<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Feierwerk &#8211; Feierwerk Blog</title>
	<atom:link href="https://blog.feierwerk.de/Schlagworte/feierwerk/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.feierwerk.de</link>
	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 14:27:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/fw_favicon.ico</url>
	<title>Feierwerk &#8211; Feierwerk Blog</title>
	<link>https://blog.feierwerk.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Sommerfreizeit &#038; Ehrenamt: Jugendleitende der Südpolstation</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/ehrenamt-sommerfreizeit-jugendleiterinnen-in-der-suedpolstation/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/ehrenamt-sommerfreizeit-jugendleiterinnen-in-der-suedpolstation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Suedpolstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:10:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[jugendgruppenleitende]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerfreizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15824</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg 2553w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1170x878.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Jugendgruppenleitenden der Feierwerk Südpolstation sind eine Gruppe ausgebildeter Jugendlicher, die tolle Aktionen für Kinder und Jugendliche planen und umsetzen. Ehrenamtliche Jugendarbeit machen sie schon etwas länger. Die meisten haben hier selbst als Kinder an verschiedenen Aktionen teilgenommen und leiten und organisieren nun selbst – von wöchentlichen Gruppenstunden bis hin zu aufwendigen Ferienfreizeiten. Was treibt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Sommerfreizeit Feierwerk Südpolstation" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild.jpg 2553w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-175x131.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-450x338.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Titelbild-1170x878.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener">Jugendgruppenleitenden der Feierwerk Südpolstation</a> sind eine Gruppe ausgebildeter Jugendlicher, die <strong>tolle Aktionen für Kinder und Jugendliche</strong> planen und umsetzen. Ehrenamtliche Jugendarbeit machen sie schon etwas länger. Die meisten haben hier selbst als Kinder an verschiedenen Aktionen teilgenommen und leiten und organisieren nun selbst – von wöchentlichen Gruppenstunden bis hin zu aufwendigen Ferienfreizeiten. Was treibt sie an? Wie funktioniert ihre Arbeit? Wer kann mitmachen?</p>
<h2><strong>Wie alles begann: Eine Idee wird Wirklichkeit</strong></h2>
<p>Die Geschichte der Jugendgruppenleitenden begann 2021, als etwa zehn engagierte Jugendliche von einer anderen Institution in die Räumlichkeiten der Südpolstation wechselten. Ihr Ziel: <strong>Eine rein selbstorganisierte Jugendgruppe aufzubauen</strong>, die nicht nur Aktionen anbietet, sondern auch einen <strong>Safe-Space</strong> für Kinder und Jugendliche schafft – einen Ort, an dem sie sich frei entfalten können. Dabei ist die Jugendarbeit in der Südpolstation für die Leiter*innen mehr als ein Hobby – sie ist eine Leidenschaft, die sowohl den Teilnehmenden als auch den Leitenden selbst viel gibt.</p>
<p><em>„Die Idee, uns selbst als Jugendgruppe zu organisieren und dabei die Infrastruktur der Südpolstation nutzen zu können, war einfach eine wahnsinnig tolle Chance.“</em></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Aktionen-Jugendgruppenleitende-c-Sujin-Park-5.jpeg" title="Aktionen Jugendgruppenleitende c Sujin Park (5)" alt="" /></div>
<p>Seitdem wächst das Team organisch: Viele der heutigen Leitenden waren früher selbst Teilnehmende und sind dann in die Verantwortung hineingewachsen. Ein Prozess, der die Jugendarbeit lebendig und authentisch hält.</p>
<h2><strong>Motivation: Kindern und Jugendlichen Raum geben</strong></h2>
<p>Die Jugendgruppenleitenden der Südpolstation sind mittlerweile ein buntes Team aus 20 engagierten Jugendlichen – jeder mit eigenen Gründen, warum sie oder er dabei ist. Doch eines haben alle gemeinsam: Die Freude daran, Kindern und Jugendlichen durch kreative Aktionen eine gute Zeit zu bereiten und einen sicheren Raum zu schaffen. Doch die Jugendarbeit gibt auch den Leitenden selbst viel zurück:</p>
<ul>
<li><strong>Persönliche Weiterentwicklung:</strong> Das Planen von Events, das Moderieren von Gruppen oder das Reflektieren von Aktionen schult Fähigkeiten, die auch im Alltag wertvoll sind.</li>
<li><strong>Gemeinschaft und Teamgeist:</strong> Die Arbeit im Team stärkt den Zusammenhalt und schafft Freundschaften, die über die Jugendarbeit hinausgehen.</li>
<li><strong>Spaß und Kreativität:</strong> Die Jugendarbeit ist für die Leitenden auch ein Reminder, wie wichtig es ist, gemeinsam zu lachen, zu toben und sich aus der Komfortzone herauszutrauen, neue Menschen kennenzulernen.</li>
</ul>
<p><em>„Am Anfang steht oft die Motivation, anderen eine Freude zu machen. Doch mit der Zeit merkt man, wie viel man selbst dabei lernt – und wie bereichernd die Arbeit ist.“</em></p>
<h2><strong>Die verrückteste Aktion: Die Sommerferien-Freizeit</strong></h2>
<p>Die <strong>größte und aufwendigste Aktion</strong> des Jahres ist die <a href="https://blog.feierwerk.de/eine-woche-voller-abenteuer-sommerfreizeit-mit-dem-feierwerk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sommerferien-Freizeit</strong></a>. Hier plant das gesamte Team monatelang eine ganze Woche voller <strong style="letter-spacing: -0.008em;">Ausflüge und Erlebnispädagogik, </strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Nachtwanderungen und Geländespiele sowie s</strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;">pontane Überraschungen</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> (wie z. B. eine komplett umgeplante Indoor-Freizeit wegen Regen oder neue Freundschaften durch parallele Fahrten anderer Gruppen). </span>Die Sommerfreizeit ist nicht nur ein <strong>organisatorisches Meisterwerk</strong>, sondern auch ein <strong>Highlight für alle Beteiligten</strong> – sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Leitenden. Wohin es in den kommenden Ferien geht und alle Details zur Anmeldung findet man auf der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Südpolstation</a></strong>.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpol_Sommerfreizeit-c-Elise_Schupeta_WanderungAussicht-768x1024.jpg" title="Feierwerk_Südpol_Sommerfreizeit c Elise_Schupeta_WanderungAussicht" alt="" /></div>
<h2><strong>Ein typischer Einsatz: Vielfalt und Spontanität</strong></h2>
<p>Um größere Events wie die <strong>Sommerferien-Freizeit</strong> oder <strong>Faschingsfeiern</strong> zu planen, trifft sich alle 3-4 Wochen das gesamte Team. Ansonsten gibt es <strong>r</strong><strong style="letter-spacing: -0.008em;">egelmäßige Gruppenstunden. </strong>Bei diesen w<span style="letter-spacing: -0.008em;">öchentlich stattfindenden </span><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/weitere-angebote/aktionen-unserer-jugendgruppenleiterinnen" target="_blank" rel="noopener"><strong style="letter-spacing: -0.008em;">altersgerechten Treffen</strong></a><span style="letter-spacing: -0.008em;"> stehen die</span> Interessen und Themen der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Egal ob spontan ein paar Spiele her müssen, dringend Weihnachtsplätzchen gebacken werden sollen oder einfach mal das Bedürfnis nach einem lockeren Beisammensitzen aufkommt. Zu den Gruppenstunden kann jede*r ohne Anmeldung vorbeikommen. Man trifft sich aber auch mal ganz spontan, um sich auszutauschen, abzuhängen, <span style="letter-spacing: -0.008em;">den Zusammenhalt zu stärken </span><span style="letter-spacing: -0.008em;">– einfach einen </span>Raum für Jugendliche zu schaffen.</p>
<p>Die Ideen für die Aktionen kommen aus dem Team selbst. Einmal im Jahr, meist zum Jahreswechsel, findet ein <strong>großes Planungswochenende</strong> statt, bei dem alle Leitenden ihre Vorschläge einbringen können. Das Ergebnis: <strong>1-2 Aktionen pro Monat</strong>, die von klassischen Gruppenstunden bis hin zu besonderen Highlights reichen.</p>
<p><em>„Grundsätzlich versuchen wir, möglichst alle Ideen umzusetzen – Hauptsache, es macht Spaß und bereichert die Gemeinschaft.“</em></p>
<h2><strong>Mitmachen: Jugendarbeit als Bereicherung für alle</strong></h2>
<p>Die Jugendgruppenleitenden der Südpolstation freuen sich immer über neuen, engagierten Zuwachs! Wer Lust hat, mitzumachen, sollte einfach bei Aktionen und Angeboten <strong>vorbeischauen</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">, um das Team und die Jugend kennenzulernen. </span>Ins Gespräch kommen,<span style="letter-spacing: -0.008em;"> sich informieren, r</span>einschnuppern<span style="letter-spacing: -0.008em;"> – der Schritt ins Leitenden-Dasein ist dann nur noch ein kleiner Sprung.</span></p>
<p><em>„Wir sind eine offene Gemeinschaft und freuen uns über jede*n, die/der mit uns gemeinsam etwas bewegen möchte.“</em></p>
<figure id="attachment_15845" aria-describedby="caption-attachment-15845" style="width: 1000px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15845 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz.png" alt="" width="1000" height="500" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz.png 1000w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-300x150.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-768x384.png 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-175x88.png 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/07/Feierwerk_Suedpolstation_Jugendleitende_Querfromat_Credit_Bene_Renz-450x225.png 450w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-15845" class="wp-caption-text">Die Jugendgruppenleitenden der Feierwerk Südpolstation freuen sich auf die Sommerfreizeit und alle anderen Aktionen.</figcaption></figure>
<p>Mitbringen sollten Interessierte vor allem Motivation und Teamgeist – alles andere lernt man in der Gruppe. I<span style="letter-spacing: -0.008em;">nnerhalb des ersten Jahres absolvieren neue Leitende eine <strong>Grundausbildung</strong>, die ihnen </span>Grundwissen rund um die Jugendarbeit<span style="letter-spacing: -0.008em;"> vermittelt und erhalten d</span>ie  <strong>Jugendleiter*innen-Card (JuLeiCa)</strong>. <span style="letter-spacing: -0.008em;">Schon bald dürfen neue Leitende in </span>kleinen Teams<span style="letter-spacing: -0.008em;"> mit erfahreneren Kolleg*innen <strong>erste Aktionen</strong> planen und durchführen.</span></p>
<p><em>„Bei uns zählt vor allem die Lust, sich einzubringen und coole Angebote auf die Beine zu stellen.“</em></p>
<p>Die Jugendgruppenleitenden der Südpolstation zeigen, wie ehrenamtliches Engagement, Leidenschaft und Gemeinschaft zusammenkommen können. Sie schaffen nicht nur unvergessliche Erlebnisse für Kinder und Jugendliche, sondern wachsen selbst an den Herausforderungen und Freuden der Jugendarbeit. Wer also Lust hat, etwas zu bewegen, kreativ zu sein und Teil einer tollen Gemeinschaft zu werden, kann einfach vorbeikommen – die Tür steht immer offen!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/ehrenamt-sommerfreizeit-jugendleiterinnen-in-der-suedpolstation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musiker*innen brauchen Räume: Der lange Weg zum Feierwerk AMP</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/musikerinnen-brauchen-raeume-der-lange-weg-zum-feierwerk-amp/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/musikerinnen-brauchen-raeume-der-lange-weg-zum-feierwerk-amp/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 14:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[AMP]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaumzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Übungsräume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15776</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Proberauzentrum Historie Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Nach langem Kampf um Mittel, Räumlichkeiten etc. geht im Mai 2026 in der Adi-Maislinger-Straße 18 – nur wenige Schritte vom Feierwerk entfernt – das Feierwerk AMP in Betrieb. Der erste Teil dieser Geschichte führt zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Er zeigt, wie versucht wurde, das Thema Übungsraumnot in die Öffentlichkeit zu bringen, Unterstützung in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Proberauzentrum Historie Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/01_Illustration-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Nach langem Kampf um Mittel, Räumlichkeiten etc. geht im Mai 2026 in der Adi-Maislinger-Straße 18 – nur wenige Schritte vom Feierwerk entfernt – das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/amp-proberaeume/allgemeines">Feierwerk AMP</a> in Betrieb. Der erste Teil dieser Geschichte führt zurück in die 1980er- und 1990er-Jahre. Er zeigt, wie versucht wurde, das Thema Übungsraumnot in die Öffentlichkeit zu bringen, Unterstützung in der Verwaltung und Politik zu gewinnen und mit dem Modellprojekt „Übungs-Studio“ einen möglichen Lösungsweg aufzuzeigen.</p>
<h2><strong>1000 Münchner Musiker brauchen Übungsräume!</strong></h2>
<p>„<em>Herbst 1983: aus über 100 Bewerbungen um einen Übungsraum wurden 32 Münchner Bands ausgelost. Sie bezogen Räume auf dem Gelände der sogenannten &#8222;Kulturkaserne&#8220; (Dachauerstraße 128), vermittelt durch die Stadt.</em>“ (Quelle: Klappentext des LP-Samplers „Die Stadt informiert“, 1985)</p>
<p>Ab Juli 1985 übernahm das Feierwerk im Auftrag des Jugendkulturwerks die organisatorische Betreuung der Proberäume in der sogenannten „Baracke 28”. Bei den regelmäßigen Treffen der Nutzer*innen stand die Frage im Mittelpunkt, wie es weitergehen würde, wenn das Gebäude – von vornherein eine provisorische Lösung – abgerissen würde. Die Situation verschärfte sich noch, als bekannt wurde, dass auch das größere Proberaumzentrum in der Kirchenstraße kurzfristig abgerissen werden sollte. 1987 war dort endgültig Schluss. Gleichzeitig ließ eine Liste des Kulturreferats ahnen, wie groß der Bedarf tatsächlich war: Zahlreiche weitere Bands suchten händeringend nach geeigneten Proberäumen, doch es gab kaum Ersatz.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15792 alignleft" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-300x244.jpg" alt="" width="205" height="167" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-300x244.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-768x625.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-175x143.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk-450x366.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Fragebogen_1986_c_Feierwerk.jpg 846w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px" /></p>
<p>Um die Bands zu unterstützen und den zuständigen Stellen Datenmaterial vorlegen zu können, startete das Feierwerk im Oktober 1986 eine Umfrage. Diese ergab, dass mindestens 200 Bands Räume suchten. Wenn diese dann auch noch trocken, einbruchssicher, schallisoliert, beheizbar und mit ausreichend Strom ausgestattet wären, so der Tenor der Rückmeldungen, wäre dies das Höchste der Gefühle.</p>
<h2><strong>Öffentliches Üben: Der Aufstand der Münchner Bands</strong></h2>
<figure id="attachment_15797" aria-describedby="caption-attachment-15797" style="width: 318px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class=" wp-image-15797" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-300x203.jpg" alt="" width="318" height="215" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-300x203.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1024x694.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-768x521.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1536x1042.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-2048x1389.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-175x119.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-450x305.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_Podiumsdiskussion_1987_c_Feierwerk-1170x794.jpg 1170w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /><figcaption id="caption-attachment-15797" class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion. V.l.: Heiner Schmittner, Annelie Knoblauch, Wolfgang Stegers, Alfred Lottmann, N.N.</figcaption></figure>
<p>So war der Bericht über das „Öffentliche Üben“ am Samstag, dem 3.10.1987, auf dem Münchner Marienplatz in der SZ „Popcorner“ überschrieben. Anfang des Jahres hatte der Autor Wolfgang Stegers eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen von Münchner Stadtratsfraktionen, des JugendKulturWerks, des Kulturreferats und betroffenen Musiker*innen moderiert. Es war eine der Diskussionen, bei denen sich die Verantwortlichen – wie man so schön sagt – sachkundig gemacht und einiges versprochen hatten. Die Veranstaltung gab den Anstoß für zwei Anträge im Stadtrat, städtische Räume für Bands zur Verfügung zu stellen bzw. Mietzuschüsse zu gewähren. Diese wurden an die zuständigen Fachreferate weitergeleitet, blieben jedoch ohne Folgen.</p>
<blockquote><p>„<em>Erhalten, stärken und neu schaffen: Kulturorte, Spielstätten und Arbeitsräume sind für Kultur- und Kreativschaffende essenziell</em>“<br />
(Titel eines Panels beim Dialog Pop 2024)</p></blockquote>
<p>So reifte im Laufe des Jahres im Feierwerk der Plan, lautstark vor das Münchner Rathaus zu ziehen, um eine breitere Öffentlichkeit auf die katastrophale Situation vieler Bands aufmerksam zu machen. Das hatte München noch nicht gesehen: Kaum war am Samstag, dem 3. Oktober 1987, der letzte Hahnenschrei des Glockenspiels auf dem Rathausturm verklungen, begannen fünf Münchner Nachwuchsbands mit ihren „öffentlichen Proben“. Es wurden Infotafeln aufgestellt und Unterschriftenlisten ausgelegt. Politiker verlasen Statements, Stelzenläufer verteilten Flugblätter und die von der Musik quer durch alle Altersgruppen begeisterten Passanten wurden zum abendlichen Konzert der beteiligten Bands in die Hansa 39 eingeladen.</p>
<h2><strong>Erste Hilfe in der Proberaum-Misere: Das „Übungs-Studio“-Konzept</strong></h2>
<p>Der Auftrag des Stadtrates, zusätzliche Proberäume zu schaffen, blieb Papier. Nichts Konstruktives wurde auf den Weg gebracht. Eineinhalb Jahre später, am 1. April 1989, standen wieder fünf Bands vor dem Rathaus. Im „Fluchblatt“ zur zweiten Proberaumaktion hieß es: „<em>Die Übungsraum-Misere ist den Behörden seit Jahren bekannt, trotz engagierter Unterstützung durch das Stadtjugendamt bleiben sowohl Hinweise auf das Problem als auch Lösungsvorschläge in den verschiedenen Behörden hängen.</em>“ Die Aktion erzeugte ein gewisses Echo in den Medien, die sich darüber freuten, dass sich Franz Forchheimer (CSU), Irmgard Mager (SPD) sowie ein Stadtrat der Grünen auf der Bühne öffentlich auf die Seite der Musiker stellten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebungsraumaktion_1989_Franz-Forchheimer_CSU_c_Feierwerk.jpg" title="Übungsraumaktion_1989_Franz Forchheimer_CSU_c_Feierwerk" alt="" /></div>
<p>Das Feierwerk erhoffte sich von der Aktion auch einen Schub für die Realisierung des Modellprojekts „Übungs-Studio“. Dieses sollte exemplarisch im ehemaligen „Ölkeller“ entstehen, also dort, wo sich heute die Toiletten zwischen Hansa 39 und Kranhalle befinden. Mit relativ geringem Aufwand sollte das Projekt „Erste Hilfe&#8220; bei der Proberaummisere leisten. Das Nutzungskonzept sah einen nahezu vollständig mit Equipment ausgestatteten Raum vor. Insbesondere junge Musiker*innen sollten den Raum für Übungszeiten von je drei Stunden zu einem für sie erschwinglichen Preis nutzen können. Außerdem waren ein als Studio geeigneter Raum ohne Equipment sowie ein Aufnahmeraum, beispielsweise für die Produktion von Demokassetten, geplant.</p>
<h2><strong>Exkurs: Best-Practice-Ansätze</strong></h2>
<p>Im November 1993 beleuchtete eine von Kulturreferent Siegfried Hummel angeregte Fachtagung in der Pasinger Fabrik verschiedene Aspekte der Förderung urbaner Popkultur. Dabei wurden auch einige Best-Practice-Ansätze zur Schaffung von Proberäumen vorgestellt.</p>
<p>Irmgard Tennagels, seit 1990 „Referentin für Popularmusik“ im Amt für Wissenschaft und Kunst, berichtete von den beeindruckenden Dimensionen der „Musikbunker“ in Frankfurt. In sieben Bunkern mit insgesamt 120 Räumen probten Anfang der 90er Jahre rund 300 Musikgruppen. Um die Bunker vor dem Verkauf durch den Eigentümer, das Bundesverwaltungsamt, zu retten, lehnte sich die Kommune finanziell weit aus dem Fenster. Sie erwarb die Bunker, stellte Mittel für die Sanierung bereit und überließ sie der Musikszene mit langfristigen Mietverträgen. Dies war das Ergebnis eines zähen Ringens, bei dem vor allem das Frankfurter Kulturamt eine wesentliche Rolle spielte und von Anfang an die Mobilisierung und Vernetzung der Musik- und Kulturszene forcierte. Eine <a href="https://virusmusik.de/magazin/wp-content/uploads/2026/01/01-Die-Bunkerbrosch%C3%BCre-2026-aktuell.pdf">Broschüre</a> der Frankfurter „Bunkervereine“ gibt übrigens einen aufschlussreichen Überblick über den aktuellen Stand des Projekts.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/06_Illustration-1024x683.jpg" title="06_Illustration" alt="" /></div>
<p>Auch in Hannover war die Immobiliensituation aus Münchner Sicht relativ beneidenswert. Ein massives Problem war allerdings, dass die örtliche Musiker*innen-Initiative seit 1972 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt in 20 Jahren lediglich einmal 25 Proberäume in drei Bunkern ausgebaut hatte. Öffentliche Mittel flossen nur spärlich. So langsam ging es voran, weil sich die Musiker*innen = Vereinsmitglieder immer wieder Billigstmieten von drei Mark pro Quadratmeter genehmigten. „<em>Das wenige Geld wurde buchstäblich verjuxt, weil keine nennenswerten Einnahmen aus der Vermietung erzielt wurden</em>&#8222;, kommentierte das Holger Maack vom Musikzentrum Hannover.</p>
<h2>Großes Proberaumzentrum: Hannover machte es vor</h2>
<p>Für einen Weg der investiven Verwendung öffentlicher Mittel entschieden sich 1993 der „Bandclub e.V.&#8220;, die „Jazzmusikerinitiative&#8220; und die „L.A.G. Rock in Niedersachsen mit der Gründung der Musikzentrum Hannover gGmbH. Man ging davon aus, dass sich die Umbaukosten in Höhe von 200.000 bis 300.000 Mark für ein größeres Objekt prinzipiell durch Proberaummieten auf mittlerem Preisniveau – zwischen reiner Subventionsmiete und „Marktpreis“ – wieder erwirtschaften lassen, wenn ein hinreichend preiswertes Gebäude (z. B. ein Bunker in öffentlicher Hand) zur Verfügung steht und eine günstige Mischfinanzierung gewährleistet ist. Die gemeinnützige GmbH begann sofort mit dem Ausbau von 26 Proberäumen in einem 800 m<sup>2</sup> großen Bunker. Über einen Zeitraum von vier Jahren stellte das Kulturamt rund 120.000 Mark zur Verfügung. Die erste Rate in Höhe von 30.000 DM wurde für den Kauf von Baumaterial verwendet. Zudem lieh sich das Musikzentrum weitere 20.000 Mark von der Bank. Sechs arbeitslose Handwerker erledigten im Rahmen einer „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ die Knochenarbeit am Bau. Im Jahr 1995 erwirtschaftete das Musikzentrum mit verschiedenen Leistungen 53 Prozent seines Jahresbudgets selbst.</p>
<p>Auf der <a href="https://musikzentrum-hannover.de/ueber-uns/angebote/uebungsraeume/"><strong>Website</strong></a> des MusikZentrums heißt es derzeit: „<em>In sieben verschiedenen Gebäuden (fünf ehemaligen Luftschutzbunkern und zwei ehemaligen öffentlichen Toilettenanlagen) stellen wir in Hannover 59 Proberäume zwischen 8 und 47 Quadratmetern zur Verfügung.</em>“ Insgesamt sorgen das MusikZentrum, die Deutsche Rockmusik Stiftung und das Rockbüro mit ihren über ca. 150 Proberäumen für einen Großteil der essenziellen Infrastruktur für professionelle und Hobby-Musiker*innen.</p>
<h2><strong>Fazit: Was lief in anderen Städten besser?</strong></h2>
<p>In diesen Fällen hat es geholfen, dass der politische Wille auch von ganz oben vorhanden war, dass dazu Menschen in der Verwaltung das Thema kompetent, engagiert und durchsetzungsstark zu ihrem Ding gemacht haben, und dass jenseits der reinen Abhängigkeit von öffentlichen Geldern und über die Vereinsblase hinaus gedacht wurde. Nicht fehlen dürfen eine Menge Humanpower, strategischer Instinkt, Energie und Druck aus der Musiker*innen- und Kulturszene, wie ein paar ausgeschlafene Hamburger Jungs erzählten. Die Selbsthilfeinitiative mit dem schmucken Vereinsnamen „Musizierende Toiletten e.V.“ hatte ihr Projekt recht unprätentiös, aber auch hartnäckig durchgesetzt. „<em>Behörden wurden mit Anträgen überhäuft, Ämter gelöchert und genervt. Budgets wurden geplündert, Politiker*innen umgarnt und ohne Ende Öffentlichkeit hergestellt</em>“, erzählt PR-Stratege Oliver Camp.</p>
<p>Und was ist mit dem Münchner „Übungs-Studio“? Feierwerk hatte gehofft, beim Umbau einen erheblichen Eigenanteil leisten zu können. Eine befreundete Baufirma hätte sehr günstig Maschinen zur Verfügung gestellt und zusammen mit einem Architekten die fachgerechte Ausführung der Arbeiten garantiert. Zudem wären viele Musiker*innen bereit gewesen, beim Schaufeln und Mauern mitzuhelfen. Die Gesamtkosten inklusive Ausstattung wären bei 50.000 bis 70.000 Mark gelegen. Das Stadtjugendamt und die Branddirektion waren mit den Plänen und dem Kostenvoranschlag einverstanden. Das Baureferat legte jedoch sein Veto ein, da die Eigenleistungen „nicht den Regeln der Baukunst“ entsprächen, und rechnete mit Kosten von mindestens 175.000 Mark für einen fachgerechten Ausbau inklusive Sanierung unter seiner Federführung. Im November 1991 nannte die SZ dafür bereits eine Summe von 375.000 Mark.  Aufgrund der gegenwärtigen Haushaltslage der Stadt kam das natürlich nicht infrage.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2026/05/Bandraum_Orangehouse_c_Feierwerk.jpg" title="Bandraum_Orangehouse_c_Feierwerk" alt="" /></div>
<p>Zumindest in den 2010er Jahren konnte das Nutzungskonzept in drei Einrichtungen des Feierwerks umgesetzt werden. Seit Herbst 2012 ist der Bandübungsraum unter dem Orangehouse mit einer kompletten Backline ausgestattet. Bands können dort 2,5 Stunden pro Woche proben. In der Feierwerk Südpolstation stehen seit 2015 und in der Feierwerk Funkstation seit 2017 jeweils zwei ausgestattete Proberäume zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/musikerinnen-brauchen-raeume-der-lange-weg-zum-feierwerk-amp/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Mikrofon und Kinderlachen: Mein FSJ bei der Südpolshow</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/fsj-bei-der-suedpolshow/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/fsj-bei-der-suedpolshow/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 13:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk Südpolstation]]></category>
		<category><![CDATA[FSJ]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderradio]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolshow]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15677</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FSJ Paula Südpolshow" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg 1527w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />„Und, was machst du nach dem Abi?“ Diese Frage habe ich während der Oberstufe ständig gehört und sie hat mich ehrlich gesagt ziemlich unter Druck gesetzt. Viele meiner Freunde hatten ganz klare Pläne, ich habe mich eher orientierungslos gefühlt. Studium? Ausbildung? Oder doch lieber Reisen? Ich war mir unsicher&#8230; Dann stieß ich zufällig auf eine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FSJ Paula Südpolshow" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2.jpg 1527w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Aufmacher2-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>„Und, was machst du nach dem Abi?“ Diese Frage habe ich während der Oberstufe ständig gehört und sie hat mich ehrlich gesagt ziemlich unter Druck gesetzt. Viele meiner Freunde hatten ganz klare Pläne, ich habe mich eher orientierungslos gefühlt. Studium? Ausbildung? Oder doch lieber Reisen? Ich war mir unsicher&#8230;</p>
<p>Dann stieß ich zufällig auf eine spannende Möglichkeit: einen freiwilligen Dienst im Bereich Kultur und Bildung. <strong>Freiwilliges Soziales Jahr</strong> – davon hatte ich schon mal gehört. Also habe ich mich beworben und wurde Freiwillige in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Südpolstation</a> bei der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/radioredaktion-suedpolshow/allgemeine-informationen" target="_blank" rel="noopener">Südpolshow</a>, einem Kinder- und Jugendradio. Und ich kann sagen: Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ganz ehrlich: Am Anfang hatte ich großen Respekt. Ich wusste nicht, ob ich das Ganze überhaupt hinbekomme. Aber nach einiger Zeit wurde mir klar, dass ich hier richtig bin.</p>
<h2><strong>Aufnahme läuft: Mein Alltag beim Kinder- und Jugendradio</strong></h2>
<p>Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich: Ich schrieb Moderationen für Radiosendungen, nahm gemeinsam mit Kindern Texte auf, schnitt das Material und stellte daraus eine komplette Sendung zusammen. Jedes Mal, wenn ich das fertige Ergebnis hörte, war ich ein bisschen stolz – nicht nur auf mich selbst, sondern vor allem auf die Kinder, mit denen ich daran gearbeitet habe.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/11/Suedpolstation_Suedpolshow_Paula-im-Studio_02_Copyright-Feierwerk-768x1024.jpeg" title="Südpolstation_Suedpolshow_Paula im Studio_02_Copyright Feierwerk" alt="" /></div>
<p>Ein echtes Highlight waren die Interviews, die wir für die Sendungen führten. Unter unseren Interviewpartner*innen waren Autor*innen, Schauspieler*innen und Politiker*innen – also eine bunte Mischung aus spannenden Persönlichkeiten. Manche Interviews fanden online statt, andere live auf Events wie der <strong>Frankfurter Buchmesse</strong> oder bei verschiedenen Filmpremieren. Ich war bei mehreren Interview-Einsätzen dabei, habe die Reporterkinder während der Interviews unterstützt und für unseren <a href="https://www.youtube.com/@SuedpolshowDeRadio" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTube-Kanal der Südpolshow</strong></a> gefilmt. Dabei konnte ich viele tolle Stars treffen und den ganzen Trubel hautnah miterleben.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DRFNTHAD5Yn/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DRFNTHAD5Yn/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Südpolshow (@suedpolshow_feierwerk)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Zum Beispiel den Komiker <strong>Max Giermann</strong>, der bei <strong>„Ein Mädchen namens Willow“</strong> das Hexenbuch spielt. Bei meinem ersten Einsatz auf der Premiere von <strong>„Die Schule der magischen Tiere 3“</strong> habe ich zum Beispiel die Autorin der Buchreihe, <strong>Margit Auer</strong> und den <a href="https://www.youtube.com/@freshtorge" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTuber Freshtorge</strong></a>, von dem ich früher immer die Videos über seine ausgedachte Figur „Sandra“ geschaut habe getroffen.</p>
<h2><strong>Top Motivation: Kinder, Kreativität und ganz viel Teamarbeit</strong></h2>
<p>Was mir an meiner Arbeit bei der Feierwerk Südpolshow besonders gefallen hat? Die Begeisterung der Kinder. Zu sehen, wie viel Spaß sie haben, wie kreativ sie werden können und wie stolz sie am Ende auf ihre Werke sind&#8230;</p>
<p>Zum einen bei den <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/radioredaktion-suedpolshow/mitmachen" target="_blank" rel="noopener">Radioworkshops</a></strong>, die wir in den Schulferien für Kinder machen. Beim Workshop lernen die Kinder, wie Radio machen funktioniert, von der Idee bis zu einem fertigen Beitrag. Zum anderen bei den <strong><a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation/radioredaktion-suedpolshow/geburtstag-feiern-im-radio" target="_blank" rel="noopener">Geburtstagsfeiern</a></strong>, die bei uns im Radio stattfinden. Das Geburtstagskind produziert zusammen mit seinen Gästen eine eigene Radiosendung. Dabei sieht man immer wieder, wie kreativ die Kinder sind. Ihre Ideen sind originell und überraschen mich jedes Mal aufs Neue.</p>
<h2><strong>Mein Freiwilligendienst: Mehr als nur ein „Übergangsjahr“</strong></h2>
<p>Mein Freiwilligendienst hat mir nicht nur für meinen beruflichen Weg viel gebracht, sondern vor allem persönlich. Es geht bei so einem Dienst nämlich nicht nur ums Arbeiten, sondern vor allem um die Erfahrungen, die man sammelt, die Erlebnisse, die man macht und die Menschen, die man kennenlernt.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DGs5nK3stjA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DGs5nK3stjA/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Südpolshow (@suedpolshow_feierwerk)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Wenn du also auch noch unsicher bist, was nach der Schule für dich das Richtige ist – vielleicht ist ein Freiwilligendienst ja genau das, was du suchst. Auf der <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Jobseite</a> des Feierwerks findest du auch die Stellen für Freiwillige.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/fsj-bei-der-suedpolshow/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So geht Kinderradio: Yoin-TV-Reporterin Kim bei Radio Feierwerk</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/so-geht-kinderradio-yoin-tv-reporterin-kim-bei-radio-feierwerk/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/so-geht-kinderradio-yoin-tv-reporterin-kim-bei-radio-feierwerk/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Moquenco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 10:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinderredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderradio]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Feierwerk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15571</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Yoin@Radio Feierwerk c Yoin (4)_Aufmacher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wie entsteht eigentlich eine Radio-Sendung? Wer arbeitet dort? Und was braucht man, um beim Radio mitzumachen? Genau diesen Fragen durfte ich nachgehen – ich, Kim, Fernsehmoderatorin und Moderatorin des Jugendmagazins yoin, einem inklusiven Unterhaltungsformat für junge Menschen. Im Rahmen dieses Formats wollten mein Team und ich herausfinden, wie ein Radiosender funktioniert, bei dem Kinder aktiv an [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Yoin@Radio Feierwerk c Yoin (4)_Aufmacher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-4_Aufmacher-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Wie entsteht eigentlich eine Radio-Sendung? Wer arbeitet dort? Und was braucht man, um beim Radio mitzumachen? Genau diesen Fragen durfte ich nachgehen – ich, Kim, Fernsehmoderatorin und Moderatorin des Jugendmagazins <strong><a href="https://www.instagram.com/yointv" target="_blank" rel="noopener">yoin</a></strong>, einem <strong>inklusiven Unterhaltungsformat</strong> für junge Menschen. Im Rahmen dieses Formats wollten mein Team und ich herausfinden, wie ein Radiosender funktioniert, bei dem Kinder aktiv an der Programmgestaltung beteiligt sind. Und so haben wir einen ganz besonderen Tag bei <strong><a href="https://blog.feierwerk.de/musik-abseits-des-mainstreams-warum-das-feierwerk-radio-macht/" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a></strong> in München erlebt.</p>
<h2>Reporterinnen on Tour: Barrierefreiheit im Fokus</h2>
<p>Mit meinem Fernsehteam im Gepäck bin ich in den Münchner Westen gefahren, direkt zum Studio von <a href="https://www.feierwerk.de/radio-feierwerk" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a>. Dass ich überhaupt einen Blick hinter die Kulissen werfen durfte, verdanke ich der freundlichen Einladung des Senders – wir haben uns riesig gefreut. Am Eingang begrüßt mich <strong>Kinderreporterin </strong>Luisa – und sie fackelt nicht lange: Sofort geht es in die Büroräume, wo wir das nötige Equipment einpacken. Ziel: eine Reportage mitten in der Münchner Innenstadt.</p>
<p>Ja, du hast richtig gelesen: Kinderreporterin! Bei Radio Feierwerk arbeiten Erwachsene und Kinder gemeinsam an professionellen Radioformaten – eine wirklich tolle Mischung.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-6-1024x576.jpg" title="Yoin@Radio Feierwerk c Yoin (6)" alt="Yoin@Radio Feierwerk c Yoin (6)" /></div>
<p>Mit Luisa fahre ich zum Marienplatz. Diesmal stehe ich selbst im Mittelpunkt ihrer Reportage – oder besser gesagt: mein Rollstuhl und ich. Denn aufgrund meiner körperlichen Behinderung bin ich auf den Rollstuhl angewiesen. Luisa möchte herausfinden, wie <strong>barrierefrei</strong> München wirklich ist. Dafür begleitet sie mich durch die Innenstadt, stellt mir viele Fragen – und nimmt dabei ganz bewusst meine Perspektive ein. Ich bin sicher: Das war auch für sie ein spannender Perspektivwechsel.</p>
<h2>Live im Studio: Redaktionsalltag und „On Air“-Erlebnis</h2>
<p>Wieder im Sender, begrüßen mich Laura und Eveline – sie leiten das Büro und bilden zusammen mit den Kindern das Herzstück von Radio Feierwerk. Im Redaktionsmeeting bekomme ich spannende Einblicke: Welche Themen stehen an? Wer arbeitet woran? Wie wird entschieden, was ins Programm kommt? Hier wird klar, wie großartig das Zusammenspiel von Jung und Alt funktioniert. Wenn Generationen gemeinsam Radio machen, entsteht etwas richtig Wertvolles.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-10-1024x576.jpg" title="Yoin@Radio Feierwerk c Yoin (10)" alt="" /></div>
<p>Dann ist es so weit: Ich darf einen Blick ins Radiostudio werfen. Durchs Fenster sehe ich eine Moderatorin bei der Arbeit – live auf Sendung. Das erkenne ich am bekannten „On Air“-Schild, das aufleuchtet, sobald sie spricht, und erlischt, wenn Musik läuft. In einer kurzen Musikpause darf ich Janet im Studio besuchen. Sie erzählt mir, dass sie schon als Kind hinter dem Mikrofon stand und bis heute mit Begeisterung dabei ist. Lange kann ich sie aber nicht aufhalten, das „On Air“-Schild leuchtet wieder auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15597 size-large" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-1024x576.jpg" alt="" width="770" height="433" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-768x432.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-1536x864.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-2048x1152.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-175x98.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-450x253.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/07/Yoin@Radio-Feierwerk-c-Yoin-9-1170x658.jpg 1170w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Für mich geht es weiter: Ich darf Teil einer Live-Sendung sein. Mit dabei sind die beiden Kindermoderatoren Erik und Finn. Die beiden sind absolute Profis, auch wenn sie noch so jung sind.</p>
<p>Bevor es ins Studio geht, bekomme ich einen Einblick in die intensive Vorbereitungsphase: Texte werden durchgesprochen, Inhalte diskutiert, der Ablauf geplant. Dann wird es ernst: live im Radio! Erik und Finn interviewen mich, und ich höre zum ersten Mal das fertige Ergebnis unserer Reportage mit Luisa im Radio. Gänsehaut!</p>
<h2>Ein ganz besonderer Abschluss: Sendung mit Musikwunsch</h2>
<p>Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Leidenschaft, Kreativität und Professionalität hier am Werk sind – besonders auch von den Kindern. Es ist so wichtig, dass es kindgerechte Formate von und für Kinder gibt.</p>
<p>Zum Abschluss darf ich sogar noch einen Musikwunsch äußern: „Fast Car“ von Tracy Chapman. Und damit endet ein ganz besonderer Tag bei Radio Feierwerk. Mein Team und ich sind dankbar, dass wir hinter die Kulissen blicken durften – und nehmen viele Eindrücke und Inspirationen mit.</p>
<p>Auf unserem<strong> <a href="https://www.youtube.com/@yointv" target="_blank" rel="noopener">Youtube-Kanal</a> </strong>könnt ihr unsere Sendungen anschauen &#8211; auch die im Radio Feierwerk:</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/so-geht-kinderradio-yoin-tv-reporterin-kim-bei-radio-feierwerk/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit KI fürs Klima: Videoprojekt mit Wow-Effekt in der Südpolstation</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/mit-ki-fuers-klima-videoprojekt-mit-wow-effekt-in-der-suedpolstation/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/mit-ki-fuers-klima-videoprojekt-mit-wow-effekt-in-der-suedpolstation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 14:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinderredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderradio]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolshow]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15512</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="97" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild.jpg 1198w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-300x194.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-1024x662.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-768x497.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-175x113.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-450x291.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-1170x757.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Was hat der Klimawandel mit künstlicher Intelligenz zu tun? Dieser spannenden Frage sind Kinderreporter aus der Redaktion der Südpolshow im Alter von 10 bis 13 Jahren in einem Projekt des IZI (Forschungsinstitut des BR) an der Feierwerk Südpolstation nachgegangen. Dabei haben sie viel über die Klimakrise gelernt, selbst recherchiert, diskutiert, gefilmt – und KI gezielt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="97" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild.jpg 1198w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-300x194.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-1024x662.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-768x497.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-175x113.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-450x291.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelbild-1170x757.jpg 1170w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Was hat der Klimawandel mit künstlicher Intelligenz zu tun? Dieser spannenden Frage sind Kinderreporter aus der Redaktion der <a href="https://www.feierwerk.de/radio-feierwerk/kinder/suedpolshow" target="_blank" rel="noopener">Südpolshow</a> im Alter von 10 bis 13 Jahren in einem Projekt des <a href="https://izi.br.de/deutsch/home.htm" target="_blank" rel="noopener">IZI</a> (Forschungsinstitut des BR) an der Feierwerk Südpolstation nachgegangen. Dabei haben sie viel über die Klimakrise gelernt, selbst recherchiert, diskutiert, gefilmt – und KI gezielt eingesetzt. Ich durfte als Praktikantin das Projekt begleiten.</p>
<h2>Die Klimakrise: Was können wir tun?</h2>
<p>Zu Beginn des Projekts haben sich die Teilnehmer*innen intensiv mit verschiedenen Aspekten der Klimakrise beschäftigt. In kleinen Gruppen haben wir Themen wie den Treibhauseffekt, Kipppunkte im Klimasystem, fossile Brennstoffe oder den ökologischen Fußabdruck besprochen und uns gegenseitig präsentiert. Dabei beschäftigten uns viele Fragen: Warum erwärmt sich die Erde? Was bedeutet das für unsere Zukunft? Und wie kann jede*r von uns etwas zum Klimaschutz beitragen? Aber auch unsere persönliche Perspektive wurde beachtet: Was erwarten wir von den Menschen und was macht uns wütend?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/05/Klimaschutz-meets-KI_Feierwerk-Suedpolstation-6-1024x768.jpg" title="Klimaschutz meets KI_Feierwerk Südpolstation (6)" alt="" /></div>
<h2>Unsere Idee: Klimaschutz mit eigenen Videos erklären</h2>
<p>Im Zentrum des Projekts stand die Produktion eigener Videos. Jede Gruppe konnte sich aus dem Bereich „No Planet B“ ein Thema aussuchen, das sie besonders interessierte. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Formate: Ein Team drehte einen Beitrag im Stil der Tagesschau, andere setzten auf klassische Erklärvideos oder persönliche Statements direkt in die Kamera. Der kreative Spielraum war groß – und alle erstellten ihre Videos eigenständig. Von der ersten Idee bis zum Skript und vom Aufnehmen bis zum Schnitt.</p>
<h2><strong>Projekt mit Zukunft</strong>: KI als unterstützendes Werkzeug</h2>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von künstlicher Intelligenz. Beim Recherchieren setzten wir Tools wie ChatGPT ein, um gezielt Informationen zu unseren Themen zu finden. Dann wurde uns gezeigt, wie man KI sinnvoll einsetzt und die Ergebnisse kritisch überprüft.</p>
<p>Zum Abschluss des Projekts übersetzten wir sogar mithilfe von KI unsere Videos in andere Sprachen– inklusive angepasster Lippenbewegung. So wurden unsere Botschaften zum Klimaschutz auch international verstanden  – und wir sprachen plötzlich alle fließend Mandrin, Französisch, Spanisch und Englisch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Projekt zeigte uns, wie wichtig Klimaschutz ist – und wie moderne Technologien wie künstliche Intelligenz dabei helfen können, Wissen zu vermitteln und Menschen zu erreichen. Wir haben nicht nur neue Themen entdeckt, sondern auch gelernt, wie wir unsere eigenen Ideen mit digitalen Werkzeugen umsetzen können.</p>
<p>Originalfilme und die Übersetzungen gibts <a href="https://nextcloud.feierwerk.de/index.php/s/cyo78EW658JWt6m" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Der Workshop wurde vom IZI gefilmt und daraus entsteht ein <strong>Anleitungsvideo für Lehrer*innen</strong>. Dieses Material wird uns nach Fertigstellung auch zur Verfügung stehen und kann angefragt werden bei Patricia Bodensohn unter <a href="mailto:Patricia.Bodensohn@feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Patricia.Bodensohn@feierwerk.de</a></p>
<h2>Das IZI: Bildungsfernsehen für Kinder zeitgemäß umsetzen</h2>
<p>IZI &#8211; Internationales Zentralinstitut &#8211; ist ein Informations- und Dokumentationszentrum für das Kinder-, Jugend- und Bildungsfernsehen beim Bayerischen Rundfunk. Das IZI will zeigen, welche Rolle Fernsehen im Leben von Kindern und Jugendlichen spielt und wie es in ihren Alltag passt. Außerdem möchte es zu Diskussionen anregen, welche Bildungsaufgaben Fernsehen heute haben sollte und wie Medien ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft gerecht werden können.</p>
<p>Das IZI wurde 1965 gegründet und untersteht dem <a href="http://www.br-online.de/" target="_blank" rel="noopener">Bayerischen Rundfunk</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://blog.feierwerk.de/kinderjury-prix-jeunesse/" target="_blank" rel="noopener">PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL</a> wird es von der Gesellschaft zur Förderung des internationalen Jugend- und Bildungsfernsehens e.V. unterstützt. Mitglieder der Gesellschaft sind der Bayerische Rundfunk, das <a href="http://www.zdf.de/" target="_blank" rel="noopener">Zweite Deutsche Fernsehen</a>, der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München sowie die <a href="http://www.blm.de/" target="_blank" rel="noopener">Bayerische Landeszentrale für neue Medien</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/mit-ki-fuers-klima-videoprojekt-mit-wow-effekt-in-der-suedpolstation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fritzi Ernst in der Kranhalle: Jo-Jo-Effekt mit humorvoller Melancholie</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 10:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Kranhalle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15413</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang. Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf Natürlich kann man auch in den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-300x226.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1024x771.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1536x1157.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-2048x1542.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-175x132.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-450x339.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-1170x881.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner_Aufmacher-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Fritzi Ernst, Ex-Schnipo-Schranke-Hälfte und Profi im Fach „humorvolle Melancholie“ präsentierte in der Feierwerk Kranhalle am 28. Februar 2025 ihr neues Album. Zu hören waren charmant-minimalistische Songs zwischen Weltschmerz und Augenzwinkern. Ihr neues Album „Jo-Jo“ bringt NDW-Vibes und gute Laune mit Tiefgang.</p>
<h2>Fritzi Ernst: Am Merch-Stand geht die Sonne auf</h2>
<p>Natürlich kann man auch in den großen Buchhandlungen noch das eine oder andere Buch finden. Man muss nur lange genug suchen zwischen den meterlangen Regalen voller Klangschalen, Duftlampen und Schmuckkästchen. Denn solche sogenannten Non-Book-Artikel gelten wegen der Buchpreisbindung und der damit einhergehend geringen Gewinnspanne beim Buchverkauf für die Buch-Händler und -Händlerinnen als deren eigentliche Einnahmequelle. Ähnlich scheint es im Schallplattenhandel zuzugehen, gleichwohl dort keine Preisbindung die Gewinne schmälert. Das übernehmen hier die bekannten Musik-Streaming-Dienste. Also verkaufen Musiker*innen auch auf ihren Konzerten, die dereinst das aktuelle Album bewerben sollten, mehr Band-T-Shirts als Tonträger.</p>
<p>Die in Hamburg lebende Musikerin Fritzi Ernst ergänzte ihre Merchandise-Artikel, die an einem Verkaufsstand während ihrer Konzerte ebenso wie online feilgeboten werden, um eine Tasse, die sie höchsteigenselbst – wie sie auch im Konzert betont – mit einer kleinen Sonne verziert hat. Darüber hinaus gibt es passend zum aktuellen Albumtitel „Jo-Jo“ ein von der ebenfalls in Hamburg lebenden Künstlerin Danika Arndt verziertes Jo-Jo. Denn selbiges hat Danika auch für das Schallplattencover zum neuen Fritzi Ernst-Album mit Acrylfarben gemalt.</p>
<h2>In Begleitung: Vielseitiges Künstler*innen-Team</h2>
<p>Danika ist aber nicht nur als bildende Künstlerin ein festes Mitglied in Fritzi Ernsts Team. Seit Schnipo Schranke aufgelöst wurde, begleitet Danika die studierte Flötistin und Pianistin auf einem weiteren Keyboard.  „Wir sind beide fast um die gleiche Zeit nach Hamburg gezogen und haben uns dann durch gemeinsame Ecken kennengelernt“, sagt Danika. „Und dann haben wir festgestellt: wir mögen uns. Wir wollen gerne häufiger miteinander abhängen.“ Und weil auch Danika in ihrer Kindheit nicht nur Klavierunterricht, sondern auch Gesangsunterricht gehabt hatte, konnte im gemeinsamen Abhängen der beiden Wahlhamburgerinnen auch die musikalische Seite von Danika reaktiviert werden.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-57/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-57-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Danika Arndt" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-56/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-56-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fritzi Ernst Sonne" /></a>

<p>Seitdem steht Danika zusammen mit Fritzi Ernst auf der Bühne, zusammen mit weiteren Musikerinnen und Musikern, die gerade zu Fritzi Ernsts Band zusammenwachsen. Der Kontrabassist und Gitarrist Francis Maheux zum Beispiel, der wie auch Fritzi Ernst in Frankfurt Musik studiert hat. Spannende Musikprojekte durfte er seitdem begleiten, sei es im Tonkünstler Orchester Niederösterreich, in der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder in seinem eher jazzig anmutendem Free-Punk-Ensemble „freee!“, das es allerdings nur einen Konzertabend lang gab.  Mittlerweile lebt Maheux wieder in Frankfurt am Main, wo er unter anderem auch als Bass-Lehrer unterrichtet.</p>
<h2>Fliegender Wechsel: Multitalente Konzert-Besetzung</h2>
<p>Wie auch ihre Schlagzeugerin wechselt Maheux während des Konzerts von Fritzi Ernst in der Kranhalle immer wieder zu einem der beiden Keyboards auf der Bühne, das mitunter sogar sechshändig gespielt wird. Nur die E-Bassistin Julia Förster bleibt konsequent bei ihrem Hauptinstrument. Weil sie aber auch noch eine gute Sängerin ist, ergänzt auch sie Fritzi Ernsts Chor, der sich dann auch schon mal fünfstimmig erhebt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-14-771x1024.jpg" title="Fritzi Ernst 28.2.25 c Dirk Wagner (14)" alt="Fritzi Ernst" /></div>
<p>Solche oft auch kanonartig funktionierenden Chorgesänge muten besonders ergreifend an in einem Arrangement, das mit einem ganz besonderen Gespür für kleine Nuancen ebenso pointiert wie mitreißend wirkt. Da simuliert zum Beispiel der Gitarrist Synthesizer-ähnliche Klänge, indem er mit einer sogenannten Bottleneck die Saiten seiner E-Gitarre ganz weit oben im Bund fiepen lässt, oder er verziert ein Musikstück gegen Ende mit einer Bassfigur, die er auf seinem Kontrabass nicht zupfend, sondern mit einem Bogen zärtlich über die Saiten ziehend generiert. Die Schlagzeugerin ergänzt ihr Rhythmusinstrument auch mal um eine Triangel. Und wenn Danika und Francis gemeinsam Fritzi auf ihrem Keyboard begleiten, wechseln sie während des Vortrags auch mal im Duett trötend zu Kazoos.</p>
<h2>Jo-Jo-Effekt: Fans feiern das Auf und Ab</h2>
<p>Im permanenten Mittelpunkt des Geschehens steht indes Fritzi Ernst selbst, die dem Anschein nach gerne drauf verzichten würde, im Rampenlicht zu stehen. Eigentlich möchte sie doch nur ihre Musik machen, die so anmutend schön ist, dass sie auch ganz alleine bestehen könnte, wären da nicht noch diese markanten, zum Teil auffällig kindlich-naiv formulierten Songtexte, mit denen Fritzi Ernst seelische Abgründe auftut. Kaum aber blickt man in diese Abgründe, weiß man nicht, ob die schöne Musik um sie herum eine verlockende Falle war oder eine heilende, zumindest aber schützende Salbe. Bisweilen sind ihre Songs nämlich von einer tiefen Traurigkeit durchtränkt, und doch lächeln sie den Zuhörenden geradezu aufheiternd zu.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-32/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-32-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-36/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-36-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-40/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-40-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/fritzi-ernst-28-2-25-c-dirk-wagner-45/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-45-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Entsprechend euphorisch feiern ihre Fans in der gut besuchten Kranhalle die Melancholie. Zugleich feiern sie allerdings auch Fritzi Ernsts raffinierten Trick,  mit welchem sie jederzeit ihren vermeintlichen Seelenstrip in eine Gesellschaftskritik zu verwandeln weiß. Und plötzlich ist alles Singen über Ängste, Schwächen und Versagen ein einziger Protest, ein zorniges Aufbegehren. Darum entlässt Fritzi Ernst am Ende auch kein trauriges Publikum, sondern ein inspiriertes, das in diesem Konzert Kraft tanken durfte.</p>
<figure id="attachment_15436" aria-describedby="caption-attachment-15436" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15436" style="letter-spacing: -0.128px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/04/Fritzi-Ernst-28.2.25-c-Dirk-Wagner-54-226x300.jpg" alt="Fritzi Ernst Feierwerk" width="237" height="315" /><figcaption id="caption-attachment-15436" class="wp-caption-text">Autor Dirk Wagner und Musikerin Fritzi Ernst</figcaption></figure>
<h2>Fritzi Ernst: Gemeinschaft am Merch-Stand</h2>
<p>Dabei sollte man im Übrigen auch nicht diejenige Wirkung des Gemeinschaftserlebens in einem Konzert unterschätzen,  welche gerade in so politisch schwierigen Zeiten wie den jetzigen den nötigen Halt bietet. Und wenn die Band samt Fritzi Ernst im Anschluss noch am Merchandise-Tisch im Kranhallen-Café verweilt, um T-Shirts und Schallplatten zu signieren, steht sie den Fans auch für Gespräche zur Verfügung, in denen weitere Gemeinsamkeiten solcher Gemeinschaft auffallen. Denn auch das wird an diesem wunderbaren Konzertabend in der Kranhalle deutlich: wie auch die hiesigen Buchläden schon lange nicht mehr nur Bücher verkaufen, vermittelt ein gutes Konzert eben nicht nur gute Musik, sondern auch eine wohltuende und darum geradezu notwendige Gemeinschaft.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/fritzi-ernst-im-feierwerk/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf die Knete fertig los: Stop-Motion-Workshop im Dschungelpalast</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michaela Brandl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 11:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk Dschungelpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Filme machen]]></category>
		<category><![CDATA[Stop Motion]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15379</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="98" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Stop-Motion-Workshop Feierwerk Dschungelpalast" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-300x196.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-1024x668.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-1536x1002.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-2048x1337.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-175x114.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-450x294.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-1170x764.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-768x501.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Aus Knete, Lego, Playmobil, Naturmaterialien oder Zeichnungen entstehen im Stop-Motion-Workshop im Feierwerk Dschungelpalast ruckzuck kleine bunte Filmchen. Das gelingt auch schon Kindern ab sechs Jahren. Kursleiterin Michaela Brandl (Mikki) verrät uns, warum diese Art der Kunst alle begeistert. Die entstandenen Clips gibts auch zu sehen. Mikki, wie bist du dazu gekommen, Workshops im Bereich Stop-Motion [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="98" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Stop-Motion-Workshop Feierwerk Dschungelpalast" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-300x196.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-1024x668.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-1536x1002.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-2048x1337.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-175x114.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-450x294.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-1170x764.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufmacher-Stop-Motion-c-Katrin-Ried-1-768x501.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Aus Knete, Lego, Playmobil, Naturmaterialien oder Zeichnungen entstehen im <strong>Stop-Motion-Workshop</strong> im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/dschungelpalast" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Dschungelpalast</a> ruckzuck kleine bunte Filmchen. Das gelingt auch schon Kindern ab sechs Jahren. Kursleiterin Michaela Brandl (Mikki) verrät uns, warum diese Art der Kunst alle begeistert. Die entstandenen Clips gibts auch zu sehen.</p>
<p><strong>Mikki, wie bist du dazu gekommen, Workshops im Bereich Stop-Motion für Kinder anzubieten?</strong><br />
Ich habe früher selber viel mit Stop-Motion Film Programmen experimentiert. Vor allem um Filmdateien zu erstellen, die ich dann als Visuals für Partys benutzt habe. Mir hat das immer super viel Spaß gemacht und so wollte ich einfach gerne auch Kindern die Möglichkeit geben die Technik und die entsprechenden Programme kennenzulernen.</p>
<p><strong>Was fasziniert dich persönlich an der Stop-Motion-Technik?</strong><br />
Der Effekt und die optische Täuschung. Viele Bilder von Knetmännchen oder Handzeichnungen werden nur durch Aneinanderreihen und das Abspielen in schneller Geschwindigkeit zum Film, weil unser Auge nicht mehr in der Lage ist, die Fotos als einzelne Bilder wahrzunehmen.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-7/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-9/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-15/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-23/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-23-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Stop-Motion-Workshop Dschungelpalast" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-24/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-24-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-25/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-25-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><strong>Hast du selbst einen künstlerischen oder filmischen Hintergrund?</strong><br />
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals nicht irgendwas Kreatives oder Handwerkliches gemacht oder ausprobiert habe :-). Und hab dann nach der Schule an der Akademie der Bildenden Künste in München freie Kunst und an der LMU Kunstpädagogik studiert.</p>
<p><strong>Kannst du kurz beschreiben, was die Kinder in deinem Kurs lernen?</strong><br />
Im Kurs lernen die Kinder die theoretischen Seiten des Films kennen. Wir gründen Filmteams, entwickelt eine Geschichte, bauen die Miniatur-Kulissen &#8211; im Stop-Motion-Trickfilm kann ja auf einem halben Quadratmeter eine ganze Welte entstehen &#8211; und die Protagonisten. Dann wird fotografiert, vertont und Titelbild und Abspann ergänzt. Die Kinder lernen das Programm &#8222;iStopMotion&#8220; kennen.</p>
<p><strong>Welche Materialien und Werkzeuge verwenden die Kinder für die Stop-Motion-Filme?</strong><br />
In der Holzwerkstatt im Dschungelpalast ist es natürlich besonders schön, weil die Kids auch mit der Laubsäge arbeiten können für die Kulissen und Figuren. Wir arbeiten mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen und Holz, aber auch mit Knete und Tonpapieren.</p>
<p><strong>Gibt es ein bestimmtes Thema oder eine Leitidee, an der die Kinder arbeiten?</strong><br />
Jein, die Kinder dürfen ihrer Fantasie freien lauf lassen. Aber bei gewaltverherrlichenden oder irgendwie diskriminierenden oder verletzenden Ideen würde ich einschreiten, aber auch wirklich erst dann. Sowas ist aber noch nicht vorgekommen. Es gibt, finde ich wirklich keine blöden Ideen oder Geschichten. Die Kinder müssen ihre Ideen so oft in irgendwelche Rahmen einpassen, hier dürfen sie einfach machen. Der Workshop ist ja ihre Freizeit, und da sollen sie sich und ihre Ideen ausleben und umsetzen können, mit meiner Unterstützung.</p>
<p><strong>Wie lange dauert es in der Regel, bis ein Stop-Motion-Projekt abgeschlossen ist?</strong><br />
Das kommt ganz drauf an. In den Workshops hat sich ein Zeitraum von drei Stunden bewährt. Da haben die Kinder Zeit zum Ausdenken, Bauen, Basteln und Filmen. Wie lange es wohl dauert, Serien wie Shaun das Schaf zu fotografieren, weiß ich tatsachlich gar nicht.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Stop-Motion-Workshop Feierwerk Dschungelpalast" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-8/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-6/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/stop-motion-workshop-c-katrin-ried-10/'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/03/Stop-Motion-Workshop-c-Katrin-Ried-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><strong>Wie gehst du mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen oder Vorkenntnissen um?</strong><br />
Das löse ich über die Teilnehmeranzahl. Solange die Gruppen klein genug sind, kann ich jedem Kind gerecht werden, denke ich. Aber da müssten wir die Kids fragen 🙂</p>
<p><strong>Was war das spannendste oder überraschendste Projekt, das Kinder in deinem Workshop erstellt haben?</strong><br />
Mich freut es immer wieder und immer noch, wenn Kinder tiefgründige oder komplexe Themen in ihren Werken einfach und verständlich auf dem Punkt bringen. Und dann noch mit einem Quäntchen Humor. Das beeindruckt mich.</p>
<p><strong>Wie reagieren Kinder auf die langsame Natur des Stop-Motion-Prozesses? Haben sie genug Geduld dafür? </strong><br />
Ja doch, die Geduld ist bei dem Workshop eigentlich noch nie ein Problem gewesen. Das Tolle ist auch einfach der Raum. Der Workshop findet in der Holzwerkstatt statt. Da gibt es so viele Materialien und Laubsägearbeiten. Wenn ich die Kinder machen lasse ist da wenig Platz für Ungeduld oder Langeweile.</p>
<p><strong>Gibt es eine bestimmte Stop-Motion-Animation oder einen Film, der dich besonders inspiriert hat?</strong><br />
Mir fallen die Pingu Filme ein. An denen gefällt mir besonders, dass sie ohne Dialoge und Sprache auskommen. Mein Lieblings-Kinder Film ist und bleibt Teil 1 von Könige der Wellen.</p>
<p><strong>Welche Rolle kann Stop-Motion in der kreativen Entwicklung von Kindern in einer zunehmend digitalen Welt spielen?</strong><br />
Ich leg in allen Workshops wert darauf, dass viele Momente der Selbstwirksamkeit möglich sind. Selbstwirksamkeit heißt bei mir, dass ein Kind selbst etwas als Herausforderung wahrnimmt und es dann alleine schafft, diese Herausforderung zu meistern. Natürlich bin ich motivierend und begleitend dabei, und die Kinder supporten sich gegenseitig, das ist für mich immer schön zu beobachten und das ist auch das tolle an Gruppen. Die Kinder erleben dann diesen „Oh wow, das hab ich doch geschafft / Ich kann was!“-Moment und mit diesem Stolz-Gefühl gehen die dann nach Hause. Klar ist das nicht immer so, aber das ist mein Antrieb. Solange die Kinder einen schönen, entspannten, lustigen&#8230; einfach positiven Nachmittag haben und sich ausprobieren konnten, geht im großen und ganzen ihr Stress für einen Moment runter, und dann habe ich etwas Wertvolles für ihre Entwicklung erreicht.</p>
<p><strong>Wie kann man mehr über deine Kurse erfahren oder sich anmelden?</strong><br />
Für die Kurse im Feierwerk schaut ihr am besten in die schöne Broschüre oder auf die <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/dschungelpalast/programm/gesamt" target="_blank" rel="noopener">Website vom Dschungelpalast</a>. Auf <a href="http://pressforhappines.art" target="_blank" rel="noopener">meiner Website</a> findet ihr in Zukunft Infos über meine Kurse (sobald die Seite fertig ist :-)).</p>
<p>Alle Videos vom Trick-Film Workshop findet ihr auf <a href="https://vimeo.com/showcase/11583954" target="_blank" rel="noopener">Mikkis Vimeo-Seite.</a></p>
<p><em>Übrigens: Im Kurs wurde mit der App <a href="https://apps.apple.com/de/app/istopmotion/id484019696" target="_blank" rel="noopener">iStopMotion</a> gearbeitet, die gibts im App Store for free zum Download. Für Android-Geräte findet man ebenfalls einige <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.cateater.stopmotionstudio&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">Anwendungen</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/auf-die-knete-fertig-los-stop-motion-workshop-im-dschungelpalast/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>12 Jahre Zombie Sessions: Mit Herzblut für Musik abseits des Mainstreams</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/zombie-sessions/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/zombie-sessions/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lukas Steigerwald]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 11:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Applaus]]></category>
		<category><![CDATA[Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sunny Red]]></category>
		<category><![CDATA[Zombie Sessions]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15365</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Zombie Sessions Feierwerk Sunny Red" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-@-Sunny-Red-w-FAB-©-Marie-Lehmann-edited-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>2013: Es war eine Zeit, in der es an Räumen und Möglichkeiten für junge Bands mangelte. Aus dieser Herausforderung heraus entstand die Idee, eine Konzertreihe ins Leben zu rufen, um diesen Mangel zu überwinden. Was damals als Initiative von einer Gruppe von Freund*innen begann, hat sich zu etwas Größerem entwickelt, als wir uns je hätten träumen lassen. Die <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> waren geboren&#8230;</p>
<h2>12 Jahre Musik, Spaß und Engagement für Kultur</h2>
<p>Im Jahr 2025 feiern wir nun unser 12-jähriges Jubiläum der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Zombie Sessions</a> – und wir könnten nicht stolzer auf das sein, was wir gemeinsam erreicht haben. Ursprünglich gestartet, um jungen Musiker*innen eine Bühne zu bieten, sind wir heute nicht nur eine feste Institution in der Szene, sondern auch ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Und ja, in den letzten Jahren hat sich auch unser Team verändert, wir sind gewachsen, gereift und haben uns weiterentwickelt.</p>
<figure id="attachment_15373" aria-describedby="caption-attachment-15373" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15373 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg" alt="Team hinter den Zombie Sessions" width="770" height="308" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1024x409.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-300x120.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-175x70.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-450x180.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-1170x467.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions-768x307.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Teaser_Zombie-Sessions-c-Zombie-Sessions.jpg 1339w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15373" class="wp-caption-text">Stehen hinter den ZOMBIE SESSIONS: Phine, Lisa, Vinci, Moritz, Peter, Charly und Lukas (v.l.n.r.)</figcaption></figure>
<p>Unsere Arbeit basiert nach wie vor auf den Idealen, die uns anfangs motiviert haben: Spaß an der Musik, ehrenamtliches Engagement, Non-Profit-Arbeit und DIY-Prinzipien. Wir alle sind mit Leidenschaft dabei, und das spürt man bei jeder Veranstaltung, bei jedem Konzert.</p>
<p>Das wurde 2024 belohnt: Die Zombie Sessions wurden als eine der besten kleinen Konzertreihen mit dem <a href="https://applaus-award.de/preistraegerinnen/?_sft_filter=03_beste-kleine-spielstaetten-und-konzertreihen" target="_blank" rel="noopener">Bundeskulturpreis Applaus</a> ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde unsere Programmkonzeption und das kulturelle, soziale und nachhaltige Engagement. Das freut uns natürlich sehr! Mehr dazu lest ihr <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/mehr-feierwerk/pressemitteilungen/applaus-preis-fuer-zombie-sessions" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h2><strong>Konzertreihe auf DIY- und </strong><strong>Non-Profit-Basis</strong></h2>
<p>Seit dem ersten Konzert haben wir über 80 Sessions und viele Special Events veranstaltet. Darunter auch Ein- und Zweitagesfestivals, die zu besonderen Höhepunkten unserer Geschichte wurden. Besonders hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Kollektiven aus München, deren Strukturen unseren eigenen sehr ähnlich sind und die das gleiche Ziel verfolgen – den Aufbau und die Pflege einer lebendigen, unkommerziellen Musikszene. Gemeinsam haben wir viele besondere Momente geschaffen und das kulturelle Miteinander weiter gestärkt.</p>
<figure id="attachment_15368" aria-describedby="caption-attachment-15368" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15368 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg" alt="Zombie Sessions 2014" width="770" height="529" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1024x704.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-300x206.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1536x1056.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-175x120.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-450x310.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-1170x805.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V-768x528.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/ZS-2014-c-Zombie-Sessions-e.V.jpg 1704w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15368" class="wp-caption-text">Zombie Sessions 2014 im Feierwerk Sunny Red.</figcaption></figure>
<p>Mit mehr als 300 Bands aus allen Teilen der Welt und über 5000 Besucher*innen, die die einzigartige Atmosphäre der Zombie Sessions erleben konnten, blicken wir auf eine unglaubliche Reise zurück. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die unzähligen helfenden Hände, die uns seit dem ersten Tag begleitet haben.</p>
<p>Ein riesiges Danke geht an all die Menschen, die uns immer wieder unterstützt haben, besonders an das <strong>Team vom Feierwerk</strong>, das von Anfang an als Wegbereiter und Freund*in dabei war. Wir wissen, dass es (damals) nicht immer einfach war, mit einer Gruppe von Post-Teenagern zu arbeiten, die zwar wenig Wissen, aber jede Menge Idealismus und Leidenschaft hatten.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Bands, die mit uns die Bühne geteilt haben, und natürlich an alle Besucher*innen, die mit ihrem Enthusiasmus und ihrer Liebe zur Musik jede Veranstaltung zu etwas Besonderem gemacht haben.</p>
<p>In den letzten Jahren haben wir die Freude und den Spaß an der Musik immer wieder in den Mittelpunkt gestellt, und genau das wollen wir auch weiterhin tun. Denn auch wenn die Zeiten sich ändern, unser Engagement für die Musik und die Kultur bleibt unverändert.</p>
<p>Wer bei den nächsten Sessions dabei sein möchte, sollte unsere <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/dv/21?cHash=ec924085e4602204f62946becbee282d" target="_blank" rel="noopener">Termine checken</a> und sich im Kalender anstreichen. News gibts auch immer auf unserem <a href="https://www.instagram.com/zombie.sessions" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Kanal</a>.</p>
<p>Also: Auf die nächsten 12 Jahre – und danke an euch alle, die das alles erst möglich gemacht haben! Bis bald bei den Zombie Sessions!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/zombie-sessions/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von der Saat zur Frucht: Hochbeet-Projekt im Feierwerk Trafixx</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/von-der-saat-zu-den-fruechten-hochbeet-projekt-im-feierwerk-trafixx/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/von-der-saat-zu-den-fruechten-hochbeet-projekt-im-feierwerk-trafixx/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 13:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbermachen]]></category>
		<category><![CDATA[Trafixx]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15317</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="93" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Hochbeet Zucchini c Petra Braun" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-300x186.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-1024x635.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-175x109.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-450x279.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-1170x725.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Zum Feierwerk Trafixx in Obersendling gehört auch ein recht großes Grundstück. Ob die obligatorische Bepflanzung die Bezeichnung Garten verdient, sei dahingestellt. Eher traurig und vernachlässigt lagen ein paar alte Reifen in der Wiese, die in der Anfangszeit des Trafixx einst als Pflanzenkübel dienten. In deren Innern spross recht undefinierbar allerlei Gewächs. Dieser Anblick schrie nach [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="93" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Hochbeet Zucchini c Petra Braun" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-300x186.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-1024x635.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-175x109.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-450x279.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-1170x725.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Aufmacher-Zucchini-c-Petra-Braun-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Zum <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Trafixx</a> in Obersendling gehört auch ein recht großes Grundstück. Ob die obligatorische Bepflanzung die Bezeichnung Garten verdient, sei dahingestellt. Eher traurig und vernachlässigt lagen ein paar alte Reifen in der Wiese, die in der Anfangszeit des Trafixx einst als Pflanzenkübel dienten. In deren Innern spross recht undefinierbar allerlei Gewächs. Dieser Anblick schrie nach einer Veränderung.</p>
<p>Also entschieden wir uns im Kinder- und Jugendtreff, unsere kulturpädagogische Arbeit neben Musik, Medien und Kunst, um ein Projekt zu erweitern: Mit zwei Hochbeeten bringt das <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/ueber-uns/team" target="_blank" rel="noopener">Trafixx-Team</a> nun Kinder und Jugendliche mit Gartenarbeit in Berührung, bei der sie selbst einen kleinen Nutzgarten anlegen, pflegen und die Ernte genießen können.  Der aufmerksame Leser fragt sich vielleicht: Wieso kulturelles Angebot? Was hat rumbuddeln im Dreck mit Kultur zu tun?</p>
<h2>Kulturpädagogik am Hochbeet: Natur und Lebensmittel wertschätzen</h2>
<p>Die Antwort darauf lautet, eine ganze Menge: Nicht nur, dass das Wort &#8222;Kultur&#8220; (lat. cultura) nichts Geringeres heißt als &#8222;Anbau&#8220; und in seiner ursprünglichen Form nicht etwa auf Kunst, Musik oder Theater bezogen ist, sondern auf die Pflege der Landwirtschaft. Auch kultivieren die Kinder und Jugendlichen im Hochbeet die Pflanzen wie auch ihren Erfahrungshorizont.</p>
<blockquote>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><em>Die Geschichte vom Samen</em></span></h6>
<h6 style="text-align: center;"><span style="color: #808080;">Ein junger Mann betrat einen Laden. Er fragte den Verkäufer: &#8222;Was verkaufen Sie?&#8220; Der Verkäufer gab zur Antwort: &#8222;Alles, was Sie wollen.&#8220; Da fing der junge Mann sofort an zu bestellen. &#8222;Dann hätte ich gern: eine saubere Umwelt, das Ende der Kriege in der Welt, bessere Bedingungen für die Randgruppen in der Gesellschaft, Beseitigung der Elendsviertel und ….&#8220; Da fiel ihm der Verkäufer ins Wort und sagte: &#8222;Entschuldigen Sie, junger Mann. Sie haben mich falsch verstanden. Wir verkaufen hier keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen. (Urheber unbekannt)</span></h6>
</blockquote>
<p>Wie in der Geschichte vom Samen ist es auch in der Gartenarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu sehen. Auch wenn der Satz: „Ich glaube, ich werde Gärtner“, bereits gefallen ist, verfolgt das Trafixx-Team mit dem Hochbeet-Projekt nicht das Ziel eine neue Generation Gärtner*innen heranzuzüchten, sondert sät die Samen für ein besseres Verständnis für unsere Natur und die Wertschätzung von Lebensmitteln.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-2-1024x576.jpg" title="Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-2" alt="" /></div>
<p>Die Besucher*innen des Kinder- und Jugendzentrums genießen wie viele Stadtkinder häufig nicht den Luxus eines eigenen Gartens. Mit dem Hochbeetangebot ermöglicht das Trafixx auch den in der Stadt aufwachsenden Kindern und Jugendlichen Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Der Großteil der Besucher*innen kommen regelmäßig, manche gar täglich. Die Einbeziehung der Gartenarbeit in ihren Alltag verbindet sie nicht nur mit der Natur, sondern vermittelt ihnen auch wertvolle Lebenskompetenzen. Manchmal äußert sich das im abschätzigen Kommentar: „Die Erde stinkt!“, aber meistens in unendlich vielen Beobachtungen und Erkenntnissen, die ihnen diese völlig neue Welt offenbart:</p>
<p>So bemerkt beispielsweise ein Jugendlicher: „Da sind Pilze am Boden. Dürfen die so?“ Diese vielleicht etwas amüsant daherkommende Bemerkung, zeigt die Neugier und das Interesse am Hochbeet und ermöglicht ein Gespräch über Bodengesundheit. Am Ende des Tages resümiert derselbe Junge, dass der Boden zu viel Wasser bekommen hat, was gut für die Pilze, aber weniger gut für manche Pflanzen im Beet ist. So weckt im Grunde jeder Arbeitsschritt Interesse an den Lebenszyklen von Pflanzen &#8211; vom Bau des Hochbeets über das Befüllen, dem Säen der Samen, dem Pflegen der Pflanzen bis hin zur Ernte und der Zubereitung der Lebensmittel.</p>
<h2>Hochbeet-Bau: Schritt für Schritt zum eigenen Gemüse</h2>
<p>Doch nochmal ganz an den Anfang: Als nach der Winterschließung Bausatz und Füllung für das Hochbeet angeliefert wurden, staunten wir nicht schlecht. Denn für unsere zwei 1,9 x 1,3 Meter großen Hochbeete wurden 50 Liter Holzschnitzel, 40 Liter Kompost und 40 Liter Erde vor unserer Eingangstür abgestellt. Diese galt es bis zum Aufbau im Schuppen hintern Bolzplatz zu überwintern. Denn bei Frost konnten wir wohl kaum mit einem Gartenprojekt beginnen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-26-169x300.jpg" title="Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-26" alt="" /></div>
<p>Glücklicherweise zeigten sich einige unserer Jugendlichen als hilfsbereit und betrachteten das Tragen der etwa 15 Kilo schweren Säcke als ihr Workout und trugen Sack für Sack zuerst in den Schuppen und nach der Frostperiode wieder in den Garten. Hier kam auch der Wettkampfgeist zum Tragen und sie mussten gegenüber den Gleichaltrigen unter Beweis stellen, wie stark sie sind. Ohne jegliche Zerrung oder Verhebung konnten wir schließlich im Frühling mit dem Bau und Befüllen der Hochbeete beginnen. Mädchen und Jungen nahmen den Akkuschrauber in die Hand und ließen tatkräftig Brett für Brett die Hochbeete entstehen. Wir konnten auch die Kids empowern, die davor meinten, sie könnten das nicht. Beim Befüllen der Beete mussten wir die Jugendlichen sogar bremsen, um ihnen zu erklären dass es nicht egal sei welchen Sack sie in das Hochbeet kippen.</p>
<p>Nun ging es ans Pflanzen. Unser erster Versuch, direkt im Beet Gemüsesamen zu säen, scheiterte kläglich an den Eisheiligen. Die Älteren von uns und alle Gartenexperten wissen sicher was sich dahinter verbirgt: Laut Bauernregeln sind im Mai noch ein paar frostige Nächte zu erwarten, die frühzeitige Saat manches Jahr erfrieren lässt. Eisheilige werden sie deshalb genannt, weil die Namenstage mehrerer katholischer Heiliger Anfang bis Mitte Mai liegen. Also in dem Zeitraum, wenn es nachts nochmal zu Frost kommen kann.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-11-1024x576.jpg" title="Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-11" alt="" /></div>
<p>Auch aus Scheitern lernt man. So setzen wir beim zweiten Versuch auf das Vorzüchten von Samen in einem Setzkasten, den wir auf der Fensterseite der Werkstatt aufstellten. Ein paar Kinder achteten darauf, dass die heranwachsenden Pflänzchen genug Wasser und Sonne bekamen, sodass sie schließlich kräftig genug raus ins Beet gesetzt werden konnten.</p>
<h2>Pädagogischer Lerneffekt: Gartenarbeit macht dreckig und glücklich</h2>
<p>Nachdem beim Einpflanzen zunächst die Äußerung &#8222;Das ist ja dreckig&#8220; mit Hilfe von Gartengeräten und Gartenhandschuhen überwunden werden konnte, entwickelte sich die Auseinandersetzung mit dem Element Erde und ihren tierischen Bewohnern. So manches &#8222;Iiiih&#8220; im Bezug auf Würmer wurde zum &#8222;Guck mal ein Regenwurm, den setze ich ins Hochbeet, da kann er den Boden auflockern.&#8220; Als die Bepflanzung längst abgeschlossen war, wühlte ein Kind mit bloßen Händen in der Erde. Auf die Frage &#8222;Warum?&#8220; erklärte es, dass es sich &#8222;soooo gut&#8220; anfühle. Erneut ein Erfahrungshorizont, der sich erweitert hatte.</p>
<p>Nun ging es ans Pflegen. Ein Jugendlicher fühlte sich besonders in den Sommermonaten verantwortlich für die Pflanzen im Hochbeet. Die Verantwortung erstreckte sich so weit, dass er das Team erinnerte die Pflanzen zu gießen, wenn er in den Urlaub fuhr. Regelmäßig, wenn die Gießkanne mit Wasser gefüllt wurde, standen weitere Kinder und Jugendliche am Hochbeet parat um zu fragen &#8222;Darf ich auch mal?&#8220; Das Aushandeln, wer welchen Abschnitt gießen durfte, fiel glücklicherweise immer friedlich aus.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-42-225x300.jpg" title="Feierwerk_Trafixx_Hochbeet_copyright_PBraun-42" alt="" /></div>
<p>Im Spätsommer bis Herbst war es dann soweit. Die bereits sehnsüchtig erwartete Ernte fiel an. Der Lieblingspart der Kinder und Jugendlichen sowie des Trafixx-Teams. Statt Unmengen an Snacks und Süßigkeiten standen nun verschiedene Gemüsesorten auf dem Snackplan: Tomaten und Gurken waren sehr beliebt. Durch das sorgfältige Gießen und Pflegen hatten wir davon reichlich. Auch Mais war gewachsen, der in einer Kochaktion alle beteiligten Jugendlichen satt machte und mundete. Unsere Arbeit hatte sich gelohnt, die Saat war aufgegangen. Die im Beet und in den Köpfen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/von-der-saat-zu-den-fruechten-hochbeet-projekt-im-feierwerk-trafixx/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erlebnisse fürs Ego: Draußen soziale Kompetenzen stärken</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/erlebnisse-fuers-ego-draussen-soziale-kompetenzen-staerken/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/erlebnisse-fuers-ego-draussen-soziale-kompetenzen-staerken/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Erwin Zißelsberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnispädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15294</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Erlebnispädagogik: Sundowner-Wanderung" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-2048x1311.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-768x492.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Nervös betritt ein junger Mann eine Slackline, die er vorher mit seinen Mitstreitern mit Hilfe eines Schlauchbootes über einen Fluss gespannt hat. Obwohl er mit einem Hüftgurt an einer zweiten Leine gesichert ist und eine Schwimmweste trägt, ist es eine wackelige Angelegenheit. Die Slackline schwankt, aber er wird mit jedem Schritt sicherer. In der Mitte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="96" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Erlebnispädagogik: Sundowner-Wanderung" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1024x655.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1536x983.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-2048x1311.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-175x112.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-450x288.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-1170x749.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-06-23_suedpolstation_sundowner_c_erwin_zisselsberger-768x492.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Nervös betritt ein junger Mann eine Slackline, die er vorher mit seinen Mitstreitern mit Hilfe eines Schlauchbootes über einen Fluss gespannt hat. Obwohl er mit einem Hüftgurt an einer zweiten Leine gesichert ist und eine Schwimmweste trägt, ist es eine wackelige Angelegenheit. Die Slackline schwankt, aber er wird mit jedem Schritt sicherer. In der Mitte ist er selbstbewusst genug, lässt sich in seinen Gurt fallen und baumelt über der Strömung. Die anderen Teammitglieder johlen und freuen sich, dass auch er sich getraut hat, den Fluss auf der dünnen Slackline zu überqueren. Am Ende dieses Erlebnisses sitzen alle beieinander und sprechen über die Schwierigkeiten der Aufgabe, über ihre eigenen Gefühle und was diese Übung in ihrem Leben für einen Sinn macht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15299 alignleft" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-225x300.jpg" alt="Erlebnispädagogik: Klettersteig" width="282" height="376" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Klettersteig-c-Erwin-Zisselsberger-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 282px) 100vw, 282px" /></p>
<p>Diese Aktion fand vor ein paar Jahren im Rahmen einer Gruppenübung am &#8222;<a href="https://www.boys-day.de/" target="_blank" rel="noopener">Boy&#8217;s Day</a>&#8220; statt. Und es wird klar, welche Ziele verfolgt werden und warum sie mit Erlebnispädagogik erreicht werden können: Soziale Kompetenzen wie Selbstbewusstsein und Vertrauen zu stärken. Auch die Begehung eines Klettersteiges, eine Mountainbike- oder eine Schneeschuhtour bieten diese pädagogischen Potenziale und haben Auswirkungen auf die Lebensrealität der Teilnehmer*innen.</p>
<h2>Vertrauen fördern: Individuelle Stärkung durch Erlebnisse</h2>
<p>Um dies zu verstehen betrachten wir eine der vielen Definitionen der Erlebnispädagogik: <em>„</em><em>Man spricht dann von der Methode Erlebnispädagogik, wenn die Elemente Natur, Erlebnis und Gemeinschaft im Rahmen von Natursportarten pädagogisch zielgerichtet miteinander verbunden werden. Alles Erlebte wird durch Reflexion in die jeweilige subjektive Lebenswelt des Teilnehmers transferiert.“ </em> (vgl. Heckmair/ Michl 2012, S. 115)</p>
<p>Es gibt vier verschiedene Ansätze in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erlebnisp%C3%A4dagogik" target="_blank" rel="noopener">Erlebnispädagogik</a>: Den historischen, den klassischen, den metaphorischen und den archetypischen. Beim <strong>historischen</strong> <strong>Ansatz</strong> ist das Betreten und Betrachten der Natur bereits Grund für eine Verhaltensänderung. Dass dies nicht genug ist, aber durchaus eine Rolle spielt, ist auch Inhalt des <strong>klassischen</strong> <strong>Ansatzes</strong>. Hier wird den Teilnehmer*innen aber schon vor einer Aktion erklärt, was das Ziel ist. Geht man etwa klettern, so ist das Bilden von Vertrauen innerhalb der Gruppe, in der sich der Sichernde und der Gesicherte befinden, eines der Leitziele.</p>
<p>Der <strong>metaphorische Ansatz</strong> dagegen arbeitet mit Bildern, die pädagogisch genutzt werden. So kann eine Passüberschreitung auch einen Übergang in eine neue Lebensphase bedeuten, der mit Schlauchbooten befahrene Fluss der „Lebensfluss“ sein oder der Gipfel des Berges der Höhepunkt einer Ausbildung oder das Synonym für einen Schulabschluss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15297 alignright" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-225x300.jpg" alt="Erlebnispädagogik: Schlucht" width="313" height="418" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-768x1024.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-175x233.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-450x600.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-1170x1560.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/2023-07-22_suedpolstation_bachbettbegehung_Bild2_credits_erwin_zisselsberger-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></p>
<p>Der <strong>archetypische Ansatz</strong> wiederum beruht auf den Thesen von C.G. Jung, einem Psychoanalytiker und Schüler Freuds, der anhand der Auswertung von Sagen und Märchen, von einem kollektiven Unbewussten spricht, also von vererbten urtümlichen Bildern, wie zum Beispiel dem geheimen Platz, dem Medizinmann, Gott oder dem Bösen. Ein Solo, das der Teilnehmer an einem Ort im Gebirge eine Nacht lang verbringen muss, ist eine Methode aus diesem Ansatz.</p>
<h2>Gruppenarbeit: Vielfältige Ziele erreichen</h2>
<p>Arbeitet man mit einer Gruppe, so ist der erste Schritt nach der Analyse der Problemlage, die Auswahl des Ansatzes und des Spielfelds. Neben bereits erwähnten Handlungsfeldern gibt es u.a.  Wanderungen, Höhlenbegehungen, Klettern, das Befahren von Zahm-Wasser mit Schlauchbooten oder Kajaks, das Biwakieren oder kooperative Abenteuerspiele.</p>
<p>Neben persönlichen Zielen wie dem Erwerben sozialer Handlungskompetenzen, dem Verbessern der Reflexionsfähigkeit, der Stärkung des Selbstbewusstseins oder der Verbesserung der Empathie, gibt es auch <strong>Gruppenziele</strong> wie der Verbesserung der Kooperation oder der Stärkung der Kommunikationskompetenzen. Ziele sind aber auch die Verbesserung motorischer Fähigkeiten, das Erlernen einer Outdoor-Sportart und das Erleben der Natur.</p>
<p>Nach der Durchführung der Maßnahme wird dann mittels verschiedener Reflexionsmethoden versucht, das in der Natur Erlebte in die Lebenswirklichkeit der Teilnehmenden zu transferieren. Gelingt dies, war das erlebnispädagogische Angebot ein Erfolg.</p>
<h2>Das Wichtigste: Draußen Spaß haben</h2>
<p>Neben all der Pädagogik mit seinen Zielen, soll den Teilnehmer*innen aber auch der simple Spaß an der Bewegung im Freien und der vernünftige und nachhaltige Umgang mit  der Natur näher gebracht werden. Sie sollen sich erfahren und wieder Kind sein dürfen, mit allen Sinnen Erfahrungen machen und Dinge erleben, wie man sie in einer urbanen konsumorientierten Welt nur noch selten vorfindet.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2025/02/Schneeschuhwanderung-c-Erwin-Zisselsberger-1-1024x768.jpg" title="Schneeschuhwanderung c Erwin Zißelsberger" alt="" /></div>
<p>Wie auch bei unserem Erlebnis beim &#8222;Boys Day&#8220;. Bei einem Biwak auf dem Hörnle hoch über dem Isartal in einer sternenklaren Nacht, hatte sich die Gruppe noch viel zu erzählen. Es wurde geratscht und gelacht. Doch als sich ein blutroter Mond im Osten über die entfernten Berggipfel erhob, kehrte Stille ein. So etwas hatten die Kinder noch nicht erlebt und dies würden sie so schnell auch nicht wieder vergessen!</p>
<h2>Erlebnispädagogik im Feierwerk: Abwechslungsreiche Action</h2>
<p>Auch in den Feierwerk-Einrichtungen gibt es ein Angebot an Erlebnispädagogik. Etwa (Schneeschuh-)Wanderungen, Mountainbike-Touren, Kajak-Fahrten, Ferien-Freizeiten usw. Einfach immer mal <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">die Programme unserer Einrichtungen checken</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/erlebnisse-fuers-ego-draussen-soziale-kompetenzen-staerken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feierwerk Fachstelle Pop: Wichtiger Support für Münchens Popmusikszenen</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/support-fuer-muenchens-popmusik/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/support-fuer-muenchens-popmusik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 12:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Interessenvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Musiker*innen]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15081</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick. „Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der Popkultur in München, die Anfang [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick.</p>
<p>„Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der <strong>Popkultur in München</strong>, die Anfang Juli 2008 im SZ-Zelt auf dem Sommer-Tollwood stattfand. Eingeladen waren der seit 2007 amtierende Kulturreferent Hans-Georg Küppers sowie „Trikont“-Chef Joachim Bergmann, Thomas Lindner (Sänger der Band „Schandmaul“), Bernd Schweinar (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen), David Süß vom „Harry Klein“ und die Frontfrau der Band „candelilla“ Mira Mann.</p>
<h2><strong>&#8222;Die Bands brauchen eine szenenahe Anlaufstelle&#8220;</strong></h2>
<p>Unter reger Beteiligung der im Publikum zahlreich vertretenen Szene wurden eine ganze Reihe von Knackpunkten artikuliert. Die Themen reichten vom Dauerbrenner mangelnder Infrastruktur an Proberäumen und Auftrittsmöglichkeiten über fehlende administrative Hilfestellung und Investitionen in Popkultur und Kreativwirtschaft bis hin zur Kritik an der Orientierung an Großprojekten und &#8211; damit verbunden &#8211; der „traditionellen Geringschätzung schwer konsumierbarer Minderheitengenres im öffentlichen Diskurs“. Die Veranstaltung transportierte die <strong>Probleme und Anliegen der Münchner Popkulturszenen</strong> erstmals umfassend und prominent in die Öffentlichkeit und markierte gewissermaßen den Kick Off für die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a>.</p>
<figure id="attachment_15087" aria-describedby="caption-attachment-15087" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15087 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg" alt="Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15087" class="wp-caption-text">Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop</figcaption></figure>
<p>„Die Bands brauchen mehr Proberäume und eine szenenahe Anlaufstelle, die in praktischen Fragen hilft“, zitierte die SZ ein Statement des Kulturreferenten bei der Veranstaltung. Ein halbes Jahr später, am 22.01.2009, beschloss der Kulturausschuss unter dem Titel „Freie Kunst- und Kulturszene in München stärken“, dass die „Aktivitäten des Feierwerk“ vom Kulturreferat mit jährlich 40.000 Euro unterstützt werden. Damit konnte die Fachstelle Pop als <strong>Anlaufstelle zur Förderung, Vernetzung und Interessenvertretung der popkulturellen Szenen in München</strong> ihre Arbeit aufnehmen.</p>
<h2><strong>Dialog mit allen Beteiligten: Infopool, Service und Support</strong></h2>
<p>Von Anfang an stand der intensive Dialog mit den Akteur*innen des Popgeschehens in der Stadt im Mittelpunkt. In Beratungsgesprächen mit Musiker*innen, bei Kontakten zu Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Besuchen bei gewerblichen und gemeinnützigen Anbieter*innen von Proberäumen, Plattenläden, Music Shops, Studios, Musikschulen und Ausbildungseinrichtungen, im Austausch mit Labelbetreiber*innen und Start-Up-Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und in der Kommunikation mit der Münchner Kreativszene wurden kontinuierlich Fakten zusammengetragen. Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelte Informationen über neue Ideen, gelungene Experimente, aber auch Sorgen und Nöte, ermittelte Bedarfe und spiegelte diese an Verwaltung und Politik, gab Empfehlungen und Anregungen.</p>
<p>Daraus entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop einen <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/info-pool" target="_blank" rel="noopener"><strong>Infopool</strong></a> und ein <strong>breites Service- und Unterstützungsangebot</strong> wie Sprechstunden und Beratungen, das zur Professionalisierung beiträgt. Ein <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/beratung-expertinnen-netzwerk" target="_blank" rel="noopener">Expert*innen-Netzwerk</a> (in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft) deckt eine umfangreiche Palette an Themen ab.</p>
<h2><strong>Für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene: Workshops und Förderprogramme </strong></h2>
<p>Die Beratungsangebote und Einzelcoachings wurden durch Workshops in Kooperation mit dem VPBy (Verband für Popkultur in Bayern) ergänzt. Niederschwellige Einstiegshilfen für junge Bands bieten Basisworkshops zu Themen wie Soundcheck, Bühnenpräsentation, Marketing, Booking, Einführung ins Musikbusiness. Fortgeschrittene finden Antworten auf speziellere Fragen, z.B. zur Optimierung des Bühnensounds, zum Online-Marketing, zu medienrechtlichen Problemen oder zur Planung einer Albumveröffentlichung.</p>
<figure id="attachment_15089" aria-describedby="caption-attachment-15089" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15089 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg" alt="Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15089" class="wp-caption-text">Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis</figcaption></figure>
<p>Die Workshop-Angebote sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung des „Sprungbrett“-Bandwettbewerbs. Ziel ist es, dessen Fördergedanken auszubauen und den Wettbewerbscharakter zu reduzieren. Seit 2021 ist das „<strong>Bandcamp</strong>“ das Herzstück des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sprungbrett-Förderprogramms</strong></a>. Das intensive Wochenende im Sommer bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis, inspirierenden Workshops, Q&amp;A-Sessions und praxisnahen Coachings. Expert*innen teilen Insights und Know-how über das Musikbusiness, vermitteln Basics und geben konkrete Tipps. Genauso wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl, das hier entsteht, die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung sowohl zwischen den Bands als auch mit den Workshop-Dozent*innen.</p>
<p>In zwei Liveshows im September zeigen dann acht Münchner Acts, was die Newcomer*innen-Szene musikalisch zu bieten hat. Durch Publikums- und Juryvoting ermittelt, erhalten vier der acht Acts – dank der Förderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München – eine einmalige finanzielle Unterstützung zur künstlerischen Weiterentwicklung (in Höhe von 1.500 Euro) und spielen gemeinsam die große Abschluss-Show im Dezember.</p>
<h2><strong>Munich Music Booster: Förderung für die Münchner Musikszene</strong></h2>
<p>Eine weitere Unterstützung <span style="letter-spacing: -0.008em;">können Acts in Form des </span><strong><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://blog.feierwerk.de/munich-music-booster-foerderung-der-muenchner-popmusikszene/" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Boosters</a></strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> erhalten: Um ein Projekt zu verwirklichen oder zu perfektionieren reichen manchmal kleine Beträge aus. Das ist die Idee eines neuen Förderkonzepts, das seit Herbst 2023 vom Kulturreferat finanziert wird. Ein Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro hilft Newcomer*innen, neuen Veranstalter*innen, Kollektiven, Bands, künstlerischen DJs, Producer*innen etc. dabei, Ideen und Projekte schnell auf den Weg zu bringen &#8211; ohne großen Aufwand und ohne großes Budget. Gefördert wurden bisher zum Beispiel Songproduktionen, Releases von der Single bis zum Album, Musikvideodrehs, Design und Promotion, Mini-Touren, Equipment für den Studioausbau oder spannende Veranstaltungsformate. Einen Blick auf die geförderten Projekte kann man </span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen" target="_blank" rel="noopener">hier</a><span style="letter-spacing: -0.008em;"> werfen.</span></p>
<p>Sowohl im Beratungsalltag als auch beim 1. Münchner Popmusik-Hearing 2018 wurde von Seiten der Szene immer wieder der Wunsch nach einer kleinteiligen, schnellen und unkomplizierten Förderung formuliert, den die Feierwerk Fachstelle Pop auch in Richtung Politik und Verwaltung kommunizierte. Im Umfeld von <a href="https://blog.feierwerk.de/listen-to-munich-10-schritte-zu-einer-popkonferenz/" target="_blank" rel="noopener">„LISTEN TO MUNICH“ 2022</a> stellten die Stadtratsfraktionen der Grünen und der SPD schließlich einen gemeinsamen Antrag. In Abstimmung und mit Unterstützung des Kulturreferats entwickelte und realisierte die Feierwerk Fachstelle Pop dann das oben beschriebene Konzept des „Munich Music Booster“.</p>
<h2><strong>Sound Of Munich Now: Münchens Musikvielfalt an einem Abend</strong></h2>
<p>Große Konzerte, große Medienpräsenz und die perfekte Gelegenheit, großartige Musik zu entdecken: Beim weithin bekannten <a href="https://blog.feierwerk.de/sound-of-munich-now-muenchens-musikszene-im-viertelstundentakt/" target="_blank" rel="noopener">SOUND OF MUNICH NOW</a>, das 2009 in Kooperation mit der <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Sound_of_Munich_Now" target="_blank" rel="noopener">Süddeutschen Zeitung</a> ins Leben gerufen wurde, präsentieren sich jedes Jahr 20 Acts, die den aktuellen Sound, die verschiedenen Musikrichtungen, die Diversität und die musikalische Kreativität Münchens am besten widerspiegeln. Mit dem kuratierten Festival bieten die Süddeutsche Zeitung und das Feierwerk eine Plattform für den Austausch der Münchner Szene. Auf zwei Bühnen im selben Raum erleben die Besucher*innen in fünf Stunden nonstop und im Viertelstundentakt 20 Acts aus Münchens vielfältigen Musikszenen. Wo sonst bekommt man so viele Bands an einem Abend zu sehen?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck-14-1024x683.jpg" title="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" alt="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" /></div>
<p>Coronabedingt entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop in den Jahren 2020 bis 2022 in Zusammenarbeit mit der Video-Crew von Ideal Entertainment ein digitales Konzept, das den Acts eine nachhaltige Präsentation und große Reichweite für ihre Musik ermöglicht. Auch nach der Rückkehr des Festivals in die Konzerthalle bleibt das Format fester Bestandteil des Festivals. Alle seit 2020 produzierten Videos sind auf dem <a href="https://www.youtube.com/@SoundOfMunichNow/" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Kanal von Sound Of Munich Now</a> zu sehen.</p>
<h2><strong>Sprachrohr sein: Münchner Pop-Musiker*innen eine Stimme geben</strong></h2>
<p>Weniger im Rampenlicht, aber zentraler Bestandteil der Arbeit der Feierwerk Fachstelle Pop sind der direkte Kontakt und Dialog mit den Akteur*innen der Münchner Musikszenen und die Vernetzung aller, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Gemeinsam mit dem <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat</a>, dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener">Jugendkulturwerk</a> und dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</a> arbeitet die Feierwerk Fachstelle Pop an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verstetigung der Popförderung in der Stadt. Ziel ist es, ein kohärentes, aufeinander abgestimmtes Konzept der Popularmusikförderung in der Stadt zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den Musikszenen kontinuierlich auszubauen.</p>
<p>Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelt Anliegen und Ideen verschiedenster Akteur*innen der lokalen Popmusikszenen, fasst diese zusammen, identifiziert Bedarfe und Problemfelder, gibt Empfehlungen und Anregungen und tritt als Mittlerin zwischen Szenen, Politik und Stadtverwaltung auf. Im Jahr 2014 gelang es beispielsweise, das <strong>Dauerthema Proberaummisere</strong> wieder auf die administrativ/politische Tagesordnung zu setzen. Oberbürgermeister Dieter Reiter nahm das Thema in sein 100-Tage-Programm zum Amtsantritt auf. Im Juli 2015 wurde eine „Beschlussvorlage Musikproberäume“ vom Kulturausschuss einstimmig angenommen und vom Münchner Stadtrat verabschiedet.</p>
<h2><strong>Zuhören und Vernetzen: Erstes Münchner Popmusik-Hearing und Netzwerktreffen</strong></h2>
<p>Beim <a href="https://blog.feierwerk.de/das-erste-muenchner-popmusik-hearing-was-hats-gebracht/" target="_blank" rel="noopener">1. Münchner Popmusik-Hearing</a> wurden Ende Dezember 2018 die konkreten Bedürfnisse und Visionen verschiedenster Akteur*innen der hiesigen Popmusikszene sichtbar gemacht und gesammelt. Von großen und visionären Projektideen bis hin zu sehr konkreten und kleinteiligen Vorschlägen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pop-Produktion in München reichte der Input der Szene. Über 100 Teilnehmer*innen &#8211; Musiker*innen, Leute von Labeln/Verlagen, Booker*innen, Agent*innen, Manager*innen, Promoter*innen, Proberaumanbieter*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen &#8211; kamen zu der vom Kulturreferat in Kooperation mit der Feierwerk Fachstelle Pop und dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung. „<em>Innerhalb der nächsten Wochen werden die Anliegen sortiert und gewichtet, damit passende Fördermaßnahmen erarbeitet werden können, darunter auch kleinere, niederschwellige Angebote. Ideen, deren Umsetzung unkompliziert ist, sollen rasch aufgegriffen werden</em>“, kündigte das Kulturreferat in einer Pressemitteilung an. Als Ergebnis des Pophearings wurden 2019 wichtige Förderprogramme und Maßnahmen speziell für Popmusikschaffende eingeführt: Die Pop-Produktionsstipendien, die Pop-Programmförderung und die Mietzuschüsse für Musikproberäume. Im Jahr 2020 wurde im Kulturreferat eine Stelle nur für Popmusik besetzt, die diese Förderprogramme umsetzt.</p>
<figure id="attachment_15088" aria-describedby="caption-attachment-15088" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15088 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg" alt="Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15088" class="wp-caption-text">Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München</figcaption></figure>
<p>Weiterhin richtet sich das weitgehend informelle Jour-fixe-Format „<a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/detail/2024-09-09-ausgabe-31-welchen-support-braucht-musik-muenchen" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>“ seit Ende 2016 an alle, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Alle zwei Monate treffen sich Musiker*innen, Künstler*innen, Booker*innen, Manager*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen, Clubbetreiber*innen, Labelleute, Musikverlagsleute, Medienleute, Grafiker*innen usw. genreunabhängig in wechselnden Locations quer durch die Stadt. Ein kurzer inhaltlich-informativer Input zu wechselnden, stets aktuellen Themen &#8211; moderiert von der Feierwerk Fachstelle Pop &#8211; eröffnet jeweils den Abend. Der vielleicht wichtigste Tagesordnungspunkt ist das freie, themenunabhängige Netzwerken. Darüber hinaus gibt es Raum, die eine oder andere Idee gemeinsam auszuhecken, weiterzuspinnen und eine Eigendynamik entstehen zu lassen.</p>
<h2><strong>Ein Ohr für die Szene: Listen To Munich &#8211; die Popkonferenz für München</strong></h2>
<p>Impulse und Vorträge, Talks und Diskussionen, Think Tanks, Lightning Talks, Best Practices, Workshops, Netzwerktreffen, eine Public Demo Listening Session, ein Nachtspaziergang durch Münchner Clubs und spannende Live-Acts: Die erfolgreiche Premiere des neuen Konferenzformats ging im Jahr 2022 mit über 600 Teilnehmenden über die Bühne. Am 15. und 16. November 2024 bietet <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a> wieder allen Akteur*innen der Szene &#8211; vom Branchenprofi bis zum Musikneuling &#8211; Plattformen zum Speeddating, Connecten und Netzwerken sowie jede Menge Input zu Themen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und weiterbringen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt der Popkonferenz für München dreht sich 2024 um die <strong>kommunale Popförderung, die Kulturpolitik des Freistaats, Förderlogiken und -strukturen in Bund, Land und Kommune und der Forderung nach vollwertiger Anerkennung als Kultur</strong>. Weitere Panels beschäftigen sich mit dem <strong>Konzertstandort München, der Nachtökonomie, dem Standortfaktor Pop und dem Dauerthema Raumknappheit für Kultur</strong>. Mit Spannung erwartet wird die Präsentation der „Creative Tide-Studie zu den Münchner Musikspielstätten“.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz-10-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz (10)" alt="" /></div>
<p>Wo gibt es konkret Geld, Hilfe und Know-how für neue Ideen? Zwei Q&amp;As zu Förderprogrammen mit dem Fokus Musiker*innen bzw. Veranstalter*innen geben hilfreiche Tipps. Praktisches Know-how und Insights vermitteln der Crashkurs Musikbusiness, Q&amp;A mit Macher*innen der Münchner Musikbranche, Impulse und Workshops zu den Themen Veranstaltungsanmeldung, How to TikTok, Musiklabels oder Überleben im Popkapitalismus sowie ein Vortrag zu Hintergründen des Konzertbusiness und der Entwicklung von Möglichkeitsräumen. Immer wieder aktuelle Themen sind popkulturelle Brandmauern, ökologische Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen, Machtmissbrauch im Musikbusiness, Awareness, Diversity und Inklusion.</p>
<h2><strong>Direkte Gespräche auf Augenhöhe: Speeddatings mit Politik und Verwaltung </strong></h2>
<p>Wegen des persönlichen 1:1-Charakters stießen die Speeddating-Runden mit Stadtverwaltung und Politiker*innen schon bei Listen To Munich 2022 auf großen Anklang. Die Konferenz ist ein Anlass, die Akteur*innen der Szenen mit den für ihre Anliegen Zuständigen zusammenzubringen und die Kontakte zu stärken, um den Austausch zu verbessern. Zu Zweiergesprächen und zum Netzwerken treffen sich bei der Popkonferenz 2024 die Münchner Musikszenen mit Mitarbeiter*innen aus der Münchner Stadtverwaltung, dem Bezirk Oberbayern, Bezirksausschuss 18 Untergiesing-Harlaching, der <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Moderation der Nacht</a> (MoNa), dem JugendKulturWerk München, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, <a href="https://www.kjr-m.de/" target="_blank" rel="noopener">Kreisjugendring München-Stadt</a>, Veranstaltungs- und Versammlungsbüro Kreisverwaltungsreferat München, Kulturreferat München, Referat für Klima- und Umweltschutz sowie Referat für Stadtplanung und Bauordnung und mit Politiker*innen der Fraktionen CSU/Freie Wähler, Die Grünen/Rosa Liste, SPD/Volt und  Die Linke/Die PARTEI.</p>
<h2><strong>Kulturförderung: 500 Millionen Euro für 500 kleine Clubs und Proberäume?</strong></h2>
<p>„Warum klingt die Forderung nach 500 Millionen Euro für einen Club-Neubau extrem – für ein neues Klassik-Konzerthaus, finanziert durch Steuergelder, gilt das aber als die Low-Budget-Variante? Wie wäre es mit 500 kleinen Clubs und Proberäumen für den Nachwuchs – auch im Sinne von <strong>gesellschaftlicher Teilhabe</strong>? Und wenn ja, wer sollte das dann bezahlen – und warum?“</p>
<p>Das ist eine gute Einstiegsfrage in den Talk und die Diskussionen über Kulturpolitik bei <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a>. Man könnte auch fragen, warum Musikclubs baulich immer noch nicht als Kulturorte gelten, sondern weiter als &#8222;Vergnügungsstätten&#8220; (laut Wikipedia also auf einer Ebene mit &#8222;Bordellen, Swingerclubs, Sexshops mit Videokabinen, Spielhallen und Wettbüros&#8220;)?</p>
<p>Steht hinter vielen Strukturen nach wie vor also ein Kulturbegriff, der der Popkultur ihren vollen Wert abspricht oder doch zu mindestens anzweifelt? Demgegenüber hat sich in der kommunalen Popförderung in den letzten Jahren durchaus viel getan, viel verändert und viel bewegt. „Rap ist genauso wertvolle Kultur wie Klassik, moderne elektronische Clubmusik genauso relevant wie Instrumentalmusik vergangener Jahrhunderte“, betont <strong>Dominik Krause, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München</strong>, in seinem Grußwort zu Listen To Munich, dessen Schirmherr er auch ist, und fragt: „Aber was heißt das nun konkret für Münchens Popkultur und deren Strukturen, für Musiker*innen und ihr Publikum &#8211; aber auch für Politik und Verwaltung, für die städtischen Haushalte und große Kulturbauprojekte?“ Listen To Munich möchte gemeinsam mit allen Speaker*innen und der Musikszene den Diskurs dazu vertiefen und neue Visionen, Ideen und Konzepte für die Zukunft der Popmusik in München, Bayern und darüber hinaus entwickeln.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/support-fuer-muenchens-popmusik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workshop Musikproduktion: Songs schreiben mit Spaß und Gefühl</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/workshop-musikproduktion-songs-schreiben-mit-spass-und-gefuehl/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/workshop-musikproduktion-songs-schreiben-mit-spass-und-gefuehl/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas Rehm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 08:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendredaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Feierwerk Funkstation]]></category>
		<category><![CDATA[Funkstation]]></category>
		<category><![CDATA[Musikproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schwabing-Freimann]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriting]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=15036</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />&#8222;Ich wurde geboren an einem Fluss und seitdem treibe ich dahin, durch dieses Leben das mich lieben will, egal was ich auch bin. Und also existiere ich und atme und finde: Das war gar kein schlechter Anfang.&#8220; (Das Leichteste der Welt/ Gyspert zu Knyphausen) So in etwa muss sich mein erster Song gefühlt haben, als ich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-2048x1365.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-175x117.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-450x300.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-1170x780.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm_Titelbild-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>&#8222;Ich wurde geboren an einem Fluss und seitdem treibe ich dahin, durch dieses Leben das mich lieben will, egal was ich auch bin. Und also existiere ich und atme und finde: Das war gar kein schlechter Anfang.&#8220; (Das Leichteste der Welt/ Gyspert zu Knyphausen)</p>
<p>So in etwa muss sich mein erster Song gefühlt haben, als ich ihn mit zarten 16 Jahren zum Leben erweckte. Da erklang es also, mein real konkretisiertes Emotionskonstrukt. &#8222;Emotional man with guitar&#8220; benennt eine Freundin aus England immer die Singer/Songwriter. Und ja, ich verstehe, was sie meint. Und ja, einmal die Ironie verstanden, wars das dann mit Anfang 30 auch mit der Bühnenlaufbahn. Zeit also, sich anders mit Musik zu beschäftigen und jungen Menschen den Umgang mit Musik näherzubringen. Und ihnen zu ermöglichen, eigene Musik zu machen.</p>
<h2>Ausprobieren: Musik machen in der Punk Jazz Box</h2>
<p>Angefangen hat alles im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Funkstation</a> Musikstudio (ca. 2017). Schon damals fand ich die Vorstellung cool, so niedrigschwellig wie es nur eben geht, also eher ne Treppenstufe runter als rauf, Kids die Möglichkeit zu bieten, ein Bandinstrument auszuprobieren: Drums, Gitarre oder Klavier, einfach mal drauf los. Ein Ton wird schon rauskommen und falls es Spaß macht, kann ja immer noch der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/weitere-angebote/musikunterricht" target="_blank" rel="noopener">Musikunterricht</a> gebucht werden. Ja, das hat fast schon Punk in sich. Klingt auch meistens so&#8230;</p>
<p>So wurde unser Musikstudio geboren, mit Gesangskabine und jeglichem Setup zum Jammen. Jazz Box sagt man anscheinend im Proberaum-Jargon. Na gut okay, Punk Jazz Box dann eben bei uns.</p>
<p>Das Musikstudio wurde dann auch immer fleißig für unterschiedliche Workshops oder <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv/radio-podcast-werkstatt-fuer-jugendliche-ab-12-jahren" target="_blank" rel="noopener">Podcast</a>-Produktionen genutzt, nie aber, um jungen Nachwuchsmusiker*innen die Chance zu geben, sich als Band zu finden, einen ersten Song zu konzipieren und diesen aufzunehmen.</p>
<h2>Songwriting-Workshop: Vom Text zum Klang</h2>
<p>Das änderte sich, als zwei junge Musikerinnen in den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv/funky-treff-fuer-jugendliche-von-12-18-jahren" target="_blank" rel="noopener">Funky Treff</a> kamen, um unser Musikstudio auszuprobieren. Nach mehreren Besuchen und kurzen Jam Sessions (hey ich bin eigentlich echt gut am Bass…find ich) war das grundlegende Interesse für einen Songwriting- und Musikproduktion-Workshop gelegt und er wurde nach langer Planung umgesetzt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Workshop-Songwriting-c-Jonas-Rehm-4-1024x683.jpg" title="Workshop Songwriting c Jonas Rehm (4)" alt="" /></div>
<p>Aus den zwei Bandmitgliedern wurden vier. Und mit den <strong>Quattro Hearts</strong> war das wirklich ein absoluter Workshop-Traumstart. Denn die Quattros (Chiara an den Keys, Julie an den Drums, Adrian am Bass und Rafael an der Gitarre… gesungen haben sie übrigens dann auch im Quartett) kamen bereits mit einigen musikalischen Skills zu unserem Songwriting- und Musikproduktion-Workshop. Man kann sagen, es war schon alles da und der Kontext ergab dann den Rest. Quasi wie wenn Picasso über nen Steinblock sagte, da ist das Kunstwerk, man muss es nur noch rausholen. So ungefähr nur anders eben und nicht ganz so brachial wie mit Stein und Meißel.</p>
<h2>Golden Spring: Ein Song erblickte das Licht der Welt</h2>
<p>Egal ob Themenfindung für den Song, Melodie Findung und Arrangement, es ging alles wirklich super fix und jeder kleine Tipp von mir und Domi (war für die Aufnahmen und Produktion mit zuständig und leitete schon mehrere Musikproduktion-Workshops) wurde gleich umgesetzt. Sogar nach dem ersten Workshop-Tag wurde in Fleißarbeit zuhause weiter am Text und an der Songstruktur gefeilt. Das Ergebnis: Der Song &#8222;Golden Spring&#8220;. Wow! Wäre mein erster Song so gut geworden, ich glaub kaum, dass ich jetzt diesen Blog schreiben würde. Hollywood. Vielleicht.</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-15036-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3?_=1" /><a href="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3">https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel wichtiger für Domi und mich war jedoch folgendes: Vielleicht war unser Workshop ja der Anfang für eine Band-Karriere. Oder ein schönes Hobby und Zeitvertreib, es muss nicht immer auf den Bühnen der Welt enden. Kann aber, das ist klar. Nächster Schritt: <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/weitere-angebote/raumvermietungen" target="_blank" rel="noopener">Proberaum</a> in der Feierwerk Funkstation mieten und den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt/dv/szene-check" target="_blank" rel="noopener">Szene Check</a> rocken, ein <a href="https://blog.feierwerk.de/der-szene-check-geht-in-die-dritte-runde-von-singer-songwriter-bis-hin-zu-rock-und-grunge/" target="_blank" rel="noopener">regelmäßiges Konzertformat</a> für Nachwuchsmusiker*innen in der Feierwerk Funkstation.</p>
<p>Noch weiter geht es dann mit dem Feierwerk Nachwuchs-Musiker*innen-Förderprogramm der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a>: Hier gibt es Impulse, Beratung und Fördermittel für Newcomer*innen.</p>
<h2><strong>Kreativ werden: Selbst einen Song schreiben</strong></h2>
<p>Wer also selbst einen Song schreiben und alles drumherum wissen möchte, besucht einfach unsere <strong>Workshops Songwriting &amp; Musikproduktion</strong>. Schaut einfach regelmäßig in unserem <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/programm/gesamt" target="_blank" rel="noopener">Programm</a> nach, wann der nächste stattfindet. Inhalte sind folgende:</p>
<p>Wie schreibe ich einen eigenen Song? Welche Elemente sind wichtig? Was klingt gut und wie packe ich meine Gedanken eigentlich in eine Textform? Du spielst selbst ein Instrument und willst den nächsten Schritt gehen und deinen ersten Song schreiben? Dann probieren wir das gemeinsam aus! In einer Gruppe von vier bis fünf Teilnehmer*innen formen wir unsere eigene Workshop-Band und schreiben drauf los. Hit-Garantie! Am zweiten Tag des Workshops geht es ums Recording. Unter Anleitung lernst du die ersten Grundschritte zum Produzieren mit Logic Pro X. Wir freuen uns auf euch und viele neue tolle Songs!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.feierwerk.de/workshop-musikproduktion-songs-schreiben-mit-spass-und-gefuehl/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/07/Golden-Spring-Quattro-Hearts.mp3" length="3365533" type="audio/mpeg" />

			</item>
	</channel>
</rss>
