Jugendredaktion

„Ey, du Opfer“ – Was bedeutet Mobbing und was kann man dagegen tun?

Jeder sechste Jugendliche in Deutschland ist ein Opfer von Mobbing. Lest hier, wie das verletzt und was ihr dagegen tun könnt!

Mobbing heißt: Andere Menschen wiederholt und regelmäßig zu quälen und seelisch zu verletzen. Das kann in der Schule passieren oder im Internet. Wird jemand online gemobbt, dann spricht man von Cybermobbing.

Bei uns in der Klasse werden Schüler manchmal über WhatsApp gemobbt:

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Wie geht es dem Betroffenen dabei? Er fühlt sich hilflos – und ist es auch. Besonders schlimm ist es, wenn derjenige nicht nur mit Worten beleidigt wird, sondern auch Gewalt zu spüren bekommt. Deshalb können sich Mobbingopfer in der Regel nicht alleine wehren.

Wenn einer aus unserer Klasse oder aus unserem Freundeskreis gemobbt wird, unterstützen wir ihn. Wir setzen uns zusammen und versuchen, das Problem gemeinsam zu lösen.

Ihr wurdet schon mal gemobbt oder habt Andere gemobbt? Schreibt uns eure Geschichte. Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Euer Erdal und Alex

Jugendredaktion

Hier schreiben Jugendliche aus den Einrichtungen des Feierwerks zu Themen, die sie besonders interessieren.

2 Kommentare

  1. Avatar

    ich finde es gut das als cybermobbing das beispiel vom chat gennomen wurde

  2. Avatar

    Natürlich habe ich in der Vergangenheit meine Schulkameraden und Nachbarn gemobbt, wie ich selbst von anderen Mitmenschen in der Gruppe gemobbt wurde. Warum ich das gemacht habe? Ich fühlte mich »stark«, »witzig«, »wichtig«, ȟberlegen«, aber auch »gekränkt«, »minderwertig« und »dumm«. Das einfache, dumme Worte eine Reaktion auf meinem Gegenüber hervorrief, übte – ich gestehe – eine kleine Faszination auf mich aus. (roten Kopf, wütende Blicke …) Oft kannte ich die Bedeutung meiner eigenen Schimpfworte gar nicht, wie »Fick Dich!« oder »Du Spasti!«
    Bis ich merkte, was ich da überhaupt dummes von mir gegeben hatte und nachdem ich natürlich darauf angesprochen wurde. Bis ich behinderte Menschen persönlich kennengelernt hatte, sie schätzen und respektiert gelernt habe. Wir auch teilweise echte Freunde wurden. Und – last but not the least – bis ich gesehen habe, wie verletzend meine Worte auf andere Mitmenschen wirkten.

    Seit dem bin ich nicht ein »besserer Mensch« geworden! Aber ich »geile« mich auch nicht mehr darauf auf andere Menschen zu beleidigen, und ihnen unnötig weh zu tun.

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