Familie

Raus aus dem Studio – eine Reportage über den Münchner Flughafen

Die Feierwerk Funkstation im Münchner Norden ist das jüngste Mitglied der Feierwerk Familie. Und auch hier gibt es eine Radio-Redaktion. Nach einer halbjährigen Lern- und Testphase im Studio „Funkstation 36“ verließen wir zum ersten Mal das nagelneue Gebäude im Domagkpark und besuchten den Münchner Flughafen, um dort unsere erste große vor Ort Reportage aufzuzeichnen.

Im Sommer 2017 betrat ich zum ersten Mal das neue Medienlabor in der Feierwerk Funkstation. Mir war sofort klar, dass es eine gewaltige Herausforderung sein wird, in diesem Raum voller weißer nackter und äußerst hellhöriger Wände eine Radiosendung zu produzieren. Doch etwas mehr als ein halbes Jahr später saßen wir bereits mit Jonas, Simon, Sonja, Tim und Stephan bei der Post-Produktion der ersten großen Reportage.

Mittlerweile hatten wir das Medienlabor zu einem akustisch optimierten Studio umgebaut, samt einer DIY-Aufnahmekabine. Schicke Absorber, Molton-Vorhänge, Langflorteppiche und eine Couch verwandelten unser „Funkstation 36“-Studio zu einem Exportschlager, den sich fast alle Besucher mal an- und wohl auch ein bisschen abgucken wollten.
Und so saßen wir an jenem sonnigen Samstagmorgen in unserem schicken Studio und waren überglücklich, als wir zum ersten Mal den fertig produzierten Beitrag Probe hörten. An der einen oder anderen Stelle gab es noch Diskussionsbedarf, aber dann hatten wir nach mehrwöchiger Vorbereitungs- und Produktionsphase endlich die fertige Reportage zum Flughafen auf Band.

Voll ausgestattet am Flughafen

Einige von uns waren ziemlich erstaunt darüber, dass man für eine 13-minütige Reportage so viel Vorlauf braucht. Denn wir hatten bereits Mai 2018. Dabei ging die erste Anfrage an die Pressestelle des Flughafens schon Anfang März per Email raus. Zuvor gab es eine Abstimmung über Thema und Format des nächsten Beitrags. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungsphase der Sendung verbrachten wir einen ganzen Tag am Flughafen. Ausgestattet mit zwei mobilen Aufnahmegeräten, einer Videokamera und einem seitenlangen Skript führten wir Interviews, machten eine A-380-Tour, nahmen Atmo auf und sprachen mit Besuchern. Wir sammelten also Rohmaterial für unsere Reportage und schafften es, dabei alle Skriptinhalte abzuarbeiten. Auch wenn wir teilweise ziemlich viel Glück hatten.

Feierwerk_Blog_Funkstation_Medienlabor_Flughafen_Reportage_Titelbild

Im Anschluss daran wurde im Studio alles auf Herz und Nieren überprüft, gegengehört und aussortiert. Dann mussten wir natürlich noch alle fehlenden Moderationen und Übergänge schreiben und vertonen. Weitere Stunden und Tage vergingen, bis wir endlich an jenem besagten und sonnigen Samstag im Studio saßen und unserer fertigen Reportage lauschen konnten. Aber überzeugt euch doch selbst und hört rein!

Hier könnt Ihr in die Entstehung der Reportage am Flughafen rein hören:

Neben dem Radiobeitrag haben wir auĂźerdem einen Videoblog zu unserer Flughafen-Reportage gemacht:

Tomasz Zapart

Tomek ist in der Feierwerk Funkstation als Medienpädagoge tätig. In seiner Freizeit spielt er Bass bei den Sons of Isy, kommentiert das eine oder andere Fußballspiel oder schreibt etwas Schlaues über Polen.

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