Wenn im August im Olympiapark beim Theatron Musiksommer abends die ersten Bands auf der Bühne stehen und sich die Tribüne sowie die Tanzfläche langsam füllen, wirkt das auf Besucher*innen wie der perfekte Sommerabend mit guter Musik. Das ist es auch. Doch was niemand sieht: Für mein Team und mich hat das Festival schon lange vorher begonnen…
Let’s get it started: Die Vorbereitungen laufen
Von Februar bis April kümmerte sich meine Kollegin um das Booking, bis alle Acts feststanden. Ab Mai übernahm ich dann die Promotion, während ab Juni die ersten Vorproduktionen starteten, die eine weitere Kollegin verantwortete. Parallel kamen für uns Azubis zusätzliche organisatorische Aufgaben hinzu – alles, was erledigt sein musste, bevor die ersten Besucher*innen im Olympiapark eintrafen. n der Woche vor Festivalbeginn wurde es dann konkret. Im Büro packten wir Material, erledigten letzte Einkäufe, bereiteten Schilder vor und sammelten alles, was wir vor Ort benötigen könnten.
An unserem ersten Theatron-Tag ging es zunächst ans Schleppen: Unsere Technik hatte die Backline bereits zusammengestellt. Wir luden sie aus dem Feierwerk ins Auto und brachten sie zur Seebühne am Olympiasee. Spätestens dann war klar: Es geht los.
Sommer, Sonne, Wärmflaschen: Zwischen Bühne und Betreuung
In den folgenden knapp zwei Wochen war ich an verschiedenen Tagen vor Ort und hauptsächlich für die Künstler*innen-Betreuung zuständig. Zwischen den Auftritten half ich beim Bühnenumbau. Meine Aufgaben: Musiker*innen empfangen, Fragen klären, den Überblick behalten und überall dort mit anpacken, wo Unterstützung gebraucht wurde.
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Manche Tage waren so heiß, dass wir uns nur noch nach der abendlichen Abkühlung sehnten. An anderen Tagen sah es ganz anders aus: Statt Sonnencreme und Schatten kamen wir mit Pullis und Wärmflaschen zur Seebühne. Besonders am vorletzten Festivaltag zeigte das Wetter seine unberechenbare Seite. Doch die Besucher*innen ließen sich die Stimmung nicht vermiesen.
Besondere Momente auf der Bühne: Tolle Acts und super Stimmung
Es standen so unglaublich viele tolle Acts auf der Bühne. Ein Highlight für mich war das Konzert von Elena Rud, die yara als Überraschungsact auf die Bühne holte. Die beiden hatten an diesem Tag einen gemeinsamen Song veröffentlicht – und sangen ihn abends live. Das gab dem Abend eine besondere Note.
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Da ich nicht jeden Tag vor Ort war, verfolgte ich einige Veranstaltungen aus dem Büro oder an meinen freien Tagen. Besonders spannend war auch der Tag mit Udo West und Lauraine: Während die beiden auftraten, sorgte eine Sonnenfinsternis dafür, dass der Olympiapark besonders voll war. Den Abschluss des Abends bildete ein Feuerwerk nach Udo Wests Auftritt.
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Ein fulminanter Abschluss: 37 Acts und ein letzter Abend
Insgesamt traten während der 13 Festivaltage 37 Acts auf der Theatron-Bühne auf – von Einzelkonzerten bis zu Showcase-Abenden war für Abwechslung gesorgt.
Und dann kam plötzlich der letzte Tag . Mit Josi Miller und Schlachthofbronx endete das Festival mit dem besucherstärksten Abend und einer großartigen Stimmung. Doch für mein Team und mich war noch nicht Schluss: Die Backline, die wir bereits am Vortag verpackt hatten, musste nachts zurück ins Feierwerk transportiert werden. Damit schloss sich der Kreis – vom ersten Schleppen zum Theatron bis zum letzten Transport zurück.
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Mein Theatron-Sommer bestand aus mehr als nur Konzerten: aus heißen Tagen, kalten Abenden, Bühnenumbauten, Künstler*innenbetreuung, Überraschungsacts und jeder Menge Schlepperei. Vor allem aber habe ich erlebt, wie viele verschiedene Aufgaben, Bereiche und Menschen zusammenwirken müssen, damit am Ende ein Festivalabend entsteht, den die Besucher*innen einfach genießen können.












