Jugendredaktion

„Und bitte!“ – das Trafixx bei einem Drehtag der Jugendserie “5VOR12”

Vom Kameramann bis zum Tonmeister: Bei einem Drehtag gibt’s viel zu entdecken. Wir sind vor Ort dabei.

Berge, Kühe und fünf Jungs, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind: Das erwartet uns, als wir in Bayrischzell ankommen. Wir sind mit dem Zug dorthin gefahren, um uns die Dreharbeiten für die neue Jugendserie „5VOR12“ anzuschauen.

Die Serie erzählt die Geschichten von Lennox (Yusuf Çelik), Jonas (Junis Marlon), Otis (Philipp Julio von Schade), Malte (Klaus Bobach Rios) und Tschakko (Arton Novobrdaljija). Die Fünf sind auf die schiefe Bahn geraten und bekommen eine letzte Chance: Zusammen mit den beiden Sozialarbeitern Monika (Janne Drücker) und Totti (Andreas Leopold Schadt) verbringen sie sechs Wochen in einer Hütte in den Bergen – ohne Strom, ohne fließendes Wasser, ohne Handy. Sie müssen für sich selbst sorgen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Scheitern sie, kommen sie in den Jugendknast.

Einblicke am Set – und hinter den Kulissen

Wir treffen das Filmteam vor einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs und gehen dann gemeinsam zum Drehort. Es ist bereits der vorletzte Drehtag und es werden nur Szenen aufgenommen, die rund um den Bahnhof spielen.

Ein paar der Schauspieler sind schon abgedreht: Das heißt, dass sie die letzten Szenen, in denen sie mitspielen, bereits aufgenommen haben. Das ist für uns super, weil wir uns ganz entspannt mit ihnen unterhalten können. Die Schauspieler erzählen uns zum Beispiel, dass einzelne Szenen mehrmals gedreht werden, weil immer aus mindestens drei verschiedenen Perspektiven gefilmt wird.

Wir sind auch direkt am Set dabei und schauen dem Tonmeister über die Schulter. Während der Aufnahme müssen wir ganz leise sein, damit unsere Stimmen nicht auf dem Tonband zu hören sind. Die Dialoge können wir leider nicht so gut verstehen, weil wir dafür zu weit weg stehen – und im Gegensatz zur Filmcrew keine Kopfhörer haben. Darüber hören die anderen genau, was die Schauspieler sagen, die in der Szene mitspielen. Jeder Schauspieler ist mit einem kleinen Mikrofon ausgestattet und wird in einer eignen Tonspur aufgenommen.

Spannend, stressig und sympathisch: Unser Fazit vom Drehtag

Bei einem Drehtag dabei zu sein, ist spannend. Wir haben viel darüber erfahren, wie eine Serie gedreht wird. Es macht viel mehr Arbeit, es sind viel mehr Menschen eingebunden und oft ist es auch viel stressiger, als wir vorher gedacht hätten. Die meisten Leute am Set sind echt nett und haben uns viel über ihren Job verraten und erklärt.

Jetzt warten wir gespannt darauf, dass die Serie ausgestrahlt wird. Am 18. September ist es endlich so weit. Dann laufen 24 Folgen von „5VOR12“ montags bis donnerstags um 20.35 Uhr bei KiKA.

Schaut mal rein!

Eure Emelie und Rabea

Hier schreiben Jugendliche aus den Einrichtungen des Feierwerks zu Themen, die sie besonders interessieren.

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