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	<title>Historie &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>Musik abseits des Mainstreams: Warum das Feierwerk Radio macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 13:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens. 1985 begann Feierwerk in der Hansastraße 39 mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die Initiierung eines lokalen Szeneradios war von Anfang an ein integraler Bestandteil der Feierwerk-Geschichte. Woher kam die Motivation? Welche Gedanken prägten die Planungen und wie wurde die Umsetzung gestaltet? Eine Skizze der ersten zehn Jahre des Radiomachens.</p>
<p>1985 begann <a href="https://www.feierwerk.de/ueber-uns/der-verein/geschichte" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk in der Hansastraße 39</a> mit dem Aufbau einer festen Live-Bühne. Über junge, lokale Popkultur war Mitte der 80er Jahre in München noch wenig zu lesen und zu hören. Immerhin hatte die „Pop-Corner“ seit 1978 jeden Freitag maximal eine Viertelseite in der Süddeutschen Zeitung (SZ). 1980 machte die Münchner Stadtzeitung auf, dann <a href="https://www.in-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">In München</a>. Mit „Radio Xanadu“, „Radio M1“, „Radio 44“ und „Radio Gong“ gehen Ende April 1985 die ersten privaten Lokalradios auf UKW an den Start.</p>
<p>Davon inspiriert brachten wir uns mit dem Claim „<strong>Die Szene braucht ein Radio</strong>“ ins Gespräch. Irgendwie logisch: „So wie es an Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands fehlt, so mangelt es auch an einem qualifizierten Radioangebot, das die lokale Szene widerspiegelt bzw. ein Kommunikationsforum für sie sein kann“, hieß es in einem unserer ersten Konzepte. Natürlich gab es viele Skeptiker*innen, die angesichts des Clubsterbens und des vermeintlich fehlenden Publikums die Idee, ein Forum für die lokale Rockszene zu schaffen, für völligen Quatsch hielten. Und dann auch noch ein Szeneradio! „Radio Plemplem, oder was?“ – „Da spielen doch höchstens ein paar Jugendliche Radio-DJ und imitieren Thomas Gottschalk“, bekamen die Feierwerker*innen zu hören.</p>
<h2>Abgefahrene Promo: Radio aus dem Bauwagen und auf einer LP</h2>
<p>Um die Idee zu verbreiten, machte das Feierwerk-Team mit einem „mobilen Radiostudio“ in Form eines blauen Bauwagens Spektakel bei Schulhofpartys, auf öffentlichen Plätzen oder beim <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-theatron-im-westpark/" target="_blank" rel="noopener">Westpark-Theatron</a>, baggerte Passant*innen an und sammelte Unterschriften. Die Sympathie für das Projekt wuchs. Denn schon bald machte sich große Ernüchterung bei allen breit, die von den sogenannten Lokalradios statt einer Soundtapete aus irgendwelchen A<span style="letter-spacing: -0.008em;">C-Formaten mehr Inhalte aus Stadt und Region, vielleicht sogar Airplay für die Produktionen lokaler Künstler*innen, erwartet hatten.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-14699 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="296" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-1024x393.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2-300x115.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Wie kan<span style="letter-spacing: -0.008em;">n man von einem lokalen Radio sprechen, wenn zum Beispiel Star-Sat in München das gleiche Programm sendet wie auf Mallorca?“, fragte Stadtrat Haimo Liebich bei einer Podiumsdiskussion des „Kulturpolitischen Forums“ im Oktober 1991. „</span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Radikal lokal</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ zu sein, schrieb sich Radio Feierwerk auf die Fahnen. Das war auch der Titel der Doppel-LP, die bei dieser Veranstaltung vorgestellt wurde. Eine ziemlich verrückte Idee, auf „Frequenz“ 33 1/3 UpM zu demonstrieren, wie ein Szene-Radio klingen könnte.</span></p>
<h2>Ein Fensterplatz für Radio Feierwerk</h2>
<p>„Es braucht keine eigene Frequenz &#8230; drei bis vier Stunden am Tag sind mit Stil und gutem Gewissen machbar“, hieß es auf dem Cover der Promo-LP. 1993 öffnete sich tatsächlich ein Fenster für <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a>. Ab dem 18. April gab es zunächst jeden Sonntag zwischen 21 und 1 Uhr vier Stunden Sendezeit auf der Frequenz 93.4 MHz, als Gastlieferant von „Radio Xanadu“. „Radio Feierwerk berichtet ausführlich über die gesamte Münchner Szene und bringt mehr als nur den kurzen Veranstaltungshinweis. Musikbeispiele, O-Töne, Interviews, Kurzreportagen, Glossen, Meinungen und Hintergründe informieren über Konzerte, Theater, Kabarett, Film, Kunst, Tanz, Literatur und Ausstellungen&#8220;, heißt es im Programmflyer.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-14701 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="247" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-1024x328.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3-300x96.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<h2>Die ersten Szene-Formate</h2>
<p>Jeweils einstündige Formate strukturierten den vierstündigen Sonntagabend. Das Magazin „<strong>Szene aktuell</strong>“ bezog sich auf die ganze Stadt und berichtete gleichermaßen über große und kleine, kommerzielle und nichtkommerzielle Konzerte, Theater-, Film- und Kunstveranstaltungen. Die Musik kam ausschließlich von Münchner Bands oder von Bands, die gerade in München gastierten. In der Sendung „<strong>Live im Feierwerk</strong>“ liefen in der Hansa 39 eingespielte 1a-Liveaufnahmen, ergänzt durch spartenspezifische Infos, Beiträge, Talk mit Studiogästen und Musik für Insider.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-14704 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="189" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-1024x252.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4-300x74.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>„Live im Feierwerk“ war auch der Titel einer Reihe von Szene-Kompilationen auf Vinyl und später auf CD, für die das Feierwerk das Equipment für Live-Recording angeschafft hatte. Allein bis Ende 1996 entstanden über 300 Konzertmitschnitte auf DAT. &#8222;Das waren ausschließlich Münchner Bands und für die war das eine tolle Sache&#8220;, erinnert sich Klaus Martens. „<strong>Spot on</strong>“ bediente Fans der Stilrichtungen Blues, Black Music, Hard &amp; Heavy, Independent, Jazz &amp; Fusion und HipHop. Die Stunde nach Mitternacht gehörte Ecco Meineke mit seinem Freistil-Mix „<strong>After Midnight</strong>“.</p>
<h2>Landung auf 92.4 MHz</h2>
<p>Anfang 1994 stand die Neuverteilung der Münchner UKW-Frequenzen an. Radio Feierwerk beantragte vier Stunden Sendezeit pro Tag. Das wären 28 Stunden pro Woche gewesen. Zugestanden wurden dann immerhin 17 Stunden. Ab dem 1. März 1994 teilten sich Radio Feierwerk, Radio Lora und die Jazzwelle Plus die <strong>UKW-Frequenz 92,4</strong>. Das Szeneprogramm war montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 21 bis 24 Uhr zu hören. Zusätzlich gab es jeden Sonntagmorgen von 7 bis 9 Uhr ein Radioprogramm von Kindern für Kinder, eines der Alleinstellungsmerkmale von Radio Feierwerk.<br />
„<strong>Szene aktuell</strong>“ konnte nun montags bis samstags von 16 bis 18 Uhr, also 12 Stunden in der Woche, die Kultur im Sendegebiet aktuell beleuchten und brachte darüber hinaus Live-Mixe, Infos über Neuerscheinungen, Wortbeiträge, Interviews, Features plus Musik aus dem „Rest der Welt, der in die Region ausstrahlt.“</p>
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</div>
</blockquote>
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<h2>Von „Radio Feierwerk Spezial“ zur „Mikrowelle“</h2>
<p>„Electroland“ &#8211; „Münchens erste reine Drum &amp; Bass-Sendung“ mit Live-Mixen im Studio, Gast-DJs, Clubtipps und Hintergründen oder &#8222;Nothing But Country&#8220; hießen ab Anfang 1997 die neuen <strong>Specials am späten Sonntagabend</strong>. Moderiert wurden die Sendungen im wöchentlichen Wechsel von Personen mit unterschiedlichen stilistischen Vorlieben und Szenebezügen.</p>
<p>Im Januar 1998 wurde daraus das Format „<strong>Clubnight</strong>“. „Mit Djane Aromas ‚Klangmilieu‘ und ‚Into Somethin’‘ (Michael Reinboth, Florian Keller) konnten zwei Juwelen aus dem Nachlass der ‚Jazzwelle plus‘ gerettet werden. Ihre Veranstaltungen in der <a href="https://www.muffatwerk.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Muffathalle</a> (und nicht nur da) sind legendär. Das ‚Alternative Spirits‘-Team, mit seiner Radioshow vom  Stadtmagazin Prinz zum ‚Aufsteiger ‘97‘ gekürt, hat sein Zuhause in einem der erfolgreichsten Clubs der Stadt (‚Atomic Café‘). In ‚Cosmic Radio‘ jagt DJ Pablo (‚Boom Boom Club‘ &#8211; Nachtwerk) Beats aus aller Welt im Non-Stop-Mix über den Äther. Vervollständigt wird dieses Power-Paket durch ‚Global Beats‘, dem weltmusikalischen Grenzgang mit Wolfgang Zwack (u.a. ‚Big Family &#8211; World Dance‘ im Loft)&#8220;, kündigte eine Pressemitteilung an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14705 size-large" style="letter-spacing: -0.112px;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="405" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-1024x538.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5-300x158.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_5.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Mitte 1998 entwickelte ein erweitertes Team das Format „<strong>Mikrowelle</strong>“. „Innovative, kreative, aktuelle Musik mit lokalem Bezug“ stand hier im Mittelpunkt. Das dreistündige Magazin richtete sich an ein „überdurchschnittlich musikinteressiertes, ausgehfreudiges Publikum, an anspruchsvolle, kritische, aufgeschlossene ‚non trendy people‘ und bewusste Radiohörer“. Den Macher*innen war es wichtig, irgendwie ein Sprachrohr für die gesamte Indie-Szene zu sein, inklusive der Veranstalter*innen, die in dieser Zeit gerade erst anfingen. Man war u.a. sehr empfänglich für Techno, Clubsounds, DJ-Mixe, aber auch für die „Hamburger Schule“ und alles, was gerade in der Stadt so aufkam.</p>
<h2>Hör dir was anderes</h2>
<p>2004 wurde mit dem Wechsel der Sendezeit von Radio Feierwerk auf Samstag/Sonntag das Programm neu konzipiert. Im Wesentlichen entstand dabei die <strong>heutige Struktur des Szeneprogramms</strong> mit vielen unterschiedlichen Formaten, die alle von ehrenamtlichen Radiomacher*innen produziert werden. 15 Stunden Sendezeit boten stündlich Nischen für eine große Vielfalt an Themen und Stilen. „Dauerbrenner“ wie „<strong>What&#8217;s Up</strong>“ oder „<strong>Boarder Corner</strong> <strong>&#8211; die härteste Show der Stadt</strong>“ kamen ins Programm. Auch „<strong>Coming in Hot</strong>“, „<strong>Kraut &amp; Rüben</strong>“, „<strong>Radio Days</strong>“, „<strong>Radio Traktor</strong>“, oder „<strong>Sick Tea Time Radio</strong>“ sind seit mehr als zehn Jahren auf Sendung. Immer wieder bringen neue Leute tolle Impulse, Sendekonzepte und frischen Wind ins Programm.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14703 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg" alt="Warum das Feierwerk Radio macht" width="770" height="256" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-1024x341.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6-300x100.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/01/Feierwerk_Blog_Szeneradio_Bild_6.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Für rund <strong>30 Formate</strong> zu den unterschiedlichsten Themen, die teils wöchentlich, teils monatlich zu hören sind, stehen derzeit <strong>22 Stunden Sendezeit pro Woche</strong> auf UKW zur Verfügung. Musik abseits des Mainstreams liegt der Musikredaktion am Herzen. Münchner Künstler*innen und oftmals noch unbekannten Bands, die nach München kommen, bietet <a href="http://radio.feierwerk.de" target="_blank" rel="noopener">Radio Feierwerk</a> wie immer eine Plattform und Unterstützung. „<strong>Hör dir was anderes</strong>“ ist jetzt das Motto des Szeneprogramms. Fans von alternativer Musik aus Bayern, Electronica, feministischer Musik und Musik von Frauen, über HipHop, R&amp;B, Punk, Underground bis hin zu osteuropäischer Musik werden bedient. Außerdem gibt es tolle Sendungen zu Popliteratur, Politik, Gesellschaft und Popkultur.</p>
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			</item>
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		<title>Der Mittwoch im Feierwerk: ein Anlaufpunkt für die Jazzszene München in den 90ern</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/jazz-geschichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 12:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Jazz-Musiker Jenning Sieverts in den 80ern im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ende der 80er/Anfang der 90er dockte der Jazz im Feierwerk an, weil es dort Leute gab, die den Jazz zu ihrem Ding machten. Weil der Ort und die Bedingungen irgendwie passten und eine neue Generation lokaler bzw. regionaler junger Talente anfing, die dort gebotenen Auftrittsmöglichkeiten zu nutzen. Es gibt einiges zu erzählen aus mehr als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Jazz-Musiker Jenning Sieverts in den 80ern im Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Henning-Sieverts_credits_Klaus_Martens-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Ende der 80er/Anfang der 90er dockte der Jazz im Feierwerk an,</strong> weil es dort Leute gab, die den Jazz zu ihrem Ding machten. Weil der Ort und die Bedingungen irgendwie passten und eine neue Generation lokaler bzw. regionaler junger Talente anfing, die dort gebotenen Auftrittsmöglichkeiten zu nutzen. Es gibt einiges zu erzählen aus mehr als zehn wirklich guten gemeinsamen Jahren: <strong>gelungene Open-Airs im Westpark, Konzerte am <em>„Blue Monday“</em> und<em> „Blue Wednesday“</em>, eine LP mit Liveaufnahmen von der Bühne in der Hansa 39 und von der abgefahrenen Konzert- und Festivalreihe <em>„JazzButJazz“</em>.</strong></p>
<p><span id="more-10808"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10809" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_1.jpg" alt="Feierwerk_Jazz_90er_1" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_1-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Regelmäßige Jazzkonzerte fanden im Ansatz unter dem Label <strong><em>„Blue Monday“</em></strong> statt. Durch die Ausrichtung auf Weltmusik, Latin und vor allem auf ein gut durchmischtes Jazzprogramm mit Swing über Jazzrock bis Freejazz begann die Open Air-Reihe im Theatron Westpark nach einem verhaltenen Beginn in den Vorjahren richtig zu brummen.</p>
<p><strong>Nach und nach gewann so das Feierwerk bei den Aktiven und beim Jazzpublikum an Credibility.</strong> „<em>Die Szene war überschaubar</em>“, erzählt der damalige Booker Klaus Martens. „<em>Man hat sich auf dem Jazzfest getroffen und Sachen ausgemacht. Zu der Zeit waren diese Musiker*innen allenfalls Semiprofis. Viele Münchner Musiker*innen, die heute einen guten Namen in der bundesweiten Jazzszene innehaben, hatten im Feierwerk ihre ersten Auftritte. Es waren zum Teil auch ihre ersten Plattenaufnahmen, die sie für den Szenesampler gemacht haben.</em>“ Von heute renommierten Jazzern wie <em>Martin Scales, Hennig Sieverts </em>und <em>Guido May</em> (v.l.n.r.) haben wir in unserem Archiv <strong>Livefotos aus den späten 80er Jahren</strong> gefunden.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/05/Martin-Scales_credits_Klaus_Martens-1024x683.jpg" title="Martin Sales beim Jazz-Konzert im Feierwerk (credits Klaus Martens)" alt="Martin Sales beim Jazz-Konzert im Feierwerk (credits Klaus Martens)" /></div>
<h2><strong>Premiere des Liverecording im Feierwerk</strong></h2>
<p>Mit mehr Personal und neuem Equipment machte das Feierwerk <strong>einen ersten Schritt zur Professionalisierung seiner Veranstaltungstechnik.</strong> Eines der Ergebnisse war die <strong>LP <em>„JAZZ live aus dem Feierwerk München“</em></strong>. Sie wurde Mitte Oktober 1990 an vier Tagen live mit den Bands <em>„Now“, „Ecco“, „Jazz Don&#8217;t Panic“, „Henning Sieverts Trio“, „Brother Virus“, „Minorswan“ </em>und <em>„Scales“</em> eingespielt. Die minimalistische Cover-Art nimmt übrigens Bezug auf den <em>„Blue Note style“</em> des genialen Grafikdesigners <em>Reid Miles</em>. Wie bei den anderen Szene-Samplern war das Ziel, bei Fans und Veranstaltern ein bisschen<strong> Promotion für die Bands vor Ort zu machen.</strong> Folglich blieb das Vertriebskonzept des Samplers rudimentär. Jede Band bekam 50 Stück zur eigenen Verwendung und bei den Präsentationskonzerten im Feierwerk wurde die LP den Besucher*innen zusammen mit der Eintrittskarte in die Hand gedrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10811 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_3.jpg" alt="Feierwerk Jazz in den 90ern " width="1200" height="1175" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_3.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_3-300x294.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Jazz_1_Teaser_3-1024x1003.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2><strong>Ein fester Anlaufpunkt für die Jazzszene München: „Blue Wednesday“</strong></h2>
<p>Im Jahr 1990 ergänzte eine vom <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener">Kulturreferat</a> geförderte <strong>Veranstaltungsreihe mit dem Titel <em><strong>„Tage der of</strong>fenen Tür“</em></strong> den <strong><em>„Blue Monday“</em>.</strong> Einmal im Monat an einem Mittwoch gab es in wechselseitiger Absprache mit dem <a href="https://www.freies-musikzentrum.de/index.html" target="_blank" rel="noopener"><em>„Freien Musikzentrum“</em></a> ein Jazzprogramm. Das fand u.a. mit namhaften lokalen Protagonisten wie dem<em> „Goodman-Hirson-Quartett“</em>, dem <em>„Monty Water Quartett“</em>, <em>„Brother Virus“</em> oder <em>Peter Wölpl statt.</em> Wie schon der Donnerstag für die „Hard ‚n‘ Heavy“-Fraktion<strong> wurde ab Herbst 1991 der Mittwoch im Feierwerk für ein gutes Jahrzehnt</strong> <strong>zu einem festen Anlaufpunkt für die Münchner Jazzszene.</strong> Das<em> „F.D. Baumann Sextett“ (F. D. Baumann tp., fh., Evan Tate as., Thomas Braun frh., Christopher Varner tb., Litchie Hrdlicka b., Tommy Eberhardt dr.)</em> machte den Anfang und dann ging es am <strong><em>„Blue Wednesday“</em></strong> immer reihum. Die Münchner Szene war auch hier die Leitlinie des Bookings.</p>
<h2>JazzButJazz</h2>
<p>Dieses Rotationsprinzip wurde im Frühjahr 1994 abgelöst von einer kuratierten Veranstaltungsreihe mit dem Titel <strong><em>„JazzButJazz&#8220;</em></strong>. Zum Auftakt am Mittwoch, dem 5. Januar 1994 spielten die Herren <em>Johannes Enders, Martin Scales, Stefan Schmidt </em>und <em>Falk Willis</em> mit ihrer Combo <em>„Sunship“</em>. <strong><em>„JazzBu</em><em>tJazz&#8220; </em></strong>stand sowohl für die Mittwochskonzerte als auch für Open-Air-Festivals im Westpark und Indoor-Festivals im Feierwerk. <strong>Mit der <em>„JazzButJazz&#8220;</em>-Reihe sollten offene, weitgefächerte, unkonventionelle, experimentelle und witzige Interpretationen des Jazz ein Podium bekommen.</strong></p>
<h2><strong>Unfuck the „Dschäääs“</strong></h2>
<p>Nicht nur in den 90ern und nicht nur in der Jazz-Szene wurde selbstverständlich gejammert: <strong>über das Fehlen von Auftrittsmöglichkeiten, die ignorante Presse, unzureichende Gagen und mangelnde Anerkennung.</strong> Stimmt irgendwie und ist zugleich ein Mantra, das einem auf den Zeiger gehen kann. <strong><em>„Ist Jazz out?“</em></strong>, war darum ein im Feierwerk-Programmheft abgedruckter Rant überschrieben. <em>„Der Unterhaltungswert mancher Jazzkonzerte tendiert gegen Null“</em> wird da konstatiert und klargemacht, welcher Sound auf der Bühne der Hansa 39 stattfinden soll. <strong><em>„Der Jazz ist nicht out &#8230; out sind der uncoole Bierernst, die gepflegte Feierlichkeit und das Überlässige.“</em></strong> Gefragt sind stattdessen <em>„&#8230; Phantasie, Experimente, bei denen aber auch das Publikum merkt, dass es den Akteuren Spaß macht. Gefragt ist das Aufbrechen stilistischer Schneckenhäuser, lebendige Kommunikation und nicht zuletzt die Cleverness von Veranstaltern.“</em></p>
<p>Ob expressiv, schräg oder groovy – <strong><em>„JazzButJazz“</em></strong> sprengte die herkömmliche Definition des Jazz. Das positive Image der Reihe und der Location spiegelt sich wider in einem von <em><a href="http://www.munichfound.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„MUNICHfound“</strong></a></em> im März 1997 unternommenen Streifzug durch die Münchner Jazz-Venues. „<em>Feierwerk, a club on Hansastraße in Westend, is more down-to-earth. Housed in an old factory, the club has an industrial feel: bare walls, exposed suspension beams and concrete floors. It&#8217;s a no-frills venue for an eclectic and international range of music. For the past two years, the club has hosted a Wednesday-night concert series called ‚JazzButJazz‘ that focuses on experimental and free jazz, exposing new influences and giving young (mainly local) talent a place to perform.</em>“ (Quelle: <a href="http://www.munichfound.com/archives/id/31/article/507/" target="_blank" rel="noopener">www.munichfound.com/archives/id/31/article/507)</a></p>
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		<title>„Music &#8230; and all about it“: Feierwerk Musikförderung von früher bis heute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 09:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="102" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Workshop_Musik_Know_How_4" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4-300x204.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4-1024x695.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4-870x600.jpg 870w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Musikförderung lag dem Feierwerk von Anfang an am Herzen – und behält bis heute ihren wichtigen Stellenwert. Kommt mit auf eine Reise von den wilden Anfängen bis ins spannende Jetzt – mit guten Aussichten auf die Zukunft! Bereits ab 1988 gab es parallel zum Ausbau der Livekonzerte in der „Hansa 39“ diverse Angebote für junge [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="102" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Workshop_Musik_Know_How_4" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4-300x204.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4-1024x695.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_4-870x600.jpg 870w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Musikförderung</strong> lag dem <strong><a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener">Feierwerk</a> </strong>von Anfang an am Herzen – und behält bis heute ihren wichtigen Stellenwert. Kommt mit auf eine Reise von den wilden Anfängen bis ins spannende Jetzt – mit guten Aussichten auf die Zukunft!<span id="more-10798"></span></p>
<p>Bereits ab 1988 gab es parallel zum Ausbau der Livekonzerte in der „Hansa 39“ <strong>diverse Angebote für junge Künstler*innen/Kunstinteressierte unter dem Titel <em>„Workin‘ Together“</em>.</strong> Hier sollten sich verschiedene Kultursparten, Stilrichtungen, Auffassungen und Konzeptionen begegnen. Das erste Programm war gestaltet wie ein Teller Buntes. Es wurde getrommelt und getanzt, die Teilnehmer*innen konnten sich als Clowns, beim Improtheater oder Radio-Planspiel ausprobieren. Der gestalterische Bereich war mit Masken- und Marionettenbau, Comic-Zeichnen, Frottagen und Collagen, Bildhauerei und Schmieden vertreten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10802 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_1.jpg" alt="Feierwerk_Workshop_Musik_Know_How_credit_Feierwerk" width="1200" height="800" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_1-270x180.jpg 270w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Im Fokus stand allerdings immer schon <strong>das Know-how für Musiker*innen</strong> irgendwo zwischen Schnupperkursen und intensiver, auf Präsentation vor Publikum angelegter <em>„Produktions-Workshops“</em>. Davon ausgehend entwickelte Feierwerk<strong> das Konzept für ein kompaktes Workshop-, Session- und Kursprogramm.</strong></p>
<h2><strong>„Münchner Rock Blues Jazz &amp; Percussion-Tage“ in den 90ern</strong></h2>
<p>Unter dem Motto <em><strong>„Music &#8230; and all about it“</strong></em> fanden von 27. Oktober bis 03. November 1991 in Zusammenarbeit mit der Musikschule „Ohrwurm“ die ersten „Münchner Rock Blues Jazz-Tage“ statt. Das stilübergreifende Projekt bot den Teilnehmer*innen <strong>ein faszinierendes Treffen unterschiedlicher Szenen und Stilrichtungen. </strong>Es sollte Lust auf Experimente oder auch „nur&#8220; ganz einfach Freude an der Musik vermitteln und brachte Profis, Fortgeschrittene sowie Amateure zusammen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10803" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_2.jpg" alt="Feierwerk_Workshop_Musik_Know_How_2" width="1200" height="394" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_2.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_2-300x99.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_2-1024x336.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Eine Woche lang gab es <strong>Band-, Instrumental-, Gesangs-, Rhythmik- und Percussion-Workshops, Sessions und Konzerte mit ausgesuchten Bands</strong>, die in ihrer Stilrichtung Maßstäbe setzten. Hinzu kamen jeweils mittwochs Specials und Sonderkurse, die Know-how zu relevanten Themen vermittelten: z. B. Sound und Anlage, Bühnenpräsentation, Bandmanagement, PR-Arbeit etc.</p>
<h2>Musikförderung durch lokale und internationale Größen</h2>
<p>Jede Menge <strong>„Cracks“ aus der lokalen und internationalen Szene</strong> und unterschiedlichen Generationen waren aufgeboten, die mit Fragen gelöchert werden durften und mit denen die Teilnehmer*innen jammen konnten. Zum Dozent*innen-Line-up gehörten u.a.:</p>
<p><em>Billy Bang, Omar Belmonte, José Cortijo, Achim Görres, Carola Grey, Dusko Goykovich, Noami Isaacs, Rick Keller, Werner Klausnitzer, Kenny Martin, Marco Minnemann, Max Neissendorfer, Didi Neumann, Nippy Noya, Sandy Patton, Al Porcino, Torita Quick, Wolfgang Schmid, Norman Thelen, Thomas Reimer, Dudu Tucci, Peter Tuscher, Bruce Werber</em> und <em>Nick Woodland</em>.</p>
<p>Stammgäste waren auch der Gitarrist <em>Bill Bickford</em> und die Bassistin <em>Kim Clarke</em> von <em>„Defunkt“</em>. Die Band kombinierte in ihrer Musik Free Jazz- und Bebop-Elemente mit Funk und löste Disco-Klischees sowie starre Jazz-Schablonen auf. Das Konzept <strong>passte super zur Philosophie der <em>„Münchner Rock Blues Jazz-Tage“</em>, über Tellerränder aller Art zu schauen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10804 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_3.jpg" alt="Feierwerk_Workshop_Musik_Know_How_credits_Klaus_Martens" width="1200" height="393" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_3.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_3-300x98.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/02/Workshops_Teaser_3-1024x335.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Den besonderen Charme der <em>„Münchner Rock Blues Jazz &amp; Percussion-Tage“</em> machte nicht zuletzt ihr<strong> Camp-Charakter</strong> aus. Da gab es Matratzenlager in vielen kleinen, noch ungenutzten Räumen rund um die „Hansa 39“. Ab dem Jahr 1995 standen die Räume nicht mehr zur Verfügung. Die Unterbringung der Teilnehmer*innen in einer Jugendherberge wurde überlegt. Aber das erschien nicht wirklich cool und irgendwie wäre der Zusammenhalt dadurch nicht mehr richtig gegeben.</p>
<h2><strong>„Auftreten ist mehr als Musikmachen“ &#8211;  Feierwerk Musikförderung heute</strong></h2>
<p>Mit eher sporadischen Workshops ging es dann erst Anfang der Nullerjahre weiter. <strong>Die Coachings des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener"><em>„Sprungbrett“-Förderprogramms</em></a> etwa sollten „den Künstler*innen ganz individuell auf die Sprünge“ helfen.</strong> Vertieftes Know-how konnten sich Interessierte ab 2002 bei der <strong><a href="https://www.popkultur.bayern/goprofessional/" target="_blank" rel="noopener"><em>„go.professional“</em></a>-Reihe des <a href="https://www.popkultur.bayern/vpby/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Verbands für Popkultur in Bayern“</em></a></strong> abholen, die jeweils im Herbst auch im Feierwerk Station machte. Die 2009 installierte <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/wir-stellen-uns-vor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> bot dann endlich wieder ein regelmäßiges und umfangreiches Workshop-Programm an. <strong>Verstärkt im Winter, Frühling und Herbst können Interessierte ein breites Angebot wahrnehmen.</strong> Das Spektrum der Themen ist breit: Es reicht von Songwriting, Soundoptimierung oder Bühnenpräsentation über „Band als Kleinbetrieb“, Bandmanagement und Konzertproduktion bis zu Promotion &amp; Booking, Interviewtraining und Online-Kommunikation. <strong>Denn wie heißt es so treffend in einem der Folder: „Auftreten ist mehr als Musikmachen“.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2021/03/Fachstelle-Pop_Workshop_Einfuehrung-ins-Musikbusiness_Alessa-Patzer-1-300x300_c.jpg" title="Feierwerk_Musikförderung_Fachstelle-Pop_Workshop_Einführung-ins-Musikbusiness_(c)Alessa-Patzer" alt="Feierwerk_Musikförderung_Fachstelle-Pop_Workshop_Einführung-ins-Musikbusiness_(c)Alessa-Patzer" /></div>
<p>Hinzu kommen verschiedene Kooperationen, wie etwa mit dem <a href="https://harrykleinclub.de/" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>„Harry Klein“</strong></em></a> (hier liegt der Fokus auf elektronischer Musik) oder mit dem <strong><em><a href="https://kreativ-muenchen-crowdfunding.de/h/Kompetenzteam.html" target="_blank" rel="noopener">„Kompetenzteam Kultur- &amp; Kreativwirtschaft“</a></em></strong>. Seit 2020 bietet die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/wir-stellen-uns-vor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Fachstelle Pop</strong></a> zudem ein Live-Q&amp;A-Format auf <a href="https://www.instagram.com/fachstellepop/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> an. Einmal im Monat beantworten Expert*innen aus der Musikbranche live Fragen zu ihrem Spezialgebiet. Und auch beim <strong><a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener"><em>„Sprungbrett“-Förderprogramm</em></a></strong> werden <strong>die Auswirkungen der Corona-Krise</strong> zum Anlass genommen, <strong>um den Förderaspekt noch weiter auszubauen und den jungen Künstler*innen eine noch umfangreichere Förderung in Form eines Bandcamps zu ermöglichen.</strong></p>
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		<title>So wurden die &#8222;Munich Blues&#8220;-Sessions zur Publikumsveranstaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 10:55:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="104" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-300x208.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-1024x711.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-768x533.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-870x600.jpg 870w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein derartiger Treffpunkt hatte gefehlt in der Stadt! Im Juli 1986 traf sich eine kleine Runde Münchner Musiker*innen erstmals im Feierwerk und jamte drauflos. Anfangs scharten sich 20 &#8211; 30 Leute aus der Münchner Blues-Szene um einen Träger Bier, ein paar mitgebrachte Verstärker und ein per Hut finanziertes Secondhand-Drumset, bis die Veranstaltungen irgendwann zu regelmäßigen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="104" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-300x208.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-1024x711.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-768x533.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/12/Feierwerk_Blog_Munich_Blues_titel_munich_blues_session_1988_02_cFeierwerk-870x600.jpg 870w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein derartiger Treffpunkt hatte gefehlt in der Stadt! <strong>Im Juli 1986 traf sich eine kleine Runde Münchner Musiker*innen erstmals im <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> und jamte drauflos.</strong> Anfangs scharten sich 20 &#8211; 30 Leute aus der Münchner Blues-Szene um einen Träger Bier, ein paar mitgebrachte Verstärker und ein per Hut finanziertes Secondhand-Drumset, bis die Veranstaltungen irgendwann zu regelmäßigen &#8222;Munich Blues&#8220;-Sessions mit Publikum wurden.</p>
<p><span id="more-10067"></span></p>
<p>Zu den Sessions kamen in erster Linie Non-Professionals und Nebenerwerbs-Musiker*innen, die eher am traditionellen Blues (City-Blues, Rhythm &#8217;n&#8216; Blues, etc. aber auch Soul und Jazz), als am Blues-Rock orientiert waren. Schnell und stetig wurde der Kreis größer. <strong>Im Januar 1988 wurde die Tür auch für das interessierte Publikum aufgemacht. </strong>Eigens für die Leitung der Sessions zusammengestellte Combos aus Mitgliedern der bei „Munich Blues“ vertretenen Bands und das &#8222;Call&#8220;-Prinzip gaben den Abenden die für eine Publikumsveranstaltung unabdingbare Struktur. <strong>Das machte die „Munich Blues“-Sessions lustig, spannend und richtig gut. Mitte der 1990er Jahre trafen sich hier an jedem ersten Montag im Monat bis zu 400 Gäste und Musiker*innen.</strong> Die kamen zunehmend auch aus dem weiteren Umland, u.a. D.D Blues, Rodney Harley, Ron Evans und andere tolle Musiker*innen aus dem „Village“. <strong>Im <a href="https://www.village-habach.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Home of the Blues“ in Habach</a> steht übrigens heute noch an jedem Donnerstag die <a href="https://www.village-habach.de/?seite=musiker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jam Session</a> auf dem Programm.</strong><br />
Ferner wurden Festivals und ein Austausch mit Bands aus anderen Regionen organisiert. Mit dem „Munich Blues e.V.“ versuchte eine kleine Gruppe Fans und Musiker*innen den Aufbau einer Initiative, die u.a. ein eigenes Fanzine produzierte. <strong>Die 1988 erschienene LP „Munich Blues Sunrise“ markierte den Anfang einer Reihe von Feierwerk produzierter &#8222;Szene-Sampler&#8220;.</strong></p>
<h2>Der Aufhänger: Auftrittsmöglichkeiten</h2>
<p>Der Projekttitel „Munich Blues“ bezieht sich auf den Songs „New York Blues“ von Louisiana Red: „New York City &#8211; &#8217;s a doggone cruel ol&#8216; town! You don&#8217;t believe me, man? I&#8217;ll be glad to show you &#8218;round“. Ein Statement voller Hassliebe. <strong>Der Sinn des Projekts war aber in erster Linie, ein Stück Münchner Underground sichtbarer werden zu lassen.</strong> Ausgangspunkt war eine in der „Münchner Stadtzeitung“ platzierte Annonce: „Workshop mit Auftrittsmöglichkeiten“, hieß es da. Gesucht wurden „Sänger*innen, Musiker*innen, Dichter*innen, die den Blues haben“, um ein gemeinsames Repertoire für eine Veranstaltung zusammenzustellen. <strong>Daraus wurden schnell drei abendfüllende Programme beim Feierwerk „Fest &#8217;86“ und an zwei „Blues-Tagen“ im <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-theatron-im-westpark/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Westpark-Theatron</a>.</strong> Das verlieh den Musikertreffen und Jam-Sessions weiteren Schub. <strong>Seit der Aufnahme des kontinuierlichen Konzertbetriebs in der <a href="https://blog.feierwerk.de/der-einzug-in-die-hansa-39/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hansa 39</a> im Dezember 1986 präsentierte sich die Blues-Szene regelmäßig und immer häufiger mit Konzerten, Festivals und Workshops.</strong></p>
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<h2>„Got My Mojo Workin‘“</h2>
<p>Am 20. und 21. März 1987 legte „The &#8218;Mojo&#8216; Ram Jam Blues Gang“ dann gleich mit einem zweitägigen Festival los. Die Bandbreite reichte von Bigband-Sound, neu arrangierten Traditionals über Jazz, Funk-Groove und Swing bis zu Country Blues und „Jug Band Music“ (hier wird der Bass auf einem großen Whiskey-Krug geblasen). <strong>Sechs Bands und Gäste, wie der „Jazz Rock Fusion“-Pionier Jim Pepper, sorgten für Abriss und machten die Vielfältigkeit des Blues erlebbar.</strong> In jeder der beim „&#8217;Mojo&#8216; Ram Jam Blues &amp; Jazz Festival“ aufgetretenen Formationen steckten verschiedene Angehörige der neunköpfigen Band.</p>
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<h2><strong>Mojo Ram Jam Blues Gang featuring Jim Pepper. &#8222;Got My Mojo Workin&#8220;:</strong></h2>
<p>Mit ihrem signifikanten, unterhaltsamen und tanzbaren Sound quer durch die Black Music Styles, mit griffigen Arrangements, einer fetten Bläsersektion, einer Wahnsinns-Rhythmus-Gruppe und nicht weniger &#8222;wahnsinnigen&#8220; Harp-Soli war „The &#8218;Mojo&#8216; Ram Jam Blues Gang“ einer der profiliertesten Acts unter den Bands, die sich bei „Munich Blues“ trafen. <strong>Die eigenwillige, spannungsgeladene Performance von Frontmann Sandy &#8218;Mojobone&#8216; Fischer stellte eine Verbindung zur magischen Tradition in der Black Music her.</strong></p>
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<h2>Munich&#8217;s Wild Years</h2>
<p>Irgendwie kommt einem da John Lee Hooker’s Erzählung vom „Boogie Chillun“ in den Sinn: <strong>Schon mit 16 Jahren hatte Sandy &#8218;Mojobone&#8216; Fischer Zugang zu den Hotspots für Jazz, Blues, Soul und US-Avantgarde-Musik im München der 60er Jahre.</strong> In einem Freizeitheim hatte er den Gitarristen der „Mojos“, der ersten stadtbekannten Soulband, kennengelernt. Der hat ihn in den „Birdland Club“ eingeladen. Dieser Club in der Kirchenstraße in Haidhausen und das „Tabarin“ in der Thierschsstraße waren sogenannte Ami-Clubs, in denen jede Menge schwarze G.I.s und Musiker*innen unterwegs waren. <strong>„Dort hatte nur die Military police (MP) was zu melden, nicht aber die Münchner Polizei. Deshalb konnten wir 16jährigen uns überhaupt da drinnen aufhalten“</strong>, erinnert sich Sandy. So sind schon früh eine Reihe von Freundschaften entstanden.<strong> In den USA wurde Black Music als „Race Music“ unter der Decke gehalten, während Blues und Soul in Europa in den 60er Jahren richtig gefeiert wurden.</strong> Die schwarzen Musiker*innen <strong>„haben sich total gefreut, dass wir Jungen uns für ihre Musik interessiert haben. Die haben uns dann quasi auch in die anderen Clubs reingeschleust.“</strong> Außerdem existierte ein richtiger Underground: wilde, legendäre Schuppen wie die „Costa Rica Bar“ oder die „New Cracker Box“ in der Leopoldstraße. Das Publikum bestand aus jeder Menge G.I.s aus den US-Kasernen im Münchner Norden, Prostituierten, Zuhältern, Halbkriminellen. Täglich fanden Livebands statt, vor allem Rock &#8217;n&#8216; Roll,<br />
Rythm &#8217;n&#8216; Blues und Soul –<strong> „die beste Musik der Stadt“</strong>. So ist es eigentlich logisch, dass „The &#8218;Mojo&#8216; Ram Jam Blues Gang“ und ihre Seitenprojekte einen Melting Pot aller möglichen Strömungen darstellten, zu denen Sandy schon frühzeitig Zugang hatte.</p>
<h2>Selbstorganisation</h2>
<p>Neben den Sessions und Konzerten im Feierwerk war die Kontaktsuche zu Musiker*innen und ähnlichen Initiativen in anderen Regionen Bestandteil des Projekts. Das Ziel war, in einem für berufstätige Musiker*innen erreichbaren Raum außerhalb Münchens Auftritte selbst zu organisieren<strong>.</strong> <strong>Unter dem Titel „Jazz &amp; Blues History Tour“ fanden zum Beispiel in Kooperation mit der Oberallgäuer Musikercooperative im Oktober und November 1987 unter starker Beteiligung Münchner Bands Festivals in Immenstadt, Sonthofen, Oberstdorf und München statt.</strong> Unter dem Stichwort „Bandaustausch“ gab es in der Folge in vielen Städten und Städtchen gemeinsame Konzerte mit lokalen Bands, die von den Musiker*innen selbst gemanagt wurden. <strong>Aus einem kleinen Haufen Session-Fans entstand zudem die Idee, „Munich Blues“ als eigene Initiative zu gründen.</strong> Über das Musikalische hinaus ging es darum, das randständige Image des Blues zu verbessern, durch Veranstaltungen und Workshops vorzuführen, was alles in dieser Musik steckt und dabei auch Foto- und bildende Kunst, Malerei und Performance einzubinden. In der kurzen Zeit seines Bestehens gab der „Munich Blues e.V.“ das Fanzine „Munich Blues News“ heraus und veranstaltete den „Bavarian Blues Award“. <strong>„The Natural Ball“, das Silvester-Festival am 30./31. Dezember 1989 in Kooperation mit dem Blues-Forum Rhein-Neckar e.V. war wunderbar, die Hütte war voll bis unters Dach, aber die rauschende Party brachte die wenigen Aktiven des Vereins auch an den Rand ihrer Kräfte.</strong></p>
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<h2>Der erste Szene-Sampler</h2>
<p><strong>Um den Bandaustausch voranzutreiben, wurde erst einmal mit Hilfe eines Radiorecorders mit zwei Laufwerken eine Sammelkassette mit den Demoaufnahmen von acht Gruppen aus dem Dunstkreis von „Munich Blues“ zusammengestellt.</strong> Irgendwie gefiel das auch dem Münchner Jugendkulturwerk, das erstmals das Feierwerk-Projekt eines Szene-Samplers finanzierte. „Munich Blues Sunrise&#8220; war der Titel der ersten, Anfang 1988 erschienenen, LP dieser Art und präsentierte ein Repertoire, das von Traditional- und Chicago-Blues, über Rhythm &#8217;n&#8216; Blues und Dancefloor-Blues bis zum Garagenblues reichte. Seither gibt es im Feierwerk immer wieder Szene-Sampler bzw. Kompilations mit unterschiedlichem Ansatz. <strong>Zwischen 1989 und 1991 erschienen die LPs „Munich Latin Locomoción“, „Jazz &#8211; Live Aus Dem Feierwerk München“ und „Hard &#8218;N Heavy Live Im Feierwerk!“.</strong> Ab 1994 wurde auf CD umgestellt. Der Sampler „Blues Attraction“ beleuchtete erneut die Blues-Szene. Es folgten weitere „Live im Feierwerk“-Veröffentlichungen. „Chiller Lounge Records“ produzierte zwischen 1997 und 2003 die Kompilations „Feierwerk – Sommerfest“. <strong>Seit 2011 bringen das <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> und die <a href="https://www.sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Süddeutsche Zeitung</a> beim &#8222;<a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sound Of Munich Now</a>&#8220; in jedem Jahr den Sampler zum Festival unter die Leute.</strong></p>
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		<title>Gipfel mit Liebe und Engagement erklimmen – Vorstand sein beim Feierwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Irländer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 08:32:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel (2)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Chris Huber ist seit 17 Jahren Mitglied im Vorstand des Feierwerk e.V. Faszination, spannende Herausforderungen und ein besonderes Glück sind die Begriffe, die er mit dem Feierwerk assoziiert. Nachdem es mich sehr interessiert, weshalb ihm gerade unser Feierwerk so ans Herz gewachsen ist, dass er Liebe und Zeit im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit investiert, habe ich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel (2)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-2-1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Chris Huber ist seit 17 Jahren Mitglied im Vorstand des <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk e.V.</a> <strong>Faszination, spannende Herausforderungen und ein besonderes Glück</strong> sind die Begriffe, die er mit dem Feierwerk assoziiert. Nachdem es mich sehr interessiert, weshalb ihm gerade unser Feierwerk so ans Herz gewachsen ist, dass er Liebe und Zeit im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit investiert, habe ich ihn zu den Hintergründen seines Engagements befragt.</p>
<p><span id="more-9166"></span></p>
<h2><strong>&#8222;Es war Liebe auf den ersten Blick&#8220;</strong></h2>
<p>Chris erzählt mir, wie er zum Feierwerk gekommen ist: „Das ist lange her, erinnern kann ich mich trotzdem noch gut. Ich bin zum Studieren nach München gezogen und an meinem ersten Abend als neuer Münchner war ich auf dem <a href="https://blog.feierwerk.de/bora-bora-fotoaktion-fest-88/">Sommerfest im Feierwerk</a>. Und – wie soll ich das anders sagen – es war Liebe auf den ersten Blick.“ Als Chris Huber dann nach seinem Studium das Label <strong>„Chiller Lounge“</strong> gründete, wurde das Feierwerk für ihn mehr als nur ein schöner Ort, um Freizeit zu genießen. „Im Feierwerk ist mir geholfen worden, wenn es um Konzerte ging, hier wurden meine Bands im <a href="https://www.feierwerk.de/radio-feierwerk/ueber-uns/rund-um-radio-feierwerk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio</a> vorgestellt, obwohl (oder weil?) die weit weg waren vom Mainstream. Und<strong> ich habe im Feierwerk immer ein offenes Ohr und Unterstützung gefunden, wenn ich Fragen zum Musikgeschäft hatte.</strong>“, erzählt er.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Chiller_Lounge_credits_Feierwerk-2-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Chiller_Lounge_credits_Feierwerk (2)" alt="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Chiller_Lounge_credits_Feierwerk (2)" /></div>
<h2>Aus Chris‘ Leben ist das Feierwerk nur mehr schwer wegzudenken</h2>
<p>Ab 2003 war Chris dann Schatzmeister im Vorstand und <strong>vor einigen Jahren hat er die Rolle des ersten Vorsitzenden übernommen</strong>. „Als Vorstand habe ich das große Glück, immer genau dann in Erscheinung zu treten, wenn der größte Teil der Arbeit schon erledigt ist“, erzählt er schmunzelnd. Aus Chris‘ Leben ist das Feierwerk nur mehr schwer wegzudenken: „Für mich ist es ein besonderes Glück und gleichzeitig auch eine spannende Herausforderung, im Vorstand mitarbeiten zu dürfen. <strong>Besonderen Spaß macht es, da die Mitarbeiter*innen im Feierwerk mit unglaublicher Leidenschaft und Kreativität arbeiten und ich immer wieder erstaunt bin, mit welcher Energie und Tatkraft aus guten Ideen Projekte werden, die dann auch umgesetzt werden</strong>“, sagt er.</p>
<p>Um Projekte anzustoßen und zu realisieren, braucht es laut Chris Kreativität, Entschlossenheit und viel kooperatives Miteinander aller Beteiligten. Dieses stetige Engagement vergleicht er gerne mit einer herausfordernden Radtour quer durch die Alpen, die er schon selbst gefahren ist. „Wenn ich auf die Entwicklungen bei uns im Feierwerk in den letzten Jahren zurückblicke, <strong>so arbeiten wir uns von Highlight zu Highlight, von Gipfel zu Gipfel</strong>. Nach viel harter Arbeit und vielleicht auch mal Gedanken wie ‚Warum tun wir uns das immer wieder an?‘ kommen wir regelmäßig doch bis zur Spitze. Das sind dann Gelegenheiten, wie beispielsweise bei Eröffnungen von neuen Einrichtungen,<strong> bei denen man sich einen Superlativ für das Wort ‚super‘ wünschen würde</strong>. Und kaum sind wir oben auf dem Gipfel, entsteht sofort die Sehnsucht nach einer neuen Tour.“</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9183 size-large" style="font-family: Karla, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; letter-spacing: -0.008em;" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4-1024x683.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel (4)" width="770" height="514" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4-770x515.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></h2>
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<h2>&#8222;Es ist das Individuelle im Feierwerk, das unsere Arbeit und unseren Antrieb ausmacht.&#8220;</h2>
<p>Der Vorstand des Feierwerk e.V. versteht sich in erster Linie als <strong>Beratungsgremium</strong>. Er befasst sich mit strategischen Themen, die in direktem und auch indirektem Zusammenhang mit dem Feierwerk stehen. Regelmäßige Treffen finden quartalsweise statt &#8211; wenn es dringende Themen gibt, natürlich auch kurzfristig. <strong>Das Bindeglied zwischen Vorstand und Verein ist Ernst Wolfswinkler, der Geschäftsführer.</strong> Er bereitet für die Vorstandssitzungen die Themen auf. Mit dem Tagesgeschäft hat der Vorstand wenig zu tun.</p>
<p>Auch, wenn Chris mit seiner Rolle als Vorsitzender immer mal wieder etwas Arbeit mit dem Feierwerk hat, verbindet er es stets auch mit seiner kulturellen Freizeit. „Es ist das Individuelle im Feierwerk, das unsere Arbeit und unseren Antrieb ausmacht. Hier sind die Kinder und Jugendlichen das Individuelle und<strong> Feierwerk ist in diesem Zusammenhang schon ein leuchtendes Beispiel, was Engagement in einer Stadt bewirken kann</strong>“, sagt Chris.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel-7-1024x683.jpg" title="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel (7)" alt="Feierwerk_Blog_Vorstand_Chris_Huber_Verein_credits_Stephan_Eibel (7)" /></div>
<p>Er kann das objektiv beurteilen, denn er ist mit einer kleinen Maschinenbaufirma selbstständig und wenn bei ihm etwas geplant wird oder sein Team an einem Projekt arbeitet, sind sie in erster Linie davon getrieben, was monetär dabei erwirtschaftet werden kann. „Im Feierwerk ist das komplett anders. <strong>Natürlich sind wir auch hier finanziellen Zwängen unterworfen, ganz klar, aber in ihrer Priorität kommen diese weit hinter dem Individuum.</strong> Wenn hier ein Projekt geplant wird, geht es zuerst einmal ausschließlich darum, was es den Menschen bringt. Unser zentraler Fokus im Feierwerk sind die Bedürfnisse unserer Besucher*innen und Nachbar*innen“, erzählt Chris. <strong>Grundprinzip dabei sei immer, die Impulse der Kinder und Jugendlichen aufzugreifen und sie anzuregen, selbst aktiv zu werden, und ihre eigenen Ideen umzusetzen.</strong></p>
<h2>Die Vereinsgeschichte beweist, dass sich Engagement lohnt</h2>
<p>Alle Gewinne, der der Feierwerk e.V. als gemeinnütziger Verein erwirtschaftet, müssen wieder dem Vereinszweck zufließen, der in der Satzung festgelegt ist. Gesetzlich vorgeschrieben ist außerdem der Vorstand, der den Verein in allen rechtlichen Angelegenheiten vertritt und die Verantwortung für alles trägt. „<strong>Wir als Feierwerk haben die Fähigkeit, die Zukunft unserer Stadt mitzugestalten.</strong> Wir wissen, wie mühsam der gesamte Prozess manchmal sein kann, und welche Umwege wir hin und wieder gehen müssen, um ans Ziel zu kommen. Aber die Vereinsgeschichte beweist, dass sich Engagement lohnt. Für alle“, sagt Chris.</p>
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<p>Zu den Vorstandssitzungen in die Hansastraße kommt er also sehr gerne, am liebsten und vor allem aber auch als Besucher: „<strong>Egal ob bei einem Konzert, einer Ausstellung im <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/farbenladen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Farbenladen</a> oder um meinen Kindern beim Basteln zuzusehen – sobald ich da bin, bin ich guter Laune</strong>“, erzählt er mir lächelnd.</p>
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		<title>Bora Bora Fotoaktion &#8211; Südseeinsel-Feeling zum Feierwerk FEST &#8217;88</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 15:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Man nehme eine aufblasbare Badeinsel aus dem Baumarkt, Schwimmbrille, Bademütze, Telecaster-Kopie und den Badeanzug eines Mitglieds der Geschäftsleitung &#8211; und fertig sind die Requisiten für das Bora Bora Titelfoto zum Feierwerk FEST &#8217;88, das anschließend fast zehn Jahre lang auf Plakaten und Programmfoldern erschien. &#8222;Eines der wohl schönsten Archivfotos&#8220; hieß es viele Jahre später im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari_2-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Man nehme eine aufblasbare Badeinsel aus dem Baumarkt, Schwimmbrille, Bademütze, Telecaster-Kopie und den Badeanzug eines Mitglieds der Geschäftsleitung &#8211; und fertig sind die Requisiten für das Bora Bora Titelfoto zum Feierwerk FEST &#8217;88, das anschließend fast zehn Jahre lang auf Plakaten und Programmfoldern erschien. &#8222;<strong>Eines der wohl schönsten Archivfotos</strong>&#8220; hieß es viele Jahre später im „<a href="https://www.curt.de/muenchen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">curt Magazin</a> #74“, dem <strong>Gratulationsheft zum 30. Feierwerk-Geburtstag.</strong> Auch in der Gegenwart können sich offenbar immer noch einige Leute beömmeln, wenn sie auf dieses Foto stoßen. Darum gibt es hier ein paar Geschichten rund um die vorübergehende <strong>Mutation eines &#8222;Sachbearbeiters für Jugendkultur&#8220; zum FEST-Posterboy</strong>.<span id="more-7570"></span></p>
<h2>Feierwerk als Oase der subkulturellen Wüste Münchens</h2>
<p>In den 18 Monaten seit dem Start des regelmäßigen Betriebs in der <a href="https://blog.feierwerk.de/der-einzug-in-die-hansa-39/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hansa 39</a> hatte sich Feierwerk nach und nach in immer mehr Räumen des Gebäudes eingenistet. An mindestens vier Tagen in der Woche fanden jetzt Konzerte von Münchner Bands statt, aber auch Auftritte von Kabarettisten, Comedy- und Theatergruppen etc. Hinzu kamen Support-Aktionen für die Szene wie Workshops, Musikermeetings, Organisation des Bandaustauschs oder Rambazamba vor dem Rathaus, um auf die Übungsraum-Misere aufmerksam zu machen. <strong>Dann gab es den Wettbewerb „<a href="https://blog.feierwerk.de/workshops-statt-blumenstraeusse-vom-bandwettbewerb-rock-feierwerk-zum-sprungbrett-foerderprogramm/">Rock Feierwerk</a>“ incl. LP-Produktion</strong>. Anfang 1988 erschien außerdem mit der LP „munich blues &#8218;SUNRISE&#8217;“ der erste einer Reihe von Szenesamplern. Das Ergebnis: <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> wurde in der Öffentlichkeit gehandelt als „<strong>Oase in der subkulturellen Wüste Münchens</strong>“.</p>
<h2>Visualisierung der &#8222;kulturellen Insel&#8220; zum FEST &#8217;88</h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7600 alignright" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_FEST_festplatz-mit-swimmingpool-200x300.jpg" alt="Feierwerk_Blog_FEST_festplatz mit swimmingpool" width="200" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_FEST_festplatz-mit-swimmingpool-200x300.jpg 200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_FEST_festplatz-mit-swimmingpool-683x1024.jpg 683w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_FEST_festplatz-mit-swimmingpool-768x1152.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_FEST_festplatz-mit-swimmingpool.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Auch das FEST machte 1988 einen großen Sprung nach vorn</strong>. Neben dem Programm (Eintritt frei!) schufen die Gestaltung <span style="letter-spacing: -0.008em;">der Location und des großen Platzes vor der Hansa 39 eine einmalige Atmosphäre. Die </span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Strandkörbe</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> waren zu einem der </span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Wahrzeichen des FEST</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> geworden. Es gab einen </span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">kleinen grünen Swimmingpoo</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">l im </span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">großen gemütlichen Biergarten</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;"> und vieles mehr. Das Ganze hatte etwas Insulares und war mit dem Termin in der Woche vor Beginn der Sommerferien durchzogen von der </span><strong style="letter-spacing: -0.008em;">Vorfreude auf einen tollen Sommer</strong><span style="letter-spacing: -0.008em;">.</span></p>
<p>Die Claims „<strong>Oase</strong>“ bzw. „<strong>kulturelle Insel</strong>“, das Ferienfeeling und ein Hauch von &#8222;<strong>Unter dem Pflaster liegt der Strand</strong>&#8220; sollten für die FEST-Werbung visualisiert werden. <strong>In guter Feierwerk-Tradition</strong> startete erst einmal eine <strong>Fotoaktion in</strong> <strong>DIY-Manier</strong>. Also Gummi-Insel, Gummi-Ente, Luftgitarre gepackt und rauf auf die Bühne. Bei allem Spaß an der Geschichte erwiesen sich die Ergebnisse des Posings und der Knipserei noch nicht als das Gelbe vom Ei.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_BoraBora_DIY_Fotoaktion_03-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_BoraBora_DIY_Fotoaktion_03_credits_Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Historie_BoraBora_DIY_Fotoaktion_03_credits_Feierwerk" /></div>
<p><strong>Jetzt war der Sendlinger Künstler und Fotograf Stefan Caspari gefragt</strong>. Zu seinem künstlerischen Konzept gehörte es, bei seinen Portraits mit Menschen zu arbeiten, die er oft einfach auf der Straße ansprach. Er hatte also jede Menge Erfahrung, ungelernte Models unprätentiös ins richtige Licht zu setzen. <strong>Warum nicht auch jemanden aus der Feierwerk-Belegschaft auf die Bora Bora Insel schicken?</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari-747x1024.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari" alt="Feierwerk_Blog_Historie_1988_BoraBora_Foto_Stefan_Caspari" /></div>
<h2>Bora Bora 1988 &#8211; und dann ging die Post ab</h2>
<p>Plakat hin oder her. <strong>Ab 1988 nahm das FEST so richtig Fahrt auf</strong>. Seither verdoppelte sich jedes Jahr die Anzahl der Besucher*innen, bis die Veranstaltung in den 90ern <strong>mehr als 100.000 Leute an neun Tagen</strong> ins <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> brachte. Einiges dazu hat sicher <strong>eine Bildungsreise der Feierwerker beigetragen. </strong>Im Jahr zuvor musste der alte Feierwerk-Stadtbus über die „Kasseler Berge“ bis nach Hamburg keuchen. Dort gastierte „Boulevard of Broken Dreams“, ein ungeheuer inspirierendes Künstler-Kollektiv aus Amsterdam. Das Programm und die Atmosphäre des FEST profitierten in vielerlei Hinsicht davon.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_1988_Fest_Magic_-Mystery_Walk_1-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_1988_Fest_Magic_ Mystery_Walk_1_credits_Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Historie_1988_Fest_Magic_ Mystery_Walk_1_credits_Feierwerk" /></div>
<p>Unter anderem gehörte eine Reihe von Jahren der „<strong>Magic Mystery Walk</strong>“ zu den Attraktionen. Das war eine vom <strong>Betriebsschamanen Klaus</strong> liebevoll ausgearbeitete <strong>Quasi-Geisterbahn</strong>, ein geheimnisumwobener Publikumsmagnet. Die Schlange vor dem Eingang riss einfach nicht ab.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_fest-publikum-außenbühne-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_fest-publikum-außenbühne_credits_Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Historie_fest-publikum-außenbühne_credits_Feierwerk" /></div>
<p><span style="letter-spacing: -0.008em;"><strong>Das FEST machte sich auch auf dem damals noch unbebauten Platz vor der Hansa 39 zunehmend breit und entwickelte sich zu einem großen bunten Boulevard.</strong> Es gab immer mehr Zelte, Strandkörbe, Ausstellungsflächen für bildende Kunst und Kunsthandwerk, Auftritte von Bands, Theater- und Tanzgruppen, Kleinkünstlern. Für verschärfte Stimmung auf dem Platz sorgten Straßentheater, Gaukler und Klamauk wie die legendäre &#8222;Sockenorgel&#8220;.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7593 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_FEST_festatmosphäre-nachts-3-1024x462.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Historie_FEST_festatmosphäre nachts 3" width="770" height="347" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_FEST_festatmosphäre-nachts-3-1024x462.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_FEST_festatmosphäre-nachts-3-300x135.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_FEST_festatmosphäre-nachts-3-768x346.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/05/Feierwerk_Blog_Historie_FEST_festatmosphäre-nachts-3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Jedes Jahr war die „<strong>fun-for-free-Version des Tollwood</strong>“ (Applaus) ein neuntägiger reiner Wahnsinn im positiven Sinne, nach dem sich die Feierwerker platt aber glücklich <strong>eine fette Afterparty</strong> gönnten. Das berühmt-berüchtigte Feierwerk FEST, das sind wieder einige andere Geschichten.</p>
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		<title>Wohnzimmer mit grünem Teppichboden &#8211; der Einzug in die Hansa 39</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/der-einzug-in-die-hansa-39/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 06:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="101" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_(c)Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-300x202.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-1024x689.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-768x517.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Hansa 39 ist das Urgestein und „Auditorium Maximum&#8220; der Feierwerk-Locations: Viele Besucher*innen assoziierten lange das gesamte Feierwerk mit diesem Club, der Ende November 1985 zum ersten Mal bespielt wurde. Die Anfänge der Hansa 39 &#8211; der Style war nebensächlich Als was dieser Saal einmal fungierte, weiß man nicht mehr so genau. Konferenzraum? Kantine? Auf jeden [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="101" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_(c)Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-300x202.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-1024x689.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-768x517.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_04_cFeierwerk-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Die <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/veranstaltungsbetriebe-hansastr-31-41/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hansa 39</a> ist das Urgestein und „Auditorium Maximum&#8220; der Feierwerk-Locations:</strong> Viele Besucher*innen assoziierten lange das gesamte Feierwerk mit diesem Club, der Ende November 1985 zum ersten Mal bespielt wurde.</p>
<p><span id="more-7103"></span></p>
<h2>Die Anfänge der Hansa 39 &#8211; der Style war nebensächlich</h2>
<p>Als was dieser Saal einmal fungierte, weiß man nicht mehr so genau. Konferenzraum? Kantine? Auf jeden Fall braune Vorhänge, abgerockter grünlicher Nadelfilzboden, Musiksaal-Stühle mit Schreibplatte, nackerte Neonleisten. Nicht wirklich hübsch. <strong>Aber das Glück bestand darin, endlich einen Veranstaltungsraum zu haben, ein Forum für junge Münchner Kultur, 230 qm groß &#8211; der Style war nachrangig.</strong> Geld für den Ausbau stand nur wenig zur Verfügung. Stattdessen gab es ein Riesenlager mit in vier Jahren zusammengetragenem Baumaterial und Dekokram. Und dann ging es einfach mal los mit einzelnen Veranstaltungen. <strong>Die Bühne stand mal links und mal rechts zwischen den Fenstern. Aber schon beim „Fest 86“ war sie &#8211; natürlich selbst geschreinert &#8211; dort aufgebaut, wo sie jetzt noch steht.</strong></p>
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<h2>Zwischen &#8222;veranstaltungsbegleitender Gastronomie&#8220; und Wohnzimmer</h2>
<p>Schritt für Schritt wurde auch das kleine Café ausgebaut. Hier gab es das liebevoll „Eitter“ genannte Bier aus Plastikbechern. Ferner ziemlich große Margarine-Schinken-Käse-Kopfsalatblatt-Tomatenscheibe-Baguettes, die auf jeden Fall das kulinarische Niveau der in vielen WGs beliebten Dosenravioli erreichten. &#8222;Veranstaltungsbegleitende Gastronomie&#8220; eben. <strong>Für unzählige Künstler*innen und die Feierwerker*innen war das Café ein Quasi-Wohnzimmer, ein Ort nächtelanger Diskussionen über Stil- und Interpretationsfragen, die Kommerzialisierung der Popkultur, die raren Proberäume usw.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1987_Hansa_-39_1Cafeausbau_02_cFeierwerk-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1987_Hansa_ 39_1Cafeausbau_02_(c)Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1987_Hansa_ 39_1Cafeausbau_02_(c)Feierwerk" /></div>
<h2>Die allererste Veranstaltung in der „Hansa 39“</h2>
<p>„Rock‘n Video“ am Freitag, den 22. und Samstag, den 23. November 1985 war ein zweitägiges Festival mit Video-Clips, Talkrunden und Livemusik von acht Münchner Bands. Die kamen allesamt aus den städtischen Übungsräumen an der Dachauer Straße 128. In der legendären „Baracke 28“ gab es 16 Räume, die von ca. 30 Bands genutzt wurden. Videoclips waren in den 80er Jahren in der Popkultur ein großes Thema. <strong>Bei „Rock‘n Video“ ging es um die Auseinandersetzung mit deren Ästhetik und Klischees, um praktische Erfahrungen mit der Visualisierung von Musik und auch um die Präsentation eines Ausschnitts Münchner Stadtkultur.</strong> Die Idee für die Veranstaltungsreihe und einige tolle Clips stammten vom damaligen Fachberater für Medienpädagogik im Regierungsbezirk Oberbayern, Robert Hültner, der später mit seinen hinreißenden Baiernkrimis bekannt wurde.</p>
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<h2>Konzerte, Kleinkunst und Visionen</h2>
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<p>1986 stand erst einmal im Zeichen eines sporadischen, gemischten Programms. „Tanz auf dem Kometenschweif“ war das Motto einer Faschings(!)-Party mit Bumm Bumm (Samba), Disco, Styling-Corner. <strong>Feierwerk brachte seine erste LP mit den fünf Siegern des Wettbewerbs „<a href="https://blog.feierwerk.de/workshops-statt-blumenstraeusse-vom-bandwettbewerb-rock-feierwerk-zum-sprungbrett-foerderprogramm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rock Feierwerk ‘85</a>“ heraus.</strong> Die Bands präsentierten sich und ihre Platte Mitte April in der „Hansa 39“. Im Juli fand das <strong>FEST</strong> (das mit den „Wackersdorfer Ritterspielen“) zum ersten Mal auf dem Feierwerk-Gelände statt. In den im Juni bezogenen Büros wurde die kleine Schwester der Theatron-Veranstaltungen im Olympiapark organisiert. <strong>Die Reihe „<a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-theatron-im-westpark/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Westpark-Theatron</a>“ startet im September mit einer Mischung zwischen Weltmusik, Jazz, Rock und Kleinkunst, nicht immer zur Freude der Anwohner*innen.</strong> Es kam schon mal vor, dass ein paar Eier auf der Scheibe eines Autos mit Feierwerk-Aufkleber landeten.<strong> Um den &#8222;zuständigen Stellen&#8220; fundierte Daten zu liefern, startete Feierwerk im Herbst eine Umfrage zum Thema Übungsräume, an der sich 132 Münchner Bands beteiligten.</strong> Irgendwo zwischen spiel- und spaßgetriebener Medienpädagogik auf Schulhöfen und bei Stadtteilfesten und dem Unmut über die ungenügende Medienpräsenz junger, lokaler Kultur wurde weiter an der Vision eines <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/radio-feierwerk/radio-fuer-die-szene/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Radio Feierwerk</strong></a> gesponnen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1986_04_Rock_Feierwerk_Sieger_85_Flugblatt_cFeierwerk-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1986_04_Rock_Feierwerk_Sieger_85_Flugblatt_(c)Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1986_04_Rock_Feierwerk_Sieger_85_Flugblatt_(c)Feierwerk" /></div>
<h2></h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-7140" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_11_cFeierwerk-1024x689.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_11_(c)Feierwerk" width="770" height="518" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_11_cFeierwerk-1024x689.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_11_cFeierwerk-300x202.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_11_cFeierwerk-768x517.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/04/Feierwerk_Blog_Coronaferien_1985_Hansa_39_11_cFeierwerk.jpg 1280w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></h2>
<h2>Endlich geht es los in der Hansa 39</h2>
<p>Ab Dezember 1986 wurden regelmäßig Veranstaltungen in der „Hansa 39“ gebucht, zunächst nur freitags und samstags. <strong>Schon im Laufe des Jahres 1987 nahm die Frequenz der Konzerte, Sessions sowie Theater-, Kabarett- und Comedy-Aufführungen rapide zu.</strong> 1989 war dann praktisch jeder Wochentag auf der Bühne der „Hansa 39“ belegt.</p>
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		<title>Feierwerk in der Mollhalle &#8211; Popmusik und Spiele für die „Turnschuhgeneration“</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/feierwerk-mollhalle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 09:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="101" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-300x202.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-1024x689.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-768x517.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im Jahre 1985 bekommt das Feierwerk ein &#8222;Dach über den Kopf&#8220;: die Mollhalle. Auf rund 10.000 Quadratmetern bespielte der Verein rund ein halbes Jahr lang das riesige Gebäude mit den unterschiedlichsten Aktionen. In diesem Beitrag erfahrt ihr mehr über den &#8222;ersten Schritt&#8220; des Feierwerk e.V. &#8211; den Entwicklungen in der Hansastraße 78. Die Mollhalle in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="101" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-300x202.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-1024x689.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-768x517.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Arena_01_credit_Feierwerk-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im Jahre 1985 bekommt das <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> ein <strong>&#8222;Dach über den Kopf&#8220;: die Mollhalle.</strong> Auf rund 10.000 Quadratmetern bespielte der Verein rund ein halbes Jahr lang das riesige Gebäude mit den unterschiedlichsten Aktionen. In diesem Beitrag erfahrt ihr mehr über den &#8222;ersten Schritt&#8220; des Feierwerk e.V. &#8211; den Entwicklungen in der Hansastraße 78.<span id="more-6020"></span></p>
<h2>Die Mollhalle in der Hansastraße 78</h2>
<p><strong>Nach dem Ersten Weltkrieg setzte die Firma Leonhard Moll links und rechts der Hansastraße einen riesigen Bauhof in die Landschaft.</strong> Es entstanden Verwaltungsgebäude, eine Kranhalle, ein <a href="https://blog.feierwerk.de/underground-club-feierwerk-l-o-k/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">L-o-k-schuppen</a>, Werkstätten, Lagerhallen und vieles mehr. Nach dem Umzug der Firma wurde das Gelände ein Teil der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 1983. Die Hansa 39 war u.a. Pressezentrum. <strong>In der Mollhalle (Adresse: Hansastraße 78) wurden in Abertausenden von Pflanzschalen die Blümchen herangezüchtet.</strong> Dann standen die Gebäude leer. Bis Feierwerk im Frühjahr 1985 für ein gutes halbes Jahr in die Mollhalle einzog, hatte sich zentnerweise Taubenkacke angesammelt &#8230;</p>
<h2>„Turnschuhgeneration“? „Generation X“? Whatever!</h2>
<p>Generationlabels wie „die Halbstarken“, die „68er“ etc. gab es schon länger. Alle vier Jahre nahm eine neue &#8222;Shell Jugendstudie&#8220; die Anstrengung des Begriffs auf sich. Aber für die breitere Öffentlichkeit war im Jahr 1985 „die Jugend“ immer noch eines der unbekannten Wesen, (wie im Uno-Jahr 1975 „die Frau“, „das Kind“ 1979, „die Behinderten“ 1981). <strong>Mit dem &#8222;Internationalen Jahr der Jugend&#8220; wollten die Vereinten Nationen darum Impulse für zahllose Aktionen und Aktivitäten setzen und dazu animieren, die 15- bis 25-jährigen intensiver und durchdachter ins Visier zu nehmen.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Bühne_credit_Feierwerk-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Bühne_credit_Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Bühne_credit_Feierwerk" /></div>
<h2>Mollhalle &#8211; die Superlocation</h2>
<p><strong>Die 10.000 Quadratmeter große Mollhalle wurde die zentrale Münchner Spielstätte zum “Jahr der Jugend”.</strong> Der junge Verein Feierwerk bekam von der Stadt München den Auftrag, hier den ganzen Sommer über richtig was los zu machen. Die Feierwerker*innen rückten mit allen, <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerks-flying-circus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in vier Jahren mobilem Betrieb</a> zusammengetragenen, Fahrzeugen und Requisiten an. <strong>Hinzu kamen eine fette Wagenladung ausgemusterter Schaufensterpuppen und anderer nützlicher Kram aus der Dekoabteilung vom Kaufhaus Hertie in die Mollhalle.</strong> Irgendwoher kamen außerdem Fallschirme, Messewände, sehr rustikale Sitztribünen und ultrahübsches Mobilar von der Hausratsammelstelle. Die gestalterische Fantasie inklusive jeder Art von Knochenarbeit kannte keine Grenzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-6037" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Space_03_Feierwerk-1024x710.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Space_03_Feierwerk" width="770" height="534" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Space_03_Feierwerk-1024x710.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Space_03_Feierwerk-300x208.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Space_03_Feierwerk-768x532.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Space_03_Feierwerk.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Schaufensterpuppe_credit_Feierwerk-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Schaufensterpuppe_credit_Feierwerk" alt="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_Schaufensterpuppe_credit_Feierwerk" /></div>
<h2>Konzerte, Partys und New Games</h2>
<p><strong>Ab dem Frühjahr bis Ende September lief in mehreren Etappen Programm in der Mollhalle.</strong> Natürlich fanden jede Menge Konzerte statt &#8211; Patrice Oluma&#8217;s „Matata“, „Central Park“, „Juanito Heldmann“ waren dabei – sowie Schwerpunktveranstaltungen wie der Wettbewerb „<a href="https://blog.feierwerk.de/workshops-statt-blumenstraeusse-vom-bandwettbewerb-rock-feierwerk-zum-sprungbrett-foerderprogramm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rock Feierwerk</a>“, einen Teil des „<a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-rockbuero-sued/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münchner Rocksommers</a>“ mit dem Fokus auf Rock-Theatergruppen oder das „FEST 85“.</p>
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<p>Drum herum gab es Kinderprogramm mit dem „Zirkus Pumpernudel“, einen Luftgitarren-Wettbewerb für die 12- bis 16-jährigen, Kabarett mit den „Bonzenbrennern“, Puppenspiel vom „<a href="https://klapp-theater.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klapptheater</a>“, Trommelkurse, Gipsmaskenbau, Modenschauen, eine Videoecke, ein Schmink- und Friseurstüberl oder „New Games“. Das waren Spiele, bei denen es keine „Gewinner*innen“ und „Verlierer*innen“ gibt, sondern die Kooperation und der Spaß der Gruppe im Vordergrund stehen. Am Anfang des einwöchigen „Mollhallen-Finales“ schmissen die vier gerade erst terrestrisch empfangbaren privaten Lokalradios (Radio Gong, Radio 44, Radio Xanadu, M1) eine große Party. <strong>Deren 1.500 Besucher bescherten dem Verkehr in der Hansastraße, dem Parkplatz vor der Mollhalle und den Feierwerker*innen eine Grenzerfahrung.</strong> <strong>Und kurz vor Schluss das Tolle: Feierwerk hatte erstmals – zunächst auf ein Jahr befristet &#8211; Angestellte.</strong> Anfang September nahmen fünf ABM-Kräfte ihre Arbeit auf.</p>
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<h2>Die Kranhalle wird in Beschlag genommen</h2>
<p>Während der Veranstaltungen diente ein einachsiger Bauwagen als Büro. Ein Telefon, eine elektrische Schreibmaschine &#8211; das genügte für ein bisschen Korrespondenz, Anträge, Bestellungen, Pressearbeit. Mithilfe von Schnippelbüchern und Rubbelbuchstaben entstand – naja – eigenwillige Gebrauchsgrafik. <strong>Hier und in einer Sofa-Lounge im Backstagebereich der Mollhalle wurden Ideen gesponnen, Konzepte entstanden und die Arbeit an weiteren Projekten begann.</strong> Häufig richtete sich der begehrliche Blick auch auf die Gebäude gegenüber in der Hansastraße 39 – 41. <strong>Nach der besenreinen Übergabe der Mollhalle „besetzte“ Feierwerk dort als erstes einen Gebäudeteil namens Kranhalle als Lager für Unmengen an Requisiten.</strong> Die bildeten einen wichtigen Grundstock für die kommenden Jahre. Das Büro zog aus dem Bauwagen bis zum „FEST 86“ in den ersten Stock der heutigen &#8222;<a href="https://www.pasinger-fabrik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pasinger Fabrik</a>&#8222;. Zusätzlich gab es sogar einen Besprechungsraum und ein kleines Techniklager. Und die erste Veranstaltung in der Hansa 39, die Ende November über die Bühne ging, wurde dort vorbereitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-6033" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_mit_Feierwerk_Bus_credit_Feierwerk-1024x743.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_mit_Feierwerk_Bus_credit_Feierwerk" width="770" height="559" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_mit_Feierwerk_Bus_credit_Feierwerk-1024x743.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_mit_Feierwerk_Bus_credit_Feierwerk-300x218.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_mit_Feierwerk_Bus_credit_Feierwerk-768x557.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Geschichte_Historie_Mollhalle_1985_Mollhalle_mit_Feierwerk_Bus_credit_Feierwerk.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>(Zweiter Schritt: Fortsetzung folgt)</p>
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		<title>Underground-Club ohne Türsteher &#8211; die Feierwerk L-O-K von 1999–2003</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 07:42:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="119" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die Lokomotivhalle im Ganzen" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen.jpg 800w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen-300x238.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen-768x610.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Eine Skizze im trockenen Sand &#8211; der Anfang der L-O-K Die L-O-K im Feierwerk. Alles begann 1999 mit einer groben Skizze, vor der abbruchreifen Lokomotivhalle mit einem Stock in den trockenen Sand gezeichnet. Ein Plan einer gemauerten „Innenarchitektur“ eines Elektro-Clubs: Ein schlichtes Quadrat, untergliedert durch eine halbrunde und eine gerade Mauer, beide 3 Meter hoch, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="119" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die Lokomotivhalle im Ganzen" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen.jpg 800w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen-300x238.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Die-Lokomotivhalle-im-Ganzen-768x610.jpg 768w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><h2>Eine Skizze im trockenen Sand &#8211; der Anfang der L-O-K</h2>
<p>Die L-O-K im <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a>. Alles begann 1999 mit einer groben Skizze, vor der abbruchreifen Lokomotivhalle mit einem Stock in den trockenen Sand gezeichnet. <strong>Ein Plan einer gemauerten „Innenarchitektur“ eines Elektro-Clubs:</strong> Ein schlichtes Quadrat, untergliedert durch eine halbrunde und eine gerade Mauer, beide 3 Meter hoch, die halbrunde als Projektionsfläche und Abgrenzung zu einem „Chillout-Bereich“, die gerade Mauer als Abgrenzung zu einem Barbereich. Kontakt zur Außenwelt wurde hergestellt durch einen schmalen Eingang und zwei Notausgänge. Dazu ein rundes Loch in der Außenmauer für den Schnorchel einer mit Treibstoff betriebenen Heizung in einer Bretterbude. Diese geniale Strichzeichnung stammte von einem techno-affinen Bildhauer, umgesetzt wurde der Plan von einem eher rock-affinen Maurer und Bauunternehmer: <strong>Schnell, effizient, unauffällig, günstig &#8211; eine Zwischennutzung bis zum Abriss eben.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_So-soll-das-werden-ALLES-KLAR-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_So soll das werden-ALLES KLAR" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_So soll das werden-ALLES KLAR" /></div>
<h2>Ambitioniertes Programm aus Underground-DJs und Live-Elektro-Akustikern</h2>
<p>Die Innenausstattung: Retro-minimalistisch. Das Licht: Rot (=warm), Blau (=kalt), Stroboskop (=Ekstase), Nebelmaschinen (=wir wollen ja nicht wirklich alles so genau sehen). <strong>Dazu eine Soundanlage, die alles bisher im Feierwerk gehörte lautstark in den Schatten stellte.</strong> Schallemission war in dieser Gegend bis dahin noch kein Thema. <strong>Ein Underground-Club ohne Türsteher und Security (weil „blöd“), bis uns die Eintrittskasse von einer gut organisierten pubertären Jugendgang geklaut wurde (auch blöd).</strong> Eine Programm-Crew aus einem Künstler (verantwortlich für bereits erwähnte Sandmalerei), einem Grafiker (Gestaltung exquisiter Flyer) und einem „Elektro-Intellektuellen“ (Programmphilosoph) und mir (Chef des Projekts und von Techno/Elektro bislang keine Ahnung) stellte anfangs ein ambitioniertes Programm aus Untergrund-affinen DJs und Live-Elektro-Akustikern zusammen (I-F, Autechre, Console, Patrick Pulsinger….)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5939" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Eröffnungs-Flyer-mit-Manifest-zur-Philosophie-der-L-O-K.bmp" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Eröffnungs-Flyer mit Manifest zur Philosophie der L-O-K" width="1095" height="516" /></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_I-F-in-der-L-O-K-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_I-F in der L-O-K" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_I-F in der L-O-K" /></div>
<p><strong>Die Dinge kamen ins Rollen…rollten aber erst dann so richtig, als wir uns mit Party-Kollektiven zusammenschlossen, die jeweils spezielle Szenen bedienten,</strong> sich dort natürlich auch extrem gut auskannten und bereits eingeschworene Fans aus unzähligen illegalen Partys in Kiesgruben, auf Waldschneisen und unter Bahnunterführungen als Kontaktadressen auf dem Smartphone mitbrachten. Im monatlichen Wechsel hatte jedes Kollektiv jeweils bis zu einer Woche Zeit, die Location für ihre Zwecke herzurichten, zu gestalten oder gar umzubauen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Proton-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Proton" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Proton" /></div>
<blockquote><p>Ich war zwar bislang noch nicht mit den elektronischen Szenen im Kontakt, hatte aber durch meine Ausbildung als Trommler und Kenner schamanistischer Rituale vollstes Verständnis dafür, dass z.B. eine Goa-Party nur zu bestimmten Mondphasen stattfinden konnte und auch mindestens 12 Stunden dauern musste, alles andere hat sich mir dann nach und nach erschlossen…</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5933 size-medium aligncenter" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Klaus-vor-elektronischer-Zeit-300x192.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Klaus vor-elektronischer Zeit" width="300" height="192" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Klaus-vor-elektronischer-Zeit-300x192.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Klaus-vor-elektronischer-Zeit-1024x656.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Klaus-vor-elektronischer-Zeit-768x492.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Klaus-vor-elektronischer-Zeit.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2>Neue Zeiten im Feierwerk mit der L-O-K</h2>
<p>Die beteiligten Crews bildeten ein breites Spektrum elektronischer Musik ab: FET (Freunde elektronischer Tanzmusik), Proton (Drum ‚n‘ Bass), Das Kombinat (politisch ambitionierter HipHop), Masters Of Science (Minimal-Techno und Live-Elektronik), Submovers, Electrocity, Polymatrix, Konzept.Schall, Highvoltage, Subsonic, Southern Sessions u.a.m.<br />
<strong>Mit der L-O-K waren neue Zeiten im Feierwerk angebrochen: Elektronische Musik wurde endlich ernst genommen und die Zusammenarbeit mit (Jugend-) Szenen &#8211; statt ausschließlich mit Musiker*innen und Bands &#8211; brachte einen Perspektivwechsel:</strong> Wir überließen viel Programmhoheit denjenigen, die für ihre jeweiligen Szenen Veranstaltungsformate entwickelten und hatten damit dann auch Erfolg, bis 2003 die Abrissbagger kamen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5937" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Das-Ende-2003.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Das Ende 2003" width="800" height="538" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Das-Ende-2003.jpg 800w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Das-Ende-2003-300x202.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Historie_L-O-K_Underground_Club_Techno_Elektroszene_Das-Ende-2003-768x516.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p><strong>Ein junger Partygast äußerte bei einem letzten mexikanischen Bier in der aufgehenden Sonne vor der Feierwerk L-O-K:</strong> „Wenn es stimmt, dass die Stadt hinter solch einem Club steckt, gehe ich wieder wählen“. Na also!</p>
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		<title>Rockhouse, Rockbücher, Rocksommer &#8211; Feierwerk und das &#8222;Rockbüro Süd&#8220;</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/feierwerk-rockbuero-sued/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bob Laessig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 11:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=5203</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="105" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar.jpg 2047w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-300x209.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-1024x714.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-768x536.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-1536x1072.jpg 1536w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Der „Verband für Popkultur in Bayern“ (VPBy) gehört mit mehr als 150 Mitgliedern zu den führenden Popkulturförderern in Deutschland. Im Herbst feierte der Verband im Feierwerk, einem seiner Gründungsmitglieder, das 30-jährige Bestehen. Bis Mai 2011 hieß der Verein &#8222;Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen e.V.&#8220; (ABMI) und war besser bekannt unter der Corporate Identity des &#8222;Rockbüro Süd&#8220;, dessen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="105" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar.jpg 2047w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-300x209.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-1024x714.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-768x536.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_foto_Bernd_Schweinar-1536x1072.jpg 1536w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Der <a href="https://www.popkultur.bayern/vpby/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Verband für Popkultur in Bayern“ (VPBy)</a> gehört mit mehr als 150 Mitgliedern zu den führenden Popkulturförderern in Deutschland. Im Herbst feierte der Verband im <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a>, einem seiner Gründungsmitglieder, das 30-jährige Bestehen. <strong>Bis Mai 2011 hieß der Verein &#8222;Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen e.V.&#8220; (ABMI) und war besser bekannt unter der Corporate Identity des &#8222;Rockbüro Süd&#8220;</strong>, dessen Entstehungsgeschichte wir hier gerne erzählen möchten.<span id="more-5203"></span></p>
<h2>&#8222;RockHouse e.V.&#8220; und Feierwerk gründen das &#8222;Rockbüro Süd&#8220;</h2>
<p><strong>Gemeinsam mit dem Münchner „RockHouse e.V.“, einem Verein zur Förderung junger Rockmusik in München bzw. Bayern rund um Georg Kostya und Hans Ernst, gründete Feierwerk 1988 das „Rockbüro Süd“ </strong>und investierte in beträchtlicher, sechsstelliger Höhe Ressourcen, finanzielle Mittel und Manpower in das überregionale Netzwerk. Lange Zeit liefen dessen Fäden im „Rockbüro Süd“ zusammen. Lokale Aktionen weiteten sich aus. Die inhaltlichen Impulse einer ganzen Reihe von Projekten wurden hier entwickelt und in die Welt gesetzt: <strong>drei „Rockbuch“-Ausgaben, das Konzept der „Rockintendanz“, der Neustart des „Rock Sommer“ auf der Seebühne im Olympiapark, Aktionen zur Verbesserung der Auftrittssituation, der <a href="https://www.popkultur.bayern/popkulturpreis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bayerische Popkulturpreis</a>, ein Seminar zur Veranstalter*innen-Qualifizierung, die Pilotveranstaltung für regelmäßige Popkonferenzen </strong>und vieles mehr.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_02_Hans_Ernst_Rockbüro_mobi_1990_1-768x1186.jpg" title="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_02_Hans_Ernst_Rockbüro_mobi_1990_1" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_02_Hans_Ernst_Rockbüro_mobi_1990_1" /></div>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_Rockbuch_91_92-768x1097.jpg" title="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_Rockbuch_91_92" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_Rockbuch_91_92" /></div>
<p>1985 hatte Feierwerk die Recherche für das „Musikbuch München ‘86“ durchgeführt, das erstmals einen kompakten Überblick zur örtlichen Musikszene bot. Seither spukte die Idee für ein „Rockbuch“ in den Köpfen herum. <strong>Ziel war es – natürlich weit über die Grenzen der Stadt hinaus &#8211; für die Szenen, die Bands, Labels, Clubs, Festivals, Medien, Initiativen etc. Öffentlichkeit herzustellen, ihre Zusammenarbeit zu erleichtern, über die Arbeitsweise der Musikbranche zu informieren und die Institutionen der Kulturförderung zu beleuchten.</strong> Zwei regional geprägte Ausgaben und ein bundesweit orientiertes Buch bildeten die Basis für die ab 1997 aufgebauten Online-Services von www.allmusic.de. Da wurde auch schon einmal im Urlaub gearbeitet. Große Teile der zweiten Ausgabe wurden auf einer Berghütte in Kärnten geschrieben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5853 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_Bernd_kreative_Pause-203x300.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_Bernd_kreative_Pause" width="203" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_Bernd_kreative_Pause-203x300.jpg 203w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_Bernd_kreative_Pause-692x1024.jpg 692w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_Bernd_kreative_Pause-768x1137.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbuch_93_94_Redaktion_Berghütte-Kärnten_Bernd_kreative_Pause.jpg 1025w" sizes="(max-width: 203px) 100vw, 203px" /></p>
<p>Aufgrund der Erfahrungen mit den bayerischen Gegebenheiten und angeregt durch die Ende der 80er Jahre in verschiedenen Städten gegründeten Rockbüros, <strong>lag es sowohl für den Münchner „RockHouse e.V.“ als auch für Feierwerk auf der Hand, verschiedene Aktionen zur Förderung der Szenen im Freistaat zu bündeln.</strong> Die Zusammenarbeit beider Vereine begann 1988. <strong>Das im Feierwerk angesiedelte „Rockbüro Süd“ nahm die Arbeit auf.</strong></p>
<p>Erheblich mehr Zug bekam die Arbeit der 1989 gegründeten „Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Musikinitiativen e.V.“ (ABMI) im November 1991, als Bernd Schweinar als hauptamtlicher „Bayerischer Rockintendant“ seine Arbeit aufnahm. <strong>„Intendanz“ ist sozusagen die Headline einer im „Rockbüro Süd“ entwickelten Tätigkeitsbeschreibung. </strong>Analog zum Berufsbild in Theatern, Medien usw. betont der von der damaligen Feierwerk-Mitarbeiterin Ulla Kart ins Spiel gebrachte Begriff die Eigenverantwortung der Szenen und beschreibt ein Paket grundlegender Aufgaben: <strong>Finanzielles, Künstlerisches, Personelles, Öffentlichkeit und Politik, Formierung von Szenen, Vernetzung, Lobbyarbeit.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5855 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig-255x300.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig" width="255" height="300" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig-255x300.jpg 255w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig-872x1024.jpg 872w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig-768x902.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig-1307x1536.jpg 1307w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_Bernd-Schweinar_1992-foto_Bob_Lässig.jpg 1350w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<h2>Der Münchner &#8222;RockSommer&#8220; auf der Seebühne im Olympiapark</h2>
<p>Der Münchner „RockSommer“ war 1988 nach dem Abbruch der „Alabamahalle“ 1988 heimatlos geworden. <strong>Das „Rockbüro Süd“ hatte die erfolgreiche Idee, die Veranstaltungsreihe auf der Seebühne im Olympiapark neu zu starten.</strong> Das passierte vom 28. Juli bis 01. August 1992 mit den Bands THE WORX + ECCO DI LORENZO &amp; HIS SOULFOOD + HIFI MAMA + RUBBERMAIDS + LOVE &amp; LIES + THE FOR PRESIDENTS + LIMITERS + BIG FAMILY + THE RUN + MODO. Bereits 1994 sorgte die „Arbeitsgemeinschaft Rocksommer“ für eine erhebliche Ausweitung des Programms.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rocksommer_volle_Hütte_2-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rocksommer_volle_Hütte_2" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_01_Rocksommer_volle_Hütte_2" /></div>
<p><strong>Aktiv wurde das „Rockbüro Süd“ auch bei der Anregung und Koordination überregionaler Aktionstage zum Thema Auftrittssituation.</strong> Der „Großraum München rockt“ war der Titel einer Promoaktion am 21. Juli 1991 mit einem gemeinsamen Konzert von 28 Jugendzentren und Initiativen. Mit Sponsorenhilfe folgten darauf landesweite Schülerbandfestivals und die vom „Rockbüro Süd“ organisierte „Rock &#8217;n&#8216; Future“-Reihe mit 151 Festivals in 140 deutschen Städten. <strong>„Seitenprodukt“ ist das „<a href="https://www.popkultur.bayern/knowhowseminar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Know-how-Seminar</a>“.</strong> Die sich ständig wandelnde und erweiterte Themenpalette der seit 1992 laufenden Veranstalter*innen-Qualifizierung umfasst praxisnah Finanzplanung &amp; Kostenkalkulation, Steuern &amp; Abgaben, Nachhaltigkeitslösung &amp; Umweltkonzept, Trends im Musikbusiness, Promotion &amp; Marketing, GEMA &amp; KSK, Booking &amp; Programmplanung, Sicherheitskonzepte, RiscManagement &amp; Versicherungen.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/03/Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_at_Musikmesse_Ffm_1993-370x285.jpg" title="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_at_Musikmesse_Ffm_1993" alt="Feierwerk_Blog_Rockbüro_Süd_Verband_für_Popkultur_Bayern_03_Rockbüro_at_Musikmesse_Ffm_1993" /></div>
<p><strong>Eine weitere Funktion des „Rockbüro Süd“ war das Zusammentragen und Austauschen von Informationen, Daten, Ideen, Konzepten, Know-How, Kontakten und Fachwissen.</strong> Im Auftrag des damaligen Kulturreferenten Siegfried Hummel fand 1993 in der „Pasinger Fabrik“ das „Symposium Rockförderung und Stadtkultur“ statt. Referenten waren u.a. Dieter Gorny, Prof. Manfred Prenzel, Prof. Peter Wicke und Initiativ-Vertreter*innen aus verschiedenen Bundesländern. Mittlerweile veranstaltet der Verband für Popkultur in Bayern regelmäßig die „<a href="https://www.popkultur.bayern/dialogpop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dialog.Pop</a>“, eine Fachkonferenz für Popmusikfördernde und -fördergebende.</p>
<p>Seit 2003 ist der VPBy und damit auch das &#8222;Rockbüro Süd&#8220; in der Bayerischen Musikakademie Schloss Alteglofsheim angesiedelt. <strong>Mit einem Jahresetat von rund 480.000 € (2018) bündelt der Verband die bayerischen Szeneförderer (Veranstalter*innen, Clubs, Open-Airs, Musikinitiativen, Kommunen usw.) unter einem Dach, nimmt deren Interessen wahr und leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Popförderung in Deutschland.</strong></p>
<p>Wer Lust hat und noch mehr wissen möchte, kann sich online die <a href="https://www.popkultur.bayern/tpl_allmusic2011/flipbook/30Jahrevpby_2019-11-05_10-03-56.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Doku zu 30 Jahre VPBy</strong></a> anschauen.</p>
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		<title>Blues, Jazz und Weltmusik &#8211; Erinnerungen ans Theatron im Westpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="99" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-12.gif" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(12)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" />1986 – der Feierwerk e.V. war gerade 3 Jahre alt – starteten wir eine kleine Veranstaltungsreihe open-air im Theatron-Westpark. Vorbild war natürlich das weitaus größere Olympiapark-Theatron, das seit den 70er-Jahren zur Pilgerstätte für die damaligen Hippie- Krautrock- Umsonst und Draußen-Kultur in München geworden war. Mit wenig Budget, aber viel Improvisationstalent und ehrenamtlichem Engagement stellten wir [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="99" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-12.gif" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(12)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" /><p>1986 – der <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk e.V.</a> war gerade 3 Jahre alt – starteten wir <strong>eine kleine Veranstaltungsreihe open-air im Theatron-Westpark. Vorbild war natürlich das weitaus größere <a href="https://blog.feierwerk.de/jeder-tag-fuer-sich-ein-wundervolles-festival-der-theatron-musiksommer/">Olympiapark-Theatron</a></strong>, das seit den 70er-Jahren zur Pilgerstätte für die damaligen Hippie- Krautrock- Umsonst und Draußen-Kultur in München geworden war.<span id="more-4425"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4440 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-11.gif" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(11)" width="459" height="306" /></p>
<p><strong>Mit wenig Budget, aber viel Improvisationstalent und ehrenamtlichem Engagement stellten wir beim Theatron im Westpark</strong> ein Programm zusammen, in dem sich die Vielfalt des Publikums im Westpark widerspiegeln sollte. Allerdings wollten wir auch mit dem einen oder anderen eher Ungewohnten konfrontieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4442" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-1.gif" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(1)" width="855" height="606" /></p>
<p>Interkulturelles, Weltmusikalisches, Jazzig-gediegenes, aber auch Avantgardistisch-Schräges, Pop-und Rockiges, viel Blues und immer mal wieder zwischendrin diverse Kleinkünstler. <strong>Von Hardrock – Röhren über spacige Psychedelic-Multimedia-Performance Künstler bis hin zu frei improvisierenden Jung-Jazzern war alles vertreten.</strong></p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-6/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(6)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-5/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(5)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-9/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(9)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Der Anfang war hart, manchmal richtig bitter für Musiker und Künstler, die für wenig Gage vor leeren Rängen am Nachmittag spielen mussten. <strong>Doch das änderte sich: Mit Latin-, Salsa-, Brasil- und Afro-Pop-Bands als Headliner füllte sich das Theatron im Westpark bald mühelos.</strong></p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(2)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(3)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Anfang der 90er entdeckte das Feierwerk den Jazz: die LP „Jazz live im Feierwerk“ erschien und das Theatron Westpark wurde zum Festival mit einem Line-Up regionaler junger Jazztalente, zusammen mit ein paar bereits arrivierten Szene-Größen.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-13/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(13)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(4)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-8/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(8)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-7/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(7)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>1997 mutierte das kleine Festival erneut und wir machten daraus „Das Open Air für die ganze Familie“ inklusive Mitmach- und Bastelaktionen für Kinder. Unter diesem Motto feierten wir 2003 zusammen mit dem Gartenbauamt „20 Jahre Westpark“. Und die Kinder <a href="https://blog.feierwerk.de/ferienprogramm-am-wasserspielplatz-im-westpark/">basteln auch heute noch</a> im Park.</p>
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		<title>Der Weg vom Bandwettbewerb zum Sprungbrett Förderprogramm</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/workshops-statt-blumenstraeusse-vom-bandwettbewerb-rock-feierwerk-zum-sprungbrett-foerderprogramm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 10:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprungbrett]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=2343</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="107" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug.jpg 714w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die erste spontane Idee zum Thema Nachwuchsförderung für Bands ist oft ein Bandwettbewerb. Von der Stadtsparkasse bis zum Kreisjugendring, vom weltweiten Emergenza-Contest bis zum lokalen „Muc-King“ werden laufend Sieger,  „Hoffnungsträger“ oder „Bands des Jahres“ gekürt. Diese werden dann meist von Sponsoren mit etwas Equipment, Studiozeit oder einem Festival-Slot belohnt. Auch die Feierwerker der Gründergeneration starteten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="107" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug.jpg 714w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Schlagzeug-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Die erste spontane Idee zum Thema Nachwuchsförderung für Bands ist oft ein Bandwettbewerb. Von der Stadtsparkasse bis zum Kreisjugendring, vom weltweiten Emergenza-Contest bis zum lokalen „Muc-King“ werden laufend Sieger,  „Hoffnungsträger“ oder „Bands des Jahres“ gekürt. Diese werden dann meist von Sponsoren mit etwas Equipment, Studiozeit oder einem Festival-Slot belohnt.<strong> Auch die Feierwerker der Gründergeneration starteten ihre Musikerförderung mit einem Wettbewerb:</strong> <strong>1985 wurden zum ersten Mal 4 Münchner Bands Sieger beim „Rock Feierwerk.“</strong> <strong>Der Vorläufer des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sprungbretts</a> war damit geboren.</strong></p>
<p><span id="more-2343"></span></p>
<p>Sie bekamen jeweils zwei Studioaufnahmen im <a href="https://downtown-studio.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Downtown Studio“</a> finanziert und fanden sich anschließend gemeinsam auf einem LP-Sampler wieder. Eine Studioaufnahme war damals für viele schon ein großes Ding, ein Sampler mit drei anderen Bands eine eher zwiespältige Sache. Besonders krass drückte es ein Musiker aus: „Eigentlich müsste man drei Viertel der Rillen rauskratzen.“ <strong>Sieg<span style="letter-spacing: -0.008em;">er zu werden war in den 80ern manchmal schon eine Inszenierung wert &#8211; einschließlich Blumensträußen, Schampus und Bussis aus der Fangemeinde.</span></strong></p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/workshops-statt-blumenstraeusse-vom-bandwettbewerb-rock-feierwerk-zum-sprungbrett-foerderprogramm/feierwerk_blog_rock_feierwerk_sprungbrett_publikum/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Publikum-370x285.jpg" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Publikum" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Publikum-370x285.jpg 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Publikum-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/12/Feierwerk_Blog_Rock_Feierwerk_Sprungbrett_Publikum-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
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<h2>Stilistische Offenheit und ein Paket aus Workshops beim Sprungbrett</h2>
<p>Aus dem LP-Sampler wurde im Lauf der Jahre ein CD-Sampler und aus dem Sampler schließlich 4 individuelle Produktionen, die bezuschusst wurden. Aus dem Rock Feierwerk wurde das Sprungbrett.<strong> Damit wurde die Einengung auf Rock aufgebrochen und stilistische Offenheit signalisiert.</strong> Mehr und mehr verlor das Projekt aber auch seinen Wettbewerbscharakter. <strong>Band-Contests waren in der Zwischenzeit inflationär geworden. Sie verloren dadurch an Bedeutung für die Musikerkarriere. </strong></p>
<p>Es kam zur allmählichen Umstrukturierung des Musikgeschäfts. Die Bedeutung einer selbstorganisierten DIY-Kultur und der Selbstvermarktung begann zu wachsen. <strong>Andererseits wurde es immer wichtiger, als Musiker*in  Orientierungen und Hilfestellungen zu bekommen.</strong> Für junge Bands, die am Anfang stehen, bedeutet das oft, zu lernen, sich auf der Bühne optimal zu präsentieren oder mit der Technik großer PAs klar zu kommen. Daneben enstehen aber auch neue Chancen durch die Nutzung sozialer Medien und digitaler Vertriebswege. Diese gilt es zu entdecken und für sich zu nutzen.</p>
<p><strong>So ist das Sprungbrett heute eine Mischung aus attraktiven Auftrittsmöglichkeiten und einem Paket aus Workshops und Beratung.</strong> Vier Sieger gibt es nach wie vor. Für die Bands ist das begleitende Förderprogramm aber inzwischen deutlich wichtiger als Blumensträuße auf der Bühne. Und anstatt Rillen aus Schallplatten zu kratzen schaut man sich gerne an, was die anderen Bands so machen.</p>
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