Kulturszene

Sprungbrett 2018 – Ein Förderprogramm fĂŒr die MĂŒnchner Bandszene!

Am 29. Juni fand das Finale des Sprungbrett Förderprogramms der Fachstelle Pop in unserer Feierwerk-Location Hansa 39 statt. Vor fast vollem Haus ließen sich die vier Finalisten nochmals von ihren Fans und Freunden feiern, die auch die „MĂŒnchner Band des Jahres“ wĂ€hlten: ENDLICH RUDERN.

Aber nochmal von Anfang an. Um kurz nach halb neun betrat EMBRACE THE EMPEROR als erste Band des Abends die BĂŒhne. Die vierköpfige Indierock-Kombo heizte ihrem großen Schwarm an mitgebrachten Fans in den ersten Reihen ordentlich ein. Und sie schafften es auch, dass der Rest des Publikums von Anfang an das Tanzbein schwang.

Feierwerk_Sprungbrett_Förderprogramm_Fachstelle_Pop_Band_embrace_the_emperor

KRAUT & RUHM war die zweite Band des Abends. Sie spielte einen mitreißenden Mix aus Reggae und Hiphop gepaart mit bayrischer Mundart. Ihre chilligen Vibes passten perfekt zu einer heißen Sommernacht wie dieser. Sowohl Band, als auch Publikum kamen schnell ins Schwitzen, die Barleute hatten ordentlich was zu tun.

Feierwerk_Sprungbrett_Förderprogramm_Fachstelle_Pop_Band_Kraut_und_Ruhm

Als nĂ€chstes ging es weiter mit ENDLICH RUDERN. Obwohl es die Band erst seit sehr kurzer Zeit in dieser Formation gibt, schafften es die drei jungen Herren, ihre Zuhörer sofort zu begeistern und auf ihre Seite zu spielen. Der eine Song war schrammelig und laut und voller Energie, die volle Hansa 39 tanzte ausgelassen und sang mit. Der nĂ€chste Song war leise und so gefĂŒhlvoll, dass das Publikum spontan die Feuerzeuge auspackte und sie in der Luft im Takt mitschwang. Ganz großes Kino!

Feierwerk_Sprungbrett_Förderprogramm_Fachstelle_Pop_Band_Endlich Rudern

Einen runden Abschluss dieses Abends voller toller Musik aus den unterschiedlichen Genres schaffte PEPPERELLA. Auch zu spĂ€ter Stunde gaben die Musiker*innen auf der BĂŒhne alles. PEPPERELLA spielte sich mit ihrem Mix aus Jazz und Pop gepaart mit der wunderbaren Stimme von SĂ€ngerin Victoria in die Herzen der Menge.

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Dann wurde es spannend! Wer wird MĂŒnchner Band des Jahres? Anders als in der Vor- und Hauptrunde, in der auch eine Fachjury aus der MĂŒnchner Musiklandschaft mit ĂŒber das Weiterkommen entschied, zĂ€hlte beim Finale einzig das Publikumsvoting. Alle Zettel wurden in eine hölzerne Abstimmungsbox geworfen, die schon mindestens so alt ist, wie das Sprungbrett Förderprogramm selbst. Das Rennen machte am Ende verdienterweise ENDLICH RUDERN. Die Band darf sich nun ein Jahr lang „MĂŒnchner Band des Jahres“ nennen. Doch eigentlich sind alle vier Finalisten Gewinner. Sie alle haben das Publikum an dem Abend begeistert und neue Fans gewonnen. Außerdem bekommt jede Band eine Anschubfinanzierung fĂŒr Studioaufnahmen oder entsprechende Investitionen (jeweils 1500!). Danke auch an dieser Stelle an das Kulturreferat der Landeshauptstadt MĂŒnchen, das dieses Förderprogramm der Fachstelle Pop im Feierwerk erst möglich macht.

Falls ihr das Finale verpasst habt oder einfach nicht genug von diesen MĂŒnchner Bands bekommen könnt, haben wir noch ein Schmankerl fĂŒr euch. Heute Abend spielen alle vier Bands nochmal gemeinsam auf dem THEATRON Musiksommer auf der wunderbaren SeebĂŒhne im Olympiapark. Los geht’s um 19.00 Uhr. Packt eure Picknickdecke ein, wir sehen uns dort!

Ihr seid selbst Musiker*in und habt Interesse, im nĂ€chsten Jahr am Sprungbrett Förderprogramm teilzunehmen? Schreibt einfach eine Mail an sprungbrett@feierwerk.de mit Musik und Bildern (gerne als Links). Bewerbungsschluss ist der 31.12.2018. Teilnehmen können Bands/Musiker*innen aller Genres! Es gibt nur zwei kleine Bedingungen, die ihr erfĂŒllen mĂŒsst: ihr seid im Durchschnitt nicht ĂŒber 30 und mindestens ein Bandmitglied wohnt in MĂŒnchen – oder euer Proberaum liegt hier in dieser Stadt. Wir sind gespannt auf eure Bewerbungen!

Katharina Renner

Katharina ist Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau im Bereich Booking im Feierwerk. Oft sitzt sie vormittags im BĂŒro und bereitet anstehende Konzerte vor, nachmittags trifft man sie dann meistens in einer der Locations an, wo sie sich um die Bands kĂŒmmert. Außerdem unterstĂŒtzt sie die Fachstelle Pop bei allen organisatorischen Aufgaben rund um das Sprungbrett-Förderprogramm.

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