Team Feierwerk

#checkdiefakten-Vortrag im Fremdspracheninstitut MĂŒnchen: so warÂŽs!

TagtĂ€glich, wenn nicht sogar stĂŒndlich, lesen wir Nachrichten. News. Doch stimmt auch alles, was wir da lesen? Können wir all den Artikeln, die uns ĂŒber den Weg laufen, Glauben schenken? Und vor allem: woher weiß ich, was der Wahrheit entspricht und was komplett an den Haaren herbeigezogen ist? Fragen ĂŒber Fragen… – und Antworten? Die gabs beim #checkdiefakten-Vortrag am Fremdspracheninstitut MĂŒnchen höchstpersönlich!

Etwas “checkdiefakten” Hintergrund

Schon vor einiger Zeit wurde das Projekt #checkdiefakten von Radio Feierwerk ins Leben gerufen. Warum? Um Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern aufzuklĂ€ren, was sonst selten gut erklĂ€rt wird: Was sind Fake News? Und sind diese gleichzusetzen mit Falschmeldungen? Wie breit das Thema eigentlich ist, was alles mit involviert ist und vieles mehr, wird in zahlreichen Kurzvideos erklĂ€rt, die auf YouTube zu finden sind. Anschauliche Designs ermöglichen Kindern, Informationen und Wissen auf spielerische Art aufzusaugen. Aber auch Infomaterial fĂŒr Ă€ltere Personen und Workshop-Möglichkeiten sind gegeben. Auf der eigenen Website findet ihr alles, was ihr zu dem Thema wissen mĂŒsst! Wie die ersten Reaktionen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und PĂ€dagog*innen auf #checkdiefakten waren, könnt ihr außerdem hier auf dem Blog nachlesen.
Und jetzt aber zum eigentlichen Vortrag… !

Spannender “checkdiefakten”-Vortrag

Am 07. April 2022 um Punkt elf Uhr, begrĂŒĂŸte Chefredakteurin Laura Fiegenschuh die Schulklasse BS2 im Fremdspracheninstitut in der Amalienstraße, MĂŒnchen. Gemeinsam mit der VolontĂ€rin Franzi, startete sie den Vortrag mit einer ErklĂ€rung des “checkdiefakten”-Projekts und erkundigte sich bei den SchĂŒler*innen nach einer kurzen eigenen Vorstellung, ob sie bereits mit dem Feierwerk bekannt waren. Beinahe alle nickten wissend.

Fake- was? Fake News!

Anschließend sprachen die beiden mit der Klasse ĂŒber Fake News und fragten nach BerĂŒhrungspunkten, bevor sie eine verstĂ€ndliche Definition mit der Klasse teilten.  Wie wir alle wissen, haben Fake News und alles drum herum auch unweigerlich etwas mit Social Media zu tun, was Laura und Franzi mit anschaulichen Beispielen zeigten. “Glaub nicht alles, nur weil es auf einer schönen Bildtafel steht”, lautete ihr Appell. Um wirklich sicher zu gehen, dass es sich bei Artikeln um wahre Informationen und Ereignisse dreht, ist es unerlĂ€sslich, selbst einmal zu checken, wie vertrauenswĂŒrdig die Quelle ist. Aber wie man hier vorgeht, wird von den beiden PrĂ€sentatorinnen an einem spĂ€teren Zeitpunkt genauer erklĂ€rt.

Vorerst muss man erkennen, ob es sich ĂŒberhaupt um Fake News handeln könnte. Hier betonten Laura und Franzi nochmals ganz besonders die drei Fragewörter “Was?”, “Wer?” und “Wie?”. Das Wort “Was?” bezieht sich auf die Frage, WAS es fĂŒr eine Meldung ist. Darunter zĂ€hlt beispielsweise, wie aktuell die Meldung ist oder welcher Schreibstil gewĂ€hlt wurde. WER nimmt Bezug auf die Quelle: Ist der*die Verfasser*in bekannt? Gibt es ĂŒberhaupt ein Impressum? Das Fragewörtchen WIE bezieht sich auf das verwendete Bild bzw. das Video. Wie ist die QualitĂ€t? Wer hat es aufgenommen? Und vor allem: Passt das Bild oder Video ĂŒberhaupt zur Aussage? Das sind hierbei die wichtigsten Gedanken, die wir uns stellen mĂŒssen, um auf Fake News aufmerksam zu werden.  NatĂŒrlich ist es auch immer wichtig, sich auf sein eigenes BauchgefĂŒhl zu verlassen und zu checken, wie realistisch die News sind.

Zudem haben wir gelernt, was es mit der Journalistischen Sorgfaltspflicht auf sich hat. Und zwar ist es selbst als Journalist*in extrem wichtig, Privatleben, IntimsphĂ€re und die MenschenwĂŒrde zu achten. Außerdem darf man Gewalt und BrutalitĂ€t nicht ĂŒbertrieben darstellen.

Und was hat es mit Verschwörungen auf sich?

Auch hier stiegen wir mit dem Teilen von persönlichen Erfahrungen und Gedanken in das Thema ein. SelbstverstĂ€ndlich drehten sich die Themen unweigerlich um die aktuelle Pandemie, da hier das Wort Verschwörung gerade in letzter Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad bekommen hatte. Wir lernten, warum VerschwörungserzĂ€hlungen so gefĂ€hrlich sind und wie wir diese erkennen. Auch hier spielten die Fragewörter “Was?”, “Wer?” und “Wie?” wieder eine entscheidende Rolle.

Was hat Social Media mit der Sache zu tun?

Influencer, Promis, Unternehmen, Privatpersonen… – heutzutage findet man fast jede*n auf Instagram und Co. Doch Vorsicht! Nur, weil jede Person ihre Meinung frei Ă€ußern darf, bedeutet das nicht automatisch, dass diese auch der Wahrheit entspricht. Wie bei den obigen genannten Themen, ist es auch hier wieder wichtig, den Hintergrund zu checken: Wie viele Follower hat das Profil? Wer steckt dahinter? Gibt es ein Impressum? Die beiden Referent*innen von Radio Feierwerk haben hierfĂŒr ebenfalls wertvolle Tipps mitgebracht: Leitet nicht alles weiter, was ihr bekommt; Hinterfragt, was ihr seht; Informiert euch keinesfalls durch Kommentare; das waren ein paar der Appelle von Laura und Franzi an die Zuhörer*innen.

Ende

Am Ende diskutierten wir noch ein bisschen ĂŒber die angesprochenen Themen und tauschten uns aus. Anschließend verwiesen Laura und Franzi auf die eigene Website www.checkdiefakten.feierwerk.de, die noch weitere wertvolle Infos und Tipps enthĂ€lt. Außerdem findet man dort auch die anschaulichen Videos, die zu Beginn der PrĂ€sentation gezeigt wurden. Bevor sich alle verabschiedeten, wurden noch ein paar Flyer von Radio Feierwerk und #checkdiefakten verteilt, die alle dankend entgegennahmen. Auch generell waren die Zuhörer*innen dankbar ĂŒber den Vortrag und erleichtert darĂŒber, sich ĂŒber solch aktuelle Themen mit Leuten auszutauschen, die Ahnung hatten. Daher nochmal ein großes Dankeschön an Chefredakteurin Laura Fiegenschuh und VolontĂ€rin Franziska Lackamp fĂŒr diesen gelungenen Vortrag 🙂

Hey ihr! Das ist Anita, die hier im Feierwerk eine Ausbildung zur Kauffrau fĂŒr Marketingkommunikation macht :) Abgesehen davon trifft sie sich sehr gerne mit Freunden, tanzt, fechtet, stöbert auf Pinterest und, und, und....

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