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	<title>Festivals &#8211; Feierwerk Blog</title>
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	<description>Werft einen Blick hinter die Kulissen, lest Erfahrungsberichte und entdeckt die bunte Vielfalt und große Bandbreite des Feierwerk e.V.!</description>
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		<title>The 1st Great Collision: Label-Release-Festival mit magischen Momenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:24:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="111" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px.jpg 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/03/Titelbild_770x570px-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Es ist schon ein paar Jahre her, als mir Musiker und Subkultur-Veranstalter Klaus Götzfried auf einem Konzert seinen Kumpel Erwin Zißelsberger vorgestellt hatte. „Er ist ein Guter“, hatte Klaus mir verraten und meinte damit unter anderem, dass auch Erwin sich für eine Musik jenseits des Mainstreams engagierte. Zusammen mit Klaus hatte er zum Beispiel Festivals veranstaltet, die nahezu mit denselben Bands erst die <a href="https://www.cordobar.de/" target="_blank" rel="noopener">Cordobar</a> in Germering rockten und am nächsten Tag dann das Publikum in die Münchner <a href="https://www.glockenbachwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noopener">Glockenbachwerkstatt</a> lockten.</p>
<p>Auf diese Weise rechnete sich auch die eine oder andere Anfahrt von Bands, die nicht aus der direkten Umgebung stammten. Vor allem aber förderten solche Gemeinschaftsproduktionen Netzwerke von Musiker*innen und Veranstalter*innen, die Alternativen zum kommerziellen Pop-Geschäft ausprobierten. Tatsächlich konnte Klaus Götzfried noch sehr viele Menschen inspirieren, bevor er leider viel zu jung infolge einer Erkrankung starb.</p>
<h1>Das Label-Gründungs-Mini-Festival</h1>
<p>Erwin Zißelsberger, den Klaus mir einst so begeistert vorgestellt hatte, ist mittlerweile ein Arbeitskollege, der wie auch ich als Sozialpädagoge in einer der vom Feierwerk betriebenen <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen" target="_blank" rel="noopener">Kinder- und Jugendfreizeitstätten</a> tätig ist. Doch an dem Abend, von dem hier die Rede sein soll, stand Erwin als Rockmusiker vor mir auf der Bühne, griff in die Gitarre und sang als Kopf der Americana-Band<a href="https://www.youtube.com/watch?v=0NK7dGwoMJ4" target="_blank" rel="noopener"><em><strong> The Ruby Sea</strong></em></a>. Eugen Kern-Emden, der früher selbst bei <em>The Ruby Sea</em> mitgewirkt hatte, bevor er sich ganz seinem mittlerweile auch erfolgreicheren Projekt <a href="https://themoonband.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong><em>The Moonband</em></strong></a> widmete, hatte <em>The Ruby Sea</em> nämlich ebenso wie die Münchner Formation <a href="https://on.soundcloud.com/cVGRH" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>Buco</strong> </em></a>zu einem kleinen Festival namens <strong>The 1st Great Collision</strong> eingeladen, auf welchem er und <em>The Moonband</em> nun deren neu gegründetes eigenes Schallplattenlabel <a href="http://www.intertunerecords.de/" target="_blank" rel="noopener">Intertune Records</a> vorstellten.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2024/02/PXL_20240203_214922264-576x1024.jpg" title="The 1st Great Collision" alt="The 1st Great Collision" /></div>
<p>Zumal <em>The Moonband</em> die bislang einzige Band ist, die garantiert auf diesem neuen Label ihre Tonträger veröffentlichen wird, hatte Eugen darauf verzichtet, jenes Festival als eine einzige Label-Show aufzuziehen. Stattdessen lud er Musiker*innen ein, für die er sich persönlich begeistert. Oder um es mit den Worten von Eugen auszudrücken: „Bands, die alle auch ins Vorprogramm von <em>Wilco</em> passen würden“. Dass er mit diesem Satz aber auch beschreibt, welche Bands er sich als künftige Label-Kolleg*innen vorstellen kann, ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass <em>Buco</em>, die mit wunderbarer Popmusik über traditionelle sizilianische Märchen und Songs den Abend gleich im doppelten Sinne märchenhaft eröffnet hatten, bereits im Gespräch sind, ebenfalls auf Intertune Records ihr Debüt-Album zu veröffentlichen. Ganz sicher ist das aber noch nicht, sagt die Band, die gerade erst damit beschäftigt ist, ihre Songs zu arrangieren und in ihrem Proberaum in der Veranstaltungslocation <a href="https://fatcat-muc.de/" target="_blank" rel="noopener">Fat Cat</a> aufzunehmen.</p>
<h1>Das neue Plattenlabel: Intertune Records</h1>
<p>Der Gitarrist von <em>The Ruby Sea</em>, Michael Kröger, hat dagegen schon verabredet, sein nächstes Solo-Album als <em>Möbel Kröger</em> bei Intertune Records zu veröffentlichen. Als überzeugter DIY-Künstler, der bewusst die Produktion seiner Arbeiten selbst steuert, gefällt ihm die Idee des Labels, Künstler*innen nicht vertraglich zu binden.</p>
<p>„Wir haben halt einen Vertrieb, über den die Tonträger, die bei uns erscheinen, auch verkauft werden“, sagt Eugen, der als Mitglied der <em>Moonband</em> nie verstehen konnte, warum sie als Band ihre eigenen Alben von dem Label abkaufen mussten, bei dem sie erschienen. Stattdessen bleiben bei Intertune Records die Alben also bei den Bands, die sie dann auf ihren Konzerten verkaufen können. Das Label selbst nimmt ihnen nur die Menge an Alben ab, die für die Pressearbeit (falls diese nicht auch von den Bands selbst getätigt wird) und den Vertrieb in den Geschäften benötigt wird.</p>
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<p>„So gesehen ist Intertune Records, das den Künstler*innen wenig Komfort bietet, dafür aber auch wenig abverlangt, genau das Label, das wir uns als <em>Moonband</em> immer gewünscht hätten“ , sagt Eugen.  Nicht, dass die Band mit ihrem bisherigen Label unzufrieden gewesen wäre. Aber dessen leidenschaftlicher Betreiber ist leider verstorben, so dass sich <em>The Moonband</em> nun nach einer neuen Heimat umschauen musste: „Denn auch, wenn derzeit viele Labels sterben, ganz ohne Label geht es dann doch nicht“, erklärt Eugen die Neugründung seines Labels. „Diejenigen, die Platten vertreiben, wollen sich schließlich auch nicht mit jeder Band einzeln auseinandersetzen. Die mögen das, wenn sie da eine*n Ansprechpartner*in für mehrere Bands haben“, sagt Eugen.</p>
<h1>The 1st Great Collision-Festival</h1>
<p>Einige der neuen Songs, die <em>The</em> <em>Moonband</em> gerade für ihr neues Album entwickelt, waren dann auch auf dem großartigen Konzert auf dem Festival in der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/lageplan" target="_blank" rel="noopener"><strong>Feierwerk Kranhalle</strong></a> zu hören. Songs, die einmal mehr unterstreichen, wie gut diese Band den Harmoniegesang beherrscht, und wie raffiniert ihre Instrumente hier zusammenwirken. Es ist wahrlich nicht übertrieben, die Band an diesem Konzertabend mit <em>Fleetwood Mac</em> zu vergleichen.</p>
<p>Was jenen Abend für mich persönlich allerdings zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht hatte, geschah bereits vor dem grandiosen Auftritt von <em>The Moonband</em>, als nämlich Erwin Zißelsberger mit <em>The Ruby Sea</em> eine Musik in der Kranhalle ausgebreitet hatte, die wunderbar in jede Patchworkdecke der <em>Green on Reds</em>, <em>Long Ryders</em> und <em>Calexicos</em> dieser Welt gepasst hätte.</p>
<p>Wobei für mich das Magische an seinem Auftritt darin lag, dass mir ganz plötzlich wieder meine erste Begegnung mit Erwin einfiel. Und auf einmal war mir tatsächlich so, als ob ein Lächeln lang, das mir ob der Schönheit der Musik über die Lippen ging, Klaus Götzfried selbst neben mir stünde: „Na, habe ich es dir nicht gesagt? Er ist ein Guter“, sagte er zu mir. „Oh ja“, antwortete ich, „ein sehr Guter sogar.“ In dem Augenblick legte auch schon eine Freundin ihre Hand auf meine Schulter, derweil mir eine einsame Träne über die Wange glitt. Festivals, die in mir die Erinnerung an Klaus Götzfried wecken, sind mir übrigens die liebsten. Danke also dafür!</p>
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		<title>Sound of Munich Now: Münchens Musikszene im Viertelstundentakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:06:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt Michael Bremmer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit Julia Viechtl von der Fachstelle Pop einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim Sound of Munich Now auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/11/WILDES-SOMN-23-c-Marie-Lehmann-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Ein wenig erschöpft aber sichtbar zufrieden blickt <strong>Michael Bremmer</strong>, Redakteur der <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-festival-konzert-sound-of-munich-now-feierwerk-1.6299076" target="_blank" rel="noopener"><strong>Süddeutschen Zeitung</strong></a>, im Café der Kranhalle sitzend auf sein frischgezapftes Bier. Fünf Stunden hatte er nun zusammen mit <strong>Julia Viechtl</strong> von der <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop" target="_blank" rel="noopener">Fachstelle Pop</a> einen Konzertmarathon in der Feierwerk Hansa 39 moderiert, wo beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Munich Now</strong></a> auf zwei Bühnen abwechselnd insgesamt 20 Formationen aus der Münchner Subkultur den aktuellen Popstandort München skizzierten: Hiphop von <strong>Gündalein</strong> traf hier auf Diskursrock von <strong>Raketenumschau</strong> oder Elektro-Pop von <strong>Fliegende Haie</strong>.</p>
<h2><strong>Die überzeugende Viertelstunde </strong></h2>
<p>Gerade mal<strong> 15 Minuten dauerte jeder Auftritt</strong>. Das verlangte nicht nur den Auftretenden eine ungemeine Konzentration ab. Wer hier das Publikum überzeugen wollte, musste von Anfang an alles geben. Aber auch der Wechsel auf der Bühne nach dem Auftritt war minutiös getaktet. Während schon auf der gegenüberliegenden Bühne die nächste Band spielte, baute die vorherige Band ihr Equipment ab, derweil zugleich die folgende Band ihres aufbaute. Da kam es auch schon mal vor, dass die Tontechniker noch mit dem Soundcheck beschäftigt waren, während Julia Viechtl oder Michael Bremmer zuversichtlich die nächste Band ansagten, die dann, kaum war die Anmoderation getätigt, auch tatsächlich pünktlich loslegte.</p>
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<p>Obwohl also alles zur vollsten Zufriedenheit eines begeisterten Publikums gelang, das das Wechselbad der verschiedenen Musikgenres wie so eine Art Kneippkur der Münchner Popkultur genoss, suchte Julia Viechtl von der Feierwerk Fachstelle Pop selbstkritisch Verbesserungsmöglichkeiten für Folgeveranstaltungen.</p>
<h2><strong>15 Jahre Sound of Munich Now</strong></h2>
<p>Immerhin ist dieser Konzertmarathon seit 2009 im Feierwerk beheimatet. Im Grunde wurde er auch hier geboren, nachdem 2008 der Süddeutschen Zeitung vom <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-rockbuero-sued/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Rockbüro Süd</strong></a> in Zusammenarbeit mit der Rock Antenne für einen von ihr auf dem Tollwood ausgetragenen Newcomer-Wettbewerb der bayerische Rockpreis verliehen wurde. Schon damals war es vor allem Michael Bremmer gewesen, dessen Engagement für eine solche Musikförderung längst nicht mehr in die dafür vorgesehene Arbeitszeit passte. Dabei war ohnehin alles ursprünglich ganz anders geplant gewesen. Eigentlich wollte Bremmer nur mit der Junge-Leute-Redaktion eingesandte Demo-Tapes von jungen bayerischen Bands auswerten und den besten Musiker*innen sodann als Gewinn des Wettbewerbs Auftritte im Vorprogramm der richtig großen Acts vermitteln, die auf dem <strong>Tollwood</strong> spielen. Weil die Agenturen, mit denen diese großen Acts zusammenarbeiten, oft genug aber selbst schon die passenden Vorgruppen engagiert hatten, erfand er das mehrtägige <strong>Stadt-Land-Rock-Finale</strong>, das nun in einem eigenen Zelt auf dem Tollwood alle Sieger*innen der SZ-Ausschreibung vorstellte.</p>
<h2>Nachhaltigkeit für die Münchner Szene</h2>
<p>Als die Süddeutsche dafür dann den Rockpreis verliehen bekam, setzte sich Bremmer mit dem Feierwerk zusammen, das er ohnehin für seine Förderung einer Münchner Popkultur geschätzt hatte. Statt nämlich das mit dem Rockpreis verbundene Preisgeld einmalig zu verjubeln, wollte Bremmer damit lieber etwas <strong>Nachhaltiges für die Münchner Szene</strong> schaffen. Und so war das <strong>Sound of Munich Now</strong> geboren, das auch heuer wieder &#8211; erstmals übrigens nach den coronabedingten Online-Ausgaben &#8211; so viele Zuschauer*innen lockte, dass nicht wenige wegen Überfüllung geduldig vor der Tür warteten.</p>
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<p>Oder sie gingen in die benachbarte <strong>Kranhalle</strong>, wo gleichzeitig Bands aus ganz Bayern beim <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sound of Bavaria Now</strong></a> eine Popkultur präsentierten, wie sie jenseits der Münchner Stadtgrenzen auch gelebt wird. Darunter so coole Acts wie <strong>Peter aus der Mozartstraße</strong>, den man schon wegen seines besonders schrägen Namens mögen muss.</p>
<h2><strong>Sound of Bavaria Now in der Kranhalle</strong></h2>
<p>Tatsächlich geht es in der Kranhalle auch etwas gemütlicher zu. Zum einen steht das Publikum hier nicht gar so gedrängt wie in der Nachbarhalle. Zum anderen erklingt hier nicht jede Viertelstunde eine nächste Band wie im Hansa 39, wo der Konzertmarathon durchaus auch eine Reizüberflutung für viele Zuschauer*innen bedeutet.</p>
<p>Trotzdem bleiben die meisten von ihnen neugierig im Saal, schließlich will man <strong>Malva</strong> nicht verpassen, deren Songs so zeitlos schön erstrahlen, als hätten sie als Chansons schon in den Sechzigern die Zuhörenden so berühren können wie sie es ganz offensichtlich auch heute noch im Feierwerk tun. Aufmerksam lauschen auch die Musiker von <strong>Raketenumschau</strong> Malvas Gesang. Stunden nach ihrem eigenen kurzen Auftritt steht die Band nun mit ihren Freund*innen in den ersten Reihen vor der Bühne und genießen dort wie alle anderen Zuschauer*innen die Musik ihrer Mitstreiter*innen.</p>
<h2><strong>SOMN 23: Am besten war Alles</strong></h2>
<p>Nach den Konzerten verweilen einige Zuschauer*innen und Musiker*innen noch in kleinen Gesprächsgruppen im Café der Kranhalle, wo man bei einigen Getränken den Abend bis 2 Uhr ausklingen lassen kann. Und also trinkt auch Michael Bremmer hier sein erstes und einziges Bier am Abend, zufrieden, wie gesagt, aber eben auch sichtbar erschöpft.</p>
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<p>„Was hat dir heute am Besten gefallen?“, fragt er mich plötzlich, und ich überlege. War es der &#8211; gemessen an anderen Festivals in diesem Land &#8211; wohltuend hohe Frauenanteil bei den auftretenden Künstler*innen? Oder waren es die orientalisch anmutenden Klänge des <strong>Ogaro Ensembles</strong>, das an diesem Abend auch eine Popkultur jenseits der anglo-amerikanischen und west-europäischen Vorbilder in Szene gesetzt hatte. Auch dank solcher Spielstätten in der Stadt wie das Import Export, das Bellevue Di Monaco oder die Muffathalle, ist solche früher oft als Weltmusik oder Ethnobeat diskriminierte Musik längst auch Teil der Münchner Szene, die man als das Zusammenwirken mehrerer Szenen begreifen kann, oder eben als eine besonders bunte.</p>
<p>Und bunt ist nicht zuletzt meine Lieblingsfarbe. „Alles“, antworte ich schließlich und verschweige wohlwollend die zwei Acts, die mir jetzt nicht gar so zugesagt hatten. Aber auch das ist ja das tolle an Sound Of Munich Now: Wenn einem ein Künstler oder eine Künstlerin nicht gar so gut gefällt, weiß man ja, dass schon wenige Minuten später für Abwechslung gesorgt ist!</p>
<p><em>Text: Dirk Wagner; Fotos: Marie Lehmann und Sara Brahms</em></p>
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		<title>Laut sein für Geflüchtete: Das war das &#8222;Rage against Abschiebung&#8220; 2023</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/rage-against-abschiebung-2023/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/rage-against-abschiebung-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 08:21:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg 1699w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wenn auf einem Festival vier von zwölf Bands ausfallen, ist dies normalerweise der Moment, an dem Veranstalter*innen wahlweise Kerzen nach Altötting oder Beruhigungsmittel aus Apotheken schleppen. Die Veranstalter*innen des „Rage against Abschiebung“ nehmen eine solche Hiobs-Botschaft am 2. Oktober indes gelassen: „Dann beginnen wir mit dem Programm halt ein bisschen später und lassen die Bands [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7.jpg 1699w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/FAB-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-7-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Wenn auf einem Festival vier von zwölf Bands ausfallen, ist dies normalerweise der Moment, an dem Veranstalter*innen wahlweise Kerzen nach Altötting oder Beruhigungsmittel aus <span style="letter-spacing: -0.008em;">Apotheken schleppen. Die Veranstalter*innen des „</span><a style="letter-spacing: -0.008em;" href="https://www.rageagainstabschiebung.de/" target="_blank" rel="noopener">Rage against Abschiebung</a><span style="letter-spacing: -0.008em;">“ nehmen eine solche Hiobs-Botschaft am 2. Oktober indes gelassen: „Dann beginnen wir mit dem Programm halt ein bisschen später und lassen die Bands ein wenig länger spielen“, war eine Lösung des Problems. Zudem wurde noch eine weitere Band, nämlich „Schnee im August“, kurzfristig hinzugeladen.</span></p>
<h2>Solidaritätsfestival für mehr Sichtbarkeit</h2>
<p>Seit 1996 veranstalten engagierte Menschen schließlich das mittlerweile jährlich stattfindende <strong>Soli-Festival</strong>, dessen Reinerlös der <strong>konkreten Flüchtlingsarbeit</strong> zugutekommt. Dafür hatten sie früher auch schon mal prominente Headlinder für die gute Sache gewinnen können: So lockten zum Beispiel „die goldenen Zitronen“, „die Sterne“ oder „Stereo Total“ ein zahlungswilliges Publikum aufs Festival, wo es sodann auch noch über die Situation von flüchtigen Menschen informiert wurde, sowie über Organisationen, die sich für <strong>die Interessen von Geflüchteten</strong> einsetzen. Denn, so hatte es Schorsch Kamerun, der Sänger der Goldenen Zitronen, auch schon einmal postuliert: „Der Erfolg einer solchen Benefiz-Veranstaltung lässt sich ja nicht nur daran messen, wieviel Geld daraus letztlich für den genannten Zweck gewonnen wird. Die <strong>Benefiz-Veranstaltung</strong> leistet auch eine Öffentlichkeitsarbeit für die Sache, für die sie kämpft.“  Dabei geschieht solche Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedenen Veranstaltungshinweisen auf mehreren Plattformen ebenso wie an den Info-Tischen auf dem Festival selbst.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Cx7pQTuIuWp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/Cx7pQTuIuWp/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Feierwerk München (@feierwerk_)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>Vor allem aber, und das haben die Veranstalter*innen des <strong>Rage Against Abschiebung</strong> über all die vielen Jahre seiner Existenz gelernt, ist ein solches Soli-Fest auch ein wunderbares Treffen von Gleichgesinnten und Mitstreiter*innen, das man sich schon lange nicht mehr vom Ausfall der einen oder anderen Band vermiesen lässt. Hätte man vor allem die vielen Gesprächsgruppen außerhalb der eigentlichen Konzerträume Kranhalle und Hansa 39 am Festivalabend nach dem Programm befragt, hätten einige eifrig Diskutierende wahrscheinlich gar nicht gewusst, wer überhaupt auftritt.</p>
<h2>Botschafter*innen für Geflüchtete</h2>
<p>Dabei wurde das Festival schon mit einem ganz großen Act eröffnet: die in München lebende Aktivistin und Rapperin <strong>Gündalein</strong> bewies zusammen mit dem deutsch-amerikanischen Rapper und Veranstalter <strong>ESC Rilla</strong>, dass Hiphop dort am stärksten wirkt, wo es ohne Konkurrenz-Attitüden ein gleichberechtigtes Miteinander zelebriert. Damit glich ihr Auftritt in der Kranhalle exakt der besseren Gesellschaft, für die ihre Auftritte letztlich auch werben. Gleichzeitig näherten sich in der Konzerthalle nebenan, in der Hansa 39 also Musiker:innen solcher besseren Gesellschaft von einer Punk-ambitionierten Seite.</p>
<p>Hat es zum Beispiel seit Pat Benatar je eine bessere Version ihres Hits „Love Is A Battlefield“ gegeben, als die, die die <strong>Novichoks</strong> mehrstimmig in eine Kampfansage ganz im Sinne des Rage Against Abschiebung zu formulieren wussten: „We are strong!“? Und machte die rein weiblich gelesene Band <strong>FAB</strong>, die ihren Sound selbst als Feminist Glam Synthie-Punk beschreibt, nicht eine Stimmung, als würden alte Punk-Ikonen von ihren Fans abgefeiert werden? „Wir haben uns als Band gegründet, weil uns die Punkszene zu männlich dominiert ist“, sagt die Münchner Band, die bislang darauf verzichtet, ihre einzelnen Mitspielerinnen namentlich zu benennen. Immerhin lobte Jana Weidhaase vom <a href="https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/" target="_blank" rel="noopener">Bayerischen Flüchtlingsrat</a> die Band FAB bereits als „beste Band des Abends“ aus. Ihre Euphorie war dabei allerdings auch genährt vom Umstand, dass sie die Musikerinnen zudem als Aktivistinnen des Flüchtlingsrats, von „Kein Mensch ist illegal“, und von anderen Kampagnen kennt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/10/Novichoks-Rage-Against-Abschiebung-©-Marie-Lehmann-6-1024x683.jpg" title="binary comment" alt="" /></div>
<h2>Diverses Programm in Kranhalle und Hansa 39</h2>
<p>Und einmal abgesehen davon, dass gleichzeitig in der Kranhalle andere „beste Bands des Abends“ für gute Stimmung sorgten, war in der Hansa 39 irgendwann dann die Formation <strong>Uschi</strong> um die Schlagzeugerin Sophie Neudecker und der Bassistin Charlotte Scheidegger die eindeutig beste Band des Jahrhunderts. Zumindest diesen einen Abend lang nämlich stellte das Kollektiv von „Musiker*innen, die alle dieses Pseudonym verkörpern“, wie es in der Bandbeschreibung heißt, selbst Legenden wie die US-amerikanischen Wegbereiter Sonic Youth in den Schatten. Von einem Gitarristen und Sänger begleitet machte Uschi nämlich auch eines klar: Sonic Youth hatte einfach zu wenig Frauen in der Band, um weiter cool zu sein!</p>
<p>Dergleichen kann man den Veranstalter:innen vom Rage Against Abschiebung zum Glück nicht vorwerfen. Entsprechend divers liest sich auch deren Programm. Bewusst ohne Nennung der betreffenden Band möchte ich mich als Dirk ganz persönlich dann allerdings doch ein wenig darüber wundern, warum auf einem solch progressiven, weltoffenen Festival auch einmal die Songzeile „All Cops Are Bastards“ von den anwesenden Zuschauer:innen gefeiert wurde. Einmal abgesehen davon nämlich, dass in einem Rechtsstaat wie in der Bundesrepublik Deutschland die Polizei nicht per se negativ konnotiert sein muss, störe ich mich besonders an den Gebrauch des scheußlichen Ausdrucks „Bastard“. Wie würde dieser Ausdruck uns anspringen, wenn er von einer rechtspopulistischen Band gesungen würde? Und warum sollte er dann, im anderen Kontext vorgetragen, okay sein? Ich finde nämlich, dass gerade in einer Zeit, wo weltweit ein Rechtsruck die Gesellschaft bedroht, es umso wichtiger ist, dass wir ebenso wie Gündalein im Konzert ein besseres Miteinander nicht nur fordern, sondern auch konsequent leben.</p>
<p><em>Hier könnt ihr nachlesen, wie das <a href="https://blog.feierwerk.de/rage-against-abschiebung-2019/" target="_blank" rel="noopener">Rage against Abschiebung 2019</a> war und einen Hintergrundbericht des <a href="https://blog.feierwerk.de/von-idomeni-ins-feierwerk-eine-ganz-besondere-rage-geschichte/" target="_blank" rel="noopener">Festivals 2018</a>.</em></p>
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		<title>Abriss auf der Seebühne: Pure Energie beim Theatron Musiksommer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Leins]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 08:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[z_Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theatron]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="114" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_VA_Theatron_Inlier (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg 1512w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-300x229.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-1024x782.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Von 27. Juli bis 20. August 2023 fand im Olympiapark der Theatron Musiksommer statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren gestaltete das Feierwerk eine Woche (14.08. &#8211; 20.08.) musikalisch mit. Und ich durfte als Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau vier von sieben Tagen dabei sein. Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es endlich los mit tollen Bands, starken Bühnen-Outfits, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="114" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_VA_Theatron_Inlier (5)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5.jpg 1512w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-300x229.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-1024x782.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-260x200.jpg 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_Inlier-5-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Von 27. Juli bis 20. August 2023 fand im Olympiapark der <a href="https://theatron.net/"><strong>Theatron Musiksommer</strong></a> statt. Wie bereits in den vorherigen Jahren gestaltete das <a href="https://www.feierwerk.de/"><strong>Feierwerk</strong> </a>eine Woche (14.08. &#8211; 20.08.) musikalisch mit. Und ich durfte als Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau vier von sieben Tagen dabei sein. Nach wochenlangen Vorbereitungen ging es endlich los mit <strong>tollen Bands, starken Bühnen-Outfits, guter Musik, glücklichen Gesichtern und ganz viel Bewegung.</strong></p>
<p><strong>Tag eins der Feierwerk-Woche beim Theatron</strong> startete ganz unromantisch mit Schleppen. Das Equipment für die Bands muss ja schließlich irgendwo herkommen, in diesem Fall aus dem Feierwerk. Als dann die ersten Soundchecks zu Ende gingen, ließ sich aber schon erahnen, dass man von der Musik fürs Schleppen auf jeden Fall mehr als entschädigt werden würde. Dieser Eindruck bestätigte sich. Das <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sprungbrett-foerderprogramm"><strong>Sprungbrett Showcase</strong></a> mit <strong>Raketenumschau</strong>, <strong>Prohibition Prohibition</strong>, <strong>INLIER</strong> und <strong>PLUME</strong> war der perfekte Start in die Woche. Ausnahmslos jede Band rockte die Seebühne: Es wurde getanzt, geklatscht, geheadbangt. Die Energie war spürbar und die Stimmung großartig!</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CwQDTXcoU85/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CwQDTXcoU85/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Feierwerk München (@feierwerk_)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h2><strong>Überzeugende Musik, Oufits und Moves</strong></h2>
<p>An <strong>Tag zwei</strong> des Musiksommers stand musikalisch alles im Zeichen von <strong>Indie</strong> in all seinen Facetten: Den Abend eröffneten <strong>Johnny Fab Kaufmann</strong> mit jazzigen Indie-Klängen. Sängerin <strong>Sofia Lainovic</strong> überzeugte mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung, sodass man während des Auftritts kaum die Augen von ihr lassen konnte. Es folgten <strong>Marlin Beach</strong>, die nicht nur <strong>sommertauglichen Indie-Pop</strong> lieferten, sondern auch das stärkste Bühnen-Outfit der Woche: strahlend weiße Denim Overalls. Beim letzten Act <strong>POM</strong> wurden wir von einem plötzlichen Gewitter überrascht, was aber niemanden vom Tanzen abhielt. Stattdessen wurden bunt gemusterte Schirme und neonfarbene Regenjacken ausgepackt und es wurde weiter gefeiert.</p>
<p>Ich war dann erst an <strong>Tag fünf</strong> wieder beim Theatron vor Ort (irgendwer muss ja auch im Büro die Stellung halten :-)). Dieser startete mit <strong>Indie-Rock</strong> von <strong>Daisy Dreams</strong>. Sängerin Verena zog das Publikum nicht nur mit ihrer tollen Live-Performance in den Bann, sondern auch mit einem spontanen Outfit-Change live auf der Bühne. Im Anschluss rockten <strong>Baby of the Bunch</strong> mit <strong>queer-feministischem Punk</strong> die Seebühne. Auch hier geht ein Shoutout für die <strong>tollen Bühnen-Outfits</strong> raus. Baby of the Bunch waren außerdem definitiv die Band mit den <strong>coolsten Moves</strong>, was sich auch in den begeisterten Gesichtern des Publikums spiegelte. Auf der Bühne ging der Abend dann mit <strong>ERRORR</strong> zu Ende. Das Theatron wurde komplett in Rot und Blau getaucht, noisige Klänge schwappten von der Bühne in Richtung Publikum und wurden teils von einer Tänzerin untermalt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2023/09/Feierwerk_VA_Theatron_PLUME-3-1024x768.jpg" title="Feierwerk_VA_Theatron_PLUME (3)" alt="Feierwerk_VA_Theatron_PLUME (3)" /></div>
<p>Der Abend an sich war aber noch längst nicht vorbei, am Olympiasee erwartete uns noch ein letzter Programmpunkt: <strong>das Feuerwerk</strong>. Bands und Theatron-Team bestaunten gemeinsam, wie der Himmel in den buntesten Farben leuchtete. Der perfekte Abschluss eines aufregenden Tages!</p>
<h2><strong>Pure Energie zum Theatron-Finale</strong></h2>
<p>Den krönenden Abschluss des Theatron Musiksommers durfte ich natürlich nicht verpassen und so war ich an <strong>Tag sieben</strong> noch ein letztes Mal vor Ort. <strong>Musikalisch ging es da nochmal ordentlich ab</strong> mit den beiden <strong>Punk-Bands Cava</strong> und <strong>Kochkraft durch KMA</strong>. Den Anfang machten Cava. Ich bin immer noch von ihrer Energie auf der Bühne beeindruckt und damit sicher nicht allein. Ein fettes Wow an die beiden! Als Letztes rockten dann Kochkraft durch KMA die Bühne, vor der das Publikum sprang, tanzte und mitsang. Selbst auf den Stufen wurden fleißig Arme, Beine und Köpfe im Takt bewegt. Ein mehr als würdiger Abschluss!</p>
<p>Für das Publikum war der Theatron Musiksommer nach dreieinhalb Wochen vorbei. Für uns allerdings noch nicht. Die Woche endete gleich wie sie begann, mit Schleppen. Vorher wurde aber natürlich noch auf ein erfolgreiches Theatron angestoßen. Neue Bekanntschaften, Erfahrungen und Erlebnisse waren die Arbeit aber definitiv wert &#8211; ich würde es auf jeden Fall wieder tun! Und alle, die da waren sicherlich auch. Danke allen für ihren Besuch, es war eine super Stimmung, bis nächstes Mal&#8230;</p>
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		<title>Sound Of Munich Now Festivalplanung im Jahr 2020 &#8211; die Stadt im Rücken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alessa Patzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 08:12:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-300x199.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-1024x681.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-768x511.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Das Sound Of Munich Now Festival, das seit vielen Jahren vom Feierwerk und Süddeutsche Zeitung veranstaltet wird, findet in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation völlig anders statt. Was jedoch gleich geblieben ist, ist die Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnern, die ein solches Festival überhaupt erst möglich machen. Lessa Patzer von der Feierwerk Fachstelle Pop [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27.jpg" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-300x199.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-1024x681.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-768x511.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-27-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Das <a href="https://soundofmunichnow.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sound Of Munich Now Festival</a>, das seit vielen Jahren vom Feierwerk und Süddeutsche Zeitung veranstaltet wird, findet in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation völlig anders statt. Was jedoch gleich geblieben ist, ist die Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnern, die ein solches Festival überhaupt erst möglich machen. <strong>Lessa Patzer von der Feierwerk Fachstelle Pop hat mit einem davon gesprochen und Alexander Friedrich vom Team Musik/Pop des <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturreferats der Landeshauptstadt München</a>, ein paar Fragen gestellt. </strong>Er ist derjenige, der sich neben Heike Lies &#8211; der Leiterin der Abteilung 1 (Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Literatur, Musik, Stadtgeschichte, Wissenschaft) &#8211; um die musikalischen Belange der Popkultur in München kümmert.</p>
<p><span id="more-9509"></span></p>
<h2><strong>Stark machen für Kultur in der Stadt München</strong></h2>
<p>Die Landeshauptstadt München hat sich im Jahr 2020 allgemein noch mehr als sonst für Kultur in der Stadt stark gemacht und beispielsweise mit dem <a href="https://www.muenchen.de/freizeit/aktuell/2020/sommer-in-der-stadt-programm-alle-infos.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sommer in der Stadt</a> zahlreichen Künstler*innen <a href="https://blog.feierwerk.de/feierwerk-sommerbuehne-stadion/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">und auch uns</a> eine Bühne geboten. <strong>Auch beim Sound Of Munich Now ist die Unterstützung des Kulturreferats immer ein wichtiger Bestandteil und ermöglicht es uns,  den Künstler*innen ein noch breiteres Paket zu bieten.</strong> Deshalb war es auch von Anfang an entscheidend für das ideale Gelingen, einen solchen Förderer mit im Boot zu haben. <strong>Dieses Jahr findet das <a href="https://blog.feierwerk.de/sound-of-munich-now-2020-digital/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sound Of Munich Now erstmal digital</a> statt. Den ganzen November lang werden insgesamt 20 Münchner Künstler*innen mit je 15-minütigen Sets online in aufwendigen Live-Performances präsentiert.</strong></p>
<h2>Das Kulturreferat kam auf die Organisator*innen mit der Bitte zu, die Umsetzung des diesjährigen Sound Of Munich Now zu prüfen. Was war eure Motivation?</h2>
<p><strong>Grundsätzlich ist das Sound Of Munich Now ein in der Öffentlichkeit sehr gut aufgenommenes und geschätztes Programm, das mittlerweile auch über die Grenzen Münchens hinaus bekannt ist</strong>. Und natürlich ist es aktuell zur Corona-Pandemie besonders schwierig, ein anspruchsvolles Showcase-Programm zusammenzusetzen. <strong>Aber wir finden es wichtig, dass ein solches Format &#8211; ein Münchner Showcasefestival, das normalerweise im Laufe eines einzelnen Abends so viele Facetten dessen präsentiert, was in München gerade alles Spannendes passiert &#8211;  auch in diesen Zeiten stattfindet, wenn auch in anderer Form.</strong> Gerade jetzt, während der Covid-19 Pandemie, wo den Künstler*innen die Bühnen fehlen, brauchen sie umso mehr eine Möglichkeit, sich zu präsentieren, um gehört und gesehen zu werden.</p>
<h2>Wie ist deine Einschätzung zum neuen Konzept „SOMN 2020 digital“?</h2>
<p>Technisch sehr ambitioniert und auch sehr professionell und ansprechend umgesetzt mit tollen Leuten, von denen man weiß, dass sie das auch sehr gut machen werden. <strong>Wir fanden das Konzept gut und passend: das <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a>, die <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/ueber-uns/wir-stellen-uns-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachstelle Pop</a> und die <a href="https://www.sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Süddeutsche Zeitung</a> – alles Institutionen, die im „Präsentieren“ von Popmusik erfahren sind &#8211; zeigen einer breiten Öffentlichkeit über ihre Kanäle spannende Münchner Künstler*innen.</strong> Und weil die gewohnte physische Form einfach kaum umsetzbar ist, werden sie eben in digitaler Form präsentiert. Und das Ganze nicht „irgendwie“ mal kurz zusammengeschustert, sondern in hoher Produktionsqualität umgesetzt, damit die Künstler*innen mit dem Material auch langfristig und nachhaltig neue Hörer*innen oder Kooperationspartner*innen beeindrucken können.<strong> Die Nachhaltigkeit war ein wichtiger Schwerpunkt bei der digitalen Umsetzung des Projekts.</strong></p>
<h2>Wie wichtig ist der Gedanke, Akteur*innen der Branche eine Perspektive in diesen schwierigen Zeiten zu vermitteln (Künstler*innen/Techniker*innen)?</h2>
<p>Wir vertreten grundsätzlich die Meinung, dass man nicht alles auf die Zeit „nach Corona“ verschieben kann. Wir finden es wichtig – trotz der schwierigen Bedingungen – Möglichkeiten zu finden, mit dieser Lage zu arbeiten und daraus innovative, neue Konzepte zu gestalten. Auch wenn es aktuell für niemanden leicht ist, entwickeln sich derzeit neue Formate. <strong>Wir sehen es als ein maßgebliches und auch sehr passendes Signal, dass gerade so ein Format wie Sound Of Munich Now da einen Schritt nach vorne geht und sagt, „Wir probieren was Neues aus und wir machen es gut: mit gewissenhafter Vorarbeit in Planung und Konzeption kann man mit fähigen Partner*innen das Sound Of Munich Now auch mit digitalen Mitteln überzeugend umsetzen.</strong> Das war für uns entscheidend. <strong>Es geht nicht ohne Kultur.</strong> Deshalb müssen wir nun Wege finden, die Kultur auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie für Zuschauer*innen, Künstler*innen und alle, die daran arbeiten, sicher zu gestalten.</p>
<h2>Du warst ja auch vor Ort zu Besuch – was war dein Eindruck?</h2>
<p><strong>Stark. Das Setting drinnen ist ansprechend gestaltet, wie mit den Diskokugeln und den Lichtern gearbeitet wird – das erzeugt eine tolle Kulisse.</strong> Ich fand es schön, dass auch mit den Künstler*innen gesprochen worden ist: „Wie könnt ihr euch das Setting vorstellen? Wie sollen wir den Raum für euch gestalten? Wie positioniert ihr euch? Wie gestalten wir das Drumherum?“ <strong>Dass es nicht nur ein stures Abfilmen, sondern viel mehr ein „mit den Künstler*innen arbeiten“ war, mit dem Gedanken „Wie holen wir für euch das Beste raus?“.</strong> Schön, dass auch dieses Jahr eine ausgewogene Genremischung präsentiert wird. Und toll, dass auch dieses Jahr einige laute, „heaviere“ Sachen dabei sind, die ihre Wurzeln in Spielarten wie Punk, Hardcore oder Metal haben. Denn da gibt es in München auch eine spannende Szene, in der viel passiert. <strong>Ich finde es wichtig, dass die extremeren Klänge auch einen Platz in der öffentlichen Darstellung finden, da diese Vielfalt München auch lebenswert macht.</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9519 size-large" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-16-1024x681.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad (16)" width="770" height="512" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-16-1024x681.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-16-300x199.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-16-768x511.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-16-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/10/Feierwerk_Blog_Sound_Of_Munich_Now_2020_Konzerte_München_Musik_Kulturreferat_Bands_credits_Teresa_Konrad-16.jpg 1280w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Vielen Dank für Deine Einschätzung, Alexander! Dank der Unterstützung des <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturreferats</a> und auch den anderen Partnern wie dem <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Jugendamt/Jugendkulturwerk.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jugendkulturwerks</a> und der <a href="https://www.mvg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MVG</a> war es uns möglich, den Acts auch dieses Jahr ein tolles Paket zu bieten.</p>
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		<title>&#8222;Protest &#038; Widerstand“ – aktiv werden beim Bildungsfestival der Pastinaken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie Gürster]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 12:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Farbenladen]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_(c)Die_Pastinaken (1)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Von 10. bis 25. Juli hatte der Feierwerk Farbenladen nach Monaten seine Türen endlich wieder geöffnet. Stattgefunden hat dieses Mal keine klassische Ausstellung, sondern ein Bildungsfestival der Pastinaken – einem Kollektiv für politische Bildung in München. Unter dem Slogan „Protest &#38; Widerstand“ haben die Pastinaken Jugendlichen einen Raum gegeben, in dem sie kreativ und selbst [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_(c)Die_Pastinaken (1)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_cDie_Pastinaken-1-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Von 10. bis 25. Juli hatte der <a href="https://www.feierwerk.de/konzert-kulturprogramm/unsere-locations-hansastrasse/farbenladen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Farbenladen</a> nach Monaten seine Türen endlich wieder geöffnet. <strong>Stattgefunden hat dieses Mal keine klassische Ausstellung, sondern ein Bildungsfestival der <a href="https://www.agfp.de/die-pastinaken" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pastinaken</a> – einem Kollektiv für politische Bildung in München.</strong> Unter dem Slogan <a href="https://www.agfp.de/protest-und-widerstand" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Protest &amp; Widerstand“</a> haben die Pastinaken Jugendlichen einen Raum gegeben, in dem sie kreativ und selbst aktiv werden konnten. Ich habe mit einem Mitglied der Pastinaken gesprochen und reingehört, wie das Festival so war.</p>
<p><span id="more-8529"></span></p>
<p>Zunächst wollte ich Genaueres zu den Pastinaken wissen: wer sind sie und was machen sie eigentlich? <strong>Die Pastinaken gibt es seit 2013 und sie sind ein Kollektiv für politische Bildung, das sowohl in der Jugend- als auch in der Erwachsenenbildung arbeitet.  Aktuell sind es ungefähr 15 bis 20 Pastinaken, die bei diesem Bildungsfestival mitgewirkt haben.</strong> Das Kollektiv ist an das Kommunale Fachnetzwerk der Landeshauptstadt München angeschlossen und hat zwei Koordinierungsplätze vom Stadtrat der Landeshauptstadt München bekommen.</p>
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<h2>Jugendkulturelle Methoden mit politischer Bildung verbinden</h2>
<p>Ich frage nach der Hauptaufgabe, die das Kollektiv hat. <strong>Eigentlich gehen die Pastinaken in Schulen: sie werden angefragt, um bestimmte Themen zu behandeln, die politische Bildung betreffen. Dabei geht es um Sachen, die zum Beispiel im Lehrplan einfach nicht behandelt werden.</strong> Momentan sind Verschwörungstheorien ein großes Thema. Auch Rechtsextremismus steht immer wieder im Fokus. Außerdem geht das Kollektiv auch in Jugendzentren, also in die offene Kinder- und Jugendarbeit. Hier können jugendkulturelle Methoden – wie Musik oder Graffiti – gut mit politischer Bildung verknüpft werden.</p>
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<h2>Ein Bildungsfestival ist super anstrengend &#8211; und macht riesig Spaß</h2>
<p>Gerade fällt die politische Bildung in Schulen leider weg und auch die offene Kinder- und Jugendarbeit fährt erst langsam ihren Betrieb wieder hoch. Da eignet sich ein Bildungsfestival natürlich sehr gut – „Protest &amp; Widerstand“ ist übrigens bereits die dritte Veranstaltung der Pastinaken im Feierwerk Farbenladen. Die Idee dahinter ist, dass etwas Eigenes auf die Beine gestellt wird. <strong>Ich erfahre, dass so ein Bildungsfestival super anstrengend ist und auch wesentlich anstrengender, als die „normale“ Arbeit. Hier ist die Arbeitszeit nicht unter zehn Stunden am Tag und das 14 Tage am Stück. Puh, das klingt anstrengend – meinen Respekt habt ihr!</strong> Das Ganze lohnt sich außerdem sehr, wie mir gesagt wird: „Es macht sehr, sehr viel Spaß!“ So soll’s sein! Auch der Festivalbegriff ist cool und auch nicht zufällig gewählt: denn auch hier braucht es danach erstmal eine Woche Urlaub – genauso wie nach richtigen Musikfestivals auch.</p>
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<h2>Die Menschen wollen wieder etwas machen</h2>
<p>Wie ist denn das Festival überhaupt gelaufen? Als wir das Interview gemacht haben, ist mir schon aufgefallen, dass ordentlich Betrieb ist: die Jugendlichen trudeln ein und freuen sich auf die Angebote. Fleißig gesprayed wurde auch schon. <strong>„Das Festival ist sehr gut angenommen worden. Der Eindruck ist, dass die Leute Bock haben, endlich mal wieder was zu machen.“</strong> Verständlich! Für Erwachsene gab es übrigens auch Angebote, und zwar abends Vortragsreihen oder zum Beispiel Filme. Insgesamt war es ein sehr volles Haus – natürlich mit den notwendigen Abstands- und Hygieneregeln.<br />
<strong>Sich bei Graffiti ausprobieren und lernen, selber Musik zu machen, Taschen bemalen, Buttons herstellen &#8211; es gab jede Menge Möglichkeiten. Und auch bei der Raumgestaltung selbst konnten die Jugendlichen jeden Tag mitmachen. Zudem gab es einzelne Workshops: zum Beispiel einen Skateboardworkshop, einen Boxworkshop für FLINT Personen, einen 3D-Workshop oder einen Theaterworkshop.</strong> Die meisten Nachmittage waren ausgebucht – das ist echt sehr erfreulich und zeigt, wie viel Interesse und Engagement da ist.</p>
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<h2>Barrieren der Ungleichbehandlung müssen abgebaut werden</h2>
<p><strong>„Die Grundidee ist, politische beziehungsweise demokratische Bildung zu machen. </strong>Es ist wichtig, einen großen Teil der Bevölkerung an politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. <strong>Dazu ist es nötig, dass Barrieren der Ungleichbehandlung abgebaut werden müssen, damit alle Menschen die Chance haben, an diesen Prozessen teilzunehmen.</strong> Um solche Barrieren abzubauen, müssen sie natürlich auch thematisiert werden.&#8220; Hier kommen die Pastinaken ins Spiel. „Die Schule bietet nicht unbedingt Raum, in dem sowas stark angesprochen werden kann. Einzelne Lehrkräfte tun das sicher, strukturell ist die Schule aber eher nicht dafür ausgelegt.<strong> So kommt es, dass Jugendliche mit reichen Eltern zum Beispiel bessere Chancen in Schule und Freizeit haben können. Sie haben leichteren Zugang zu Nachhilfelehrer*innen oder Instrumentalunterricht. Andere nicht – und trotzdem werden schlussendlich alle mit der gleichen Schulaufgabe nach demselben Notenschlüssel beurteilt.“</strong> Durch die Pastinaken können Jugendliche einen Zugang zu solchen Möglichkeiten bekommen, bei denen es vom Elternhaus aus her manchmal nicht so einfach geht. Hier kommen sie mit – vielleicht einfacheren Mitteln, wie der eigenen Stimme oder Sprache beim HipHop-Workshop – an sowas heran. „Es geht darum, nicht nur Konsument*in von etwas zu sein, sondern auch Produzent*in.“ Die Pastinaken möchten die Jugendlichen beim Erwachsenwerden begleiten – aber nicht zu etwas machen, wie es vielleicht in der Schule öfter passieren kann.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2020/07/Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_copyright_Leonie_Gürster-1-370x285.jpg" title="Feierwerk_Farbenladen_Bildungsfestival_Protest_und_Widerstand_copyright_Leonie_Gürster" alt="" /></div>
<h2>Das Bildungsfestival bleibt mit Sicherheit im Gedächtnis</h2>
<p>Mein Eindruck ist, dass sich das Bildungsfestival in jeder Hinsicht gelohnt hat und sicherlich vielen Menschen sehr viel Spaß gemacht hat. Leider ist es jetzt vorbei, aber hoffentlich nicht zum letzten Mal. Dem Feierwerk wurde seitens der Pastinaken ein großes Lob ausgesprochen, dass das mit dem Festival in dieser Zeit geklappt hat. Danke! <strong>Aber auch umgekehrt – so ein vielfältiges Bildungsfestival auf die Beine zu stellen und sowohl jungen Leuten als auch Erwachsenen einen Raum zu geben mit so vielen kreativen und sinnvollen Angeboten, Workshops, Lesungen, Filmen – danke euch dafür!</strong> <strong>Und danke auch für das nette und aufschlussreiche Gespräch!</strong> Das Bildungsfestival wird mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben.</p>
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		<title>Das Leben ist eine Wundertüte &#8211; Schauspielerin Judith Gorgass im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Astrid Malinowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 08:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungelpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3.jpeg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival (2)_3_credit_Christoph_Lilge" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3.jpeg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-300x200.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-768x512.jpeg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-1024x683.jpeg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-270x180.jpeg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-770x515.jpeg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Im Rahmen des Dschungelfestivals in diesem Jahr im Feierwerk Dschungelpalast betreute ich den Infocounter, um den zahlreichen Besucher*innen ihre etwaigen Fragen zu beantworten. An Halloween trat die Schauspielerin Judith Gorgass auf &#8211; und ich hab sie mir geschnappt, um ihr ein paar Fragen zu stellen. Judith, was hat dich damals zum Schauspielstudium bewegt? Ich war [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3.jpeg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival (2)_3_credit_Christoph_Lilge" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3.jpeg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-300x200.jpeg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-768x512.jpeg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-1024x683.jpeg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-270x180.jpeg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_3-770x515.jpeg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Im Rahmen des <a href="https://blog.feierwerk.de/der-dschungel-verzaubert-mit-waffelduft-riesen-guckkasten-klapptheater-und-vielem-mehr/">Dschungelfestivals </a>in diesem Jahr im <a href="https://www.feierwerk.de/kinder-jugend-familieneinrichtungen/dschungelpalast/">Feierwerk Dschungelpalast</a> betreute ich den Infocounter, um den zahlreichen Besucher*innen ihre etwaigen Fragen zu beantworten. An Halloween trat die Schauspielerin <a href="http://www.gorgass.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Judith Gorgass</a> auf &#8211; und ich hab sie mir geschnappt, um ihr ein paar Fragen zu stellen.</p>
<p><span id="more-5258"></span></p>
<h2>Judith, was hat dich damals zum Schauspielstudium bewegt?</h2>
<p><strong>Ich war auf der Waldorfschule und da spielt man ja immer schon viel Theater.</strong> Da hat mir das schon total getaugt, aber dann wollte ich Tierärztin werden. Ich hatte aber nicht so ein gutes Abitur und hätte auf jeden Fall auf einen Studienplatz warten müssen. Ich habe ein Eurythmie-Studium angefangen, vier Jahre lang und habe das auch fertig gemacht. Also bin ich Eurythmielehrerin. Das ist ein Unterrichtsfach an Waldorfschulen, für alle, die noch nie davon gehört haben. Ich habe dann aber nicht viel unterrichtet, sondern mehr Kurse gegeben und bin dann auch schon mit dem Eurythmie-Ensemble getourt. Das hat mir total gut gefallen, so ein Zirkusleben. Immer unterwegs sein mit meiner Gruppe, durch die Welt reisen und auftreten. Und dann dachte ich mir, das will ich ja jetzt nicht mein ganzes Leben lang mit Eurythmie machen. <strong>Ich dachte mir, eine andere Möglichkeit so zu leben, zu reisen und zu spielen, ist, eben Schauspielerin zu werden.</strong> Dann habe ich mich in München auf der Schauspielschule beworben, auf der ich dann auch war.</p>
<h2>Du hattest ja bereits viele Rollen in Theaterstücken und Filmen &#8211; gab es für dich jemals einen Moment, in dem dir alles zu viel geworden ist?</h2>
<p>Das denke ich mir einmal in der Woche. Ich arbeite ja freiberuflich und habe immer so sieben bis zwölf verschiedene Jobs, die ich mache. Ich habe schon immer wahnsinnig viele Projekte parallel gemacht, und das ist mir oft zu viel. Das ist, glaube ich, auch dieses Freiberufler-Ding, dass man denkt, ja das mach ich noch, das klingt super, macht total Spaß, das schaff ich schon. Wenn‘s mir gut geht, ist es super, aber wenn ich dann krank und müde bin, dann ist das schnell alles zu viel. <strong>Aber ich liebe dieses Leben auch sehr, weil es für mich ganz schrecklich wäre, jeden Tag in dasselbe Büro zu gehen. Es ist immer eine Wundertüte, so zu leben.</strong> Ich habe einen Kalender, in den ich alles eintrage, und wenn ich den verliere, dann weiß ich nicht, wie mein Leben in zwei Wochen aussieht.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival-2_bearbeitet-768x1151.jpg" title="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival_credit_Christian_Weber" alt="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival_credit_Christian_Weber" /></div>
<h2>Du arbeitest unter anderem auch mit Kirstie Handel zusammen &#8211; kannst du mehr über euch erzählen?</h2>
<p>Die <a href="https://blog.feierwerk.de/clowness-glucks-dschungelpalast/">Kirstie</a> und ich kennen uns seit 2003 vom <a href="http://www.zebra-stelzen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZEBRA Stelzentheater</a>, da sind wir beide mit denen in Dubai gewesen. Und da haben wir uns kennen und lieben gelernt. Wir haben auch schnell gewusst, wir wollen etwas zusammen machen: <strong>Kirstie als Clown, ich als Schauspielerin.</strong> Es war irgendwie naheliegend, dass wir auch sprechen wollen auf Stelzen. Wir dachten uns: Man kann doch auch Comedy auf Stelzen bringen. Und dann haben wir mit unserem ersten Duo angefangen: <a href="https://www.clowness.de/programme_details.php?id=2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Politessen – Polly und Tess</a>, die gibt es bis heute. Und daraus entstand eine ganz tolle, vielseitige Zusammenarbeit. Natürlich sind wir auch total befreundet, aber momentan schaffen wir es sehr wenig, uns privat zu treffen. Wir wissen uns super zu schätzen, auch als Freundinnen. <strong>Ich bin zutiefst dankbar für unsere Zusammenarbeit und Freundschaft!</strong></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5262 size-cheerup-main-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_-JudithGorgass_ClownessGlucks_bearbeitet-1170x508.jpg" alt="Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_ JudithGorgass_ClownessGlucks_Dschungelfestival" width="770" height="334" /></p>
<h2>Du stehst sehr häufig auf der Bühne &#8211; gibt es nach all den Jahren noch Momente, in denen dich das Lampenfieber packt?</h2>
<p><strong>Also heute habe ich zum Bespiel Lampenfieber, weil ich jetzt ein ganz neues Programm mache.</strong> Das haben wir uns letzte Woche ausgedacht und ein bisschen geprobt. Aber das ist schon aufregend. Ich bin auch keine Solo-Spielerin. Heute bin ich <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/dschungelpalast/programm/aktuelle-programmuebersicht/detail/dschungel-2019-2019-10-31-das-kulturfestival-fuer-die-ganze-familie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hexe Frieda im Feierwerk</a>, für Halloween, und das ist ein kleiner Solo-Part. Ich fange alleine an und erzähle eine Gruselgeschichte und das ist auf jeden Fall aufregend. Ich bin froh, dass Kirstie dann dazukommt, als Glucks. Ich bin echt kein Solo! Ich wollte auch nie so einen Monolog machen. Also immer lieber mindestens zu zweit.</p>
<h2>Du bist Schauspielerin und auch auf Stelzen unterwegs. Kannst du diesen Perspektivwechsel beschreiben?</h2>
<p>Ich finde das toll, ich mag das. Vielen Leuten wäre das total zu krass. Heute Morgen habe ich schon Patientin gespielt, das ist auch eins meiner großen Arbeitsfelder. <strong>Ich spiele Patientin für angehende Ärzte und Ärztinnen, das sind Medizinstudent*innen, die mit Schauspieler*innen schwierige Gesprächssituationen ausprobieren.</strong> Also wie gesagt – manchmal ist mir das alles zu viel, aber meistens finde ich das toll. Auch das mit den Stelzen, das ist toll.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival-2_2-370x285.jpeg" title="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival (2)_credit_Michael_Krapf_2" alt="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival (2)_credit_Michael_Krapf_2" /></div>
<h2>Durch deine Auftritte kommst du ja richtig rum. Kann man sagen, du bist überall daheim?</h2>
<p>Gute Frage… Ich merke es immer, wenn ich so zwei bis drei Wochen in München bin, dann denk ich mir schon: Ah, jetzt würde ich gerne wieder irgendwas erleben und wegfahre. Und meistens habe ich dann wieder einen Auftritt, vielleicht in Nürnberg, vielleicht Berlin, manchmal in Spanien oder demnächst in Schweden. Darauf freue ich mich schon sehr. <strong>Ich mag es sehr, zu reisen, aber ich fühle mich auch nicht überall daheim.</strong> Also es gibt auch Länder, in denen ich nicht zuhause war. Ich liebe Amerika, da war ich oft zum Stelzen laufen, würde wahnsinnig gerne wieder hin. Da habe ich mich sofort zuhause gefühlt. In China jetzt zum Beispiel weniger, da war ich auch ein paar Mal zum Stelzen laufen. Es ist ganz unterschiedlich.</p>
<h2>Im Sommer 2019 warst du schon bei uns auf dem Sommerfest.  Jetzt bist du wieder hier, im Dschungelpalast zu Halloween. Wie bist du auf uns aufmerksam geworden?</h2>
<p>Ich kannte das <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk</a> schon seit den Neunzigern, weil ich ja hier auch feiern und auf Konzerten war. Aber der Kontakt, hier zu spielen, ist durch Kirstie entstanden. Sie hatte sich mit dem Dschungelpalast in Verbindung gesetzt und dann bin ich dazu gekommen. Das erste Mal hat Kirstie hier ein Solo gespielt und dann haben wir uns gedacht, wir können auch was zusammen machen.</p>
<h2>Du hast in deinem Beruf auch viel mit Kindern zu tun. Was macht es für dich besonders, mit Kindern und für Kinder zu spielen?</h2>
<p><strong>Ich finde es so schön, wie kreativ Kinder sind und wie wenig Kritik sie im Kopf haben.</strong> Wenn ich schreibe oder etwas entwickle, dann merke ich schnell, ich habe so eine Bremse. Ich reflektiere, ich frage mich: „Ist das gut? Ist das witzig?“. Und das ist so toll bei Kindern, dass sie das noch nicht haben. Und ich wünsche, dass jede*r Künstler*in sich davon viel bewahrt. Ich unterrichte jeden Montag Grundschüler*innen in Theaterkursen und entwickle mit ihnen die Stücke selber. <strong>Es geht so schnell, dass sie eine ganze Welt erschaffen. Und die kann völlig absurd sein, aber irgendwann läuft am Schluss alles in ein rundes Stück hinein.</strong> Das liebe ich an der Arbeit mit Kindern.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5261 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_-AstridundJudith-300x209.jpg" alt="Feierwerk_Blog_Judith_Gorgass_Dschungelfestival" width="300" height="209" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_-AstridundJudith-300x209.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_-AstridundJudith-768x534.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_-AstridundJudith-1024x713.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Blog_JudithGorgass_Dschungelfestival_-AstridundJudith.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Vielen Dank für das Interview, liebe Judith!</p>
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		<title>Sound of Munich Now &#8211; Eine Live-Sondersendung auf Radio Feierwerk 92,4</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/somn2019-auf-radio-feierwerk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Radio Feierwerk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 09:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Feierwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam (2)_Mädels" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Während des Sound of Munich Now 2019 hat die Redaktion von Radio Feierwerk eine spannende Radiosendung zum Event kreiert. Eine Radiosendung produzieren &#8211; Timing ist alles Nur noch 30 Sekunden, dann sind wir live. Wir: Das sind Johanna, Ananda und Sonja. Ohne coolen Namen für unsere erste Sendung &#8211; das haben wir bei der ganzen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam (2)_Mädels" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-300x200.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-768x512.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-1024x683.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-270x180.jpg 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Moderationsteam-2_Mädels-770x515.jpg 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Während des <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sound-of-munich-now" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sound of Munich Now 2019</a> hat die Redaktion von <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/radio-feierwerk/radio-fuer-die-szene/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Feierwerk</a> eine spannende Radiosendung zum Event kreiert.</p>
<p><span id="more-5142"></span></p>
<h2>Eine Radiosendung produzieren &#8211; Timing ist alles</h2>
<p>Nur noch 30 Sekunden, dann sind wir live. Wir: Das sind Johanna, Ananda und Sonja. Ohne coolen Namen für unsere erste Sendung &#8211; das haben wir bei der ganzen Planung völlig vergessen. Noch 20 Sekunden. Während der erste Song läuft, tippeln wir nervös auf der Stelle und gehen in Gedanken unseren Text durch. Die Hände liegen schon auf den Reglern. Wir halten Blickkontakt, denn das Timing muss stimmen. Johanna schiebt die Regler der Moderationsmikros hoch.<strong> Ab jetzt wird alles, was wir sagen, live übertragen.</strong> <strong>Die letzten Sekunden des Songs muss also geschwiegen werden. Die Nervosität steigt. Langsam läuft das Lied aus. Drei, zwei, eins, Ananda legt los: </strong>“Female Empowerment von <a href="https://www.facebook.com/fleurenfleurmusic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fleur en Fleur</a>. Die spielen übrigens heute auch live beim Sound of Munich Now um 21 Uhr. Und so starten wir in den zweiten Teil unserer 5-stündigen Live-Sendung.” Die Begrüßung verläuft reibungslos und auch die Überleitung zum nächsten Song gelingt. Während der läuft, haben wir Zeit, durchzuatmen. War ja gar nicht so schlimm.</p>
<h2>Sound of Munich Now &#8211; jetzt on air!</h2>
<p><strong>Während Johanna und Ananda weiter moderieren, sucht Sonja die erste Band zum Interview: <a href="https://endlichrudern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Endlich Rudern</a>.</strong> Pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit stehen die drei Jungs am ausgemachten Treffpunkt. Ein Hoch auf die Planung! Endlich Rudern sind nicht zum ersten Mal bei uns im Studio. Entsprechend locker fällt die Begrüßung aus. Die Jungs sind aufgekratzt und euphorisch, denn sie haben ihren Auftritt schon hinter sich. <strong>Das Interview fällt entsprechend redefreudig aus:</strong></p>
<p>Wir nehmen es ganz genau, vor allem mit der Zeit: Das Gespräch mit Endlich Rudern hätte noch deutlich länger dauern können, aber wir haben einen straffen Zeitplan. <strong>Unsere drei-Stunden-Sendung ist vollgepackt. Interviews, Moderationen und natürlich ganz viel Musik.</strong> <strong>Trotzdem: Zeit für Fotos muss sein. Denn wir begleiten unsere Sendung natürlich auch auf <a href="https://www.instagram.com/radio_feierwerk/?hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a>.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5228 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Endlich_rudern_2-300x225.jpg" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ Endlich_rudern_2" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Endlich_rudern_2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Endlich_rudern_2-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Endlich_rudern_2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Endlich_rudern_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach der Fotosession verlässt Johanna das Studio und macht Platz für Sonja. Auf dem Gelände hat sich inzwischen eine ziemlich lange Schlange vor dem Einlass gebildet. Die Menschen tippeln auf der Stelle, wiegen sich hin und her und wärmen sich durch komische Sportübungen &#8211; es ist unfassbar kalt.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-3_besucherschlange-370x285.jpg" title="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ (3)_besucherschlange" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ (3)_besucherschlange" /></div>
<p>Bei uns im Studio wird es dagegen immer wärmer. <strong>Unser nächster Gast steht schon bereit: Vroni Valta. Sie leitet die <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachstelle Pop</a> und hat uns nicht nur etwas über die Arbeit der Fachstelle Pop erzählt, sondern auch die <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/angebot/workshops-veranstaltungen/dv/?tx_search_collection%5Bcollection%5D=1176&amp;cHash=ffcac17389ee6503ff0095da53b5b177" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerkveranstaltung Cheers</a> vorgestellt.</strong></p>
<h2>Interviews sollten spannend, locker und natürlich sein</h2>
<p><strong>Ganz schön aufregend, so ein Interview. Es passiert so viel gleichzeitig: Vor uns liegen Fragen, die wir uns im Vorhinein überlegt haben. Was wäre spannend für Zuhörende? Gleichzeitig soll das Gespräch locker und natürlich sein. Unsere Interviewpartner sollen sich wohl und nicht ausgefragt fühlen.</strong> Dazu gehört unter anderem auch, auf Antworten einzugehen. Zuhören wird zur Herausforderung. Die Musikpause nutzen Ananda und Sonja deshalb zum verschnaufen. An der Tür hinter dem Studiopult hängt unser Sendeplan, auf dem übersichtlich aufgelistet ist, wann welcher Interviewpartner kommt, welche Songs wir spielen und wann wir dazu moderieren. <strong>Ein kurzer Blick darauf verrät uns, dass wir bis zum nächsten Interview nur noch 15 Minuten Zeit haben.</strong></p>
<p>Langsam werden wir routinierter. Unser nächster Interviewgast ist Stella Sezon. Sie ist beim Sound of Munich International in der Kranhalle aufgetreten. Auch Stella kennt das Feierwerk schon, 2017 stand sie im Finale des <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/angebot/workshops-veranstaltungen/dv/?tx_search_collection%5Bcollection%5D=1356&amp;cHash=31b26a344d9c9d8c60231abc4af64235" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sprungbretts</a>. <strong>Das Sprungbrett ist der Nachwuchs-Förderungs-Wettbewerb der Fachstelle Pop. Münchner Newcomer*innen bekommen hier die Gelegenheit, auf verschiedenen Bühnen aufzutreten und sich mit anderen Bands zu vernetzen.</strong> 15 Minuten mit einem Gespräch über Jazz und ein paar Fotos später ist auch Stella Sezon wieder weg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5234 size-medium" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Stella_sezon_2-300x225.jpg" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ Stella_sezon_2" width="300" height="225" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Stella_sezon_2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Stella_sezon_2-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Stella_sezon_2-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-Stella_sezon_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Dann die Erkenntnis: Wir sind schneller als gedacht. Deshalb haben wir zu wenig Musik eingeplant.</strong> Wie das passieren konnte? Keine Ahnung. Aber auch kein Problem, denn Johanna, ihres Zeichens Musikredakteurin von Radio Feierwerk, ist inzwischen wieder bei uns und nutzt die überraschend großzügige Zeit, um noch mehr Musik einzuplanen. Wichtig dabei: Die Songs müssen von den Künstler*innen sein, die auch auf dem Sound of Munich Now auftreten. Wir wollen schließlich das Festivalfeeling in den Äther tragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5237 size-medium aligncenter" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Victoryaz_Interview-2-300x184.jpg" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Victoryaz_Interview (2)" width="300" height="184" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Victoryaz_Interview-2-300x184.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Victoryaz_Interview-2-768x471.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Victoryaz_Interview-2-1024x628.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_Victoryaz_Interview-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>22:20 Uhr. <strong>Unser letztes Interview steht an. Viktoria von <a href="https://www.facebook.com/victoryazmusic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Victoryaz</a>. Sie wartet schon auf unserer gemütlichen, schwarzen Couch.</strong> Sie kommt alleine &#8211; ohne Band. Das wäre sonst zu chaotisch geworden, erzählte sie im Vorfeld. Victoryaz haben im vergangenen Jahr das Sprungbrett-Finale im Feierwerk gewonnen. Deshalb ist es die Band schon gewohnt, im Feierwerk aufzutreten:</p>
<h2>5 Stunden Liveprogramm &#8211; echte Teamarbeit!</h2>
<p>Dann geht alles sehr schnell. Jan und Lennart sind wieder bei uns im Studio. Die beiden haben vor uns zwei Stunden lang vom Sound of Munich Now berichtet.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-hängengeblieben-370x285.jpg" title="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ hängengeblieben" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ hängengeblieben" /></div>
<p><strong>Insgesamt lief heute Abend also fünf Stunden Liveprogramm &#8211; ein echter Kraftakt.</strong> Euphorisch wie wir jetzt alle sind, quetschen wir uns ein letztes Mal zu fünft ins heiße Studio. Jan und Lennart erzählen uns, was und wen sie in der Zeit, in der wir das Studio übernommen haben, auf dem Festival gesehen und gehört haben. Wir sind glatt ein bisschen eifersüchtig. Deshalb verabschieden wir uns kollektiv und übergeben an Radio Traktor. <strong>Wir beenden den Abend mit den Menschen, die das alles überhaupt erst möglich gemacht haben: Unserer Chefredakteurin Eveline und unserem IT-Experten Markus.</strong></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/12/Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_-4_studio-768x1024.jpg" title="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ (4)_studio" alt="Feierwerk_Sound_Of_Munich_Now_2019_Radio_Live_ (4)_studio" /></div>
<p>Johanna, Sonja und Ananda von Radio Feierwerk</p>
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		<title>Electronic Munich Now: Warum es Räume braucht &#8211; und den Underground!</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/cheers-electronic-munich-now/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Vroni Valta]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 10:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Alle zwei Monate laden wir in einer anderen Location zum Cheers &#8211; Treffen der Münchner Musikszene, dem Netzwerkformat der Feierwerk Fachstelle Pop. Aber nicht nur zum Bier trinken (auch schön!), sondern vor allem, um die junge Szene zusammenzubringen und über ein spezifisches Thema aus dem Münchner Musikkosmos zu sprechen. Das inzwischen 17. Cheers am 8.11. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers6-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p><strong>Alle zwei Monate laden wir in einer anderen Location zum<a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/angebot/workshops-veranstaltungen/dv/?tx_search_collection%5Bcollection%5D=1176&amp;cHash=ffcac17389ee6503ff0095da53b5b177" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Cheers &#8211; Treffen der Münchner Musikszene</a>, dem Netzwerkformat der <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Fachstelle Pop</a>.</strong> Aber nicht nur zum Bier trinken (auch schön!), sondern vor allem, um die junge Szene zusammenzubringen und über ein spezifisches Thema aus dem Münchner Musikkosmos zu sprechen. <strong>Das inzwischen 17. Cheers am 8.11. haben wir aus gegebenem Anlass dann mal einer ganz bestimmten Szene gewidmet:</strong> Zum Auftakt des gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung veranstalteten Sound Of Munich Now Electronica im Feierwerk geht es vor den DJ Sets um das Thema <strong>„Electronic Munich Now &#8211; wie tickt die Stadt? Leute, Orte, Visionen &amp; Challenges unserer Elektroszene.“</strong></p>
<p><span id="more-5025"></span></p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers8-370x285.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers8" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers8" /></div>
<p>Denn obwohl wir uns als Fachstelle Pop an alle Musikströmungen Münchens abseits des Mainstreams richten, <strong>gab es bisher noch wenige Berührungspunkte mit der elektronischen Szene &#8211; das wollen wir jetzt ändern</strong>! Auf dem Podium: Anna Do vom <a href="https://www.bushbash.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kollektiv Bushbas</a>h, das Open Airs und Festivals veranstaltet, <a href="https://soundcloud.com/lilylillemor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DJ Lily Lillemor</a> vom queer-feministischen <a href="https://www.facebook.com/wutmuc/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WUT Kollektiv</a>, Peter Fleming vom Technoclub <a href="https://www.harrykleinclub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Harry Klein</a> und Bene Getz, Booker und Resident DJ im <a href="http://www.bahnwaerterthiel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bahnwärter Thiel</a>. Und natürlich meine Fachstelle Pop Kollegin und Moderatorin des Abends, Lessa. <strong>Mit rund 80 Teilnehmenden ist das Cheers &#8222;Electronic Munich Now&#8220; sehr gut besucht und wir freuen uns über viele neue Gesichter</strong>, die für das Panel ins Kranhalle Café gekommen sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5039 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers2.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers2" width="1200" height="900" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers2.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers2-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers2-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2>Now first things first beim Cheers. Wie wird man denn eigentlich DJ?</h2>
<p>Die Wege sind da natürlich so individuell wie die Musik selbst. Wichtig ist: üben, raus an die Plattenteller, sich gut präsentieren, ein Image aufbauen. Um dann nicht nur unter der Woche, sondern auch mal am Wochenende spielen zu dürfen, helfen natürlich Support Gigs, also Opening oder Closing Slots für größere Acts. <strong>Und, womit wir wieder beim Netzwerk wären: Kollektive, Zusammenschlüsse mehrerer DJs und Leute aus der Szene verhelfen gerade am Anfang zu Auftritten, weil sie auch viel zusammen veranstalten.</strong> Das supporten auch manche Clubs: Im Harry Klein können zum Beispiel jeden Donnerstag Kollektive autonom Partys auf die Beine stellen. Bene vom Bahnwärter ergänzt: Etablierte Namen im Line Up der Main Stage ziehen halt, aber ein kleinerer Nebenfloor wird immer von Kollektiven alleine bespielt. <strong>Die Förderung seitens Clubs für Newcomer*innen ist also da &#8211; aber die Nachfrage eben auch. Denn die elektronische Szene in München wächst</strong>! Anna bringt es auf den Punkt: „Kollektive existieren ja überhaupt nur wegen dem Raumproblem &#8211; wir brauchten eine alternative Veranstaltungsform!“</p>
<h2>Schnell sind wir also bei den Challenges der Elektroszene</h2>
<p>Es gibt <a href="https://blog.feierwerk.de/cheers-ahoi-auf-der-alten-utting-spricht-die-muenchner-musikszene-ueber-zwischennutzungen/">zu wenig Räume</a> und immer weniger Clubs. <strong>Auch im elektronischen Bereich kämpft die Münchner Popkultur darum, gegenüber der priorisierten Hochkultur nicht unter die Räder zu kommen.</strong> So musste beispielsweise das Bahnwärter Thiel dem neuen Volkstheater weichen und sich auf dem Viehhofgelände nochmal neu aufbauen. Früher war da schon auch manches besser. Peter erzählt: Damals hat das Harry Klein sogar von der Stadt selbst einen Raum am Ostbahnhof angeboten bekommen. Und als man dort später wieder raus musste, wurde es kompliziert: Nach anderthalb Jahren Raumsuche musste schließlich für das neue Harry Klein in der Sonnenstraße ein &#8222;Raum-in-Raum-Konzept&#8220; gebaut werden, um den Schallschutz überhaupt gewährleisten zu können.</p>
<p>An dem Punkt aber geht zumindest was: Analog zum Konzept &#8222;Nachtbürgermeister&#8220;, einer vermittelnden Position zwischen Macher*innen des Nachtlebens und Stadt (wie beispielsweise in Mannheim), wird <strong>von der Stadt München nächstes Jahr eine &#8222;Fachstelle Nächtliches Feiern&#8220; etabliert, die in monatlichen Gesprächsrunden das Nachtleben mit Stadt und Verwaltung in den Diskurs</strong> und so auch Mitsprache hinsichtlich Stadtplanungsprozessen oder Schallschutz bringen kann. Im Moment begünstigt das Raumproblem aber vor allem illegale &#8211; oder „lieber nicht angemeldete“ &#8211; Partys in Offlocations wie im Wald oder unter Brücken, weil schlicht auf andere Orte ausgewichen werden MUSS. Nicht immer können diese aber alle Sicherheitsauflagen erfüllen: Erst im Mai war ein 23-jähriger aufgrund giftiger Gase bei einer nicht angemeldeten Party tragisch ums Leben gekommen.</p>
<h2>Partys auf Freiflächen yes &#8211; mit entsprechenden Vorkehrungen!</h2>
<p>Der besondere Reiz nicht angemeldeter Partys für Veranstalter*innen und Publikum lässt sich dennoch nicht leugnen. <strong>Es ist ein besonderes Erlebnis an abgefahrenen Orten zu feiern.</strong> Bene: „Hier sind die Veranstaltenden selbst in der Verantwortung für gute Schlagzeilen und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen.“ In dem Kontext wünscht sich David Süß (Harry Klein) aus dem Publikum eine Idee aus Berlin auch für München: <strong>In der Hauptstadt kann relativ unbürokratisch die Veranstaltung nicht kommerzieller Partys auf Freiflächen beantragt werden. Pflicht ist aber im Vorfeld eine Schulung der IHK, die über mögliche Gefahren aufklärt und Hilfestellung bietet.</strong> Einen Antrag für ein entsprechendes Modell in München habe es bereits gegeben, der aber noch nicht beim Stadtrat angekommen zu sein scheint. Konsens der Runde: <strong>Szenen entstehen immer auf Underground, auch im Techno.</strong> „Underground und nicht angemeldete Partys müssen auch fortbestehen können &#8211; unter der Oberfläche, auf der die breite Masse tanzt“, sagt Lilly.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers15_credit_Katharina_Renner-768x1024.jpg" title="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers15_credit_Katharina_Renner" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers15_credit_Katharina_Renner" /></div>
<p>Verantwortung braucht es aber auch an anderen Stellen im Nachtleben. Denn, wie Anna deklariert: <strong>„Jede Party ist auf jeden Fall politisch. Grundsätzlich. Immer.“</strong> Heißt: Statements für Grundsätze und Regeln der Veranstaltung vor Ort aushängen, Türsteher zu bestimmten Thematiken schulen, Awareness schaffen. Auch bezogen auf Sichtbarkeit und Sicherheit von Frauen, queeren Szenen, People of Colour, Nonbinary und Transgender Personen, für die sich das WUT Kollektiv einsetzt. An dieser Stelle bestehen immer noch besonders große Lücken und Herausforderungen im Nachtleben, aber das ist nicht nur in München ein Problem. <span style="letter-spacing: -0.008em;"><strong>In anderen Städten versuchen organisierte Gruppen sogenannte Awareness-Beauftragte in Clubs zu etablieren, damit Frauen und Randgruppen sicher feiern können.</strong> Oder die </span><span style="letter-spacing: -0.008em;">Bewegung <a href="https://mindzone.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mindzone</a>, die Suchtprävention und Aufklärung auf Partys und Festivals vorantreibt.</span></p>
<h2>Die Kreativen sind kreativ und machen viel für die Szene! Und was kann und sollte die Stadt beitragen?</h2>
<p>Zunächst mal mehr Geld für Popkultur &#8211; da reichen die neuen Popstipendien einfach nicht aus. Zudem niederschwelliger fördern und Hürden abbauen:<strong> Zu hohe und unrealistische Auflagen, wie beispielsweise in einer Zwischennutzungen erstmal teure Sanitäranlagen zu bauen.</strong> Schön wäre zudem, wenn bei Förderungen nicht immer nur bereits bekannte Kulturschaffende, sondern auch mal Newcomer*innen zum Zug kämen. <strong>Und unterstützen und fördern müsse man ja nicht immer finanziell &#8211; es helfen ja auch Kontakte und Know How!</strong></p>
<p>München muss laut Peter grundsätzlich mal das Potenzial einer lebendigen Pop- und Nachtkultur erkennen! Davon würde es letztendlich auch selbst profitieren, denn diese ist ja auch ein Magnet für Tourismus und Standortmarketing: Auch wenn der Städtevergleich nervt – siehe Berlin, das ja stark von seinem Feiertourismus schöpft. Junge attraktive Firmen ziehen schließlich auch in Städte, wo sie ihren Mitarbeiter*innen was bieten können, wo etwas floriert. <strong>„Wir brauchen eine andere Nachtökonomie, um die Stadt überhaupt am Leben zu halten!“ &#8211; Word.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5029 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers4.jpg" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers4" width="1200" height="900" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers4.jpg 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers4-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers4-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Sound_of_Munich_Now_Electronia_Cheers4-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
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		<item>
		<title>Coole Panels und jede Menge Musik &#8211; die Fachstelle Pop auf dem Reeperbahn Festival 2019</title>
		<link>https://blog.feierwerk.de/reeperbahn-festival-2019/</link>
					<comments>https://blog.feierwerk.de/reeperbahn-festival-2019/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alessa Patzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 08:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fachstelle Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Popförderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=4616</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild.png" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Vroni und Lessa von der Fachstelle Pop beim RBF19_Titelbild" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild.png 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-300x200.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-768x512.png 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-1024x683.png 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-270x180.png 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-770x515.png 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Mittwoch, 18.09.2019, 10 Uhr. Mein Zug startet in Richtung Hamburg. Die Perle des Nordens bittet wieder zum Reeperbahn Festival und wir von der Feierwerk Fachstelle Pop sind natürlich auch mit von der Partie. Für mich persönlich ist es das erste Mal, auf einer solch großen Konferenzveranstaltung dabei zu sein! Seit 2006 hat sich das Reeperbahn [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="100" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild.png" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Vroni und Lessa von der Fachstelle Pop beim RBF19_Titelbild" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild.png 1200w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-300x200.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-768x512.png 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-1024x683.png 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-270x180.png 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Vroni-und-Lessa-von-der-Fachstelle-Pop-beim-RBF19_Titelbild-770x515.png 770w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Mittwoch, 18.09.2019, 10 Uhr. Mein Zug startet in Richtung Hamburg. <strong>Die Perle des Nordens bittet wieder zum <a href="https://www.reeperbahnfestival.com/de/startseite" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reeperbahn Festival</a> und wir von der <a href="https://www.feierwerk.de/einrichtungen-projekte/fachstelle-pop/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk Fachstelle Pop</a> sind natürlich auch mit von der Partie.</strong> Für mich persönlich ist es das erste Mal, auf einer solch großen Konferenzveranstaltung dabei zu sein!<span id="more-4616"></span></p>
<p><strong>Seit 2006 hat sich das Reeperbahn Festival zu einer der wichtigsten Konferenz- und Netzwerkveranstaltungen in der Musikbranche entwickelt.</strong> Auf über 900 Einzelveranstaltungen, davon immerhin knapp 600 Konzerten, kann man sich über allerlei interessante Themen informieren, spannenden Panels lauschen, Leute aus der Branche kennenlernen, sich austauschen oder einfach von neuer Musik begeistern lassen.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_reeperbahn-festival-2019/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Reeperbahn-Festival-2019-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Reeperbahn-Festival-2019-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Reeperbahn-Festival-2019-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Reeperbahn-Festival-2019-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/reeperbahn-festival-2019/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_veranstaltungsplan-reeperbahn-festival-2019/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Veranstaltungsplan-Reeperbahn-Festival-2019-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Veranstaltungsplan Reeperbahn Festival 2019" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Veranstaltungsplan-Reeperbahn-Festival-2019-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Veranstaltungsplan-Reeperbahn-Festival-2019-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Veranstaltungsplan-Reeperbahn-Festival-2019-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Die Zugfahrt hinter mich gebracht, eingecheckt und angemeldet, starte ich am „Kiosk“ meinen ersten Reeperbahn Festival Tag (bzw. mittlerweile Abend). Meine Fachstelle Pop-Kollegin Vroni, die schon vor Ort ist, erfährt währenddessen in der Spotify Masterclass, wie man als Künstler*in seine Musik selbst pitchen und das meiste aus der eigenen Spotify-Präsenz heraus holen kann. Nach einem kurzen Abstecher zur „YouTube Reception“ lande ich zwischen alten Freund*innen und neuen Kontakten beim „Bookertrinken“ &#8211; eine der vielen inoffiziellen Veranstaltungen, die neben dem regulären Programm laufen. Eben erst angekommen und schon ahnt man, dass man sich hier gut treiben lassen kann und einen an jeder Ecke Spannendes erwartet.</p>
<h2>Die Fachstelle Pop auf dem Reeperbahn Festival – I connect you!</h2>
<p>Tag 2 beginnt dann – auch für mich &#8211; endlich mit inhaltlichem Programm und dem Empfang der GEMA zum offiziellen Launch des <a href="https://musichhwomen.de/2019/08/28/music-women-germany-netzwerk-gruendung-und-datenbank-release-am-19-09/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Music Women Germany Netzwerkes</a> im Arcotel Onyx. <strong>Entstanden aus der Vereinigung der musicHHwomen wird dort die neue erste deutsche Datenbank für Musikfrauen* vorgestellt. </strong>Hier kann man sich online registrieren, um eine bessere Vernetzung, Sichtbarkeit sowie Förderung der vielen (!) Frauen im Business voranzutreiben. Wir als Feierwerk Fachstelle Pop sind bereits Teil des bayerischen Äquivalents <a href="http://musicbywomen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">musicBYwomen</a> und freuen uns deshalb umso mehr, bei diesem wichtigen Ereignis dabei sein zu können.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_panel-zu-ar-today/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-AR-Today-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Panel zu A&amp;R Today" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-AR-Today-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-AR-Today-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-AR-Today-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_panel-zum-launch-der-music-women-germany-datenbank/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zum-Launch-der-Music-Women-Germany-Datenbank-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Panel zum Launch der Music Women Germany Datenbank" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zum-Launch-der-Music-Women-Germany-Datenbank-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zum-Launch-der-Music-Women-Germany-Datenbank-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zum-Launch-der-Music-Women-Germany-Datenbank-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_panel-zu-evolution-konzertgeschaeft/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-Evolution-Konzertgeschäft-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Panel zu Evolution Konzertgeschäft" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-Evolution-Konzertgeschäft-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-Evolution-Konzertgeschäft-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-zu-Evolution-Konzertgeschäft-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Anschließend besuchen Vroni und ich die <a href="http://www.initiative-musik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative Musik</a> im <a href="https://www.livekomm.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LiveKomm</a> Haus, um uns über den Ablauf der Antragstellung für verschiedenste Popförderungen zu informieren. <strong>Besonders spannend ist die Neuerung, dass nicht nur Bands bzw. Musiker*innen nun Zuschüsse für <a href="http://initiative-musik.de/kuenstler/kurztourfoerderung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kurztourförderungen</a> beantragen können, sondern auch Professionals.</strong>  Als Nächstes wollen wir dann noch ins East Hotel, um bei dem Panel zum Thema „A&amp;R Today: Between Live &amp; Recording“ dabei zu sein. Die internationalen Speaker*innen diskutieren hier u.a. über so genannte „Hype Acts“ und das Pro / Contra, solche Künstler*innen zu signen. <strong>Zudem geht es darum, wie wichtig eigentlich noch große Labels und A&amp;R-Arbeit in der heutigen Zeit von DIY sind.</strong> Super interessant ist auch die Nutzung von Spotify und anderen Analytic Tools, die gezielt bei der Planung von Konzerten bzw. Touren zu Rate gezogen werden. Wie viele Fans gibt es in welcher Stadt und in welchem Land sind die Zuhörer am stärksten vertreten?</p>
<p>Voller Input geht‘s dann zu einer Netzwerk-Veranstaltung, der „Berlin Reception“ im Bidges&amp;Sons, das quasi aus allen Nähten platzt: Neben verschiedensten Playern der Musikszene sind natürlich auch die Veranstalter*innen der <a href="https://www.berlin-music-commission.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin Music Commission</a>, des <a href="https://www.musicboard-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Music Board Berlin</a> und von Budde Music da. Neben spannenden Gesprächen gönnen wir uns eine kleinen Schokokuchen-Pause. Lange können wir nicht bleiben, denn gegenüber im Sommersalon startet der <a href="https://www.popkultur.bayern/vpby/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VPBy e.V.</a> mit dem Bavarian Networking Brunch. <strong>Bei einem Welcome-Drink sitzen wir mit David Süß vom Harry Klein zusammen, um über unser Cheers Special zur elektronischen Musikszene beim <a href="https://www.feierwerk.de/fachstelle-pop/workshops-veranstaltungen/sound-of-munich-now" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sound of Munich Now</a> – Electronica im November zu sprechen, tauschen uns mit Musiker*innen und Journalist*innen über Auftrittsmöglichkeiten in München aus und berichten Vertreter*innen von Booking-Agenturen von unserem Bandfundus.</strong> Gekrönt wird das Ganze dann von der anschließenden Bavarian Export Session mit <a href="http://matija.world/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matija</a>, <a href="https://www.facebook.com/Minipaxpunx/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Minipax</a>, <a href="https://www.facebook.com/dasdingausmsumpf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Ding ausm Sumpf</a> und <a href="https://www.ami-music.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ami Warning.</a> <strong>Endlich Live-Musik!</strong></p>
<h2>Auf die Inhalte kommt es an!</h2>
<p>Der Freitag startet um 12 Uhr mit der „PopReception – Fish you were here!“, organisiert von unserem Hamburger Äquivalent <a href="https://www.rockcity.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RockCity</a>. Fischbrötchen und Popförderung sind eine gute Kombination. Beim Panel „Next Gen Music“ geht‘s um Digitalisierung, Tech und Popkultur als Innovationstreiberin der Gesellschaft. Während Vroni noch etwas zum Netzwerken bleibt, ist es bei mir schon wieder Zeit für das nächste Panel, diesmal zum Thema „Evolution Konzertgeschäft“. Auf der Bühne herrscht lockere Stimmung, als sich die Vertreter*innen von Wizard Promotions, Four Artists usw. über die Herausforderungen der Konzertbranche austauschen. <strong>Darüber hinaus beratschlagen sie über neue Ticketing-Optionen und geben einen recht positiven Ausblick für die Zukunft.</strong> Tatsächlich lernen wir, dass die Ausgaben für Musik ansteigen und nicht zurückgehen, wie oft vermutet.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_panel-popreception-der-rockcity-hamburg/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-PopReception-der-RockCity-Hamburg-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Panel PopReception der RockCity Hamburg" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-PopReception-der-RockCity-Hamburg-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-PopReception-der-RockCity-Hamburg-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Panel-PopReception-der-RockCity-Hamburg-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_popreception-fish-you-were-here/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_PopReception-Fish-you-were-here-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_PopReception Fish you were here" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_PopReception-Fish-you-were-here-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_PopReception-Fish-you-were-here-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_PopReception-Fish-you-were-here-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Beschwingt geht es daher weiter zum Panel über „Integrierte Stadtentwicklung&#8220;, wo ich auch Vroni wieder treffe. Hier berichtet u.a. Florian von der <a href="https://ag-urban.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AG Urban</a>, <strong>wie in Berlin mittels Clubkataster versucht wird, Bauabsichten der Stadt und Livemusik-Stätten in eine große Karte zu integrieren, um Bürger*innen-Beteiligung zu begünstigen und auch Gastronom*innen frühzeitig in den Stadtplanungsprozess einzubinden.</strong> Heute jagt ein interessanter Diskurs den anderen, und so geht&#8217;s beim nächsten Termin um „Teilhabe-Strategien für Smart Music Cities“. In dieser Runde stellen u.a. Vertreter*innen aus Hannover, Berlin und Mannheim ihre Konzepte vor und initiieren so einen munteren Austausch über die verschiedenen Wege einzelner Städte, Akteure* der Musikindustrie zu vernetzen. Danach sind wir mit einer Kollegin aus Frankfurt verabredet, denn wir wollen kurz zu „Meet the Mannheimers“ der <a href="https://www.popakademie.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Popakademie</a> Baden-Württemberg im Indra, bevor es dann zu einem weiteren Spontankonzert von Deichkind am Millerntor Stadium geht. In der Großen Freiheit lassen wir uns anschließend vom Bremer Doom-Duo Mantar beschallen und feiern mit der bayerischen Elektropunk-Band Frittenbude den Abschluss des Abends!</p>
<h2>Die Musik macht’s auf dem Reeperbahn Festival!</h2>
<p>Der Samstag startet gediegen, denn viele der Konferenzbesucher*innen reisen heute schon ab. Während Vroni ein Songwriting Panel besucht, wärme ich mich etwas auf dem Spielbudenplatz am „Reeperbus“ auf und lausche der Band <a href="https://provinzband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Provinz</a>. <strong>Danach ist mein erster offizieller Programmpunkt eine Listening-Session namens „Steps Ahead!“, bei der Künstler*innen vorab ihre Musik einreichen konnten und direkt vor Ort Feedback von Branchenleuten erhalten. </strong>Danach ist es aber wieder Zeit für etwas Bildung und so gehe ich zum Vortrag „Die Musikindustrie: Markt, Daten, Labelarbeit“. Super interessant, mein Soziologinnen-Herz freut sich über Statistiken und Datenauswertungen. Von allgemeinen Infos wie der Entstehung der Charts (der Umsatz entscheidet über Platzierung, nicht die verkaufte Stückzahl) bis  hin zu aktuellen Umsatzzahlen im letzten Halbjahr 2019. <strong>So nahm der digitale Sektor 66% des Gesamtumsatzes ein, die CD brachte es immerhin noch auf 28,2%.</strong> <strong>Allgemein verzeichnet der deutsche Musikmarkt das höchste Wachstum seit 1993 und das, obwohl man überall hört, keine*r investiere mehr Geld in Musik.</strong> Überraschend ist auch, dass bei der Betrachtung der Hörgewohnheiten (Anteile an der Gesamtzeit des Musikhörens) immer noch das Radio mit 43,3% ganz vorne liegt.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_the-subways-in-der-grossen-freiheit-36/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_The-Subways-in-der-Großen-Freiheit-36-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_The Subways in der Großen Freiheit 36" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_The-Subways-in-der-Großen-Freiheit-36-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_The-Subways-in-der-Großen-Freiheit-36-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_The-Subways-in-der-Großen-Freiheit-36-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_steps-ahead-music-listening/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Steps-Ahead-Music-Listening-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Steps Ahead Music Listening" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Steps-Ahead-Music-Listening-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Steps-Ahead-Music-Listening-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Steps-Ahead-Music-Listening-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_apache-2017-im-gruenspan/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Apache-2017-im-Gruenspan-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Apache 2017 im Gruenspan" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Apache-2017-im-Gruenspan-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Apache-2017-im-Gruenspan-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Apache-2017-im-Gruenspan-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_fachstelle_pop_reeperbahnfestival_2019_von-welt-strassengig/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Von-Welt-Straßengig-370x285.png" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Von Welt Straßengig" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Von-Welt-Straßengig-370x285.png 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Von-Welt-Straßengig-260x200.png 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Von-Welt-Straßengig-87x67.png 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Nach so viel Input ist es dann wieder Zeit für das Thema schlechthin: Die Musik. <a href="https://www.theintersphere.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Intersphere</a> aus Mannheim spielen im rappelvollen Knust. Ihr Prog-Rock zieht Zuschauer und Konferenzteilnehmer*innen des Reeperbahn Festivals gleichermaßen in seinen Bann. Ich lasse mich überreden und schaue mir dann an, was die Jugend so hört: der Newcomer <a href="https://www.facebook.com/pages/category/Artist/Apache-207-1961985593889894/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apache 207</a> aus Ludwigshafen tritt im Gruenspan auf.<strong> Schweißtreibend ist es und laut, denn die sehr vielen Zuhörer*innen schreien begeistert seinen Namen und singen alle Songs mit! </strong>Wir springen noch kurz rüber in die Große Freiheit und hören uns die britischen Indie-Größen The Subways an. Mit “Rock ‘n’ Roll Queen” im Ohr landen wir schließlich in der Thai Karaoke Bar. <strong>Ein echter Geheimtipp, wenn man während des Reeperbahn Festivals Acts wie Max Giesinger mal Karaoke singen hören möchte. </strong>Und damit endet mein Erlebnis Reeperbahn Festival. Vier lange, ereignisreiche, informative, spannende und sehr schöne Tage liegen hinter mir, und so trete ich Sonntagvormittag kaputt, aber glücklich die Heimreise an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-4632" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen-1024x683.png" alt="Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahn_Festival_2019_Hamburger Hafen" width="770" height="514" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen-1024x683.png 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen-300x200.png 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen-768x512.png 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen-270x180.png 270w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen-770x515.png 770w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/09/Feierwerk_Fachstelle_Pop_Reeperbahnfestival_2019_Hamburger-Hafen.png 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Wie es beim <a href="https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/">Reeperbahn Festival 2018 </a>war, erzählt Euch Katharina Renner aus unserer Veranstaltungsteam.</p>
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		<title>Blues, Jazz und Weltmusik &#8211; Erinnerungen ans Theatron im Westpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Martens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="99" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-12.gif" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(12)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" />1986 – der Feierwerk e.V. war gerade 3 Jahre alt – starteten wir eine kleine Veranstaltungsreihe open-air im Theatron-Westpark. Vorbild war natürlich das weitaus größere Olympiapark-Theatron, das seit den 70er-Jahren zur Pilgerstätte für die damaligen Hippie- Krautrock- Umsonst und Draußen-Kultur in München geworden war. Mit wenig Budget, aber viel Improvisationstalent und ehrenamtlichem Engagement stellten wir [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="99" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-12.gif" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(12)" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" /><p>1986 – der <a href="https://www.feierwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Feierwerk e.V.</a> war gerade 3 Jahre alt – starteten wir <strong>eine kleine Veranstaltungsreihe open-air im Theatron-Westpark. Vorbild war natürlich das weitaus größere <a href="https://blog.feierwerk.de/jeder-tag-fuer-sich-ein-wundervolles-festival-der-theatron-musiksommer/">Olympiapark-Theatron</a></strong>, das seit den 70er-Jahren zur Pilgerstätte für die damaligen Hippie- Krautrock- Umsonst und Draußen-Kultur in München geworden war.<span id="more-4425"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4440 size-full" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-11.gif" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(11)" width="459" height="306" /></p>
<p><strong>Mit wenig Budget, aber viel Improvisationstalent und ehrenamtlichem Engagement stellten wir beim Theatron im Westpark</strong> ein Programm zusammen, in dem sich die Vielfalt des Publikums im Westpark widerspiegeln sollte. Allerdings wollten wir auch mit dem einen oder anderen eher Ungewohnten konfrontieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4442" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-1.gif" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(1)" width="855" height="606" /></p>
<p>Interkulturelles, Weltmusikalisches, Jazzig-gediegenes, aber auch Avantgardistisch-Schräges, Pop-und Rockiges, viel Blues und immer mal wieder zwischendrin diverse Kleinkünstler. <strong>Von Hardrock – Röhren über spacige Psychedelic-Multimedia-Performance Künstler bis hin zu frei improvisierenden Jung-Jazzern war alles vertreten.</strong></p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-6/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(6)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-6-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-5/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(5)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-5-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-9/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(9)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-9-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Der Anfang war hart, manchmal richtig bitter für Musiker und Künstler, die für wenig Gage vor leeren Rängen am Nachmittag spielen mussten. <strong>Doch das änderte sich: Mit Latin-, Salsa-, Brasil- und Afro-Pop-Bands als Headliner füllte sich das Theatron im Westpark bald mühelos.</strong></p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(2)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-2-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-3/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(3)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-3-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>Anfang der 90er entdeckte das Feierwerk den Jazz: die LP „Jazz live im Feierwerk“ erschien und das Theatron Westpark wurde zum Festival mit einem Line-Up regionaler junger Jazztalente, zusammen mit ein paar bereits arrivierten Szene-Größen.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-13/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(13)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-13-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-4/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(4)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-4-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-8/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(8)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-8-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/feierwerk_blog_theatron_westpark_seebuehne_open_air_historie_festivals-7/'><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="285" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-370x285.gif" class="attachment-cheerup-grid size-cheerup-grid" alt="Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-(7)" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-370x285.gif 370w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-260x200.gif 260w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2019/08/Feierwerk_Blog_Theatron_Westpark_Seebühne_Open_Air_Historie_Festivals-7-87x67.gif 87w" sizes="(max-width: 370px) 100vw, 370px" /></a>

<p>1997 mutierte das kleine Festival erneut und wir machten daraus „Das Open Air für die ganze Familie“ inklusive Mitmach- und Bastelaktionen für Kinder. Unter diesem Motto feierten wir 2003 zusammen mit dem Gartenbauamt „20 Jahre Westpark“. Und die Kinder <a href="https://blog.feierwerk.de/ferienprogramm-am-wasserspielplatz-im-westpark/">basteln auch heute noch</a> im Park.</p>
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		<title>Das Feierwerk Team in Hamburg &#8211; Auf dem Reeperbahn Festival Part 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Renner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 09:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturszene]]></category>
		<category><![CDATA[Team Feierwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.feierwerk.de/?p=1625</guid>

					<description><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche.jpg 1600w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Mittwoch, 19. September halb 10 am Münchener Hauptbahnhof. Die Reisegruppe &#8222;Feierwerk&#8220; trifft sich noch etwas verschlafen am Gleis 22 für ihren Trip nach Hamburg um dort das Reeperbahn Festival zu besuchen, Deutschlands größtem Musikbranchentreffen und Showcasefestival mit über 600 Bands. Bereits im Zug treffen wir auf diverse Münchner Kollegen und tauschen uns über das Festival [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="113" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche.jpg" class="attachment-thumb size-thumb wp-post-image" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche" style="margin-bottom:10px;" decoding="async" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche.jpg 1600w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-1024x768.jpg 1024w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Tasche-87x67.jpg 87w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>Mittwoch, 19. September halb 10 am Münchener Hauptbahnhof. Die Reisegruppe &#8222;Feierwerk&#8220; trifft sich noch etwas verschlafen am Gleis 22 für ihren Trip nach Hamburg um dort das <a href="https://www.reeperbahnfestival.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reeperbahn Festival</a> zu besuchen, <strong>Deutschlands größtem Musikbranchentreffen und Showcasefestival mit über 600 Bands</strong>. Bereits im Zug treffen wir auf diverse Münchner Kollegen und tauschen uns über das Festival aus. <strong>Es ist mein erster Besuch des Reeperbahn Festivals und das erste Mal in Hamburg überhaupt!</strong></p>
<p><span id="more-1625"></span></p>
<p>Gegen Vier treffen wir in Hamburg ein, nehmen die U-Bahn zur Reeperbahn und gehen noch schnell beim Festival Village vorbei um dort unsere Delegate Pässe und Festivalbändchen abzuholen. Nachdem wir unser Gepäck ins Hostel abgeladen haben, geht es zu Fuß gleich ein paar Straßen weiter zur Nochtwache. Hier diskutiert ein Panel aus Festivalveranstaltern und Akteurinnen aus der Kulturförderung über die Situation von Festivals in Deutschland. Danach brauchen wir erstmal eine Stärkung und treffen uns bei WAN MAH, einem super leckerem Chinesen den es schon seit über 30 Jahren auf der Reeperbahn gibt, einem echtem Geheimtipp, den ich wärmstens weiterempfehlen kann.</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_delegate_pass/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1707" height="1280" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Delegate_Pass-e1538123706232.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Delegate_Pass" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Delegate_Pass-e1538123706232.jpg 1707w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Delegate_Pass-e1538123706232-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Delegate_Pass-e1538123706232-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Delegate_Pass-e1538123706232-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1707px) 100vw, 1707px" /></a>
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<h2>Eine Nacht voller Livemusik im &#8222;Molotow&#8220;</h2>
<p><strong>Dann will ich aber unbedingt noch etwas Livemusik sehen und lande im <a href="https://molotowclub.com/programm/programm.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Molotow</a>. Der Club gilt als einer der legendärsten Hamburger Liveclubs und er enttäuscht auch wirklich nicht.</strong> Es gibt hier insgesamt vier Bühnen, wir schauen uns zuerst im Backyard um, der der auch schon recht voll ist. Hier spielen gerade die Indierocker &#8222;<a href="https://theninthwave.online/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Ninth Wave</a>&#8220; aus Glasgow unter den bunten Lichterketten und dem Sternenhimmel.  Ihre Mischung aus New Wave und Synth Punk gepaart mit dem Co-Lead Gesang von Sänger Haydn und Bassisten Elina ist stimmig und gefällt mir gut.</p>
<p>Dann schau ich mal rein in den Club vom Molotow in dem &#8222;<a href="https://twitter.com/badbadnerves" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bad Nerves</a>&#8220; gerade angefangen haben ihren Garage Punk Songs zu spielen. Auch hier ist es brechend voll und die Songs der Band sind nicht so wirklich was neues also schau ich mal in den kleinen &#8222;Karatekeller&#8220; im Erdgeschoss. Hier rappen gerade zwei Jungs namens &#8222;<a href="https://www.facebook.com/cardriofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cardri</a>&#8220; aus Frankreich. Nicht schlecht, so mal zur Abwechslung.  Am Ende des Abends lande ich dann doch wieder im wunderschönen Innenhof des Molotows wo gerade &#8222;<a href="https://www.facebook.com/Shottyhorrohmusic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shotty Horroh</a>&#8220; auftritt. Frontman Adam Rooney aus Manchester hat sich zugleich dem Rap und dem Indie-Rock verschrieben, vor allem sein erster Song überzeugt mich. <strong>Vom Publikum verabschiedet sich die Band mit einem Cover von &#8222;Don&#8217;t Look Back in Anger&#8220; von &#8222;Oasis&#8220;. Na dann, gute Nacht!</strong></p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_hafen/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="960" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Hafen.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Hafen" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Hafen.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Hafen-300x225.jpg 300w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Hafen-768x576.jpg 768w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Hafen-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>
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<h2>Konzerte vom Schiffscontainer aus</h2>
<p>Am Donnerstag geht es gleich in der Früh los mit dem Conference Programm. Bereits um 10 Uhr betreten wir die Suite 716 des Arcotel Onyx und informieren uns über die Möglichkeiten des Influencer Marketings für Musikevents. Danach geht es gleich weiter zu einem sehr interessanten Q&amp;A mit Michael Krause, einem Managing Director von  <a href="https://www.spotify.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spotify</a>. Er erzählt uns, dass täglich bis zu 30000 neue Songs auf Spotify hochgeladen werden und wie daraus einzelne Songs für die hauseigenen Playlists ausgewählt werden. <strong>Nach so viel Input brauche ich erstmal wieder frische Luft und laufe bei strahlendem Sonnenschein rüber zur Fritz Bühne im Festival Village.</strong> Hier spielen die Künstler auf einem umgebautem Schiffscontainer. Das Publikum sitzt und steht davor. &#8222;<a href="https://www.facebook.com/Jerrywilliamsmusic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jerry Williams</a>&#8220; aus Großbritannien tritt gerade auf. Die junge Frau mit Band macht wunderbaren Singer/Songwriter-Pop mit Biss. Besonders gefällt mir ein Song namens &#8222;Pistachio&#8220; und das nicht nur, weil das meine Lieblingseissorte ist 😉</p>

<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_festival_village/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1707" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Festival_Village.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Festival_Village" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Festival_Village.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Festival_Village-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Festival_Village-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_wegweiser/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1707" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Wegweiser.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Wegweiser" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Wegweiser.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Wegweiser-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Wegweiser-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_kaffee/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1707" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Kaffee.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Kaffee" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Kaffee.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Kaffee-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Kaffee-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_ticket_desk/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1707" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Ticket_Desk.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Ticket_Desk" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Ticket_Desk.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Ticket_Desk-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Ticket_Desk-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>
<a href='https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-1/feierwerk_blog_kultur_reeperbahn_festival_fritz_buehne/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1707" src="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Fritz_Bühne.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Fritz_Bühne" srcset="https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Fritz_Bühne.jpg 1280w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Fritz_Bühne-225x300.jpg 225w, https://blog.feierwerk.de/wp-content/uploads/2018/09/Feierwerk_Blog_Kultur_Reeperbahn_Festival_Fritz_Bühne-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>

<h2>Weißbier und Leberkäse in Hamburg!?</h2>
<p>Danach höre ich mir nochmal ein Q&amp;A an, diesmal mit Sulinna Ong. Sie arbeitet bei der Streamingplatform Deezer als Global VP Artist Marketing.  Hier lernen wir, wie <a href="https://www.deezer.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deezer</a> intern aufgebaut ist und wie wichtig Original Content von Musiker für ihre Vermarktung ist. Gegen sechs laufe ich dann ein paar Schritte weiter zum Sommersalon. Bei Mini Leberkassemmeln und Weißbier (oder in meinem Fall Club Mate) findet hier der Bavarian Networking Brunch und danach die Bavarian Export Session mit bayerischen Bands statt. <strong>Auch hier treffe ich wieder auf ein paar bekannte Gesichter aus der Münchner Musikszene und als dann &#8222;<a href="http://diesauna.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Sauna</a>&#8220; anfängt zu spielen ist es plötzlich rappelvoll.</strong></p>
<p>An dem Abend möchte ich aber unbedingt noch einen anderen Act sehen, <strong>&#8222;<a href="https://www.facebook.com/thisissigrid/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sigrid</a>&#8222;. Die junge Norwegerin, die man nicht nur wegen ihren Hits &#8222;Don&#8217;t Kill My Vibe&#8220; und &#8222;Strangers&#8220; kennt, sondern auch wegen ihren eigenwilligen aber super coolen Tanzmoves.</strong> Pünktlich um 21:30 Uhr betritt sie die Bühne des Docks. Und &#8222;Sigrid&#8220; liefert eine klasse Show ab! Ihre Texte sind intelligent, die Musik macht einfach Spaß und lädt zum mittanzen ein. Den Abend lasse ich dann noch etwas ruhiger im Nochtspeicher ausklingen. Hier stellt die Amerikanerin &#8222;<a href="https://www.facebook.com/soccermommymusic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Soccer Mommy</strong></a>&#8220; ihr neues Album &#8222;Clean&#8220; vor und verzaubert das Publikum mit ihrem melancholischem Indie &#8211; Pop . <strong>Ein perfekter Abschluss zu  meinem zweiten Tag beim Reeperbahn Festival!</strong></p>

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<p>Wenn euch der Bericht vom Reeperbahn Festival gefallen hat, dann lest Euch doch auch <a href="https://blog.feierwerk.de/das-feierwerk-team-in-hamburg-auf-dem-reeperbahn-festival-part-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teil 2</a> durch und erfahrt, wie es weiter ging!</p>
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