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	<title>Workshops &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Feierwerk Fachstelle Pop: Wichtiger Support für Münchens Popmusikszenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 12:39:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick. „Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der Popkultur in München, die Anfang [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="103" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Popmusik-Hearing" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2.jpg 736w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-300x207.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-175x121.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Popmusikhearing-Ausschnitt2-450x310.jpg 450w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Seit 15 Jahren stärkt die Feierwerk Fachstelle Pop Münchens Popkultur durch Serviceangebote, Förderprogramme und diverse Diskursformate. Wie alles begann, was heute schon getan wird und wo Herausforderungen warten &#8211; ein Überblick.</p>
<p>„Pop statt Peanuts“ lautete der Titel einer umfangreichen Artikelserie in der „Süddeutschen Zeitung“ und einer Podiumsdiskussion zum Stand der <strong>Popkultur in München</strong>, die Anfang Juli 2008 im SZ-Zelt auf dem Sommer-Tollwood stattfand. Eingeladen waren der seit 2007 amtierende Kulturreferent Hans-Georg Küppers sowie „Trikont“-Chef Joachim Bergmann, Thomas Lindner (Sänger der Band „Schandmaul“), Bernd Schweinar (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen), David Süß vom „Harry Klein“ und die Frontfrau der Band „candelilla“ Mira Mann.</p>
<h2><strong>&#8222;Die Bands brauchen eine szenenahe Anlaufstelle&#8220;</strong></h2>
<p>Unter reger Beteiligung der im Publikum zahlreich vertretenen Szene wurden eine ganze Reihe von Knackpunkten artikuliert. Die Themen reichten vom Dauerbrenner mangelnder Infrastruktur an Proberäumen und Auftrittsmöglichkeiten über fehlende administrative Hilfestellung und Investitionen in Popkultur und Kreativwirtschaft bis hin zur Kritik an der Orientierung an Großprojekten und &#8211; damit verbunden &#8211; der „traditionellen Geringschätzung schwer konsumierbarer Minderheitengenres im öffentlichen Diskurs“. Die Veranstaltung transportierte die <strong>Probleme und Anliegen der Münchner Popkulturszenen</strong> erstmals umfassend und prominent in die Öffentlichkeit und markierte gewissermaßen den Kick Off für die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a>.</p>
<figure id="attachment_15087" aria-describedby="caption-attachment-15087" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15087 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg" alt="Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Expert_innen_Netzwerk_Screenshot.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15087" class="wp-caption-text">Vielfältige Themen: Das Expert*innen-Netzwerk der Feierwerk Fachstelle Pop</figcaption></figure>
<p>„Die Bands brauchen mehr Proberäume und eine szenenahe Anlaufstelle, die in praktischen Fragen hilft“, zitierte die SZ ein Statement des Kulturreferenten bei der Veranstaltung. Ein halbes Jahr später, am 22.01.2009, beschloss der Kulturausschuss unter dem Titel „Freie Kunst- und Kulturszene in München stärken“, dass die „Aktivitäten des Feierwerk“ vom Kulturreferat mit jährlich 40.000 Euro unterstützt werden. Damit konnte die Fachstelle Pop als <strong>Anlaufstelle zur Förderung, Vernetzung und Interessenvertretung der popkulturellen Szenen in München</strong> ihre Arbeit aufnehmen.</p>
<h2><strong>Dialog mit allen Beteiligten: Infopool, Service und Support</strong></h2>
<p>Von Anfang an stand der intensive Dialog mit den Akteur*innen des Popgeschehens in der Stadt im Mittelpunkt. In Beratungsgesprächen mit Musiker*innen, bei Kontakten zu Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Besuchen bei gewerblichen und gemeinnützigen Anbieter*innen von Proberäumen, Plattenläden, Music Shops, Studios, Musikschulen und Ausbildungseinrichtungen, im Austausch mit Labelbetreiber*innen und Start-Up-Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und in der Kommunikation mit der Münchner Kreativszene wurden kontinuierlich Fakten zusammengetragen. Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelte Informationen über neue Ideen, gelungene Experimente, aber auch Sorgen und Nöte, ermittelte Bedarfe und spiegelte diese an Verwaltung und Politik, gab Empfehlungen und Anregungen.</p>
<p>Daraus entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop einen <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/info-pool" target="_blank" rel="noopener"><strong>Infopool</strong></a> und ein <strong>breites Service- und Unterstützungsangebot</strong> wie Sprechstunden und Beratungen, das zur Professionalisierung beiträgt. Ein <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/beratung-expertinnen-netzwerk" target="_blank" rel="noopener">Expert*innen-Netzwerk</a> (in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft) deckt eine umfangreiche Palette an Themen ab.</p>
<h2><strong>Für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene: Workshops und Förderprogramme </strong></h2>
<p>Die Beratungsangebote und Einzelcoachings wurden durch Workshops in Kooperation mit dem VPBy (Verband für Popkultur in Bayern) ergänzt. Niederschwellige Einstiegshilfen für junge Bands bieten Basisworkshops zu Themen wie Soundcheck, Bühnenpräsentation, Marketing, Booking, Einführung ins Musikbusiness. Fortgeschrittene finden Antworten auf speziellere Fragen, z.B. zur Optimierung des Bühnensounds, zum Online-Marketing, zu medienrechtlichen Problemen oder zur Planung einer Albumveröffentlichung.</p>
<figure id="attachment_15089" aria-describedby="caption-attachment-15089" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15089 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg" alt="Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Workshops.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15089" class="wp-caption-text">Weiterbildung &amp; Vernetzung: Workshops zu unterschiedlichen Themen helfen Einsteiger*innen und Profis</figcaption></figure>
<p>Die Workshop-Angebote sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Weiterentwicklung des „Sprungbrett“-Bandwettbewerbs. Ziel ist es, dessen Fördergedanken auszubauen und den Wettbewerbscharakter zu reduzieren. Seit 2021 ist das „<strong>Bandcamp</strong>“ das Herzstück des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sprungbrett-Förderprogramms</strong></a>. Das intensive Wochenende im Sommer bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis, inspirierenden Workshops, Q&amp;A-Sessions und praxisnahen Coachings. Expert*innen teilen Insights und Know-how über das Musikbusiness, vermitteln Basics und geben konkrete Tipps. Genauso wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl, das hier entsteht, die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung sowohl zwischen den Bands als auch mit den Workshop-Dozent*innen.</p>
<p>In zwei Liveshows im September zeigen dann acht Münchner Acts, was die Newcomer*innen-Szene musikalisch zu bieten hat. Durch Publikums- und Juryvoting ermittelt, erhalten vier der acht Acts – dank der Förderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München – eine einmalige finanzielle Unterstützung zur künstlerischen Weiterentwicklung (in Höhe von 1.500 Euro) und spielen gemeinsam die große Abschluss-Show im Dezember.</p>
<h2><strong>Munich Music Booster: Förderung für die Münchner Musikszene</strong></h2>
<p>Eine weitere Unterstützung <span style="letter-spacing: -0.008em;">können Acts in Form des </span><strong><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://blog.feierwerk.de/munich-music-booster-foerderung-der-muenchner-popmusikszene/" target="_blank" rel="noopener">Munich Music Boosters</a></strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> erhalten: Um ein Projekt zu verwirklichen oder zu perfektionieren reichen manchmal kleine Beträge aus. Das ist die Idee eines neuen Förderkonzepts, das seit Herbst 2023 vom Kulturreferat finanziert wird. Ein Zuschuss in Höhe von 250 bis 500 Euro hilft Newcomer*innen, neuen Veranstalter*innen, Kollektiven, Bands, künstlerischen DJs, Producer*innen etc. dabei, Ideen und Projekte schnell auf den Weg zu bringen &#8211; ohne großen Aufwand und ohne großes Budget. Gefördert wurden bisher zum Beispiel Songproduktionen, Releases von der Single bis zum Album, Musikvideodrehs, Design und Promotion, Mini-Touren, Equipment für den Studioausbau oder spannende Veranstaltungsformate. Einen Blick auf die geförderten Projekte kann man </span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service/munich-music-booster/foerderungen" target="_blank" rel="noopener">hier</a><span style="letter-spacing: -0.008em;"> werfen.</span></p>
<p>Sowohl im Beratungsalltag als auch beim 1. Münchner Popmusik-Hearing 2018 wurde von Seiten der Szene immer wieder der Wunsch nach einer kleinteiligen, schnellen und unkomplizierten Förderung formuliert, den die Feierwerk Fachstelle Pop auch in Richtung Politik und Verwaltung kommunizierte. Im Umfeld von <a href="https://blog.feierwerk.de/listen-to-munich-10-schritte-zu-einer-popkonferenz/" target="_blank" rel="noopener">„LISTEN TO MUNICH“ 2022</a> stellten die Stadtratsfraktionen der Grünen und der SPD schließlich einen gemeinsamen Antrag. In Abstimmung und mit Unterstützung des Kulturreferats entwickelte und realisierte die Feierwerk Fachstelle Pop dann das oben beschriebene Konzept des „Munich Music Booster“.</p>
<h2><strong>Sound Of Munich Now: Münchens Musikvielfalt an einem Abend</strong></h2>
<p>Große Konzerte, große Medienpräsenz und die perfekte Gelegenheit, großartige Musik zu entdecken: Beim weithin bekannten <a href="https://blog.feierwerk.de/sound-of-munich-now-muenchens-musikszene-im-viertelstundentakt/" target="_blank" rel="noopener">SOUND OF MUNICH NOW</a>, das 2009 in Kooperation mit der <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Sound_of_Munich_Now" target="_blank" rel="noopener">Süddeutschen Zeitung</a> ins Leben gerufen wurde, präsentieren sich jedes Jahr 20 Acts, die den aktuellen Sound, die verschiedenen Musikrichtungen, die Diversität und die musikalische Kreativität Münchens am besten widerspiegeln. Mit dem kuratierten Festival bieten die Süddeutsche Zeitung und das Feierwerk eine Plattform für den Austausch der Münchner Szene. Auf zwei Bühnen im selben Raum erleben die Besucher*innen in fünf Stunden nonstop und im Viertelstundentakt 20 Acts aus Münchens vielfältigen Musikszenen. Wo sonst bekommt man so viele Bands an einem Abend zu sehen?</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck-14-1024x683.jpg" title="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" alt="SOMN24_Vandalisbin_c_NilsBeck" /></div>
<p>Coronabedingt entwickelte die Feierwerk Fachstelle Pop in den Jahren 2020 bis 2022 in Zusammenarbeit mit der Video-Crew von Ideal Entertainment ein digitales Konzept, das den Acts eine nachhaltige Präsentation und große Reichweite für ihre Musik ermöglicht. Auch nach der Rückkehr des Festivals in die Konzerthalle bleibt das Format fester Bestandteil des Festivals. Alle seit 2020 produzierten Videos sind auf dem <a href="https://www.youtube.com/@SoundOfMunichNow/" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Kanal von Sound Of Munich Now</a> zu sehen.</p>
<h2><strong>Sprachrohr sein: Münchner Pop-Musiker*innen eine Stimme geben</strong></h2>
<p>Weniger im Rampenlicht, aber zentraler Bestandteil der Arbeit der Feierwerk Fachstelle Pop sind der direkte Kontakt und Dialog mit den Akteur*innen der Münchner Musikszenen und die Vernetzung aller, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Gemeinsam mit dem <a href="https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat</a>, dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener">Jugendkulturwerk</a> und dem <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft</a> arbeitet die Feierwerk Fachstelle Pop an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verstetigung der Popförderung in der Stadt. Ziel ist es, ein kohärentes, aufeinander abgestimmtes Konzept der Popularmusikförderung in der Stadt zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den Musikszenen kontinuierlich auszubauen.</p>
<p>Die Feierwerk Fachstelle Pop sammelt Anliegen und Ideen verschiedenster Akteur*innen der lokalen Popmusikszenen, fasst diese zusammen, identifiziert Bedarfe und Problemfelder, gibt Empfehlungen und Anregungen und tritt als Mittlerin zwischen Szenen, Politik und Stadtverwaltung auf. Im Jahr 2014 gelang es beispielsweise, das <strong>Dauerthema Proberaummisere</strong> wieder auf die administrativ/politische Tagesordnung zu setzen. Oberbürgermeister Dieter Reiter nahm das Thema in sein 100-Tage-Programm zum Amtsantritt auf. Im Juli 2015 wurde eine „Beschlussvorlage Musikproberäume“ vom Kulturausschuss einstimmig angenommen und vom Münchner Stadtrat verabschiedet.</p>
<h2><strong>Zuhören und Vernetzen: Erstes Münchner Popmusik-Hearing und Netzwerktreffen</strong></h2>
<p>Beim <a href="https://blog.feierwerk.de/das-erste-muenchner-popmusik-hearing-was-hats-gebracht/" target="_blank" rel="noopener">1. Münchner Popmusik-Hearing</a> wurden Ende Dezember 2018 die konkreten Bedürfnisse und Visionen verschiedenster Akteur*innen der hiesigen Popmusikszene sichtbar gemacht und gesammelt. Von großen und visionären Projektideen bis hin zu sehr konkreten und kleinteiligen Vorschlägen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pop-Produktion in München reichte der Input der Szene. Über 100 Teilnehmer*innen &#8211; Musiker*innen, Leute von Labeln/Verlagen, Booker*innen, Agent*innen, Manager*innen, Promoter*innen, Proberaumanbieter*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen &#8211; kamen zu der vom Kulturreferat in Kooperation mit der Feierwerk Fachstelle Pop und dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft ins Leben gerufenen Veranstaltung. „<em>Innerhalb der nächsten Wochen werden die Anliegen sortiert und gewichtet, damit passende Fördermaßnahmen erarbeitet werden können, darunter auch kleinere, niederschwellige Angebote. Ideen, deren Umsetzung unkompliziert ist, sollen rasch aufgegriffen werden</em>“, kündigte das Kulturreferat in einer Pressemitteilung an. Als Ergebnis des Pophearings wurden 2019 wichtige Förderprogramme und Maßnahmen speziell für Popmusikschaffende eingeführt: Die Pop-Produktionsstipendien, die Pop-Programmförderung und die Mietzuschüsse für Musikproberäume. Im Jahr 2020 wurde im Kulturreferat eine Stelle nur für Popmusik besetzt, die diese Förderprogramme umsetzt.</p>
<figure id="attachment_15088" aria-describedby="caption-attachment-15088" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15088 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg" alt="Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München" width="770" height="385" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1024x512.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-300x150.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1536x768.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-175x88.jpg 175w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-450x225.jpg 450w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-1170x585.jpg 1170w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse-768x384.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Teaser-Diskurse.jpg 1890w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-15088" class="wp-caption-text">Gemeinsam lauter: Die Feierwerk Fachstelle Pop hört zu und ist Sprachrohr für die Popmusikszene in München</figcaption></figure>
<p>Weiterhin richtet sich das weitgehend informelle Jour-fixe-Format „<a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/alle-termine/detail/2024-09-09-ausgabe-31-welchen-support-braucht-musik-muenchen" target="_blank" rel="noopener">Cheers</a>“ seit Ende 2016 an alle, die im weiten Feld der Popkultur aktiv sind. Alle zwei Monate treffen sich Musiker*innen, Künstler*innen, Booker*innen, Manager*innen, Produzent*innen, Veranstalter*innen, Clubbetreiber*innen, Labelleute, Musikverlagsleute, Medienleute, Grafiker*innen usw. genreunabhängig in wechselnden Locations quer durch die Stadt. Ein kurzer inhaltlich-informativer Input zu wechselnden, stets aktuellen Themen &#8211; moderiert von der Feierwerk Fachstelle Pop &#8211; eröffnet jeweils den Abend. Der vielleicht wichtigste Tagesordnungspunkt ist das freie, themenunabhängige Netzwerken. Darüber hinaus gibt es Raum, die eine oder andere Idee gemeinsam auszuhecken, weiterzuspinnen und eine Eigendynamik entstehen zu lassen.</p>
<h2><strong>Ein Ohr für die Szene: Listen To Munich &#8211; die Popkonferenz für München</strong></h2>
<p>Impulse und Vorträge, Talks und Diskussionen, Think Tanks, Lightning Talks, Best Practices, Workshops, Netzwerktreffen, eine Public Demo Listening Session, ein Nachtspaziergang durch Münchner Clubs und spannende Live-Acts: Die erfolgreiche Premiere des neuen Konferenzformats ging im Jahr 2022 mit über 600 Teilnehmenden über die Bühne. Am 15. und 16. November 2024 bietet <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a> wieder allen Akteur*innen der Szene &#8211; vom Branchenprofi bis zum Musikneuling &#8211; Plattformen zum Speeddating, Connecten und Netzwerken sowie jede Menge Input zu Themen, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und weiterbringen.</p>
<p>Ein Schwerpunkt der Popkonferenz für München dreht sich 2024 um die <strong>kommunale Popförderung, die Kulturpolitik des Freistaats, Förderlogiken und -strukturen in Bund, Land und Kommune und der Forderung nach vollwertiger Anerkennung als Kultur</strong>. Weitere Panels beschäftigen sich mit dem <strong>Konzertstandort München, der Nachtökonomie, dem Standortfaktor Pop und dem Dauerthema Raumknappheit für Kultur</strong>. Mit Spannung erwartet wird die Präsentation der „Creative Tide-Studie zu den Münchner Musikspielstätten“.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz-10-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_LISTEN_TO_MUNICH_credits_Jascha_Polenz (10)" alt="" /></div>
<p>Wo gibt es konkret Geld, Hilfe und Know-how für neue Ideen? Zwei Q&amp;As zu Förderprogrammen mit dem Fokus Musiker*innen bzw. Veranstalter*innen geben hilfreiche Tipps. Praktisches Know-how und Insights vermitteln der Crashkurs Musikbusiness, Q&amp;A mit Macher*innen der Münchner Musikbranche, Impulse und Workshops zu den Themen Veranstaltungsanmeldung, How to TikTok, Musiklabels oder Überleben im Popkapitalismus sowie ein Vortrag zu Hintergründen des Konzertbusiness und der Entwicklung von Möglichkeitsräumen. Immer wieder aktuelle Themen sind popkulturelle Brandmauern, ökologische Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen, Machtmissbrauch im Musikbusiness, Awareness, Diversity und Inklusion.</p>
<h2><strong>Direkte Gespräche auf Augenhöhe: Speeddatings mit Politik und Verwaltung </strong></h2>
<p>Wegen des persönlichen 1:1-Charakters stießen die Speeddating-Runden mit Stadtverwaltung und Politiker*innen schon bei Listen To Munich 2022 auf großen Anklang. Die Konferenz ist ein Anlass, die Akteur*innen der Szenen mit den für ihre Anliegen Zuständigen zusammenzubringen und die Kontakte zu stärken, um den Austausch zu verbessern. Zu Zweiergesprächen und zum Netzwerken treffen sich bei der Popkonferenz 2024 die Münchner Musikszenen mit Mitarbeiter*innen aus der Münchner Stadtverwaltung, dem Bezirk Oberbayern, Bezirksausschuss 18 Untergiesing-Harlaching, der <a href="https://stadt.muenchen.de/infos/mona.html" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Moderation der Nacht</a> (MoNa), dem JugendKulturWerk München, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, <a href="https://www.kjr-m.de/" target="_blank" rel="noopener">Kreisjugendring München-Stadt</a>, Veranstaltungs- und Versammlungsbüro Kreisverwaltungsreferat München, Kulturreferat München, Referat für Klima- und Umweltschutz sowie Referat für Stadtplanung und Bauordnung und mit Politiker*innen der Fraktionen CSU/Freie Wähler, Die Grünen/Rosa Liste, SPD/Volt und  Die Linke/Die PARTEI.</p>
<h2><strong>Kulturförderung: 500 Millionen Euro für 500 kleine Clubs und Proberäume?</strong></h2>
<p>„Warum klingt die Forderung nach 500 Millionen Euro für einen Club-Neubau extrem – für ein neues Klassik-Konzerthaus, finanziert durch Steuergelder, gilt das aber als die Low-Budget-Variante? Wie wäre es mit 500 kleinen Clubs und Proberäumen für den Nachwuchs – auch im Sinne von <strong>gesellschaftlicher Teilhabe</strong>? Und wenn ja, wer sollte das dann bezahlen – und warum?“</p>
<p>Das ist eine gute Einstiegsfrage in den Talk und die Diskussionen über Kulturpolitik bei <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/pop-diskurs/listen-to-munich" target="_blank" rel="noopener"><strong>Listen To Munich</strong></a>. Man könnte auch fragen, warum Musikclubs baulich immer noch nicht als Kulturorte gelten, sondern weiter als &#8222;Vergnügungsstätten&#8220; (laut Wikipedia also auf einer Ebene mit &#8222;Bordellen, Swingerclubs, Sexshops mit Videokabinen, Spielhallen und Wettbüros&#8220;)?</p>
<p>Steht hinter vielen Strukturen nach wie vor also ein Kulturbegriff, der der Popkultur ihren vollen Wert abspricht oder doch zu mindestens anzweifelt? Demgegenüber hat sich in der kommunalen Popförderung in den letzten Jahren durchaus viel getan, viel verändert und viel bewegt. „Rap ist genauso wertvolle Kultur wie Klassik, moderne elektronische Clubmusik genauso relevant wie Instrumentalmusik vergangener Jahrhunderte“, betont <strong>Dominik Krause, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München</strong>, in seinem Grußwort zu Listen To Munich, dessen Schirmherr er auch ist, und fragt: „Aber was heißt das nun konkret für Münchens Popkultur und deren Strukturen, für Musiker*innen und ihr Publikum &#8211; aber auch für Politik und Verwaltung, für die städtischen Haushalte und große Kulturbauprojekte?“ Listen To Munich möchte gemeinsam mit allen Speaker*innen und der Musikszene den Diskurs dazu vertiefen und neue Visionen, Ideen und Konzepte für die Zukunft der Popmusik in München, Bayern und darüber hinaus entwickeln.</p>
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		<title>Von der Idee zum eigenen Song bei den FINTA+ Music Days</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Göttl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Südpolstation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die FINTA+ Music Days, die von 2. bis 4. November 2023 in der Feierwerk Südpolstation stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Finta+ Music Days 2023_Titel c Sandra Eichenseher" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher.jpg 1920w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Titel-c-Sandra-Eichenseher-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Aus dem Saal schallen drückende Bässe, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die <strong>FINTA+ Music Days</strong>, die von 2. bis 4. November 2023 in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/suedpolstation" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Südpolstation</strong></a> stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell für FINTA+ Personen (Frauen, inter, nicht binäre, trans und agender Personen), veranstaltet vom <strong><a href="https://popkultur.bayern/" target="_blank" rel="noopener">Verband für Popkultur in Bayern</a></strong>, der Feierwerk Südpolstation und der <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Fachstelle Pop</a></strong>.</p>
<h2>Professionelle Unterstützung</h2>
<p>DJ <strong>Bi Män</strong> führte die Teilnehmer*innen in die Welt des <strong>DJing</strong> ein und vermittelte ihnen wertvolles Wissen und Kenntnisse über Songstrukturen, Key, BPM, Beatmatching und mehr. <strong>Juc</strong> erklärte die ersten Schritte im (elektronischen) <strong>Producing</strong> und half dabei, eigene Beats zu kreieren. Beim <strong>Songwriting</strong>-Workshop mit <strong>Taiga Trece</strong> stiegen die Teilnehmer*innen ins Bauen von Reimen, Texten und Melodien ein. Konkret sah das so aus:</p>
<h2>So finde ich Ideen für meinen Song</h2>
<p>Im <strong>Workshop Songwriting</strong> gab es ein einfaches Ziel: Innerhalb dieser drei Tage sollte <strong>ein Song pro Teilnehmerin</strong> entstehen. Nichts leichter als das, oder? Für den Anfang gab es eine einfache Übung: 10 Minuten Schreiben, um alle Gedanken einmal aus dem Kopf zu bekommen. Ganz egal, ob es nur einzelne Wörter waren oder unzusammenhängende Sätze. Eine gute Übung, um zu merken, wie leicht es ist, einfach mal drauf los zu schreiben.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_BiMaen-c-Sandra-Eichenseher-300x300_c.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_BiMän c Sandra Eichenseher" alt="Finta+ Music Days 2023_BiMän c Sandra Eichenseher" /></div>
<p>Als Nächstes schauten wir uns Songs an und analysierten ihre Struktur. Wie sind die Strophen aufgebaut? Worum geht&#8217;s? Was will der Song aussagen? Dabei ist einem nicht nur viel Neues über seine Lieblingssongs aufgefallen, sondern man hat auch coole Songvorschläge der anderen kennengelernt. Als kurzer Einschub kam noch ein Theorieblock. Denn um einen Song zu schreiben, muss man natürlich wissen, wie dieser überhaupt aufgebaut ist: Strophen, Refrain, Bridge, und so weiter.</p>
<h2>So schreibe ich einen passenden Song</h2>
<p>Mit all diesen Informationen ging es los ans <strong>Songwriting</strong>: Das Thema des Songs zu finden fiel allen Workshop Teilnehmerinnen nicht sehr schwer, und es wurden bald Mindmaps und Themen Sammlungen erstellt, um die Gedanken dazu aufs Blatt zu bringen und eine Struktur herzustellen. Und in einem nahtlosen Übergang ging das ganze schon über ins Schreiben. Gar nicht so einfach, seine Gedanken in wenige Zeilen und Verse zu packen. Da haben die Köpfe ganz schön geraucht.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/12/Finta-Music-Days-2023_Mischen-c-Sandra-Eichenseher-683x1024.jpg" title="Finta+ Music Days 2023_Mischen c Sandra Eichenseher" alt="" /></div>
<p>Bei so viel Denken und Schreiben durfte natürlich eines nicht fehlen: Die Essenspause. Dankenswerterweise hat die Südpolstation hier bestens für uns gesorgt. Es gab eine breite Auswahl an belegten Broten, Pizzastücke, Nudelsalat, Gemüse wie Karotten und Paprikas, Kaffee und Tee. Dabei wurde sich rege ausgetauscht mit den Teilnehmerinnen der anderen Workshops.</p>
<p>Alles in allem kann man sagen: Die Zeit ist nur so geronnen. Wie im Nu sind die Stunden vergangen und am Ende hatten alle einen vollständigen Song auf dem Papier stehen. Somit war dieser Workshop ein echter Erfolg!</p>
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		<title>&#8222;Nein!&#8220; – starke Mädchen* beim Selbstbehauptungskurs im Trafixx</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lilly Kebede]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 11:28:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Trafixx]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Am 16.11.2022 fand der Selbstbehauptungskurs für Mädchen* von 9-13 Jahren von amanda in Kooperation mit dem im Feierwerk Trafixx statt. Den Teilnehmenden wurde mit dem Kurs unter anderem die Möglichkeit geboten, auf spielerische Weise ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Es wurden ernste und wichtige Thematiken besprochen, die junge Frauen früher oder später beschäftigen werden. Einen Einblick [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-6-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Am 16.11.2022 fand der <strong>Selbstbehauptungskurs</strong> für Mädchen* von 9-13 Jahren von <a href="https://www.amanda-muenchen.de/workshops/" target="_blank" rel="noopener">amanda</a> in Kooperation mit dem im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Trafixx</a> statt. Den Teilnehmenden wurde mit dem Kurs unter anderem die Möglichkeit geboten, auf spielerische Weise ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Es wurden ernste und wichtige Thematiken besprochen, die junge Frauen früher oder später beschäftigen werden. Einen Einblick in den Kurs bekommt ihr jetzt.</p>
<p><span id="more-13884"></span></p>
<h2>Vorstellungsrunde und los geht&#8217;s!</h2>
<p>Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon los. Die Teilnehmer*innen standen der Reihe nach auf und stellten sich in die Mitte eines Stuhlkreises. Die Person, die in der Mitte stand, zählte eine Sache auf, in der sie gut ist. Wenn der Aspekt auch auf einen selbst zutrifft, sollte man auch von seinem Stuhl aufstehen. Die Kursleiterinnen Zsuzsa und Danii ermutigten die Mädchen*, wenn diese sich nicht trauten. Nach der ersten Runde folgte das Ganze noch einmal &#8211; jedoch sollten diesmal alle Teilnehmenden <strong>selbstbewusster auftreten</strong>. Zweck der Übung war es, die Mädchen* an Situationen zu gewöhnen, in denen die <strong>Aufmerksamkeit fremder Menschen</strong> auf ihnen liegt.</p>
<h2>Selbstbewusstsein und nein sagen</h2>
<p>Zunächst sollten die Mädchen das Wort <strong>„Selbstbewusstsein“</strong> definieren. Eine gerade und sichere Haltung, eine laute Stimme, Augenkontakt &#8211; diese Dinge wurden mit Selbstbewusstsein assoziiert. <strong>„Nein sagen &#8211; das ist wichtig!“,</strong> meinte Zsuzsa, <strong>„Könnt ihr alle nein sagen?“</strong> Die Mädchen* reagierten ganz verwirrt auf diese Frage. Natürlich können sie <strong>nein</strong> sagen. Ob das wirklich stimmt, wurde später auf die Probe gestellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13889 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-2-1024x683.jpg" alt="" width="770" height="514" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-2-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-2-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-2-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-2-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2><strong>Warum „petzen“ nicht gleich </strong><strong>„petzen“ </strong><strong>ist</strong></h2>
<p>Zur Auflockerung spielten wir zunächst ein kleines Spiel. Darauffolgend wurde das Thema Gewalt und die verschiedenen Arten von Gewalt aufgegriffen.<strong> „Was bedeutet Gewalt für einen selbst?“</strong> Mit dieser Frage im Hinterkopf durften die Teilnehmer*innen verschiedene Szenarien auf einer <strong>Gewaltskala</strong> einordnen. Bei Unstimmigkeiten über die Einordnung eines Szenarios auf der Skala konnte man sich melden, seinen Einwand gut begründen und es höher oder tiefer einordnen. In dieser Übung wurden die heranwachsenden Frauen für das Thema Gewalt sensibilisiert. Es gab wichtige Informationen über ernste Problematiken, wie <strong>Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Herkunft oder der Sexualität</strong>. Dabei ist klar geworden, warum bestimmte Aspekte gewalttätig sind, auch wenn sie dem typischen Bild der Gewalt nicht entsprechen. Insbesondere wurde versucht, das <strong>negative Stigma um das Wort „petzen“</strong> zu entfernen. Den Kursteilnehmer*innen wurde nahe gelegt, dass, wenn etwas nicht okay für sie ist, Grenzen gesetzt werden müssen. <strong>Sich Hilfe zu holen, ist kein „petzen“.</strong></p>
<h2>Selbst entscheiden, wo die eigenen Grenzen sind</h2>
<p>Schrittweise wurden die Kinder immer offener und erzählten aus ihrem Leben Situationen, in denen sie schon persönlich Gewalt erfahren oder beobachtet haben. Das Thema Gewalt wurde mit einem abschließenden Satz von Danii beendet: <strong>„Wenn man Gewalt ausübt, ist es immer wichtig, zu überlegen, wie sich das für die andere Person anfühlt.</strong> <strong>Jede*r empfindet anders. Deshalb ist es notwendig, Respekt, Empathie und Rücksicht füreinander zu haben. Ihr entscheidet, ob etwas schlimm für euch ist und andere müssen diese Grenzen respektieren.“</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13888 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-8-1024x683.jpg" alt="" width="770" height="514" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-8-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-8-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-8-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-8-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-8.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2><strong>Nein sagen – doch gar nicht so einfach wie gedacht?!</strong></h2>
<p>Jetzt durften die Mädchen* zeigen, wie gut sie wirklich nein sagen können. Sie stellten sich im Kreis auf und drehten sich nacheinander zu ihrer Nachbarin und riefen selbstbewusst „Nein!“. Hier nutzten sie die Eigenschaften, die sie vorher als selbstbewusst festgelegt haben. Als Nächstes sollten sie Aussagen formulieren. <strong>Mit gerader Haltung, einem sicheren Stand, Blickkontakt und ganz lauter Stimme</strong> wurde „Nein!“ gerufen. Anschließend wurde ein großer Kreis gebildet, in dessen Mitte sich eine Freiwillige gestellt hat. Der Kreis wurde dann immer kleiner und es kamen ihr alle näher. Sobald sie sich nicht mehr wohl damit fühlte, sollte sie <strong>„Stop!“</strong> rufen. „Fühlst du dich damit wohl, wie nah wir an dir stehen?“ „Nein, am besten wäre noch ein Schritt weiter weg.“ Diese Übung ist hilfreich, weil die Teilnehmer*innen so herausfanden, <strong>was für sie okay ist, wo ihre Grenzen liegen und für wen welche Grenzen gelten</strong>. Zudem wussten sie jetzt, wie sie deutlich ausdrücken können, dass sie etwas nicht möchten. Zsuzsa warf die Frage in den Raum: „In welchen Situationen habt ihr schon einmal „Nein“ gesagt?“. Die Hände gingen nacheinander nach oben und jede*r begann, offen von persönlichen Erlebnissen zu erzählen.</p>
<h2><strong>Abschluss mit Mutprobe</strong></h2>
<p>Abschließend testeten die starken Mädchen* bei einer Mutprobe, wie viel Mut jetzt wirklich in ihnen steckt. Sie durften ein Schlagbrett zerbrechen. Die Technik dafür lernten sie davor. Dann wurde auch schon heftig zugeschlagen, während die anderen einen dabei mächtig anfeuerten. <strong>So schaffte es jede*r, das Brett zu zerschlagen. </strong>Ich konnte besonders hier beobachten, wie die Mädchen* im Laufe des Kurses <strong>allmählich aufgeschlossener und mutiger</strong> wurden. Aus den Teilnehmer*innen wurden <strong>selbstbewusste Mädchen</strong>. Sie können nun deutlich<strong> „Nein!“</strong> sagen und wissen, wo ihre Grenzen liegen. Zum Abschied appellierten die Leiterinnen an die Teilnehmenden, fleißig weiterhin nein sagen zu üben und die Übungen aus dem Kurs nicht zu vergessen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13892 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-7-1024x683.jpg" alt="" width="770" height="514" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-7-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/11/20221116_Feierwerk-Trafixx-Selbstbehauptungskurs_c_Feierwerk-7.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Wie machen wir Mädchen* stark? Podcast und Reportage zum Thema nein sagen</h2>
<p>Das bedeutende Thema nein sagen wird auch in der <a href="https://dreijahrewach.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">dreijahrewach</a> Podcast Folge <a href="https://dreijahrewach.podigee.io/45-new-episode" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Stop right now. Thank you very much. &#8211; Wie machen wir Mädchen stark?&#8220;</a> aufgegriffen. Barbara und Eveline von dreijahrewach haben mit Danii Arendt und Zsuzsa Sándor von <a href="https://www.amanda-muenchen.de/home/" target="_blank" rel="noopener">amanda</a> gesprochen. Reporterin Sophie von der <a href="https://www.feierwerk.de/radio-feierwerk/kinderprogramm/kurzwelle-zum-nachhoeren" target="_blank" rel="noopener">Kurzwelle</a>, dem Kindermagazin von <a href="https://www.feierwerk.de/radio-feierwerk/" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a>, war zudem schon mal bei einem Selbstbehauptungskurs von amanda im Trafixx &#8211; die Reportage dazu hört ihr <a href="https://kurzwelle.podigee.io/746-selbstbehauptungskurs-reportage" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Herzlichen Dank an <strong>amanda</strong> für den informativen, interessanten und zugleich sehr wichtigen Kurs!</p>
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		<title>Spielerisches Lernen und Entwickeln: Petras Arbeit im Kindertreff des Trafixx</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/spielerisches-lernen-und-entwickeln-petras-arbeit-im-kindertreff-des-trafixx/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 13:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trafixx]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Petra Braun Kulturpädagogin Feierwerk Trafixx Kindertreff" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-1536x864.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Alle Kinder haben ein Recht zu Spielen. Das steht zwar in der UN-Kinderrechtskonvention, wenn man sich aber manchen (Schul-)Alltag der Kinder ansieht, bekommt man an der Umsetzung so manchen Zweifel. Die Schulen sind ein ziemlich reglementiertes System in denen unsere Kinder aufwachsen, da ist eine Freizeiteinrichtung wie das Trafixx ein wichtiger Ort, um das Spielen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Petra Braun Kulturpädagogin Feierwerk Trafixx Kindertreff" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-1536x864.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Blogbeitrag_VorstellungPetra_credit_Petra_Braun-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Alle Kinder haben ein Recht zu Spielen. Das steht zwar in der UN-Kinderrechtskonvention, wenn man sich aber manchen (Schul-)Alltag der Kinder ansieht, bekommt man an der Umsetzung so manchen Zweifel. Die Schulen sind ein ziemlich reglementiertes System in denen unsere Kinder aufwachsen, da ist eine Freizeiteinrichtung wie das <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/"><strong>Trafixx</strong></a> ein wichtiger Ort, um das Spielen zu ermöglichen. Als <strong>Kulturpädagogin im Kindertreff</strong> bin ich daher eine große Verfechterin des Homo Ludens, dem spielenden Menschen. <strong>Spielen</strong> bleibt dabei nicht bloß eine freie Freizeitbeschäftigung, sondern ist Werkzeug, seine <strong>kulturellen und sozialen Fähigkeiten als Mensch und Individuum zu entwickeln.</strong></p>
<h2>Was gelernt und Spaß dabei – informelles Lernen in der kulturellen Bildung</h2>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Werkstatt_Naehen_Monsterchen_Pbraun-scaled-e1649151676586-576x1024.jpg" title="Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Nähen_Monsterchen_Pbraun" alt="Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Nähen_Monsterchen_Pbraun" /></div>
<p>Jedes Elternteil hat schon beobachtet, wie sein*ihr Kind in Rollenspielen die Welt nachahmt. Ich höre meine eigene Tochter sagen: „Im Spiel bist du das Kind, die Puppe ist das Baby und ich bin die Mutter.“ Diese Art des sozialen Lernens im Spiel hört nicht mit der Einschulung auf. Hier reden wir vom Brettspiel, genauso wie vom Theaterspielen oder davon, ein Instrument zu spielen. Das Erforschen wie die Welt funktioniert und was mir selbst liegt und Spaß macht, ist dabei ein elementarer Bestandteil, um später ein Mitglied unserer Gesellschaft zu werden.</p>
<h2>Viele Angebote, aber vor allem: viel Raum für freie Entfaltung im Kindertreff</h2>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/04/Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Halfpipe12_PetraBraun-1024x576.jpg" title="Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Halfpipe12_PetraBraun" alt="Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Halfpipe12_PetraBraun" /></div>
<p>Ich biete als Kulturpädagogin <strong>Angebote wie Schauspiel, Singen oder eine Nähwerkstatt</strong> an. Doch meistens gehen wir im Trafixx individuell auf die Kinder ein. Ich sehe wie ein Kind, um uns zu provozieren, auf den Lautsprecherboxen trommelt. Anstatt ein Verbot auszusprechen, greife ich es als <strong>positiven Impuls</strong> auf und frage, ob wir die Cajones herausholen wollen, um zu trommeln. Die Neugierde packt es sofort: &#8222;Ja, lass machen!“ Die Mini-Musikwerkstatt steht zwar heute gar nicht im Programm, aber das Interesse ist geweckt. Jetzt kommt das Kind regelmäßig und fragt, ob es einen Beat machen darf. So ergeben sich <strong>Angebote für Kinder, an denen ihre Persönlichkeit reift,</strong> ganz spielerisch und manchmal sogar <strong>ohne dass die Kinder überhaupt merken, dass sie gerade an einem Bildungsangebot teilnehmen.</strong></p>
<h2>Die eigenen kulturelle Erfahrung als Grundstein für die berufliche Entwicklung</h2>
<p>Diese Herangehensweise an meine Arbeit geht auf meine eigene kulturelle Sozialisation zurück. Aufgewachsen in der ländlichen Festspielstadt Bad Hersfeld kam ich mit sieben Jahren in den Genuss, Tanzunterricht zu besuchen, wenig später begann ich in Chören zu singen und spielte Theater. Rückblickend habe ich an diesen Freizeitaktivitäten mindestens ebenso viel gelernt wie in der Schule; was soziale Kompetenzen anbelangt, haben sie sicherlich sogar mehr fürs Leben geschult.</p>
<p>Der Mehrwert, den ich aus der kulturellen Praxis ziehen konnte, war sicherlich der Auslöser, Kultur- und Medienbildung zu studieren, um diese Erfahrung auch an die nächste Generation weitergeben zu können.</p>
<p>Einen Mini-Gangster zu erleben, der seine Gefühle unter dem Deckmantel von Rap zum Ausdruck bringt oder ein schüchternes Mädchen mit Migrationshintergrund ausdrucksstark tanzen zu sehen, bestätigt mich, dass die<strong> Förderung kultureller Teilhabe weiter vorangebracht werden muss</strong> und ich bin glücklich, dass ich mit meiner Arbeit als Kulturpädagogin im Trafixx dazu einen Beitrag leisten kann.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2022/03/Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Holzherzen03_PetraBraun-1024x576.jpg" title="Trafixx_Kindertreff_Werkstatt_Holzherzen03_PetraBraun" alt="" /></div>
<p>Petra bietet wechselnde <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/angebote-fuer-kinder/workshops-specials"><strong>Bastelaktionen, Schauspiel, Singen, die kleinen Klangdichter, die Mini-Musikwerkstatt und die Nähwerkstatt</strong></a> im Kinderprogramm des Trafixx an und betreut den <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/trafixx/angebote-fuer-kinder/offener-treff"><strong>offenen Kindertreff.</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Noch mehr Wissen beim Sprungbrett Förderprogramm: Das Bandcamp</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/sprungbrett-bandcamp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alessa Patzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 08:56:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprungbrett]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="95" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="2021_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett Bandcamp_Abschlussfoto" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-300x189.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-1024x645.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-1536x968.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-2048x1291.jpg 2048w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Der Startschuss zur  Sprungbrett Saison fand dieses Jahr etwas anders als sonst statt: Nicht mit Live-Shows im März, sondern mit einem 2-tägigen Sprungbrett Bandcamp im Juli. Nach dem gestreamten Sprungbrett Finale 2020, das der Situation rund um COVID-19 geschuldet war, nahm die Feierwerk Fachstelle Pop die neuen Umstände zum Anlass um das Sprungbrett umzustrukturieren. Der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="95" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-scaled.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="2021_Feierwerk_Fachstelle Pop_Sprungbrett Bandcamp_Abschlussfoto" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-scaled.jpg 2560w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-300x189.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-1024x645.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-1536x968.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/2021_Feierwerk_Fachstelle-Pop_Sprungbrett-Bandcamp_Abschlussfoto_Alessa-Patzer-2048x1291.jpg 2048w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Der Startschuss zur  <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm/" target="_blank" rel="noopener">Sprungbrett</a> Saison fand dieses Jahr etwas anders als sonst statt: Nicht mit Live-Shows im März, sondern mit einem 2-tägigen <strong>Sprungbrett Bandcamp</strong> im Juli.</p>
<p>Nach dem gestreamten <a href="https://blog.feierwerk.de/sprungbrett-2020/">Sprungbrett Finale 2020</a>, das der Situation rund um COVID-19 geschuldet war, nahm die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> die neuen Umstände zum Anlass um das Sprungbrett umzustrukturieren. Der Gedanke eines <strong>ausgebauten</strong> <strong>Förderprogramms</strong> mit noch umfangreicheren <strong>Workshops und Tipps</strong> war schnell gefasst und das &#8222;<strong>Sprungbrett Bandcamp</strong>“ geboren.</p>
<p>An zwei Tagen bzw. einem Wochenende kamen nun die <strong>9 Sprungbrett Acts</strong> zusammen um allerlei Infos rund um das Thema Musikbusiness zu lernen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/pure-dirt-1024x768.jpg" title="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_Pure Dirt(c)Isabell Kaiser" alt="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_Pure Dirt(c)Isabell Kaiser" /></div>
<p>Los ging’s am Samstagmittag mit einem kleinen <strong>Wissens- bzw. Begriffsquiz</strong> zur Auflockerung. Was bedeutet EPK, was bedeutet Buy-Out und was muss man bei Curfew beachten?</p>
<p>Danach startete direkt der erste Workshop mit <a href="https://www.popkultur.bayern/module.php5?fid=42&amp;id=12&amp;mod=akademie" target="_blank" rel="noopener"><strong>Fabian Rauecker</strong></a> (Unterhaltungsreederei / Management dicht&amp;ergreifend) zu den Themen <strong>„Online-Kommunikation und Social Media“.</strong></p>
<p>Gefolgt von zwei weiteren Workshop in Kleingruppen. <a href="https://blog.feierwerk.de/music-was-my-first-love-und-hat-hier-im-feierwerk-1000-facetten-fuer-mich/" rel="noopener"><strong>Micha Voigt</strong></a> (Tontechnikerin u. a. im Feierwerk) erzählt den Teilnehmer*innen in der Hansa 39 Wichtiges zu den Grundlagen von Technik, Soundcheck und TecRider. Währenddessen brachte<strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/team/" rel="noopener"> Alessa Patzer</a> </strong>(Feierwerk Fachstelle Pop) im Orangehouse dem 2. Teil der Gruppe die Basics zum Thema <strong>Booking</strong> bei: Wie bewerbe ich mich richtig, welche Unterlagen brauche ich und auf was muss ich achten?</p>
<figure id="attachment_12170" aria-describedby="caption-attachment-12170" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12170 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/julez-und-barska-300x225.jpg" alt="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_JuleZ and Barska" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/julez-und-barska-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/julez-und-barska-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/julez-und-barska.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-12170" class="wp-caption-text">Julez &amp; Barska (c) Anna Duschl</figcaption></figure>
<p>Teilnehmerin Babsi von <strong><a href="https://www.instagram.com/julezandbarska/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Julez &amp; Barska</a></strong> sagte dazu :</p>
<p><cite>„Ich fand das Bandcamp mega bereichernd, weil wir super viel gelernt haben hinsichtlich Booking und Marketing. Das sind so die Punkte, wo wir gern noch viel gelernt hätten und einfach jetzt auch viel noch damit anfangen können in Zukunft.“</cite></p>
<figure id="attachment_12169" aria-describedby="caption-attachment-12169" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12169 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/diana-goldberg-300x225.jpg" alt="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_DianaGoldberg" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/diana-goldberg-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/diana-goldberg-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/diana-goldberg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-12169" class="wp-caption-text">Diana Goldberg (c) Laura Weber</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und <a href="https://www.instagram.com/dianagoldbergmusic/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Diana</strong> <strong>Goldberg</strong></a> konnte das Gelernte direkt anwenden:</p>
<p><em><cite>„Es hat mich sehr inspiriert, weil ich gestern am Abend einen Gig hatte und aus dem Tontechnik-Workshop direkt was mitgenommen habe</cite>.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Tag 1, des Sprungbrett Bandcamps lief also schon Mal super und alle waren bereit für Tag 2!</strong></h2>
<p>Der startet auch gleich informativ und unterhaltsam! Denn <strong><a href="https://innsite-booking.de/ueber-uns" target="_blank" rel="noopener">Niels Lange</a> </strong>von Innsite Booking brachte den Teilnehmer*innen spielerisch die <strong>Grundlagen zum Musikbusiness</strong> bei: Welche Akteur*innen gibt es überhaupt und was muss ich über sie wissen?</p>
<p>Weiter ging’s dann mit dem <strong>Interviewtraining bei </strong><a href="https://www.br.de/puls/ueber-uns/team/team-vanessa-patrick-100.html" target="_blank" rel="noopener"><strong>Vanessa Patrick</strong></a> (PULS / BR), in dem nicht nur Probefragen gestellt, sondern auch hilfreiche Tipps vermittelt wurden, wie man souverän in Interviews auftreten kann.</p>
<p>Und den Abschluss machten wieder „Tontechnik / TecRider“, sowie „Booking“ für die jeweilige Gruppe, die am Vortag im anderen Workshop war.</p>
<p>Gemeinsam wurde dann auch direkt das Gelernte in den<strong> Booking-Projektbands</strong> umgesetzt und so spannende neue <strong>Bandinfos und Onesheeter</strong> geschrieben.</p>
<p>Wir können nur sagen, <strong>das Bandcamp hat unsere Erwartungen noch übertroffen.</strong> Hoch motivierte<strong> Newcomer*innen</strong>, die so <strong>engagiert und wissbegierig</strong> sind und eine tolle Gruppe, die hoffentlich dadurch auch Kontakte, die über das Sprungbrett Bandcamp hinaus reichen, geschlossen haben.</p>
<h2><strong>Aber überlassen wir die abschließenden Worte unseren Acts:</strong></h2>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/alisa-rivera-1024x768.jpg" title="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_Alisa Rivera(c)privat" alt="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_Alisa Rivera(c)privat" /></div>
<p style="text-align: left;">Alisa Rivera:</p>
<p style="text-align: left;"><cite>&#8222;Es hat so viel Spaß gemacht und allein so viele </cite><cite>MusikerINNEN kennenzulernen, was hier in München ja ein </cite><cite>bisschen rar war oder die Connections nicht so da waren (…). </cite><cite>Ich fühle mich richtig inspiriert (…).“</cite></p>
<p>Mario von Inlier:</p>
<p><cite><em>„Mega interessant. Ich kanns eigentlich gar nicht glauben wie viel man falsch machen kann und wie viel man dazulernen kann..“</em></cite></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/12/Fragile-Elephant-1024x768.jpg" title="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_Fragile Elephant(c)Victoria Metzing" alt="Feierwerk_Sprungbrett_Bandcamp_Fragile Elephant(c)Victoria Metzing" /></div>
<p style="text-align: left;">Max von Fragile Elephant:</p>
<p style="text-align: left;"><cite>„Ich fands super cool, weil man </cite><cite>wahnsinnig viel lernt und viele Hintergrundsachen mitbekommt und so eine Art Fahrplan an die Hand bekommt.“</cite></p>
<p>Ferdi von Floating Nutshells:</p>
<p><cite> „Ich fands total schön, vor allem nach so einer langen Zeit, so einer langen Corona-Dürre, andere Musiker*innen, neue Musiker*innen, die man </cite><cite>noch nicht kannte, zu treffen. (…) Jetzt gehe ich mit </cite><cite>einem neuen Schwung an Motivation nach Hause und </cite><cite>setz mich hin und fange an, an allem möglichen zu arbeiten.“</cite></p>
<p>In dem Sinne: Wir sind gespannt, wer beim Sprungbrett 2022 mit dabei sein wird und freuen uns schon jetzt darauf!</p>
<h3>Mit dabei beim Sprungbrett 2021:</h3>
<ul>
<li><a href="https://www.instagram.com/alisariveramusic/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Alisa Rivera</strong></a></li>
<li><a href="https://bloodline-band.jimdofree.com/links-and-more/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bloodline</strong></a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/dianagoldbergmusic/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Diana Goldberg</strong></a></li>
<li><a href="http://floating-nutshells.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Floating Nutshells</strong></a></li>
<li><a href="https://de-de.facebook.com/fragileelephantband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Fragile Elephant</strong></a></li>
<li><a href="https://inlier.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inlier</strong></a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/julezandbarska/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Julez &amp; Barska</strong></a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/marlenarium/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Marlenarium</strong></a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/puredirt.band/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Pure Dirt</strong></a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt wird‘s bunt: Graffiti-Workshop im Jugendtreff unserer Funkstation</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/graffiti-workshop/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/graffiti-workshop/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chantal Junker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 14:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=11640</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4.jpg 2421w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ran an die Spraydosen und weg mit den langweiligen weißen Wänden — wir haben zusammen mit Jugendlichen den Jugendtreff der Feierwerk Funkstation neu gestaltet. Beim Graffiti-Workshop konnten die jungen Künstler*innen auf zwei Wänden ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wie geht Graffiti denn eigentlich? Planen ausgerollt, Steckdosen abgeklebt, Spraydosen aufgestellt, Soundanlage gecheckt — der Jugendtreff ist [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4.jpg 2421w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-2048x1536.jpg 2048w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-4-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ran an die Spraydosen und weg mit den langweiligen weißen Wänden — wir haben zusammen mit Jugendlichen den Jugendtreff der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/">Feierwerk Funkstation</a> neu gestaltet. Beim <strong>Graffiti-Workshop</strong> konnten die jungen Künstler*innen auf zwei Wänden ihrer Fantasie freien Lauf lassen.<span id="more-11640"></span></p>
<h2>Wie geht Graffiti denn eigentlich?</h2>
<p>Planen ausgerollt, Steckdosen abgeklebt, Spraydosen aufgestellt, Soundanlage gecheckt — <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/"><strong>der Jugendtreff</strong></a> ist bereit für sein neues Image. Aber spulen wir erstmal zurück: Wie geht denn eigentlich Graffiti?</p>
<p>Die se<span style="letter-spacing: -0.008em;">chs Teilneh</span><span style="letter-spacing: -0.008em;">mer*innen, alle noch ohne Erfahrung im Sprayen, warteten auch neugierig auf ihrem ausgesuchten Platz vor der Wand auf eine Antwor</span><span style="letter-spacing: -0.008em;">t. <strong>„Ganz einfach: Ordentlich schütteln, Aufsatz von der Nase wegdrehen, vor das Testplakat halten, drauf drücken.“</strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-11674 alignright" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-11-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-11-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-11-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-11-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-11-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></p>
<p><span style="letter-spacing: -0.008em;">Schon machten sich alle auf zu den Dosen und experimentierten an alten Postern, bis sie den Dreh raus hatten. Mit Erfolg hielten sie ihre ersten Ergebnisse in der Hand. Jetzt waren </span><span style="letter-spacing: -0.008em;">auch sie </span><span style="letter-spacing: -0.008em;">bereit, sich der großen Wand zu widmen — aber erstmal wird </span><span style="letter-spacing: -0.008em;">Pause gemacht und gelüftet, damit die Spray-Gase wegziehen.</span></p>
<h2><span style="font-family: Renner, Arial, sans-serif; font-weight: 600; letter-spacing: -0.008em;">Es wird bunt!</span></h2>
<p>„Na, traut sich schon jemand?“ frage ich in die Runde von zögernden Gesichtern. Den ersten Schritt an die noch heile Wand zu machen war wohl doch Überwindungssache. Aber kein Problem, mit einem Stencil (einer Schablone) mit <strong>„Funky Treff“</strong>-Schriftzug, dem Namen unseres <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/"><strong>Jugendtreffs</strong></a>, wurde die Wand eingeweiht. Danach kam genug Mut in den Jugendlichen auf, die Wand mit allen möglichen Dingen zu bekritzeln, die ihnen im Kopf herumschwirrten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/09/Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker-17-scaled-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Funkstation_Graffiti_Workshop_credits_Chantal_Junker (17)" alt="" /></div>
<p>Mit 80ies Gute-Laune-Musik im Hintergrund wurden die Wände des <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/"><strong>Jugendtreffs</strong></a> nach und nach <strong>bunter</strong>, die Jugendlichen inspirierten sich gegenseitig mit ihren Ideen. Von <strong>feuerspeienden Drachen</strong>, über <strong>Aliens im Weltall</strong>, bis zu <strong>farbenfrohen Blumenverzierungen</strong> konnten die Teilnehmer*innen dem<strong> Jugendtreff</strong> ein Stückchen von sich selbst dalassen. Wer wollte, konnte zusätzlich noch mit Stencils arbeiten, mit verschiedenen Materialen Silhouetten an die Wand sprayen oder sich selber kreative Ideen für Techniken ausdenken. Zum Schluss konnte noch jede*r seinen*ihren Namen verewigen und wir machten zusammen ein Gruppenfoto vor dem neu entstandenen Kunstwerk. Die Jugendlichen und ich hatten eine Menge Spaß und das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.</p>
<p>Den <strong>Graffiti-Workshop</strong> habe ich im Namen meines FSJ-Jahresprojekts veranstaltet und möchte mich nochmal bei den Jugendlichen und bei meinen Kolleg*innen fürs Mitmachen und Mithelfen bedanken. Ich konnte dadurch eine Menge lernen und mit Erfolg mein Freiwilliges Jahr abschließen!</p>
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		<title>Improtheater in der Funkstation: Spontanität, Lockerheit und ganz viel Spaß</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/improtheater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Irina Stürmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 13:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[Funkstation]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Improtheater in der Funkstation: Spontanität, Lockerheit und ganz viel Spaß" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk-300x201.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Kopf aus, Spiel an: Das war das Motto beim Improtheater-Workshop in der Feierwerk Funkstation Ende November. Coronabedingt lief der Kurs natürlich ein wenig anders ab als üblich, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat, im Gegenteil: Gerade in angespannten Zeiten zeigt sich, wie wohltuend improvisiertes Spielen ist und vor allem, wie gut das Lachen tut. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Improtheater in der Funkstation: Spontanität, Lockerheit und ganz viel Spaß" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk-300x201.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_Die_Kunst_des_UnvorbereitetseinscFeierwerk-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Kopf aus, Spiel an: Das war das Motto beim Improtheater-Workshop in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familienprogramm/funkstation/ueber-uns/wir-stellen-uns-vor/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk Funkstation</a> Ende November. Coronabedingt lief der Kurs natürlich ein wenig anders ab als üblich, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat, im Gegenteil: Gerade in angespannten Zeiten zeigt sich, wie wohltuend improvisiertes Spielen ist und vor allem, wie gut das Lachen tut.</p>
<p><span id="more-10501"></span></p>
<p>An zwei Tagen fand der <strong>Improtheater-Workshop unter der Leitung von Sabine Eberling</strong> statt. Sie ist Theaterpädagogin und selbst leidenschaftliche Improtheater-Spielerin. Als ich in der Feierwerk Funkstation ankomme, sind die Stühle schon coronakonform mit großem Abstand im Kreis aufgestellt. Ich suche mir einen Platz, um mir das Ganze anzuschauen, Eindrücke festzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Denkste! Das geht beim Improtheater nicht – und möchte ich auch gar nicht mehr. Sobald es losgeht, bin ich mit dabei.</p>
<h2>Wie funktioniert Improtheater?</h2>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_7cFeierwerk-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_7(c)Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_7(c)Feierwerk" /></div>
<p>Wir &#8211; das sind acht Frauen mit Sabine – beginnen mit <strong>Aufwärmübungen</strong>, um uns zu lockern und ins Miteinander-Spielen hineinzukommen. Wir nehmen <strong>Emotionen und Bewegungen</strong> der anderen auf, wandeln sie ab, geben sie weiter. Dabei lernen wir gleich <strong>das Wichtigste überhaupt: Beim Improtheater kann man nichts falsch machen.</strong></p>
<p>Dann geht das richtige Spielen los: Mal zu zweit, mal zu viert, mal spielt ein Teil der Gruppe und der andere führt Regie, mal sind alle gemeinsam aktiv – wegen Corona immer mit dem nötigen Abstand, für den Sabine zwei Meter lange Bambus-Stäbe auslegt.</p>
<h2><strong>Die ganze Bandbreite der Gefühle</strong></h2>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_11cFeierwerk-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_11(c)Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_11(c)Feierwerk" /></div>
<p><strong>Beim Improtheater-Spielen geht nichts ohne Emotionen.</strong> Und so sind wir verliebt und leidenschaftlich – was schon mal problematisch werden kann, wenn das Objekt der Begierde ein Pfarrer oder der Verlobte der besten Freundin ist. Wir sind traurig, müde, hungrig und sehr oft wütend – mal spontan auf Zuruf, mal gehen wir fließend von einem Gefühl ins andere über. Sabine ermutigt uns, die <strong>Emotionen richtig zu spüren</strong>, sie sagt „es ist schon alles in uns und im Theater können wir es rausholen“. Wenn sie dann selbst überaus verführerisch Brezen verkauft, knistert es gewaltig &#8211; trotz Maske und Abstand &#8211; und wir können uns vor Lachen kaum halten.</p>
<h2><strong>Die Kunst des Unvorbereitetseins</strong></h2>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_2cFeierwerk-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_2(c)Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater" /></div>
<p>Dabei reagieren wir immer auf <strong>Impulse.</strong> Passend dazu trägt der Kurs den Untertitel <strong>„Die Kunst des Unvorbereitetseins“.</strong> Denn es geht immer darum, die Worte, Geräusche, Bewegungen, oder die Mimik der anderen Spieler*innen in dem Moment aufzunehmen, etwas daraus zu machen und neue Impulse zu setzen. Dieses spontane Reagieren <strong>„fördert Kreativität, Kommunikationsstärke, Lockerheit und Selbstbewusstsein“</strong>, weiß Sabine aus ihrer langjährigen Erfahrung als Leiterin für Impro-Kurse. Bei allem, was wir gemacht haben, hatten wir aber vor allem eines: Sehr viel Spaß! Teilnehmerin Ulrike, hat „so viel gelacht“, für sie war der Workshop „wie eine Tankstelle für Herz und Hirn“. Teilnehmerin Cornelia fand es toll, „einfach mal die Wut rauszulassen“, zu merken, dass man „manches nicht so ernst nehmen“ muss und auch, dass „man sich selber besser kennenlernt“.</p>
<h2><strong>Improtheater in Corona-Zeiten: geht auch online!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-cheerup-list wp-image-10509" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_1cFeierwerk-260x200.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater" width="260" height="200" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_1cFeierwerk-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_1cFeierwerk-370x285.jpg 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/01/Feierwerk_Blog_Funkstation_Improtheater-Workshop_1cFeierwerk-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" />Improtheater kann man immer spielen – auch virtuell! Das ist zwar etwas anders, als gemeinsam in einem Raum zu sein, Sabine hat damit aber schon gute Erfahrungen gemacht. Sie leitet seit zehn Jahren die Improtheatergruppe des Studentenwerks München und die findet aktuell als <strong>Online-Kurs</strong> statt. „Gerade in dieser Corona-Zeit ist es schön, dass wir etwas Lockeres haben“, sagt sie und das kann ich nur bestätigen. Es hat richtig gut getan, den Kopf freizubekommen, ins Spielen einzutauchen und so viel zu lachen! Ich bin voller Energie nach Hause gegangen und freue mich, dass bereits <strong>neue Impro-Kurse für Kinder und Erwachsene in der Feierwerk Funkstation geplant sind!</strong> Dort kann jede*r mitmachen &#8211; egal ob mit oder ohne Impro-Erfahrung. Vielen Dank für dieses tolle Erlebnis an Sabine und die gesamte Gruppe!</p>
<p>Übrigens hat uns am zweiten Tag die SZ besucht &#8211; wer noch mehr über den Workshop lesen will, findet <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/schwabing-freimann-die-grosse-kunst-aus-dem-stegreif-1.5151081" target="_blank" rel="noopener">hier</a> den Artikel dazu.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>&#8222;Digitale Bildung&#8220; &#8211; viel Wissenswertes für Eltern von Grundschulkindern</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/infoveranstaltung-digitale-bildung/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/infoveranstaltung-digitale-bildung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Urbanski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Funkstation]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=9888</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Oft fällt heutzutage der Begriff „Digitale Bildung“. Warum es diese aber so nicht gibt und was eigentlich dahinter steckt, habe ich Eltern von Grundschulkindern bei einer Infoveranstaltung Mitte November näher bringen dürfen. Gerade bei Eltern herrscht oft Unsicherheit zu diesem Thema. Eigentlich hätte der Vortrag vor Ort in der Feierwerk Funkstation stattfinden sollen, in der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="84" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5-300x169.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5-1024x576.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-5-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Oft fällt heutzutage der Begriff „Digitale Bildung“.</strong> Warum es diese aber so nicht gibt und was eigentlich dahinter steckt, habe ich Eltern von Grundschulkindern bei einer Infoveranstaltung Mitte November näher bringen dürfen. Gerade bei Eltern herrscht oft Unsicherheit zu diesem Thema. <strong>Eigentlich hätte der Vortrag vor Ort in der <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/funkstation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Funkstation</a> stattfinden sollen, in der ich ehrenamtlich gemeinsam mit Medienpädagogin Petra die <a href="https://blog.feierwerk.de/domagkpark/">Kinder- und Jugendradioredaktion</a> betreue sowie Ferienworkshops für Schüler*innen anbiete.</strong> Aufgrund der aktuellen Situation haben wir die Veranstaltung dann jedoch kurzfristig ins Netz verlegt und ich habe mich an einem Freitag Abend mit den Eltern vor den Bildschirmen getroffen.</p>
<p><span id="more-9888"></span></p>
<h1><strong>Alles digital?</strong></h1>
<p>Mittlerweile verwendet <strong>fast jede Person in Deutschland digitale Geräte oder Dienste</strong> wie Smartphones oder soziale Medien. Wie diese allerdings technisch oder vom Geschäftsmodell her funktionieren, wissen die wenigsten. Hinzu kommt ein umgangssprachlicher und übermäßiger Gebrauch des Wortes „digital“. <strong>Ob im Fernsehen, in der Zeitung oder online – überall liest und hört man von digitaler Bildung, digitaler Schule, digitaler Wirtschaft, digitaler Gesellschaft und vielen weiteren ähnlichen Kombinationen.</strong> Definiert man „digital“, wird schnell klar, warum diese Begriffe keinesfalls wissenschaftlich korrekt sind.</p>
<p><strong>&#8222;Digital&#8220; stammt aus der Computertechnik und beschreibt die Verarbeitung und Übermittlung von Informationen in binärer Sprache.</strong> Einfach gesagt, ist es die Sprache der Maschinen, die aus Nullen und Einsen besteht.  Nur technische Geräte und Dienste können demnach digital sein – oder wie sähe eine Schule aus, die nur aus Ziffernfolgen besteht? Es wäre eine Schule, die jemand mit Programmcode geschrieben hat, welche lediglich in einer virtuellen Realität z. B. als 3D-Objekt vorhanden wäre. <strong>Das hat nichts mit der Bildungseinrichtung zu tun, die wir alle kennen.</strong> <strong>Genauso verhält es sich mit den anderen Kombinationen wie z. B. „Digitale Bildung“.</strong> Sowas wird eher aus Marketinggründen verwendet, es hört sich eben „cool“ und „modern“ an. <strong>Eine passendere Bezeichnung wäre z. B. digital unterstützte Bildung.</strong></p>
<h1><strong>Bildung und Digitalisierung</strong></h1>
<p>Für den Begriff Bildung gibt es keine allumfassende Definition. Im Alltag denkt man da etwa an Allgemeinbildung oder verbindet es mit Aus- und Weiterbildung in Schulen oder Unternehmen. Das spiegelt eher eine ökonomisch geprägte Sichtweise wider. Viele Bildungstheorien beschäftigen sich allerdings mit dem Menschen als Individuum und dessen Sicht auf sich selbst und seiner Umwelt. Klar ist, dass Eltern und Kinder Kompetenzen brauchen, um sich in der zunehmend durch Digitalisierung geprägten Welt zurechtzufinden, in ihr zu lernen und zu arbeiten. <strong>Spricht man von „Digitale Bildung“, wird meist einerseits genau dieser Bedarf an Digital- bzw. Medienkompetenzen und andererseits das Lernen und Lehren mit Hilfe von digitalen Medien verstanden.</strong> Letzteres wird auch E-Learning genannt. Daran ist bereits leicht erkennbar, dass es bei Weitem nicht ausreicht, nur Technik bereitzustellen. Um das Bildungssystem für die Zukunft fit zu machen, müssen viele weitere Faktoren einbezogen werden, aber das ist ein Thema für sich.</p>
<p><a href="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9975 size-cheerup-main-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-2-900x508.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski (2)" width="770" height="435" /></a></p>
<h1><strong>Medienkompetenz und E-Learning </strong></h1>
<p><strong> </strong>Verdrängt man diese fachlich nicht korrekte Verwendung des Begriffs „Digitale Bildung“, könnte man das Thema in zwei Unterbereiche unterteilen: <strong>Medienkompetenz und E-Learning.</strong></p>
<p>Nach dem <a href="https://dieter-baacke-preis.de/ueber-den-preis/was-ist-medienkompetenz/">Medienkompetenzmodell von Dieter Baacke</a> beinhaltet Medienkompetenz die <strong>Bereiche Medienkunde, Medienkritik, Mediengestaltung und Mediennutzung</strong>. Die Kultusministerkonferenz hat sich am europäischen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen (<a href="https://ec.europa.eu/jrc/en/digcomp">DigComp</a>) orientiert und die folgenden <strong>sechs „<a href="https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/2016_12_08-KMK-Kompetenzen-in-der-digitalen-Welt.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kompetenzen in der digitalen Welt</a>“</strong> formuliert:</p>
<p>*Suchen und Verarbeiten</p>
<p>*Kommunizieren und Kooperieren</p>
<p>*Produzieren und Präsentieren</p>
<p>*Schützen und sicher Agieren</p>
<p>*Problemlösen und Handeln</p>
<p>*Analysieren und Reflektieren</p>
<p>E-Learning beschreibt das Lehren und Lernen mit Hilfe digitaler Medien. Dieses Online-Lernen bietet einige <strong>Vorteile</strong> wie <strong>Orts- und Zeitunabhängigkeit, Flexibilität, motivierende Interaktivität und Multimedialität u.v.m.</strong> Man muss allerdings klar sagen, dass E-Learning <strong>kein Allheilmittel</strong> ist. Stellen wir uns einmal Lehr- und Lernmethoden als einen Werkzeugkasten vor. Dann wären E-Learning und dessen Unterarten (z. B. Lernvideos) sowie klassische Methoden aus dem Präsenzunterricht einzelne Werkzeuge. Je nach Bedarf und Zielgruppe wählt man das passende Instrument aus. Schließlich verwenden wir ja auch keinen Hammer, um eine Schraube in eine Wand zu drehen.</p>
<p>Eine <strong>Kombination aus Präsenz- und E-Learning</strong> hat das Potenzial, die <strong>Vorteile beider Methoden</strong> zu nutzen und <strong>Nachteile zu verringern</strong>. Dies wird oft <strong>„Blended Learning“</strong> oder <strong>„hybrides Lernen“</strong> genannt. Worum es dabei geht, war eine der zahlreichen Fragen der teilnehmenden Eltern bei unserer Infoveranstaltung.</p>
<p><a href="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9974 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-1-1024x487.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski (1)" width="770" height="366" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-1-1024x487.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-1-300x143.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-1-768x365.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></a></p>
<h1><strong>Digitale Bildung &#8211; Was die Eltern besonders interessierte</strong></h1>
<p>Neben dem Interesse an „hybridem Lernen“ und dem Thema „Digitale Bildung“ allgemein, hatten die Väter und Mütter viele unterschiedliche Fragen:</p>
<h3><strong>„Wieviel Freiheit kann ich den Kindern online lassen und wie schütze ich sie? Wie können Kinder in die digitale Welt hineinwachsen, ohne dabei Schaden zu nehmen?“ </strong></h3>
<p>Grundsätzlich sollten Eltern erstmal <strong>ihr eigenes Verhalten reflektieren</strong>, schließlich lernen Kinder auch durch Nachahmung. Wenn die Kinder viel lesen sollen, aber nie vorgelesen bekommen oder die Erwachsenen beim Lesen sehen, dann wird auch das Kind nicht lesen. Hängt der Vater am Smartphone und die Mutter am Tablet, wird ein Kind natürlich neugierig. <strong>Vorbild sein ist also wichtig! </strong>Eltern sollten versuchen, sich selbst Grundlagenwissen und Medienkompetenz anzueignen und diese dann an ihre Kinder weiter zu vermitteln. Außerdem ist entscheidend, auf altersgerechte Angebote zu achten und die<strong> Kleinen beim Entdecken der Medienwelt zu begleiten.</strong></p>
<h3><strong>„Wie vermeide ich, dass die Themen Internet/Smartphone zum Zankapfel in der Familie werden?“ </strong></h3>
<p>Eltern können verbindliche Regeln vereinbaren und auf bildschirmfreie Zeiten achten. <strong>Wie wäre es beispielsweise, gemeinsam mit den Kindern einen <a href="https://www.mediennutzungsvertrag.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mediennutzungsvertrag</a> zu erstellen?</strong></p>
<h3>„Welche Lern-Apps/Spiele sind empfehlenswert und welche eher nicht? Was sind Beispiele für gute interaktive Gestaltung im E-Learning?“</h3>
<p>Die Auswahl ist schier unendlich, aber ich habe unter dem Beitrag einige Links dazu aufgelistet. Dort gibt es auch ein Beispiel für ein schönes, interaktives Online-Training.</p>
<h3>„Sollten Kinder eBooks lesen oder eher nicht?“</h3>
<p>Prinzipiell sollten sich Eltern freuen, wenn ihr Kind überhaupt lesen möchte. Etwa ab der dritten Klasse können Kinder mit einem eBook-Reader umgehen. Gut ist, die Schriftgröße recht hoch einzustellen, um das Lesen zu erleichtern.</p>
<h3>„Was ist ein WBT?“</h3>
<p>Die Abkürzung steht für <strong>Web-Based-Training</strong> bzw. internet-basiertes Lernformat. Es ist eine interaktive Form des E-Learnings.</p>
<h3>„Ab welchem Alter eignen sich Konsolen?“</h3>
<p>Pauschal ist das schwer zu beantworten, unter 10 Jahren würde ich das nicht unbedingt empfehlen. Vielmehr kommt es auf die Spiele an sich an. Auch hier gilt wieder: auf <strong>altersgerechte Spiele und die Nutzungszeit achten</strong>. Durchaus gibt es geeignete Angebote für z. B. 6-Jährige. Dabei sollten die Kinder allerdings in elterlicher Begleitung und nur wenig spielen.</p>
<h3>„Wie ist das Suchtpotenzial von Videospielen?“</h3>
<p>Wenn Eltern die zuvor genannten Tipps beachten, dann ist das Risiko sehr gering. Die Vereinbarung von verbindlichen Regeln ist das A und O.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski-3-1024x576.jpg" title="Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski (3)" alt="Feierwerk_Blog_Funkstation_Infoveranstaltung_Digitale_Bildung_Eltern_Grundschule_credits_Stephan_Urbanski (3)" /></div>
<h1><strong>Fazit</strong></h1>
<p>Die teilnehmenden Eltern bewerteten die Veranstaltung als informativ. Sie erfuhren, was hinter der Bezeichnung „Digitale Bildung“ im Detail steckt. Den Vätern und Müttern wurde klar, <strong>dass digitale Medien Werkzeuge sind</strong>. Diese können als <strong>Hilfsmittel Lehr- und Lernprozesse unterstützen</strong>. Gleichzeitig wurde ihnen die Bedeutung eines kompetenten Umgangs mit digitalen Medien bewusst. Es ist schön zu sehen, dass Eltern an dem Thema so ein reges Interesse zeigen. Ich freue mich jetzt schon auf weiteren Austausch bei zukünftigen Veranstaltungen.</p>
<h3><strong>Wer noch mehr erfahren möchte, findet im Folgenden ein paar weiterführende Informationen und Links (persönliche Empfehlungen von mir):</strong></h3>
<p><strong>bildungsserver.de</strong></p>
<p>Zahlreiche kostenlose digitale Lernangebote für die Grundschule und die Sekundarstufe für die Wochen zuhause. Als Meta-Server verweist <a href="https://www.bildungsserver.de/Digitales-Lernen-zuhause-12754-de.html">bildungsserver.de</a> primär auf Internet-Ressourcen, die u. a. von Bund und Ländern, der Europäischen Union, von Hochschulen, Schulen, Landesinstituten, Forschungs- und Serviceeinrichtungen und Einrichtungen der Fachinformation bereitgestellt werden.</p>
<p><strong>homeschooling-corona.com</strong></p>
<p>Hier gibt es eine A<a href="https://homeschooling-corona.com/angebote/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">uflistung guter, ausgewählter digitaler Bildungsangebote</a> in übersichtlichen Kategorien.</p>
<p><strong>Anton App</strong></p>
<p><a href="https://anton.app/de/">Anton</a> ist eine von der EU geförderte interaktive Lernapp für Schüler*innen der 1.-10. Klasse. Sie enthält grundlegende Übungen zu den jeweiligen Fächern, die sich an den Lehrplänen orientieren und jeweils in Klassenstufen sortiert sind. Derzeit gibt es Themen in Mathematik, Deutsch, Sachunterricht, Musik und DaZ. Die Nutzung der App ist und bleibt kostenfrei.</p>
<p><strong>seitenstark.de</strong></p>
<p>Bei <a href="https://seitenstark.de/eltern-und-lehrkraefte/angebote/multimediale-bildungsangebote" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seitenstark </a>finden Eltern einen schnellen Zugang zu den multimedialen Lernangeboten der verschiedenen Mitgliedsseiten. Alle Angebote eignen sich für den Einsatz in Vor- oder Grundschulen, in den Klassen 5 bis 6 oder zum außerschulischen Arbeiten. Eltern können allgemein nach Fächern und Themen oder gezielt nach Klassenstufen, Kompetenzbereichen, Medien- und Dateiformaten und dem Einsatzort der Bildungsangebote suchen.</p>
<p><strong>SCHAU HIN!</strong></p>
<p>Eltern und Erziehende finden bei <a href="https://www.schau-hin.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SCHAU HIN</a> Orientierung in der digitalen Medienwelt und konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.</p>
<p><strong>Medienbox NRW</strong></p>
<p>Die <a href="https://medienbox-nrw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienbox NRW</a> bietet kostenlose Kurse über Medienproduktion und ist ein gutes Beispiel für interaktives E-Learning.</p>
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		<title>Schmiedeworkshop im Trafixx &#8211; die Kinder sind Feuer und Flamme!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Louisa Lenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 11:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Trafixx]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (23)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Als die Kursteilnehmer*innen am zweiten Wochenende der Herbstferien in unser Feierwerk Trafixx gekommen sind, wussten sie noch nicht genau, was sie dort eigentlich erwartet. Ein Schmiedeworkshop für Kinder? Auch noch zu dieser Zeit? Doch der Kursleiter, gelernter Handwerksdesigner, Metallbaumeister und Kunstschmied Michael von Stosch hatte für alles gesorgt. Mit seinem Auto fährt er Donnerstagmittag in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (23)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-23-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Als die Kursteilnehmer*innen am zweiten Wochenende der Herbstferien in unser <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familienprogramm/trafixx/ueber-uns/wir-stellen-uns-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Trafixx</a> gekommen sind, wussten sie noch nicht genau, was sie dort eigentlich erwartet. Ein Schmiedeworkshop für Kinder? Auch noch zu dieser Zeit? <strong>Doch der Kursleiter, gelernter Handwerksdesigner, Metallbaumeister und Kunstschmied <a href="https://www.dingdsein.de/über" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Michael von Stosch</a> hatte für alles gesorgt.</strong></p>
<p>Mit seinem Auto fährt er Donnerstagmittag in den Hof und beginnt, <strong>Amboss</strong>, <strong>Gasesse</strong> (die er extra für den Schmiedeworkshop besorgt hat), verschiedene <strong>Hammer</strong> und <strong>Meißel</strong> und sogar ein kleines <strong>Höckerchen</strong> (eine eigene Anfertigung, damit die Kinder auch an den Amboss kommen) auszuladen. Der Workshop findet draußen statt! Um für Sicherheit beim Schmieden zu sorgen, bekommen die Teilnehmer*innen <strong>dicke Handschuhe </strong>und <strong>Schutzbrillen. </strong>Und damit sich niemand ansteckt, tragen auch draußen alle Maske!</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-1-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (1)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (1)" /></div>
<h2>Kunstschmied und Meister Michael von Stosch leitet den Schmiedeworkshop</h2>
<p>Für Michael von Stosch war stets klar, dass er beruflich etwas Handwerkliches machen möchte. Schon immer hat er am liebsten mit seinen Händen gearbeitet, und nach seinem Praktikum in einer Schmiede stand seine zukünftige Richtung fest. Drei Jahre lang hat er als Lehrling eine <strong>Ausbildung zum Kunstschmied</strong> gemacht, die er als <strong>Jahrgangsbester in ganz Bayern</strong> abschloss. Mit diesem Erfolg bekam er dann ein Stipendium für die <strong>Akademie für Handwerksdesign in Aachen. </strong>Während dem Studium nutzte er die Zeit um seinen Meister zu machen. Als schließlich danach dort die Stelle als Werkstattleiter frei wurde, hat er diese angenommen – <strong>der Anfang seiner Selbstständigkeit</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9775" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-13.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (13)" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-13.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-13-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-13-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-13-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-13-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Als es ihn irgendwann wieder nach München verschlug, hat er mit <strong><a href="https://www.dingdsein.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„DingDsein“</a></strong> seine eigene Werkstatt in Neuhausen gegründet. Hier verkauft er kleine Serien und individuelle Einzelstücke. Auf eine spezielle Sache mag er sich nicht festlegen, <strong>er kombiniert lieber verschiedenste Materialien, wie Metall, Holz und Kunststoff und lässt hier seiner Fantasie freien Lauf</strong>. Diese Selbstständigkeit und viele Bereiche, die ihn interessieren, in einem großen Ganzen verbinden zu können, ist etwas, was er sich <strong>nicht mehr aus seinem Leben wegdenken kann</strong>.</p>
<p>Die Möbel in seinem Zuhause hat Michi von Stosch alle selber gebaut. Billig produzierte Produkte aus großen Möbelhäusern sind <strong>nicht seine Philosophie</strong>, da baut er sich lieber seine eigenen. <strong>Möbel, die lange halten, individuell anpassbar sind und am Ende genau den eigenen Vorstellungen entsprechen</strong> &#8211; für einen ähnlichen Preis.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-18-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (18)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (18)" /></div>
<h2>Den Funken auf die jungen Schmiedemeister*innen überspringen lassen</h2>
<p>Diese Philosophie möchte er gerne an die jüngere Generation weitergeben und wortwörtlich <strong>den Funken überspringen lassen.</strong> Für ihn ist es wichtig, dass sich wieder mehr Menschen mit<strong> handwerklichen und kreativen Dingen</strong> beschäftigen, da solche Bereiche nie obsolet werden. <strong>Digitalisierung kann das Handwerk zu einem gewissen Teil ersetzen, aber es wird immer wichtig bleiben, da eine Maschine Ideen und Kreativität nicht ersetzen kann.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-12-870x600.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (12)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (12)" /></div>
<p>Kurz vor Workshop-Beginn ist die Aufregung groß. Die jeweils zwei Teilnehmer*innen pro Workshop stehen gespannt bereit &#8211; bevor es ans Schmieden geht, gibt es aber erstmal eine <strong>Sicherheitseinweisung</strong> mit den wichtigsten Punkten:</p>
<p><strong>1.</strong> Wenn gearbeitet wird, darf niemand vor den Amboss laufen, also nur seitlich stehen!<br />
<strong>2.</strong> Beim Herausnehmen der heißen Metallstangen aus der <strong>Esse (=Feuerstelle)</strong> muss diese nach unten gehalten werden.</p>
<p>Und dann geht es auch schon los. Erst bekommt die Metallstange eine Spitze. Eine Arbeit, die beim gelernten Fachmann mit drei Hammerschlägen getan ist, aber für unsere Teilnehmer*innen etwas gedauert hat &#8211; Michi steht den Kindern mit Rat und Tat zur Verfügung. Anschließend werden an zwei Seiten Kanten reingeschlagen, und nachdem auch der Hammer zum Einsatz gekommen ist, kann man schon langsam erkennen, was es werden soll: <strong>ein kleines Blatt!</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-25-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (25)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (25)" /></div>
<p><strong>Während dem Schmiedeworkshop kommt die Stange zwischendurch immer wieder in die Esse, damit sie wieder weich und formbar wird.</strong> Anschließend werden mit einem Meißel kleine Kerben reingemacht, um dem Werk den typischen Blatt-Charakter zu verleihen. Der mitgebrachte Meißel ist etwas zu grob, aber kein Problem für Michi von Stosch! Vor den Augen der beeindruckten Kinder kreiert er einfach binnen 5 Minuten einen neuen, um dem gewünschten, filigranen Ergebnis gerecht werden zu können.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-8-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (8)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (8)" /></div>
<p>Jetzt ist die Form erreicht und es geht ans Biegen. Hierfür hat er eine Kuhle in ein Stück Holz geschlagen, wo man das heiße Metall drauf legt und es mit einem Rundhammer gebogen wird. Die Spitze wird noch auf dem Rundhorn (= seitlicher runder Teil des Ambosses) bearbeitet, damit diese absteht. <strong>Der Feinschliff geschieht, indem das heiße Metall abgebürstet und nach kurzem Abkühlen mit Wachs eingerieben wird.</strong> Schließlich bohrt Michi noch ein Loch hinein, damit man das Blatt auch als Anhänger benutzen kann. Nach dem Abflexen und Schleifen ist es fertig! Die Ergebnisse der kleinen Schmiedekünstler*innen können sich sehen lassen und alle sind mächtig stolz auf ihr Werk!</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz-10-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (10)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_credits_Louisa_Lenz (10)" /></div>
<h2><strong>Schmieden &#8211; Dinge mit den eigenen Händen erschaffen</strong></h2>
<p>Auch ich habe mich am Schmieden versucht und kann sagen, es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Vor allem, wenn man das fertige Produkt sieht und weiß:<strong> das habe ich mit meinen eigenen Händen erschaffen! </strong>Bei den Kindern kam der Workshop ebenfalls gut an. Mit <strong>funkelnden Augen</strong> wurden die künftigen Schlüssel- und Kettenanhänger in Empfang und anschließend mit nach Hause genommen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/11/Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_Louisa_credits_Jakob_Steenbock-7-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_Louisa_credits_Jakob_Steenbock (7)" alt="Feierwerk_Blog_Schmiedeworkshop_Louisa_credits_Jakob_Steenbock (7)" /></div>
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		<item>
		<title>Bandmanagement durch D.I.Y &#8211; ein Workshop der Fachstelle Pop</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/workshop-bandmanagement-ohne-managerin/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/workshop-bandmanagement-ohne-managerin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luisa Jentzsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2020 13:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=9228</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-768x768.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Vergangener Dienstag war ein ganz besonderer Abend, denn endlich fand wieder ein Workshop der Fachstelle Pop im Feierwerk statt. Und zwar nicht daheim vor dem Rechner, sondern live und in Farbe im Orangehouse! Mit keinem Geringeren als Mario Radetzky, Sänger der Band Blackout Problems und Gründer des Labels Munich Warehouse. Wenn das mal kein gelungener [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-768x768.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Fachstelle_Pop_Workshop_Bandmanagement_Ohne_Manager_12cAlessa_Patzer-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Vergangener Dienstag war ein ganz besonderer Abend, denn endlich fand wieder ein Workshop der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/">Fachstelle Pop</a> im <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> statt.</strong> Und zwar nicht daheim vor dem Rechner, sondern live und in Farbe im Orangehouse! <strong>Mit keinem Geringeren als Mario Radetzky, Sänger der Band <a href="https://blackoutproblems.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blackout Problems</a> und Gründer des Labels <a href="https://munichwarehouse.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Munich Warehouse</a>.</strong> Wenn das mal kein gelungener Auftakt ist! Ich war beim Workshop dabei und kann euch eine Menge berichten &#8211; lest selbst.</p>
<p><span id="more-9228"></span></p>
<p>Wie zu erwarten, ist der Workshop ausgebucht und alle Stühle, deren Abstand vorher penibel ausgemessen wurde, sind besetzt. Auf der Leinwand ist ohne Schnickschnack, weiß auf schwarzem Hintergrund, ein einziges Wort zu sehen: <strong>D.I.Y. – quasi Marios zweiter Vorname, denn er hat bei seiner Band lange Zeit alles selbst gemacht: Bandmanagement, Booking, Bandorganisation etc.</strong></p>
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<h2>Babysteps im D.I.Y.-Kontext &#8211; jede*r hat mal klein angefangen</h2>
<p>Er beginnt den Workshop mit dem Bild eines Babys, das gerade dabei ist, eine Treppenstufe zu erklimmen. Für uns ist Treppensteigen nichts Besonderes, für das Baby jedoch sehr wohl. Und genau deswegen ist Mario heute hier. <strong>Er weiß aus eigener Erfahrung, wie bedeutend diese „Babysteps“ auch im D.I.Y.-Kontext sind.</strong> Denn auch Bands wie Blackout Problems haben einmal ganz klein angefangen: Ihre erste EP erschien nur digital, ohne physischen Vertrieb und ohne Label. Ihr erstes Album „Holy“ entstand innerhalb von drei Tagen, weil sich die Band nur drei Studiotage leisten konnte. Das zweite Album „Kaos“ entstand<span style="letter-spacing: -0.008em;"> beim</span><span style="letter-spacing: -0.008em;"> eigenen Label Munich Warehouse und das neue Album „Dark“ wird Mitte Januar 2021 bei Sony erscheinen.</span></p>
<h2>So viel live spielen wie möglich, Kontakte knüpfen &#8211; und sich selbst treu bleiben</h2>
<p><strong>Auch die Gründung des eigenen Labels Munich Warehouse reiht sich in dieses Step-by-Step-Schema ein.</strong> Alles begann mit dem Verkauf einiger weniger Bandshirts und bietet nun mehreren Bands eine Plattform, um ihren Merch und ihre Musik zu vertreiben. Hier kommt die Frage auf, ab wann die Gründung einer GbR sinnvoll ist. Bei Themen solcher Art könnt ihr euch an die Feierwerk Fachstelle Pop wenden, die sicherlich Licht ins Dunkel bringen wird. Live ging es genauso klein los. Mario erzählt von einem Konzert in Chemitz, bei dem das Publikum aus ganzen zwei Leuten bestand und der Ticketerlös von 7 Euro unter zwei Bands aufgeteilt werden musste. Trotzdem haben sie immer weiter überall gespielt, wo sie spielen konnten.<strong> Das rät Mario auch den Teilnehmer*innen. Spielt so viel live, wie ihr könnt, auch, wenn jeder Anfang schwer ist.</strong> <strong>Denn so lernt man Leute kennen und vielleicht auch spätere Manager*innen, Booker*innen oder Bands, bei denen ihr als Support spielen könnt.</strong> Seid aber parallel dazu genauso <strong>digital aktiv</strong>. Am besten auf mehreren Plattformen. Aber <strong>verbiegt euch nicht</strong>, nur um auf einer gewissen Plattform gut anzukommen. <strong>Bleibt euch selbst immer treu.  </strong></p>
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<h2>D.I.Y.  bedeutet Geduld, viel Arbeit und Durchhaltevermögen</h2>
<p>Was man aus diesem Werdegang sieht, ist vor allem eins: <strong>D.I.Y. heißt Geduld, viel Arbeit und Durchhaltevermögen</strong>. Marios Tipp hierzu: <strong>„Macht alles selbst, solange es geht. Aber wenn ihr das Gefühl habt, es geht nicht mehr alleine, dann holt euch Hilfe“.</strong> Bei der Partnersuche ist es aber sehr wichtig, sich vorher zu fragen: Was kann ich selbst? Was kann ich nicht? Wann und warum gebe ich die Aufgabe ab und zu welchem Preis? <strong>Und auch, wenn ihr ein Vertragsangebot bekommt – unterschreibt nicht zu schnell. Schaut erstmal, ob ihr mit dem Partner gut zusammenarbeiten könnt oder nicht.</strong> Viele Teilnehmer*innen wollen auch wissen, wie man die Bandorganisation am besten angeht und was man bei einer Booking-Anfrage beachten sollte. <strong>Mario meint, er musste erst lernen, dass es um die Bedürfnisse aller Mitglieder der Band geht und nicht nur um die eigenen.</strong> Deswegen machen Blackout Problems jede Woche einen festen Telko-Termin aus. Am wichtigsten ist hier, wie es jedem momentan geht und wie sich jeder fühlt. Erst dann kann abgeschätzt werden, was man jedem zumuten kann. <strong>Für die Festlegung von Probezeiten und Konzertterminen empfiehlt sich beispielsweise ein gemeinsamer Kalender, in den alle wichtigen Termine der Mitglieder eingetragen werden, sodass kein Konzerttermin mit einem wichtigen privaten Termin kollidieren kann. Wichtig ist auch, klare Regeln in der Band zu definieren. Wer kann was? Wer macht was?</strong></p>
<h2>Tipps zum Thema Booking-Request</h2>
<p><strong>Zum Thema Booking-Request kann Mario aus eigener Erfahrung mahnen: Verschickt bloß keine zu großen Anhänge.</strong> Das verstopft nur die Posteingänge der Booker*innen und stößt in den allermeisten Fällen eher auf Missgunst. Links sind viel besser. Mit einer persönlichen Anrede kommt ihr auch besser an als mit „Sehr geehrte Damen und Herren&#8230;“. Sagt in der Mail genau, was ihr wollt. Also wann wollt oder könnt ihr spielen? Bei welcher Band möchtet ihr als Vorband spielen? In welches Genre ordnet ihr euch ein? Und so weiter. <strong>Seid einfach so präzise wie möglich</strong>.</p>
<h2>Das &#8222;Wir-Gefühl&#8220; und ein gewisser Hang zum Wahnsinn</h2>
<p>Bis halb 12 nimmt Mario sich Zeit für die Fragen der Teilnehmer*innen und freut sich, dass alle so gut mitmachen. <strong>Schon von Anfang an entsteht dieses Wir-Gefühl.</strong> Dass er mit seiner Band schon bei Rock im Park gespielt hat, spielt hier keine Rolle. <strong>Mario lässt die Teilnehmer*innen merken, &#8218;hey, ich bin einer von euch. Wir haben genauso angefangen wie ihr.&#8216;</strong> Auf meine Frage, was ihm die Kraft gegeben hat, nicht aufzugeben und trotzdem immer weiterzumachen, meint er, man müsse <strong>„einen gewissen Hang zum Wahnsinn“</strong> haben. Und vielleicht ist es ja genau das, was D.I.Y. ausmacht. Also, auf was wartet ihr noch? <strong>Do it. Yourself!</strong></p>
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		<title>Mit Hilfe der Fans Projekte realisieren: Digi-Workshop zum Thema &#8222;Crowdfunding&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ananda Nefzger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 07:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="104" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-300x208.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-1024x709.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-768x532.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-870x600.jpg 870w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Workshops der Feierwerk Fachstelle Pop finden sonst meistens im Besprechungsraum der Hansastraße 39 statt, Dozierende und Teilnehmer*innen alle an dem großen ovalen Tisch, Blick zur Leinwand. Corona-bedingt sitzen wir Ende Mai alle zu Hause und schauen in unsere Rechner – die Geburtsstunde eines neuen Formats: Digitale Workshops. Und den ersten Digi-Workshop gibt es zum [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="104" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-300x208.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-1024x709.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-768x532.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger-870x600.jpg 870w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Workshops der <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Fachstelle Pop</a> finden sonst meistens im Besprechungsraum der Hansastraße 39 statt, Dozierende und Teilnehmer*innen alle an dem großen ovalen Tisch, Blick zur Leinwand. Corona-bedingt sitzen wir Ende Mai alle zu Hause und schauen in unsere Rechner – <strong>die Geburtsstunde eines neuen Formats: Digitale Workshops. Und den ersten Digi-Workshop gibt es zum Thema &#8222;Crowdfunding&#8220;.</strong> <span id="more-7841"></span></p>
<p>Die Dozentin ist Britta Buck, Expertin beim <a href="https://kreativ-muenchen-crowdfunding.de/h/Kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kompetenzteam für Kultur- und Kreativwirtschaft</a>. Sie hat schon viele Crowdfunding-Kampagnen von Münchnerinnen und Münchnern betreut und gefördert und ist die perfekte Ansprechpartnerin für die 20 Teilnehmer*innen, die sich in unserem Jitsi-Raum zum ersten digitalen Kurs der neuen Reihe versammelt haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7853 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1-1024x683.jpg" alt="20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2" width="770" height="514" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/06/20200526_Blog_Feierwerk_Fachstelle_Pop_Digi_Workshop_Crowdfunding_credits_Ananda_Nefzger_2-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Was ist Crowdfunding überhaupt?</h2>
<p>Ein Beispiel: Eine Band möchte die Pressung ihres neuen Albums mit Hilfe ihrer Fans finanzieren. Das machen sie über eine Crowdfunding-Plattform wie Startnext. Hier haben die Unterstützer*innen die Möglichkeit, je nach Betrag, für ihre Spenden Gegenleistungen, wie zum Beispiel das gepresste Album, zu bekommen. Das Konzept funktioniert auch für viele andere Projekte: Neue Produkte, Finanzierungen, Unterstützung. <strong>Doch bis zum Start der Kampagne müssen die Initiator*innen des Projekts viele Dinge entscheiden:</strong> Wie viel Geld benötigen wir? Welche attraktiven Gegenleistungen können wir anbieten? <strong>Wie erreichen wir unsere Unterstützer*innen?</strong> Und was machen wir, falls wir keinen Erfolg haben?<br />
Denn viele Plattformen und Funder arbeiten nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip. Das bedeutet, dass die Initiator*innen der Kampagne die Spenden nur dann erhalten, wenn das Fundingziel, also der notwendige Betrag, erreicht wird. Andernfalls erhalten alle Unterstützer*innen ihr Geld wieder zurück.</p>
<p><strong>Eine Crowdfunding-Kampagne kann also auch damit enden, dass ein Projekt nicht umgesetzt wird. Britta Buck sagt dazu aber im Digi-Workshop: „Beim Crowdfunding gibt es kein Scheitern“</strong>, denn auch aus einer misslungenen Kampagne können die Organisierenden etwas lernen. Außerdem gibt es Faktoren, die im Vorfeld beachtet werden können, um das Gelingen eines Crowdfundings zu begünstigen: Gründliche Planung, ein gutes Storytelling zur Kampagne und ihren Beweggründen, visuell ansprechender Content, intensiver Kontakt mit Unterstützer*innen und viel Werbung in den sozialen Medien.</p>
<h2>Crowdfunding ist also vor allem eines: Viel Arbeit</h2>
<p>Aber es bietet auch viele Chancen: Nicht nur Projekte können damit finanziert werden, sondern solche Kampagnen können auch zusätzliche Aufmerksamkeit für Projekte oder neue Produkte generieren. Und: Durch den unmittelbaren Kontakt mit den Unterstützer*innen ist es eine gute Gelegenheit, Feedback und Verbesserungsvorschläge zu bekommen.</p>
<p>Natürlich dürfen in einem Workshop auch Beispiele nicht fehlen: <a href="http://www.christin-henkel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christin Henkel</a> hat ihr drittes Album „Infaulenza“ mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne auf der Plattform Startnext finanziert. Sie schaltet sich in unsere Jitsi-Konferenz mit ein und erzählt, wie sie ihre Kampagne geplant und umgesetzt hat. Dazu gehören Christins Fall ein Video, Abstimmungen zur Mitgestaltung des Albums auf Instagram und natürlich Gegenleistungen für Spendende. Von gutem Karma mit virtuellen Beach-Vibes für 5 Euro bis hin zum privaten Wohnzimmerkonzert für 850 Euro. <strong>Im Digi-Workshop erzählt Christin den Teilnehmer*innen, dass sie gerade mit den höherpreisigen Rewards Erfolg hatte:</strong> Zwei der drei Wohnzimmerkonzerte, die sie angeboten hat, wurden gebucht. Mit allen Rewards und freien Unterstützungen hat sie über 8000 Euro eingenommen und wird ihr Album im Herbst dieses Jahres veröffentlichen können.</p>
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<h2>Jede Menge Fragen im Digi-Workshop</h2>
<p><strong>Nachdem Christin Henkel und Britta Buck ihr Wissen zum Thema Crowdfunding geteilt haben, hagelt es Fragen der Teilnehmer*innen: Welche Plattform eignet sich? Wo finde ich einen geeigneten Videografen für mein Projekt? Wo und wie kann ich andere Gründer*innen kennenlernen?</strong> Britta und Christin haben den Teilnehmer*innen alle Fragen geduldig beantwortet. Solltet ihr jetzt selbst Fragen haben, könnt ihr euch beim Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft individuell zu eurer Kampagne und dem Crowdfundingförderprogramm oder aber bei Fragen zur wirtschaftlichen Ausrichtung eurer Arbeit als Musiker*in beraten lassen. Terminanfragen könnt ihr unter kreativ@muenchen.de stellen.</p>
<p>Und wenn ihr Fragen zu anderen Themen des Musikbusiness habt, wendet euch gern an die Feierwerk Fachstelle Pop, die euch mit Rat, Tat und einem erfahrenen <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/service-support/beratung-expertinnen-netzwerk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Expert*innen-Netzwerk</a> (das auch vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft gefördert wird), unterstützt.</p>
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			</item>
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		<title>Frauen im Musikbusiness &#8211; Micha Voigt im Live-Q&#038;A und ganz persönlich</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/frauen-im-musikbusiness-kultur-erhalten/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/frauen-im-musikbusiness-kultur-erhalten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Micha Voigt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 10:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt (13)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ob als Tontechnikerin am Mischpult, als Dozentin in den Workshops der Feierwerk Fachstelle Pop oder als Musikerin auf der Bühne beim Early Sunday Morning &#8211; Micha Voigt ist seit unzähligen Jahren ein echtes Feierwerk-Urgestein. Die Corona-Pandemie trifft sie als Musikerin, Musikpädagogin und selbstständige Tontechnikerin stark &#8211; dennoch hat sie Mittel und Wege gefunden, in dieser [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt (13)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-13-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ob als Tontechnikerin am Mischpult, als Dozentin in den Workshops der <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Fachstelle Pop</a> oder als Musikerin auf der Bühne beim <a href="https://blog.feierwerk.de/familienfruehstueck-im-feierwerk/">Early Sunday Morning</a> &#8211; Micha Voigt ist seit unzähligen Jahren <a href="https://blog.feierwerk.de/music-was-my-first-love-und-hat-hier-im-feierwerk-1000-facetten-fuer-mich/">ein echtes Feierwerk-Urgestein</a>. <strong>Die Corona-Pandemie trifft sie als Musikerin, Musikpädagogin und selbstständige Tontechnikerin stark &#8211; dennoch hat sie Mittel und Wege gefunden, in dieser Zeit Kultur zu erhalten und kreativ zu bleiben. </strong>Für die Q&amp;A-Reihe &#8222;Frauen im Musikbusiness&#8220; konnte die Fachstelle Pop Micha Voigt als Expertin gewinnen. In einem spannenden Talk hat sie auf Instagram zahlreiche Fragen beantwortet &#8211; und lässt uns in diesem Blog ein wenig mehr hinter ihre Kulissen blicken. <span id="more-7696"></span></p>
<h2>Corona-Shutdown &#8211; ein berufliches Aus über Monate!</h2>
<p>Am Freitag, den 13. März 2020 bin ich wieder einmal mit dem Schulprojekt „Kreativ Woche“ als Dozentin an der <a href="https://www.musikakademie.bayern/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musikakademie Alteglofsheim</a>. Im Morgenplenum bestätigt der Klassenlehrer das Gerücht, das seit einem Tag unter den Schüler*innen kursiert : die Schulen werden ab Montag, den 16. März aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen. <strong>Dieser Freitag soll auch für mich der letzte normale Arbeitstag für lange werden.</strong> <strong>Schon bald kommen erste Absagen und Stornierungen und in Kürze ist mein Terminkalender bis weit über den Sommer hinaus leergefegt!</strong> Clubs und Veranstaltungsräume schließen, Seminare und Workshops entfallen, Konzerte werden abgesagt und Kitas machen dicht. <strong>Für mich als selbständige Tontechnikerin, Musikerin, Dozentin und Musikpädagogin ein Aus über viele Monate!</strong></p>
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<h2>Aktiv und online Kulturgut am Leben erhalten</h2>
<p>Aber meine Kreativität lässt sich nicht einfach so aushebeln. <strong>So kommt schon bald die Idee auf, digitale Plattformen zu nutzen, um Kulturgut für alle am Leben zu erhalten.</strong> Meine elementare Musikerziehung kommt inzwischen als Online-Stunde wöchentlich nach Hause zu den Kindern &#8211; meine Songs in Form von kurzen Acoustic-Wohnzimmer-Clips zu den Fans.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt-2-Kopie-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_credit_Micha_Voigt" /></div>
<p>Neue Songs <a href="https://www.nosnakesinheaven.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit der Band</a> entstehen per Whatsapp-Kommunikation und an einem Konzert-Livestream für Juni/Juli arbeiten wir ebenfalls mit enormer Anstrengung. <strong>Die Anfrage der Feierwerk Fachstelle Pop, bei einem Instagram Q&amp;A-Online-Event als Fachdozentin für tontechnische Fragen rund um das Thema Bühne, Equipment, Soundcheck und Monitoring </strong>zur Verfügung zu stehen, war genau das, was ich den Pandemie-Maßnahmen entgegen zu setzen wünsche: <strong>aktiv während des Shutdowns am Erhalt von Kultur mitzuarbeiten und kreativ zu bleiben</strong>.</p>
<p>So eine Art Workshop hatte ich allerdings noch nie gegeben : <strong>zuhause auf der Terrasse mit Handykamera und Earplugs auf Fragen der Teilnehmer*innen einzugehen &#8211; ohne ihnen dabei „live“ gegenüber zu stehen?</strong> Alessa Patzer von der Fachstelle Pop übernahm für den 18.05. die Moderation des Talks und hat mich und die Teilnehmer*innen souverän durch alle Fragen innerhalb dieser Q&amp;A-Stunde manövriert. <strong>Das Interesse war groß und die Stunde kurzweilig &#8211; danke dafür!</strong></p>
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<h2>Viele Fragen beim Live-Q&amp;A zu &#8222;Frauen im Musikbusiness&#8220;</h2>
<p>Das Thema „Frauen im Musikbusiness“ stand als Headline über dem Talk. So galt es auch über meine persönliche Situation als weibliche Tontechnikerin in einer männerdominierten Livemusik-Szene zu sprechen und meine Erfahrungen mitzuteilen. <strong>Leider gibt es trotz neuer Ausbildungsmöglichkeiten, gerade im Live Sektor, immer noch zu wenig Frauen, die hinter dem Mischpult den Ton angeben</strong>. Auch nach 30 Jahren in meinem Job hat sich daran kaum etwas geändert. <strong>Im Grunde ist es auch egal, ob Frau oder Mann &#8211; die Erfahrung all der Jahre macht den Unterschied aus.</strong> Und so konnte ich auf Fragen Antworten finden, die mein Beruf als Tontechnikerin und Musikerin mit sich bringt. Dabei geht es nicht allein um den Blick auf die Technik, sondern auch um die Präsentation einer Band vor Ort (Bandsound, Backline, Inear Anschaffung) und die Kommunikation und Abläufe zwischen Bühne und Mischpult (Technichal Rider, Handzeichen, Linechecks). <strong>Auch knifflige Fragen kamen im Talk auf, die oft aus Live-Situationen entstehen und eine spontane Entscheidung benötigen.</strong></p>
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<h2>Live-Q&amp;A &#8211; Kreative Fortbildung während des Shutdowns</h2>
<p><strong>Die Instagram-Q&amp;A-Stunde kann ich jeder und jedem empfehlen, die oder der sich während des anhaltenden kulturellen Shutdowns weiterbilden und weiterentwickeln will.</strong> Hier stehen euch tolle Kolleg*innen zur Verfügung, die mit ihrem professionellen Musikbusiness-Wissen eure Fragen beantworten – direkt nach Hause oder wo immer ihr seid. <strong>Eine rege Beteiligung an solchen Angeboten stärkt wiederum unsere kreative Community, lässt uns weiter schaffen und erschaffen und hilft aktiv dabei, unsere Kultur zu erhalten!</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7715 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt-1024x1024.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt" width="770" height="770" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt-300x300.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt-150x150.jpg 150w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt-768x768.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt-370x370.jpg 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Fachstelle_Pop_QA_Frauen_Musikbusiness_Micha_Voigt_Kultur_erhalten_credit_Micha_Voigt.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
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