Musik

Von der Idee zum eigenen Song bei den FINTA+ Music Days

Aus dem Saal schallen dr√ľckende B√§sse, im Gruppenraum wird konzentriert auf Laptops geklickt und in Besprechungsraum emsig gesprochen, diskutiert und geschrieben. So klangen die FINTA+ Music Days, die von 2. bis 4. November 2023 in der Feierwerk S√ľdpolstation stattfanden. Drei Tage Workshops rund um die Themen Songwriting, DJing und Producing, speziell f√ľr FINTA+ Personen (Frauen, inter, nicht bin√§re, trans und agender Personen), veranstaltet vom Verband f√ľr Popkultur in Bayern, der Feierwerk S√ľdpolstation und der Feierwerk Fachstelle Pop.

Professionelle Unterst√ľtzung

DJ Bi M√§n f√ľhrte die Teilnehmer*innen in die Welt des DJing ein und vermittelte ihnen wertvolles Wissen und Kenntnisse √ľber Songstrukturen, Key, BPM, Beatmatching und mehr. Juc erkl√§rte die ersten Schritte im (elektronischen) Producing und half dabei, eigene Beats zu kreieren. Beim Songwriting-Workshop mit Taiga Trece stiegen die Teilnehmer*innen ins Bauen von Reimen, Texten und Melodien ein. Konkret sah das so aus:

So finde ich Ideen f√ľr meinen Song

Im Workshop Songwriting gab es ein einfaches Ziel: Innerhalb dieser drei Tage sollte ein Song pro Teilnehmerin entstehen. Nichts leichter als das, oder?¬†F√ľr den Anfang gab es eine einfache √úbung: 10 Minuten Schreiben, um alle Gedanken einmal aus dem Kopf zu bekommen. Ganz egal, ob es nur einzelne W√∂rter waren oder unzusammenh√§ngende S√§tze. Eine gute √úbung, um zu merken, wie leicht es ist, einfach mal drauf los zu schreiben.

Als N√§chstes schauten wir uns Songs an und analysierten ihre Struktur. Wie sind die Strophen aufgebaut? Worum geht’s? Was will der Song aussagen? Dabei ist einem nicht nur viel Neues √ľber seine Lieblingssongs aufgefallen, sondern man hat auch coole Songvorschl√§ge der anderen kennengelernt.¬†Als kurzer Einschub kam noch ein Theorieblock. Denn um einen Song zu schreiben, muss man nat√ľrlich wissen, wie dieser √ľberhaupt aufgebaut ist: Strophen, Refrain, Bridge, und so weiter.

So schreibe ich einen passenden Song

Mit all diesen Informationen ging es los ans Songwriting: Das Thema des Songs zu finden fiel allen Workshop Teilnehmerinnen nicht sehr schwer, und es wurden bald Mindmaps und Themen Sammlungen erstellt, um die Gedanken dazu aufs Blatt zu bringen und eine Struktur herzustellen. Und in einem nahtlosen √úbergang ging das ganze schon √ľber ins Schreiben. Gar nicht so einfach, seine Gedanken in wenige Zeilen und Verse zu packen. Da haben die K√∂pfe ganz sch√∂n geraucht.

Bei so viel Denken und Schreiben durfte nat√ľrlich eines nicht fehlen: Die Essenspause. Dankenswerterweise hat die S√ľdpolstation hier bestens f√ľr uns gesorgt. Es gab eine breite Auswahl an belegten Broten, Pizzast√ľcke, Nudelsalat, Gem√ľse wie Karotten und Paprikas, Kaffee und Tee. Dabei wurde sich rege ausgetauscht mit den Teilnehmerinnen der anderen Workshops.

Alles in allem kann man sagen: Die Zeit ist nur so geronnen. Wie im Nu sind die Stunden vergangen und am Ende hatten alle einen vollständigen Song auf dem Papier stehen. Somit war dieser Workshop ein echter Erfolg!

Emma macht gerade ein BFD im Bereich Kultur beim Verband f√ľr Popkultur in Bayern. Nebenbei verzehrt sie f√ľr ihr Leben gern Bratkartoffeln, spielt √§u√üerst professionell Fu√üball und ist f√ľr jede Live-Veranstaltung zu haben.

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