal Wave Duo QEK Junior beim Katzenclub</h2>
<p><strong>Los ging es nämlich mit der Vorband</strong> <strong><a href="https://www.instagram.com/qek_junior_official/" target="_blank" rel="noopener">QEK Junior</a></strong> aus Boppard (Rheinland-Pfalz), auch wenn die Band bei ihrer Ansage „Koblenz“ sagte. Vermutlich, weil sich bei Boppard jede*r gefragt hätte, wo das eigentlich liegt. Nachdem die geografische Frage geklärt war, legte das <strong>Minimal Wave Duo</strong> auch gleich los. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 haben sie <strong>eine enorme Entwicklung</strong> hingelegt und man merkt ihnen auch eine gewisse Professionalität auf der Bühne an. Die Songs wurden größtenteils mit passenden Schwarz-Weiß-Videos auf der Leinwand hinter dem Duo untermalt. Getreu dem Motto von QEK Junior („Weird stuff for weird people. Make &#8218;em dance!“) und einem Sisters of Mercy Cover („Marian“) zum Schluss, fühlte man sich definitiv sehr gut auf <strong><a href="https://www.instagram.com/traitrsofficial/" target="_blank" rel="noopener">TRAITRS</a></strong> eingestimmt. Wenn vergleichsweise sogar viel zu fröhlich.</p>
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<h2><strong>TRAITRS mit gefühlvollen Melodien, treibenden Rhythmen, Shoegaze-Gitarren und dunkler Elektronik</strong></h2>
<p>Das <strong>kanadische Post-Punk Duo TRAITRS</strong> ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, ihren Auftritt mit passenden Videos zu präsentieren, auch wenn diese nicht ganz so lebendig wie die von QEK Junior waren. Na gut, TRAITRS sind nicht grad für Freund*innen von fröhlicher Musik. Wenn The Cure die Melancholie erfunden haben, so sind TRAITRS die Pächter davon. Aber das tut ihrem Erfolg keinen Abbruch. Und ihrer Puste auch nicht – schließlich sind Shawn Tucker und Sean-Patrick Nolan schon ununterbrochen seit März 2023 auf Tour! Und auch München hat noch nicht das Ende markiert. Aber einen guten Zwischenstopp. <strong>Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 haben sie mittlerweile vier Alben und eine EP heraus gebracht</strong>. Stets spielen sie mit <strong>gefühlvollen Melodien, treibenden Rhythmen, Shoegaze-Gitarren und dunkler Elektronik</strong>. Und live gerne auch mal mit sehr viel Nebel. Alles in allem wissen sie sich zu inszenieren und so standen die Fans natürlich nicht still, sondern haben passend melancholisch dazu getanzt. Ein guter Abend, der nach dem Konzert der beiden Acts auch noch nicht vorbei war: Anschließend <strong>ging es weiter mit der Katzenclub Party, wo man nochmal die ganzen Bands aus der Szene nachhören konnte</strong>.</p>
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<p><strong>Text:</strong> Luba Schwirtz<br />
<strong>Bilder:</strong> Luba Schwirtz | Uschmar Ramone</p>
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		<title>Ein Rückblick auf das Sprungbrett Finale 2022 – live und in Farbe in der Hansa 39</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/rueckblick-auf-das-sprungbrett-finale-2022-live-und-in-farbe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gros]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 16:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprungbrett]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=13993</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="102" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="20221209_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_(c)_Sebastian Gros" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-300x205.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1024x699.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1536x1048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-2048x1398.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-870x600.jpg 870w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-768x524.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im Dezember 2022 war es tatsächlich wieder soweit: ein Sprungbrett Finale, live und in Farbe in der Feierwerk Hansa 39. Basti von der Feierwerk Fachstelle Pop war live vor Ort und nimmt euch nochmal mit. Das Sprungbrett Förderprogramm für Münchner Nachwuchs-Künstler*innen findet jährlich statt, veranstaltet von der Fachstelle Pop und gefördert vom Kulturreferat München. Nachdem [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="102" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="20221209_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_(c)_Sebastian Gros" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-300x205.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1024x699.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-1536x1048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-2048x1398.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-870x600.jpg 870w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/02/20221209_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett_Finale_Titelbild_c_Sebastian-Gros-scaled-e1683624999916-768x524.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im Dezember 2022 war es tatsächlich wieder soweit: ein <strong>Sprungbrett Finale, live und in Farbe</strong> in der Feierwerk Hansa 39. Basti von der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a></strong> war <strong>live vor Ort</strong> und nimmt euch nochmal mit.<span id="more-13993"></span></p>
<p>Das <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener">Sprungbrett Förderprogramm</a></strong> für <strong>Münchner Nachwuchs-Künstler*innen</strong> findet jährlich statt, veranstaltet von der <strong>Fachstelle Pop</strong> und gefördert vom <strong>Kulturreferat München</strong>. Nachdem im September die Hauptrunden stattfanden, stand am 09.12. das Finale an. Los ging&#8217;s um 19 Uhr mit dem Einlass. Die Hansa 39 füllte sich zunächst langsam, doch nach und nach kamen immer mehr Besucher*innen herein. Vor dem ersten Act begrüßte Ananda von der Fachstelle Pop das Publikum und erklärte das Voting-System.</p>
<h2>Diese großartigen Bands standen im Sprungbrett Finale</h2>
<p>Den Anfang machte die Band <strong><a href="https://www.instagram.com/raketenumschau/" target="_blank" rel="noopener">Raketenumschau</a></strong>. Wahnsinn! Mich haben sie direkt abgeholt und auch das Publikum gut aufgewärmt. Spätestens mit ihrem Hit &#8222;Panorama&#8220;, von dem ich immer noch einen Ohrwurm habe, <strong>brachten sie die Crowd zum Kochen</strong>. Für noch mehr Energie im Raum sorgten sie schließlich mit ihrem Song &#8222;Prinzregententorte&#8220;. Aber auch alle anderen Stücke ihrer neuesten Platte &#8222;Morgen sind wir alle produktiv&#8220; <strong>glänzten live natürlich umso mehr</strong>.</p>
<p>Weiter ging&#8217;s mit <strong><a href="https://www.instagram.com/prohibitionprohibition/" target="_blank" rel="noopener">Prohibition Prohibition</a></strong>, die experimentellen Post-Punk machen und das Publikum weiterhin gut unterhielten. Auch ihre erste Single &#8222;Fiction Of Purity&#8220;, die zwei Tage zuvor auf allen großen Streamingdiensten erschienen ist, konnte man an diesem Abend zum ersten Mal live hören. <strong>Ein mega Auftritt!</strong></p>
<p>Zuletzt war die Band <strong><a href="https://www.instagram.com/_plumeband_/" target="_blank" rel="noopener">Plume</a></strong> an der Reihe. Was für eine Performance! <strong>Ein Moshpit nach dem anderen</strong> und viele laute Fan*innenrufe zeigten deutlich, dass sie eine sehr große Fan*innenbase an dem Abend hatten. Die Hansa 39 wurde noch voller. Aufgrund von Auftreten und Musikstil geben sie mir auf jeden Fall &#8222;Bring Me The Horizon&#8220;-Vibes. Gefällt mir persönlich supergut.</p>
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<h2>Plume &#8211; Münchner Band des Jahres 2022</h2>
<p>Nach einer Stunde verkündete Ananda zum Abschluss schließlich die &#8222;<strong>Münchner Band des Jahres</strong>&#8220; und zwar <a href="https://www.instagram.com/_plumeband_/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Plume</strong></a>! Die Band hat also nicht nur das Publikum, sondern <strong>auch die Jury überzeugt</strong> und ich bin mir sicher, dass wir noch einiges von ihnen hören werden. Glückwunsch!</p>
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<h2>Was für ein Finale!</h2>
<p>Für ein Newcomer*innen-Förderprogramm war das Niveau richtig krass. <strong>Dieses Sprungbrett Finale fühlte sich wie ein richtig gutes Mini-Festival mit super talentierten Acts und großartiger Stimmung an</strong>. Hier geht es nicht um Kommerz, sondern um Leidenschaft, Support und Zusammenhalt. Diese Musiker*innen haben auf jeden Fall eine Menge drauf und ich freue mich, dass sie alle ein Teil vom Sprungbrett 2022 waren.</p>
<h2>Nach dem Sprungbrett ist vor dem Sprungbrett &#8211; Bewerbt euch noch jetzt für 2023!</h2>
<p>Ihr macht Musik und wollt selbst auftreten und Bühnenerfahrung sammeln? Dann <strong>bewerbt euch jetzt</strong> als Band oder Solo-Act beim Sprungbrett 2023. Der <strong>Bewerbungsschluss ist der 28.02.23</strong>. Alle Infos gibt’s unter <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener">sprungbrett.feierwerk.de</a></strong>.</p>
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		<title>Discokugeln, Pflanzen und magische Stimmung &#8211; Sound Of Munich Now-Dreh 2022</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/magische-stimmung-beim-dreh-des-sound-of-munich-now-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anita Zissler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 15:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Sound of Munich Now]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Ananda Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1024x684.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1536x1025.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-2048x1367.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein letzter Soundcheck, ein finales Verschieben der Dekoration, nochmal das Outfit zurechtrücken und dann geht&#8217;s los &#8211; die kurze Stille, bevor der erste Ton des Drehs den Raum erfüllt, ist beinahe hörbar. Ich hatte die Möglichkeit, für ein paar Stunden beim Dreh des Sound Of Munich Now 2022 dabei zu sein und nehme euch hier [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Ananda Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1024x684.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-1536x1025.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-2048x1367.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Barska-and-the-Factory_Credit-Ananda-Nefzger-4-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein letzter Soundcheck, ein finales Verschieben der Dekoration, nochmal das Outfit zurechtrücken und dann geht&#8217;s los &#8211; die kurze Stille, bevor der erste Ton des Drehs den Raum erfüllt, ist beinahe hörbar. Ich hatte die Möglichkeit, für ein paar Stunden beim Dreh des<a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong> Sound Of Munich Now 2022</strong></a> dabei zu sein und nehme euch hier nochmal mit hinter die Kulissen der Filmkamera.</p>
<p><span id="more-13665"></span></p>
<h2>Sound Of Munich Now als eingespieltes Ritual</h2>
<p>Schon seit 2009 findet das Sound Of Munich Now jährlich statt. Die <a href="https://www.sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener">Süddeutsche Zeitung</a> und das Feierwerk veranstalten das Festival gemeinsam und geben damit einen wichtigen Einblick in die aktuelle Münchner Musikszene. &#8222;20 Tage, 20 Bands&#8220;, lautet das Motto und bereits zum dritten Mal gestaltet es sich online. Langweilig? Ganz im Gegenteil! Im Sommer diesen Jahres, genauer gesagt Anfang August, besuchten uns die ausgewählten Künstler*innen und Bands in den Räumlichkeiten des Feierwerks, <strong>gaben Interviews und performten ihre Songs live auf unseren Bühnen</strong>. Das Filmteam von <a href="https://idealent.de/work" target="_blank" rel="noopener">Ideal Entertainment</a> hält die magischen Momente fest. Den ganzen November über wurden die Aufnahmen nacheinander online auf <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener">soundofmunichnow.de</a> ausgespielt, jeden Tag eine andere Band.</p>
<h2>Die Vorbereitung ist das A und O</h2>
<p>Um das Erlebnis bestmöglich zu gestalten, zählt vor allem eines: eine ausführliche Vorarbeit und ein sauberer Dreh. Ich konnte beim Dreh der Live-Session von <a href="https://barskaandthefactory.com/" target="_blank" rel="noopener">Barska and the Factory</a> dabei sein und habe <strong>aus erster Hand erfahren, wie viel organisiert werden muss, bevor die Aufnahme richtig beginnen kann</strong>. Wichtig hierbei ist es, noch offen stehende Fragen zu klären: In welchem Space darf ich mich bewegen? Hat der Ton die richtige Lautstärke? Stimmt das Timing?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/2022_SOMN_Credit-Ananda-Nefzger-7-2-scaled-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Sound of Munich Now_2022_Technik_c_Ananda Nefzger" alt="Feierwerk_Sound of Munich Now_2022_Technik_c_Ananda Nefzger" /></div>
<p>Der Anfang ist ehrlich gesagt stressig, aber da das Team routiniert und gut zusammen arbeitet, klappt alles wie am Schnürchen und die Atmosphäre wirkt entspannt und man spürt <strong>einen Hauch knisternde Stimmung voller Vorfreude und Lust, den Raum mit Musik und Leben zu füllen</strong>. Die Minuten des Drehs können enorm anstrengend sein, doch spätestens wenn alles abgefilmt wurde, wird klar, dass es die Anstrengung wert ist.</p>
<h2>Magische Drehmomente</h2>
<p>Gefilmt wurde in verschiedenen Feierwerk Locations &#8211; Hansa 39, Kranhalle, Sunny Red und Farbenladen. Um das Sound Of Munich Now jedes Jahr zu etwas Einzigartigem zu machen, stehen beim Dreh immer <strong>zwei Objekte im Fokus</strong>. Dieses Jahr hat sich die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a> etwas ganz Besonderes ausgedacht: <strong>Discokugeln und saftig grüne Pflanzen</strong> geben dem Raum das gewisse Etwas.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/10/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sound-of-Munich-Now-2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Anita-Zissler-768x1024.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Anita Zissler" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Sound of Munich Now 2022_Titelbild_BarskaandtheFactory_c_Anita Zissler" /></div>
<p><strong>Das Lichtspiel durch Discokugeln und Bühnenlicht wirkt magisch</strong> und der <strong>Hauch von Natur</strong> wird mit den fabelhaften Klängen der Musik vereinbart. &#8222;Gerade im Feierwerk Farbenladen wirkt die Zusammenstellung besonders toll, da der reine Raum mit den klaren, weißen und geräumigen Wänden das Lichtspiel erst richtig zur Geltung bringt&#8220;, so Lessa, Teil der Fachstelle Pop und Mitveranstalterin des Festivals.</p>
<p>Für mich war es wie ein kleines Privatkonzert, nur, dass das großartige Endergebnis des Drehs für jede*n erlebbar gemacht wurde. <strong>Alle Videos des Sound Of Munich Now 2022 findet ihr auf <a href="https://www.youtube.com/@SoundOfMunichNow/videos" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a></strong>.</p>
<p>Danke, dass ich live beim Dreh dabei sein durfte!</p>
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