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	<title>Kulturszene &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Boombox Rocks Festival: Konzerte, Kunst und Stimmung in Freiham</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Baur]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 12:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendredaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Boombox Rocks c Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg 1533w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ich soll ein Blogbeitrag über das Festival machen? Naja, dann sollst du ihn aber auch lesen, ja 🙂 Das Feierwerk Boom hat vom 10. bis 12. Juli das lang erwartete Boombox Rocks! Festival veranstaltet, um in Freiham mal etwas Stimmung reinzubringen. Hier gibt’s nun ein paar Bilder und Buchstaben auf die Augen über den ganzen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Boombox Rocks c Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks.jpg 1533w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/Aufmacher-Boombox-Rocks-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ich soll ein Blogbeitrag über das Festival machen? Naja, dann sollst du ihn aber auch lesen, ja 🙂 Das Feierwerk Boom hat vom 10. bis 12. Juli das lang erwartete <strong>Boombox Rocks! Festival</strong> veranstaltet, um in Freiham mal etwas Stimmung reinzubringen. Hier gibt’s nun ein paar Bilder und Buchstaben auf die Augen über den ganzen Spaß.</p>
<h2>Boombox Rocks: Das Festival für alle</h2>
<p>Das Jugendkulturfestival wurde im Rahmen der Initiative <a href="https://www.studioimnetz.de/respektundtoleranz/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Respekt und Toleranz im Quartier</strong></a> veranstaltet. Drei Tage lang beschallten Bands das Gelände der BoomBox in Freiham und alle, die den Weg dorthin gefunden haben. Das Festival war breit aufgestellt: mit vier Bands am ersten Tag, drei am zweiten (mit einem Akustik-Act am Ende) und fünf Bands am dritten Tag, der ebenfalls mit einem Akustik-Act abgeschlossen wurde. Zudem gab es eine Malaktion und Glitzertattoo-Stände, damit die kleinen Zuschauer die Zeit zwischen den Bandwechseln besser überbrücken konnten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk-164-768x1024.jpeg" title="BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk (164)" alt="" /></div>
<h2>Fahrt aufnehmen in Freiham: Tag eins</h2>
<p><strong>Forty Two</strong> hat als erste Band am Donnerstag den Startschuss gegeben, und wir hofften alle, dass der Regen an uns vorbeizieht. Zum Glück blieb es – bis auf ein paar kurze Schauer – weitestgehend trocken. Vielleicht kommt ja eines Tages ein Konzert, bei dem <a href="https://www.instagram.com/oceansbride/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Oceans Bride</strong></a> ohne Niederschlag bei Feierwerk Boom spielen können. Auch <strong><a href="https://www.instagram.com/skyborn.official/" target="_blank" rel="noopener">Skyborn</a> </strong>haben bereits Bekanntschaft mit Regenschauern an <a href="https://blog.feierwerk.de/skatepark-open-airs-die-sommerkonzerte-von-feierwerk-boom/" target="_blank" rel="noopener">Konzerttagen</a> bei Feierwerk Boom gemacht, konnten es diesmal aber richtig krachen lassen. Niemand ließ sich vom Regen unterkriegen – so auch nicht <strong><a href="https://www.kaifeck.de/" target="_blank" rel="noopener">Kaifeck</a></strong>, die den ersten Tag des Festivals zu einem lauten Ende brachten.</p>
<h2>Schlechtes Wetter, gute Stimmung: Tag zwei</h2>
<p>Um Stimmung in den Freitag zu bringen, haben die <strong>Black Dragons</strong> direkt die Bühne zum Schaukeln gebracht. Mit Eis im Mund und Sonnenbrille auf haben sie lässig das ganze Gelände in ein Rockkonzert verwandelt. <strong><a href="https://www.instagram.com/blumen.fuer.mich/" target="_blank" rel="noopener">Blumen für mich</a></strong> hat uns als Singer/Songwriter schon einmal bei den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv-1/coffee-cake-concerts" target="_blank" rel="noopener">Coffee &amp; Cake-Konzerten</a> begleitet.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk-252-1024x768.jpeg" title="BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk (252)" alt="" /></div>
<p data-start="1911" data-end="2389">Heute aber war die ganze Band am Start und hat Gas gegeben. Doch beim Tanzen muss jemand ein paar falsche Schritte gemacht und den Regentanz getanzt haben, denn bevor <strong><a href="https://www.brainscha.com/" target="_blank" rel="noopener">Brainscha</a></strong>anfangen konnte, hat es Hunde und Katzen geregnet. Davon ließen sie sich jedoch nicht abschrecken und sorgten trotz des miesen Wetters für gute Laune. Zum Abschluss des inzwischen sehr regnerischen Abends haben <strong>Sofi + Flo</strong> auf der überdachten Akustikbühne eine unvergessliche Atmosphäre geschaffen.</p>
<h2>Sonnenstrahlen und strahlende Gesichter: Tag drei</h2>
<p>Um das gute Wetter vom Samstag noch besser zu machen, sind <strong>Car Crash</strong>, <strong>Over the Fence</strong> und <strong>The Avenue</strong> voll aufs Gaspedal getreten und haben ordentlich Stimmung gemacht. Mehr und mehr Besucher füllten das Gelände, während <strong><a href="https://munichblend.com/" target="_blank" rel="noopener">Munich Blend</a> </strong>und <strong>Dream Cantine</strong> laut und kraftvoll die Bühne unsicher machten. <a href="https://maxmoodymusic.bandcamp.com/album/27" target="_blank" rel="noopener"><strong>Max Moody</strong></a> bildete das Finale des gesamten Festivals auf der Akustikbühne.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/10/BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk-59-1024x768.jpeg" title="BoomBoxRocks_Festival_2025_credits_Feierwerk (59)" alt="" /></div>
<p>Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an alle, die mitgerüttelt, -geschüttelt und -gezogen haben; an alle, die Besteck geputzt und den Backstagebereich genutzt haben; an diejenigen von euch, die auf der Bühne Vollgas gegeben oder Kabel in der prallen Sonne verlegt haben; an die Fleißigen, die hinter der Bar Essen und Trinken ausgegeben haben – da konnte ich mir ordentlich den Magen vollschlagen. 🙂</p>
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		<title>12 Jahre Zombie Sessions: Mit Herzblut für Musik abseits des Mainstreams</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Steigerwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 11:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten träumen lassen. Die <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> waren geboren&#8230;</p>
<h2>12 Jahre Musik, Spaß und Engagement für Kultur</h2>
<p>Im Jahr 2025 feiern wir nun unser 12-jähriges Jubiläum der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> – und wir könnten nicht stolzer auf das sein, was wir gemeinsam erreicht haben. Ursprünglich gestartet, um jungen Musiker*innen eine Bühne zu bieten, sind wir heute nicht nur eine feste Institution in der Szene, sondern auch ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Und ja, in den letzten Jahren hat sich auch unser Team verändert, wir sind gewachsen, gereift und haben uns weiterentwickelt.</p>
<figure id="attachment_15373" aria-describedby="caption-attachment-15373" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15373 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg" alt="Team hinter den Zombie Sessions" width="770" height="308" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-300x120.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-175x70.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-450x180.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1170x467.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-768x307.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions.jpg 1339w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15373" class="wp-caption-text">Stehen hinter den ZOMBIE SESSIONS: Phine, Lisa, Vinci, Moritz, Peter, Charly und Lukas (v.l.n.r.)</figcaption></figure>
<p>Unsere Arbeit basiert nach wie vor auf den Idealen, die uns anfangs motiviert haben: Spaß an der Musik, ehrenamtliches Engagement, Non-Profit-Arbeit und DIY-Prinzipien. Wir alle sind mit Leidenschaft dabei, und das spürt man bei jeder Veranstaltung, bei jedem Konzert.</p>
<p>Das wurde 2024 belohnt: Die Zombie Sessions wurden als eine der besten kleinen Konzertreihen mit dem <a href="https://applaus-award.de/preistraegerinnen/?_sft_filter=03_beste-kleine-spielstaetten-und-konzertreihen" target="_blank" rel="noopener">Bundeskulturpreis Applaus</a> ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde unsere Programmkonzeption und das kulturelle, soziale und nachhaltige Engagement. Das freut uns natürlich sehr! Mehr dazu lest ihr <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/mehr-feierwerk/pressemitteilungen/applaus-preis-fuer-zombie-sessions" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h2><strong>Konzertreihe auf DIY- und </strong><strong>Non-Profit-Basis</strong></h2>
<p>Seit dem ersten Konzert haben wir über 80 Sessions und viele Special Events veranstaltet. Darunter auch Ein- und Zweitagesfestivals, die zu besonderen Höhepunkten unserer Geschichte wurden. Besonders hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Kollektiven aus München, deren Strukturen unseren eigenen sehr ähnlich sind und die das gleiche Ziel verfolgen – den Aufbau und die Pflege einer lebendigen, unkommerziellen Musikszene. Gemeinsam haben wir viele besondere Momente geschaffen und das kulturelle Miteinander weiter gestärkt.</p>
<figure id="attachment_15368" aria-describedby="caption-attachment-15368" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15368 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg" alt="Zombie Sessions 2014" width="770" height="529" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-300x206.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1536x1056.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-175x120.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-450x310.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1170x805.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-768x528.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V.jpg 1704w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15368" class="wp-caption-text">Zombie Sessions 2014 im Feierwerk Sunny Red.</figcaption></figure>
<p>Mit mehr als 300 Bands aus allen Teilen der Welt und über 5000 Besucher*innen, die die einzigartige Atmosphäre der Zombie Sessions erleben konnten, blicken wir auf eine unglaubliche Reise zurück. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die unzähligen helfenden Hände, die uns seit dem ersten Tag begleitet haben.</p>
<p>Ein riesiges Danke geht an all die Menschen, die uns immer wieder unterstützt haben, besonders an das <strong>Team vom Feierwerk</strong>, das von Anfang an als Wegbereiter und Freund*in dabei war. Wir wissen, dass es (damals) nicht immer einfach war, mit einer Gruppe von Post-Teenagern zu arbeiten, die zwar wenig Wissen, aber jede Menge Idealismus und Leidenschaft hatten.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Bands, die mit uns die Bühne geteilt haben, und natürlich an alle Besucher*innen, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Liebe zur Musik jede Veranstaltung zu etwas Besonderem gemacht haben.</p>
<p>In den letzten Jahren haben wir die Freude und den Spaß an der Musik immer wieder in den Mittelpunkt gestellt, und genau das wollen wir auch weiterhin tun. Denn auch wenn die Zeiten sich ändern, unser Engagement für die Musik und die Kultur bleibt unverändert.</p>
<p>Wer bei den nächsten Sessions dabei sein möchte, sollte unsere <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Termine checken</a> und sich im Kalender anstreichen. News gibts auch immer auf unserem <a href="https://www.instagram.com/zombie.sessions" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Kanal</a>.</p>
<p>Also: Auf die nächsten 12 Jahre – und danke an euch alle, die das alles erst möglich gemacht haben! Bis bald bei den Zombie Sessions!</p>
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		<title>Popkonferenz Listen to Munich 2024: Mehr Lärm bitte!</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/listen-to-munich-2024-mehr-laerm-bitte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim Brügmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 10:18:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popkonferenz Listen to Munich 2024" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein Wochenende im Feierwerk-Kosmos: Zwei Tage voller Energie, Diskussionen und vor allem Musik. Listen to Munich 2024, der bereits zweite Münchner pop.culture.summit, war kein gewöhnliches Konferenzwochenende. Es war ein Statement. Und, ganz ehrlich, es fühlte sich ein bisschen so an wie ein großes Familientreffen der Münchner Popkultur – nur dass der Smalltalk hier alles andere [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popkonferenz Listen to Munich 2024" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-36-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein Wochenende im Feierwerk-Kosmos: Zwei Tage voller Energie, Diskussionen und vor allem Musik. <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen to Munich 2024</strong></a>, der bereits zweite Münchner pop.culture.summit, war kein gewöhnliches Konferenzwochenende. Es war ein Statement. Und, ganz ehrlich, es fühlte sich ein bisschen so an wie ein großes Familientreffen der Münchner Popkultur – nur dass der Smalltalk hier alles andere als erzwungen war.</p>
<p>Am 15. und 16. November verwandelte die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> das Feierwerk in einen Schmelztiegel, in dem vieles möglich schien: Musiker*innen<em>, </em>Veranstalter*innen, Politiker*innen oder einfach nur Musikbegeisterte diskutierten, lernten voneinander und arbeiteten an gemeinsamen Visionen. Fast 40 Programmpunkte – von Workshops über Panels bis hin zu abendlichen Live-Acts – zeigten eindrucksvoll, wie lebendig und divers die Szene der Stadt ist. Aber auch, wie sehr sie kämpft. Es war ein Wochenende, das zwischen Aufbruch und Realität balancierte.</p>
<h2><strong>Ernste Fragen, ehrliche Antworten: Speed-Dating mit der Zukunft</strong></h2>
<p>Eins der Highlights für viele Besucher*innen abseits der oftmals schweren Themen wie Popförderung und Strukturen? Definitiv das <strong>Speed-Dating</strong> zwischen Künstler*innen und Politiker*innen. Klingt erstmal nach awkward Tinder-Date, war aber ganz das Gegenteil. Es ging direkt zur Sache: ernste Fragen, ehrliche Antworten und manch einer konnte gleich schon konkrete Projekte platzieren und Kontakte knüpfen.</p>
<p>Genau diese Energie durchzog das gesamte Wochenende. Es wurde nicht nur geredet, sondern konkrete Lösungsansätze diskutiert, hitzige Debatten geführt und auch einiges mitgenommen. Vor allem das Thema Räume brannte allen unter den Nägeln. <em>„Die kleinen Clubs sterben uns unterm Hintern weg,“ </em>ließ Katja Lucker von der <a href="https://www.initiative-musik.de/">Initiative Musik</a> verlauten – ein Satz, der einschlug, wie die Basslines der Münchner Post-Punk-Band &#8222;<a href="https://www.instagram.com/friendsofgas/" target="_blank" rel="noopener">Friends of Gas</a>&#8222;, die am Samstag für musikalische Grenzgänge und Höhepunkte sorgten. Aber auch die Beiträge des Publizisten <a href="https://www.bseliger.de/" target="_blank" rel="noopener">Berthold Seliger</a> über Großkonzerne und das Imperiengeschäft stimmten nachdenklich und manch einen sogar fassungslos.</p>
<h2><strong>Money, Money, Money: Fehlanzeige, aber Ideen ohne Ende</strong></h2>
<p>Wie immer, wenn’s ans Eingemachte geht, kam auch schnell das Thema Geld auf den Tisch. Klar, Opernhäuser und Theater saugen die Fördertöpfe leer, während die Popkultur mit Kleingeld jongliert. Ein Vorschlag, der besonders viel Applaus bekam: Einen Euro pro Ticket großer Konzerte für die lokale Szene. Und auch sonst waren die großen Sommerkonzerte, allen voran Taylor Swift und Adele, ein viel diskutiertes Gesprächsthema. Braucht’s das? Ja schon, aber eben auch die Kleinen und davon viel mehr.</p>
<p>Wie ein Deutschland ohne Pop- und Subkultur aussieht, habe uns bereits die Pandemie gelehrt, mahnte eine Publikumsstimme. Eine weitere Stimme betonte die Notwendigkeit, den Zugang zu Kultur noch viel niedrigschwelliger zu machen.</p>
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<h2><strong>Vielfalt, Inklusion, Awareness: Let’s be the Change</strong></h2>
<p>Die wohl emotionalsten Panels des <strong>Listen to Munich 2024</strong> waren jedoch diejenigen, bei denen marginalisierte Gruppen und Opfer von Machtmissbrauch, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit thematisiert wurden. Egal ob die Casa Lindemann oder die erst kürzlich erhobenen Vorwürfe im Umfeld von Jeremias: Frauen sind noch lange nicht so gleichberechtigt, wie es oft postuliert wird und die Szene bei weitem noch nicht so offen für andere Kulturen, wie man glauben mag.</p>
<p>Ebenfalls für Frösche im Hals sorgten Statements von David Mayonga aka <a href="https://www.instagram.com/rogerrekless/" target="_blank" rel="noopener">Roger Rekless</a> und Isabel Leila Gütlein aka <a href="https://www.instagram.com/guendalein/" target="_blank" rel="noopener">Gündalein</a>, für die es fast nicht möglich ist, keine politisch motivierte Musik zu machen, da ihr ganzes Leben politisch sei. Auch hier lässt der große Applaus darauf hoffen, dass angesichts der aktuellen politischen Wählerlage weiterhin positive Veränderungen stattfinden.</p>
<h2><strong>Demo Listening Session: Herzschlag der Szene</strong></h2>
<p>Mein persönliches Highlight? Ohne Frage die <strong>Demo Listening Session</strong> am Samstag. Künstler*innen aus ganz Bayern präsentierten ihre Tracks vor einer Fachjury, darunter bekannte Namen wie Willy Löster oder Laura Glauber alias <a href="https://www.instagram.com/lauraine.wav/" target="_blank" rel="noopener">Lauraine</a>. Ich durfte das Panel zum wiederholten Male moderieren – und hey, es war mir wie immer ein Fest!</p>
<p>Ganz besonders, wenn Acts wie Plaush, Singer-Songwriter aus Augsburg, oder die Sängerin Gladis mit ihren eingereichten Songs für tosenden Applaus sorgten. Der Mix an Genres, der hohe Produktionsstandard der hiesigen Newcomer*innen und so vieles mehr: Genau das macht die Sessions so wertvoll: direkter Austausch, kein Bullshit. Und so ging es um das, was wirklich zählt – Musik.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Feierwerk_LISTENTOMUNICH_c_LeonKnuth_Ideal-Ent-97-1024x683.jpg" title="Listen to Munich 2024_c_LeonKnuth_Ideal Ent" alt="Listen to Munich_c_LeonKnuth_Ideal Ent" /></div>
<h2><strong>Fazit und Ausblick: Mehr Lärm, bitte!</strong></h2>
<p>Was bleibt nach diesem Wochenende? Das Gefühl, dass München mehr kann. Mehr sein will. Aber auch mehr Unterstützung braucht. <em>Listen to Munich</em> war mal wieder nicht nur Konferenz, sondern ein Aufruf: an die Politik, an die Stadt, an uns alle.</p>
<p>Münchens Popkultur lebt – und sie hat noch lange nicht genug. Die nächste Ausgabe? Die kann gar nicht früh genug kommen. Bis dahin gilt: Seid laut, bleibt sichtbar, drängt die Politik und seid füreinander da.</p>
<p>Danke an die Feierwerk Fachstelle Pop und alle Möglichmachenden für diese zwei bewegenden und motivierenden Tage!</p>
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		<title>Feierwerk Fachstelle Pop: Wichtiger Support für Münchens Popmusikszenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 12:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick. „Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der Popkultur in München, die Anfang [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick.</p>
<p>„Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der <strong>Popkultur in München</strong>, die Anfang Juli 2008 im SZ-Zelt auf dem Sommer-Tollwood stattfand. Eingeladen waren der seit 2007 amtierende Kulturreferent Hans-Georg Küppers sowie „Trikont“-Chef Joachim Bergmann, Thomas Lindner (Sänger der Band „Schandmaul“), Bernd Schweinar (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen), David Süß vom „Harry Klein“ und die Frontfrau der Band „candelilla“ Mira Mann.</p>
<h2><strong>&#8222;Die Bands brauchen eine szenenahe Anlaufstelle&#8220;</strong></h2>
<p>Unter reger Beteiligung der im Publikum zahlreich vertretenen Szene wurden eine ganze Reihe von Knackpunkten artikuliert. Die Themen reichten vom Dauerbrenner mangelnder Infrastruktur an Proberäumen und Auftrittsmöglichkeiten über fehlende administrative Hilfestellung und Investitionen in Popkultur und Kreativwirtschaft bis hin zur Kritik an der Orientierung an Großprojekten und &#8211; damit verbunden &#8211; der „traditionellen Geringschätzung schwer konsumierbarer Minderheitengenres im öffentlichen Diskurs“. Die Veranstaltung transportierte die <strong>Probleme und Anliegen der Münchner Popkulturszenen</strong> erstmals umfassend und prominent in die Öffentlichkeit und markierte gewissermaßen den Kick Off für die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a>.</p>
<figure id="attachment_15087" aria-describedby="caption-attachment-15087" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15087 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg" alt="Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15087" class="wp-caption-text">Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop</figcaption></figure>
<p>„Die Bands brauchen mehr Proberäume und eine szenenahe Anlaufstelle, die in praktischen Fragen hilft“, zitierte die SZ ein Statement des Kulturreferenten bei der Veranstaltung. Ein halbes Jahr später, am 22.01.2009, beschloss der Kulturausschuss unter dem Titel „Freie Kunst- und Kulturszene in München stärken“, dass die „Aktivitäten des Feierwerk“ vom Kulturreferat mit jährlich 40.000 Euro unterstützt werden. Damit konnte die Fachstelle Pop als <strong>Anlaufstelle zur Förderung, Vernetzung und Interessenvertretung der popkulturellen Szenen in München</strong> ihre Arbeit aufnehmen.</p>
<h2><strong>Dialog mit allen Beteiligten: Infopool, Service und Support</strong></h2>
<p>Von Anfang an stand der intensive Dialog mit den Akteur*innen des Popgeschehens in der Stadt im Mittelpunkt. In Beratungsgesprächen mit Musiker*innen, bei Kontakten zu Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Besuchen bei gewerblichen und gemeinnützigen Anbieter*innen von Proberäumen, Plattenläden, Music Shops, Studios, Musikschulen und Ausbildungseinrichtungen, im Austausch mit Labelbetreiber*innen und Start-Up-Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und in der Kommunikation mit der Münchner Kreativszene wurden kontinuierlich Fakten zusammengetragen. Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelte Informationen über neue Ideen, gelungene Experimente, aber auch Sorgen und Nöte, ermittelte Bedarfe und spiegelte diese an Verwaltung und Politik, gab Empfehlungen und Anregungen.</p>
<p>Daraus entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop einen <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/info-pool" target="_blank" rel="noopener"><strong>Infopool</strong></a> und ein <strong>breites Service- und Unterstützungsangebot</strong> wie Sprechstunden und Beratungen, das zur Professionalisierung beiträgt. Ein <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/beratung-expertinnen-netzwerk" target="_blank" rel="noopener">Expert*innen-Netzwerk</a> (in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft) deckt eine umfangreiche Palette an Themen ab.</p>
<h2><strong>Für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene: Workshops und Förderprogramme </strong></h2>
<p>Die Beratungsangebote und Einzelcoachings wurden durch Workshops in Kooperation mit dem VPBy (Verband für Popkultur in Bayern) ergänzt. Niederschwellige Einstiegshilfen für junge Bands bieten Basisworkshops zu Themen wie Soundcheck, Bühnenpräsentation, Marketing, Booking, Einführung ins Musikbusiness. Fortgeschrittene finden Antworten auf speziellere Fragen, z.B. zur Optimierung des Bühnensounds, zum Online-Marketing, zu medienrechtlichen Problemen oder zur Planung einer Albumveröffentlichung.</p>
<figure id="attachment_15089" aria-describedby="caption-attachment-15089" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15089 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg" alt="Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15089" class="wp-caption-text">Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis</figcaption></figure>
<p>Die Workshop-Angebote sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung des „Sprungbrett“-Bandwettbewerbs. Ziel ist es, dessen Fördergedanken auszubauen und den Wettbewerbscharakter zu reduzieren. Seit 2021 ist das „<strong>Bandcamp</strong>“ das Herzstück des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sprungbrett-Förderprogramms</strong></a>. Das intensive Wochenende im Sommer bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis, inspirierenden Workshops, Q&amp;A-Sessions und praxisnahen Coachings. Expert*innen teilen Insights und Know-how über das Musikbusiness, vermitteln Basics und geben konkrete Tipps. Genauso wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl, das hier entsteht, die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung sowohl zwischen den Bands als auch mit den Workshop-Dozent*innen.</p>
<p>In zwei Liveshows im September zeigen dann acht Münchner Acts, was die Newcomer*innen-Szene musikalisch zu bieten hat. Durch Publikums- und Juryvoting ermittelt, erhalten vier der acht Acts – dank der Förderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München – eine einmalige finanzielle Unterstützung zur künstlerischen Weiterentwicklung (in Höhe von 1.500 Euro) und spielen gemeinsam die große Abschluss-Show im Dezember.</p>
<h2><strong>Munich Music Booster: Förderung für die Münchner Musikszene</strong></h2>
<p>Eine weitere Unterstützung <span style="letter-spacing: -0.008em;">können Acts in Form des </span><strong><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://blog.feierwerk.de/munich-music-booster-foerderung-der-muenchner-popmusikszene/" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Boosters</a></strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> erhalten: Um ein Projekt zu verwirklichen oder zu perfektionieren reichen manchmal kleine Beträge aus. Das ist die Idee eines neuen Förderkonzepts, das seit Herbst 2023 vom Kulturreferat finanziert wird. Ein Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro hilft Newcomer*innen, neuen Veranstalter*innen, Kollektiven, Bands, künstlerischen DJs, Producer*innen etc. dabei, Ideen und Projekte schnell auf den Weg zu bringen &#8211; ohne großen Aufwand und ohne großes Budget. Gefördert wurden bisher zum Beispiel Songproduktionen, Releases von der Single bis zum Album, Musikvideodrehs, Design und Promotion, Mini-Touren, Equipment für den Studioausbau oder spannende Veranstaltungsformate. Einen Blick auf die geförderten Projekte kann man </span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen" target="_blank" rel="noopener">hier</a><span style="letter-spacing: -0.008em;"> werfen.</span></p>
<p>Sowohl im Beratungsalltag als auch beim 1. Münchner Popmusik-Hearing 2018 wurde von Seiten der Szene immer wieder der Wunsch nach einer kleinteiligen, schnellen und unkomplizierten Förderung formuliert, den die Feierwerk Fachstelle Pop auch in Richtung Politik und Verwaltung kommunizierte. Im Umfeld von <a href="https://blog.feierwerk.de/listen-to-munich-10-schritte-zu-einer-popkonferenz/" target="_blank" rel="noopener">„LISTEN TO MUNICH“ 2022</a> stellten die Stadtratsfraktionen der Grünen und der SPD schließlich einen gemeinsamen Antrag. In Abstimmung und mit Unterstützung des Kulturreferats entwickelte und realisierte die Feierwerk Fachstelle Pop dann das oben beschriebene Konzept des „Munich Music Booster“.</p>
<h2><strong>Sound Of Munich Now: Münchens Musikvielfalt an einem Abend</strong></h2>
<p>Große Konzerte, große Medienpräsenz und die perfekte Gelegenheit, großartige Musik zu entdecken: Beim weithin bekannten <a href="https://blog.feierwerk.de/sound-of-munich-now-muenchens-musikszene-im-viertelstundentakt/" target="_blank" rel="noopener">SOUND OF MUNICH NOW</a>, das 2009 in Kooperation mit der <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Sound_of_Munich_Now" target="_blank" rel="noopener">Süddeutschen Zeitung</a> ins Leben gerufen wurde, präsentieren sich jedes Jahr 20 Acts, die den aktuellen Sound, die verschiedenen Musikrichtungen, die Diversität und die musikalische Kreativität Münchens am besten widerspiegeln. Mit dem kuratierten Festival bieten die Süddeutsche Zeitung und das Feierwerk eine Plattform für den Austausch der Münchner Szene. Auf zwei Bühnen im selben Raum erleben die Besucher*innen in fünf Stunden nonstop und im Viertelstundentakt 20 Acts aus Münchens vielfältigen Musikszenen. Wo sonst bekommt man so viele Bands an einem Abend zu sehen?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck-14-1024x683.jpg" title="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" alt="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" /></div>
<p>Coronabedingt entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop in den Jahren 2020 bis 2022 in Zusammenarbeit mit der Video-Crew von Ideal Entertainment ein digitales Konzept, das den Acts eine nachhaltige Präsentation und große Reichweite für ihre Musik ermöglicht. Auch nach der Rückkehr des Festivals in die Konzerthalle bleibt das Format fester Bestandteil des Festivals. Alle seit 2020 produzierten Videos sind auf dem <a href="https://www.youtube.com/@SoundOfMunichNow/" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Kanal von Sound Of Munich Now</a> zu sehen.</p>
<h2><strong>Sprachrohr sein: Münchner Pop-Musiker*innen eine Stimme geben</strong></h2>
<p>Weniger im Rampenlicht, aber zentraler Bestandteil der Arbeit der Feierwerk Fachstelle Pop sind der direkte Kontakt und Dialog mit den Akteur*innen der Münchner Musikszenen und die Vernetzung aller, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Gemeinsam mit dem <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat</a>, dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener">Jugendkulturwerk</a> und dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</a> arbeitet die Feierwerk Fachstelle Pop an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verstetigung der Popförderung in der Stadt. Ziel ist es, ein kohärentes, aufeinander abgestimmtes Konzept der Popularmusikförderung in der Stadt zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den Musikszenen kontinuierlich auszubauen.</p>
<p>Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelt Anliegen und Ideen verschiedenster Akteur*innen der lokalen Popmusikszenen, fasst diese zusammen, identifiziert Bedarfe und Problemfelder, gibt Empfehlungen und Anregungen und tritt als Mittlerin zwischen Szenen, Politik und Stadtverwaltung auf. Im Jahr 2014 gelang es beispielsweise, das <strong>Dauerthema Proberaummisere</strong> wieder auf die administrativ/politische Tagesordnung zu setzen. Oberbürgermeister Dieter Reiter nahm das Thema in sein 100-Tage-Programm zum Amtsantritt auf. Im Juli 2015 wurde eine „Beschlussvorlage Musikproberäume“ vom Kulturausschuss einstimmig angenommen und vom Münchner Stadtrat verabschiedet.</p>
<h2><strong>Zuhören und Vernetzen: Erstes Münchner Popmusik-Hearing und Netzwerktreffen</strong></h2>
<p>Beim <a href="https://blog.feierwerk.de/das-erste-muenchner-popmusik-hearing-was-hats-gebracht/" target="_blank" rel="noopener">1. Münchner Popmusik-Hearing</a> wurden Ende Dezember 2018 die konkreten Bedürfnisse und Visionen verschiedenster Akteur*innen der hiesigen Popmusikszene sichtbar gemacht und gesammelt. Von großen und visionären Projektideen bis hin zu sehr konkreten und kleinteiligen Vorschlägen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pop-Produktion in München reichte der Input der Szene. Über 100 Teilnehmer*innen &#8211; Musiker*innen, Leute von Labeln/Verlagen, Booker*innen, Agent*innen, Manager*innen, Promoter*innen, Proberaumanbieter*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen &#8211; kamen zu der vom Kulturreferat in Kooperation mit der Feierwerk Fachstelle Pop und dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung. „<em>Innerhalb der nächsten Wochen werden die Anliegen sortiert und gewichtet, damit passende Fördermaßnahmen erarbeitet werden können, darunter auch kleinere, niederschwellige Angebote. Ideen, deren Umsetzung unkompliziert ist, sollen rasch aufgegriffen werden</em>“, kündigte das Kulturreferat in einer Pressemitteilung an. Als Ergebnis des Pophearings wurden 2019 wichtige Förderprogramme und Maßnahmen speziell für Popmusikschaffende eingeführt: Die Pop-Produktionsstipendien, die Pop-Programmförderung und die Mietzuschüsse für Musikproberäume. Im Jahr 2020 wurde im Kulturreferat eine Stelle nur für Popmusik besetzt, die diese Förderprogramme umsetzt.</p>
<figure id="attachment_15088" aria-describedby="caption-attachment-15088" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15088 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg" alt="Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15088" class="wp-caption-text">Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München</figcaption></figure>
<p>Weiterhin richtet sich das weitgehend informelle Jour-fixe-Format „<a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/detail/2024-09-09-ausgabe-31-welchen-support-braucht-musik-muenchen" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>“ seit Ende 2016 an alle, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Alle zwei Monate treffen sich Musiker*innen, Künstler*innen, Booker*innen, Manager*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen, Clubbetreiber*innen, Labelleute, Musikverlagsleute, Medienleute, Grafiker*innen usw. genreunabhängig in wechselnden Locations quer durch die Stadt. Ein kurzer inhaltlich-informativer Input zu wechselnden, stets aktuellen Themen &#8211; moderiert von der Feierwerk Fachstelle Pop &#8211; eröffnet jeweils den Abend. Der vielleicht wichtigste Tagesordnungspunkt ist das freie, themenunabhängige Netzwerken. Darüber hinaus gibt es Raum, die eine oder andere Idee gemeinsam auszuhecken, weiterzuspinnen und eine Eigendynamik entstehen zu lassen.</p>
<h2><strong>Ein Ohr für die Szene: Listen To Munich &#8211; die Popkonferenz für München</strong></h2>
<p>Impulse und Vorträge, Talks und Diskussionen, Think Tanks, Lightning Talks, Best Practices, Workshops, Netzwerktreffen, eine Public Demo Listening Session, ein Nachtspaziergang durch Münchner Clubs und spannende Live-Acts: Die erfolgreiche Premiere des neuen Konferenzformats ging im Jahr 2022 mit über 600 Teilnehmenden über die Bühne. Am 15. und 16. November 2024 bietet <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a> wieder allen Akteur*innen der Szene &#8211; vom Branchenprofi bis zum Musikneuling &#8211; Plattformen zum Speeddating, Connecten und Netzwerken sowie jede Menge Input zu Themen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und weiterbringen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt der Popkonferenz für München dreht sich 2024 um die <strong>kommunale Popförderung, die Kulturpolitik des Freistaats, Förderlogiken und -strukturen in Bund, Land und Kommune und der Forderung nach vollwertiger Anerkennung als Kultur</strong>. Weitere Panels beschäftigen sich mit dem <strong>Konzertstandort München, der Nachtökonomie, dem Standortfaktor Pop und dem Dauerthema Raumknappheit für Kultur</strong>. Mit Spannung erwartet wird die Präsentation der „Creative Tide-Studie zu den Münchner Musikspielstätten“.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz-10-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz (10)" alt="" /></div>
<p>Wo gibt es konkret Geld, Hilfe und Know-how für neue Ideen? Zwei Q&amp;As zu Förderprogrammen mit dem Fokus Musiker*innen bzw. Veranstalter*innen geben hilfreiche Tipps. Praktisches Know-how und Insights vermitteln der Crashkurs Musikbusiness, Q&amp;A mit Macher*innen der Münchner Musikbranche, Impulse und Workshops zu den Themen Veranstaltungsanmeldung, How to TikTok, Musiklabels oder Überleben im Popkapitalismus sowie ein Vortrag zu Hintergründen des Konzertbusiness und der Entwicklung von Möglichkeitsräumen. Immer wieder aktuelle Themen sind popkulturelle Brandmauern, ökologische Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen, Machtmissbrauch im Musikbusiness, Awareness, Diversity und Inklusion.</p>
<h2><strong>Direkte Gespräche auf Augenhöhe: Speeddatings mit Politik und Verwaltung </strong></h2>
<p>Wegen des persönlichen 1:1-Charakters stießen die Speeddating-Runden mit Stadtverwaltung und Politiker*innen schon bei Listen To Munich 2022 auf großen Anklang. Die Konferenz ist ein Anlass, die Akteur*innen der Szenen mit den für ihre Anliegen Zuständigen zusammenzubringen und die Kontakte zu stärken, um den Austausch zu verbessern. Zu Zweiergesprächen und zum Netzwerken treffen sich bei der Popkonferenz 2024 die Münchner Musikszenen mit Mitarbeiter*innen aus der Münchner Stadtverwaltung, dem Bezirk Oberbayern, Bezirksausschuss 18 Untergiesing-Harlaching, der <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Moderation der Nacht</a> (MoNa), dem JugendKulturWerk München, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, <a href="https://www.kjr-m.de/" target="_blank" rel="noopener">Kreisjugendring München-Stadt</a>, Veranstaltungs- und Versammlungsbüro Kreisverwaltungsreferat München, Kulturreferat München, Referat für Klima- und Umweltschutz sowie Referat für Stadtplanung und Bauordnung und mit Politiker*innen der Fraktionen CSU/Freie Wähler, Die Grünen/Rosa Liste, SPD/Volt und  Die Linke/Die PARTEI.</p>
<h2><strong>Kulturförderung: 500 Millionen Euro für 500 kleine Clubs und Proberäume?</strong></h2>
<p>„Warum klingt die Forderung nach 500 Millionen Euro für einen Club-Neubau extrem – für ein neues Klassik-Konzerthaus, finanziert durch Steuergelder, gilt das aber als die Low-Budget-Variante? Wie wäre es mit 500 kleinen Clubs und Proberäumen für den Nachwuchs – auch im Sinne von <strong>gesellschaftlicher Teilhabe</strong>? Und wenn ja, wer sollte das dann bezahlen – und warum?“</p>
<p>Das ist eine gute Einstiegsfrage in den Talk und die Diskussionen über Kulturpolitik bei <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a>. Man könnte auch fragen, warum Musikclubs baulich immer noch nicht als Kulturorte gelten, sondern weiter als &#8222;Vergnügungsstätten&#8220; (laut Wikipedia also auf einer Ebene mit &#8222;Bordellen, Swingerclubs, Sexshops mit Videokabinen, Spielhallen und Wettbüros&#8220;)?</p>
<p>Steht hinter vielen Strukturen nach wie vor also ein Kulturbegriff, der der Popkultur ihren vollen Wert abspricht oder doch zu mindestens anzweifelt? Demgegenüber hat sich in der kommunalen Popförderung in den letzten Jahren durchaus viel getan, viel verändert und viel bewegt. „Rap ist genauso wertvolle Kultur wie Klassik, moderne elektronische Clubmusik genauso relevant wie Instrumentalmusik vergangener Jahrhunderte“, betont <strong>Dominik Krause, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München</strong>, in seinem Grußwort zu Listen To Munich, dessen Schirmherr er auch ist, und fragt: „Aber was heißt das nun konkret für Münchens Popkultur und deren Strukturen, für Musiker*innen und ihr Publikum &#8211; aber auch für Politik und Verwaltung, für die städtischen Haushalte und große Kulturbauprojekte?“ Listen To Munich möchte gemeinsam mit allen Speaker*innen und der Musikszene den Diskurs dazu vertiefen und neue Visionen, Ideen und Konzepte für die Zukunft der Popmusik in München, Bayern und darüber hinaus entwickeln.</p>
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		<title>Munich Music Booster: Förderung der Münchner Popmusikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Scheidegger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 11:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der Feierwerk Fachstelle Pop eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der Munich Music Booster war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Eines der geförderten Projekte 2023: DaWarWas mit der Produktion der Single &quot;Pulp Fiction&quot;" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus.jpg 2500w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DaWarWas_CreditsNielsBroemmelhaus-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im September 2023 habe ich meinen neuen Schreibtisch bei den lieben Kolleg*innen der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a> eingeweiht. Und nur wenige Tage später ging’s gleich los: Im Oktober 2023 startete die erste Ausschreibung für eine Förderung der Münchner Popmusikszene &#8211; der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Booster</a> war geboren. Wobei Pop hier nicht als Genre gemeint ist, sondern als Überbegriff für gegenwartsbezogene Musik, die sich durch Vielfalt auszeichnet. Unsere Definition ist auch auf unserer <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> zu finden.</p>
<p>Insgesamt werden seitdem 50.000 Euro jährlich vom <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat der Landeshauptstadt München</a> für den Munich Music Booster zur Verfügung gestellt. Die Feierwerk Fachstelle Pop ist für die Verwaltung und Vergabe zuständig.</p>
<h2>Kreative Szene der Stadt schickt 200 Bewerbungen</h2>
<p>Wir waren natürlich sehr gespannt, wie die Förderung angenommen wird, wie viele Künstler*innen überhaupt davon mitbekommen hatten. Doch die Sorgen waren völlig unbegründet: Tröpfelten die Bewerbungen anfangs noch vereinzelt ein, bekamen wir in den zwei Tagen vor Ende der Deadline einen Schwall von Anträgen – insgesamt über 200 Bewerbungen haben die Feierwerk Fachstelle Pop für die neue Förderung erreicht.</p>
<p>Von jung bis alt (oder zumindest älter), und aus diversen Hintergründen stellten die Bewerber*innen ihre Projekte vor und tippten ihre Projektbeschreibungen für den Online-Antrag fleißig auf unserer Webseite ein.</p>
<h2>In München gibt’s nicht nur Oper und Theater</h2>
<p>Die Jury durfte sich dann für die Auswahl sehr viel spannende Musik anhören: Von Drum’n’Bass über Metal bis zu experimentellem Pop war alles mit dabei. München zeigte sich dabei von seiner wunderbar kreativen Seite. Die Vielfalt der Anträge beweist, dass jede (Nischen-) Musikrichtung einen Platz in der Stadt verdient hat. Unter den Projekten waren aber nicht nur Bands und aktive Musiker*innen, es waren auch wahnsinnig innovative Ideen mit dabei, von selbst gefertigten Deko-Elementen für Partys über Soundcollagen hin zu Workshops zu verschiedenen Pop-Themen. Und auch meine Search-History am Arbeitscomputer stiftet seitdem für jeden Algorithmus Verwirrung.</p>
<h2>Der unangenehme Teil: eine Entscheidung treffen</h2>
<p>Leider konnten nicht alle Projekte auch einen Zuschuss bekommen, die Jury der Feierwerk Fachstelle Pop musste sich entscheiden. Um die Auswahl neutral zu halten, kam ein Punktesystem zum Einsatz, das nach den Kriterien <strong>Diversität</strong>, <strong>Relevanz </strong>für die Münchner Szene, <strong>Empowerment</strong> durch die Förderung, <strong>Outcome</strong> und <strong>Dringlichkeit</strong> bewertet. Danach wurden die Projekte ausgewählt und den Künstler*innen zugesagt.</p>
<p>Und an alle, die keine Zusage im Postfach hatten – das war und ist auch für sie nicht das Ende der Aussicht auf einen Projekt-Zuschuss. Es wird wieder eine Chance geben. Auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Munich Music Booster</a> können Interessierte sich über aktuelle und kommende Ausschreibungen und Bewerbungsphasen informieren.</p>
<p>Bis dahin sind wir auf jeden Fall gerne mit Beratungsangeboten da oder freuen uns, interessierte Künstler*innen beim <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/dv/cheers-treffen-der-muenchner-musikszene" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>, <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener">Listen To Munich</a> oder anderen Events zu treffen.</p>
<h2>Workshop, Videodreh, Konzertformat: geförderte Projekte 2023</h2>
<p>Und nun zum erfreulichen Teil – die positiven Rückmeldungen, die wir einigen Bewerber*innen geben konnten. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie vielfältig die geförderten Projekte aus 2023 sind, hier eine kleine Auswahl an tollen Beispielen:</p>
<p><strong>Workshop für DJs &#8222;Kollektivis&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14998" title="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png" alt="DJWorkshop Kollektivis_LukasStevens" width="327" height="327" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DJ-Workshop-Kollektivis.png 500w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /></p>
<p>Genre: DJ, Divers</p>
<p>Die geförderte Person schrieb dazu: „Das Interesse an dem DJing, der elektronischen Musikproduktion und dem Veranstalten von Raves breitet sich immer weiter in der Gesellschaft aus. Mit der wachsenden Subkultur-Szene kommen mehr Personen in Kontakt mit der Veranstaltungstechnik. Aus diesem Grunde organisierte <a href="https://www.instagram.com/kollektivis.muenchen/" target="_blank" rel="noopener">Kollektivis e.V.</a> einen Workshop gezielt für DJs, Veranstalter*innen &amp; Booker*innen, die tiefer in die Materie einsteigen wollen.“</p>
<p>Das hier aus Eigeninitiative organisierte Skill-Sharing ist wichtig für gut funktionierende Events. Auch hinter der Bühne ist geschultes Personal essenziell für die Subkulturszene.</p>
<p><strong>Musikvideo &#8222;Cheating Dreams&#8220; von LAORAY</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15000" title="LAORAY_C_PosterLARORAY" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg" alt="LAORAY_C_PosterLARORAY" width="324" height="324" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/LAORAY_C_PosterLARORAY-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 324px) 100vw, 324px" />Genre: Pop</p>
<p>LAORAY zeigt sich als authentische Pop-Newcomerin – ihr erstes Musikvideo hilft ihr eine höhere Präsenz zu erreichen und bietet allen Mitwirkenden des Musikvideos die Chance, diese Produktion in deren Portfolio aufzunehmen.</p>
<p>Hier gehts zum Video:</p>
<p><u><a href="https://www.youtube.com/watch?v=GYAIg0CBhEg">LAORAY &#8211; Cheating Dreams (Official Music Video) (youtube.com)</a></u></p>
<p><strong>Organisation, Werbung und Social Media für </strong><strong>Konzertformat &#8222;Rhythm Riots“ </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15001" title="RhythmRiots_C_RandomendMusic" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png" alt="RhythmRiots_C_RandomendMusic" width="330" height="330" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-300x300.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-150x150.png 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-175x175.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1-450x450.png 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/RhythmRiots_C_RandomendMusic-1.png 500w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p>
<p>Genre: divers</p>
<p><a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/events/rhythm-riots/" target="_blank" rel="noopener">Rhythm Riots</a> von Randomend Music ist ein neues Konzertformat für Schulbands und andere aufstrebende Newcomer*innen. Ein erstes Event in der Glockenbachwerkstatt fand nach der geförderten Planung, Organisation und Social Media Arbeit im Januar 2024 statt. Gefördert wird Nachwuchs im Gitarrenmusikbereich der Stadt München.</p>
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<p><strong><br />
Single Produktion &#8222;Duo Natyra und Daniela&#8220;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14999" title="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg" alt="DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch" width="328" height="328" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-175x175.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1-450x450.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/06/DuoNatyraUndDaniela_C_LauraHitch-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" />Genre: Electronic, Dance</p>
<p>Die Kollaboration der beiden Musiker*innen aus unterschiedlichen Hintergründen kommt mit diesem neuen Münchner Projekt zur Geltung. Daniela kommt aus dem Bereich elektronischer Clubmusik, als Komponistin, Producerin und Liveact. Natyra ist eine Pianistin, mit Masterabschluss in klassischer Musik. Sie kombinieren experimentelle elektronische Musik mit Jazz, Klassik und Minimalismus. Die beiden queeren Frauen wollen mit <a href="https://www.danielalaluz.com/danielalaluzandnatyra" target="_blank" rel="noopener">ihrem Projekt</a> einen Safe Space gestalten und soziale Grenzen aufbrechen.</p>
<p>Für die Übersicht aller geförderten Projekte aus dem Jahr 2023, besucht unsere Webseite: <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen">Feierwerk | Munich Music Booster Förderungen</a></p>
<p>Auf dem Beitrags-Titelbild ist ebenfalls eines der geförderten Projekte 2023 zu sehen: <a href="https://www.instagram.com/dawarwas_/" target="_blank" rel="noopener">DaWarWas</a> mit der Produktion ihrer Single &#8222;Pulp Fiction&#8220;.</p>
<h2>Dran bleiben: Weitere Förderrunden</h2>
<p>Der Munich Music Booster geht in die nächsten Runden. 2024 werden es insgesamt vier Ausschreibungen sein, 2025 planen wir gerade. Wir halten euch auf dem Laufenden! Schaut immer wieder auf der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> vorbei, um informiert zu bleiben.</p>
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		<title>Klang gewordene Ewigkeit: So war das SWANS-Konzert im Feierwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so! Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos „Dich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Swans 27.02.24 im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1.jpg 2268w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02.24_Titel1-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die prominent besetzte Band Swans spielte im Februar ein exklusives Konzert in der Hansa 39 im Feierwerk und begeisterte mit einem brachialen Sound-Erlebnis ihre Fans. Was man bei dieser Band nicht erwarten kann, ist ein Social-Media-Posting-würdiger Auftritt. Die meisten Handys bleiben aus. Und das ist auch gut so!</p>
<h2>Swans: Lauter Sound statt fancy Handy-Videos</h2>
<p>„Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du davon erzählen kannst“, heißt es in dem 1992 auf dem Album „Ich-Maschine“ veröffentlichten Song „Aus den Kriegstagebüchern“ der Hamburger Rockband <strong>Blumfeld</strong>. Mittlerweile, da das Mobiltelefon mit all seinen zusätzlichen technischen Möglichkeiten das gesellschaftliche Miteinander seit jenem Debüt-Album von Blumfeld verändert hat, müsste der Satz heißen: „Dich interessiert doch nicht, was du erlebst; nur das, was du dann posten kannst“.</p>
<p>Darum wird fleißig Bildmaterial gesammelt und auf Konzerten alle Handys angeschaltet, kaum, dass das Saallicht aus ist. Netter Nebeneffekt: Wem große Menschen die Sicht auf die Bühne versperren, braucht nur auf die Monitore der hochgehaltenen Handys zu blicken. Blöd nur, dass man ja selbst vom Jagd- und Sammelfieber ergriffen ist und möglichst jeden Augenblick des Konzerts festhalten möchte. Natürlich kann das auch nerven. Vor allem, wenn man einen Augenblick lang nicht selbst zu den Sammler*innen und Jäger*innen zählt, sondern einfach nur der Musik lauschen mag.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-8-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (8)" alt="Swans 27.02.24" /></div>
<p>Umso angenehmer empfand ich darum das Publikum des ausverkauften <strong><a href="https://www.instagram.com/swans_official/" target="_blank" rel="noopener">Swans</a></strong>-Konzerts im Feierwerk. Das machte nämlich überhaupt keine Anstalten, irgendetwas dokumentieren zu wollen. Was denn auch? Jahrzehntelange Fan-Erfahrungen hatten dieses Publikum darauf vorbereitet, dass während eines Swans-Konzerts ohnehin nichts passiert, was es zu posten lohnt. Ausschnitte aus einem Swans-Konzert vorzuspielen, ist schließlich genauso spannend, wie einer Waschmaschine beim Schleudern zuzuhören. Womit ich nichts gegen Waschmaschinen gesagt haben will. Forscher*innen wollen sogar festgestellt haben, dass gerade die tiefen Klänge einer Waschmaschine beruhigend auf Menschen wirken, weil sie dem pränatalen Klangerleben der Welt entsprächen. So gesehen war das Brutkasten-Rot, mit der das Swans-Konzert dauerhaft ausgeleuchtet wurde, treffend gewählt.</p>
<h2>Brummender Akkord und immer noch kein Handy</h2>
<p>Tatsächlich beleuchtete das aber nicht nur das Bühnengeschehen, wenn man hier überhaupt von einem Geschehen reden mag. Im Grunde ist es ja mehr eine bloße Bühnenexistenz jenseits des Zuschauer*innen-Raums. Auch, wenn es im Zuschauer*innen-Raum wahrlich nicht lebendiger zugeht. Trotzdem wird auch er, wie überhaupt die gesamte <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/hansa-39" target="_blank" rel="noopener">Hansa 39</a> von jenem satten Brutkasten-Rot permanent beleuchtet. Angeblich, damit der Frontmann der Swans, <strong>Michael Gira</strong>, sehen kann, was im Publikum passiert. Als hätten seine Songs nicht schon zu Genüge bewiesen, dass Gira am liebsten ins Nichts starrt.  In jenes Nichts wohlgemerkt, dass der Philosoph Martin Heidegger in „Sein und Zeit“ auch mal als ein Nicht-sein beschrieben hat, das eben nicht „nicht sein“ meint.</p>
<p>Solchen Assoziationen folgend stehe ich also im Swans-Konzert in der Hansa 39 und überlege, warum überhaupt etwas ist und nicht noch mehr nichts. Gira spielt solche Gedanken untermauernd zunächst auch nur einen und denselben Akkord auf seiner Gitarre, wieder und wieder und wieder schlägt er diesen Akkord an. Irgendwann steigt die restliche Band ein, ohne freilich jenen mittlerweile bewährten Akkord allzu sehr zu verändern. Wobei der Akkord sich strenggenommen auch gar nicht mehr wiederholt. Stattdessen steht er jetzt dauerhaft nachhallend im Raum und brummt. Wozu sollte man das auch dokumentieren, überlege ich noch, weil mir auffällt, dass ja tatsächlich niemand hier ein Handy zückt, um die schönsten Momente dieser Klang gewordenen Ewigkeit einzufangen. Stattdessen genießt man schweigend stehend die gute Akustik in der Hansa 39 dank einer gut genutzten, wenngleich auch sehr sehr lauten Veranstaltungstechnik.</p>
<h2>Larry Mullins, Phil Puleo, Kristof Hahn: Rock-Prominenz gibt sich die Ehre</h2>
<p>Kenner*innen der Szenen freuen sich zudem noch darüber, wie prominent die Band besetzt ist, die sich hier geradezu hörig dem Diktat des Frontmanns Michael Gira unterzuordnen scheint. <strong>Larry Mullins</strong> zum Beispiel an den Keyboards, der auch bei <strong>&#8222;Nick Cave And The Bad Seeds&#8220;</strong> mitwirkt. Oder der Schlagzeuger <strong>Phil Puleo</strong>, der von vielen auch als Gründer der Noise-Rockband <strong>&#8222;Cop Shoot Cop&#8220;</strong> verehrt wird. <strong>Kristof Hahn</strong>, der hier die Lap-Steel Guitar bedient, hat gleich in einer ganzen Reihe von Kultbands mitgewirkt, sei es bei <strong>&#8222;Pere Ubu&#8220; </strong>oder den <strong>&#8222;Koolkings&#8220;</strong>, die dereinst mit Alex Chilton ein Album eingespielt hatten. Wohl auch, weil sie mit Hahn in einer weiteren Band zusammenspielen, stehen im Publikum Tim Jürgens (Superpunk; Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen) und Markus Naegele (Don Marco &amp; Die kleine Freiheit). Und weil sich Prominenz gerne zur Prominenz gesellt, ist auch der Hamburger Veranstalter und Label-Betreiber Rüdiger Ladwig zugegen, dem ich persönlich vor allem für die Vinyl-Ausgabe aller Alben von Nils Koppruchs Fink ewig dankbar sein werde.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/Swans-27.02-9-1-576x1024.jpg" title="Swans 27.02 (9)" alt="" /></div>
<p>Tatsächlich gilt mein Augenmerk allerdings der Pedal-Steel-Gitarristin <strong>Dana Schechter</strong> von <strong>&#8222;Insect Ark&#8220;</strong>, die ab und zu auch den Bassisten <strong>Chris Pravdica</strong> auf einem weiteren E-Bass unterstützt. Ein Tag zuvor auf dem Konzert in Italien, hatte man diese großartige Frau hinter all den Männern auf der Bühne gar nicht sehen können. Der Umstand, dass man in der Hansa 39 aber auch von der Seite auf die Bühne blicken kann, rückte sie indes sogar in den Vordergrund, so man das Konzert eben von jener Seite beäugte. Zumal ich persönlich ihr Musizieren hier am spannendsten empfand, hätte ich also das ganze Konzert über seitlich der Bühne stehen können, um der Musikerin auf die Finger zu blicken.</p>
<h2>Fotos nur unter Gewaltandrohung des Hohepriesters</h2>
<p>Allerdings hätte ich dann kein Foto für diesen Blog gehabt, das den Frontmann von vorne zeigt. Dabei hätte es einige schöne Motive gegeben, wie er manchmal so hohenpriester- und schamanenartig gestikuliert während seines Gesangs. Als stünde er jetzt auch noch physisch im Kontakt mit dem Jenseits, hebt er seine Hände zum Himmel. 70 Jahre alt war Gira eine Woche zuvor geworden. Heute macht er nicht den Eindruck, als wenn er noch sehr viel länger auf dieser Erde wandeln möchte. Vor allem aber macht er nicht den Eindruck, als würde es ihn erfreuen, wie ich nunmehr versuche, sein Antlitz auf Foto zu bannen.</p>

<p>Während sich seine Fans nämlich erkennbar genervt zeigen, dass ich hier ein paar Bilder für diesen Blog machen möchte, signalisiert mir Gira sogar, dass er durchaus auch zur Gewalt bereit sei, wenn ich ihn weiter fotografieren würde. Glücklicherweise hat mir die Kollegin dafür ein Bändchen zukommen lassen, das mich für alle gut sichtbar als legitimierten Fotografen zu erkennen gibt. „Ich darf hier fotografieren, Herr Gira“, brüllt mein Bändchen also dem fotoscheuen Sänger entgegen, als ich es wegen der Anfeindungen demonstrativ hochhalte. Dem Sänger scheint das aber schnuppe zu sein. Stattdessen zieht er mit seinem Daumennagel so über die eigene Kehle, als wollte er mir mitteilen, dass ich beim nächsten Bild schon vor ihm ins ewige Nichts eintauchen würde.</p>
<h2>Fazit: Der ewige und berührende Schleudergang</h2>
<p>Nun könnte mir solche Drohung eigentlich egal sein. Wer in einem Swans-Konzert steht, braucht das Nichts nicht zu fürchten. Wie aber würde das auf die vielen Fans wirken, wenn wegen eines weiteren Fotos womöglich das Konzert abgebrochen würde? Demütig begebe ich mich also nach hinten zum Getränkeausschank, wo prominente Gäste gerade neue Projekte besprechen. Dort erzähle ich dem Kollegen Konrad, warum ich lieber keine weiteren Fotos mehr mache. Nicht, dass ich am Ende schuld bin, wenn die das Konzert abbrechen. Keine Ahnung, ob Konny nun eine Chance sah, hier früher rauszukommen, oder ob er, was ich eher glaube, mir nur helfen wollte. Auf jeden Fall zückt er nun seine als Mobiltelefon getarnte Kamera und schießt ein weiteres Foto.</p>
<p>Das Konzert wird nicht abgebrochen. Und nach dem Konzert sind die Musiker*innen sogar super freundlich zu mir. Das Künstlerische verbindet uns doch sehr. Und ja, sage ich, das Konzert hat mich doch sehr berührt. Einfach großartig. Und plötzlich merke ich, dass das sogar stimmt. Das Konzert war wirklich großartig. Es ist halt nur sehr schwer zu beschreiben, warum. Zuhause setze ich mich erst einmal mit einer Flasche Bier vor die Waschmaschine und schalte den Schleudergang ein.</p>
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		<title>Booking, Image, Releases: Workshops für die Musikszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Pietsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Feierwerk Fachstelle Pop ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &#38; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch Workshops an, in denen wichtige Themen zum Musik-Business vermittelt werden. Etwa was die GEMA [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="120" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Titelbild Workshops" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-300x241.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild-Workshops-1024x822.jpg 1024w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> ist eine zentrale Stelle zur Förderung und Vernetzung der Münchner Popmusikszenen und tritt als Mittler*in zwischen diesen Szenen sowie Verwaltung &amp; Politik auf. Um Musiker*innen, Künstler*innen und Musikbegeisterte zu unterstützen, bietet sie neben Beratung und Förderprogrammen auch <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine" target="_blank" rel="noopener">Workshops</a></strong> an, in denen <strong>wichtige Themen zum Musik-Business</strong> vermittelt werden. Etwa was die GEMA ist, was bei Steuern und Abgaben zu beachten ist, aber auch, wie man an Gigs kommt oder durch Social Media eine größere Zielgruppe erreichen kann. Auch Menschen mit mehr Erfahrung können hier noch etwas dazulernen, da die Workshops verschiedene Vorkenntnisse voraussetzen (Basic, Advanced und Professional).</p>
<p>Weil ich die Themen alle super interessant finde und noch ein kleiner Musikbusiness-Neuling bin, habe ich mich gleich für fast alle Workshops angemeldet, um direkt am Anfang meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau möglichst viel mitnehmen zu können.</p>
<h2>Booking für Musiker*innen: Was ist wichtig?</h2>
<p>Der erste Workshop handelte vom Thema Booking, entsprach dem Level Basic und wurde von <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/team#c6366" target="_blank" rel="noopener">Alessa Patzer</a></strong> gehalten. Alessa kann als ehemalige Bookerin super Tipps für den ersten Kontakt zwischen Künstler*innen und  Booker*innen geben. Erfahrungsbasiert vermittelt sie, was man als Musiker*in im Kontakt mit Booker*innen beachten sollte, welche Dos und Don&#8217;ts es gibt und wo man am besten nach Auftritten sucht. An dem Workshop nahmen viele Musiker*innen teil, die entweder als Solo-Artists auftreten oder in einer Band spielen, sodass verschiedenste Erfahrungen mit eingebracht wurden. So haben wir zum Beispiel gelernt, was beim Pressematerial, das man als Künstler*in an Booker*innen schickt, zu beachten ist, welche Fotos und Videos man verwenden sollte und wie man einen Pressetext schreibt.</p>
<p>Der Workshop war besonders hilfreich für Menschen, die noch komplett am Anfang ihrer musikalischen Reise stehen und vielleicht ein bisschen überfordert sind mit der Kontaktaufnahme zu Booker*innen. Aber auch für Leute, die schon ihre ersten Aufritte hatten und sich unsicher sind, wie sie sich weiter professionalisieren können, ist dieser Workshop hilfreich.</p>
<h2><strong>Künstler*innen-Identität und CI für FINTA+</strong></h2>
<p>Bei einem weiteren Workshop, den ich besucht habe, ging es darum, wie FINTA+ Personen sich als Künstler*innen eine Identität und Corporate Identity (CI) aufbauen können. Der Workshop wurde von <strong>Leandra Preißler</strong> gehalten. Sie ist Gründerin ihrer eigenen Coaching Agentur und hat unter anderem 10 Jahre lang als Künster*innenmanagerin gearbeitet. Seit 2014 ist sie federführend für das Spitzenförderprogramm <strong><a href="https://bandpool.de/" target="_blank" rel="noopener">Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg</a></strong> zuständig.</p>
<p>Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde, bei der wir erzählen konnten, wer wir sind und was wir gerne von dem Abend mitnehmen möchten. Unter anderem war eine DJ anwesend, die schon länger im Business ist und sich umorientieren und mehr auf eigene Projekte fokussieren möchte. Ihr Ziel ist es, einen neuen Weg zu finden, wie sie mit ihrem Onlineauftritt ihre gewünschte Zielgruppe erreichen kann, ohne Social Media zu einem Vollzeitjob zu machen. Eine weitere Teilnehmerin steht noch am Anfang: Sie ist Jazz- und Soul-Sängerin, und hatte bereits mehrere kleine Auftritte. Jetzt möchte sie anfangen, sich eine eigene Künstlerinnen-Identität aufzubauen, da sie bald ihre eigene Musik veröffentlichen wird.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194037973/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194037973-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_194109654/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_194109654-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20240201_180113361/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20240201_180113361-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>

<h2>Künstler*innen-Identität und Image</h2>
<p>Doch was ist überhaupt eine <strong>Künstler*innen-Identität</strong>, was ein <strong>Image</strong> und wie baue ich mir beides auf? Diese Fragen wurden gleich zu Beginn beantwortet. Kurzgefasst ist die Künstler*innen-Identität unser kreatives Selbst und die individuelle Ausdrucksweise einer Person in ihrem gesamten künstlerischen Schaffen. Unser Image ist das Bild von uns, das wir nach außen tragen und wie dieses wiederum von unseren Konsument*innen wahrgenommen wird.</p>
<p>Als wir  den theoretischen Teil geschafft hatten, wurden uns verschiedene Bilder von Musiker*innen gezeigt, zu denen wir sagen sollten, welchen Eindruck wir von ihnen haben. Unter anderem waren Lizzo, Beyoncé, die Foo Fighters und Taylor Swift dabei. Je nachdem, wie gut wir uns mit den Musiker*innen auskannten, hatte jede von uns ein unterschiedliches Bild von ihnen. Gleichzeitig spielten beim Beurteilen der Menschen natürlich auch unsere eigenen Erfahrungen eine Rolle. Es war total spannend, wie unterschiedlich die Künstler*innen von den Teilnehmerinnen wahrgenommen wurden und aus welchen Gründen sie ihre Meinung über die jeweiligen Künstler*innen gebildet hatten.</p>
<h2>Das Image kreieren: Let’s Bumble!</h2>
<p>Danach ging es ans Bumblen. Wer die App „Bumble“ kennt und sich wie ich schon durch zahlreiche Profile durchgeswiped hat, kennt den Aufbau eines Profils sicher. Ein eigenes zu erstellen ist aber manchmal gar nicht so leicht. Vor allem, seine Vorzüge hervorzuheben, ohne ein falsches Bild von sich zu vermitteln, stellt eine Schwierigkeit dar. So war bei dieser Aufgabe eine gute <strong>Selbsteinschätzung</strong> und das Fokussieren auf die eigenen Kernpunkte wichtig. Da ein paar von uns Teilnehmer*innen selbst keine Musik machen, sollten wir uns die Instagram-Profile unserer Sitznachbar*innen angucken, und uns so ein Bild über die andere Person machen. Auf diese Weise konnten wir danach das Selbstbild der Künstler*innen mit der von uns wahrgenommenen Außenwirkung vergleichen.</p>
<p>Am Ende sollten wir uns sogenannte „Kennwörter“ zu unseren Künstler*innen überlegen. Also Wörter, die wir mit der Musik assoziieren. Das konnten jegliche Begriffe sein: Vom Outfitstyle über den Musikstil bis hin zum Haustier. Indem wir diese Begriffe dann zu den Überpunkten: Musik, Social Media, Pressematerial, Merch, Live und IVs zugeordnet haben, konnten wir daraus das Image der Künstlerin / des Künstlers bilden.</p>
<p>Bei der Musikerin, mit der ich in einer Gruppe war, haben wir uns unter anderem die Farbe „Pink“, ihre Lieblingsfarbe, als Kennwort überlegt. Diese konnten wir dann super beim Social Media-Auftritt, Merch und Pressematerial einbinden: Auf Social Media etwa Bilder mit passenden Farben wählen und sich in entsprechenden Farben anziehen (pinkes Oberteil). Wir haben außerdem gelernt, wie wichtig es ist, eine Farbe für sich zu beanspruchen, um einen <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu haben. Das sieht man momentan sehr prägnant bei <strong><a href="https://www.youtube.com/channel/UCy3zgWom-5AGypGX_FVTKpg" target="_blank" rel="noopener">Olivia Rodrigo</a></strong> mit der Farbe Lila. Bei meiner Künstlerin habe ich mir als zweite Farbe „Braun“ überlegt, da ich finde, dass sie gut mit der Jazz- und Soul-Musik harmoniert und einen leichten „vintage touch“ gibt. Zum Ende hin haben wir dann noch gelernt, was bei einem Pressetext alles zu beachten ist.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/booking-image-releases-workshops-fuer-die-musikszene/pxl_20231128_183119967/'><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-576x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Feierwerk Fachstelle Pop Workshops Release Planung" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-576x1024.jpg 576w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-169x300.jpg 169w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-864x1536.jpg 864w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-1152x2048.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20231128_183119967-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a>
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<h2>Release Planung: Strategien und How To</h2>
<p>In dem dritten Workshop, an dem ich teilgenommen habe, ging es darum, wie man als Musiker*in am besten einen Release plant. Es waren Künster*innen in jedem Alter dabei, aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen und auch unterschiedlich viel Erfahrung mit Release Planung mitbrachten. Nach einer kurzen Kennenlernrunde hat uns die Dozentin <strong>Antje Zelnitschek</strong> von <a href="https://fame-recordings.de/" target="_blank" rel="noopener">F.A.M.E. Recordings</a> erstmal einen <strong>Einblick in die Musikindustrie</strong> gegeben: Wer sind die Big Player und auf was kommt es an, um ein gutes Label zu bekommen, das einen in seinem Schaffen unterstützt?</p>
<p>Die Kernaufgaben eines Labels sind vielfältig. Sie kümmern sich unter anderem um das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit, den Vertrieb, die Grafiken und die rechtlichen Angelegenheiten einer Künstler*in. Danach konnten wir anhand von Statistiken sehen, wie sich einzelne Medien, über die Musik konsumiert wird, in ihrer Beliebtheit über die Zeit verändert haben. So geht der Verkauf von CDs momentan stark zurück, gleichzeitig steigt vor allem in den letzten Jahren der Absatz von Vinyl wieder stark an. Doch am beliebtesten ist momentan zweifellos das Streamen von Musik. Anhand von einer Grafik wurde uns gezeigt, wer alles beim Streaming so mitverdient, wodurch der Anteil, den die Musiker*innen selbst daran verdienen, sehr klein ist.</p>
<h2>Release Planung – so geht’s!</h2>
<p>Mit diesem Überblick im Gepäck ging es dann direkt richtig los an die Release Planung. Ich glaube, den wichtigsten Punkt, den wir alle mitgenommen haben ist, dass man möglichst früh anfangen muss. Denn bei der Schnelllebigkeit von Social Media kann man schnell untergehen. Es gibt aber auch viel zu beachten: Ob man nur digital oder auch physisch releasen möchte, bis hin zu welchen Songs man ein Musikvideo drehen will. Heutzutage sind aber vor allem auch die Sozialen Netze sehr wichtig. Zu beachten ist dabei vor allem die <strong>Authentizität</strong>, um Erfolg zu haben. Wenn man merkt, dass es einem keinen Spaß macht, über Social Media zu promoten, gibt es auch andere Wege, um sich eine Reichweite aufzubauen. Beispielsweise mit Newslettern oder physischen Medien wie Flyern und Plakaten. Die Hauptsache ist, seine Musik zu kommunizieren.</p>
<h2>Know-how und Networking</h2>
<p>Insgesamt kann ich sagen, dass mir alle Workshops, die ich besucht habe, sehr viel Spaß gemacht haben. Ich konnte viel lernen und habe viele tolle Menschen kennenglernt. Denn gerade, um mit anderen Leuten aus der Musikindustrie in Kontakt zu kommen und zu connecten, sind die Workshops richtig hilfreich.</p>
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		<title>The 1st Great Collision: Label-Release-Festival mit magischen Momenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals veranstaltet, die nahezu mit denselben Bands erst die <a href="https://www.cordobar.de/" target="_blank" rel="noopener">Cordobar</a> in Germering rockten und am nächsten Tag dann das Publikum in die Münchner <a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noopener">Glockenbachwerkstatt</a> lockten.</p>
<p>Auf diese Weise rechnete sich auch die eine oder andere Anfahrt von Bands, die nicht aus der direkten Umgebung stammten. Vor allem aber förderten solche Gemeinschaftsproduktionen Netzwerke von Musiker*innen und Veranstalter*innen, die Alternativen zum kommerziellen Pop-Geschäft ausprobierten. Tatsächlich konnte Klaus Götzfried noch sehr viele Menschen inspirieren, bevor er leider viel zu jung infolge einer Erkrankung starb.</p>
<h1>Das Label-Gründungs-Mini-Festival</h1>
<p>Erwin Zißelsberger, den Klaus mir einst so begeistert vorgestellt hatte, ist mittlerweile ein Arbeitskollege, der wie auch ich als Sozialpädagoge in einer der vom Feierwerk betriebenen <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">Kinder- und Jugendfreizeitstätten</a> tätig ist. Doch an dem Abend, von dem hier die Rede sein soll, stand Erwin als Rockmusiker vor mir auf der Bühne, griff in die Gitarre und sang als Kopf der Americana-Band<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NK7dGwoMJ4" target="_blank" rel="noopener"><em><strong> The Ruby Sea</strong></em></a>. Eugen Kern-Emden, der früher selbst bei <em>The Ruby Sea</em> mitgewirkt hatte, bevor er sich ganz seinem mittlerweile auch erfolgreicheren Projekt <a href="https://themoonband.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>The Moonband</em></strong></a> widmete, hatte <em>The Ruby Sea</em> nämlich ebenso wie die Münchner Formation <a href="https://on.soundcloud.com/cVGRH" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Buco</strong> </em></a>zu einem kleinen Festival namens <strong>The 1st Great Collision</strong> eingeladen, auf welchem er und <em>The Moonband</em> nun deren neu gegründetes eigenes Schallplattenlabel <a href="http://www.intertunerecords.de/" target="_blank" rel="noopener">Intertune Records</a> vorstellten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_214922264-576x1024.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>Zumal <em>The Moonband</em> die bislang einzige Band ist, die garantiert auf diesem neuen Label ihre Tonträger veröffentlichen wird, hatte Eugen darauf verzichtet, jenes Festival als eine einzige Label-Show aufzuziehen. Stattdessen lud er Musiker*innen ein, für die er sich persönlich begeistert. Oder um es mit den Worten von Eugen auszudrücken: „Bands, die alle auch ins Vorprogramm von <em>Wilco</em> passen würden“. Dass er mit diesem Satz aber auch beschreibt, welche Bands er sich als künftige Label-Kolleg*innen vorstellen kann, ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass <em>Buco</em>, die mit wunderbarer Popmusik über traditionelle sizilianische Märchen und Songs den Abend gleich im doppelten Sinne märchenhaft eröffnet hatten, bereits im Gespräch sind, ebenfalls auf Intertune Records ihr Debüt-Album zu veröffentlichen. Ganz sicher ist das aber noch nicht, sagt die Band, die gerade erst damit beschäftigt ist, ihre Songs zu arrangieren und in ihrem Proberaum in der Veranstaltungslocation <a href="https://fatcat-muc.de/" target="_blank" rel="noopener">Fat Cat</a> aufzunehmen.</p>
<h1>Das neue Plattenlabel: Intertune Records</h1>
<p>Der Gitarrist von <em>The Ruby Sea</em>, Michael Kröger, hat dagegen schon verabredet, sein nächstes Solo-Album als <em>Möbel Kröger</em> bei Intertune Records zu veröffentlichen. Als überzeugter DIY-Künstler, der bewusst die Produktion seiner Arbeiten selbst steuert, gefällt ihm die Idee des Labels, Künstler*innen nicht vertraglich zu binden.</p>
<p>„Wir haben halt einen Vertrieb, über den die Tonträger, die bei uns erscheinen, auch verkauft werden“, sagt Eugen, der als Mitglied der <em>Moonband</em> nie verstehen konnte, warum sie als Band ihre eigenen Alben von dem Label abkaufen mussten, bei dem sie erschienen. Stattdessen bleiben bei Intertune Records die Alben also bei den Bands, die sie dann auf ihren Konzerten verkaufen können. Das Label selbst nimmt ihnen nur die Menge an Alben ab, die für die Pressearbeit (falls diese nicht auch von den Bands selbst getätigt wird) und den Vertrieb in den Geschäften benötigt wird.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_191844009-1024x576.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>„So gesehen ist Intertune Records, das den Künstler*innen wenig Komfort bietet, dafür aber auch wenig abverlangt, genau das Label, das wir uns als <em>Moonband</em> immer gewünscht hätten“ , sagt Eugen.  Nicht, dass die Band mit ihrem bisherigen Label unzufrieden gewesen wäre. Aber dessen leidenschaftlicher Betreiber ist leider verstorben, so dass sich <em>The Moonband</em> nun nach einer neuen Heimat umschauen musste: „Denn auch, wenn derzeit viele Labels sterben, ganz ohne Label geht es dann doch nicht“, erklärt Eugen die Neugründung seines Labels. „Diejenigen, die Platten vertreiben, wollen sich schließlich auch nicht mit jeder Band einzeln auseinandersetzen. Die mögen das, wenn sie da eine*n Ansprechpartner*in für mehrere Bands haben“, sagt Eugen.</p>
<h1>The 1st Great Collision-Festival</h1>
<p>Einige der neuen Songs, die <em>The</em> <em>Moonband</em> gerade für ihr neues Album entwickelt, waren dann auch auf dem großartigen Konzert auf dem Festival in der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/lageplan" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Kranhalle</strong></a> zu hören. Songs, die einmal mehr unterstreichen, wie gut diese Band den Harmoniegesang beherrscht, und wie raffiniert ihre Instrumente hier zusammenwirken. Es ist wahrlich nicht übertrieben, die Band an diesem Konzertabend mit <em>Fleetwood Mac</em> zu vergleichen.</p>
<p>Was jenen Abend für mich persönlich allerdings zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht hatte, geschah bereits vor dem grandiosen Auftritt von <em>The Moonband</em>, als nämlich Erwin Zißelsberger mit <em>The Ruby Sea</em> eine Musik in der Kranhalle ausgebreitet hatte, die wunderbar in jede Patchworkdecke der <em>Green on Reds</em>, <em>Long Ryders</em> und <em>Calexicos</em> dieser Welt gepasst hätte.</p>
<p>Wobei für mich das Magische an seinem Auftritt darin lag, dass mir ganz plötzlich wieder meine erste Begegnung mit Erwin einfiel. Und auf einmal war mir tatsächlich so, als ob ein Lächeln lang, das mir ob der Schönheit der Musik über die Lippen ging, Klaus Götzfried selbst neben mir stünde: „Na, habe ich es dir nicht gesagt? Er ist ein Guter“, sagte er zu mir. „Oh ja“, antwortete ich, „ein sehr Guter sogar.“ In dem Augenblick legte auch schon eine Freundin ihre Hand auf meine Schulter, derweil mir eine einsame Träne über die Wange glitt. Festivals, die in mir die Erinnerung an Klaus Götzfried wecken, sind mir übrigens die liebsten. Danke also dafür!</p>
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		<title>Musik abseits des Mainstreams: Warum das Feierwerk Radio macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 13:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens. 1985 begann Feierwerk in der Hansastraße 39 mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens.</p>
<p>1985 begann <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/der-verein/geschichte" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk in der Hansastraße 39</a> mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war Mitte der 80er Jahre in München noch wenig zu lesen und zu hören. Immerhin hatte die „Pop-Corner“ seit 1978 jeden Freitag maximal eine Viertelseite in der Süddeutschen Zeitung (SZ). 1980 machte die Münchner Stadtzeitung auf, dann <a href="https://www.in-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">In München</a>. Mit „Radio Xanadu“, „Radio M1“, „Radio 44“ und „Radio Gong“ gehen Ende April 1985 die ersten privaten Lokalradios auf UKW an den Start.</p>
<p>Davon inspiriert brachten wir uns mit dem Claim „<strong>Die Szene braucht ein Radio</strong>“ ins Gespräch. Irgendwie logisch: „So wie es an Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands fehlt, so mangelt es auch an einem qualifizierten Radioangebot, das die lokale Szene widerspiegelt bzw. ein Kommunikationsforum für sie sein kann“, hieß es in einem unserer ersten Konzepte. Natürlich gab es viele Skeptiker*innen, die angesichts des Clubsterbens und des vermeintlich fehlenden Publikums die Idee, ein Forum für die lokale Rockszene zu schaffen, für völligen Quatsch hielten. Und dann auch noch ein Szeneradio! „Radio Plemplem, oder was?“ – „Da spielen doch höchstens ein paar Jugendliche Radio-DJ und imitieren Thomas Gottschalk“, bekamen die Feierwerker*innen zu hören.</p>
<h2>Abgefahrene Promo: Radio aus dem Bauwagen und auf einer LP</h2>
<p>Um die Idee zu verbreiten, machte das Feierwerk-Team mit einem „mobilen Radiostudio“ in Form eines blauen Bauwagens Spektakel bei Schulhofpartys, auf öffentlichen Plätzen oder beim <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-theatron-im-westpark/" target="_blank" rel="noopener">Westpark-Theatron</a>, baggerte Passant*innen an und sammelte Unterschriften. Die Sympathie für das Projekt wuchs. Denn schon bald machte sich große Ernüchterung bei allen breit, die von den sogenannten Lokalradios statt einer Soundtapete aus irgendwelchen A<span style="letter-spacing: -0.008em;">C-Formaten mehr Inhalte aus Stadt und Region, vielleicht sogar Airplay für die Produktionen lokaler Künstler*innen, erwartet hatten.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14699 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="296" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-300x115.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Wie kan<span style="letter-spacing: -0.008em;">n man von einem lokalen Radio sprechen, wenn zum Beispiel Star-Sat in München das gleiche Programm sendet wie auf Mallorca?“, fragte Stadtrat Haimo Liebich bei einer Podiumsdiskussion des „Kulturpolitischen Forums“ im Oktober 1991. „</span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Radikal lokal</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ zu sein, schrieb sich Radio Feierwerk auf die Fahnen. Das war auch der Titel der Doppel-LP, die bei dieser Veranstaltung vorgestellt wurde. Eine ziemlich verrückte Idee, auf „Frequenz“ 33 1/3 UpM zu demonstrieren, wie ein Szene-Radio klingen könnte.</span></p>
<h2>Ein Fensterplatz für Radio Feierwerk</h2>
<p>„Es braucht keine eigene Frequenz &#8230; drei bis vier Stunden am Tag sind mit Stil und gutem Gewissen machbar“, hieß es auf dem Cover der Promo-LP. 1993 öffnete sich tatsächlich ein Fenster für <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a>. Ab dem 18. April gab es zunächst jeden Sonntag zwischen 21 und 1 Uhr vier Stunden Sendezeit auf der Frequenz 93.4 MHz, als Gastlieferant von „Radio Xanadu“. „Radio Feierwerk berichtet ausführlich über die gesamte Münchner Szene und bringt mehr als nur den kurzen Veranstaltungshinweis. Musikbeispiele, O-Töne, Interviews, Kurzreportagen, Glossen, Meinungen und Hintergründe informieren über Konzerte, Theater, Kabarett, Film, Kunst, Tanz, Literatur und Ausstellungen&#8220;, heißt es im Programmflyer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14701 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="247" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-300x96.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Die ersten Szene-Formate</h2>
<p>Jeweils einstündige Formate strukturierten den vierstündigen Sonntagabend. Das Magazin „<strong>Szene aktuell</strong>“ bezog sich auf die ganze Stadt und berichtete gleichermaßen über große und kleine, kommerzielle und nichtkommerzielle Konzerte, Theater-, Film- und Kunstveranstaltungen. Die Musik kam ausschließlich von Münchner Bands oder von Bands, die gerade in München gastierten. In der Sendung „<strong>Live im Feierwerk</strong>“ liefen in der Hansa 39 eingespielte 1a-Liveaufnahmen, ergänzt durch spartenspezifische Infos, Beiträge, Talk mit Studiogästen und Musik für Insider.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14704 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="189" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-300x74.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Live im Feierwerk“ war auch der Titel einer Reihe von Szene-Kompilationen auf Vinyl und später auf CD, für die das Feierwerk das Equipment für Live-Recording angeschafft hatte. Allein bis Ende 1996 entstanden über 300 Konzertmitschnitte auf DAT. &#8222;Das waren ausschließlich Münchner Bands und für die war das eine tolle Sache&#8220;, erinnert sich Klaus Martens. „<strong>Spot on</strong>“ bediente Fans der Stilrichtungen Blues, Black Music, Hard &amp; Heavy, Independent, Jazz &amp; Fusion und HipHop. Die Stunde nach Mitternacht gehörte Ecco Meineke mit seinem Freistil-Mix „<strong>After Midnight</strong>“.</p>
<h2>Landung auf 92.4 MHz</h2>
<p>Anfang 1994 stand die Neuverteilung der Münchner UKW-Frequenzen an. Radio Feierwerk beantragte vier Stunden Sendezeit pro Tag. Das wären 28 Stunden pro Woche gewesen. Zugestanden wurden dann immerhin 17 Stunden. Ab dem 1. März 1994 teilten sich Radio Feierwerk, Radio Lora und die Jazzwelle Plus die <strong>UKW-Frequenz 92,4</strong>. Das Szeneprogramm war montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 21 bis 24 Uhr zu hören. Zusätzlich gab es jeden Sonntagmorgen von 7 bis 9 Uhr ein Radioprogramm von Kindern für Kinder, eines der Alleinstellungsmerkmale von Radio Feierwerk.<br />
„<strong>Szene aktuell</strong>“ konnte nun montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr, also 12 Stunden in der Woche, die Kultur im Sendegebiet aktuell beleuchten und brachte darüber hinaus Live-Mixe, Infos über Neuerscheinungen, Wortbeiträge, Interviews, Features plus Musik aus dem „Rest der Welt, der in die Region ausstrahlt.“</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/reel/Cyfvue9o35i/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Radio Feierwerk (@radio_feierwerk)</a></p>
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<h2>Von „Radio Feierwerk Spezial“ zur „Mikrowelle“</h2>
<p>„Electroland“ &#8211; „Münchens erste reine Drum &amp; Bass-Sendung“ mit Live-Mixen im Studio, Gast-DJs, Clubtipps und Hintergründen oder &#8222;Nothing But Country&#8220; hießen ab Anfang 1997 die neuen <strong>Specials am späten Sonntagabend</strong>. Moderiert wurden die Sendungen im wöchentlichen Wechsel von Personen mit unterschiedlichen stilistischen Vorlieben und Szenebezügen.</p>
<p>Im Januar 1998 wurde daraus das Format „<strong>Clubnight</strong>“. „Mit Djane Aromas ‚Klangmilieu‘ und ‚Into Somethin’‘ (Michael Reinboth, Florian Keller) konnten zwei Juwelen aus dem Nachlass der ‚Jazzwelle plus‘ gerettet werden. Ihre Veranstaltungen in der <a href="https://www.muffatwerk.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Muffathalle</a> (und nicht nur da) sind legendär. Das ‚Alternative Spirits‘-Team, mit seiner Radioshow vom  Stadtmagazin Prinz zum ‚Aufsteiger ‘97‘ gekürt, hat sein Zuhause in einem der erfolgreichsten Clubs der Stadt (‚Atomic Café‘). In ‚Cosmic Radio‘ jagt DJ Pablo (‚Boom Boom Club‘ &#8211; Nachtwerk) Beats aus aller Welt im Non-Stop-Mix über den Äther. Vervollständigt wird dieses Power-Paket durch ‚Global Beats‘, dem weltmusikalischen Grenzgang mit Wolfgang Zwack (u.a. ‚Big Family &#8211; World Dance‘ im Loft)&#8220;, kündigte eine Pressemitteilung an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14705 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="405" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-300x158.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Mitte 1998 entwickelte ein erweitertes Team das Format „<strong>Mikrowelle</strong>“. „Innovative, kreative, aktuelle Musik mit lokalem Bezug“ stand hier im Mittelpunkt. Das dreistündige Magazin richtete sich an ein „überdurchschnittlich musikinteressiertes, ausgehfreudiges Publikum, an anspruchsvolle, kritische, aufgeschlossene ‚non trendy people‘ und bewusste Radiohörer“. Den Macher*innen war es wichtig, irgendwie ein Sprachrohr für die gesamte Indie-Szene zu sein, inklusive der Veranstalter*innen, die in dieser Zeit gerade erst anfingen. Man war u.a. sehr empfänglich für Techno, Clubsounds, DJ-Mixe, aber auch für die „Hamburger Schule“ und alles, was gerade in der Stadt so aufkam.</p>
<h2>Hör dir was anderes</h2>
<p>2004 wurde mit dem Wechsel der Sendezeit von Radio Feierwerk auf Samstag/Sonntag das Programm neu konzipiert. Im Wesentlichen entstand dabei die <strong>heutige Struktur des Szeneprogramms</strong> mit vielen unterschiedlichen Formaten, die alle von ehrenamtlichen Radiomacher*innen produziert werden. 15 Stunden Sendezeit boten stündlich Nischen für eine große Vielfalt an Themen und Stilen. „Dauerbrenner“ wie „<strong>What&#8217;s Up</strong>“ oder „<strong>Boarder Corner</strong> <strong>&#8211; die härteste Show der Stadt</strong>“ kamen ins Programm. Auch „<strong>Coming in Hot</strong>“, „<strong>Kraut &amp; Rüben</strong>“, „<strong>Radio Days</strong>“, „<strong>Radio Traktor</strong>“, oder „<strong>Sick Tea Time Radio</strong>“ sind seit mehr als zehn Jahren auf Sendung. Immer wieder bringen neue Leute tolle Impulse, Sendekonzepte und frischen Wind ins Programm.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14703 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="256" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-300x100.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Für rund <strong>30 Formate</strong> zu den unterschiedlichsten Themen, die teils wöchentlich, teils monatlich zu hören sind, stehen derzeit <strong>22 Stunden Sendezeit pro Woche</strong> auf UKW zur Verfügung. Musik abseits des Mainstreams liegt der Musikredaktion am Herzen. Münchner Künstler*innen und oftmals noch unbekannten Bands, die nach München kommen, bietet <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a> wie immer eine Plattform und Unterstützung. „<strong>Hör dir was anderes</strong>“ ist jetzt das Motto des Szeneprogramms. Fans von alternativer Musik aus Bayern, Electronica, feministischer Musik und Musik von Frauen, über HipHop, R&amp;B, Punk, Underground bis hin zu osteuropäischer Musik werden bedient. Außerdem gibt es tolle Sendungen zu Popliteratur, Politik, Gesellschaft und Popkultur.</p>
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		<title>Abriss auf der Seebühne: Pure Energie beim Theatron Musiksommer</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/energie-beim-theatron-musiksommer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Leins]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 08:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theatron]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="114" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_VA_Theatron_Inlier (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg 1512w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-300x229.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-1024x782.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Von 27. Juli bis 20. August 2023 fand im Olympiapark der Theatron Musiksommer statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren gestaltete das Feierwerk eine Woche (14.08. &#8211; 20.08.) musikalisch mit. Und ich durfte als Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau vier von sieben Tagen dabei sein. Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es endlich los mit tollen Bands, starken Bühnen-Outfits, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="114" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_VA_Theatron_Inlier (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg 1512w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-300x229.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-1024x782.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Von 27. Juli bis 20. August 2023 fand im Olympiapark der <a href="https://theatron.net/"><strong>Theatron Musiksommer</strong></a> statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren gestaltete das <a href="https://www.feierwerk.de/"><strong>Feierwerk</strong> </a>eine Woche (14.08. &#8211; 20.08.) musikalisch mit. Und ich durfte als Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau vier von sieben Tagen dabei sein. Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es endlich los mit <strong>tollen Bands, starken Bühnen-Outfits, guter Musik, glücklichen Gesichtern und ganz viel Bewegung.</strong></p>
<p><strong>Tag eins der Feierwerk-Woche beim Theatron</strong> startete ganz unromantisch mit Schleppen. Das Equipment für die Bands muss ja schließlich irgendwo herkommen, in diesem Fall aus dem Feierwerk. Als dann die ersten Soundchecks zu Ende gingen, ließ sich aber schon erahnen, dass man von der Musik fürs Schleppen auf jeden Fall mehr als entschädigt werden würde. Dieser Eindruck bestätigte sich. Das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm"><strong>Sprungbrett Showcase</strong></a> mit <strong>Raketenumschau</strong>, <strong>Prohibition Prohibition</strong>, <strong>INLIER</strong> und <strong>PLUME</strong> war der perfekte Start in die Woche. Ausnahmslos jede Band rockte die Seebühne: Es wurde getanzt, geklatscht, geheadbangt. Die Energie war spürbar und die Stimmung großartig!</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CwQDTXcoU85/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CwQDTXcoU85/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Feierwerk München (@feierwerk_)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h2><strong>Überzeugende Musik, Oufits und Moves</strong></h2>
<p>An <strong>Tag zwei</strong> des Musiksommers stand musikalisch alles im Zeichen von <strong>Indie</strong> in all seinen Facetten: Den Abend eröffneten <strong>Johnny Fab Kaufmann</strong> mit jazzigen Indie-Klängen. Sängerin <strong>Sofia Lainovic</strong> überzeugte mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung, sodass man während des Auftritts kaum die Augen von ihr lassen konnte. Es folgten <strong>Marlin Beach</strong>, die nicht nur <strong>sommertauglichen Indie-Pop</strong> lieferten, sondern auch das stärkste Bühnen-Outfit der Woche: strahlend weiße Denim Overalls. Beim letzten Act <strong>POM</strong> wurden wir von einem plötzlichen Gewitter überrascht, was aber niemanden vom Tanzen abhielt. Stattdessen wurden bunt gemusterte Schirme und neonfarbene Regenjacken ausgepackt und es wurde weiter gefeiert.</p>
<p>Ich war dann erst an <strong>Tag fünf</strong> wieder beim Theatron vor Ort (irgendwer muss ja auch im Büro die Stellung halten :-)). Dieser startete mit <strong>Indie-Rock</strong> von <strong>Daisy Dreams</strong>. Sängerin Verena zog das Publikum nicht nur mit ihrer tollen Live-Performance in den Bann, sondern auch mit einem spontanen Outfit-Change live auf der Bühne. Im Anschluss rockten <strong>Baby of the Bunch</strong> mit <strong>queer-feministischem Punk</strong> die Seebühne. Auch hier geht ein Shoutout für die <strong>tollen Bühnen-Outfits</strong> raus. Baby of the Bunch waren außerdem definitiv die Band mit den <strong>coolsten Moves</strong>, was sich auch in den begeisterten Gesichtern des Publikums spiegelte. Auf der Bühne ging der Abend dann mit <strong>ERRORR</strong> zu Ende. Das Theatron wurde komplett in Rot und Blau getaucht, noisige Klänge schwappten von der Bühne in Richtung Publikum und wurden teils von einer Tänzerin untermalt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_PLUME-3-1024x768.jpg" title="Feierwerk_VA_Theatron_PLUME (3)" alt="Feierwerk_VA_Theatron_PLUME (3)" /></div>
<p>Der Abend an sich war aber noch längst nicht vorbei, am Olympiasee erwartete uns noch ein letzter Programmpunkt: <strong>das Feuerwerk</strong>. Bands und Theatron-Team bestaunten gemeinsam, wie der Himmel in den buntesten Farben leuchtete. Der perfekte Abschluss eines aufregenden Tages!</p>
<h2><strong>Pure Energie zum Theatron-Finale</strong></h2>
<p>Den krönenden Abschluss des Theatron Musiksommers durfte ich natürlich nicht verpassen und so war ich an <strong>Tag sieben</strong> noch ein letztes Mal vor Ort. <strong>Musikalisch ging es da nochmal ordentlich ab</strong> mit den beiden <strong>Punk-Bands Cava</strong> und <strong>Kochkraft durch KMA</strong>. Den Anfang machten Cava. Ich bin immer noch von ihrer Energie auf der Bühne beeindruckt und damit sicher nicht allein. Ein fettes Wow an die beiden! Als Letztes rockten dann Kochkraft durch KMA die Bühne, vor der das Publikum sprang, tanzte und mitsang. Selbst auf den Stufen wurden fleißig Arme, Beine und Köpfe im Takt bewegt. Ein mehr als würdiger Abschluss!</p>
<p>Für das Publikum war der Theatron Musiksommer nach dreieinhalb Wochen vorbei. Für uns allerdings noch nicht. Die Woche endete gleich wie sie begann, mit Schleppen. Vorher wurde aber natürlich noch auf ein erfolgreiches Theatron angestoßen. Neue Bekanntschaften, Erfahrungen und Erlebnisse waren die Arbeit aber definitiv wert &#8211; ich würde es auf jeden Fall wieder tun! Und alle, die da waren sicherlich auch. Danke allen für ihren Besuch, es war eine super Stimmung, bis nächstes Mal&#8230;</p>
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		<title>Feierwerk Funkstation – Bau einer Miniramp mal locker aus dem Hemd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Rehm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 10:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Funkstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Schon gewusst? In der Feierwerk Funkstation gibt es seit Kurzem eine selbstgebaute Miniramp zum Skaten und ihr solltet unbedingt mal vorbeischauen! Doch wie kam&#8217;s zu der Idee? Jonas aus der Funkstation berichtet hier mehr davon! Wie ein einziger Satz meine (kurze) Skateboard Karriere prägte 2008 war mein internationaler Durchbruch. Ich spreche jetzt nicht von einer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Schon gewusst? In der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Funkstation</a></strong> gibt es seit Kurzem eine <strong>selbstgebaute Miniramp zum Skaten</strong> und ihr solltet unbedingt mal vorbeischauen! Doch wie kam&#8217;s zu der Idee? Jonas aus der Funkstation berichtet hier mehr davon!</p>
<p><span id="more-14276"></span></p>
<h2>Wie ein einziger Satz meine (kurze) Skateboard Karriere prägte</h2>
<p>2008 war mein internationaler Durchbruch. Ich spreche jetzt nicht von einer Musik- oder Sportkarriere, nein, es ging eigentlich nur um meine Autonomie als junger Reisender. Wie zu dieser Zeit gefühlt jeder junge Mensch, war auch ich nach dem Abitur weit weg. Neuseeland. Was sich super individuell angefühlt hatte und auch so geplant war, wurde dann doch eher zu einem &#8222;Ah guck mal, schon wieder Deutsche&#8220; &#8211; Aufenthalt. <strong>Gelangweilt von diesem Ambiente schmiss ich mich mit aller Vehemenz unter die Locals… und fand Anschluss.</strong> Tom, Surfer, Skateboarder und Zimmerer, gewährte mir auf seiner Couch einen Schlafplatz und eine coole Zeit begann. Gab es keine Wellen, wurde geskatet, gab es keinen Asphalt, wurde geteert, wurde geteert, wurde gefedert… Ne, jetzt habe ich mich im Unsinn verloren.<br />
<strong>Also, wir sind viel geskatet und zwar auf jedem Untergrund, der so ging.</strong> Und natürlich auch in Skateparks. Auf dem Coping einer wirklich richtig hohen und senkrecht fallenden Halfpipe (so habe ich es als Anfänger zumindest in Erinnerung) stand ich dann also irgendwann und ja, stand da halt dann. Tom sah das und sagte nur: <strong>Just do it, don&#8217;t even think about it. Gesagt, getan, Drop in. JIPPIE JIPPIE YEAH!!</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14286 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-7-1024x768.jpg" alt="Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm" width="770" height="578" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-7-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-7-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-7.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Ein lang angedachtes Projekt verwirklichen: Den Bau einer Miniramp</h2>
<p>Zurück in Deutschland ging ich dann also meinen anderen Karrieren wieder nach. Studieren und arbeiten und so. Ich hörte noch von Tom, dass es ihm gut gehe<strong> und</strong> <strong>er nun in seinem Hinterhof eine Miniramp selbst gebaut habe</strong>. Viel übt sich genauso gut wie früh, sagt man ja immer. <strong>Die Surf- und Skateszene Dunedins war hellauf begeistert, die Anwohner*innen allerdings nicht. Die Jugend war halt mal wieder laut.</strong> Fast schon beruhigend zu wissen, dass die wirklich entspannten Kiwis auch Spießer*innen bei sich haben. Aber na gut, ich war nicht dabei, daher will ich jetzt auch nicht urteilen. No judgement. Das Miniramp-Projekt war also kurz nach Fertigstellung der Ramp wieder beendet. Schade eigentlich, dachte ich mir und lief ca. 13 Jahre später als Sportpädagoge (jemand, der sich mit Sport auskennt) der Feierwerk Funkstation den ebenfalls im Domagkpark ansässigen Nachbarn Alex und Frank über den Weg.<br />
<strong>Alex und Frank schickte in diesem Fall wahrhaftig der (Skateboard-)Himmel.</strong> Passt, wie A… auf Eimer, hätte Jürgen Klopp gesagt. Ein Designer und ein Architekt, hauptberuflich passionierte Skateboarder, nebenberuflich Väter <strong>und motiviert, ein auch schon von mir lang angedachtes Projekt zu verwirklichen: den Bau einer Miniramp.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-3-1-1024x768.jpg" title="Feierwerk_Funkstation_Bau einer Miniramp_c_Jonas_Rehm (3)" alt="Feierwerk_Funkstation_Bau einer Miniramp_c_Jonas_Rehm (3)" /></div>
<h2>Von der Planung über die Angebotsauswahl bis hin zum Schuften auf der Baustelle</h2>
<p>Hier flossen nun also die Expertisen dreier absoluter Ehrenmänner &#8211; ich hab mich da jetzt mal mit eingeschlossen &#8211; in die Verwirklichung einer oder mehrerer, wahrscheinlich einfach vieler Skater-Kindheitsträume. <strong>Von der Planung der optimalen Größe der Ramp, über die Auswahl des besten Angebotes, bis hin zum Schuften auf der Baustelle waren Alex und Frank bei allem dabei.</strong> Als persönliches Highlight bleibt für mich eine Nachtschicht mit Rotationslaser in Erinnerung. Hierbei wurden in Millimeterarbeit die Sockel der Miniramp höchst professionell in den Rasen gepflastert. Merke: Je weniger Tageslicht, desto deutlicher tritt ein Laser in Erscheinung. Aber nicht nur Alex und Frank opferten sich der Ramp Sache wegen auf. <strong>Die halbe Nachbarschaft, Groß und Klein, war beim finalen Aufbau der Ramp involviert und gab so manchen Schweißtropfen in der sengenden Maisonne dazu.</strong> Noch einmal shout-outs an alle!!</p>
<p><span style="letter-spacing: -0.008em;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14281 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-2-1024x768.jpg" alt="Feierwerk_Funkstation_Bau einer Miniramp_c_Jonas_Rehm" width="770" height="578" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" />So manche Hürde wurde da schon genommen, die jetzt zum Beispiel einfach unter der Ramp verbaut ist. <strong>Ein Problem, gerufen bei dem Namen Betonbank, bereitete schon ein wenig Magenschmerzen.</strong> Lang hatten Alex, Frank und ich uns den Kopf zerbrochen, wie wir denn nun die optimale Größe der Ramp realisieren könnten, mit dieser doofen Betonbank im Weg stehend. Gedo Skateparks machte es möglich. Flexibel in der Planung, präzise in der Verwirklichung, Bank umramped, Problem gelöst.</span></p>
<h2>Der Bau der Miniramp im Zeitraffervideo</h2>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/Cr2tR25IzmS/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/reel/Cr2tR25IzmS/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Feierwerk Familie (@feierwerk_familie)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h2>Die Miniramp in der Feierwerk Funkstation &#8211; ein Traum, umrahmt von Bank und Baum</h2>
<p>Da steht sie jetzt also, die Miniramp, wusste selbst nicht so recht wie ihr geschah und auf einmal war sie da. Ein Traum, umrahmt von Bank und Baum quasi. Ein verfeinertes, veredeltes, spitzes Juhee!.. für jede*n, der/die sich den Drop In traut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14280 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-1-1024x768.jpg" alt=" Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm" width="770" height="578" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-1-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-1-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/06/Feierwerk_Funkstation_Bau-einer-Miniramp_c_Jonas_Rehm-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p><strong>P.S.:</strong> Eine Sache liegt mir noch besonders am Herzen: <strong>Ich hoffe, die Kids sind beim Fahren nicht zu leise, nicht, dass sich am Schluss gar niemand beschwert.</strong> Und wenn ich es bin, weil ich unbedingt meinen nächsten Blogbeitrag fertig schreiben muss und unter meinem Büro die Skateboards scheppern. Mich dann auch einfach ignorieren!<br />
<strong>P.P.S.:</strong> Schilder an der Miniramp bitte durchlesen und beachten!</p>
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		<title>LISTEN TO MUNICH: Zehn Schritte zu einer gelungenen Popkonferenz</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/listen-to-munich-10-schritte-zu-einer-popkonferenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ananda Nefzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 10:41:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (26)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />LISTEN TO MUNICH – pop.culture.summit., veranstaltet von der Feierwerk Fachstelle Pop, lockte am 11. und 12.11.2022 rund 650 Menschen ins Feierwerk. Die Begeisterung für die Münchner Popkulturszene war greifbar, das &#8222;Hallo&#8220; groß. Das Programm war unfassbar vielfältig und wir wagen zu behaupten, dass für jede*n etwas dabei war. In Panels, Workshops und Sessions ging es [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (26)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-26-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>LISTEN TO MUNICH – pop.culture.summit.</strong></a>, veranstaltet von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a>, lockte am 11. und 12.11.2022 rund 650 Menschen ins Feierwerk. <strong>Die Begeisterung für die Münchner Popkulturszene war greifbar, das &#8222;Hallo&#8220; groß</strong>. Das Programm war unfassbar vielfältig und wir wagen zu behaupten, dass für jede*n etwas dabei war.<span id="more-14050"></span></p>
<p><strong>In Panels, Workshops und Sessions ging es um viele verschiedene Dinge:</strong> Was braucht die bayerische Popkultur? Welchen Wert hat (Pop)kultur nach einer Pandemie? Wo bekommen Musiker*innen Förderungen? Wie können wir FINTA+ in der Musik unterstützen? Bis zur fertigen Konferenz war der Weg aber weit. Hier kommen 10 Schritte zu einer Popkonferenz:</p>
<h2>Schritt 1: Vision</h2>
<p>Es war natürlich nicht so, dass die Fachstelle Pop eines Tages kollektiv mit dem Traum einer Popkonferenz aufgewacht ist. Viel mehr waren wir jahrelang auf Konferenzen, wie der <a href="https://www.popkultur.bayern/dialogpop/" target="_blank" rel="noopener">Dialog.Pop</a>, dem <a href="https://www.reeperbahnfestival.com/de/startseite" target="_blank" rel="noopener">Reeperbahn Festival</a> oder der <a href="https://c-o-pop.de/festival/#" target="_blank" rel="noopener">c/o pop</a> in ganz Deutschland unterwegs. <strong>Immer im Hinterkopf der Gedanke: Sowas in der Art braucht München auch &#8211; und wir würden es gerne machen.</strong></p>
<h2>Schritt 2: Geld</h2>
<p>Unglaublich, aber wahr: Eine Popkonferenz kostet. Umso glücklicher sind wir darüber, dass wir im <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat der Landeshauptstadt München</a>, dem<a href="https://stadt.muenchen.de/infos/jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener"> Jugendkulturwerk</a>, dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</a> und der <a href="https://www.initiative-musik.de/" target="_blank" rel="noopener">Initiative Musik</a> <strong>Unterstützer*innen gefunden haben, die unsere Vision fördern wollten.</strong> Und damit nicht genug: Von den Förderer*innen haben wir auch <strong>wertvollen Input für unser Programm</strong> bekommen.</p>
<h2>Schritt 3: Team</h2>
<p>Das Mammutprojekt einer Popkonferenz kann natürlich nicht mal so nebenbei von den Mitarbeiter*innen der Fachstelle Pop gestemmt werden. Daher haben wir uns <strong>Christian Kiesler und Tess Rochholz von <a href="https://target-concerts.de/" target="_blank" rel="noopener">Target Concerts</a></strong> ins Boot geholt, die nicht nur <strong>viel Erfahrung</strong> mit der Koordination von Großveranstaltungen mitbringen, sondern auch <strong>inhaltliche Expertise</strong>.</p>
<h2>Schritt 4: Partner*innen</h2>
<p>Unsere eigenen Ideen in allen Ehren, aber eine Konferenz, gerade eine Popkonferenz, <strong>lebt von verschiedenen Einflüssen und Blickwinkeln</strong>. Deshalb haben wir mit dem <a href="https://www.vdmk.info/" target="_blank" rel="noopener">Verband der Münchner Kulturveranstaltenden e.V. (VDMK)</a>, dem <a href="https://www.popkultur.bayern/home/" target="_blank" rel="noopener">Verband für Popkultur in Bayern e.V. (VPBy)</a>, <a href="https://musicbywomen.de/" target="_blank" rel="noopener">MusicBYwomen*</a>, der Fachstelle <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Moderation der Nacht</a> und den <a href="https://www.bezirk-oberbayern.de/Heimat/Zentrum-f%C3%BCr-Volksmusik-Literatur-und-Popularmusik/%C3%9Cber-das-Zentrum/" target="_blank" rel="noopener">Popularmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern</a> gesprochen und sie um Ideen und Unterstützung gebeten. <strong>Dank ihrer Anmerkungen und Hilfe konnten wir das Programm um einige weitere spannende Punkte erweitern.</strong> Zum Beispiel um eine Tour durch das Münchner Nachtleben mit Kay Mayer, dem Moderator der Nacht und das Panel &#8222;Bayern spielt!?&#8220;, das VDMK und VPBy organisiert haben.</p>
<h2>Schritt 5: Programm</h2>
<p><strong>Was will die Münchner Popkulturszene hören?</strong> Und wie bringen wir diese Themen mit den richtigen Menschen auf eine Bühne? Fragen, die uns monatelang beschäftigt haben. Wir waren auf der Suche nach Panelist*innen, Workshopleiter*innen, Impulsgeber*innen, Moderator*innen. Einige stundenlange Meetings und Telefongespräche später war es dann soweit:<strong> Wir hatten ein Programm!</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-2-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (2)" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (2)" /></div>
<h2>Schritt 6: Name</h2>
<p>Wir haben einen Plan, ein großartiges Team, genügend finanzielle Mittel für die Umsetzung – aber unter welchem Titel? Wir haben Listen erstellt, Menschen befragt, gute und schlechte Ideen gehabt – und dann haben wir uns gefragt: Was ist eigentlich unser Ziel? Wir wollen der Münchner Popkulturszene Gehör verschaffen. Wir wollen wissen, wie München klingt und was München braucht. <strong>Und dann fiel die Wahl auf einmal ganz leicht. LISTEN TO MUNICH war geboren.</strong></p>
<h2>Schritt 7: Werbung</h2>
<p>Name? Check. Programm? Check. Und wer weiß schon davon? Wenige Eingeweihte. Schlecht. Gut, dass wir in der Öffentlichkeitsarbeit des Feierwerks Expert*innen haben, die für und mit uns <strong>Grafiken erstellt, Pressemitteilungen geschrieben, in Redaktionen angerufen und Werbematerial ausgesucht</strong> haben. Ganz schön aufregend, die <strong>eigenen Plakate</strong> in der ganzen Stadt zu sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14068 size-cheerup-main" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_Plakate_c_Jakob-Doering-770x515.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_Plakate_c_Jakob Döring" width="770" height="515" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_Plakate_c_Jakob-Doering-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_Plakate_c_Jakob-Doering-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
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<h2>Schritt 8: Koordination</h2>
<p>Klingt nach vielen Besprechungen, E-Mails und Telefonaten und war auch genau das. Jede*r hat sich mit etwas anderem befasst, denn <strong>es mussten viele Dinge gleichzeitig passieren</strong>: Die Programmpunkte mussten auf die Venues aufgeteilt werden, Raumpläne genehmigt, Speaker*innen und Workshopleiter*innen gebrieft, untergebracht und versorgt werden, Moderationen mussten vorbereitet, E-Mails gelesen und beantwortet und Dienstpläne geschrieben werden. <strong>On top haben Lessa, Christian und Jakob noch sechs Abendveranstaltungen auf die Beine gestellt.</strong> Bei 120 Beteiligten, wie Speaker*innen, Workshopleiter*innen, Impulsgeber*innen, Panelist*innen, Runnern, Produktionsleitungen, Barpersonen und Techniker*innen, war das wirklich einer der herausforderndsten Teile.</p>
<h2>Schritt 9: Vorbereitung</h2>
<p>Was, jetzt kommt erst die Vorbereitung? Was waren dann die acht Schritte vorher? Hier geht es um ganz materielle Dinge: Schilder müssen aufgehängt werden, Stühle abgeholt, Technik geliehen, Tische und Ränge aufgestellt, Verträge ausgedruckt, Namensschilder beklebt und Bühnen dekoriert werden. Die beiden Tage vor der Konferenz haben wir quasi nichts anderes gemacht.</p>
<h2>Schritt 10: Durchführung</h2>
<p>Die Pflicht ist durch, jetzt kommt die Kür: Am Donnerstag gab es ein Soft Opening mit dem CHEERS #21, bei dem Musiker*innen, Popkulturmenschen und Interessierte erstmal entspannt ankommen und ein bisschen netzwerken konnten. Am Freitag startete das Programm um 12:30 Uhr mit einer wunderbaren Eröffnung. Danach hatte das Publikum die Wahl: In drei Venues fanden 12 verschiedene Programmpunkte statt. Der zentrale Treffpunkt war immer das <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/kranhalle" target="_blank" rel="noopener">Kranhallen-Café</a>, wo sich die Besucher*innen zwischen den Programmpunkten mit Getränken und Obst versorgen konnten. Die Programmfülle am Freitag wurde dann noch einmal von der am Samstag getoppt: 18 Veranstaltungen in fünf Venues, darunter zwei Mal je vier Liveacts und ein Rave mit DJ-Sets haben rund 650 Besucher*innen ins Feierwerk gelockt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-25-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (25)" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (25)" /></div>
<h2>LISTEN TO MUNICH Nachbericht und Aftermovie</h2>
<p>Wer genauer wissen möchte, welche Veranstaltungen stattgefunden haben, kann das übrigens in unserem <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fileadmin/Fachstelle_Pop/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Nachbericht_LISTEN_TO_MUNICH_2022_Dezember_2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nachbericht</a></strong> nachlesen. Und wer eher auf Bewegtbild steht, kann sich unseren <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=NjdwfrcED58" target="_blank" rel="noopener">LISTEN TO MUNICH Aftermovie</a></strong> anschauen. Auch – vielleicht auch gerade – mit fünf Monaten Abstand lässt sich sagen, dass LISTEN TO MUNICH – pop.culture.summit. ein Riesenerfolg war. <strong>Wir freuen uns schon sehr, 2024 in eine zweite Auflage zu gehen!</strong></p>
<figure id="attachment_14065" aria-describedby="caption-attachment-14065" style="width: 770px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14065 size-cheerup-main" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-770x515.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle Pop_Listen To Munich_c_Jascha Polenz (35)" width="770" height="515" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/03/Feierwerk_Fachstelle-Pop_Listen-To-Munich_c_Jascha-Polenz-35-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-14065" class="wp-caption-text">Das sind übrigens wir, das Team hinter LISTEN TO MUNICH, krass stolz und ganz schön fertig am Samstag.</figcaption></figure>
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