Familie

Mäuse, Einhörner, Eulen – seine eigene Maske für Fasching basteln!

Diese Woche steht in unserem Kindergarten das Thema Fasching auf dem Programm. Klar, ist ja auch Fasching. Aber die Kinder dürfen die ganze Woche verkleidet kommen! Die ganze Woche! Das heißt im Zweifel, wir brauchen fünf Kostüme…Das bringt mich schon ein wenig ins Schwitzen. Zum Glück habe ich gerade entdeckt, dass man am Mittwoch im Feierwerk Dschungelpalast seine eigene Maske basteln kann.

Basteln bis die Finger qualmen

Da vormittags im Kindergarten ja schon kräftig Fasching gefeiert wurde, geht Oskar nachmittags schon im Piratenkostüm und mit Karnevalsschminke in Gesicht und an den Händen zum Dschungelpalast. Da werden wir bereits mit den Worten „Ihr seid ja schon fertig!“ begrüßt. Nachdem wir unsere umfangreiche Wintergarderobe abgelegt haben, schauen wir erst einmal, welche Masken zur Auswahl stehen: Mäuse, Einhörner, Eulen und venezianisch anmutende Masken hängen da. Außerdem gibt es Zauberstäbe und Kronen zum selbst gestalten. Edda entscheidet sich erst einmal für die pinke Krone, Oskar möchte gerne eine Eule basteln. Für 2,50 Euro erhalten wir alle Bastelutensilien und legen gleich los. Edda ist erst einmal eine Weile damit beschäftigt, ihre Krone auszuschneiden. Super, dann kann ich Oskar bei seiner Eule zur Hand gehen, was konkret bedeutet, dass ich schneide und er klebt. Dabei schneiden wir zunächst die Maske aus, dann kommen die bunten Federn dran, die Oskar anschließend rund um die Maske aufklebt, damit sie auch in allen Farben schillert. Zum Schluss fehlt noch der Schnabel. Den besorgt Oskar noch schnell, damit wir ihn gemeinsam ausschneiden und falten können. Am Ende wird er mit Heißkleber aufgeklebt, damit es auch hält. Schließlich müssen wir nur noch zwei Löcher an den Seiten bohren und ein Gummiband durchfädeln, fertig ist die Eulenmaske.

Edda bastelt währenddessen fleißig an ihrer Krone weiter, die nun fertig ausgeschnitten ist. Das war schon ziemlich viel Arbeit und ich bin beeindruckt, dass sie das ganz alleine macht. Na ja, wer eine Prinzessin sein will…Jetzt kann die Krone endlich mit bunten Glitzersteinen und –farben verziert werden. Ganz zum Schluss wird sie dann mit Heißkleber zusammengeklebt und landet sogleich auf Eddas Kopfs. Ich sehe ihr ihren Stolz an, dass sie das ganz allein geschafft hat.

Nach den Masken kommen die Zauberstäbe…und noch mehr Masken!

Wir sind aber noch längst nicht fertig mit Basteln, denn jetzt möchten Oskar und Edda noch einen Zauberstab basteln. Also noch mal Materialien besorgt und los geht’s. Während gerade noch eine Freundin samt zwei Kindern eintrudelt, legen wir schon wieder los mit dem Basteln. Die Zauberstäbe erweisen sich als nicht sehr kniffelig. Wir kleben einfach jede Menge farbiges Seidenpapier um den Stern, der am Ende des Stabs angebracht ist und verzieren sie anschließend. Edda entscheidet sich hier ganz klassisch für jede Menge Glitzer für ihren pinken Zauberstab (passend zur Krone), Oskar verwandelt seinen grünen Zauberstab mit jeder Menge Augen in einen wahren Monsterzauberstab. Auch hier wird wieder alles mit Heißkleber befestigt und sitzt bombenfest.

Jetzt haben Edda und Oskar erst einmal genug gebastelt und holen sich noch ein paar Ausmalbilder. Aber Oskar reicht’s dann doch noch nicht. Er möchte zu gern noch eine Mäusemaske basteln. Die schneidet er dieses Mal sogar allein aus, nur die Löcher für die Augen mache dann doch ich. Ich male ihm noch zwei Kreise auf pinken Tonkarton auf, die er ausschneidet und auf die Mäuseohren klebt. Fehlt noch das Gummiband und schon ist auch die Maus fast fertig für die nächste Faschingsparty. Oskar verschönert sie nur noch mit ein paar gekonnten Buntstiftstrichen, dann ist er endlich zufrieden mit seinem kleinen Kunstwerk.

Die Faschingswoche ist gerettet!

Für heute ist jetzt aber genug gebastelt, uns qualmen schon allen dreien die Finger vor lauter schneiden, malen und kleben. Und ich muss mir endlich keinen Gedanken mehr machen, als was die Kids sich die restlichen zwei Tage noch verkleiden können. Fasching ist geritzt!

Berit Schlebes

Berit ist Mama von zwei kleinen Kindern, arbeitet nebenbei im Feierwerk in der Öffentlichkeitsarbeit, liebt es zu schreiben, zu lesen, Musik zu hören und sich mit der Familie treiben zu lassen – egal ob im Westpark, am See oder im Dschungelpalast bei unzähligen Basteleien, beim Kindertanz oder beim Early Sunday Morning.

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